Kunden em pfehlungen
Rezensionen von MarcoL:
Wer einmal lügt … packende Erzählkunst. Große Leseempfehlung.
Die Wahrheit über Ruby Cooper von Liz Nugent
Wer einmal lügt, dem glaubt man … immer wieder, sofern es überzeugend und geschickt angestellt wird. Und das Sprichwort, dass Lügen kurze Beinen haben, mag auch nicht immer stimmen, denn oftmals sind es Siebenmeilenstiefel.
Ruby Cooper wächst behütet in Boston auf. Ihr Vater ist Oberhaupt einer von ihm gegründeten Kirche, nebenbei ein erfolgreicher Geschäftsmann.
Ruby hat eine ältere Schwester, zu der sie aufschaut. Erin ist hübsch, und hat einen gefestigten Charakter. Und Ruby ist eifersüchtig, denn Erin hat einen Freund, der sie bedingungslos liebt.
Und das ist der Quell allen Übels. Es geschieht etwas … sehr Schlimmes; mit Ruby als Opfer.
Daraufhin sieht sich Rubys Mutter verpflichtet, ihre Tochter aus dem Schussfeld zu nehmen und zieht mit ihr zurück in die alte Heimat nach Dublin. Sie lässt Erin und ihren Mann zurück. Das einst so harmonische Familienkonstrukt beginnt nach und nach zu zerbröckeln. Ruby und Erin entfremden sich, letztendlich wird auch die Ehe geschieden. Und Ruby hat ein Geheimnis …mehr darüber wird von mir nicht erzählt.
In diesem Handlungsrahmen erzählt uns die Autorin in gekonnter und spannender Weise, wie es der Familie ergeht. Zugegeben gibt es ab und wann ein paar Längen im Buch, die nicht unbedingt nötig wären. Aber dennoch, Liz Nugent beschreibt perfekt die Kluft, in der Ruby sitzt - ihre Lügengespinste samt eiskalter Skrupellosigkeit auf der einen Seite, und aufkeimende Gewissensbisse mit der Angst vor den Konsequenzen, wenn alles ans Licht kommt, auf der Anderen. Man hasst Ruby gleichsam wie man mit ihr (und anderen Protagonist*innen) leidet.
Was wohl überwiegt? Und wie die Geschichte wohl enden mag?
Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses weitere Werk aus der Feder der Autorin, deren andere Romane ich nur wärmstens anpreisen kann.
Rezensionen von Shilo:
Als aus Freundschaft Rivalität wurde
Die Walzerkönigin von Sina Beerwald
Anna und Emilie sind zunächst befreundet. Doch Johann Strauss bringt vieles zwischen den beiden Frauen durcheinander. Aus der Freundschaft wird schließlich ein Streit, der sich durch die Geschichte zieht. Anna hat es dabei besonders schwer. Nach der Trennung von Johann steht sie mit sechs Kindern da und muss ihr Leben neu ordnen.
Anna war für mich eine Figur, die ich gerne begleitet habe. Sie steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern kümmert sich um ihre Kinder und sucht nach einer Möglichkeit, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Später setzt sie sich auch für den beruflichen Weg ihres Sohnes ein. Dabei macht sie nicht immer alles richtig, was sie für mich umso menschlicher wirken ließ.
Bei Emilie fiel mir auf, dass auch sie ihre eigene Sicht auf die Dinge hat. Die beiden Frauen sind sich nicht gleichgültig, auch wenn ihre Freundschaft längst vorbei ist. Ihre Auseinandersetzungen waren für mich deshalb durchaus nachvollziehbar.
Das Wien dieser Zeit wird ebenfalls gut eingefangen. Johann Strauss und seine Musik gehören dabei ganz selbstverständlich zur Handlung. Neben seinem Leben bekommt aber auch Anna viel Raum. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern und gleichzeitig versuchen, sich etwas Eigenes aufzubauen. Auch der bekannte Walzer „An der schönen blauen Donau“ findet seinen Platz in der Geschichte.
Besonders bei Anna und ihren Kindern gab es Momente, die mir nahegingen. Manchmal war ich traurig über das, was ihr widerfährt, an anderer Stelle habe ich mich über eine Entscheidung geärgert. Dadurch waren die Figuren für mich nicht einfach nur schwarz oder weiß.
Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Ein paar Passagen hätten für meinen Geschmack kürzer sein dürfen. Trotzdem wollte ich wissen, wie sich die Lage zwischen Anna und Emilie weiterentwickelt und welchen Weg Anna am Ende einschlägt.
Am Ende bleibt vor allem Anna bei mir. Sie muss einiges einstecken und findet trotzdem immer wieder die Kraft, weiterzumachen. Dazu kommen das alte Wien, die Musik und die Familie Strauss. Insgesamt war es für mich eine lesenswerte historische Geschichte, die 4 Sterne bekommt.
Rezensionen von Arambol:
Recht vorhersehbar
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
„Die Welt von Monstern zu befreien, war so, als würde man versuchen, einen Sandstrand zu fegen.“
In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine tiefgefrorene Leiche gefunden, deren Augen mit antiken Goldmünzen bedeckt sind. Kommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West erkennen schnell, dass es sich um den Auftakt einer ganzen Serie von Ritualmorden handelt.
Gemeinsam mit Saras Bruder Adam, einem Profiler, versuchen sie, den offenbar von der römischen Symbolwelt besessenen Täter zu stoppen. Dabei führt eine Spur auch zu Saras Vater und zwingt Sara, sich mit der dunklen Vergangenheit ihrer Familie auseinanderzusetzen.
Der Einstieg in „Der Prätorianer“ ist mir zunächst schwergefallen. Es werden recht viele Personen eingeführt und gleichzeitig verschiedene Handlungsstränge eröffnet, sodass ich erst einmal Zeit gebraucht habe, um mich zurechtzufinden. Gerade in der ersten Hälfte war mir die Geschichte deshalb zu langatmig, da die Handlung nur langsam vorankommt. Das ändert sich ungefähr zur Mitte des Buches: Dann nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf und die Spannung steigt spürbar.
Gut gefallen haben mir die Bezüge zur römischen Geschichte und Mythologie. Man spürt, dass Tobias Bukkehave sich intensiv mit den historischen Hintergründen beschäftigt hat, ohne dass diese wie ein Fremdkörper in die Handlung eingebaut wirken.
Die meisten Charaktere konnten mich überzeugen. Sara Levin und Janus West sind ein sympathisches Ermittlerduo, das gut miteinander harmoniert. Auch Saras Bruder Adam ist ein interessanter Charakter. Als Profiler bringt er eine ganz andere Sichtweise in die Ermittlungen ein. Saras persönliche Auseinandersetzung mit ihrer Familie verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Figuren sind sympathisch genug, um mit ihnen mitzufiebern, besitzen aber gleichzeitig ihre Ecken und Kanten.
Bei dem Täter, seinen Motiven und der Auflösung hätte ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht.
Der Schreibstil ist insgesamt angenehm und flüssig zu lesen. Einige Wendungen waren für mich recht vorhersehbar, und durch die vielen Handlungsstränge wurde das Tempo immer wieder ausgebremst. Insgesamt hätte ich mir eine überraschungsreichere Handlung gewünscht. Besonders der Cliffhanger am Ende hat bei mir leider nicht die gewünschte Wirkung erzielt.
„Der Prätorianer“ bietet einige interessante Ansätze, trotzdem war mir die Handlung stellenweise zu langatmig und zu vorhersehbar. Das Buch bleibt für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. 3,5 Sterne.
Rezensionen von Lealein1906:
Tolles Feenabenteuer
Emma glaubt nicht an Feen von Cornelia Funke
Emma glaubt nicht an Feen – wird aber zum Glück in diesem Buch eines Besseren belehrt und erlebt ein herrliches Abenteuer. Wir vergeben gerne 4 Sterne dafür, empfehlen das Buch weiter und hoffen auf eine schnelle Fortsetzung.
Emma liebt es in der Natur zu sein, sich um Pflanzen und Tiere zu kümmern.
Eines Tages sieht sie ein komisches Insekt. Das kann doch keine Fee sein? Feen gibt es nicht? Aber als sie dann gestochen wird und auf einmal ganz klein aufwacht, muss sie erkennen, dass sie falsch lag. Und die Feen sind ihr alles andere als freundlich gesonnen. Kann sie es schaffen, wieder groß zu werden? Zum Glück denken nicht alle Feen so schlecht über Menschen.
Zuallererst muss ich sagen, dass ich es schön finde, wie in diesem Buch das Thema Natur und Umweltschutz spielerisch hervorgehoben wird. Da beginnt man auch selbst noch einmal in sich zu gehen und über sein eigenes Verhalten nachzudenken. Als Zweites sind die wunderschönen Illustrationen hervorgehoben. Die bunten auf dem Cover, die sich im Einband fortsetzen und sogar noch auf der ersten und der letzten Seite. Und auch die schwarz-weißen im Inneren des Buches sind gelungen (auch wenn die farbigen natürlich mehr herausstechen). Sie sind sehr liebevoll gestaltet und es gibt schöne Details, vor allem bekommt man eine genau Vorstellung davon, wie die verschiedenen Feen aussehen.
Dass die Feen sich an Blumen und Pflanzen orientieren, finden wir eine tolle Idee. Auch wenn es uns am Anfang etwas schwergefallen ist, die Namen den richtigen Feen zuzuordnen, aber irgendwann blickt man durch. Emma ist eine tolle und sehr liebe Hauptfigur, man fiebert in der Feenwelt mit, obwohl es für uns noch eine Spur mehr Abenteuer vertragen hätte, zum Beispiel als der Bösewicht auftaucht. Aber vielleicht kommt da in den weiteren Teilen noch mehr. Wir haben das Buch auf jeden Fall sehr gerne gelesen. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist wie immer schön zu lesen (obwohl er vielleicht nicht ganz so mitreißend ist, wie in anderen Werken von ihr). Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Ein Buch, das Kinder auch ziemlich schnell allein gelesen werden kann, auch wenn es natürlich mit knapp 200 Seiten eher schon länger ist.
Rezensionen von Lealein1906:
Wahnsinnig unterhaltsam
Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe
Irgendwie wusste ich bei diesem Buch, dass ist es unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht „Cursed für good“ ist eine wahnsinnig unterhaltsame Geschichte, die ich jederzeit wieder lesen würde. Dafür gibt es auf jeden Fall 5 Sterne und eine herzliche Leseempfehlung.
Prinzessin Tandy wird verflucht, eigentlich keine schöne Sache, ihr Fluch ist jedoch, dass sie in einem Buchladen bleiben muss bis sie ihren Herzenswunsch gefunden hat.
Also eher ein wahrgewordener Traum? Natürlich gibt es dennoch ein paar Einschränkungen, aber auch viel Wundervolles. Ihre Eltern wollen den Fluch auf jeden Fall brechen und schicken deswegen alle Prinzen des Landes vorbei, ein Kuss ist doch ein guter Fluchbrecher. Aber will Tandy überhaupt geküsst werden? Will sie den Buchladen überhaupt verlassen. Und was ist mit dem gut aussehenden Piraten, der immer wieder vorbeischaut?
Ich habe jede Seite dieses Buchs genossen. Mit Tandy konnte ich mich sofort identifizieren, weil sie so gerne Bücher liest. Die Beschreibung der Buchhandlung ist einfach nur ein Traum, da will man am liebsten sofort stöbern. Die Nebenfiguren mochte ich auch, vom gut aussehenden Piraten bis zur Drakonin Sascha, sie geben der Geschichte noch einmal eine ganz andere Richtung. Und dann die Prinzen, es war köstlich über die verschiedenen Charaktere zu lesen und richtig viel Spaß gemacht. Man will einfach gar nicht, dass das Buch endet.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, die Kapitel sind im Nu verflogen. Ich habe mich beim Lesen einfach die ganze Zeit über wohlgefühlt, musste Lachen und Schmunzeln und habe mich auf jedes Drama gefreut. Und letztendlich geht es ja aber auch um eine ernste Angelegenheit: Was ist dein Herzenswunsch? Damit setzt sich die Prinzessin viel auseinander und das regt unwillkürlich auch selbst zum Nachdenken an.
Rezensionen von Claudia R.:
bärenstarke Gefühlswelt
Ben hat ein Gefühl im Bauch von Mariola Kemnitzer
Klappentext / Inhalt:
Als Ben aus dem Winterschlaf erwacht, bekommt er einen kleinen Schreck: Seine Eltern sind nicht mehr in der Höhle. Mit einem seltsamen Gefühl im Bauch macht sich der kleine Bär auf die Suche nach den beiden. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Tieren, doch keines von ihnen hat die Bäreneltern gesehen.
Stattdessen versuchen alle, sein Bauchgrummeln zu deuten. Aber Ben ist sich sicher, dass er weder Angst noch Hunger hat. Schließlich findet der kleine Bär selbst heraus, was er gerade fühlt und ist mächtig stolz.Das Cover ist wunderschön und
Eine Geschichte über verschiedene Gefühle und den Mut über sich hinauszuwachsen. Ab 3 Jahren.
Cover:
Das Cover ist wunderschön und sehr detailreich umgesetzt. Viele verschiedene Waldbewohner sind hier erkennbar. Neben Fuchs, Reh, Wildschwein und Bär sind hier noch weitere Waldbewohner erkennbar und wundervoll gezeichnet und umgesetzt. Eine Waldlichtung ist zu sehen und auch der Hintergrund ist toll erfasst. Das Cover ist wunderschön gestaltet und auch farblich und optisch ist die Geschichte hier sehr schön auf dem Cover umgesetzt.
Meinung:
Eine Reise durch die Gefühlswelt, die sehr niedlich und liebevoll umgesetzt wird. Man begleitet den kleinen Bären durch den Welt und begegnet dabei verschiedenen Gefühlen, die sehr anschaulich dabei erklärt werden.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel vorwegnehmen oder verraten.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Man begleitet den kleinen Bären Ben bei der Suche nach seinen Eltern und trifft dabei auf unterschiedliche Waldbewohner. Bens Bauchgrummeln wird dabei mit unterschiedlichen Gefühlen verbunden und erklärt, welche man dabei näher kennenlernt und man sich somit sogleich mit den verschiedenen Gefühlen auseinandersetzt. Man lernt Gefühle, wie Angst, Neugier, Traurigkeit, Mut und weitere kennen. Das Buch ist wunderschön umgesetzt und auch sehr toll und gut erklärt.
Die Textpassagen haben eine angenehme Länge und die wundervollen bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die farbigen Bilder sind toll gemalt und laden zum Ansehen und Betrachten ein. Es gibt so einiges auf den Bildern zu entdecken. Die Geschichte ist liebevoll verfasst und über die unterschiedlichen Gefühle kann man ganz nebenbei auch etwas lernen.
Ein tolles Kinderbuch über die Gefühlswelt und eine bärenstarke Suche, die klein und groß unterhält.
Fazit:
Eine Reise durch die Gefühlswelt, die sehr niedlich und liebevoll umgesetzt ist.
Rezensionen von Zwerg:
Informativ
Die Longevity-Strategie für Frauen von Viyan Dr. med. Sido
Ich bin Positiv überrascht von diesem Buch.
Die Longevity-Strategie für Frauen von Dr. med. Viyan Sido ist ein informatives Buch rund um das Thema gesund alt werden. Ich finde gut, dass Themen wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress verständlich erklärt werden. Es wird nicht unnötig kompliziert gemacht und man bekommt Tipps für den Alltag.
Besonders gut finde ich, dass auch auf die Unterschiede bei der Frauengesundheit eingegangen wird und was sich im Laufe des Lebens im Körper verändert. Vieles kennt man schon, aber ich fand es schön, alles einmal zusammengefasst zu lesen.
Ich finde das Buch sehr gelungen für Frauen, die sich mehr mit ihrer Gesundheit beschäftigen möchten. Es ist verständlich geschrieben und es steckt viel Wissen drin. Und man kann darin immer wieder nachschlagen und findet sich gut zurecht, dank der Kapitel.
Rezensionen von PucKker:
Chaotischer Schreibstil
Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde von Evke Rulffes
Leider leider bekommt dieses Buch von mir keine gute Bewertung. Dabei ist das Thema eigentlich so interessant: Wie wurde der weibliche Körper über die Jahrhunderte eingeschnürt, geformt und in eine bestimmte Vorstellung von Schönheit gebracht?
Man merkt dem Buch auch an, dass hier sehr viel Arbeit hineingeflossen ist.
Es wurden zahlreiche Quellen herangezogen, Gespräche geführt und viel Literatur verarbeitet. Zweifellos hat die Autorin sehr viel Zeit mit dem Thema verbracht und es gibt viele interessante Informationen.
Was für mich aber leider überhaupt nicht funktioniert hat, ist der Schreibstil und vor allem die Struktur. Schon am Anfang hatte ich ständig das Gefühl, irgendwie zwei Kapitel verpasst zu haben. Gedanken werden aufgegriffen, ohne dass für mich klar war, woher sie eigentlich kommen, und gefühlt gibt es nach fast jedem Absatz einen thematischen Sprung. Ich konnte beim besten Willen keinen roten Faden erkennen.
Das hat das Lesen für mich leider zu einer ziemlichen Tortur gemacht. Dabei hätte mich das Thema wirklich interessiert und ich hätte gerne mehr über die historischen Entwicklungen, Schönheitsideale und die Verbindung zu heutigen Körperbildern erfahren.
Leider bin ich dann auch noch über Links gestolpert, die ein „source=chatgpt“ enthielten. Das finde ich bei einem veröffentlichten Sachbuch schon ziemlich unprofessionell und hätte meiner Meinung nach sowohl der Autorin als auch dem Verlag auffallen müssen.
Schade, denn eigentlich steckt hier ein wirklich spannendes Thema und offensichtlich auch sehr viel Recherchearbeit drin. Für mich ist es an der Umsetzung gescheitert.
Rezensionen von PucKker:
Tolle Rezepte
Gamechanger Ballaststoffe von Dr. med. Matthias Riedl
Ich habe ja schon sehr viele Bücher von Matthias Riedl und nach „Gamechanger Proteine“ finde ich auch „Gamechanger Ballaststoffe“ richtig toll!
Hier finden sich abwechslungsreiche und vor allem auch viele neue Rezepte. Von Frühstück bis Dessert ist alles vertreten und die meisten Rezepte lassen sich gut in den Alltag integrieren und sind schnell gemacht.
Ein rundum schönes Kochbuch, mit dem es etwas leichter fällt, auf die empfohlene Ballaststoffmenge am Tag zu kommen.
Ein paar Rezepte, auf die ich mich besonders freue, sind zum Beispiel der Bohnenauflauf mit grünen Kochbananen, die Chiapfannkuchen mit Kokos-Kürbis-Sauce und die Müslimuffins mit Heidelbeeren und Quark. Klingt alles richtig lecker!
Rezensionen von Christina Schmädicke:
Tanzen und Singen und dazu Dämonen jagen
K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch
Mina Finch nimmt uns mit nach Korea an eine berühmte K Pop Akademie. Dort treffen wir auf Hana und ihre Freundinnen. Diese wollen Idol's werden im Tanz und Gesang. Das bedeutet Konkurrenz Kampf und viel Durchhaltevermögen. Die Hauptprotagonistinnen sind schon auf dem ausdrucksstarken Cover zu erkennen.
Und so hat man die Mädchen beim lesen vor Augen. Es ist der Auftaktband und ich finde ihn gelungen. Die Geschichte ist in sich geschlossen und wir lernen zunächst einmal alle Hauptprotagonisten kennen und erfahren etwas über K Pop. Dann kommt nach und die Dämonen dazu. Der Schreibstil ist einfach verständlich und so für Kinder ab 10 Jahren gut geeignet. Modern verknüpft gibt es einen QR Code über den man den Titelsong abspielen kann und so ein gutes Gefühl bekommt zu welcher Musik die ganzen Tanzschritte, die beschrieben werden, getanzt werden. Es geht um Freundschaft, Mut und den Zusammenhalt. Eine tolle Geschichte, die zwischendrin auch mal kurze Länge hat , dann aber wieder Fahrt aufnimmt. Ich hatte das Hörbuch und das fand ich mit der Musik und der tollen Stimme der Sprecherin eine tolle Kombination.











