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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

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Feel-good-Lovestory

Aller guten Dinge sind zwei von Mhairi McFarlane

Eine gefakte Liebesbeziehung führen?
Auf diese Schnapsidee kommen Laurie und Jamie.
Laurie, weil sie ihren Ex eifersüchtig machen möchte und Jamie, weil er seinen Ruf als Frauenheld loswerden möchte, um Karriere in der Anwaltskanzlei, in der die beiden arbeiten, machen zu können.

Es kommt, wie es kommen musste - aber das ist auch gut so!
Denn der neue Roman von Mhairi McFarlane ist zusammen mit einer schönen heißen Hühnersuppe die perfekte Kombination gegen Weltschmerz, Novemberblues und fette Erkältung.

Einfach genau richtig, wenn man eine kleine Aufmunterung braucht.
Vorhersehbar, aber nicht fad, witzig, mit viel Drama und natürlich einem Happy End.
Ja, besonders der besondere britische Humor hat es mir hier angetan. Nach Schniefen (wie fies die Männer doch sind) kam immer gleich ein fettes Grinsen.

Zum Schluss hin wurde es etwas holterdipolter und auch fast etwas too much, aber geschenkt, ich mag das Buch.

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Feel-good-Lovestory
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Topaktuell und sehr spannend

Kreuzberg Blues von Wolfgang Schorlau

Mein erster Dengler, ich bin quer eingestiegen.
Eingangs gibt es eine Aufstellung der beteiligten Charaktere, die mich etwas überfordert hat. So viele Personen, uff. Zum Einstieg in das Geschehen war es anfangs aber dann sehr hilfreich, ich habe doch ab und an zurückgeblättert und mich orientiert.

Der Quereinstieg war nach etwas eingrooven dann völlig problemlos.

Die Handlung beginnt gleich packend, in einer Plattenbausiedlung in Berlin-Kreuzberg des Nachts. Mit sehr kurzen Kapiteln und ständigen Schwenks wird die Spannung gleich zu Beginn aufgebaut und auch komplett gehalten. Meist mag ich das nicht so, hier sind die Abschnitte aber so kurz, dass man nicht brutal aus der Handlung gerissen wird (weil man gar nicht erst so tief einsteigt) und damit ist das Buch seltsamerweise sehr gut und gar nicht abgehackt lesbar . Hat mir hier wirklich gut gefallen.

Beherrschendes Thema ist die Immobilienblase und Finanzindustrie samt der - ja, man kann es wohl nicht anders nennen - Tafelsilberverschleuderung durch die öffentliche Hand. Fand ich unheimlich spannend, so wirklich habe ich mir da bislang noch gar keine Gedanken gemacht, wie da die Zusammenhänge sind.
Eingebettet wird das in einen sehr spannenden Krimi mit einigen Abzweigungen, die alle samt und sonders fesselten. Schorlau kann sehr bildlich schreiben, puh, ich hoffe, so einige Bilder lassen sich auch wieder verjagen.

Gegen Ende hin beginnt die Pandemie und Corona findet auch im Buch Einzug. Alles richtig, alles wahr, aber halt momentan dominierender Alltag und das direkt nach den Tagesthemen auch im Buch nicht mal kurz ausblenden zu können, das hat mich nicht so begeistert. Es hat gepasst und wirkte doch ein wenig hinkonstruiert, aber das war es gar nicht, was mich gestört hat. Ein Krimi ist für mich auch etwas Alltagsflucht - und hier wurde ich mit voller Wucht wieder in genau diesen hineinkatapultiert.

Deshalb ein Sternchen Abzug, ansonsten aber große Begeisterung, sowohl über die interessanten Charaktere, den spannenden Schreibstil und die Thematik (Corona mal ausgenommen - wobei ich ja glaube, dass das Buch in zehn Jahren dann für mich perfekt ist).

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Topaktuell und sehr spannend
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Sehr unterhaltsam

Funkenmord Kluftingers neuer Fall. Gebunden. von Klüpfel Volker; Kobr Michael

Ich habe nicht alle Kluftinger-Bände gelesen - der Wiedereinstieg war aber völlig unproblematisch.
Kluftinger grämt sich sehr, da er seines Erachtens als junger Polizist einen schweren Fehler gemacht hat und jemand Unschuldigen für einen Mord hinter Gitter hat bringen lassen. Aber was geschah damals wirklich?

Aber nicht nur die Vergangenheit plagt ihn, auch die Gegenwart ist voll von Widernissen.

Die beste Ehefrau ist krank und Klufti muss den Haushalt schmeißen.
Ja, o.k., das war alles voll von Klischees (und Erika hat mein volles Mitgefühl, mit dem Gatten und den Schwiegereltern, puh), aber so, so lustig! Ob Waschmaschinenfunktion oder Thermomixverkaufsveranstaltung - ich habe Tränen gelacht. Das sehr traditionelle Rollenbild wird glücklicherweise im Buch auch durch Sohn und Schwiegertochter aufgebrochen - und die Taufszene des Enkels ist ein weiteres Highlight im humorigen Allgäukrimi.

Die Mischung aus Humor und Krimi macht es hier für mich aus - wobei mein Schwerpunkt hier eindeutig auf Ersterem liegt.
Ja, es ist schon ein wenig klamaukig, aber schön stimmig und passt so im Buch.

Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen und werde sicherlich beim nächsten Band wieder dabei sein.

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Sehr unterhaltsam
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Super reich und super arm: kein Mutmachbuch

Super reich von Polly Horvath

Das Cover des Buches hat mich an "Das Winterhaus" erinnert, es ist auch vom gleichen Verlag und ich habe mich auf eine schöne Weihnachtsgeschichte gefreut.
Bekommen habe ich aber das Gegenteil.

Rupert ist zehn Jahre alt und stammt aus bitterarmen Verhältnissen. Seine Familie kann den Kindern weder Nahrung bieten (sie leben von Abfällen aus Mülltonnen) noch ein warmes Bett geschweige denn menschliche Wärme.

Seine Mutter versucht irgendwie, die Groß-Familie mit Putzjobs über Wasser zu halten, während der Vater sein Leben der Coach und dem Schrauben an einem Auto widmet.
Rupert ist ein feiner Kerl und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen und mich auf das bitter notwendige Weihnachtswunder gefreut.

Es schien auch nah, da Rupert zufällig in die Weihnachtsfeier der reichen Familie Rivers platzt. Dort bekommt er zum ersten Mal in seinem Leben eine richtige Mahlzeit und "gewinnt" viele Weihnachtsgeschenke, die er nach den "Regeln" des Weihnachtsspiels aber alle wieder verliert.

Im Anschluss versuchen verschiedene Familienmitglieder der Familie Rivers das vermeintlich wieder gut zu machen, in dem sie Rupert aufsuchen und ihn in irrwitzige Abenteuer verwickeln. Ich schreibe bewusst vermeintlich, denn auch dann geht es ihnen nur um sich selbst, sich selbst zu verwirklichen bzw. etwas Abenteuer in ihr Leben zu bringen, Rupert ist ihnen völlig egal.

Falls das Ziel des Buches ist, den krassen Kontrast zwischen Arm und Reich darzustellen und dass es nun mal so ist, dass man sich mit Geld alles erlauben darf und man als armer Mensch einfach keine Chance hat, egal wie sehr man sich bemüht - dann ist das hervorragend gelungen.

Ebenso die Botschaft, dass man sich als Mann getrost jahrelang am Sofa ausruhen sollte, denn irgendwann kommt bestimmt jemand und erkennt die großartigen Fähigkeiten. In der Zwischenzeit kann ja ruhig frau mal das Familienleben wuppen.

Die sehr aberwitzigen und absurden Unternehmungen der Familie Rivers fand ich auch nicht gar nicht witzig, eher zynisch.

Wie man dem Text anmerkt, bin ich immer noch aufgebracht über das Buch, obwohl ich extra zwischen Lesen und der Rezension noch etwas abgewartet habe. Für mich keine Weihnachtsgeschichte für Kinder.

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Herzerwärmende Geschichte, aber etwas nervig zu lesen

Das Eismonster von David Walliams

Elsie ist zehn Jahre und ein Waisenkind. Sie wächst in einem fürchterlichen Waisenhaus auf, aus dem sie 1899 endlich fliehen kann. Damit beginnt das Abenteuer aber erst...

Die Geschichte spielt zur Jahrhundertwende (also 1899/1900) in London und das Schicksal der Kinder im Waisenhaus ist fürchterlich, aber in manchen Details so überzeichnet, dass man sich gut einreden kann, dass das keine Realität ist (auch wenn viele Geschehnisse so wohl durchaus hätten stattfinden können).

Das eigentliche Abenteuer beginnt aber erst nach der Flucht - und es hat mich leider nicht ganz überzeugt. Ich fand die ständige Verwendung von TRÖTRÖTRÖ, Kadumm, Peng, Pong usw. in dicken fetten Riesenbuchstaben auf Dauer nervig, mein Lesefluss hat darunter gelitten. Aber nicht nur das, auch die Reise mit dem Mammut fand ich hektisch und auch gar nicht wirklich interessant.

Was mich hingegen mit dem Buch versöhnt hat, war das Ende.
Die Freundschaft, die sich zum Mammut und auch zu anderen Menschen entwickelt hat, war so herzig beschrieben und am Ende fand ich auch den schon etwas speziellen Humor sehr passend.

Auch der Bezug zur Historie um die Jahrhundertwende am Buchende war sehr gut.

Für Kinder, die nicht so gerne lesen, kann das Buch auch echte Erfolgserlebnisse bieten. Es ist zwar 493 Seiten dick, aber in sehr großen Buchstaben mit ebenso großen Zeilenabstand geschrieben - da schafft man auch als Langsamleser ruckzuck einen Wälzer.

Den Hinweis auf dem Buchcover "Mit Gratis Mammut" - tja, da habe ich mir auch etwas mehr versprochen als ein Mini-Ausschneid-Teilchen, wofür man auch noch den Schutzumschlag zerstören müsste. Ich hatte ja auf ein Papp-Aufstellerchen oder so etwas in der Art gehofft.

Alles in allem sind Elsie und ihre Freunde großartig, aber der Schreibstil des Buches hat mich nicht vollständig überzeugt.

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Unkomplizierte Alltagsküche

Das Eismonster von David Walliams

Ich gebe es zu, als ich Daniela Katzenberger und Kochbuch und dann noch das rosa Cover gesehen habe, da dachte ich mir: das ist ja so, als wenn der Metzgermeister der vierten Generation jetzt ein Veggie-Kochbuch schreibt?!

Die ersten zwei "Rezepte" haben meine Vorurteile dann gleich schön untermauert.

Rührei und Toast mit Speck und Ei? Ernsthaft, Daniela? Ich bin wirklich keine Meisterköchin, aber dazu brauche ich nun wirklich kein Kochbuch.


Aber nachdem ich etwas weiter im Buch geblättert habe, bin ich wieder zurück zum Rührei gekommen. Schön mit Feta-Käse und Kirschtomaten sah es einfach lecker aus und ja, das wird es jetzt zum Abendessen geben. Es mag zwar keine hohe Kochkunst sein, aber eine prima Inspiration für schnelle und unkomplizierte Gerichte im täglichen "was soll ich nur kochen-Verdruss".

Im weiteren Buchverlauf geht es dann außerdem schon immer mehr in Richtung echte Rezepte, sowohl der Ofenlachs, das Ruckzuck-Hühnerfrikassee als auch Kicherebsen-One-Pot haben es u. a. auf Anhieb auf meine "hui, das sieht toll aus, kommt auf die Kochliste" geschafft. Ich muss zugeben, insgesamt sind da ganz schön viele Rezepte gelandet, weitaus mehr, als normalerweise bei Kochbüchern. Meist finde ich Rezepte zwar hübsch anzusehen, nachkochen möchte ich sie aber doch eher selten, das ist hier anders.

Die pinke Glitzeraufmachung, naja, nicht mein Fall, gehört aber nun mal zur Marke Daniela, ist also o.k.

Generell hat mit auch die Mischung gut gefallen, Unkomplizierte Rezepte mit vielen Bildern (für mich ganz wichtig bei Kochbüchern) und nett zu lesendem Daniela-Drumherum.

Außerdem eine vielseitige Auswahl: von ganz einfach (siehe oben) bis aufwändigerem Weihnachtstruthahn, von frischer Gemüseküche zu schnellen Kombis mit Tiefkühlelementen. Sowohl low carb als auch Süßkram ist zu finden.
Super auch das Rezept für einen Regenbogenkuchen - mit gekauftem Rührkuchenboden ein schnelles und optisch für mich gleichwertiges und vor allem mal etwas anderes Rezept zum "omnipräsenten Instagram-sieben-Böden-in-unterschiedlichen-Farben-Hipster-Kuchen".

Für echte Kochprofis und TK-Kost kommt mir nicht ins Haus-Anhänger ist es nichts, wenn man aber unkomplizierte Inspiration für die Alltagsküche sucht und keine rosa-Allergie hat, kann ich das Buch echt weiterempfehlen.

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Schöne Reihe, aber Bände ähneln sich sehr

Lillys magische Schuhe, Band 2 - Die verbotenen Stiefel von Usch Luhn

Wir haben bereits den ersten Band der Reihe um Lilly magische Schuhe gelesen und er hat uns gut gefallen.
Nun also gleich im Anschluss Band 2.
Lilly ist sympathisch und ihre tierischen Begleiter, allen voran der Hauslehrer-Drache Archibald, sind klasse.
Archibald spricht so süß mit französischem Einschlag - das ist superlustig und macht auch beim Vorlesen richtig gute Laune!

Die behandelten Themen im Buch (Ungerechtigkeiten in der Schule, Lehrer, fiese Mitschüler, Freundschaft, Wunsch nach einem Haustier) sind genau richtig für die Altersklasse und einfühlsam und spannend aufbereitet.

Wirklich schön!

Was mir jetzt bei Band 2 allerdings nicht so gut gefallen hat: es gibt keinen Bezug zum ersten Teil, die dort geschlossenen Freundschaften werden nicht gepflegt und im Prinzip ist Band 2 seinem Vorgänger sehr, sehr ähnlich. Die ähnliche Geschichte an einem anderen Ort. Das war mir zu wenig Entwicklung für eine Reihe, zumal die Entführung der Eltern einfach so im Hintergrund mitläuft und weder aufgelöst wird, noch besonders belastend auf Lilly (die Tochter) wirkt. Überhaupt waren Lilly und ihr Onkel seltsam blass im Vergleich zu Band 1.

Fazit: eine schöne Geschichte, aber mir fehlt der Bogen zwischen den Bänden und die Auflösung - gerade in der Altersgruppe finde ich so ein Ende mit dem Verweis auf Band 3 unglücklich.

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Schöne Reihe, aber Bände ähneln sich sehr
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Magisch schön, aber blöder Cliffhanger

Lillys magische Schuhe, Band 1 - Die geheime Werkstatt von Usch Luhn

Arme Florentine. Die Werbeagentur ihrer Eltern ist pleite, deshalb müssen sie zur ihrer Großtante Amanda ziehen. Keine Freunde, neue Schule, alles doof. Doch dann lernt sie Lilly kennen, ein Mädchen, das magische Schuhe fertigen kann. Wow!

Uns hat das Buch richtig gut gefallen. Klar, magische Irgendwas gibt es mittlerweile wirklich wie Sand am Meer.

Aber gut so, denn gerade jetzt ist so ein Hauch Magie wirklich dringend notwendig.
Und so stürzten wir uns gerne mitten in das Abenteuer, konnten uns kringelig lachen über den Hauslehrer Mosieur Archibald und fanden Frau Wu, die Schildkröte super niedlich. Irgendwann wurde es dann auch ganz spannend, aber ob Florentine wirklich magische Schuhe bekommt und was diese auf sich haben, das müsst ihr selbst herausfinden.

Nicht so toll fanden wir hingegen, dass die allerspannendsten Fragen nicht aufgeklärt wurden. Liebe Verlag, wir finden Reihen super, weil wir so liebgewonnene Charaktere lange begleiten können. Aber wir wollen nicht mit großen Fragzeichen auf den nächsten Band warten müssen bzw. nicht deshalb, weil die Handlung so einfach endet.

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Rein in den Koffer, ab ins Abenteuer

Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! von Lapinski L. D.

Flick ist 12 Jahre alt, als sie zufällig ein seltsames Reisebüro entdeckt, das voll von alten Koffern ist. Nicht einfach alte Koffer, nein, sie sind magisch, man kann mit ihnen in andere Welten reisen. Klingt verrückt? Vielleicht ein klein wenig, aber es ist vor allem ist es ein riesiges Abenteuer.

Doch schnell wird klar, ohne Flick wird es diese Welten so vielleicht nicht mehr lange geben..

Das Buch ist optisch eines der bisherigen Jahreshighlights, wir finden es wunderwunderwunderschön. So viele Details, sogar am Buchrücken der Koffergriff.

Das Inhalt für ist für etwas ältere Lesekinder, die Empfehlung liegt bei 10-12 Jahren.

Leider begann es etwas schleppend. Die ersten 100 Seiten haben sich wie Kaugummi gezogen, das Kind hat da dann die Lust am Weiterlesen verloren.

Dann wurde es aber flüssiger und spannender, die Idee mit dem „rein in den Koffer, ab in andere Welten“ ist super.

Anfangs fand ich die verschiedenen Welten auch noch phantasievoll und aufregend (die Hüpfwelt war besonders hübsch), mit der Zeit fand ich es aber ein wenig ermüdend, so viele Details lesen zu müssen.

Mit dem Ende war ich dann auch nicht ganz glücklich.

Das Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe, schon klar, dass da nicht alles aufgelöst wird, insgesamt sind mir hier aber doch zu viele Fragen offen geblieben.

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Rein in den Koffer, ab ins Abenteuer
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Nicht vom rosa Cover täuschen lassen: coole Feen-Vampirgeschichte

Bazilla - Fee wider Willen von Heike Eva Schmidt

Als wir das Buch zum ersten Mal sahen, waren wir gleich ganz begeistert, schon das Cover ist so schön! Das setzt sich dann innendrin fort, auch die Illustrationen sind der Hammer. Am allerbesten gefällt uns natürlich der Flederhamster, cool, dass er auch als Bild so oft auftaucht.

Aber natürlich sind nicht nur die Illustrationen super, sondern auch die Story.

Schon die Idee: die kleine Vampirin Bazilla hat Geburtstag, endlich wird sie zehn, das bedeutet bei Vampiren, dass man ein r i c h t i g e r Vampir wird und endlich Vampirzähne hat und fliegen kann, juhuu. Doch dann stellt sich heraus: Bazilla ist gar kein Vampir, sondern eine Fee! Pfui Spinne! Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, muss Bazilla auch noch ihr geliebtes Zuhause, Burg Morchelfels verlassen und in ein blödes Feeninternat umziehen...
Wie hat uns die Geschichte gefallen?
Die Kombination aus (zwar netten, aber doch auch etwas langweiligen pinken) Feen mit der coolen schwarzen Latzhosen-Bazilla samt ihrem tierischem Freund macht großen Spaß.
Auch die fantasievollen Leibspeisen Bazillas wie Blutwurstpizza und Lakritztorte (wir hassen Lakritz!!) mit Blutegelsahne sind top. Allerdings ist ein Vampirleben jetzt ein No-Go, denn kulinarisch hat das jetzt nicht überzeugt. Feen-Müsli allerdings auch nicht (-:

Sehr lustig fanden wir auch die ganzen speziellen Feenwörter wie "Feezeihst du mir" oder "Feegeben und feegessen"

Hier noch die kurze Kinder-Rezension:
'Bazilla ist anders als andere Mädchen, die wollen ja lieber Feen sein. Der Name des Wasserspeiers ist auch lustig, er heißt Nöf Nöf. Und er mag Kirschlimo. Elvis der Flederhamster ist sehr süß."

Ein rundum gelungenes Buch, phantasievoll und mal etwas ganz anderes im normalen Feen-Allerlei.

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