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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von thora:

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Perfektion gegen Menschlichkeit - toller Roman

Inhalt/Klappentext:
?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt.

Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden ? verurteilt als Fehlerhafte. Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen ? um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.?Es ist mein erster All-Age-Roman, aber die Idee hat mich selbst fast überrollt. Ich kam kaum hinterher, sie aufzuschreiben. Es ist eine einzigartige Geschichte, aber wie in allen meinen Büchern steckt eine besondere Botschaft und ganz viel Gefühl drin.? Cecelia Ahern

Meine Meinung:
Toller Roman aus der Feder von Cecelia Ahern. Er ist ganz anders als die restlichen Romane die ich von der Autorin bisher gelesen habe. Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt er ist jugendlich und bringt die etwas düstere Stimmung sehr gut zur Geltung. Celestine ist eine tolle Hauptprotagonistin. Sie ist sehr charaktervoll und tiefgründig geschrieben. In den ersten Kapiteln konnte ich mich mit ihr noch nicht richtig anfreunden. Aber dieser Umstand hat sich sehr rasch geändert. Ich konnte mich immer besser auf Celestine einlassen. Die anderen Protagonisten sind etwas farbloser. Sie konnten mich nicht so mitreißen wie Celestine. Die Geschichte ist sehr spannend und berührend. Die gesamte Szenerie hat mich an sehr an den Geschichtsunterricht erinnert. Sie veranlasst den Leser über Diskriminierung und Ausgrenzung nachzudenken. Die Autorin bezieht sich auf ein mögliche sehr verschreckende Realität wie sie in wenigen Jahren sein könnte. Der Abschluss fand ich sehr gut. Er war spannend und actiongeladen. Dabei wird sehr gut auf den 2. Band dieser Reihe übergeleitet. Ich freue mich sehr endlich die Geschichte von Celestine weiterverfolgen zu können.

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Rezensionen von TheUjulala:

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Wortgewandte Zeitreise in die 80er Jahre mit vielen glückseligen aber auch denkwürdigen Erinnerungen

Ganz nach dem Stile der 80er ist das Cover grell und bunt und spiegelt das Zeitalter gekonnt wieder. Es quietscht förmlich beim Betrachten, so grell war auch das Zeitalter. Das Cover passt zum ganzen Thema und natürlich zum Titel. Denn Kassetten waren damals das non plus ultra Medium. Die einzelnen Kapitel werden durch exakt treffende Illustrationen begleitet.

Schon in der Einleitung wird im Nähmaschinen-Stakkato das gesamte Jahrzehnt mit geballter Ladung schon fast atemlos umrissen. Hier tauchen schon viele Ereignisse auf, die das Leben uns in den 80ern sehr geprägt haben und mir ein bisschen nostalgische Tränen in die Augen getrieben haben.

Köstlich amüsiert habe ich mich über die Beschreibungen der Geschmacksrichtung, Punker, Popper oder Rapper? So bunt wie wir damals waren, so bunt war auch die Musik und rasant hat sich die Technik entwickelt. Und mir wird bewusst, dass wir die Kinder waren, die diese Entwicklung mitgemacht haben und aufgesaugt haben wie ein trockener Schwamm. Jedes Kapitel bietet viele tolle Erinnerungen und auch einige a-ha! Momente. Wir werden mitgenommen auf unsere Zeitreise zurück in unsere Schule, in unsere verqualmten Wohnzimmer, aber auch wieder zurück an unseren ersten Fernseher mit der ersten VHS-Kassette, an unseren ersten Walkman, an unsere Ausflüge mit dem Fahrrad ins Freibad, die Erinnerung an das Auspacken unserer ersten Schallplatte und an unseren ersten PC-Monitor, der damals noch schwarz mit weißer, gelber oder grüner Schrift leuchtete.

Auch wenn die meisten Alltagsbeschreibungen sich denen von heute gleichen, so wird einem trotzdem bewußt, dass das, was in den 80ern angefangen hat, heute um ein vielfaches schlimmer oder anders ist. Seien es die Mama-Taxis, die heute zu Helikoptern mutiert sind, oder das damals erwachende Umwelt- und Gesundheitsbewußtsein, dass heute zu ekstasischem Ausmaß angewachsen ist. Und natürlich nicht zu vergessen der Beginn der (mobilen) Technik in Form einer Kassette im Walkman.

Es ist klar, dass nicht alle Kassettenkinder exakt das Gleiche erlebt haben, und das kann auch das Buch nicht liefern. Die Autoren haben aber in ihrer sehr ausgefeilten und pointierten Sprache versucht, alle regionalen und gesellschaftlichen Unterschiede aufzugreifen und wieder zu spiegeln. Und ich denke, man kann schon sagen, dass wir im Groben und Ganzen doch alle gemeinsam das Gleiche erlebt haben, und uns heute noch zusammen schweißt. Weil es damals auch noch nicht so eine Reizüberflutung mit den vielen verschiedenen Möglichkeiten gegeben hat. Und das wird in diesem Buch - finde ich - recht anschaulich erzählt. Ich finde es auch gut, dass nicht nur die positiven oder lustigen Erinnerungen aufgeführt wurden, sondern auch das, was nicht so toll war und uns auch bis heute noch geprägt hat, wie zum Beispiel Tschernobyl und der Krankheit AIDS. Es war nicht alles gold, was glänzte damals. Auch wenn wir alle so nostalgisch an die 80er zurückdenken. Ja, es war auch eine Zeit mit neuen Ängsten und Katastrophen, deren Ausmaß wir jetzt erst vielleicht besser begreifen können.

Es war ein schöner, nostalgischer aber auch ein bisschen nachdenklicher Ausflug zurück in meine Kindheit und Jugend. Es war genau die Zeit, in der ich vom Kind zum jungen Mädchen wurde, zwischen 6 und 16 Jahre. Die wildesten und aufregendsten Jahre meines Lebens, in dem noch alles möglich und offen war. Danke für diese gelungene Zeitreise, ich habe mich in so gut wie allen Kapiteln und Erzählungen wieder gefunden! Und wenn Eure Kinder fragen, wie es denn damals so war als Kind, dann drückt ihnen das Buch in die Hand!

Auch wenn ich das heutige Zeitalter, Smartphones und Vernetzung nicht verzichten möchte. Manchmal wünschte ich mir schon ein "back to the roots?. Und ich werde auch gleich mit meinen Kindern ?Zurück in die Zukunft? anschauen!

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Rezensionen von Ela_Ela:

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Einfach nur unglaublich toll : D

Glück findet man nur dort, wo das Herz ist. Fünf Jahre nach dem Tod ihrer Mutter findet sich Emma zum ersten Mal wieder in ihrem Heimatdorf ein und stellt sich ihrer Vergangenheit. Alten Feindschaften, ihrer vernachlässigten besten Freundin und dem ganzen Schmerz. Dann taucht Dylan auf, selber gezeichnet vom Schicksal, und beginnt Emmas sorgsam errichteten Mauern einzureißen.

Um das Buch bin ich schon lange umhergelaufen und war mir nie sicher ob ich es lesen soll, doch ich habe von vielen gehört das es jedoch sehr gut und einzigartig sein soll.

Und ich war echt begeistert von diesem Buch, ich habe mit Emma & Dylan mitgelitten und mitgefühlt und wollte wissen wie es bei den beiden weitergeht. Ich mochte die beiden voll und auch die Schwestern von Dylan waren einfach nur süß und liebenswert. Ich habe gerne diese Geschichte gelesen.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte über den Verlust und Vertrauen in sich selbst und anderen wieder zu finden. Und so einem tollen Buch kann ich nur 5 Sterne geben, bin gespannt wie es im 2.Teil weitergeht.

Serie:
1. Sommernachtswende
2. Winternachtssonne

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Rezensionen von Anglika:

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Maisie - starke Frau mit Herz und Verstand

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Eine sehr emotionale und zugleich sehr tiefgründige Geschichte über eine Frau, die eine Ehe mit ihrem Vergewaltiger eingeht und in ihrer Ehe viel Gewalt durch ihren Ehemann erfahren muss.
Aus dieser Ehe stammen ihre 2 wunderbaren Kinder die ihr immer wieder Kraft geben, auch und gerade nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Mann.

Lange Zeit lässt sie sich nicht mehr auf einen Mann ein, bis sie dann doch nach vielem Hin und Her den richtigen trifft, der ihr Wärme, Liebe und Geborgenheit geben kann.
Maisie ist eine beeindruckende Frau, die den Tod ihres Sohnes Jeremy in einem Buch verarbeitet. Sie ist mir sehr sympathisch und ich empfinde Empathie für sie und ihr Schicksal.
Sie besitzt soviel Herz und Seele und ist eine Frau die mich berührt und vor der ich Hochachtung habe.
Es geht um Homosexualität und um Intoleranz gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe.
Wie ungewöhnlich toll ? über die Vorstellung ihres Buches im ?Hier und Jetzt? wird eine Brücke geschlagen zum Geschehen im Jahre 1992. Ich werde quasi wie auf einer Zeitreise, 20 Jahre zurück in die Vergangenheit katapultiert und ich fühle mich in die Geschehnisse hineinversetzt und involviert.
Der Schreibstil von Anna McParthlin ist mitreisend und berührend. Sie versteht es einen in die Geschichte mitzunehmen und sich darin heimisch zu fühlen.
Die Charaktere sind alle so klar und deutlich dargestellt, dass man sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen und leiden kann.
Das Cover ist fröhlich und sommerlich, bis etwas herbstlich gestaltet. Ich finde es sehr schön und ansprechend, gerade als Gegensatz zu der traurigen Geschichte im Inneren des Buches.
Ein Buch mit Tiefgang und absoluter Leseempfehlung.

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Maisie - starke Frau mit Herz und Verstand

Rezensionen von TanyBee:

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Reisebericht mit ungewöhnlicher Perspektive

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa von Rehage Christoph

Wir alle haben sie schon einmal gesehen: Asiatische Reisegruppen, die alles fotografieren, was ihnen in den Weg kommt und die sich dann wieder in ihren Reisebus setzen und zum nächsten Ziel fahren. Für die Recherche zu diesem Buch hat sich der Autor Christoph Rehage sozusagen in eine dieser chinesischen Reisegruppen eingeschlichen, um zu ergründen, warum sie eine solche Reise machen und wie sie Europa sehen.

Er hätte sich sicherlich gerne undercover eingeschlichen in die Gruppe, aber das ist natürlich auf Grund seines europäischen Aussehens nicht möglich. Dafür hat er einen anderen unbezahlbaren Vorteil: er spricht fließend Mandarin. In 13 Tagen erkundete er mit der Reisegruppe Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich.
Zu Beginn fühlt er sich noch fremd in der Gruppe, aber er gewinnt schnell ihr Vertrauen und fungiert auch als einer Art zweiter Reiseführer, da er den Chinesen natürlich oft helfen kann in Europa. Der Autor fühlt sich bald so sehr als Teil der Gruppe, dass er immer von ?wir? spricht, auch in Situationen, in denen er eigentlich als Europäer nicht wirklich dazu gehört (bei der Steuerzurückerstattung am Flughafen zum Beispiel). Er hat eine sehr freundliche und offene Art mit den Leuten umzugehen und so erfährt der Leser auch viel über das Leben der Teilnehmer, die Situation in China und über die Menschen dort, was sie hoffen und träumen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut und schnell lesen. An vielen Stellen musste ich lachen oder schmunzeln. Aber es werden auch ernstere Themen angestoßen. Gut finde ich, dass der Autor bei den ernsteren Themen kaum wertend auftritt, sondern nur wiedergibt, was er erfahren hat.
Nach der Reise besucht er einige der Teilnehmer noch in ihren Heimatorten in China. Dieser Teil des Berichts macht gut 60 Seiten des Buchs aus und hat mir auch sehr gut gefallen. Er wirft noch einmal ein anderes Licht auf die Reise.
Ich hatte von dem Buch folgendes erwartet: einen amüsanten Reisebericht aus ungewohnter Perspektive. Aber ich muss sagen, es ist viel mehr! Denn wenn man vorher Vorurteile über ?die Chinesen? hatte, so denkt man nach dieser Lektüre anders: Denn die Teilnehmer sind einfach Menschen wie du und ich, mit ihrer eigenen Lebensgeschichte, die natürlich auch durch ihr Heimatland geprägt wurde. So ist das Buch auch ein Aufruf zu Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen.
Mein Fazit: Die Lektüre dieses Buches war eine echte Bereicherung für mich. Und dazu und amüsant und kurzweilig! Was will man mehr. Leseempfehlung!

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Reisebericht mit ungewöhnlicher Perspektive

Rezensionen von LadyIceTea:

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Flawed ? Der Auftakt einer, für mich, perfekten Geschichte

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa von Rehage Christoph

Celestine lebt in einer Welt, in der Perfektion ein Muss ist. Wer nicht perfekt ist, wer sich nicht an die Regeln hält, wer sich anders benimmt, der wird verurteilt. Entweder Gefängnis oder er wird gebrandmarkt. Celestine ist perfekt. Sie schreibt Bestnoten, ist hübsch, beliebt und ihr Freund ist total süß und der Sohn des obersten Gilderichters.

Alles scheint perfekt, doch dann handelt Celestine ein einziges Mal aus dem Bauch heraus und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Celestine wird der Fixstern einer neuen Zeit. Doch will sie das auch? Will sie nicht viel mehr, dass alles einfach wieder perfekt ist?

Ich liebe die Bücher von Cecelia Ahern. Seit Beginn bin ich ein großer Fan ihrer Bücher und verschlinge jeden Einzelnen sofort bei Erscheinen. Als ich hörte, dass das neue Buch eine Dystopie wird, war ich begeistert. Ich lese unheimlich gerne Dystopien und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Der Beginn der Geschichte und das Kennenlernen der Charaktere, sowie des Systems war sehr spannend geschrieben. Man erhält einen guten Einblick in diese grausame Art von Schuld und Strafe.
Celestine ist für mich ein sehr angenehmer Charakter. Sie ist zwar ab und zu sehr blauäugig aber ich mag ihre logische Denkweise. Mir gefällt es, wie sie redet und handelt. Sie wächst oft über sich hinaus und geht erstaunlich stark mit den Situationen um. Ich mag es, wie wir trotzdem immer wieder ihre schwachen Momente erleben. Ihre Mutter macht auch eine starke Charakterentwicklung durch. Zu Beginn war sie mir eher unsympathisch. Sie wirkte glatt und kalt. Das ändert sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Dazu gibt es viele Charaktere auf die Celestine trifft und die wichtig für die Geschichte sind. Alle sind irgendwie unterschiedlich und total gut dargestellt. Mir hat das sehr gut gefallen.
Auch das System der Gilde und der fehlerhaften Menschen hat Ahern sehr gut rübergebracht und erklärt. Die Geschichte ist durchgehend sehr spannend. Mal auf die actionreiche Art und Weise, mal auf die inhaltliche Weise. Es ist einfach schrecklich was Celestine passiert aber unheimlich spannend mitzuerleben, wie sie damit umgeht und wer wo seine Finger im Spiel hat. Ich konnte das Buch echt nicht aus der Hand legen.
Das Ende ist ein echt gemeiner Cliffhanger und ich warte sehnsüchtig auf das Erscheinen des zweiten Bandes. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!

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Reisebericht mit ungewöhnlicher Perspektive

Rezensionen von t_geyer@gmx.de:

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Gut dargestelltes Familiendrama und Gesellschaftskritik

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Das Cover und der Titel des Buches lassen vorerst auf eine locker-leichte Wohlfühlgeschichte hoffen. Doch direkt am Anfang holte mich der Prolog rüde auf den Boden der Tatsachen zurück, indem er mir klar machte, dass dies ein Schicksalsroman werden würde.
Die Protagonistin (Maisie Bean) stellt ihr Buch vor, welches von ihr und ihrer Familie handelt.

Dieses Buch, und damit auch der Hauptteil des Romans, spielt in der Vergangenheit, und es soll aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Gegen Ende des Romans kehrt man in die Gegenwart zurück, wobei Maisie nochmals ihre eigenen Gedanken zum Ausdruck bringt, die auch ein Teil meiner Gefühle und Überlegungen widerspiegelten.
Wer die Autorin kennt der weiß, dass sie gerne in Rückblicken schreibt. Sie berichtet von Maisie Beans Zeit als alleinstehende Mutter, von ihren Kindern und deren Erziehung und den Schwierigkeiten die manchmal auftraten. Der Blick wird dabei immer wieder auf ihren Sohn Jeremy und seine Freunde gelenkt, und man erfährt viel über ihn und seine Verbundenheit zum Freundeskreis. Bis er verschwindet, wie schon der Buchrückentext verrät. Was daraufhin geschieht, und was man noch alles erfährt, ist nahezu unbegreiflich.
Sehr entscheidend für die Geschichte ist, dass man mit ihr nach Irland ins Jahr 1995 und auch weiter zurück reist. Das muss man sich während des lesens immer wieder vergegenwärtigen, denn einige Ereignisse sind einfach zu unfassbar, wenn man in einer Gesellschaft lebt, in der etliche, im Buch angesprochenen Verhaltensweisen, schon lange als ethisch und moralisch verwerflich gelten. Was man hier zu lesen bekommt ist demzufolge nicht nur ein internes Familiendrama, sondern es wurde entscheidend durch die Gesellschaft verursacht.

Eine Geschichte die sanft beginnt, immer unfassbarer wird, bis das Drama seinen (fast unerwarteten) Höhepunkt erreicht. Sie wird getragen durch starke Charaktere und eine stetig steigende Spannungskurve.

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Gut dargestelltes Familiendrama und Gesellschaftskritik

Rezensionen von niknak:

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Wenn der Vater stirbt...

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Inhalt:
In dieser Kurzgeschichte erzählt eine Frau, wie sie als Kind mit ihrer Familie am Meer war, ihr Vater an Krebs erkrankt und wie sie mit seinem Tod umgeht.

Mein Kommentar:
Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Die Autorin erzählt zuerst von der Kindheit der Frau und einem Sommer am Meer und anschließend von der Erkrankung des Vaters.

Man kann sich als Leser sehr gut in die Lage des Kindes hineinversetzen und fühlt mit ihm mit. Man erkennt sehr gut die Gedanken und Gefühle, die es bewegen.

Die Trauer und Wut wird ganz deutlich und spürbar. Obwohl die Geschichte sehr traurig ist, hält sie den Leser gefangen und man will wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Mein Fazit:
Eine traurige, aber berührende Geschichte über ein Kind, das den Tod des Vaters miterleben muss.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Gut dargestelltes Familiendrama und Gesellschaftskritik

Rezensionen von niknak:

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The first Love

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Inhalt:

Die schüchterne, naive Nicole trifft auf den attraktiven Frauenaufreißer Milias, gerät ihr Herz in Gefahr. Sie wollte sich doch eigentlich gar nicht verlieben, doch Milias macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Er will eine Beziehung. Nicole ist überglücklich, doch wird ihre junge Beziehung standhalten?

Mein Kommentar:
Man findet sofort in die Geschichte hinein und wird davon in den Bann gezogen.

Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm zu lesen. Man merkt jedoch, dass die Protagonisten Jugendliche sind, da auch eine solche Sprache verwendet wurde.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Milias und Nicole geschrieben. Dadurch bekommt man sehr gut die Gefühle und Gedanken beider Seiten mit. Dadurch ist es auch leichter, ihre Handlungen zu verstehen bzw. nachzuvollziehen.

Die Handlung ist sehr realitätsnah, auch wenn sie zeitweise etwas sehr kitschig war und meiner Meinung nach zu schnell voran ging. Das hat mich aber nicht wirklich gestört.

Die Charaktere sind sehr sympatisch und meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Abgesehen vom Hauptpaar (Milias und Nicole) gab es auch mehrere Nebenpaare. Die Geschichten der einzelnen Paare kommen sehr gut und nachvollziehbar rüber, obwohl sie nicht im Mittelpunkt stehen. Jedes Paar hat seine eigenen Geschichte.

Nicole wird als sehr naiv und in vielerlei Dinge unerfahren dargestellt. Dadurch musste ich immer wieder lachen. Es gibt z. B.: eine Szene, wo sie fragt. "Bei euch gibt's Korn in Flaschen?" (S. 200-201) Dabei sollte man wissen, dass bereits davor über Alkohol geredet wurde.

Man merkt von der ersten Sekunde an, dass es zwischen Nicole und Milias knistert. Dieses Knistern bleibt auch das gesamte Buch über erhalten. Die beiden sind trotz deutlicher Unterschiede das perfekte Paar für mich.

Das Buch behandelt auch schwierigere Themen, wie z.B. Drogenprobleme, Nikotinsucht. Ein Hauptaugenmerk des Buches liegt jedoch auf dem Thema Freundschaft und dass es Menschen gibt, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Es geht um das füreinander und darum, dass wenn man sich hilft, man gemeinsam mehr erreichen kann.

Mein Fazit:
Ich finde es wirklich toll, dass der Liebesroman nicht nur oberflächlich ist, sondern auch ernste Themen anspricht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist zwar manchmal etwas sehr kitschig, aber als hoffnungslose Romantikerin genau das Richtige für zwischendurch, für mich. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Gut dargestelltes Familiendrama und Gesellschaftskritik

Rezensionen von Tarika:

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»Fehlerhaft zu sein ist ein Zeichen von Stärke, Celestine.« (S. 372)

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

Das Leben der 17-jährigen Celestine scheint perfekt, denn sie ist nicht nur schön und beliebt, sondern hat auch noch gute Noten und einen tollen Freund. Es könnte nicht besser laufen, wenn sie nicht in einem Moment des Mitgefühls einem Fehlerhaften hätte helfen wollen. Denn in ihrer Welt werden die Fehlerhaften gebrandmarkt und die ?perfekten? Menschen halten sich von ihnen fern.

Denn auch wenn es kein Verbrechen ist, ein Fehlerhafter zu sein, so wird man mit einer Gefängnisstrafe geahndet. Durch ihren Verstoß gegen diese Regel, kommt Celestine selbst in die Lage, entweder des Verbrechens angeklagt zu werden, oder schlimmer noch, selbst als Fehlerhafte aus der Gesellschaft ausgestoßen zu werden?

»Ich weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. [?] Meine schwarzweiße Welt ist undeutlich und grau.« (S. 145)

Cecelia Ahern ist durch ihre Liebesromane bekannt geworden, umso spannender ist es, dass sie mit ?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? ihren ersten Jugendroman, eine Dystopie, verfasst hat. Dieser Roman bildet zudem auch den ersten Teil einer Dilogie.
Der flüssige Schreibstil von Cecelia Ahern hat mich begeistert: bildhaft, gefühlvoll und sprachgewaltig macht sie uns bekannt mit einer Welt der scheinbaren Perfektion. Angenehm fand ich auch hier die kurzen Kapitel, selten mehr als 10 Seiten lang, die für diese doch temporeiche Geschichte gut passen. Zudem schafft es die Autorin, die Spannung über den Handlungsverlauf hoch zu halten, denn man will immer wissen, wie es weitergeht.

Die Welt, die Cecelia Ahern hier zeichnet, ist faszinierend, wenn auch erschreckend. Neben dem normalen Gericht, dass die gewöhnlichen Verbrechen verfolgt, gibt es noch die Gilde, die einen Blick auf ihre Bürger wirft, ob sie sich in der Gesellschaft moralisch oder ethisch falsch verhalten. All jene, die auffallen, werden als fehlerhaft verurteilt und gebrandmarkt. Im Gegensatz zu einer Gefängnisstrafe gilt man lebenslang als fehlerhaft und kann diesen Makel auch über den Tod hinaus nicht loswerden. Man bekommt strenge Auflagen, wie man nun zu leben hat und wird stets von einem sogenannten ?Whistleblower? kontrolliert, ob man diese auch einhält. Verstöße werden bestraft. Fehlerhafte stehen so ziemlich alleine da, ihnen zu helfen, ist untersagt und Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnisstrafe geahndet. Ziemlich deutlich schafft die Autorin hier eine Zwei-Klassengesellschaft. Doch in die Nische der Fehlerhaften kann fast jeder Bürger fallen, und schneller als man denkt. Man liest deutlich die Gesellschaftskritik heraus und man spürt hier sehr gut die Ungerechtigkeit gegenüber den Fehlerhaften, auch werden sie selten wie Menschen behandelt. Die Umsetzung dieses Themas ist der Autorin sehr gut gelungen und man fängt an darüber nachzudenken, was es denn im Einzelnen auch für uns bedeutet.

Die Protagonistin Celestine macht während der Geschichte eine ziemliche Wandlung mit. Zunächst scheint sie selbst perfekt zu sein und glaubt an das System der Gilde. Aber gerade Ereignisse in ihrer Umgebung lassen sie nachdenken, wie fehlerhaft die sogenannten Fehlerhaften wirklich sind. Ist das System fair? Ist es menschlich? Und was ist mit der Regel, dass man Fehlerhaften nicht helfen darf? Für Celestine war die Welt bisher schwarz-weiß, doch plötzlich ändert sich alles und als sie selbst aus Mitgefühl einem Fehlerhaften hilft, gerät sie selbst in das System und muss sich seitdem Dingen stellen, die sie bisher nicht kannte. Man enttäuscht sie, sie wird gar gedemütigt, aber all das macht sie stark und sie lernt daraus. Sie wird stärker und sie wächst daran, auch wenn sie alles nie wollte.

Einer der größten Antagonisten in diesem Buch ist Oberster Richter Crevan. Man könnte meinen, er ist die Gilde. Anfangs ist klar, dass der Richter Celestine wohlgesonnen ist, da sie nicht nur treue Anhängerin der Gilde ist, sondern auch noch die Freundin seines Sohnes. Doch durch die Ereignisse fängt der Crevan an, sein wahres Gesicht zu zeigen und mutiert zu ihrem größten Feind. Welche hinterhältigen Ränkespiele er treibt und wie falsch die Werte der Gilde sind, wird im Verlauf zunehmend klarer. Doch Richter Crevan sitzt an der Spitze der Gilde, sein Wort ist Gesetz und so kann niemand sein falsches Spiel beenden und er waltet und verurteilt zu seinen persönlichen Gunsten.

»Angelina Tinder hatte recht, man will unsere Köpfe in Besitz nehmen. Aber ich werde niemanden mehr in meinen Kopf lassen, nie wieder.« (S. 245)

?Flawed ? Wie perfekt willst du sein?? hat mich so ziemlich umgeworfen. Es ist brillant geschrieben, regt zum Nachdenken an und es ist von Anfang bis Ende einfach nur fesselnd. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall lesen.

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Gut dargestelltes Familiendrama und Gesellschaftskritik