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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Ungewöhnliche Geschichte

Stradal erzählt die ungewöhnliche Geschichte von Eva Thorvald, der Tochter eines Kochs, die als Baby von der Mutter verlassen und nach dem Tod des Vaters nur ein halbes Jahr später von ihrem Onkel liebevoll aufgenommen wurde. Ein merkwürdiges kleines Mädchen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten und Begabungen, denen die Eltern eher hilflos gegenüber stehen.

Ihrem Cousin Randy, einem verlässlichen Helfer in ihren Nöten und Cousine Braque ist ein Kapitel gewidmet, und natürlich ihrem ersten Freund und seiner Stiefmutter. Evas Persönlichkeit entwickelt sich erst, als Kochen ihre Leidenschaft wird. Durch ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zur gefragtesten Köchin Nordamerikas geworden, kann sie es sich leisten fünfmal im Jahr ein Dinner an den ungewöhnlichsten Orten zu geben, wofür die Gäste mehrere tausend Dollar bezahlen und mitunter Jahre warten müssen.
Die Küchengeheimnisse sind mir leider verborgen geblieben, daß sich Evas Mutter nach fünfundzwanzig Jahren aufmacht um ihre Tochter kennenzulernen, hat mich irgendwie mit dem Buch versöhnt.

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

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Trotz Chili keine Würze

Liest man den Klappentext, so freut man sich auf einen interessanten Roman, der absolut den Zeitgeist treffen soll.
Man erhofft sich eine geheimnisvolle Geschichte, die alle Sinne des Lesers anspricht und ihn kulinarisch verführt.
Doch die beschriebenen Zeitgenossen und Lebenssituationen der Eva Thorwald, die in einen völlig übertrieben dargestellten Erfolg münden, erfüllen diese Erwartungen nur im letzten Kapitel.

Auch die eingestreuten Rezepte haben mich in keiner Weise zum Nachkochen inspiriert.
Schade, hatte mich so auf das Buch gefreut.

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Rezensionen von Pink Anemone:

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Ein spannender und blutiger Thriller mit atemberaubender afrikanischer Safari-Kulisse.

Der Schneeleopard von Gerritsen Tess

Erpicht auf das "ultimative Buschabenteuer" versammeln sich sieben Touristen aus aller Welt auf einer abgelegenen Landebahn in Botswana. Doch ihr Campingtrip verwandelt sich in einen albtraumhaften Kampf ums Überleben. Ein Reisender nach dem anderen verschwindet, zurück bleiben nur Knochenfragmente und zerrissene Kleidung.

Wurden sie Opfer eines wilden Raubtiers? Oder bewegt sich der Angreifer unter ihnen?
Fünf Jahre später: In Boston ermitteln Jane Rizzoli und Maura Isles in einem bizarren Mordfall. Die Leiche des Jägers Leon Godt wurde gefunden - ausgeweidet und aufgehängt wie eines seiner Beutetiere. In den Wäldern um Boston werden Knochenreste eines Opfers entdeckt, das auf ähnliche Weise ums Leben kam. Jane und Maura wird klar, dass dieser Mörder seit Jahren am Werk ist - und Boston ist nicht sein einziges Jagdrevier. Es scheint eine Verbindung zu einem fünf Jahre zurückliegenden Vorfall in Botswana zu geben, wo die Teilnehmer einer Safari im Busch förmlich abgeschlachtet wurden....(Klappentext)

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Dies ist der 11. Teil der Rizzoli&Isles-Reihe, welcher jedoch ohne weiteres unabhängig und ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.

DerThriller beinhaltet zwei Erzählstränge.
Einer davon spielt in Boston. Jane und Maura ermitteln in einem Fall bei dem ein bekannter Trophäenjäger und Tierpräparator auf bestialische Art und Weise ermordet wurde. Wie seine Beute wurde er aufgehängt und ausgeweidet. Doch dies wird nicht ihre einzige Leiche bleiben. Zusammenhänge zwischen den Opfern scheint es nicht zu geben. Einzig Maura scheint Gemeinsamkeiten zu erkennen, was jedoch bedeuten würde, dass hier ein Serienkiller am Werk ist. Dessen Spuren führen sogar bis zu 14 Jahre zurück und bis nach Afrika.
Hier ist der zweite Erzählstrang angesiedelt. 6 Jahre zuvor, in Botswana auf einer Safari. Aus der Perspektive einer Frau, die diesen abenteuerlichen Safaritrip nur gemacht hat, um ihrem Lebensgefährten einen Gefallen zu tun und ihre Beziehung zu kitten. Sieben Touristen im afrikanischen Delta die nur ein bisschen Abenteuerluft schnuppern wollten. Doch dieses Abenteuer entwickelt sich zu einem wahren Horrortrip und der Kampf ums Überleben beginnt, wobei nicht die wilden Raubtiere die Gefahr für die Truppe darstellen, denn das wahre Raubtier befindet sich direkt unter ihnen.
Diese Erzählstränge wechseln sich immer wieder ab, bis sie schließlich gekonnt zusammengeführt werden.

Dies war mein erster Rizzoli&Isles-Thriller und da sich die Spannung anfangs ziemlich in Grenzen hielt, fragte ich mich woher diese Begeisterungsstürme zu dieser Reihe herrühren.
Doch mit dem Verlauf der Story nahmen Spannung und Tempo rasant zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Und dann verstand ich, wieso diese Reihe so einen Hype erfährt.

Der Schreibstil flüssig und angenehm und passt sich vom Tempo her der Storyline an. Mich konnte vor allem das afrikanische Setting begeistern, welches den Leser ins afrikanische Delta entführt. Die Atmosphäre wurde gekonnt eingefangen - man sieht die flirrende Hitze über dem Boden wabbern, riecht das Steppengras und hört die nächtlichen Rufe der Tiere. Dies alleine grenzt schon an Schreibkunst.
Die Charaktere sind durchwegs gut gezeichnet und agieren glaubwürdig und entsprechend ihrer Charakterzeichnung.
Der Plot ist zwar anfangs eher ruhig, nimmt dann jedoch an Spannung und Tempo zu und beinhaltet die ein oder andere überraschende Wendung.

Als Leser glaubt man zu wissen wer der Täter ist, fiebert trotzdem der Auflösung entgegen und dann kommt doch alles ganz anders, aber wirklich komplett anders.
Zartbesaitete werden wohl an mehreren Stellen ordentlich schlucken müssen. Hier wird ausgeweidet, Leichen von Hunden und Katzen angefressen, menschliche Überreste analysiert oder einfach in einen Sack gestopft und dies alles auf sehr bildhafte Art und Weise.
Hier erkennt man auch das medizinische Wissen der Autorin.
Für mich war es genau die richtige Mischung an Spannung, Blut und Ermittlerarbeit.

Fazit:
Ein spannender und blutiger Thriller mit atemberaubender afrikanischer Safari-Kulisse.
Er beginnt zwar eher ruhig und konnte mich nicht sofort fesseln, dies änderte sich jedoch rasch mit dem Verlauf der Story und die Auflösung beinhaltet einen "Wow"-Effekt.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und so wie es aussieht werde ich mir die gesamte Thriller-Reihe reinziehen.

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Ein spannender und blutiger Thriller mit atemberaubender afrikanischer Safari-Kulisse.

Rezensionen von AngiF:

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Brüder!?

Hool von Winkler Philipp

In seinem Buch ?Hool? beschreibt Philipp Winkler das Leben des Hooligans Heiko Kolbe. Die Story beginnt mit einem arrangierten Match zwischen den Hannoveranern und einer Kölner Gruppe. Es war ausgemacht, dass Heiko Kolbe dieses Mal die Organisation übernimmt, doch wie immer reißt sein Onkel diese Aufgabe an sich.

Heiko akzeptiert dies, ohne zu murren. Zur besseren Übersicht tragen die Hannoveraner rote T-Shirts, damit sie nicht aus Versehen auf ihre eigenen Leute einprügeln. Eine Regel ist dennoch klar, wer am Boden liegt, darf nicht weiter attackiert werden.

Mir gefällt der Schreibstil des Autoren sehr gut, schon nach den ersten Zeilen befinde ich mich mitten in der Geschichte, Philipp Winkler kann mich fesseln und mitnehmen. Die Dialoge unter den Jugendlichen sind größtenteils im hannöverschen Slang gehalten, was die Authentizität der Story noch einmal anhebt. Überhaupt wirkt alles an dem Roman ?echt? und lässt dadurch uns Leser oftmals atemlos verharren. Der Autor schafft es, dass ich mit seinem Protagonisten Heiko Kolbe empfinde und aus seiner Situation sogar den Ausspruch ?Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet.? durchaus verstehe. Auf der einen Seite bietet uns Philipp Winkler knallharte Kämpfe von den Hooligans ?Matches? genannt und auf der anderen Seite erfahren wir Leser, in welcher Ausweglosigkeit, fast schon möchte ich es verwahrlostes Hausen nennen, sich Heiko Kolbe befindet. Trotzdem sind da die brüderliche Unterstützung der Hools untereinander und die strikten Regeln bei den Matches, die mich als Leserin ein wenig versöhnlich stimmen soweit dies überhaupt möglich ist.

Keine Frage handelt es sich hier um ein meisterliches Erstlingswerk, das brillant ausgefeilt ist und in dem die Charaktere hervorragend durchdacht und besetzt sind. Meine Wertung, ganz klar fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Brüder!?

Rezensionen von BookHook:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine kulinarische Reise - sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und außergewöhnlich!

Hool von Winkler Philipp

Über den Autor:
Stephan Staats ist gelernter Koch, Kosmopolit und Weltenbummler. Seit 2004 arbeitet er auf diversen Mega-Yachten der ?Schönen & Reichen? als Schiffskoch, lernte dabei viele Länder, Sitten und Gerichte kennen und so manche Anekdote zu erzählen.

Zur Aufmachung:
Schon wenn man das Buch das erste Mal in die Hand nimmt, wird sofort klar, dass es sich um kein gewöhnliches Kochbuch handelt.

Stolze 24 x 28 cm groß und 288 Seiten / 3 cm stark, liegt es schwer und gewichtig in der Hand ? braucht also zwingend seinen Platz auf der Arbeitsfläche, um während des Kochens von Zeit zu Zeit einen Blick hinein werfen zu können. Das Hardcover ist mit dem dezenten Strukturprint sehr schön gestaltet, und auch der Innenteil ist mit vielen Fotos aus dem anscheinend privaten Archiv von Stephan Staat, kombiniert mit sehr schönen Illustrationen und Grafiken, sehr hochwertig produziert. Das Papier ist dick und griffig, und selbstverständlich dürfen auch ein Lesebändchen und ein zweiseitiger Index (286/287) nicht fehlen, die die Wiederauffindbarkeit der Rezepte erleichtern, wobei hier Rezepte und geografische Örtlichkeiten gemixt sind. Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich, passt für mich aber zum Konzept dieses Buches. Alles in allem ein sehr hochwertiges Kochbuch.

Zum Rezeptteil:
Herzstück eines jeden Kochbuchs ist und bleibt nun mal der Rezeptteil, der rund 120 sehr abwechslungsreiche Rezepte umfasst. Den meisten Rezepten wird eine ganze Doppelseite gewidmet, von der die eine Seite eine stets ansprechende und sehr geschmackvolle Fotografie des Gerichtes zeigt und die andere Seite alles Wissenswerte zum Rezept selbst präsentiert. So finden sich zu den Rezepten jeweils Angaben über die Zubereitungszeiten, eine kleine ?Einleitung?, eine sehr übersichtliche gestaltete Zutatenliste sowie eine praktisch gegliederte und leicht verständliche Zubereitungsanweisung. Die Rezepte selbst hat der Autor nach den verschiedenen Regionen des (?erweiterten?) Mittelmeers wie folgt gegliedert:

Frankreich, Monaco (ab S. 10): 9 Rezepte, vom Klassiker Brioche (S. 13), über eine fantastische Quiche Lorraine (S. 17) bis zu den kleinen Sünden namens Macarons (S. 28).

Spanien, Portugal, Balearen, Kanaren (ab S. 36): Insgesamt 19 Rezepte, von denen uns insbesondere die ?Albóndigas? (Spanische Fleischbällchen aus dem Ofen, S. 50) sowie die ?Papas Arrugadas con Mojo picón? (die typischen kanarischen Kartoffeln mt Mojo ? S. 69) angesprochen haben. Stilecht kann man sie auch mit dem schönen Sangría Rezept von S. 77 genießen, Urlaubsfeeling pur!

Italien, Korsika, Sardinien, Malta (ab S. 78): Insgesamt 26 Rezepte, angefangen bei einer sehr einfachen Anleitung zur eigenen Herstellung von frischem Mascarpone (S. 81 ? wirklich ganz einfach!), über eine leicht zu handhabende Balsamico-Reduktion (S. 82 ?lange haltbar!), klassisches Pesto (S. 86 ? einfach lecker), ein Basisrezept für einen Pasta Teig (S. 99 ? schnell und einfach lecker - inklusive Tipps zum Färben des Pasta Teigs wenn das Auge mitessen soll) bis hin zur süßen Sünde ?Torta di Castagne e Cioccolato? (Maronen-Schokoladen-Torte ? S. 107).

Albanien, Montenegro, Kroatien, Slowenien (ab S. 134): 12 Rezepte, von denen wir von der ?Tarator? (S. 139 ? eine leckere, schnell zubereitete und frische Joghurt-Gurken-Suppe) und dem Granatapfelsaft / -sirup (S. 143) begeistert sind. Hier darf natürlich auch ein originales Cevapcici-Rezept nicht fehlen (S. 150). Ein Geheimtipp, den wir im nächsten Frühjahr ausprobieren wollen, ist der ?Regrat Cvetje Vino? (Löwenzahnblütenwein - S. 161).

Griechenland, Türkei, Zypern (ab S. 162): 14 Rezepte, die vom ?Joghurt-Soufflé mit Vanille und Feigen? (S. 167) über herzhafte ?Spanolatkes? (Spinat-Feta-Rösti - S. 168) bis zu Sesam-Filo-Päckchen (S. 195) reichen.

Ägypten, Libyen, Marokko, Algerien, Tunesien (ab. S. 196): 24 Rezepte, von denen es u.A. die ?Molokhia? (Spinatsuppe und Maispoullarde - S. 201) und das ?Khabza bil Ashab? (Kräuterbrot ? S. 218) in unsere Stamm-Rezeptsammlung geschafft haben. Aber auch Hummus (S. 205), Couscous (S. 222), Marokkanischer Minztee (S. 225) und Harissa (S. 232) zählen für mich zu den besten Rezepten dieses Teils.

Israel, Gazastreifen, Syrien, Libanon (ab S. 240): 18 sehr spannende und ausgefallene Rezepte, wie z.B. das aus der Not geborene ?Knackige Gemüsebeet? (S. 248), die ?Shorabit? (Linsensuppe, S. 259) oder auch das leckere Tahini-Zitronen-Dressing (S. 270).

Der Rezeptteil ist insgesamt außergewöhnlich abwechslungsreich und bietet neben unbekannten regionalen Spezialitäten auch viele gut nachzukochende Rezepte für Klassiker, die oftmals schnell selbst zubereitet sind und eine tolle Alternative zum Kauf aus dem Supermarkt bieten (wie z.B. bei der Balsamico Reduktion oder dem Pesto).

Wie bei Rezepten aus ?fernen Ländern? nicht untypisch, weisen manche Rezepte Zutaten auf, die man nicht im nächstbesten Supermarkt um die Ecke bekommt, wie z.B. die französischen Merguez-Würstchen, Topinambur oder Johannisbrot-Melasse. Mit ein wenig Planung im Vorlauf ist das aber kein Problem (oft gibt der Autor auch Tipps, wo man die Zutat erhalten kann). Sonst kann man sich auch oftmals mit Alternativen behelfen. Dann ist es zwar nicht mehr original, aber dennoch lecker!

Zum ?literarischen? Teil:
Wie bereits erwähnt, ist ?Staats´ Geheimnisse? kein herkömmliches Kochbuch. Denn der Autor plaudert zwischendurch auch immer wieder aus dem Nähkästchen und wird in den 15 Storys durchaus sehr persönlich. So macht er keinen Hehl daraus, dass das Leben als Schiffskoch auf den Mega-Yachten nicht immer nur eitel Sonnenschein ist. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Zeiten ohne Beschäftigung (in denen der Autor tatsächlich obdachlos war), Lebenskrisen, (zu) viel Alkohol, vollkommen schief laufende Seemans-Rituale und last but not least die Naturgewalten auf See, wo eine ältere 32-Meter-Yacht gegen 10-Meter-Wellen ankämpfen muss und sich die Besatzung schon fast vom Leben verabschiedet hat. Spannend zu lesen!

FAZIT:
Sehr abwechslungsreich, sehr unterhaltsam, sehr außergewöhnlich! Ein tolles Gesamtpaket!

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Brüder!?

Rezensionen von BookHook:

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Werde dein eigener Bäcker! ? wirklich für Anfänger wie mich geeignet

Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geißler

Zum Autor:
Autor Lutz Geissler ist Diplom-Geologe und begann 2008 mit dem Brotbacken. Inzwischen bezeichnet er sich selbst als Teilzeit-Bäcker und betreibt einen eigenen Blog rund um das Thema Brot (ploetzblog). Mittlerweile hat er bereits mehrere erfolgreiche Bücher zum Thema Brot veröffentlicht, u.

a. ?Brotbackbuch? Nr. 1 & Nr. 2 sowie ?Warenkunde Brot?.

Zur Aufmachung:
Das mit einem Schutzumschlag versehende Hardcover-Buch weist mit 24 x 28,5 cm eine stattliche Größe auf und verfügt über eine Stärke von rd. 2 cm bei knappen 200 Seiten. Auf der Doppelseite 6 / 7 gibt es gleich ein schönes, bebildertes (!) Inhaltsverzeichnis mit dessen Hilfe man schnell die gewünschten Rezepte auffindet. Hinzu gesellen sich noch 2 farblich abgestimmte Lesebändchen. Insgesamt ist es ein sehr hochwertig produziertes Backbuch.

Zum Inhalt:

Auf der Umschlagrückseite wir vollmundig versprochen, dass dieses Backbuch ?Auch für Einsteiger geeignet? ist. Um es an dieser Stelle vorweg zu nehmen: Stimmt! Ich habe zuvor noch nie ein eigenes Brot gebacken (abgesehen von Fertig-Backmischungen), mit diesem Fachbuch hat es aber gleich beim ersten Mal hervorragend funktioniert!

Entsprechend startet das Buch mit einem ?Theorie?-Teil, der dem Leser zunächst die Grundlagen erläutert. Angefangen bei einer Übersicht über das notwendige Equipment (S. 12 ? 15; z.B. Waage, Schüsseln, Stofftücher oder auch optional einen Gärkorb), über Exkurse zu ? Backen im Topf? (S. 16/17), ?Gute Zutaten? (S. 19) und ?Mehle? (S. 20/21) bis hin zum eigentlichen Kernthema, den einzelnen handwerklichen Arbeitsschritten. Auf den Seiten 22- 26 zeigt der Autor Schritt für Schritt verständlich erklärt und sehr schön bebildert, welche Arbeitsschritte eigentlich allen guten Brotteigen zu Grunde liegen (inkl. ?Dehnen und Falten (aufziehen)? auf Seite 26). Natürlich muss man diese Handgriffe vielleicht ein paar Mal üben, bis sie richtig sitzen, aber überfordern sollte dies niemanden.

Im Folgenden geht Lutz Geissler noch auf viele einzelne Details ein, wobei es teilweise schon tief ins ?Eingemachte? geht. Dennoch gelingt es ihm für meinen Geschmack stets, auch für einen Laien wie mich dabei verständlich und nachvollziehbar zu bleiben. Beispielsweise findet sich auf S. 38 die schöne Übersichtstabelle ?Wasseraufnahme von Körnern und Saaten?, die wirklich sehr informativ ist, wenn man gerne Brot und Brötchen mit Körnern mag. Hier merkt man den wissenschaftlichen Background des Autors.

Kommen wir nun zum Herzstück, dem Rezeptteil. Hier präsentiert der Autor über 70 verschiedene Rezepte (davon allein 17 Brötchenrezepte!) zu allen erdenklichen Brotarten, vom klassischen Weizenbrot (S. 45 ? mit nur vier Zutaten), über ein leckeres Möhrenbrot (S. 55) bis hin zum deftigen Zwiebelbrot (S. 61). Hinzu kommen spezielle Brotarten wie Toastbrot (S. 85), Knäckebrot (S. 87) und Baguette (S. 101) sowie leckere ?Finessen?, wie z.B. das gefüllte Handbrot (S. 70 ? 73), das gefüllte Wurzelbrot (S. 115) oder auch diverse ?Partybrote?, die insbesondere durch ihre Form bestechen (z.B. ?Fougasse? ? S. 107). Auch ausländische Spezialitäten bietet der Autor mit an, wie beispielsweise das italienische Focaccia (S. 110), Grissini (S. 139) oder auch das französische Brioche (S. 165). Wer in meiner Aufzählung nun das Süße vermisst, der sei an dieser Stelle beruhigt, denn auch hier bietet der Autor diverse Rezepte an (z.B. süße Buchteln - S. 168 - und Zimtschnecken - S. 171). Selbst ein schöner, einfacher Pizzateig (S. 113) hat es sehr zu meiner Freude in dieses Backbuch geschafft.

Abgerundet wird das Buch von einem Rezeptregister (S. 188 ? 190) sowie einer praktischen Rezepttabelle (S. 180 ? 187), in der für jedes Rezept nochmal die Zutatenmengen in Abhängigkeit der gewünschten Gewichtsmenge des Endergebnisses aufgelistet sind. Hier erspart uns der Autor das eigene Umrechnen der Mengen. Eine schöne Idee.

Insgesamt macht dieses sehr gelungene Buch wirklich Lust, das Selbstbacken auszuprobieren! Durch gut bebilderte und beschriebene Schritt-für-Schritt-Anleitungen und viele einfache Rezepte ist das erste Erfolgserlebnis schon fast vorprogrammiert. Nur sollten Anfänger die längere Ruhezeit der Teige nicht vergessen (optimal: 24 Stunden!). Mit ?ich backe mal schnell ein Brot für´s Abendbrot? wird es nichts? ; o )

FAZIT:
Nicht nur für Einsteiger ein tolles Buch mit allen ?Basics?, die man zum Thema ?Brotbacken? braucht, sowie mit vielen Rezepten, die kaum einen Wunsch übrig lassen. Gutes Brot kann so einfach sein!

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Werde dein eigener Bäcker! ? wirklich für Anfänger wie mich geeignet

Rezensionen von niknak:

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Der Auserählte? - kann das sein?

Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geißler

Inhalt:
Der Londoner Anwalt Peter Webber verliert alles durch einen Verkehrsunfall. Um sich abzulenken fährt er zu seiner Großmutter. Wieso kann sie nicht aufhören über den Steinkreis zu reden? Ist an den Schriften von seinem Großvater vielleicht doch etwas wahres dran? Stimmen seine Forschungen etwa doch? Diese Fragen und viele mehr versucht Peter gemeinsam mit seinem Freund George zu beantworten.

Was sie jedoch nicht wissen, dass sie sich damit in große Gefahr begeben.

Mein Kommentar:
Es ist das erste Buch einer Reihe. Ich finde das Buch ist noch ausbaufähig.

Die Charaktere fand ich persönlich ein wenig oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über sie erfährt bzw. dass mehr auf sie eingegangen wird. Sie wirken nur angeschnitten, jedoch gibt es meiner Meinung nach noch vieles was man aus den Figuren rausholen könnte.

Die Idee der Handlung hat mir wirklich gut gefallen. Da ich ein sehr sentimentaler Mensch bin, starben für mich zu viele von Peters Angehörigen. Man hätte dies auch anders schreiben können, sodass nicht so viele sterben. Auch wurden mir viele Stellen zu gefühlskalt beschrieben. Ich finde, dass in diesem Buch nicht wirklich viel passierte, jedoch verstehe ich auch, wieso der Autor an genau dieser Stelle aufhörte zu schreiben. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass dieses Buch mehr Handlung hat.

Mit dem Schreibstil bin ich super zurecht gekommen und er hat mir auch gut gefallen. Ich bin durch das Buch gerauscht, da es trotz allem spannend zu lesen war. Da ich ein sehr neugieriger Mensch bin und wissen möchte, wie es weiter geht werde ich mir das zweite Buch voraussichtlich kaufen, auch wenn mich das erste Buch nicht zu 100% überzeugte.

Mein Fazit:
Trotz allem ist es eine nette Geschichte, die meiner Meinung nach viel Potential hat und noch ausbaufähig ist. Wenn es einem egal ist, dass die Figuren eher oberflächlich rüber kommen, und man Fantasy mag, ist es sicher das richtige Buch für einen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

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Kopf und Herz - Verstand und Gefühl

Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geißler

Inhalt:
Nachdem Chara, Bargh, Telos und Thorn Al'Jebal den Treuschwur gaben, wurden sie ausgebildet und auf eine Mission geschickt. Dies wird die erste von insgesamt drei Prüfungen auf denen sie von Al'Jebal schickt. Was hat Al'Jebal mit den Vier vor?

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Band dieser Serie und mein erster High Fantasy Roman.

Da ich den ersten Teil nicht kannte, war der Einstieg ein wenig holprig, jedoch zu schaffen. Je weiter ich gelesen hatte, desdo besser fand ich in die Geschichte. Ich würde jedoch trotzdem raten, den ersten Band zuvor zu lesen, da man sich mit dem Verlauf der Geschichte und auch mit den Personen leichter tut.

Der Schreibstil des Autorenduos hat mich von der ersten Seite gefesselt und in die Welt Amalia gezogen. Manchmal wirkte der Schreibstil fast schon philosophisch. Es gibt jedoch auch einige Szenen, wo es besser ist, wenn man kein gutes Vorstellungsvermögen hat, da diese sehr brutal bzw. ekelerregend beschrieben sind. Dies ist jedoch keine Kritik, da ich finde, es passt sehr gut zur Geschichte, nur ein kleiner Hinweis.

Das Buch ist in einer eigenen Welt, Amalia, geschrieben. Für mich war es am Anfang ein wenig schwer sich dort zurecht zu finden. Es gibt jedoch eine eigene Internetseite und auch am Ende des Buches ein paar Erklärungen, sodass man seinen Weg dort findet. Sehr interessant fand ich, dass es auch eigene Sprachen gibt. (z.B.: Rtlpfng - wenn diese im Buch gesprochen wird, wird dies meistens am Ende des Buches übersetzt)

Die Handlung ist sehr komplex. Sie lässt Fragen offen, die hoffentlich im folgenden Buch beantwortet werden. Weitere Fragen werden jedoch bereits im Laufe des Buches beantwortet. Mir gefällt es gut, dass man selbst auch rätseln kann, wie es weiter geht oder versuchen kann die Antworten auf seine Fragen zu finden.

Die Charaktere ändern sich teilweise im Laufe des Buches. Mir kam es immer so vor, als wenn sie durch ihre Erlebnisse reiften und eine andere Sicht auf die Ereignisse bekamen. Die Hauptprotagonisten kamen alle sympatisch rüber und ich konnte mich meist immer in die einzelnen Personen hinein versetzen.

(Ich habe ein eBook im ePub-Format, deswegen können die Seitenangaben variieren)
Zitat S. 521

"Tugend bezeichnet die Mitte zwischen zwei Extremen [...]"

"So wie Tapferkeit die Mitte zwischen Tollkühnheit und Feigheit ist [...], die Weisheit zwischen der Lüge und der Wahrheit liegt und der Kluge weder das Chaos noch die Ordnung für das einzig erstrebenswerte Ideal hält..."
(Chara und Al'Jebal)

Mein Fazit:
Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Ich freue mich auf die weiteren Teile dieser Serie. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen, wenn man gerne High Fantasy liest, oder aber auch wenn man Fantasyromane mit einer komplexen Handlung mag.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Werde dein eigener Bäcker! ? wirklich für Anfänger wie mich geeignet

Rezensionen von redchinablues:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Dieses zu Recht preisgekrönte Buch von John Porter...

Besser Tiger als Schaf von John Porter

... beschreibt auf berührende und sehr informative Weise das Leben des schottischen Ausnahmekletterers Alex McIntyre, der 1982 bei der Durchsteigung der Annapurna-Südwand sein Leben verlor. Sehr authentisch und glaubwürdig werden nicht nur die von beiden gemeinsam durchgeführten Expeditionen, z.B.

im Himalaya und in den Anden, beschrieben. Der Leser erfährt auch viele Details über die privaten und beruflichen Stationen im Leben von Alex McIntyre, die auch immer wieder die Wege von Porter kreuzten. Mit seiner eigenwilligen Persönlichkeit ist Alex McIntyre einen eigenen Weg gegangen ist und hat mit seinem Alpinstil trotz oder gerade wegen seines Bad-Boy-Image eine ganze Generation geprägt. Am Ende des Buches stellt man fest, dass man ihm und Porter noch viele weitere gemeinsam geglückte Expeditionen gegönnt hätte.

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Dieses zu Recht preisgekrönte Buch von John Porter...

Rezensionen von Gudrun67:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt

Unter dem Banner des Kreuzes von Astrid Fritz

Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig.

Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist.

Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese Landkarte zugreifen und den Weg verfolgen kann.

Das macht mir das Leseerlebnis umso deutlicher und näher.



Die örtlichen Begebenheiten, oftmals mit Gebräuchen der durchwanderten Landstriche, sind realistisch und gut ins Geschehen verknüpft. Die Zusammenhänge der damaligen Gegebenheiten informieren gekonnt.



Der Schreibstil der Autorin deckt sowohl historisches Hintergrundwissen, das nach viel Recherche klingt, wie auch Spannung und Liebe ab. Diese Facetten machen das Buch zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Leseabenteuer.



Es handelt von der 17-jährigen Anna, die im Jahr 1212 in Freiburg unter der harten Kandare ihres Vaters zu leiden hat. Wie tausende anderer Kinder und Jugendliche denkt sie, dass sie das Heil durch die Pilgerschaft nach Jerusalem finden wird.



Astrid Fritz verwebt Fiktion und Realität der Kinderkreuzzüge so hervorragend, dass der Leser dadurch Geschichte mit viel Spannung erleben kann.



Mein Fazit: überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt

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überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt