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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katto:

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Vielseitige Feta-Ideen für den Alltag

Feta von Natacha Comar

Das Kochbuch „Feta“ von Natacha Comar hat mich direkt neugierig gemacht, denn Feta mag ich wirklich sehr gerne – egal ob im Salat, als Aufstrich oder herzhaft, zum Beispiel aus dem Ofen.
Besonders gut gefallen mir die vielen unterschiedlichen Rezeptideen. Es sind nicht nur die klassischen Kombinationen dabei, sondern auch einige Rezepte, bei denen Feta mal etwas anders eingesetzt wird.

Dadurch bekommt man beim Durchblättern direkt Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Ich mag, dass einige Rezepte einen griechischen Einfluss haben. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass es zu jedem Rezept auch ein passendes Bild gibt.
Das Buch ist zudem nach unterschiedlichen Zubereitungsdauern gegliedert. So kann man je nach verfügbarem Zeitaufwand schnell das passende Rezept auswählen, was ich im Alltag sehr praktisch finde.
Die Rezepte wirken größtenteils unkompliziert und alltagstauglich, was ich bei einem Kochbuch besonders wichtig finde. Für etwas kompliziertere Techniken gibt es bei einzelnen Gerichten eine bebilderte Anleitung, die die einzelnen Schritte verständlich erklärt.
An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Abwechslung gewünscht, da sich einige Zutaten und Kombinationen doch wiederholen und nicht immer meinen Geschmack treffen. Die drei schnellen Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe, waren einfach zuzubereiten und haben mir sehr gut geschmeckt.
Insgesamt ist „Feta“ für mich ein schönes Kochbuch für alle, die Feta genauso gerne mögen wie ich. Es bietet viele leckere Inspirationen und macht Lust darauf, den Klassiker immer wieder neu zu entdecken.

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Vielseitige Feta-Ideen für den Alltag

Rezensionen von Katto:

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Eine sommerliche Geschichte mit viel Gefühl

Im Sommer der Wildbienen von Nina Mayen

„Im Sommer der Wildbienen“ von Nina Mayen war für mich eine richtig schöne Sommerlektüre. Ich mochte besonders die warmherzige Stimmung und die Art, wie die Geschichte verschiedene persönliche Themen miteinander verbindet.
Flora ist eine interessante Hauptfigur, die nach einer schwierigen Zeit Abstand von ihrem bisherigen Leben sucht.

Durch ihre Autismus-Diagnose bekommt man einen guten Einblick, wie belastend Reizüberflutung und das ständige Anpassen an andere sein kann. Ich fand es schön zu lesen, wie Flora nach und nach lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Durch meine langjährige Arbeit mit autistischen Kindern hatte ich aber gleichzeitig bei manchen Aspekten das Gefühl, dass das Thema etwas zu idealisiert dargestellt wird.
Ich mochte das Setting in der Eifel, da ich dort aufgewachsen bin und ich mir daher alles super vorstellen konnte. Auch mochte ich den lockeren und flüssigen Schreibstil der Autorin.
An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade bei einigen Entwicklungen ging es mir ein bisschen zu schnell. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und mir einige schöne Lesestunden beschert.
Insgesamt ist „Im Sommer der Wildbienen“ für mich ein Wohlfühlroman, der perfekt zu einem entspannten Nachmittag im Garten oder auf dem Balkon passt.

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Eine sommerliche Geschichte mit viel Gefühl

Rezensionen von Katto:

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Berührend, emotional und voller Lebensmut

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

„All die Farben, all das Licht“ von Cora Wucherer hat mich wirklich sehr berührt und ist für mich ein ganz besonderes Buch. Die beiden Schwestern Juna und Martha könnten unterschiedlicher kaum sein und trotzdem verbindet sie mehr, als sie zunächst selbst erkennen. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich ihre Beziehung im Laufe der Geschichte hin zum Positiven verändert.

Juna kämpft mit dem fortschreitenden Usher-Syndrom und damit, dass ausgerechnet ihr Augenlicht immer mehr nachlässt, obwohl die Malerei ihre große Leidenschaft ist. Ich fand es sehr bewegend, sie auf ihrem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie sie trotz ihrer Erkrankung versucht, ihre Träume nicht aufzugeben, sondern neue Wege für sich zu finden. Ihr Umgang damit, dass ihre Krankheit ihr nach und nach das Augenlicht nimmt, fand ich sehr berührend. Gleichzeitig schafft es die Autorin mit einem tollen Schreistil, dass die Geschichte nicht nur traurig ist. Auch die Kunst spielt eine wichtige Rolle und gibt der Geschichte etwas Besonderes.
Die wechselnden Perspektiven von Juna und Martha haben mir ebenfalls gut gefallen, weil ich dadurch beide Schwestern und ihre Gedanken und Gefühle besser kennenlernen konnte. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Tiefe gewünscht, besonders im Hinblick auf Junas Erkrankung.
Insgesamt hat mich die Geschichte mit ihren emotionalen Momenten, ihrer Wärme und ihrer hoffnungsvollen Botschaft sehr berührt. Ein wunderschönes und nachdenkliches Debüt, das mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird.

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Berührend, emotional und voller Lebensmut

Rezensionen von Katto:

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Eine ruhige Geschichte, die mich tief berührt hat

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

In „Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin geht es um die Lebensgeschichten zweier ganz unterschiedlicher Frauen. Es geht um zweite Chancen, vergangene Entscheidungen und den Mut, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Das Buch hat mich wirklich sehr berührt. Ich mochte unglaublich gerne, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und dabei Themen wie Verlust, Liebe, Neuanfang und die Suche nach dem eigenen Weg ganz selbstverständlich in die Geschichte einfließen lässt.

Die Geschichte hat ihren Fokus nicht darauf, möglichst schnell und spannend voranzuschreiten, sondern sie wird ruhig und feinfühlig erzählt. Dabei wurde sie für mich nie langweilig und ich wollte die ganze Zeit weiterlesen. Besonders gut gefallen hat mir auch der bildhafte und flüssige Schreibstil.
Julika und Ebba sind zwei ganz unterschiedliche Frauen, deren Geschichten mich beide auf ihre eigene Weise berührt haben. Beide sind mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen und ich habe ihre Wege unglaublich gerne begleitet. Gerade eine gefühlvolle Erzählweise hat dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitfühlen und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen konnte.
„Die Bernsteinfischerin“ ist für mich ein wunderschönes und emotionales Buch, das mich nach dem Lesen noch länger beschäftigt. Für mich ist es eine klare Empfehlung für alle, die ruhige, gefühlvolle Geschichten mögen.

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Eine ruhige Geschichte, die mich tief berührt hat

Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

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Nichts für schwache Nerven!

Schattendeich von Heike Denzau

Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Schattendeich“ ein nervenzerfetzender, mitreißender und vielschichtiger Krimi auf das Beste gelungen.

Obwohl ich die Vorgängerbände der Autorin nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingeflochtene Informationen im Beziehungsgeflecht der Hauptdarsteller*innen rasch zurecht.

Der Band ist in sich abgeschlossen.

Ich war sofort vom flotten Schreibstil der Autorin gefesselt und die vielschichtig aufgebauten Handlungsstränge trugen wesentlich zur Spannung in diesem Krimi bei. Ich konnte zeitweise das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, da ich von der Geschichte regelrecht aufgesogen wurde. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mir die Personen und die gesamte Handlung wie einen Film vor meinem geistigen Auge abrufen. Ich denke, dass der Krimi auch das Zeug für eine Verfilmung hätte. Was mir besonders gut gefiel, war das norddeutsche Setting, das mich in eine Gegend entführte, die ich nicht kenne und mir dadurch ein wenig nähergebracht wurde.

Wer schwache Nerven hat und auf einen Cosy Crime hofft, wird mit diesem Krimi allerdings nicht glücklich werden. Einige Stellen waren schon harter Tobak, besonders dann, wenn es um Lyn Harms und ihre Familie ging. Ich fieberte bis zum Ende mit und verbrachte mit diesem Krimi sehr spannende Lesestunden.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem packenden, vielschichtigen und nervenaufreibenden Krimi im norddeutschen Setting ist, dem sei „Schattendeich“ bestens empfohlen. Ich vergebe gerne meine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Nichts für schwache Nerven!

Rezensionen von Ulgu1978:

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Teilzeit-Vater

Löwe von Sonya Walger


Sonya Walger erzählt in diesem Buch von ihrem Vater. Ein Mann, der ein unstetes Leben führt, vermutlich ständig klamm ist, wenig Verantwortungsgefühl hat, Drogen nimmt und seiner Tochter immer wieder neue Partnerinnen vorstellt. Erstaunlicherweise hat er keine Probleme neue Frauen für sich zu gewinnen.

Die Besuche bei ihm sind häufig nur kurz und nicht immer mit positiven Erinnerungen behaftet. Zwischen den Zeilen spürt man, wie sehr sie als Kind unter der Situation gelitten hat.
Sonya Walgers Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich mag Romane, in denen in Rückblicken auf vergangene Begebenheiten eingegangen wird. Aber in diesem Buch wird innerhalb weniger Absätze zwischen mehreren Zeiten hin und her gewechselt. Mir fehlt hier einfach der rote Faden, an dem ich mich als Leserin entlanghangeln kann. Vielleicht konnte mich deshalb die Geschichte nicht wirklich fesseln.

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Teilzeit-Vater

Rezensionen von MarcoL:

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Wer einmal lügt … packende Erzählkunst. Große Leseempfehlung.

Die Wahrheit über Ruby Cooper von Liz Nugent

Wer einmal lügt, dem glaubt man … immer wieder, sofern es überzeugend und geschickt angestellt wird. Und das Sprichwort, dass Lügen kurze Beinen haben, mag auch nicht immer stimmen, denn oftmals sind es Siebenmeilenstiefel.
Ruby Cooper wächst behütet in Boston auf. Ihr Vater ist Oberhaupt einer von ihm gegründeten Kirche, nebenbei ein erfolgreicher Geschäftsmann.

Ruby hat eine ältere Schwester, zu der sie aufschaut. Erin ist hübsch, und hat einen gefestigten Charakter. Und Ruby ist eifersüchtig, denn Erin hat einen Freund, der sie bedingungslos liebt.
Und das ist der Quell allen Übels. Es geschieht etwas … sehr Schlimmes; mit Ruby als Opfer.
Daraufhin sieht sich Rubys Mutter verpflichtet, ihre Tochter aus dem Schussfeld zu nehmen und zieht mit ihr zurück in die alte Heimat nach Dublin. Sie lässt Erin und ihren Mann zurück. Das einst so harmonische Familienkonstrukt beginnt nach und nach zu zerbröckeln. Ruby und Erin entfremden sich, letztendlich wird auch die Ehe geschieden. Und Ruby hat ein Geheimnis …mehr darüber wird von mir nicht erzählt.
In diesem Handlungsrahmen erzählt uns die Autorin in gekonnter und spannender Weise, wie es der Familie ergeht. Zugegeben gibt es ab und wann ein paar Längen im Buch, die nicht unbedingt nötig wären. Aber dennoch, Liz Nugent beschreibt perfekt die Kluft, in der Ruby sitzt - ihre Lügengespinste samt eiskalter Skrupellosigkeit auf der einen Seite, und aufkeimende Gewissensbisse mit der Angst vor den Konsequenzen, wenn alles ans Licht kommt, auf der Anderen. Man hasst Ruby gleichsam wie man mit ihr (und anderen Protagonist*innen) leidet.
Was wohl überwiegt? Und wie die Geschichte wohl enden mag?
Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses weitere Werk aus der Feder der Autorin, deren andere Romane ich nur wärmstens anpreisen kann.

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Wer einmal lügt … packende Erzählkunst. Große Leseempfehlung.

Rezensionen von Shilo:

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Als aus Freundschaft Rivalität wurde

Die Walzerkönigin von Sina Beerwald

Anna und Emilie sind zunächst befreundet. Doch Johann Strauss bringt vieles zwischen den beiden Frauen durcheinander. Aus der Freundschaft wird schließlich ein Streit, der sich durch die Geschichte zieht. Anna hat es dabei besonders schwer. Nach der Trennung von Johann steht sie mit sechs Kindern da und muss ihr Leben neu ordnen.

Anna war für mich eine Figur, die ich gerne begleitet habe. Sie steckt den Kopf nicht in den Sand, sondern kümmert sich um ihre Kinder und sucht nach einer Möglichkeit, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Später setzt sie sich auch für den beruflichen Weg ihres Sohnes ein. Dabei macht sie nicht immer alles richtig, was sie für mich umso menschlicher wirken ließ.
Bei Emilie fiel mir auf, dass auch sie ihre eigene Sicht auf die Dinge hat. Die beiden Frauen sind sich nicht gleichgültig, auch wenn ihre Freundschaft längst vorbei ist. Ihre Auseinandersetzungen waren für mich deshalb durchaus nachvollziehbar.
Das Wien dieser Zeit wird ebenfalls gut eingefangen. Johann Strauss und seine Musik gehören dabei ganz selbstverständlich zur Handlung. Neben seinem Leben bekommt aber auch Anna viel Raum. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern und gleichzeitig versuchen, sich etwas Eigenes aufzubauen. Auch der bekannte Walzer „An der schönen blauen Donau“ findet seinen Platz in der Geschichte.
Besonders bei Anna und ihren Kindern gab es Momente, die mir nahegingen. Manchmal war ich traurig über das, was ihr widerfährt, an anderer Stelle habe ich mich über eine Entscheidung geärgert. Dadurch waren die Figuren für mich nicht einfach nur schwarz oder weiß.
Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Ein paar Passagen hätten für meinen Geschmack kürzer sein dürfen. Trotzdem wollte ich wissen, wie sich die Lage zwischen Anna und Emilie weiterentwickelt und welchen Weg Anna am Ende einschlägt.
Am Ende bleibt vor allem Anna bei mir. Sie muss einiges einstecken und findet trotzdem immer wieder die Kraft, weiterzumachen. Dazu kommen das alte Wien, die Musik und die Familie Strauss. Insgesamt war es für mich eine lesenswerte historische Geschichte, die 4 Sterne bekommt.

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Als aus Freundschaft Rivalität wurde

Rezensionen von Arambol:

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Recht vorhersehbar

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave


„Die Welt von Monstern zu befreien, war so, als würde man versuchen, einen Sandstrand zu fegen.“

In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine tiefgefrorene Leiche gefunden, deren Augen mit antiken Goldmünzen bedeckt sind. Kommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West erkennen schnell, dass es sich um den Auftakt einer ganzen Serie von Ritualmorden handelt.

Gemeinsam mit Saras Bruder Adam, einem Profiler, versuchen sie, den offenbar von der römischen Symbolwelt besessenen Täter zu stoppen. Dabei führt eine Spur auch zu Saras Vater und zwingt Sara, sich mit der dunklen Vergangenheit ihrer Familie auseinanderzusetzen.

Der Einstieg in „Der Prätorianer“ ist mir zunächst schwergefallen. Es werden recht viele Personen eingeführt und gleichzeitig verschiedene Handlungsstränge eröffnet, sodass ich erst einmal Zeit gebraucht habe, um mich zurechtzufinden. Gerade in der ersten Hälfte war mir die Geschichte deshalb zu langatmig, da die Handlung nur langsam vorankommt. Das ändert sich ungefähr zur Mitte des Buches: Dann nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf und die Spannung steigt spürbar.

Gut gefallen haben mir die Bezüge zur römischen Geschichte und Mythologie. Man spürt, dass Tobias Bukkehave sich intensiv mit den historischen Hintergründen beschäftigt hat, ohne dass diese wie ein Fremdkörper in die Handlung eingebaut wirken.

Die meisten Charaktere konnten mich überzeugen. Sara Levin und Janus West sind ein sympathisches Ermittlerduo, das gut miteinander harmoniert. Auch Saras Bruder Adam ist ein interessanter Charakter. Als Profiler bringt er eine ganz andere Sichtweise in die Ermittlungen ein. Saras persönliche Auseinandersetzung mit ihrer Familie verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Figuren sind sympathisch genug, um mit ihnen mitzufiebern, besitzen aber gleichzeitig ihre Ecken und Kanten.
Bei dem Täter, seinen Motiven und der Auflösung hätte ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht.

Der Schreibstil ist insgesamt angenehm und flüssig zu lesen. Einige Wendungen waren für mich recht vorhersehbar, und durch die vielen Handlungsstränge wurde das Tempo immer wieder ausgebremst. Insgesamt hätte ich mir eine überraschungsreichere Handlung gewünscht. Besonders der Cliffhanger am Ende hat bei mir leider nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

„Der Prätorianer“ bietet einige interessante Ansätze, trotzdem war mir die Handlung stellenweise zu langatmig und zu vorhersehbar. Das Buch bleibt für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. 3,5 Sterne.

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Recht vorhersehbar

Rezensionen von Lealein1906:

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Tolles Feenabenteuer

Emma glaubt nicht an Feen von Cornelia Funke

Emma glaubt nicht an Feen – wird aber zum Glück in diesem Buch eines Besseren belehrt und erlebt ein herrliches Abenteuer. Wir vergeben gerne 4 Sterne dafür, empfehlen das Buch weiter und hoffen auf eine schnelle Fortsetzung.

Emma liebt es in der Natur zu sein, sich um Pflanzen und Tiere zu kümmern.

Eines Tages sieht sie ein komisches Insekt. Das kann doch keine Fee sein? Feen gibt es nicht? Aber als sie dann gestochen wird und auf einmal ganz klein aufwacht, muss sie erkennen, dass sie falsch lag. Und die Feen sind ihr alles andere als freundlich gesonnen. Kann sie es schaffen, wieder groß zu werden? Zum Glück denken nicht alle Feen so schlecht über Menschen.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich es schön finde, wie in diesem Buch das Thema Natur und Umweltschutz spielerisch hervorgehoben wird. Da beginnt man auch selbst noch einmal in sich zu gehen und über sein eigenes Verhalten nachzudenken. Als Zweites sind die wunderschönen Illustrationen hervorgehoben. Die bunten auf dem Cover, die sich im Einband fortsetzen und sogar noch auf der ersten und der letzten Seite. Und auch die schwarz-weißen im Inneren des Buches sind gelungen (auch wenn die farbigen natürlich mehr herausstechen). Sie sind sehr liebevoll gestaltet und es gibt schöne Details, vor allem bekommt man eine genau Vorstellung davon, wie die verschiedenen Feen aussehen.

Dass die Feen sich an Blumen und Pflanzen orientieren, finden wir eine tolle Idee. Auch wenn es uns am Anfang etwas schwergefallen ist, die Namen den richtigen Feen zuzuordnen, aber irgendwann blickt man durch. Emma ist eine tolle und sehr liebe Hauptfigur, man fiebert in der Feenwelt mit, obwohl es für uns noch eine Spur mehr Abenteuer vertragen hätte, zum Beispiel als der Bösewicht auftaucht. Aber vielleicht kommt da in den weiteren Teilen noch mehr. Wir haben das Buch auf jeden Fall sehr gerne gelesen. Der Schreibstil von Cornelia Funke ist wie immer schön zu lesen (obwohl er vielleicht nicht ganz so mitreißend ist, wie in anderen Werken von ihr). Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Ein Buch, das Kinder auch ziemlich schnell allein gelesen werden kann, auch wenn es natürlich mit knapp 200 Seiten eher schon länger ist.

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Tolles Feenabenteuer