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Rezensionen von PFIFF:

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Historisch-Fiktiver Roman über mögliche Perspektiven einer Russischen Mutter mit ihrem Sohn nach der Flucht in den Westen

Traum des Lebens von Archer Jeffrey


1968 flieht Elena mit ihrem Sohn Alexander nach der Ermordung ihres Mannes aus Leningrad, da sie der örtliche KGB-Chef bedrängt und sie für ihren Sohn eine bessere Zukunft in Freiheit anstrebt.
Sie hat die Wahl zwischen Amerika und England. Archer entwickelt beide Möglichkeiten und was in den nächsten 30 Jahren geschehen könnte.

Er erzählt parallel die zwei Geschichten und lässt sie zum Schluß verschmelzen, mit einem überraschenden Ende.
Großartig und spannend zu lesen, dass man traurig ist, wenn man zum Schluß kommt. Faszinierend, wie Archer Historisches mit Fiktivem so verwebt, dass man nicht sicher sein kann, was man gerade vor sich hat.- Große Literatur.

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Historisch-Fiktiver Roman über mögliche Perspektiven einer Russischen Mutter mit ihrem Sohn nach der Flucht in den Westen

Rezensionen von rewareni:

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Das Ende naht

WIedervereinigungen von Alexander Meining

Brutale Bombenattentate erschüttern in den 80er Jahren Europa. In den 90er sind es Ausschreitungen gegenüber Asylwerberzentren. Rechtsextremistische Gruppen lassen gnadenlos ihren Hass freien Lauf. Für den Münchner Anwalt Albert Mehringer ist dies kein Grund zur Sorge, im Gegenteil. Er ist der Drahtzieher der Anschläge und er scheint seinem Ziel, durch Angst die Regierung und die Gesellschaft aus dem Gleichgewicht bringen zu können, immer näher zu kommen.

Nach der Wiedervereinigung ist es der ehemalige Stasi-Agent Göring, der gemeinsam mit dem früheren Skinhead Silvio die Menschen, die plötzlich arbeitslos sind und mit der neuen Freiheit nichts anfangen können, mit rassistischen Parolen auf seine Seite zu ziehen.
Inzwischen ist es der ehemaligen linksradikalen Terroristin Gudrun gelungen, Frieden mit ihrer
Familie zu schließen und lebt nun mit Simon, Evas Bruder, in Israel, wo sie immer wieder für den Geheimdienst tätig ist. Als Philipp, Ludwigs Enkel, gemeinsam mit seiner Freundin Tina, plötzlich verschwindet, ahnt noch niemand, dass sich auf grausame Art und Weise Ereignisse aus der Vergangenheit sich nun mit der Gegenwart verbinden werden.
,, Tartigrada – Wiedervereinigung´´ ist nach ,, Das Bärtierchen´´ und ,, Die fetten Jahre´´ der krönende Abschluss der Tartigrada Trilogie von Alexander Meining.
Auch hier hat es der Autor wieder geschafft tatsächliche Ereignisse wie z.B den Terroranschlag 1980 auf das Oktoberfest in München oder den Mauerfall 1989, in seine fiktive Geschichte rund um die Familie von Ludwig Hochberger, raffiniert miteinander zu verbinden. Man erlebt als Leser ein Wechselbad der Gefühle. Machen einem die feigen und brutalen Anschläge wütend, so leidet man mit Ludwigs Familie mit, die seit Jahrzehnten um ihr Familienglück kämpfen. Kaum glaubt man, dass endlich Ruhe und Frieden einkehrt, steht man schon wieder einem heimtückischen Gegner gegen über. Dem Autor gelingt es immer wieder den Leser für sich und seine Geschichte gefangen zu nehmen. Der Roman enthält alle Eigenschaften, die man sich nur wünschen kann. Spannung, die den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse aufzeigt. Emotionen, wo man lachen und auch weinen kann. Sympathische Protagonisten, wo man mit ihnen leidet und hofft, dass alles ein gutes Ende nimmt. Unsympathische Personen, die das sprichwörtliche Salz in der Suppe ausmachen. Und eine Geschichte, die originell und anders ist.
Mir haben alle drei Bände der Tartigrada Reihe sehr gut gefallen und es war schön Ludwig und auch seinen treuen Freund Bernhardt begleiten zu dürfen. Eine besondere Freundschaft, die selbst über den Tod hinaus noch besteht. Trotz aller Widerstände hat es immer Hoffnung gegeben, dass sich ein neuer Weg auf tut den man gehen kann.
Ich kann dem Autor Alexander Meining dazu gratulieren, dass er es geschafft hat klug, spannend und unglaublich interessant eine besondere Geschichte über drei Bände aufbauend zu schreiben. Als Leser durfte ich mit zittern, hoffen, neues kennen lernen und vor allem mich gut unterhalten.

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Das Ende naht

Rezensionen von jiskett:

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Schöne Liebesgeschichte, die etwas zu abrupt endet

Maybe this Kiss – Und mit einem Mal doch von Jennifer Snow

"Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch" erzählt die Geschichte von Neil und Becky, die man bereits in "Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" kennen gelernt hat. In diesem Buch erfährt man, wie sie nach mehr als zehn Jahren der Trennung wieder zusammen gefunden haben.

Von Anfang an wird deutlich, dass es immer noch eine besondere Verbindung zwischen ihnen gibt, an der all die vergangenen Jahre und die schmerzlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ende ihrer Beziehung nichts geändert haben. Die Chemie ist immer noch vorhanden und sie fühlen sich auf jeden Fall zueinander hingezogen, auch wenn beide zögern und nicht wissen, ob sie sich wieder näher kommen sollten, vor allem, da Becky verwitwet ist und eine Tochter hat. Zudem gab es damals gute Gründe für ihre Trennung; sie konnte sich nicht vorstellen, mit einem Mann zu leben, der Einsätze in Kriegsgebieten hat und ständig in Gefahr ist und dies ist nach wie vor der Fall. Die Ironie dahinter, dass sie dann einen Polizisten geheiratet hat, entgeht Neil nicht, doch der Tod ihres Mannes hat ihr Empfinden in dieser Hinsicht nur noch verstärkt, was den Neubeginn ihrer Beziehung trotz all der Sehnsucht und ihrer wieder auflebenden Gefühle füreinander unmöglich zu machen scheint.

Mir hat gut gefallen, wie die erneute Annäherung der beiden dargestellt wurde und dass zwar respektvoll mit Beckys verstorbenem Mann umgegangen, aber auch deutlich wurde, dass sie und Neil perfekt zusammen passen würden. Die Einzelheiten, die man über ihre Jugendliebe erfahren hat, waren interessant, doch zugleich fragt man sich, ob sie es wirklich schaffen können, dieses Mal trotz der Komplikation durch seine Arbeit beim Militär glücklich zu sein, da dies ein schier unüberwindbares Hindernis zu sein scheint. Ein wenig schade fand ich, wie die Lage letztlich aufgelöst wurde; dass der Konflikt sich noch zuspitzen würde war zu erwarten und obwohl diese Szenen schmerzlich waren, fand ich sie realistisch. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass die Situation sich zu schnell gewandelt hat, wobei hier natürlich wichtig ist daran zu denken, dass es sich um eine Novelle handelt und die Geschichte deshalb kürzer ist und teilweise weniger ins Detail gehen kann. Dennoch war mir das Ende etwas zu abrupt und ich hätte gerne gewusst, was danach passiert ist und wie es weiter ging.

"Maybe this Kiss - Und mit einem Mal doch" bekommt von mir 3,5 Sterne. Es ist eine schöne, oftmals emotionale Liebesgeschichte, ich fand die Protagonisten sympathisch und die Hindernisse für das erneute Aufleben ihrer Beziehung wurden weitgehend realistisch dargestellt, auch wenn sich alles etwas zu rasch aufgelöst hat.

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Schöne Liebesgeschichte, die etwas zu abrupt endet

Rezensionen von Leserin71:

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Brauchtum und Sagen vs Alltag

Treibts zua! von Brandstätter Lisa; Wenger Clemens

Lilly Engel und Sigmund Huber arbeiten auf zwei verschiedenen Seiten der Grenze und eigentlich besser nicht zusammen. Eine Mordserie in der Grenzregion Berchtesgaden/Salzburg hält allerdings die Polizei hüben und drüben auf Trab und die beiden müssen sich wohl oder übel zusammenraufen, um den nächsten Mord zu verhindern.

Scheinbar haben die Toten nichts gemeinsam, außer den Medallions mit kryptischen Zeichen, die bei ihnen gefunden werden. Viel Zeit für persönliche Animositäten bleibt nicht...

Meine Meinung
Gerne habe ich diesen Mordfall verfolgt. Das Autorenduo unter Pseudonym hat einen Krimi kreiert, in dem Brauchtum und Alltagsprobleme einen Platz finden. Das Haberfeldtreiben als mittelalterliches Rügegericht findet in Bayern glücklicherweise nur noch selten statt. Die Verknüpfung mit den Sagen und anderen historischen Ereignissen fand ich sehr gut gelungen.
Die Wortgefechte von Lilly und Sigmund, die aus ihren unterschiedliche Lebenssituationen entstehen, finde ich manchmal ein bisschen des guten zuviel.
Auch wenn ich den Täter schon vorher entlarvt hatte, hat mich die Auflösung überzeugt und erst so richtig die Tiefe des Krimis gezeigt.

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Brauchtum und Sagen vs Alltag

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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Zeitzeugenbericht

Treibts zua! von Brandstätter Lisa; Wenger Clemens

In diesem zeithistorischen Projekt beschäftigt sich Autorin Irene Eckwolf auf sehr persönlicher Ebene mit dem brisanten Thema Kriegsvergangenheit. Anhand von Briefen, die während der Zeit des Nationalsozialismus von Eckwolfs Familienmitgliedern verfasst worden sind, gewinnen die Leser einen Einblick in dieses dunkle Kapitel der Weltgeschichte.

Zusätzlich hat die Autorin öffentlich zugängliche Quellen wie Wikipedia für ihre Recherche genutzt, um sich näher mit bisher ungeklärten bzw. totgeschwiegenen Sachverhalten hinsichtlich der Vergangenheit ihrer eigenen Familie zu beschäftigen.

Den Wunsch, mehr über die Vergangenheit seiner Vorfahren in Erfahrung bringen zu wollen, kann ich gut nachvollziehen und finde es wichtig, dass weiterhin Aufklärung betrieben wird über die Auswirkungen des Krieges auf Beteiligte sowie auf Folgegenerationen. Ich applaudiere dem Mut der Autorin, solch private Familiendokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen; authentische Zeitzeugenberichte wie dieser tragen zum unverfälschten Verständnis historischer Ereignisse bei.

Der Schreibstil ist nüchtern und unverblümt, einem Sachbuch entsprechend. Da das Werk hauptsächlich aus der Wiedergabe der Originaldokumente (also der 1:1-Veröffentlichung des Wortlauts der Briefinhalte), Zitaten aus öffentlichen Quellen und maximal ein paar verknüpfenden Sätzen besteht, würde ich es eher als eine Aneinanderreihung von Fakten bezeichnen. Jedoch fällt die Analyse der anfangs von der Autorin aufgeworfenen Fragen eher dünn aus, weshalb die wichtigste Komponente für die Kategorisierung des Buches als Sachbuch für mich nicht vorhanden ist. Insgesamt fand ich die Aufzeichnungen zwar stellenweise interessant, größtenteils allerdings recht langatmig und - durch den Verzicht auf einzelne Briefüberschriften – ein wenig unübersichtlich.

Für zukünftige Auflagen würde ich ein komplett neues Layout empfehlen, eventuell auch den Titel "Schattenfamilien" um einen beschreibenden Untertitel ergänzen, wie z.B. "Originalbriefe aus der Zeit des Nationalsozialismus". Inhaltlich würde ich die privaten Fotos beibehalten, jedoch – abgesehen von einer Einleitung – auf sämtlichen beschreibenden Zwischentext verzichten und lediglich die Briefe mit der jeweiligen Überschrift (wann geschrieben und von wem, adressiert an wen) einfügen. Die im Anhang enthaltenen Karten aus Wikipedia sollten hinsichtlich Bildqualität (Helligkeit und Größe) noch verbessert werden; zudem würde ich die Ergänzung eines Personenregisters für sinnvoll halten. Die Gestaltung des Covers ist passend zum Inhalt gewählt worden, insbesondere die schattenwerfenden Kreuze auf den Gräbern.

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Brauchtum und Sagen vs Alltag

Rezensionen von AndFe1:

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Fortsetzung mit Lukas und den sprechenden Tieren

Treibts zua! von Brandstätter Lisa; Wenger Clemens

Klappentext:
Als im Tierpark das kleine Meerschweinchen Lilli verschwunden ist, erfährt Lukas es als Erster. Kein Wunder, ist er doch der Einzige, der die Sprache der Tiere verstehen kann. Ist Lilli entführt worden? Oder sind wilde Tiere über das Meerschweinchen hergefallen? Gemeinsam mit seinem frechen Kater, der ängstlichen Riesendogge Horst und seiner mutigen Freundin Marie nimmt Lukas die Fährte auf.

Meine Meinung:
Das Buch ist der zweite Band der Reihe, es kann aber auch unabhängig davon gelesen werden. Der Schreibstil ist kindgerecht, flüssig und angenehm zu lesen.

Die Geschichte über die verschwundene Lilli hat meinen Jungs gut gefallen, auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Die Charaktere sind authentisch und die Dialoge zwischen den Tieren sind sehr witzig.

Die Illustrationen sind farblich vor allem in Gelb- und Blautönen gehalten, was bei meinen Jungs nicht so gut ankam.

Wir warten schon auf das nächste Abenteuer mit Lukas und seinen Freunden.

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Brauchtum und Sagen vs Alltag

Rezensionen von buchina:

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Guter Krimi

Muttertag,9 Audio-CD von Nele Neuhaus

Dies ist jetzt bereits der 9. Krimi um die Ermittler Bodenstein und Sander ehemals Kirchhoff. Man muss die Vorgängerbände nicht unbedingt gelesen haben, da die Fälle abgeschlossen sind. Um die Ermittler und ihr Privatleben besser zu verstehen und einzuordnen können, ist empfehlenswert der Reihe nach zu lesen.

Der Roman beginnt mit einer Szene am See mit Jugendlichen, bei denen am Ende ein Mädchen stirbt. Die Szene ist natürlich ein Schlüssel, für was genau, ist rauszufinden. Szenenwechsel: Theo Reifenrath wird tot in der Nähe von Frankfurt aufgefunden. Da es nach ersten Anzeichen wahrscheinlich um einen natürlichen Tod handelt, wäre alles schnell erledigt gewesen für Pia Sander, aber unter dem Hundezwinger finden sich Leiche mehrerer Frauen. Ist Reifenrath ein Serientäter? Dadurch das Reifenrath und seine Frau Pflegeeltern für eine Vielzahl von Kindern waren, gibt es eine Menge Verdächtiger.
Schon mit den ersten Buchseiten wird man zum miträtseln ermuntert und das liebe ich an den Neuhaus Krimis. Man wird lange im Dunkeln gelassen, es eröffnen immer neue Handlungsstränge und ich versuche das Puzzlebild zusammenzusetzen und scheitere doch.
Gleichzeitig spricht Neuhaus interessante Themen an, allen voran der Schwerpunkt Pflegekinder und Adoption. Das Ende war für mich wirklich überraschend, vor allem das auch Pia privat so beteiligt ist. Diesmal gibt es einen wirklichen Showdown, der etwas übertrieben war und auch nicht hätte sein müssen. Es wirkte auf mich etwas unrealistisch. Insgesamt wurde die Geschichte durch manche Nebenhandlung etwas aufgebläht. Die Ermittler agierten für mich nicht immer schlüssig und waren zum Teil sehr mit privaten Problemen beschäftigt. Dennoch, ich wurde sehr gut unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Band.
Da ich das Hörbuch genießen durfte, noch kurz zur Sprecherin Julia Nachtmann. Es ist nicht ihr erster Neuhaus Krimi. Sie spricht auch diesen sehr gut, ohne übertriebene Betonungen. Dennoch klar trennbar die einzelnen Charaktere. Sie hat eine angenehme Stimme, die sich nicht in den Vordergrund drängt und sehr gut zu den Neuhaus Krimis passt.

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Guter Krimi

Rezensionen von C. P.:

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Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe?

Die Ballade von Max und Amelie von David Safier

Die einäugige Straßenhündin Narbe rettet Familienhund Max das Leben, als dieser auf einer Müllkippe fast zu Tode geprügelt wird. Um ihm neuen Lebensmut zu geben verspricht sie, ihn nach Hause zu seiner Familie zu bringen - und wagt sich das erste Mal in ihrem Leben in die weite Welt ausserhalb der Müllkippe.

Das Buch ist hauptsächlich aus Sicht der Hündin geschrieben, was dem Autor sehr gut gelungen ist. Sie kennt die Natur sowie die Welt der Menschen nicht und ist von vielem verwirrt: Den Gerüchen, dem Gassigehen und dass Menschen auch liebevoll zu Tieren sein können. Ich erwartete von dem Buch ein Abenteuer, welches die beiden Hunde auf der Suche nach Max' Familie erleben. Und zu großen Teilen ist es das auch, denn die beiden lernen andere Tiere kennen und geraten zwischendurch sowohl in gefährliche wie auch schöne Momente. Was ich jedoch vorher nicht wusste und mir weniger gefiel ist, dass die ganze Geschichte unter dem Thema der Reinkarnation steht: Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe und eine jahrhunderte alte Gier nach Rache, basierend auf etwas, woran sich die Hunde nach und nach erst in Träumen wieder erinnern können. Entsprechend gesellt sich zu den immer aufs Neue wiedergeborenen und sich als Liebespaar findenden Hunden ein Mensch hinzu, der in jedem Leben erneut Jagd auf die beiden macht. Und das war mir einfach zu albern, machte das ganze Abenteuer der Hunde zunichte. Ebenso ging mir die Hündin mit ihrem falschen Stolz wiederholt auf die Nerven, die manchmal selbst nicht wusste, was sie wollte und lieber den Rüden vor den Kopf stieß als mal über ihren viel zu großen Schatten zu springen. In "Mieses Karma" war die ständige Wiedergeburt noch ganz unterhaltsam, hier machte sie das Hundeabenteuer für meinen Geschmack zunichte. Schade.

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Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe?

Rezensionen von rewareni:

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Was bedeutet Glück?

Die Ballade von Max und Amelie von David Safier

Paulo McComen lebt als Dachdecker in Dublin ein eher bescheidenes und einfaches Leben. Doch dann passiert das unglaubliche, das sein Leben von Grund auf verändern sollte. Ein Lotto Gewinn in Millionen Höhe lässt ihn plötzlich all die Dinge besitzen, von denen er bisher nur träumen konnte. Eine riesige Villa mit unzähligen Räumen, die er nicht einmal alle benutzen kann, teure Autos in der Garage, Feste und Partys bis zum totalen Black Out.

Langsam aber sicher merkt Paulo, dass der unerwartete Reichtum auch seine Schattenseite hat. Hat er früher als Dachdecker mit seinen eigenen Händen etwas erschaffen und einen Erfolg gesehen, so fühlt er sich nun gelangweilt, unsicher ob seine neuen Freunde wirklich an ihm als Mensch interessiert sind, oder ob es die kostenlosen Getränke sind, die er immer spendiert. Als auch noch seine geliebte Mutter stirbt, verliert er immer mehr den Boden unter den Füßen. Seine täglichen Alkoholexzesse, seine körperlichen Zusammenbrüche und seine seltsamen Träume von einem Mönch, lassen ihn immer mehr an seinem Verstand zweifeln. Schon bald ist er so tief gesunken, dass er selbst die letzten
Menschen, die ihm noch zur Seite gestanden sind vertrieben hat und er unaufhaltsam, dem Abgrund zusteuert.
Der Autor Gerrit C. Paulson hat mit seinem Debütroman ,,Notizen eines Gewinners´´ einen philosophisch angehauchten Roman um trügerischen Reichtum, wahres Glück und Werte, die für einen Menschen wichtig sind, geschrieben. Er lässt seinen Protagonisten schnell aufsteigen mit seinem Geld, mit seinem Größenwahn und langsam, aber sicher lässt er ihn aber danach auf tragische Art und Weise immer tiefer sinken, bis es zum totalen Zusammenbruch kommt. Schön sind dabei immer wieder die ,,Notizen´´ die sich Paulo dabei in sein Notizbuch macht, wo man als Leser immer wieder, ob der klugen, berührenden und auch zum Nachdenken anregenden Sätze, in die Geschichte unweigerlich hinein gezogen wird.
Seite 80 ,,Ein bestimmter Moment des Glücklichseins ist unwiederbringlich, denn wenn er mir
bewusst wird, ist er schon wieder vorbei.´´
Seite 130 ,, Nur der, dem die Erwartungen anderer egal ist, ist wirklich frei´´.

Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und lässt den Leser an vielen interessanten Gedanken Paulos teilhaben.
Was bedeutet Glück wirklich, woran erkennt man, dass man glücklich und zufrieden ist?
Sehr gut werden auch die Menschen und deren Reaktionen auf den Reichtum beschrieben. Woran bemerkt man wer ein wirklicher Freund ist? Haben sich die anderen plötzlich verändert oder
ist es nur meine eigene Wahrnehmung?
Eine emotionale und berührende Geschichte wo man sieht, dass der Reichtum des Lebens nicht vom finanziellen abhängig ist.

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Vom Schicksal vorherbestimmte Liebe?

Rezensionen von begine:

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Hilfsbereit

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende von Mirjam Oldenhave

Die niederländische Schriftstellerin Mirjam Oldenhave schreibt mit angenehmen Stil. Sie ist eine bekannte Kinderbuchautorin.
„Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende“ ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Julia sucht dringend eine Wohnung. Ihr wird angeboten in einem Haus zu wohnen und dafür muss sie eine Komapatientin Frau Smit jeden Tag im Krankenheus aufsuchen, sie waschen und bewegen.

Dazu gehört ein Gärtner, eine Friseurin und ein Kind.

Mit dem Kind entwickelt sich ein besonderes Verhältnis.
Es geht in dem Roman um einige tragische Umstände. Der Kaöpf um das Haus und die Beteiligten Personen beginnt.
Alles ist von der Autorin mit Bedacht erzählt, sie lässt auch etwas humoristisches einklingen.
Ich wurde gefesselt von den Ereignissen des Roman.

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