Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niknak:
The first Love
Inhalt:
Die schüchterne, naive Nicole trifft auf den attraktiven Frauenaufreißer Milias, gerät ihr Herz in Gefahr. Sie wollte sich doch eigentlich gar nicht verlieben, doch Milias macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Er will eine Beziehung. Nicole ist überglücklich, doch wird ihre junge Beziehung standhalten?
Mein Kommentar:
Man findet sofort in die Geschichte hinein und wird davon in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm zu lesen. Man merkt jedoch, dass die Protagonisten Jugendliche sind, da auch eine solche Sprache verwendet wurde.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Milias und Nicole geschrieben. Dadurch bekommt man sehr gut die Gefühle und Gedanken beider Seiten mit. Dadurch ist es auch leichter, ihre Handlungen zu verstehen bzw. nachzuvollziehen.
Die Handlung ist sehr realitätsnah, auch wenn sie zeitweise etwas sehr kitschig war und meiner Meinung nach zu schnell voran ging. Das hat mich aber nicht wirklich gestört.
Die Charaktere sind sehr sympatisch und meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Abgesehen vom Hauptpaar (Milias und Nicole) gab es auch mehrere Nebenpaare. Die Geschichten der einzelnen Paare kommen sehr gut und nachvollziehbar rüber, obwohl sie nicht im Mittelpunkt stehen. Jedes Paar hat seine eigenen Geschichte.
Nicole wird als sehr naiv und in vielerlei Dinge unerfahren dargestellt. Dadurch musste ich immer wieder lachen. Es gibt z. B.: eine Szene, wo sie fragt. "Bei euch gibt's Korn in Flaschen?" (S. 200-201) Dabei sollte man wissen, dass bereits davor über Alkohol geredet wurde.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass es zwischen Nicole und Milias knistert. Dieses Knistern bleibt auch das gesamte Buch über erhalten. Die beiden sind trotz deutlicher Unterschiede das perfekte Paar für mich.
Das Buch behandelt auch schwierigere Themen, wie z.B. Drogenprobleme, Nikotinsucht. Ein Hauptaugenmerk des Buches liegt jedoch auf dem Thema Freundschaft und dass es Menschen gibt, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Es geht um das füreinander und darum, dass wenn man sich hilft, man gemeinsam mehr erreichen kann.
Mein Fazit:
Ich finde es wirklich toll, dass der Liebesroman nicht nur oberflächlich ist, sondern auch ernste Themen anspricht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist zwar manchmal etwas sehr kitschig, aber als hoffnungslose Romantikerin genau das Richtige für zwischendurch, für mich. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Tarika:
»Fehlerhaft zu sein ist ein Zeichen von Stärke, Celestine.« (S. 372)
Das Leben der 17-jährigen Celestine scheint perfekt, denn sie ist nicht nur schön und beliebt, sondern hat auch noch gute Noten und einen tollen Freund. Es könnte nicht besser laufen, wenn sie nicht in einem Moment des Mitgefühls einem Fehlerhaften hätte helfen wollen. Denn in ihrer Welt werden die Fehlerhaften gebrandmarkt und die ?perfekten? Menschen halten sich von ihnen fern.
Denn auch wenn es kein Verbrechen ist, ein Fehlerhafter zu sein, so wird man mit einer Gefängnisstrafe geahndet. Durch ihren Verstoß gegen diese Regel, kommt Celestine selbst in die Lage, entweder des Verbrechens angeklagt zu werden, oder schlimmer noch, selbst als Fehlerhafte aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden?
»Ich weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. [?] Meine schwarzweiße Welt ist undeutlich und grau.« (S. 145)
Cecelia Ahern ist durch ihre Liebesromane bekannt geworden, umso spannender ist es, dass sie mit ?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? ihren ersten Jugendroman, eine Dystopie, verfasst hat. Dieser Roman bildet zudem auch den ersten Teil einer Dilogie.
Der flüssige Schreibstil von Cecelia Ahern hat mich begeistert: bildhaft, gefühlvoll und sprachgewaltig macht sie uns bekannt mit einer Welt der scheinbaren Perfektion. Angenehm fand ich auch hier die kurzen Kapitel, selten mehr als 10 Seiten lang, die für diese doch temporeiche Geschichte gut passen. Zudem schafft es die Autorin, die Spannung über den Handlungsverlauf hoch zu halten, denn man will immer wissen, wie es weitergeht.
Die Welt, die Cecelia Ahern hier zeichnet, ist faszinierend, wenn auch erschreckend. Neben dem normalen Gericht, dass die gewöhnlichen Verbrechen verfolgt, gibt es noch die Gilde, die einen Blick auf ihre Bürger wirft, ob sie sich in der Gesellschaft moralisch oder ethisch falsch verhalten. All jene, die auffallen, werden als fehlerhaft verurteilt und gebrandmarkt. Im Gegensatz zu einer Gefängnisstrafe gilt man lebenslang als fehlerhaft und kann diesen Makel auch über den Tod hinaus nicht loswerden. Man bekommt strenge Auflagen, wie man nun zu leben hat und wird stets von einem sogenannten ?Whistleblower? kontrolliert, ob man diese auch einhält. Verstöße werden bestraft. Fehlerhafte stehen so ziemlich alleine da, ihnen zu helfen, ist untersagt und Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnisstrafe geahndet. Ziemlich deutlich schafft die Autorin hier eine Zwei-Klassengesellschaft. Doch in die Nische der Fehlerhaften kann fast jeder Bürger fallen, und schneller als man denkt. Man liest deutlich die Gesellschaftskritik heraus und man spürt hier sehr gut die Ungerechtigkeit gegenüber den Fehlerhaften, auch werden sie selten wie Menschen behandelt. Die Umsetzung dieses Themas ist der Autorin sehr gut gelungen und man fängt an darüber nachzudenken, was es denn im Einzelnen auch für uns bedeutet.
Die Protagonistin Celestine macht während der Geschichte eine ziemliche Wandlung mit. Zunächst scheint sie selbst perfekt zu sein und glaubt an das System der Gilde. Aber gerade Ereignisse in ihrer Umgebung lassen sie nachdenken, wie fehlerhaft die sogenannten Fehlerhaften wirklich sind. Ist das System fair? Ist es menschlich? Und was ist mit der Regel, dass man Fehlerhaften nicht helfen darf? Für Celestine war die Welt bisher schwarz-weiß, doch plötzlich ändert sich alles und als sie selbst aus Mitgefühl einem Fehlerhaften hilft, gerät sie selbst in das System und muss sich seitdem Dingen stellen, die sie bisher nicht kannte. Man enttäuscht sie, sie wird gar gedemütigt, aber all das macht sie stark und sie lernt daraus. Sie wird stärker und sie wächst daran, auch wenn sie alles nie wollte.
Einer der größten Antagonisten in diesem Buch ist Oberster Richter Crevan. Man könnte meinen, er ist die Gilde. Anfangs ist klar, dass der Richter Celestine wohlgesonnen ist, da sie nicht nur treue Anhängerin der Gilde ist, sondern auch noch die Freundin seines Sohnes. Doch durch die Ereignisse fängt der Crevan an, sein wahres Gesicht zu zeigen und mutiert zu ihrem größten Feind. Welche hinterhältigen Ränkespiele er treibt und wie falsch die Werte der Gilde sind, wird im Verlauf zunehmend klarer. Doch Richter Crevan sitzt an der Spitze der Gilde, sein Wort ist Gesetz und so kann niemand sein falsches Spiel beenden und er waltet und verurteilt zu seinen persönlichen Gunsten.
»Angelina Tinder hatte recht, man will unsere Köpfe in Besitz nehmen. Aber ich werde niemanden mehr in meinen Kopf lassen, nie wieder.« (S. 245)
?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? hat mich so ziemlich umgeworfen. Es ist brillant geschrieben, regt zum Nachdenken an und es ist von Anfang bis Ende einfach nur fesselnd. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von Apollo:
Ein Vorgeschmack auf Wihnachaten
Schuld war nur der Mistelzweig von Judy Astley
Ein wunderschöner Weichnachtsroman über eine Familie die ihr Weihnachten ganz romantisch im verschneiten Cornwall verbirgt. Dort wurde ein altes Cottage für die ganze Familie, einer eher Großfamlie angemietet. Klar, das so eine große Familie aus sehr verschieden gestrickten Menschen besteht, die aber versuchen auf engem Raum miteinander auszukommen um die Weihnachtstage harmonisch und ohne Stress zu verbringen.
Trotzdem sind hier Reibereien und auch Streitigkeiten vorprogrammiert. Zu diesen Reibereien kommt es dann schließlich auch. Zur Freude aller hängt Sean der Hausverwalter einen riesen Mistelzweig auf, der auch tragend für den Romantitel ist. Es geht also sehr tobulent in dem Häuschen zu und es war köstlich dieses zu lesen. Eine Geschichte die einen so ganz langsam auf Weihnachten einstellt.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Anna, 11 Jahre aus Gries
Hilfe, ist das mein Leben? - Ich will hier raus! von Rae Earl
In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Hattie. Hattie möchte schon gerne erwachsen sein. Sie hat zwei große Probleme. Dass sie noch keine Brüste hat, ist ihr erstes Problem. Das zweite Problem ist, dass sie ihren echten Vater nicht kennt. Hattie möchte unbedingt einen Freund. Und dann denkt sie sich, dass sie sich blöde Jungs aussucht, weil sie ihren Vater nicht kennt.
Es passieren viele lustige Sachen zum Lachen.
Ob Hattie nun einen Freund hat und ihren echten Vater kennt, dürft ihr selber nachlesen. Mir hat das Buch sooooo gut gefallen! Es ist total lustig zum Lesen. Ich empfehle es unbedingt weiter!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Marie, 13 Jahre aus Innsbruck
Hilfe, ist das mein Leben? - Ich will hier raus! von Rae Earl
Eine Insel im Atlantik. 12 Spieler und ein Schatz im Wert von einer Million. Die 17 Jährige Lou muss erfahren, dass ihre Mutter einen Tumor im Kopf hat und nur durch eine noch nicht zugelassene Operation gerettet werden kann. Aber diese Operation würde 100 000 Euro kosten. Eine Summe, die Lou unmöglich in so kurzer Zeit auftreiben kann.
Außer sie gewinnt den Schatz bei den Battle Isand Spielen, die zum 50. Jubiläum vom Fernsehprogramm YourTV stattfinden. Mit viel Glück und ein bisschen Schummeln schafft Lou es trotz Tausender Bewerber auf die Insel und darf um den Millionen-Schatz kämpfen. Doch schon muss Lou erfahren, wie unberechenbar Geldsucht andere Menschen machen kann. Die Insel im Atlantik kann der Ort ihres Sieges werden oder aber ihr Grab.
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Es hat zwar viele gute Ideen, aber ist etwas langweilig erzählt. Anfangs hat mich die Geschichte an Tribute von Panem erinnert, aber im Laufe des Buches gibt es schon sehr viele Unterschiede. Das Cover finde ich sieht sehr spannend aus, passt aber nicht so gut zum Buch.
Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:
Rund um die Französische Revolution
Das barmherzige Fallbeil von Vargas Fred
Die bekannte Krimiautorin lässt ihre Geschichte diesmal in Frankreich und Island spielen.
Morde, die zuerst wie Selbstmorde aussehen, verbindet ein seltsames Zeichen, das bei jeder Leiche entdeckt wird. Es könnte sich um die Zeichnung einer Guillotine handeln.
Kommissar Adamsberg versucht dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Er lernt einen mysteriösen Verein kennen, dessen Mitglieder die Zeit um Robespierre nachstellen und ?spielen. Der Gründer stellt selbst Robespierre dar uns scheint sich mit diesem zu identifizieren. Die Tatsache, dass einige Mitglieder Nachfahren der an der Französischen Revolution Beteiligten sind, führt den Kommissar zuerst auf eine falsche Spur. Aber er lässt sich von dem raffinierten Mörder nicht ablenken und kommt dem Rätsel auf die Spur, wobei er fast selbst ein Opfer wird.
Spannend und perfekt recherchiert, wie gewohnt bei Fred Vargas.
Rezensionen von csac:
Ein Nachschlagewerk für geschichtlich und kulturell Interessierte
Reiseführer Tirol von Anton Prock
Als "Einheimische" habe ich mich darauf gefreut, endlich einmal einen Reiseführer über meine Heimat in Händen zu halten und so vielleicht neue Anregungen für Ausflugsziele mit den Kids zu bekommen. Leider aber muss ich meinen Vorgängern Recht geben:
Auf über 360 Seiten und in sieben Kapiteln erfährt der kulturell und geschichtlich interessierte Leser sehr viel Wissenswertes zu wahrscheinlich jedem einzelnen der Tiroler Orte und Gemeinden.
Größere Städte wie etwa Kitzbühel werden auch ausgiebiger in so genannten Rundgängen vorgestellt, wobei die Gewichtung auch hierbei auf der Darstellung von Burgen, Kirchen, Schlössern und Ruinen beruht.
Was dabei beinahe völlig unter den Tisch fällt sind attraktive Ausflugsziele für Familien. Dies trotz des vielversprechenden Titels: "Alle Orte und Sehenswürdigkeiten mit Freizeittips". So wird - stellvertretend für viele andere tolle Erlebnisorte in Tirol - auf das "Hexenwasser" in Söll, "der" Attraktion für Tiroler Familien mit Kindern, in gerade einmal einem kurzen, trockenen Infoblock hingewiesen. Nach Lesen desselben verspürt man weder Lust noch Neugier auf dieses eigentlich doch wirklich sehr nette Bergerlebnis.
Auch auf viele tolle Wanderungen, etwa den Zirbenweg, wird in einem lieblos anmutenden grauen Infoblock hingewiesen. Nichts von der wilden Romantik dieser Wanderung, den uralten Baumbeständen und der Leichtigkeit der Tour.
Generell fällt auf, dass auch auf Angaben von Unterkünften, Einkehrmöglichkeiten, Empfehlungen zur Gastronomie, zu Festen und Feierlichkeiten weitgehend verzichtet wurde. Auch ein Anhang mit allen im Buch genannten Freizeittipps fehlt, so dass es nicht möglich ist, sich schnell zu einem bestimmten Ausflugsziel schlau zu machen - es sei denn, man googelt zunächst, in welchem Ort sich dieses Ziel befindet. Damit erscheint mir der Sinn dieses Reiseführers verfehlt.
Rezensionen von csac:
Ganz Europa auf der Flucht - Ein unglaublich trauriges, berührendes Buch zu einem aktuellen Thema!
Flucht von Anton Prock
E.T. heißt die Katze, "so wie in dem Film dieser Außerirdische, der mit diesem großen Telefon ins Weltall telefoniert, um Hilfe zu holen. Dann kommt ein Raumschiff und rettet ihn. Bei uns haben sie am Schluss nicht einmal mehr in die Nachbarwohnung telefonieren können".
So beginnt E.
T`s Erzählung über ein Europa, das im Chaos versinkt, in dem das Telefonnetz zusammenbricht, ebenso wie die Stromversorgung, so dass die Menschen schließlich komplett im Dunklen leben und der Kampf ums Überleben beginnt: Kein Strom, keine Heizung, kein fließendes Wasser, kein Benzin, keine Lebensmittel, keine Kommunikation, keine Schule. Schließlich bleibt nur mehr die Flucht.
E.T. darf mit, da Katzen ja bekanntlich sieben Leben haben und seine Besitzer (Vater, Mutter, Suzie und Daniel) "auf dem Meer weitere Leben noch gut gebrauchen können". Das hat der Vater "lustig gemeint, aber niemand hat gelacht". Für Katzenfutter ist kein Platz: "Wir nehmen nur mit, was wir unbedingt brauchen", bestimmt die Mutter.
Aus Sicht dieser Katze wird in Folge geschildert, wie eine Million Europäer die Boote entern, um über das Meer in Sicherheit zu gelangen. Völlig emotionslos schildert E.T., wie Ali stolpert und nicht mehr aufkommt, so dass 1 Million Menschen über ihn drüberlaufen. In dieser klaren, kindlich naiven Sprache kommentiert er auch die weiteren Tage an Bord. Er berichtet über die Wassergeister, die unter dem Boot lauern und bei jeder Welle zum Sprung ansetzen. Und von Suzie, die aus dem Boot fällt und deren Kopf zwischen den Schaumkronen tanzt, bevor die Eltern sie wieder an Bord ziehen können. In einfachen Worten bringt die Katze auch die Probleme und Ängste der Familie auf den Punkt: Wohin? Wo werden wir wohnen? Wie werden wir uns in einer fremden Sprache unterhalten können? Wie werden uns die Menschen verstehen?
"Sogar das Meer wartet auf eine Antwort. Dann sagt der Vater: ´Die Menschen werden euch verstehen - am Anfang mit dem Herzen´".
Dieses Buch ist für Kinder ab dem Schulalter geeignet, wobei es sich empfiehlt, dieses Buch gemeinsam zu lesen, um eventuell auftauchende Fragen direkt beantworten zu können. Da sowohl Text als auch Bilder sehr nahe gehen und eine Vielzahl an Emotionen auslösen können, ist es ratsam, sich bei diesem Buch viel Zeit zu lassen, um die Kinder auch in ihren auftauchenden Gefühlen achtsam zu begleiten.
Ein Buch, das man lesen sollte, gerade weil es verstört, Ängste weckt, Sicherheiten in Frage stellt. Denn es könnte "jeden von uns treffen. Jederzeit. Überall".
Rezensionen von csac:
Ein Kinderbuch über "K" und "T" in Groß und Klein
Krokonil und Tupfentiger von Gabriela Hoffmann
Dass dieses Kinderbuch anders als die meisten anderen Exemplare seiner Gattung ist, erkennt man schon am Titelbild: Text und Bild vermischen sich dort zu einem fröhlichen Miteinander. Dabei fällt es schwer, den Titel korrekt zu lesen, die teils groß, dann wieder kleiner werdenden und nach allen Seiten hin ausbrechenden Buchstaben als Teil des Inhaltes von jenem der Illustration klar abzugrenzen.
Es entsteht ein Sprach- und Bildersalat. Und dieser macht Lust auf mehr...
Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Ein kleines k und ein kleines t treffen sich am Spielplatz, beginnen sich zu streiten, weil das kleine k wirklich ewig schaukelt und dies das kleine t stört. Im "Normalfall" schmeißen sich die lieben Kleinen daraufhin womöglich die Schaufeln um die Ohren, in diesem Buch sind es herrlich verdrehte Wortfindungen und Buchstaben, die nicht unbedingt Sinn ergeben, darum aber nicht minder amüsant sind. Natürlich vertragen sich die beiden Streithähne letztendlich doch wieder, um mit einer "Buchstabenkindergruppe" zu spielen, "Schokotorte" zu essen und von zukünftigen Unternehmungen wie "Kochtopftrommeln" zu träumen - das kleine "k" und "t" wieder glücklich vereint.
Rezensionen von csac:
Österreichische Kinderlyrik einmal anders!
Krokonil und Tupfentiger von Gabriela Hoffmann
Elisabeth Schawerda entführt uns in diesem wunderschön bebilderten Kinderbuch in die Welt der Farben. Mit sehr viel Sprachwitz und melodischen Reimen werden dabei die einzelnen Farben vorgestellt: "Es ist wie Weite, Luft und Licht. Kühl wie blau ist es doch nicht. Wunderschön ist Türkis".
Eine bezaubernde Art und Weise, um Kindern nicht nur Sprache und Lesen, sondern auch die Poesie näher zu bringen, die zum Nachdenken, Nachhaken und zu Phantasiereisen anregt.
Beeindruckend sind auch die Illustrationen von Helga Bansch, in denen es so vieles, auch an Surrealem, zu entdecken gibt!
Es braucht nicht immer eine Reise, oft reicht ein wunderbares Buch für Luftsprünge und Gedankenspaziergänge ;-)







