Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marie aus E.:
Dancing with myself
Hard Land von Benedict Wells
Sam ist fünfzehn im Sommer 1985 und einsam. Der beste Freund ist weggezogen, die Mutter krank, der Vater seit jeher distanziert.
Das Leben in einer Kleinstadt ist auch alles andere als romantisch, es ist geprägt vom Schließen einer Fabrik, die zugleich Hauptarbeitgeberin war.
Und doch - es ist Sommer und es sind Ferien!
Das Buch schafft es wunderbar, einen zurückzuversetzen in die Zeit der eigenen Jugend.
Gerade wenn man selbst in den 80ern Teenie war, dann ist das eine Zeitreise, die mit dem Soundtrack der Jugend sofort Melodien im Kopf und Stimmungsbilder in der Seele aufruft.
Die Kombination aus Schwermut, Trauer, Einsamkeit, Herzklopfen, Verliebtheit, Freundschaft, Abschied und Aufbruch - das hat das Buch für mich ausgemacht.
Auch gab es immer wieder einzelne Szenen, die mich sehr berührt haben, beispielsweise gegen Buchende die "Holztiergeschichte" (ich will nicht spoilern, deshalb hier so kryptisch).
Lediglich gegen Ende hatte das Buch für mich etwas einen Durchhänger - es zog sich etwas und insgesamt war mir Sam ein klein wenig zu tough für das, was er in dem Sommer alles erlebt hat.
Das sind aber nur Mini-Kritikpünktlein, insgesamt hat es das Buch geschafft, mich zurück in das Jahr 1985 zu katapultieren, mitten in die US-Kleinstadt.
Unbedingt vor dem Lesen den am Ende verfügbaren Soundtrack ansehen und zum oder nach dem Lesen abspielen, das ist das I-Tüpfelchen (auch als Spotify Playlist oder bei youtube verfügbar).
Superprimibus
Maxi von Phlip (1). Vorsicht, Wunschfee! von Anna Ruhe
Paula will eigentlich nur eine alte Flasche entsorgen, da entdeckt sie darin ein kleines Wesen. Nein, keinen Schmetterling, trotz Flügel, sondern eine waschechte Fee. Naja, mit kleinen Einschränkungen - denn Flaschenfeen sind beurlaubte Wunschfeen.
Und mit Maximeralda Feodora Dilara Nima von Phlip zieht das Chaos in Paulas Leben ein!
Das Buch ist für junge Leserinnen und Leser ab 7 Jahren empfohlen und das passt prima.
Die Schrift ist schön groß, der Zeilenabstand auch und die manchmal etwas schwieriger zu lesenden Wörter der Feensprache wie "superprimibus" oder "Zippo-zappo-klärchen" sind farblich sogar abgehoben und extra lesbar dargestellt.
Das Highlight sind aber die Illustrationen. In Farbe und auf jeder Seite lockern sie schön auf und passen wunderbar zur Geschichte, so macht Lesen gleich noch viel mehr Spaß.
Die Geschichte an sich gefällt uns auch sehr gut; sie ist lustig und Maxi, die Fee ist echt der Knüller. Eigentlich ein volles fünf Sterne Buch, wenn nicht das Ende holterdipolter über uns gekommen wäre. Das Buch endet gefühlt mittendrin - zwar nicht mit einem üblen Cliffhanger, aber doch so, dass wir uns ungläubig und auch grummelig gefragt haben, was das jetzt soll.
Ganz klar, es wird einen weiteren Teil geben, aber die immer mehr um sich greifende Unsitte, keinen vernünftigen Abschluss einzelner Bände bei Reihen zu bringen, vermiest uns immer mehr das Lesevergnügen. Deshalb auch ein Stern Abzug.
Herzergreifend
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Mason ist der klassische Außenseiter in der Schule. Er tut sich schwer beim Lesen und Schreiben, schwitzt übermäßig und wird damit zum Spottopfer bei den sogenannten angesagten Jungs der Schule.
Auch in seiner Familie ist es kompliziert, aber er hat seinen Freund, Calvin. Bis der eines Tages verschwindet.
Ach was habe ich mitgelitten mit Mason und wie schön war es doch auch, seine Stärke miterleben zu können. Und natürlich die großartige und tollpatschige Miss Blinny, die Schulsozialarbeiterin kennenlernen zu dürfen. Hoffentlich gibt es in jeder Schule eine Miss Blinny!
Das Buch hat so viele Botschaften, zum Beispiel wie wichtig es ist, zuzuhören oder dass Eltern ihre Kinder dazu erziehen müssen, Verantwortung zu übernehmen.
Gut gefallen hat mir auch, dass es keine schwarz-weiß-Zeichnung war. Fiese Jungs haben nicht automatisch fiese Mütter, Benny hat zwei Väter, Familie wird weit definiert - alles nicht gewollt pädagogisch, sondern als Bestandteil der Geschichte.
In erster Linie ist es aber einfach ein Buch, das zu Herzen geht. Eine Geschichte über Freundschaft und Verlust, über Einsamkeit, Ausgrenzung, Stärke und Familienbande. Einfach ein Buch, das man mit einem Seufzer beendet und bei dem mir auch die ein oder andere Träne gekommen ist.
Keine ganz einfache Kost, deshalb würde ich hier die Altersempfehlung "ab 10 Jahre" nicht unterschreiten, aber ab dann wäre das m. E. auch die perfekte Schullektüre, um das Thema Mobbing zu bearbeiten.
Unbedingt lesen!
Amused
Das Windsor-Komplott von Bennett S J
Die Überschrift sagt es schon, I am amused.
Die Queen als Ermittlerin war wirklich spaßig, ein schöner leichter Cosy-Crime, dessen Stärke eindeutig bei Cosy und nicht bei Crime liegt.
Auf Schloss Windsor geschieht ein Mord und Polizei bzw. Geheimdienst stellen sich bei der Aufklärung doch mehr als stümperhaft an.
Das würde die Queen natürlich so nie sagen, aber länger mit ansehen mag sie sich das Trauerspiel auch nicht und so macht sie sich schließlich selbst ans Aufklärungswerk, zusammen mit ihrer Privatsekretärin.
Das royale Drumherum bei den Royals hat mir das ein oder andere Grinsen beschert; etwa die Frotzeleien zwischen Prinz Philip und der Queen und die Sprüche, die die Queen so ab und an ablieferte. Das Lesen hat hier Spaß gemacht.
Auch die völlig uneitle Herangehensweise Ihrer Majestät, schließlich ermittelt sie inkognito und überlässt Ruhm und Ehre anderen - ja, ich kann mir schon vorstellen, dass das tatsächlich so hätte sein können.
Weniger vorstellbar war für mich, dass die beiden hochbetagten Royals noch so extrem rüstig unterwegs sind, aber geschenkt, ein Roman darf das.
Der Kriminalfall an sich, ja, puh, der war hingegen etwas zäh. Unzählige Personen, die da ins Spiel kamen, machten das Ganze doch sehr unübersichtlich. Zwischendrin habe ich auch mal den Faden verloren. Das war nicht so ganz mein Fall, auch der Spannungsbogen war über weite Strecken nicht wirklich hoch.
Dafür hatte das Buch aber ja andere Stärken.
Für unbeschwerte Unterhaltung und einen Kurztrip auf die Insel durchaus empfehlenswert, falls man jetzt nicht den superspannende Krimi erwartet.
Man hat es schon nicht leicht als Teenie
Wie man seine peinlichen Eltern erträgt (Eltern 2) von Pete Johnson
Luis ist zurück! Gerade denkt er, dass er alles Schlimme hinter sich hat, seine Eltern helicoptern nicht mehr ständig umher und vor allem: es gibt wieder andere Themen außer Schule.
Und dann verhalten sie sich auf einmal wieder ganz und gar sonderbar: sie wollen wieder jung sein und lassen sich von Luis in die Sprache der Jugend einweisen.
Das ginge ja noch, aber sie verwenden sie auch noch und noch dazu in der Öffentlichkeit! Doch damit nicht genug...
Schon klar, Eltern mit Basecap, die "Yo, Homies, habt ihr einen nicen Abend" zu den Freunden sagen, das geht wirklich nicht, ist aber natürlich wieder mega-lustig zu lesen. Dann ist in der neuen Schule auch nicht alles so ganz optimal und Maddy verbringt viel zu viel Zeit mit dem spießigen Edgar.
Jede Menge witziger Szenen für uns Lesende, aufgelockert mit großen Überschriften ab und an lustigen Skizzen. Schon ein richtiges Buch, kein Comic-Roman, man muss also schon tatsächlich lesen, nicht nur ab und an ein paar Sätze.
Mir gefällt die Reihe richtig gut, sie ist witzig und nah dran an der Zielgruppe, reichlich albern und macht einfach gute Laune.
Wir werden uns bestimmt wieder lesen, Luis!
Berufung
Der Klang der Wälder von Natsu Miyashita
Tomura hört als Jugendlicher zufällig einem Klavierstimmer bei der Arbeit zu und ab dann steht sein Berufswunsch fest: er möchte ebenfalls Klavierstimmer werden. Er lernt das Stimmen und beginnt dann als Berufsanfänger, stets am Lernen und Besserwerden.
Tomura ist voller Selbstzweifel und glaubt nicht an sein Können, er arbeitet unermüdlich.
Im Roman begleitet man Tomura ein Stück seines Weges - vom blutigen Anfänger zum stets versierter werdenden Klavierstimmer. Tatsächlich ist es das auch schon, meist begibt man sich mit ihm in eine Privatwohnung, wo dann ein Klavier gestimmt wird. Noch etwas Kollegenplausch, diese sind ihm unterschiedlich wohlgesonnen und der etwas intensivere Kontakt zu zwei Schwestern, die er beim Stimmen kennenlernt. Viel mehr passiert nicht.
Interessant fand ich den Einblick in die japanische Lebensweise, so höflich, aufmerksam und so zurückhaltend, ganz anders als wir es kennen.
Die Sprache des Buches ist sehr zart, poetisch, aber das über 200 Seiten ist auf Dauer schon auch etwas monoton und ermüdend. Zumal eben nicht wirklich etwas geschieht. Fast ein wenig wie Corona-Alltag, aufstehen, arbeiten, fertig und am nächsten Tag wieder von vorne.
Die hohe Kunst des Klavierstimmens und das Streben nach Perfektion sind eben das Thema, vermutlich kann das Buch deshalb nur von Klavierspielenden wirklich richtig gewürdigt und wertgeschätzt werden.
Ich habe das Buch gern gelesen, aber nach den 239 Seiten war es dann auch gut.
Gefühlvoller Schmöcker
Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum
Emma und Marlene haben es nicht leicht. Sie wachsen im Waisenhaus auf und damit ist ihr weiterer Lebensweg eigentlich vorbestimmt: Fabrik oder Dienstmädchen.
Wundersamerweise bekommen sie aber die Chance, in der ersten Kinderklinik eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zu machen.
Der Roman hat mir gut gefallen.
Ich fand es interessant, über die Anfänge der Kinderheilkunde zu lesen, ich wusste weder, dass für die Ausbildung einer Kinderkrankenschwester ein hoher Bildungsabschluss erforderlich war noch dass gut ausgebildete Krankenschwestern zur Jahrhundertwende überhaupt erst aufkamen.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf dem Leben der beiden Schwestern, großen Gefühlen, Liebeskummer und Liebesleid, Intrigen, Standesdünkeln, fiesen Vorgesetzten und einem Rätsel über die Vergangenheit der Schwestern, das gegen Ende des Buches aufgelöst wird. Es ist schon ein wenig ein Kitschroman mit all den aufgeführten Elementen, liest sich aber schön und ich habe viele angenehme Lesestunden damit verbracht.
Etwas mehr Einblick in die Patientenschicksale hätte ich mir erhofft, das war gar nicht so das große Thema, das Drumherum wie etwa eine eigene Milchviehbewirtschaftung für die Versorgung der Säuglinge oder einen Einblick in das Leben von Rotkreuzschwestern, die ehelos sein mussten und nur ein Taschengeld bekommen, fand ich aber sehr interessant und das war mir völlig neu.
Ja, hat mir gut gefallen und ich bin auf jeden Fall auch wieder dabei, wenn Band 2 die Geschichte der beiden Schwestern dann weiterführt.
Magisch und spannend
Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum
Elfie ist ein Sandwichkind. Ihr großer und ihr kleiner Bruder ziehen alle Aufmerksamkeit der Eltern auf sich und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, muss sie auch noch die Vorliebe ihres Vaters für germanische Namen ausbaden. Sie heißt nämlich eigentlich nicht Elfie, sondern Elfrud. Sowas von bescheuert.
Immerhin müssen ihre Brüder noch blödere Namen aushalten, Landogar und Tankred sind fast noch schlimmer. Armer Tankred, er wird sogar mal Tankwart genannt...
Dann verwandelt sich Elfie urplötzlich in eine Elfe und ihr beschauliches Leben ist vorbei - jede Menge Elfenunterricht wartet auf sie. Und dann gibt es noch den süßen Adriano, hach!
Das Buch ist super! Elfie ist total nett, will es allen recht machen und schliddert doch ständig in neue Katastrophen. Zum Glück findet sie richtig nette Freunde und stellt fest, dass ihre Familie doch auch gar nicht so blöd ist.
Die Elfenwelt war besonders spannend, das war ein sehr großes Abenteuer, das mit einigen Überraschungen beim Lesen einher kam. Den Humor des Buches fanden wir auch klasse. Kleines Beispiel? Es gibt immer wieder Einschübe aus historischer Elfenliteratur, z. B. "Aus: Balvath, Melvin. Zaubersprüche für Ihren Feenzirkel, Hamburg 1801, Seite 56." und da zwischendrin ist dann auch "Aus: Grobelin, Walhuro: Das mache ich selbst, Handbuch Autoreparatur für Feen, Berlin 1965, S. 23" So witzig!
Die Kombination aus Familienleben mit nervigen Geschwistern, erster Schwärmerei, richtig guter Freundschaft, Intrigen und Abenteuer war super.
Ein Buch für etwas Magie im grauen Alltagsallerlei, von uns gibt es fünf magische Sterne.
Viel mehr als ein Pferdebuch
Nordlicht - Im Land der wilden Pferde.Müller:Nordlicht.1.Im Land d.wild.Pf. von Karin Müller
Ein vielschichtiges Jugendbuch hat Karin Müller hier geschrieben. Es ist so viel mehr als ein Pferdebuch - ich würde sogar sagen, dass die Freundschaft zum Pferd zwar eine wichtige, aber nicht die dominierende Komponente des Buches ist.
Es geht um Erla und ihre Mutter. Der zweite Weltkrieg ist gerade vorbei und der Hunger in Deutschland groß.
Die beiden ergreifen die Chance zur Auswanderung, Island war damals das Ziel von vielen Frauen, die Hoffnung auf ein besseres Leben ohne Hunger.
Zwar gibt es nun genug zu essen, aber das Leben auf der Insel ist hart und weit weg von jeglichem Komfort.
Die Alltagsschilderungen waren sehr gelungen, arme Erla, sie ist gerade 14 Jahre alt - also im Alter der Zielgruppe der Buchleserinnen, man kann sich sehr gut in Erla hineinversetzen und leidet mit ihr.
Erla hat eine besondere Gabe und so lernt sie die magischen Wesen Islands kennen, die Huldus. Sie werden auch das versteckte Volk genannt und Flóki ist einer davon. Immer wenn Erla ihn trifft, kribbelt ihr Körper ganz merkwürdig <3.
Ein Abenteuer zwischen Alltagsmühen und magischen Momenten beginnt - und dann, mitten im spannendsten Moment - hört das Buch einfach auf! Ich konnte es nicht fassen. Cliffhanger schön und gut, aber einen so fiesen Cliffhanger hatte ich schon lange nicht mehr.
Man sollte auch wissen, dass "Nordstern" das Prequel zur Romanreihe "Nordlicht" ist, also zwar später geschrieben wurde, aber vor der bereits existierende Reihe spielt und dass im Mai 2021 dann Band 2 zu Nordstern erscheint. Da müsste dann die Auflösung kommen. Trotzdem - mich ärgert das, wenn ein Buch einfach so aufhört und man quasi genötigt wird, Band 2 zu kaufen.
Eigentlich wäre es ein volles fünf Sterne Buch, die Kombination aus dem Einblick in das damalige Auswandererleben, Islands Natur und die Freundschaft zu den Huldus ist so schön, aber mit dem abrupten Ende bin ich sehr unzufrieden, deshalb ein Stern Abzug.
Ernstes Thema witzig verpackt
Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen von Georgia Clark
Das Buch sieht optisch auf den ersten Blick aus wie ein typisches Chick Lit Buch, ja, es ist "Mädels-Literatur", aber keineswegs "anspruchslose Frauenliteratur" (ich habe mal sicherheitshalber die Wikipedia-Definition dazu gesuchmaschint).
Wenn man weiß, dass es um die BRCA1-Genmutation geht, die die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken explodieren lässt, erschließt sich auch das Cover.
Das finde ich übrigens sehr gelungen, es zeigt schon, dass hier ein ernstes Thema unterhaltsam aufgenommen wurde.
Das ist überhaupt die Stärke des Buches. Es ist einerseits witzig und leichte Unterhaltungsliteratur. Lacey lebt in New York, arbeitet natürlich It-Girl mäßig in der Modebranche und klar, die tollsten Männer verlieben sich in sie. Schön locker flockig und unterhaltsam geschrieben.
Andererseits hat Lacey eben die Genmutation - und was sie da auf der schweren Entscheidung Pro und Kontra vorsorgliche Brustamputation durchmacht, das ist einfühlsam beschrieben, so dass man sich gut in Lacey hineinversetzen konnte (soweit das bei so einem Thema überhaupt möglich ist, wenn man selbst nicht in der Situation ist). Man kommt unweigerlich ins Grübeln, wie man sich wohl selbst entscheiden würde.
Lacey erstellt auf jeden Fall eine interessante Bucket-List, die sie vor einem möglichen Eingriff auf jeden Fall noch abarbeiten will. Diese ist sehr sex-lastig - und damit auch das Buch. Ich bin kein Freund von großen Erotikparts in Büchern, hier hat es aber gepasst.
Lacey fand ich sehr sympathisch - sie nimmt ihr Leben in die Hand und macht auch schlimme Fehler. Das macht es authentischer.
Ich hätte angesichts der so packenden Themenaufbereitung gedacht, dass die Autorin selbst ähnliches erlebt hat - dem ist aber nicht so, in Der Danksagung erfährt man noch kurz etwas zum Entstehen des Buchs, auch das fand ich einen runden Abschluss.
Ja, das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen - selten wurde ich so charmant daran erinnert, unbedingt den nächsten Krebsvorsorgetermin ausmachen zu müssen.










