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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PucKker:

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Vielfalt

Die Ernährungs-Docs – Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte von Matthias Riedl; Jörn Klasen; Viola Andresen; Silja Schäfer

Ein wirklich schönes Kochbuch mit einer Vielzahl an spannenden Gerichten. Besonders hervorheben möchte ich hier den Dinkelflammkuchen mit Lauch und Kürbis, die Hafer-Crêpes mit Linsengemüse und die Käsesuppe mit Pilz-Tofu-Topping. Spannend und definitiv nicht austauschbar.
Was man hier auch findet, sind Süßspeisen! Quark-Buttermilch-Waffeln mit Ingwer-Schoko-Sauce, Dinkel-Quark-Muffins mit Banane und Mandeln oder der vegane Gugelhupf mit Seidentofu und Zitrone klingen allesamt fantastisch! Ich freue mich schon sehr darauf, mich hier weiter durchzuprobieren.

Aber auch einfachere Gerichte sind dabei, sodass wirklich für verschiedene Geschmäcker und Gelegenheiten etwas dabei ist. Von Frühstück über Hauptspeisen bis hin zum Dessert ist alles vertreten. Insgesamt ein schönes Kochbuch mit vielen abwechslungsreichen Rezepten. So macht gesunde Ernährung Spaß!

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Vielfalt
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Lange Zutatenlisten

Taste of Asia von Viet Shao

Hach ja, eigentlich sind das allesamt schöne Gerichte. Aber obwohl ich in einer Großstadt mit Asialäden einkaufe, finde ich trotzdem so vieles nicht: getrocknete Lilienblüten, Macapuno, rote Palmfrüchte, grüne Palmfrüchte, Ube-Eiscreme, gesüßte weiße Bohnen aus der Dose, unreife Papaya, Bananenblätter … gar nicht so einfach! Da hätte ich mir mehr Alternativen und Erklärungen gewünscht.

Das macht das Buch für mich leider nicht unbedingt besonders nahbar und nimmt mir ehrlich gesagt auch etwas die Lust aufs Nachkochen. Wenn ich für ein Rezept erst fünf verschiedene Läden abklappern muss, wird es schwierig. Auch sind die Zutatenlisten wirklich lang. Hier muss man Geduld und viel Lust auf Kochen mitbringen. Für Kochanfänger oder Kochanfängerinnen ist das Buch nicht geeignet. Als Hinweis sollte man außerdem wissen, dass das meiste mit Fisch oder Fleisch ist. Für vegetarisch lebende Personen ist das Buch daher eher nicht das Richtige.
Was ich bisher ausprobiert habe, hat mich dann leider auch nicht wirklich umgehauen. Trotzdem sind einige spannende Rezepte dabei und gerade die Vielfalt der verschiedenen asiatischen Küchen finde ich interessant. Für mich ist es daher eher ein Buch zum Durchblättern und Inspirierenlassen als eines, aus dem ich tatsächlich regelmäßig nachkochen werde.

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Lange Zutatenlisten
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Chaotisch

Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman

Es schmerzt mich wirklich, diesem Buch keine höhere Bewertung geben zu können. Der Vorgänger „Moralische Ambition“ hat mich total mitgerissen und von mir fünf Sterne bekommen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses schmale Büchlein mit gerade einmal 80 Seiten.

Leider konnte ich daraus kaum etwas für mich mitnehmen.

Auf so wenigen Seiten werden viele Gedanken angerissen, aber kaum einer wirklich vertieft. Stattdessen wiederholt Rutger Bregman manche Aussagen mehrfach, sodass für neue Impulse oder eine tiefere Auseinandersetzung kaum Platz bleibt.
Etwas irritiert hat mich außerdem, dass der Autor mehrfach betont, keine Spaltung zwischen links und rechts fördern zu wollen, dann aber ausgerechnet linke Positionen oder Akteure wiederholt kritisiert. Das wirkte auf mich nicht ganz stimmig.

Insgesamt hatte ich am Ende das Gefühl, gar nicht so richtig verstanden zu haben, was mir dieses Buch eigentlich vermitteln wollte. Zwischen Wiederholungen, Gedankensprüngen und ständig wechselnden Themen fehlte mir ein roter Faden. Ich habe das Buch beendet und hatte leider nicht das Gefühl, etwas Neues gelernt oder einen Gedanken wirklich vertieft zu haben. Schade. Gerade weil ich den Vorgänger so stark fand, hatte ich mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft.

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Chaotisch
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Wahnsinnig spannend

Sturmland von Miriam Georg

Zuvor hatte ich von Miriam Georg schon „Die Verlorene“ gelesen, welches anfangs eher zäh war und hinten raus dann wahnsinnig spannend wurde. Deshalb wollte ich gerne noch ein Buch der Autorin lesen und ich muss sagen: Hier ist nichts zäh und alles spannend!

Ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen und mich nachts im Bett schon wieder auf den nächsten Tag gefreut, damit ich weiterlesen konnte.

Besonders gut gefallen hat mir, wie Miriam Georg die Natur und die Umgebung einfängt. Die Landschaft, die Nordsee und das Leben auf Norderney werden so schön beschrieben, dass man sich direkt mittendrin fühlt.
Auch die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Sie fühlen sich echt an, sind nicht eindimensional und gerade Cora hat unglaublich viele verschiedene Seiten. Die Geschichte macht es einem dabei nicht einfach. Es gibt Geheimnisse, Lügen und einige wirklich ernste Themen, wodurch das Buch teilweise ziemlich intensiv wird.
Und dann kam das Ende! Ich war ehrlich gesagt etwas verzweifelt, weil ich gar nicht wusste, dass es einen zweiten Teil gibt und plötzlich noch so viele Fragen offen waren. Jetzt kann ich kaum auf das zweite Buch warten.

Für mich bisher definitiv mein Lieblingsbuch von Miriam Georg und ich bin sehr gespannt, wie es mit Cora und Onnen weitergeht.

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Chaotischer Schreibstil

Eingeschnürt. Wie der weibliche Körper in Form gebracht wurde von Evke Rulffes

Leider leider bekommt dieses Buch von mir keine gute Bewertung. Dabei ist das Thema eigentlich so interessant: Wie wurde der weibliche Körper über die Jahrhunderte eingeschnürt, geformt und in eine bestimmte Vorstellung von Schönheit gebracht?
Man merkt dem Buch auch an, dass hier sehr viel Arbeit hineingeflossen ist.

Es wurden zahlreiche Quellen herangezogen, Gespräche geführt und viel Literatur verarbeitet. Zweifellos hat die Autorin sehr viel Zeit mit dem Thema verbracht und es gibt viele interessante Informationen.

Was für mich aber leider überhaupt nicht funktioniert hat, ist der Schreibstil und vor allem die Struktur. Schon am Anfang hatte ich ständig das Gefühl, irgendwie zwei Kapitel verpasst zu haben. Gedanken werden aufgegriffen, ohne dass für mich klar war, woher sie eigentlich kommen, und gefühlt gibt es nach fast jedem Absatz einen thematischen Sprung. Ich konnte beim besten Willen keinen roten Faden erkennen.
Das hat das Lesen für mich leider zu einer ziemlichen Tortur gemacht. Dabei hätte mich das Thema wirklich interessiert und ich hätte gerne mehr über die historischen Entwicklungen, Schönheitsideale und die Verbindung zu heutigen Körperbildern erfahren.

Leider bin ich dann auch noch über Links gestolpert, die ein „source=chatgpt“ enthielten. Das finde ich bei einem veröffentlichten Sachbuch schon ziemlich unprofessionell und hätte meiner Meinung nach sowohl der Autorin als auch dem Verlag auffallen müssen.
Schade, denn eigentlich steckt hier ein wirklich spannendes Thema und offensichtlich auch sehr viel Recherchearbeit drin. Für mich ist es an der Umsetzung gescheitert.

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Tolle Rezepte

Gamechanger Ballaststoffe von Dr. med. Matthias Riedl

Ich habe ja schon sehr viele Bücher von Matthias Riedl und nach „Gamechanger Proteine“ finde ich auch „Gamechanger Ballaststoffe“ richtig toll!
Hier finden sich abwechslungsreiche und vor allem auch viele neue Rezepte. Von Frühstück bis Dessert ist alles vertreten und die meisten Rezepte lassen sich gut in den Alltag integrieren und sind schnell gemacht.

Ein rundum schönes Kochbuch, mit dem es etwas leichter fällt, auf die empfohlene Ballaststoffmenge am Tag zu kommen.
Ein paar Rezepte, auf die ich mich besonders freue, sind zum Beispiel der Bohnenauflauf mit grünen Kochbananen, die Chiapfannkuchen mit Kokos-Kürbis-Sauce und die Müslimuffins mit Heidelbeeren und Quark. Klingt alles richtig lecker!

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Umfangreich

Vegetarisch express von

Ein wirklich tolles Kochbuch mit einer riesigen Auswahl an Rezepten. Ich habe 153 Rezepte gezählt und durch diese Vielfalt dürfte hier wirklich jede und jeder fündig werden. Egal ob schnelle Feierabendküche oder etwas Besonderes fürs Wochenende. Mein bisheriges Highlight ist ganz klar der Frozen Joghurt mit Limette und Honig.

Der war richtig lecker und wird definitiv öfter gemacht.

Auch sonst sind einige Rezepte dabei, auf die ich mich schon sehr freue. Besonders gespannt bin ich auf die Filoteig-Lasagne mit Waldbeeren, das Dutch Baby mit Pecorino und die Crostini mit Bohnencreme. Das sind genau die etwas ausgefalleneren Ideen, die ich in Kochbüchern gerne entdecke. Gleichzeitig fehlen aber auch die Klassiker nicht. Pizza, Grillspieße oder Shepherd’s Pie mit Linsen sorgen dafür, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist. Von Vorspeisen über Hauptgerichte bis hin zu Desserts ist alles vertreten. Nur Frühstücksrezepte sucht man hier vergeblich, was ich aber verschmerzen kann.

Insgesamt ist das einfach ein richtig umfangreiches Kochbuch für alle, die schnelle vegetarische Gerichte mögen. Die Mischung aus Klassikern und neuen Ideen ist gelungen und ich freue mich schon darauf, mich weiter durch die vielen Rezepte zu kochen.

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Umfangreich
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Mal wieder ein Einstiegswerk

Unshame von Louisa Dellert

Leider hatte ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch. Was mich besonders interessiert hat, war Louisa Dellerts Perspektive als ehemalige Fitness-Influencerin. Gerade weil sie selbst jahrelang Teil dieser Welt war, hatte ich auf persönliche Einblicke und eine intensive Auseinandersetzung mit Social Media, Körperbildern und ihrem eigenen Wandel gehofft.

Genau das kommt für meinen Geschmack aber viel zu kurz.

Stattdessen versucht das Buch auf knapp 150 eigentlichen Inhaltsseiten eine Vielzahl an Themen unterzubringen. In 15 Kapiteln geht es unter anderem um Diätkultur, Body Positivity, Schönheitsideale, Kleopatra, Mommy Makeovers und viele weitere Aspekte rund um den weiblichen Körper. Das Problem ist nur: Alles wird angerissen, aber kaum ein Thema bekommt den Raum, den es verdient hätte. Dadurch bleibt vieles recht oberflächlich. Besonders schade fand ich, dass Louisa Dellerts eigene Geschichte so wenig Platz einnimmt. Dabei ist genau diese Perspektive für mich der eigentliche Selling Point des Buches. Ihre Erfahrungen als Fitness-Influencerin, der Druck auf Social Media und ihr persönlicher Weg hätten das Buch für mich deutlich spannender gemacht. Stattdessen bleibt es über weite Strecken erstaunlich unpersönlich.

Insgesamt ist das Buch für mich deshalb eher eine Einstiegslektüre zum Thema weiblicher Körper im Patriarchat. Wer sich bisher noch wenig mit Themen wie Diätkultur, Body Positivity oder Schönheitsnormen beschäftigt hat, bekommt hier einen verständlichen ersten Überblick. Ich selbst habe allerdings schon einige Bücher zu diesen Themen gelesen und hatte deshalb auf mehr Tiefe, mehr Einordnung und vor allem mehr persönliche Reflexion gehofft.
Unterm Strich war das Buch für mich deshalb leider nicht das Manifest, das der Verlag verspricht, sondern eher ein Überblick über viele Themen, die jeweils nur kurz angeschnitten werden. Ich hatte mir gerade aufgrund der Autorin deutlich mehr erhofft.

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Flach und lieblos

Der Endometriose-Balance-Plan von Dr. med. Matthias Riedl

Leider bin ich von diesem Buch wirklich enttäuscht, obwohl ich mittlerweile wirklich viele Bücher von Matthias Riedl im Regal stehen habe. Umso größer war leider auch die Enttäuschung.

Der Theorieteil beschäftigt sich zwar mit Endometriose, bleibt für meinen Geschmack aber auf einem sehr grundlegenden Niveau.

Wirklich Neues wird man hier eher nicht lernen. Die Themen werden wahnsinnig schnell abgehandelt und bevor sie richtig erklärt werden, geht es schon weiter. Mir hat vor allem ein Überblick über die Studienlage zur Verbindung von Ernährung und Endometriose gefehlt. Genau das hätte ich von einem Buch wie diesem erwartet. Stattdessen bleibt vieles recht allgemein. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie intensiv sich der Autor wirklich mit Endometriose beschäftigt hat oder ob es am Ende doch bei dem geblieben ist, was er selbst beschreibt: ein Gespräch mit Dr. Sylvia Mechsner. Wer sich wirklich fundiert mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte meiner Meinung nach lieber direkt zu den Büchern von Dr. Sylvia Mechsner greifen.

Das hätte ich noch verschmerzen können, denn eigentlich war ich vor allem auf die Rezepte gespannt. Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Knapp ein Drittel der Rezepte hat kein Foto. Für mich ist das bei einem Kochbuch nach wie vor ein absolutes No-Go, weil genau die Bilder Lust aufs Nachkochen machen. Noch dazu kannte ich ungefähr ein weiteres Drittel der Rezepte bereits aus anderen Büchern von Matthias Riedl. Klar, die Rezepte passen grundsätzlich zum Thema und können ebenfalls entzündungshemmend sein. Trotzdem wirkt das Ganze auf mich wenig liebevoll zusammengestellt.

Die Auswahl der Gerichte ist grundsätzlich in Ordnung. Für ein Buch, das sich an Schmerzpatientinnen richtet, hätte ich mir aber deutlich mehr unkomplizierte Rezepte gewünscht. One-Pot-Gerichte, einfache Ofengerichte oder allgemein Gerichte mit wenig Arbeitsaufwand hätten meiner Meinung nach besser gepasst. Stattdessen gibt es auffallend viele Bowls und Salate. Das finde ich etwas unglücklich, weil größere Mengen Rohkost für manche Betroffene eben nicht immer gut verträglich sind. Wirklich spannende neue Rezepte habe ich außerdem kaum entdeckt.

Insgesamt wirkt das Buch auf mich leider nicht wie aus einem Guss. Der Balance-Plan fühlt sich eher zusammengewürfelt an und der Rezeptteil macht den Eindruck, als hätte man viele bereits vorhandene Rezepte einfach noch einmal verwendet. Dafür finde ich den Preis ehrlich gesagt zu hoch. Wer wirklich gute Rezepte sucht, ist meiner Meinung nach mit der Medical-Cuisine-Reihe deutlich besser beraten. Und wer sich fundiert über Endometriose informieren möchte, sollte lieber direkt zu einem Buch greifen, das sich ausschließlich mit dieser Erkrankung beschäftigt.

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Oberflächlich und unfokussiert

Die Zucker-Revolution von Dr. rer. nat. Johannes Coy; Judith Finlayson

Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Grundidee fand ich zunächst durchaus spannend, gerade weil das Thema Zucker oft sehr einseitig dargestellt wird. Am Ende hatte ich aber eher das Gefühl, ein unfokussiertes Buch mit vielen Behauptungen als einen gut aufgebauten Ratgeber gelesen zu haben.

Der Autor stellt seine Entdeckung rund um das Molekül bzw. Gen TKTL1 wird sehr stark in den Mittelpunkt gestellt und deren Bedeutung wird meiner Meinung nach etwas zu sehr stilisiert. Für den eigentlichen Inhalt des Buches hätte es diese ständige Hervorhebung gar nicht gebraucht.

Man merkt außerdem deutlich, dass der Autor Biologe und weder Arzt noch Ernährungswissenschaftler ist. Es werden viele biologische Details erklärt, teilweise sehr ausführlich, dann aber an entscheidenden Stellen wieder so oberflächlich oder unverständlich, dass die eigentlichen Zusammenhänge für mich nicht klar wurden. Hinzu kommt ein Schreibstil mit unzähligen Klammern und Einschüben, der das Lesen unnötig anstrengend macht.

Besonders gestört hat mich der Aufbau. Immer wieder werden Fachbegriffe verwendet, die erst viele Kapitel später erklärt werden. Dadurch musste ich ständig überlegen, ob ich etwas überlesen habe. Insgesamt fehlte mir ein roter Faden. Inhaltlich konnte ich viele Schlussfolgerungen ebenfalls nicht nachvollziehen. Der Autor spricht sich klar für Zucker aus, warnt gleichzeitig aber sehr deutlich vor Samenölen wie Rapsöl und vor Blutzuckerspitzen. Dabei sind Blutzuckeranstiege nach dem Essen zunächst einmal normale physiologische Vorgänge.

Auch die wissenschaftliche Herangehensweise fand ich nicht immer gelungen. Studien werden häufig als endgültiger Beweis angeführt, ohne ihre Aussagekraft, Methodik oder die tatsächliche Größe der Effekte kritisch zu beleuchten. Dadurch wirkte vieles auf mich eher oberflächlich behauptet als wirklich fundiert erklärt.

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Oberflächlich und unfokussiert