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Rezensionen von Marie aus E.:

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Man muss sich darauf einlasen können

Zugvögel von Charlotte McConaghy

Bei diesem Buch war ich kurz vor dem Abbruch.
Mir war über weite Strecken des Buches nicht klar, worauf die Geschichte überhaupt abzielt. Worum geht es? Eine Anklage auf die Zerstörung der Lebensräume und den Klimawandel?
Eine Reise einer Frau zu sich selbst, zur Absolution?
Eine düstere Zukunftsvision?

Auch jetzt, nach dem Lesen, kann ich das gar nicht so ganz beantworten.

Erworben habe ich das Buch, weil mir das Cover so gut gefallen hat, es vermittelt eine Leichtigkeit, die der Klappentext aber schon gar nicht verspricht, hier war dann schon klar, dass es schwere Kost sein wird.

Über viele Seiten plätscherte ich so dahin mit der Handlung und auf einem Schiff Richtung Küstenseeschwalben. Durchbrochen von Rückblicken im Leben der Hauptdarstellerin. Obwohl tragisch, hat mich das über lange Strecken völlig gelangweilt und ich musste mich zwingen, die Seiten nicht nur zu überfliegen.
Gegen Ende hin dann - als sich die Fäden zusammenfanden - passt das alles dann aber ganz wunderbar, das Gesamtbild war so stimmig und hat mich auch Im Rückblick mit den Durststrecken versöhnt.


Beispielsweise waren Ruhelosigkeit und das Stets-Unterwegssein-Müssen einer der Wesenszüge der Hauptdarstellerin und das wurde so überzeugend vermittelt.

Anstrengend zu lesen, weil ich mich zur Konzentration zwingen musste, aber durchaus lohnenswert.

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Man muss sich darauf einlasen können
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Phantastisches Abenteuer in phantasievoller Aufmachung

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor

Wir hatten das Buch in der Hand und waren hin&weg.
Schon optisch wunderschön, tolles Cover, eine Karte von Eerie-on-Sea im Buch und dann noch die Story!

Das Kind (10 Jahre) hat das Buch in die Hand genommen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Schreibstil hebt sich tatsächlich ab, der Lesende wird direkt angesprochen und Spannung kombiniert mit Humor machen das Lesen zum Genuss.

Die Personen sind phantasievoll - es gibt eine gruselige Hakenhand, eine merkwürdige Hotelbesitzerin, einen stets unfreundlichen Hotelmanager, dann die Inhaberin einer Bücherapotheke und ein fieses Seeungeheuer.
Und natürlich Herbie Lemon, der so heißt, weil er in einer einer Zitronenkiste gefunden wurde. Er ist 12 Jahre alt und zuständig für die Fundstücke im Hotel.
Eines Tages "findet" er ein geheimnisvolles Mädchen und ein Abenteuer beginnt.

Allerbestes Lesevergnügen und bis kurz vor Schluss waren wir uns einig: so ein tolles Buch, auf jeden Fall fünf Sterne wert.
Doch dann kam das Ende und das war nichts. Vermutlich soll es eine Fortsetzung geben, aber wenn wir 280 Seiten lesen, dann wollen wir auch, dass alle unsere Fragen geklärt werden. Jawohl, Herr Taylor!

Empfehlen würden wir das Buch ab zehn Jahre, jünger sollte man nicht sein und wenn man gut damit klarkommt, dass sich nicht alles aufklärt, dann gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung von uns.
Wenn man eine Geschichte "fertig" haben will, ist das Ende unbefriedigend, das Buch ist aber so gut, dass es trotzdem eine Empfehlung wert ist.

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Phantastisches Abenteuer in phantasievoller Aufmachung
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Für Islandfans super, für Thrillerfans eher naja

DUNKEL von Ragnar Jónasson

Bei dem Buch bin ich zwiegespalten.
Sehr gut gefallen hat mir die "Island-Drumrum", ich habe mich gleich dorthin versetzt gefühlt.
Auch Hulda, die Kommissarin, die kurz vor dem Ruhestand steht, fand ich gut beschrieben. Einsam und mit wenig Sozialkontakten wird sie auch noch kurz vor ihrem ohnehin nicht mehr fernen Ruhestand zwangspensioniert, sie muss Platz für einen Jüngeren machen.

Einzig einen letzten Abschiedsfall darf sie sich noch aussuchen. Tja...
Hulda ist keine fröhliche und optimistische Frau - und ihre Geschichte ist ganz schön deprimierend, aber realistisch geschrieben. Fand ich gut, das war für mich sehr überzeugend geschrieben.

Der oder die Trillerplots hingegen waren wenig einfallsreich und haben mich nicht so wirklich gefesselt.

Punkten konnte dann wieder das Ende, das war rund und hat gut gepasst.
Allerdings ist es dann schon etwas seltsam, davon ausgehend rückwärts lesen zu müssen, denn die Trilogie, also der hier gelesene Band 1 beginnt mit dem Ende und arbeitet sich dann Band für Band in die Vergangenheit.
Das ist ungewöhnlich - und gerade in dem speziellen Fall für mich wenig reizvoll - ich weiß ja jetzt, wie es ausgeht. Band 2 und 3 werden ich wohl eher nicht lesen.

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Für Islandfans super, für Thrillerfans eher naja
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Melancholischer Rückblick

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Das Büchlein (denn mit nur 128 Seiten greift hier die Verkleinerungsform wirklich) lässt uns mit Gustav Mahler an Deck eines Schiffes den Atlantik überqueren und dabei auf sein Leben zurückzublicken.

Glückliche Momente, aber auch Schicksalsschläge sowie eine große Liebe, die schon Vergangenheit ist, all das können wir hier mit erlesen.

Das Buch liest sich leicht, ich fand es interessant und schön geschrieben und habe mich über geärgert (ich dachte bislang, dass es in Künstlerkreisen schon Geschlechtergerechtigkeit gab), Neues erfahren (u. a. Mahler traf Freud) und schöne Sätze genossen, wie etwas über das Glück mit Frau und Tochter.

So richtig gefesselt hat mich das Buch aber nicht, es war schön zu lesen, keineswegs eine verlorene Lesezeit, aber nachhaltig in Erinnerung bleiben wird es mir wohl eher nicht.

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Melancholischer Rückblick
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Informativ und wunderschön illustriert

Als der Wolf den Wald verließ von Rosanne Parry

Das Buch erzählt von der langen Wanderung eines Jungwolfes, der sein Rudel verliert und sich eine neue Heimat sucht - aus der Sicht des Wolfes und realistisch, ohne die Geschichte in eine vermeintlich kindgerechtere Perspektive zu transferieren.

Deshalb ist es vielleicht für ganz kleine Kinder noch etwas schwere Kost, denn Flink ist durchaus einigen Gefahren ausgesetzt, erlebt Trennung und ist eben ein Wolf, das heißt, er frisst andere Tiere, das muss man aushalten können.

Empfohlen wird es ab neun Jahren, je nach Kind kann man es m. E. aber auch durchaus etwas früher lesen bzw. vorlesen.

Die Illustrationen sind unglaublich schön, in schlichtem schwarz-weiß gehalten und sehr eindrucksvoll, sie allein machen das Buch schon wertvoll.

Gut gefallen hat uns, dass am Buchende auch noch viel Hintergrundwissen zu Wölfen vermittelt wird, das macht das Buch richtig rund.

Warum dann trotzdem "nur" vier Sterne? Das ganz große "WOW" Gefühl blieb aus, es hat uns gefallen, aber so richtig ans Herz ist uns Flink und seine Geschichte irgendwie nicht gewachsen, vielleicht auch deshalb, weil eben gerade keine kitschige Tränendrüsenstory geschrieben wurde (was wir wiederum ja gerade toll finden!)?

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660 Seiten Spannung und keine Minute Langeweile

Die verstummte Frau von Karin Slaughter

Nach zwei Thrillern, die den Namen kaum verdient haben, endlich, endlich wieder ein Buch, das mich richtig fesseln konnte.

Der Umfang ist fast erschreckend - ein richtig dicker Wälzer. Aber Karin Slaughter versteht ihren Job, so auch in Band 8 der Georgia Reihe. Ich hatte auch bis kurz vor Schluss keine Idee, wie alles zusammenhängen könnte.

Perfekt, so sieht für mich ein idealer Thriller aus.

Will & Sara müssen eine hochemotionale Zeitreise unternehmen, denn ein aktueller Mordfall scheint mit einer früheren Mordserie zusammenzuhängen. Chefermittler war damals Saras verstorbener Mann Jeffrey Tolliver, der wie ein Schatten über der Beziehung von Sara & Will schwebt.

Der Thriller ist brutal - Slaughter spart nicht mit Details.
Neben einem sehr spannenden Thriller gibt es auch noch eine Liebesgeschichte. Die Autorin bestätigt das in ihrem (informativen und humorvollen) Nachwort. Eine schöne, gut ausbalancierte Kombination, die mich rundum zufrieden beim Buchzuklappen zurückgelassen hat.

Ja, so muss ein Thriller sein!

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660 Seiten Spannung und keine Minute Langeweile
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Megasüß! Bezaubernde Gute-Nacht-Geschichte zum Mitmachen

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln von Christina Nömer

Fine Fuchs, Benni Bär, Emma Ente und Milo Maus hatten einen schönen Tag und jetzt sind sie richtig müde. Damit sie einschlafen können, brauchen sie aber Hilfe.

Es ist Abend und auf jeder Seite im Buch leuchten die Sterne schön hell (sind ausgestanzte Löcher, die Leuchtquelle ist einmal ganz am Ende des Buches).

Auf jeder Seite wird das Kind aufgefordert: "Pustet du die Sterne an, damit das Füchslein (oder die anderen Tiere) schlafen kann?".

Das Auspusten (hier finde ich die Formulierung "anpusten" etwas unglücklich, wir wollen das Licht der Sterne ja auspusten) der Sterne funktioniert tatsächlich, man muss gar nicht besonders heftig pusten, das bekommen auch schon die Kleinen gut hin. Richtig schön, wenn es erst noch hell ist und dann dunkel wird und alle Tiere schlafen können.

Auch auf Klatschen oder Berührung reagieren die Sterne - man kann also auch variieren. Allerdings hat unser Kind zutreffend bemerkt: aber am Abend wollen wir doch zur Ruhe kommen, da klatschen wir doch nicht mehr wild herum! Auch wieder wahr....

Das Buch besteht aus dicker Pappe, die auch beschichtet ist und damit mal feucht abgewischt werden kann. Die Ecken sind allerdings relativ empfindlich, sie sehen bei uns nach zweimal Anschauen und Pusten schon angestoßen aus, ich hoffe, dass das nicht schlimmer wird.
Die Batterien können mit einem Mini-Schieber auf der Rückseite des Buches auch ausgeschalten werden, das ist praktisch, so halten sie länger und ganz kleine Kinder schaffen es auch im Regelfall nicht, den Schieber selbst zu betätigen.

Das Buch sieht übrigens richtig dick aus, das liegt aber an der technischen Ausstattung und den dicken Seiten, tatsächlich sind es nur vier Doppelseiten, also relativ wenig Lesestoff.
Dafür aber ganz niedliche Illustrationen und ein Gute-Nacht-Ritual soll ja auch nicht ewig dauern.

Empfohlen wird das Buch ab 18 Monaten, ich würde es auch schon etwas früher vorlesen und pusten lassen, denn es ist soooooo schön. Nach oben hin offen, auch ich bin noch völlig verzaubert.
Große Bilderbuchliebe und unbedingte Weiterempfehlung.

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Drumherum und Schreibstil top, aber der Thriller war nichts für mich

Der Knochengarten von Val McDermid

Das Buch ist bereits Band elf der Thrillerreihe um die Detective Chief Inspector Carol Jordan und den Profiler Tony Hill.
Ich bin quer eingestiegen und das war überhaupt kein Problem, auch wenn es natürlich immer schade ist, die Entwicklung der Charaktere nicht verfolgt zu haben.
Wesentliche Ereignisse, die zu dem führten, was nun ist, werden kurz angesprochen, so dass man sich nie abgehängt oder ahnungslos vorkommt.

Denn genau genommen geht es um eine ehemalige Detective Chief Inspector und einen ehemalige Profiler.
Die Beiden (und Paula) haben mir gut gefallen, schön gezeichnet, überzeugend und die Misere, in der beide stecken, fand ich richtig interessant.

Aber der eigentliche Thriller-Plot, ja nun. Eigentlich sind es sogar vier Fälle, die hier abgehandelt werden. Der Schreibstil ist unglaublich spannend und wirklich toll zu lesen, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Die Täter*innen sind allerdings größtenteils gleich zu Beginn des Buches benannt, so dass ich mit sicher war, dass eine überraschende Wendung, ein überraschendes Motiv oder ähnliches am Schluss noch völlig überraschen wird.

Der Schluss hat mich tatsächlich überrascht - allerdings nicht im erhofften Sinn. Ich will nicht spoilern, darum gehe ich nicht weiter darauf ein, nur soviel: ich habe das Buch mit einem "Ernsthaft?" beendet und muss sagen, der Thrillerteil war gar nichts für mich.
Das ist sehr merkwürdig, denn wie gesagt, der Schreibstil ist packend und mitreißend und das ganze "Drumrum" der Charaktere fand ich auch sehr lesenswert, trotzdem habe ich das Buch völlig enttäuscht beendet, weil es beim Thrillerplot so gut wie keine Entwicklung gab.

Wenn man die Reihe schon kennt und wissen will, wie es mit Carol und Tony weitergeht, sicherlich ein Muss. Für Quereinsteiger macht dieser Band allerdings keine Lust darauf, die anderen zehn Bände zu lesen.

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Drumherum und Schreibstil top, aber der Thriller war nichts für mich
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Moderates Feenschlamassel und herzallerliebste Illustrationen

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Klara ist noch nicht ganz so fit im Zaubern, ab und an geht etwas schief und dann tönt wieder ein erschrockenes "Hups-lapa-lups" durch den Feenwald.
Ja, Klara ist wirklich noch etwas ungeschickt, aber sie hat ihr Feenherz am rechten Fleck. Ob es wohl klappt und sie nun endlich ein eigenes Waldgebiet zum Umsorgen bekommt?

Das verrate ich natürlich nicht!

Das Buch wird für Kinder ab acht Jahren empfohlen, das passt auch m.

E. sehr gut. Es gibt Chaos, aber keine gruseligen oder superspannenden Szenen, so dass es auch sehr gut zum Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichte geeignet ist.

Es geht im Buch auch um das Thema Naturschutz und hier habe ich das Gefühl, dass das im Jahr 2020 verpflichtend ist. Bücher einfach nur zum Spaß sind nicht mehr angesagt.
Nicht falsch verstehen, weder finde ich das Thema unnötig oder blöd, noch ist es in dem Buch pädagogisch aufdringlich oder blöd behandelt, aber ich lese momentan gefühlt fast nur noch Kinder-Bücher zum Thema und vermisse etwas die Abwechslung.

Was mir besonders gut an dem Buch gefällt, das sind die Illustrationen. Sie sind wunder-wunderschön, so phantasievoll und passen perfekt zur Geschichte. Diese ist auch wirklich schön, aber das Tüpfelchen auf dem I, das sie von anderen Feengeschichten abheben würde, hat mir gefehlt.

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Moderates Feenschlamassel und herzallerliebste Illustrationen
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Bewegend

Die Dirigentin von Maria Peters

Willy ist eine junge Frau, die noch zu Hause bei ihren Eltern wohnt. Ihre Mutter ist fürchterlich: dominant, lieblos und herrisch. Auch ihr Vater kann hier nichts ausrichten.
Als Platzeinweiserin in einem Konzerthaus versucht sie, das Konzert eines großen Dirigenten zu besuchen - und ihr Wunsch, selbst Dirigentin zu werden wird immer dringender.

Ich habe das Buch verschlungen, man fühlt ab Seite Eins mit Willy und leidet mit. Die Autorin schafft es, dass man wie gebannt immer weiter lesen muss.
Die kaltherzige Atmosphäre des Elternhauses und dann die damalige Stellung der Frau, knallhart auf den Punkt gebracht. In den 20ern war es kein Spaß, eine Frau zu sein, wenn man nicht den üblichen Rollenklischees entsprechen wollte bzw. konnte oder wohlhabend war (das gilt gleichermaßen für Männer, die der Rollenzuweisung nicht entsprochen haben, auch das zeigt das Buch; schön dass es hier nicht einseitig blieb).

Umso bemerkenswerter der Lebensweg von Antonia Brico, wie sie dann später hieß.
Die Handlung ist angelehnt an die Realität, ich habe von Antionia Brico vor dem Buch noch nie etwas gehört, konnte also auch gleich noch etwas dazulernen.
Ich mag das Genre "Historische Fiktion" sehr gerne - man erfährt etwas über das Leben von Personen, gleichzeitig wird es aber auch ausgeschmückt und Teile dazu erfunden.
"Die Dirigentin" ist hier ein Paradebeispiel. Es ist spannend und aufschlussreich und nun ja, in der Dirigentenszene hat sich in den letzten 100 Jahren wohl auch nicht besonders viel verändert, Dirigentinnen prägen auch jetzt nicht unbedingt in großer Anzahl die Konzerthäuser.

Mein Fazit: ein großes Buch, dass sich leicht weglesen lässt und mich in allen Punkten überzeugt hat. Unbedingte Weiterempfehlung.

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Bewegend