Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ela_Ela:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein kleines bisschen schwächer als die Vorgängerbände

Elemental Assassin - Spinnenfeuer von Jennifer Estep

Eigentlich wollte Gin Blanco endlich Urlaub machen! Doch anstatt sich nach dem Sieg über ihre Erzfeindin Mab Monroe im Strandort Blue Marsh nur die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, steht die Spinne plötzlich einem Feind gegenüber, der noch viel gefährlicher ist als die Feuermagierin. Ein mächtiger Vampir bedroht eine alte Freundin von Gins Schwester und deren Lokal.

Das kann Gin natürlich weder als Restaurantbesitzerin noch als Auftragsmörderin auf sich sitzen lassen. So greift die Spinne auch im Urlaub zu ihren Waffen. Und dann taucht auch noch ihr alter Liebhaber Detective Donovan Caine auf? und bringt Gin zusätzlich ins Schwitzen.

Endlich ist das neue Buch über Gin Blanco erschienen und ich habe es sofort verschlungen. Ich liebe es die Serien der Autorin zu lesen. So spannend und fesselnd. Nicht aus der Hand zu legen.

Zuerst mal möchte ich sagen das ich nicht so begeistert bin das die Bücher jetzt alle weiß sind, da weiße Bücher leider schnell verstauben und schmutzig werden. Mir haben die schwarzen sehr gut gefallen. Ich bin nur froh, dass sozusagen der erste Abschnitt dieser Serie vorbei ist und ich alle in schwarz davon besitze, da weiß ich wenigstens wann der neue Abschnitt beginnt.Doch leider passen sie dann trotzdem nicht zu den anderen im Bücherregal. Egal was solls ist jetzt so. :D

Ich würde gerne wissen wieviele Bücher die Autorin von dieser Serie machen wird. Ich freu mich immer über weitere.

So nun man zum Inhalt des Buches, natürlich hat es mir wieder sehr gut gefallen, ist ja ein Jennifer Estep Buch, nur dieses Mal habe ich leider eine winzigen Kritikpunkt, ich habe in der Mitte kurzfristig den roten Faden verloren und das ist mir bei keinem anderen Buch dieser Serie passiert, deswegen ist dieser leider der schwächste dieser Band.

Fazit: Wie immer ein wundervolles Buch der "Spinnenbücher", doch dieses Mal verspürte ich in der Mitte nicht den Drang unbedingt sofort weiter zu lesen und deswegen vergebe ich zum ersten Mal und mit Schmerzen 4,5 Sterne für diese doch so zauberhafte Serie. :)

Serie:
1. Spinnenkuss
2. Spinnentanz
3. Spinnenjagd
4. Spinnefieber
5.Spinnenbeute
6. Spinnenfeuer
7. Spinnengift (erscheint erst im März 2017)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ela_Ela
Ein kleines bisschen schwächer als die Vorgängerbände

Rezensionen von Ela_Ela:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Gute Idee aber fehlerhafte Umsetzung

Elemental Assassin - Spinnenfeuer von Jennifer Estep

'Paranormal Romance' Kann Liebe verlorene Seelen retten? Wer ist dieser geheimnisvolle Fremde, der jeder Menschenseele in Philadelphia aus dem Weg zu gehen scheint? Und warum glaubt Maya, in diesen dunklen Augen eine vertraute Melancholie zu erkennen, die eine unendlich tiefe Sehnsucht in ihr weckt? Fragen, auf die sie keine Antwort hat.

Maya weiß nur, dass sie der Anziehung nachgeben und diesen Mann kennenlernen muss. Ein verhängnisvoller Fehler, denn mit Noah verbindet sie mehr als nur der Schmerz der Einsamkeit, und das tödliche Geheimnis, das er hütet, droht, nicht nur ihre gerade erst entdeckten Gefühle, sondern auch ihr Leben zu zerstören ?

Ich bin durch Zufall an dieses Buch gekommen und habe mir gedacht les ich es mal, weil aufgefallen wäre mir dieses Buch sonst wahrscheinlich nicht.

So jetzt habe ich es durchgelesen, aber gut es hatte nur knappe 200 Seiten. Und die sind bei mir sehr schnell weggelesen.

Von der Idee her hätte dieses Buch sicher seine volle Punktezahl erhalten, weil ich eigentlich noch nie so etwas in der Art gelesen hatte, doch die Umsetzung hat mir nicht so ganz gefallen. Der Schreibstil war eigentlich auch nicht so das Problem, aber ich kam einfach nicht in dieses Buch. Normalerweise beginne ich zu lesen und tauche in fremde Welten ein, doch aus diesem Buch konnte mich jedes kleinste Geräusch holen, was bei mir schon was heißt. Ich bin beim Lesen eigentlich nie ansprechbar, da muss man schon viel länger auf mich einreden, damit ich was höre. Ich weiß wirklich nicht was da bei diesem Buch gefehlt hat, aber es war leider so.

Fazit: Ein tolles Cover und ein einfallsreicher Kontext, doch irgendwie kam ich nicht ganz mit diesem Buch zurecht. Ich weiß auch nicht ob die weiteren beiden Teile lesen werde, das entscheide ich spontan. So vergebe ich nur 3 Sterne an dieses Buch

Serie:
1. Ruf des Todes - Soul Hunter
2. Ruf des Todes - Soul Mate
3. Ruf des Todes - Soul Kiss

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ela_Ela
Ein kleines bisschen schwächer als die Vorgängerbände

Rezensionen von Nolly:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Einfach super!

Elemental Assassin - Spinnenfeuer von Jennifer Estep

Ein ganz tolles Buch, habe es in einem Zug ausgelesen. Kann es nur weiter empfehlen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nolly
Ein kleines bisschen schwächer als die Vorgängerbände

Rezensionen von manu63:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Dritte Runde

Elemental Assassin - Spinnenfeuer von Jennifer Estep

Mit Rockstar Sommer Küsse niemals einen Rockstar geht Sandra Helinski in die dritte Runde ihres Vierteilers rund um Eddi und Anna. Beide nähern sich immer mehr an wobei sie einander unterstützen und aufbauen wenn es nötig ist. Als Anna um ihr Haus bangen muss erweist sich Eddi als Helfer in der Not.

Weiterhin schreibt die Autorin mit leichter Hand und in amüsanter Weise über das Zusammenleben von Anna und Eddi. Immer wenn es einen von ihnen schlecht geht kommt der andere zum Zug um zu helfen. Die Charaktere werden weiter ausgebaut und erhalten immer mehr Konturen. Anna versteht Eddies Probleme besser und ihre Arbeit mit Tieren geht auch voran. Eine heiße Liebesgeschichte ist es immer noch nicht sondern eher das behutsame Annähern an den anderen. An manchen Stellen hätte ich mir wenige Tiertherapie gewünscht, weil ich das Thema nicht so spannend finde. Andererseits finde ich es gut, dass es kein schnelles eintauchen in heißes Liebesleben gibt. Das wirkt für mich realitätsnaher als manch anderer Roman in der sich beide Protagonisten nach wenigen Tagen sehr stark körperlich annähern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63
Ein kleines bisschen schwächer als die Vorgängerbände

Rezensionen von Pink Anemone:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein Thriller mit einem ungewöhnlichen Ermittler - spannend und interessant zugleich!

Auge um Auge von Erler Lukas

Cool, kantig, eigenwillig ? der aufgrund einer Erbkrankheit erblindete Kunsthistoriker Cornelius Teerjong ist ein Mann mit radikalen Ansichten und einem gewissen Hang zum Zynismus. Auf der »Documenta« in Kassel wird sein Bekannter, der Kameramann Henk de Byl, leblos und auf bizarre Weise verstümmelt inmitten einer Installation im Rahmen der Kunstmesse aufgefunden.

Teerjong ist bestürzt und beginnt gemeinsam mit seiner Freundin, der Journalistin Jenny Urban, auf eigene Faust zu ermitteln. Eine Spur führt die beiden zurück in die Vergangenheit, zu einem unfassbaren Verbrechen, das 17 Jahre zuvor die Welt erschütterte, und Teerjong muss feststellen, dass er seinen Freund nicht annähernd so gut kannte, wie er gedacht hatte. Schritt für Schritt enthüllt sich Teerjong und Urban das Motiv des Täters, doch je mehr sie erfahren, desto weniger sicher sind sie, dass sie ihn wirklich finden wollen....(Klappentext)

---------------------------------

Der Autor hat hier wirklich einen sehr ungewöhnlichen Ermittler erschaffen. Nicht weil dieser Kunsthistoriker ist - das kennen wir ja schon von Dan Brown. Auch nicht aufgrund seines Zynismus und schwarzen Humors - diese Eigenschaften haben gleich mehrere Ermittler im Thriller- und Krimi-Genre.
Cornelius Teerjong ist nämlich blind!
Alleine diese Eigenschaft ließ mich zu diesem Buch greifen, da dies wirklich mal etwas Neues ist und ich mich fragte wie ein Blinder ermitteln kann ohne zu sehen und wie und ob es der Autor schafft diese Eigesnchaft glaubwürdig an den Leser zu bringen.
Und Lukas Erler hat es wirklich geschafft mich positiv zu überraschen.

Hier taucht der Leser in die Welt eines Blinden ein. Doch dieser ist keineswegs hilflos, selbstmitleidig, bzw. zu bemitleiden, und/oder in seinem Leben eingeschränkt. Mit diesen Vorurteilen gegenüber Blinden wird hier ordentlich aufgeräumt und das auf authentische Art und Weise.
Man erfährt wie Blinde die Welt "sehen" und sich in ihr bewegen, ja dass sie sogar mehr "sehen" als so mancher Sehender und sich daher sehr wohl als Ermittler eignen.

Doch nicht nur deswegen konnte dieser Thriller bei mir punkten.
Er enthält nämlich auch Spannung und einen ausgefeilten Plot.
Der flüssige und angenehme Schreibstil tut sein Übriges.

Man liest abwechselnd aus der Perspektive von Teerjong, seiner Freundin der Journalistin Jenny Urban und auch des Täters.
Obwohl man von Anfang an weiß wer der Täter ist, bleibt dieser Thriller bis zum Ende hin spannend. Wenn die Spannung auch hin und wieder absackt, aufgrund der Ausführungen über moderne Kunst.
Mit moderner Kunst kann ich nicht wirklich etwas anfangen - ich ziehe da eher die Klassische vor. Daher interessierten mich diese Beschreibungen sowas von überhaupt nicht und führten höchstwahrscheinlich deswegen bei mir zu einem Spannungsabfall.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und ausgearbeitet, agieren und reagieren authentisch und ihrer Charakterzeichnung entsprechend.
An Humor und Zynismus fehlt es hier auch nicht, vor allem nicht von Seiten Teerjongs, und am Ende kommt es dann noch zu einer kleinen überraschenden Wendung.

Fazit:
Obwohl dieser Thriller in meinen Augen eher dem Krimi-Genre zugeordnet werden sollte, konnte mich dieser von sich überzeugen.
Vor allem aufgrund des ungewöhnlichen Ermittlers. Dieser Thriller/Krimi war aufgrunddessen nicht nur spannend (bis auf wenige Stellen), sondern vor allem interessant und mal etwas Neues.
Dieser Autor hat mich auf jeden Fall an der Angel und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung dieser Reihe.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Pink Anemone
Ein Thriller mit einem ungewöhnlichen Ermittler - spannend und interessant zugleich!

Rezensionen von Pink Anemone:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Kein Autor vermag es mich mit einem blutigen Thriller so zu fesseln und zu begeistern wie Andreas Gruber. Wieder einmal absolut genial!!

Todesmärchen von Andreas Gruber

Endlich ist er da, der 3. Teil der Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez-Reihe! Was habe ich sehnsüchtig darauf gewartet. Dann sagte ich mir "Mädel, komm' bissl runter und mach' das auch mit deinen Erwartungen.", denn wie sicherlich viele Reihen-Junkies wissen, ist eine Buch-Reihe niemals durchgehend gut.

Natürlich schaffte ich es nicht meine Erwartungen und meine Vorfreude zurückzuschrauben und trotzdem wurde ich nicht enttäuscht.
Hier geht es genauso spannend und blutig zu wie in den vorherigen Teilen.

Diesmal mit einem Serienkiller der ganz besonderen Art. Ein "Märchenerzähler" auf Abwegen, der sich nach den Andersen-Märchen orientiert. Diese sind ja schon von Grund auf leicht brutal und enden selten bis nie mit einem Happy End.
Dieser Killer perfektioniert die "Gestaltung" dieser Märchen. Er ist auf einer Mission, getrieben von Rache und ihn verbindet nicht nur die hohe Intelligenz mit Maarten S. Sneijder, hochintelligenter Profiler und Kripopsychologe, sondern auch eine gemeinsame Vergangenheit. Daher ist dies für Maarten S. Sneijder ein sehr persönlicher Fall und man blickt ein bisschen hinter die Fassade des etwas rüpelhaften und kiffenden Profilers.
Auf seiner Seite wieder Sabine Nemez, Ermittlerin in der Mordgruppe und ehemalige Schülerin von Maarten. Begeistert ist sie anfangs nicht als sie erfährt mit diesem "Kotzbrocken" ein Team bilden zu müssen. Doch sie verbeisst sich genauso wie er in diesen Fall und im Laufe der Story wird wieder einmal klar, dass sie ein unschlagbares Team sind und auch sie sich im Verlauf entwickelt und zwar zu einem kleinen S. Sneijder-Minimi.

Der Schreibstil von Andreas Gruber ist einfach genial - fesselnd, bildhaft, atmosphärisch, mit viel Humor (vor allem schwarzen) und hat definitiv Wiedererkennungswert. Ich bin immer wieder auf's Neue davon begeistert.
Hier wird aus mehreren Perspektiven erzählt.
Zum Einen aus der Sicht von Sabine Nemetz. Diese Perspektive ist in der Gegenwart angesiedelt und betrifft die Ermittlungen der neuesten Mordfälle und die, nicht immer leichte, Zusammenarbeit mit Maarten.
Dann liest man noch aus der Perspektive von Hannah, einer jungen Psychologin, die in einem abgelegenem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher ein Praktikum absolviert und auf den brutalen Serienkiller Piet van Loon trifft. Hier wird klar, daß dieses Zusammentreffen von Hannah lange geplant ist. Diese Perspektive beginnt 5 Tage vor dieser Mordserie.
Zum Anderen liest man aus der Sicht von Maarten S. Sneijder, als er vor 5 Jahren diesen Killer Piet van Loon hinter Gitter brachte.
Diese Perspektiven verknüpfen sich im Laufe der Story zu einem schlüssigen Ganzen.

Der Plot ist ebenfalls genial aufgezogen und obwohl man relativ früh weiß wer der Killer ist, hält diese Story einiges an Überraschungen bereit und ist deshalb durchgehend spannend. Man fiebert trotzdem der Auflösung regelrecht entgegen.
Die Spannung verläuft anfangs eher ruhig, steigert sich im Verlauf jedoch ins Unermessliche.
Hier geht es auch ziemlich blutig und brutal zu - es werden Knochen zertrümmert, Leichen aufgespießt oder Opfer in den Hechsler gesteckt. Für Zartbesaitete daher nur bedingt empfehlenswert.

Dieser Thriller enthält aber neben Gräueltaten und Spannung einen schönen Patzen schwarzen Humor, der dem Leser des Öfteren schmunzeln lässt. Dies ist vor allem dem kauzigen und rüpelhaften Maarten S. Sneijder zu verdanken, der für mich schon sowas wie Kultstatus hat.

Fazit:
Andreas Gruber hat wieder einmal einen Thriller ganz nach meinem Geschmack aus seiner Feder geschüttelt.
Ein Thriller so blutig wie auch spannend, mit tollen Charakteren und einem genialen Schreibstil und nicht zu vergessen dem schwarzen Humor. Von daher ibt es von mir natürlich eine absolute Leseempfehlung!
Trotzdem dies der letzte Teil der Maarten S. Sneijder-Trilogie ist, verspricht der Autor weitere Thriller mit diesem Profiler mit Kultstatus, denen ich jetzt schon wieder entgegenfiebere.
Verdomme..ich hoffe ich muss nicht zu lange darauf warten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Pink Anemone
Kein Autor vermag es mich mit einem blutigen Thriller so zu fesseln und zu begeistern wie Andreas Gruber. Wieder einmal absolut genial!!

Rezensionen von Weltensucher:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Reiht sich in die lange Reihe der Jugendbuch-Dystopien ein...

Todesmärchen von Andreas Gruber

?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? ist der erste Teil eines Dystopie-Zweiteilers von Cecilia Ahern. Im Mittelpunkt steht Celestine, ein siebzehnjähriges Mädchen, welches in einer Gesellschaft lebt, die um Perfektion in allen Bereichen, vor allem im moralischen Verhalten und in den Charaktereigenschaften eines jeden Menschen, bemüht ist.

Zu diesem Zweck wurde die Gilde geschaffen, ein rein moralisches, dass heißt nicht rechtliches Gericht, welches über die diejenigen Menschen entscheidet, die der Fehlerhaftigkeit beschuldigt werden. Ist dies tatsächlich der Fall, wird der Angeklagte abhängig von der Art des Fehlverhaltens an einer oder sogar an mehreren bestimmten Körperstellen mit einem F gebrandmarkt, sodass die gesamte Öffentlichkeit minderwertigen Status auf Anhieb erkennen kann. Die Fehlerhaften leben am Rande der Gesellschaft, werden als ?Menschen zweiter Klasse? angesehen und vielen Freiheiten und Vergnügen beraubt. Mit diesem System wird die Protagonistin Celestine zum ersten Mal direkt konfrontiert, als sie in einem kritischen Moment falsch handelt. Ihre ehemals selbstverständliche Perfektion wird in Frage gestellt, und damit auch ihr bisheriges Leben und die Konzepte der Gesellschaft, denen sie unterworfen ist...
Was von vornherein auffällt, ist das rasche Erzählen der Geschichte. Die Welt und Gesellschaftsform, in Celestine lebt, wird gleich auf den ersten Seiten erklärt, anstatt den Leser hinein zu führen und ihn die Umstände im Weiteren Verlauf durch eigenes Kombinieren näher zubringen. Möglich, dass die Autorin die Einführung schnell abhandeln wollte, um gleich zu den spannenden Elementen überzuleiten. Denn Spannung wird tatsächlich schon gleich am Anfang aufgebaut und mehr oder weniger bis zum Ende konstant gehalten ? was ein sehr schnelles Leseerlebnis ermöglicht; ich zumindest hatte es innerhalb weniger Tage bereits durch.
Was meiner Meinung nach vor allem ein Nebeneffekt der rasanten Handlung ist, ist die Vernachlässigung der Charakterdarstellung von Celestine. Die Protagonistin stellt für mich die größte Schwachstelle des gesamten Buches dar. Ihre Entwicklung und das plötzliche Umdenken war für mich überhaupt nicht nachzuvollziehen und sehr unrealistisch geschildert. Sie ist äußerst naiv, hat Stimmungsschwankungen, wechselt häufig ihre Meinung und lässt die Dinge um sich herum einfach nur mit sich geschehen. Trotz ihrer Passivität wird sie jedoch zur Heldin hochstilisiert ? in meinen Augen äußerst unglaubwürdig. Dennoch bezeichnet sich Celestine selbst übertrieben häufig als von Logik geprägter Mensch, der unlogische Zusammenhänge nicht ertragen kann ? da diese Bezeichnung so gut wie niemals passt, eher im Gegenteil, hat es mich auf Dauer sehr genervt.
Stattdessen sind einige der Nebencharaktere jedoch sehr gut gelungen und in ihrer charakterlichen Entwicklung weit besser dargestellt worden. So wären beispielsweise Celestines Mutter, ihre Schwester Juniper oder die Reporterin Pia aufzuführen ? alle drei steigen nicht wie Celestine von heute auf morgen in ihrem Denken um, sondern nehmen sich mehr Zeit, die Dinge kritisch zu betrachten. Ihre Entwicklung läuft langsamer ab, ist dafür aber umso besser nachzuvollziehen. Vor allem die Mutter, die an zahlreichen Stellen, gefangen zwischen den Regeln und dem Zustand um ihre Tochter, stillen Protest zeigt, nimmt für mich eine starke, authentische Rolle ein.
Schließlich wäre da die sich anbahnende Dreiecksbeziehung zu erwähnen, von der ich gehofft hatte, in diesem Buch sie verzichten zu können. Auf der einen Seite haben wir den perfekten, witzigen, langjährigen Freund, auf der anderen Seite den düsteren, in sich gekehrten Rebellen ? hiermit das beste Beispiel eines schon längst abgenutztes Schemas. Noch ist wenig in diese Richtung passiert, aber da Celestine bereits in ihren Gedanken ? natürlich ohne den Neuen überhaupt richtig zu kennen ? umgestiegen ist, lässt sich die Handlung in dieser Beziehung im folgenden Teil bereits vermuten.
Das System der Gilde, also die Markierung der Fehlerhaften in der Gesellschaft, hat mich zunächst interessiert. Im weiteren Verlauf warfen sich jedoch bei mir immer mehr Fragen dazu auf, die nicht erklärt wurden. Dadurch sind einige Unschlüssigkeiten entstanden, die dieses Konzept für mich sehr zweifelhaft, dass heißt unrealistisch wirken lassen (abgesehen davon, dass es Fiktion ist). Mir persönlich stehen viel zu viele Widersprüche im Weg, als das dieses System überhaupt, selbst fiktiv, funktionieren könnte.
Fazit: Mich hat ?Flawed? ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Zwar habe ich noch nie ein Buch von Cecilia Ahern gelesen, dafür aber überwiegend positive Eindrücke zu der Bestseller-Autorin gehört. Mit ihrem Jugendbuch konnte sie mich allerdings nicht für sich gewinnen. Flawed reiht sich in die lange Reihe der Jugendbuch-Dystopien ein, ohne besonders daraus hervorzustehen. Es scheint, als würde Cecilia Ahern dem Trend vor einigen Jahren, der rund um ?Tribute von Panem? und ?Die Bestimmung? entstanden ist, folgen wollen ? leider schon ziemlich verspätet und dann auch noch mit wenig Neuem. Das Buch ist mit den typischen Merkmalen und Klischees aus diesem Gebiet gespickt, die zudem auch eher schlecht als recht umgesetzt worden sind. Das Genre ist meiner Meinung nach bereits viel zu überladen, um mit einer durchschnittlichen Dystopie, die so viele Vorgänger zwangsweise kopiert, zu glänzen. Wäre es die erste Dystopie, die ich je gelesen hätte, wäre mein Eindruck sicherlich viel positiver. So aber konnte ich das Meiste voraus ahnen und mich nur über die Parallelen ärgern, die ich ständig zu anderen Büchern sah.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Weltensucher
Kein Autor vermag es mich mit einem blutigen Thriller so zu fesseln und zu begeistern wie Andreas Gruber. Wieder einmal absolut genial!!

Rezensionen von betsy:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ist perfekt zu sein wirklich erstrebenswert?

Todesmärchen von Andreas Gruber

Im ersten Teil dieser Dilogie lernen wir eine Gesellschaft kennen in der ein Komitee namens "Die Gilde" darüber entscheidet, ob man als moralisch fehlerhaft verurteilt und gebrandmarkt wird und von da an ein Leben mit strengen Auflagen führen muss. Wir begleiten hier die 17jährige Celestine, die klug, beliebt und hübsch ist, einen süßen Freund hat und somit quasi das perfekte Beispiel für jemanden ist, der "Perfekt" zu sein scheint.

Nach einem Vorfall in ihrer Nachbarschaft wird ihr Vertrauen in das System der Gilde jedoch erschüttert und sie fängt an manches zu hinterfragen, was letztendlich dazu führt, dass sie eine für sie logische Entscheidung trifft, die ihr Leben für immer verändert.

Cecilia Ahern bedient sich in ihrer Dystopie über eine moralisch perfekte Gesellschaft einiger Elemente, die man so oder so ähnlich bereits kennt und vermixt diese gekonnt mit eigenen Ideen, um damit eine wirklich atmosphärische Alternativwelt zu erschaffen, in der es wie in allen Dystopien eine Zweiklassengesellschaft gibt. Hier sind dies: die Fehlerhaften und die Perfekten.
Natürlich auch in dieser Handlung mit dabei ist eine art Dreiecksgeschichte, wie sie mittlerweile in so vielen Büchern vorkommt, und die hier zwar doch etwas anders verläuft als erwartet (zumindest im 1. Teil), aber auch leider gegen Ende dann viel zu gewollt und nicht ganz nachvollziehbar ist, da auf dieser Gefühlsebene viel zu viel passiert ohne das wirklich etwas passiert. Klingt komisch ist aber so ;)

Celestines Entwicklung erfolgt hier zu Beginn relativ schnell, andererseits ist sie in dieser Gesellschaft groß geworden und hat sie nie wirklich hinterfragt, bis sie erkennen muss, dass auch "Fehlerhafte" nicht unbedingt so verkommen sind, wie sie bislang angenommen hat und ihre einstigen Vorurteile überdenkt und sich dann die Ereignisse auch nur so zu überschlagen scheinen.

Viele der anderen Figuren machen hier ebenfalls mehr oder weniger rasante Entwicklungen durch und sind durchaus auch sehr vielschichtig angelegt in ihrer Rolle. Einige überraschen, andere zeigen ihr wahres Gesicht und wieder andere bleiben noch sehr schwer einschätzbar.

Die Autorin erschafft hier eine düstere Atmosphäre und man verfolgt mit Spannung wie Celestine am eigenen Leib erfährt, was es heißt "Fehlerhaft" zu sein und somit von einem Moment auf den anderen fast alles zu verlieren, was das Leben bislang so wunderbar machte (wie zB soziale Kontakte, essen und trinken was man will, Bewegungsfreiheit, die eigene Würde, das Ansehen uvm.). Damit allerdings nicht genug, brodelt es unter der Oberfläche dieses Systems und Kritiker sowie Befürworter treten hier nach und nach auf, wobei es gar nicht so einfach ist zu sagen, was hier wirklich die persönlichen Ziele des jeweils Einzelnen sind. Man fühlt sich hier wie in einer gigantischen Schlangengrube und kann daher Celestines Misstrauen, aber auch ihre Überforderung sehr gut nachvollziehen, denn sie wird zur Schachfigur in diesem Spiel um Macht, wo jeder glaubt durch sie einen Vorteil zu erzielen.

Fazit: Der Ausflug von Cecelia Ahern in dieses Genre ist definitv gelungen und lesenswert, auch wenn die Rahmenhandlung nicht gänzlich neu ist. Zu Beginn erfährt man in welcher Welt Celestine lebt und wie ihre Einstellung dazu ist. Die Handlung schreitet am Anfang schnell und teilweise auch recht schockierend voran. Man verfolgt atemlos und auch sehr beunruhigt, wie diese scheinbar "perfekte" Gesellschaft funktioniert und was es bedeutet "fehlerhaft" zu sein. Nach und nach lernt man Celestine und ihre Familie näher kennen, sowie die verschiedensten anderen Charaktere, die hier fast alle (noch) etwas schwer durchschaubar sind und es deshalb schwer zu sagen ist, wer es wirklich gut mit Celestine meint und wer nicht. Gegen Ende wird es dann allerdings schon etwas zu hektisch und vieles wirkt einfach zu konstruiert, um noch schnell soviel wie möglich in der Handlung unterzubringen. Dennoch ein guter erster Teil, der einem stellenweise echt die Haare zu Berge stehen lässt, auch wenn das Erzähltempo phasenweise zu schnell war.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von betsy
Kein Autor vermag es mich mit einem blutigen Thriller so zu fesseln und zu begeistern wie Andreas Gruber. Wieder einmal absolut genial!!

Rezensionen von scarlett_ohara:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Toller Auftakt für einen neuen Fantasy-Zweiteiler

Secret Fire - Die Entflammten von C. J. Daugherty; Carina Rozenfeld

Zum Inhalt:
Sacha ist siebzehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester in Paris. Aufgrund eines uralten Fluches wird er in sieben Wochen an seinem 18. Geburtstag sterben. Genau wie bereits viele andere Jungen aus seiner Ahnenliste, die wie er ein erstgeborener Sohn waren.

Er weiß jedoch, dass er vor diesem Datum nicht sterben kann, was dazu führt, dass er sich er sich immer wieder in lebensgefährliche Situationen begibt, um damit z. B. Geld bei illegalen Wetten zu verdienen. Die Einzige, die ihn vor seinem Schicksal bewahren kann, ist die ebenfalls siebzehnjährige Taylor aus der englischen Kleinstadt Woodbury. Das Schicksal ihrer Vorfahren ist stark verknüpft mit denen von Sacha. Sie besitzt Kräfte, von denen sie selbst nichts wusste, da sie eine Nachkommin von Alchemisten ist. Und so lernen die beiden sich scheinbar zufällig online kennen und verlieben sich ineinander, nachdem sie sich persönlich getroffen haben. Zusammen versuchen sie verzweifelt, das Unvermeidbare abzuwenden und somit den Untergang der Welt zu verhindern. Doch längst hat die böse Seite die Jagd auf die beiden eröffnet. Werden sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?

Meine Meinung:
Ich hatte von der Autorin bereits die Night-School-Reihe gelesen, die mir sehr gut gefallen hatte. Deswegen war ich sehr neugierig auf ihr neues Buch, zumal die Story dieses Mal eindeutige Fantasy-Elemente beinhaltet. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden.
Die beiden Protagonisten könnten gegensätzlicher nicht sein: Sacha ist ein draufgängerischer Rebell, der typische gutaussehende ?Bad Boy? mit einem Herzen aus Gold. Taylor hingegen ist der Typ ?braves Mädchen?: strebsam, still, unauffällig, weiß selbst nicht, wie hübsch sie ist. Ihr höchstes Ziel ist es, eines Tages in Oxford zu studieren wie ihr Großvater, der dort Professor ist. Das ist jetzt natürlich total klischeehaft, dass sich die beiden Hauptfiguren ineinander verlieben, doch diese Liebesgeschichte beherrscht nicht das Buch. Stattdessen fügt sie sich wunderbar in die Geschichte ein, ohne zu dominant zu sein.
Und diese Geschichte gefällt mir richtig gut. Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil und baut einen konstanten Spannungsbogen auf. Sie entwickelt sehr schön, wie Sacha und Taylor sich näherkommen und entdecken dass sie zusammen sehr mächtig sind, wenn die ihre Kräfte vereinen. Besonders gelungen finde ich die Szenen, wo sie gegen die Todbringer kämpfen. Das ist spannend und sehr bildlich beschrieben; da läuft das Kopfkino auf Hochtouren. Erinnert mich etwas an Harry Potter, aber auf angenehme Art; nicht so, dass es abgekupfert klingen würde.
Interessant sind auch die Nebencharaktere, von denen mir am besten die coole Louisa gefällt, die Assistentin von Taylors Großvater, die doch so viel mehr ist. Sie hilft Taylor mit ihren Kräften und ist zusammen mit Sacha maßgeblich an deren Wandlung vom braven Mädchen zur selbstbewußten Dämonenjägerin beteiligt.
Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen und habe es in Rekordzeit ausgelesen. Und da ich es nicht abwarten konnte, bis Band zwei in Deutschland erscheint, habe ich mir diesen im Original als ebook gegönnt, das gerade erschienen ist.
Auch das Cover finde ich sehr hübsch. Es hat eine schöne, schimmernde Farbe mit einem Mädchengesicht im Mittelpunkt, das von geheimnisvollen Zeichen umrahmt wird. Das passt sehr gut zur Geschichte, und ich hoffe, dass der zweite Band auch mit einem entsprechenden Cover gestaltet wird.
Fazit: eine absolute Leseempfehlung von mir; nicht nur für jugendliche Leser. Das Buch ist durchaus auch für junggebliebene Erwachsene geeignet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von scarlett_ohara
Toller Auftakt für einen neuen Fantasy-Zweiteiler

Rezensionen von Henny176:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

perfekte Mischung

Die Tage, die ich dir verspreche von Lily Oliver

Klappentext:
?Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.? Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf in einem Internetforum.

Dessen Moderator Noah geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist?

Meinung:
Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschrieben. Dadurch ist es sehr leicht sich in beide Charaktere einzufühlen, die mir beide direkt sympathisch waren. Besonders Gwens Sicht als Transplantationsempfängerin fand ich sehr interessant und die Autorin hat sehr schön deutlich gemacht warum manche Organempfänger nicht immer nur reine Freude über ihr neues Organ empfinden, auch wenn es ihnen das Leben rettet. Noah ist ein so empathischer Charakter, mann muss ihn einfach lieben!
Der Schreibstil der Autorin ist so mitreissend, dass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich finde ihr ist mit dieser Geschichte genau die richtige Mischung aus traumhafter Liebesgeschichte und wirklich ernstem Thema, das sehr zum Nachdenken anregt, gelungen.
Ausserdem bekommt man nach Beendigung des Buches unheimliche Lust dazu sich ein Geocaching-App auf sein Handy zu laden und raus in die Natur auf die Suche nach einem Cache zu gehen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Henny176
perfekte Mischung