Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Eine niedliche Einschlafgeschichte für kalte Winterabende
Klopf! Klopf! Komm herein, keiner bleibt heut Nacht allein! von Ashman Linda
"Klopf! Klopf! Komm herein, keiner bleibt heut Nacht allein!" ist ein wunderschönes Papp-Bilderbuch mit einer liebevollen Einschlaf-Geschichte.
Immer mehr Tiere klopfen an Tills Tür, weil sie ein warmes Bett in der kalten Nacht brauchen.
Und die Geschichte hat eine schöne Moral: Platz ist in der kleinsten Hütte, und man soll seinen Mitmenschen (Tieren) helfen.
Und je mehr, desto schöner kann es ja auch sein!
Die Geschichte ist kurzen Reim-Versen geschrieben, mit kurzen Zeilen und einfachen Worten.
Leicht zu verstehen für Kinder ab 3, und perfekt zum selber-Lesen für Leseanfänger, auch aufgrund der großen Schrift.
Ganzseitige detailreiche farbige Illustrationen untermalen das Gelesene. Meine Tochter fand den Waschbären am niedlichsten.
Fazit:
Tolles Vorlese- oder Selbstlese-Buch für Erstleser mit wunderschönen Illustrationen.
Rezensionen von dorli:
Die Rose des Herzogs
Die Rose des Herzogs von Marita Spang
In ihrem historischen Roman „Die Rose des Herzogs“ entführt Marita Spang den Leser in die Zeit der Französischen Revolution und wartet mit einer lebendig erzählten Mischung aus Historie und Romantik auf.
Marita Spang ist ein großartiges Porträt über eine interessante, kaum bekannte Frau des ausgehenden 18.
Jahrhundert gelungen: Charlotte de Rohan-Rochefort.
Die Autorin hat die zahlreichen historischen Fakten und Hintergründe rund um die Französische Revolution und das Wenige, das über Charlotte selbst bekannt ist, mit einer fesselnden fiktiven Geschichte verknüpft und damit ein vielschichtiges und vor allen Dingen sehr authentisches Bild der damaligen Zeit gezeichnet.
In einer Rahmenhandlung, die am 01. Mai 1841 spielt, blickt die 73-jährige Charlotte auf ihr gemeinsames Leben mit Louis-Antoine de Bourbon-Condé, Herzog von Enghien zurück und lässt den Leser damit an ihren vielfältigen Erlebnissen sowie den bedeutsamen Ereignissen der Französischen Revolution und den Kriegen der „Armée de Condé“ teilhaben.
Im Sommer 1790 folgt Charlotte ihrem Großonkel Louis Kardinal de Rohan, der in die sogenannte Halsbandaffäre verwickelt war, ins badische Ettenheim, um den Wirren der Revolution zu entkommen. Sie verbringt ihren Alltag mit Aufgaben im Spital und in einer Mädchenschule. Charlotte hat sich nach dem Tod ihres Verlobten Vincent geschworen, sich nie wieder zu verlieben. Doch das Schicksal hat für die junge Frau einen anderen Plan und katapultiert Louis-Antoine in ihr Leben und schließlich auch in ihr Herz.
Louis-Antoine hat Frankreich bereits Mitte 1789 verlassen. Der einzige Enkel des mächtigen Prinzen von Bourbon-Condé kämpft viele Jahre als Offizier in der Emigrantenarmee seines Großvaters und macht mit Heldentaten von sich reden. Seine Erziehung zwingt ihn zeitlebens zur Loyalität gegenüber dem strengen Familienpatriarch - nicht nur, was seine Beteiligung an den Schlachten betrifft, deren Sinnlosigkeit Louis-Antoine schon früh erkennt, auch als sein Großvater ihm hartnäckig seine Zustimmung zu einer offiziellen Verbindung mit Charlotte verweigert, widersetzt er sich nicht.
Marita Spang hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt sehr anschaulich von den Höhen und Tiefen in Charlottes und Louis-Antoines Leben und lässt diesen Roman so zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden.
„Die Rose des Herzogs“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die mitreißend erzählte Geschichte hat mir nicht nur unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mich auch realitätsnah an einem Stückchen europäischer Geschichte teilhaben lassen. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von nil_liest:
Ergründen wo die Wurzeln sind
Der Apfelbaum von Marita Spang
Erst hieß es: Ein Schauspieler der ein Buch schreibt….geht doch gar nicht, bitte nicht!
Dann hieß es: Wow, ein Schauspieler der wirklich schreiben kann – bitte mehr davon!
Und nun? Habe ich mir mein eigenes Bild gemacht und kann mir nun erklären wo der Jubel nach der Lektüre herkommt.
Der Apfelbaum ist ein sehr persönliches Buch des Schauspielers Christian Berkel über das Leben seiner Mutter.
Wunderbar wie Christian Berkel den Leser abholt und sich erklärt wie er dazu kam die Geschichte seiner Mutter aufzuschreiben.
Ein respektvoller Einstieg in die eigentliche Geschichte, die immer wieder gebrochen wird durch Einschübe aus der Gegenwart aus seiner heutigen Sicht, wenn er mit seiner Mutter die Vergangenheit ergründet.
Christian Berkel taucht in seine Kindheit ein, er ist als erwachsener Mann nun bereit zu ergründen warum seine Mutter sich so verhielt wie sie es hat. Dass vor seiner Zeit viel erlebt wurde, nicht immer Positives. Ganz im Gegenteil.
Behutsam und bedacht erkundet er das Leben und die Erlebnisse seiner Mutter – versucht zu rekonstruierte was passierte.
Fazit: Da möchte man ein Aufnahmegerät in die Hand nehmen und die Geschichte der eigenen Eltern aufschreiben um zu verstehen was sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Nachspüren wo die eigenen Wurzeln sind.
Rezensionen von jiskett:
Mehr als gelungener Abschluss der Dilogie
Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen von Tracy Banghart
"Iron Flowers: Die Kriegerinnen" ist ein mehr als gelungener Abschluss der Dilogie. Die Geschichte ist beinahe durchgehend fesselnd, es gibt emotionale sowie beklemmende Momente und die Autorin hat es definitiv geschafft, dass man um die Figuren bangt und mit ihnen leidet. Ihnen wird einiges zugemutet, ihre Lage wirkt oftmals aussichtslos und es müssen auch Opfer erbracht werden, was ihren Kampf um die Gleichberechtigung und das Ende der Unterdrückung realistischer gemacht hat - schließlich geht es darum, ein tief verwurzeltes System umzustoßen und einen grausamen Herrscher zu stürzen.
Zudem lauern überall potentielle Bedrohungen, da der Regent große Macht besitzt und viele an der bestehenden Ordnung festhalten wollen.
Die Protagonistinnen und ihre Verbündeten müssen gegen schier unüberwindbare Hindernisse ankämpfen und die Gefahr, in der sie schweben, war immer präsent. Mir hat gefallen, dass es Fort-, aber auch Rückschritte gab und es völlig ungewiss war, ob ihre Bemühungen Erfolg haben oder sie scheitern würden; auf diese Art war das Buch unglaublich spannend und ich wollte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie alles ausgehen würde. Wie bereits erwähnt hat Banghart sich auch nicht gescheut, die harte Realität einer Rebellion zu schildern und die Charaktere an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus zu treiben. Es war zwar schwer zu lesen, welche Verhältnisse den Frauen zugemutet wurden, was sie durchstehen mussten und zu welchen Taten sie durch die Umstände gezwungen wurden, doch ihre Stärke und Entschlossenheit waren bewundernswert.
Obwohl ein paar männliche Figuren eine größere Rolle spielen und die Liebesgeschichten eine gewisse Bedeutung für die Handlung haben, liegt der Fokus klar auf den Frauen und ganz besonders auf Nomi und Serina, was ich gut fand, da es schließlich IHR Kampf ist und der Leser schon im ersten Band verfolgen konnte, wie die beiden sich weiterentwickelt und an ihre jeweilige Situation angepasst haben. Dabei hat mir ganz besonders gefallen, was aus Serina geworden ist, aber ich fand auch Nomi toll und mochte, wie sie sich verändert hat. Das Schicksal der anderen Charaktere war mir ebenfalls keineswegs gleichgültig, sodass es entsetzlich war, was einigen von ihnen zugestoßen ist. Ihr harter, qualvoller Weg hat dafür gesorgt, dass man mit ihnen fiebert und auf ein gutes Ende hofft - auch wenn man sich nicht vorstellen kann, wie das aussehen sollte. Das Ende, das die Autorin gewählt hat, fand ich dann sehr gelungen; es passt zu der Geschichte und den vorherigen Ereignissen, ist zugleich jedoch befriedigend und ein passender Abschluss der Erzählung.
Rezensionen von Petra Sch.:
Wer ist die Bedrohung?
Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen von Tracy Banghart
Kurz zum Inhalt:
Die ehemaligen Opernsängerin Carla Dellbrück wird ermordet. Alles sieht zunächst danach aus, als wäre ihr Mann der Täter. Doch dann stellt sich heraus, dass Carla Drohbriefe erhalten hat, die in Zusammenhang mit einer lange vergangenen Bluttat stehen - auch noch, nachdem sie umgezogen ist.
Alle Mieter in ihrer alten Wohnhausanlage hatten auch Drohbriefe erhalten - ebenso Katrin Ortrup, die neue Mieterin von Carlas alter Wohnung.
Peter Käfer und Charlotte Schneidmann von der Münster Kripo müssen nun ermitteln, ob Katrin nun ebenfalls in tatsächlicher Lebensgefahr schwebt. Können sie den Mord aufklären, bevor es weitere Opfer gibt?
Meine Meinung:
"Kälter als die Angst" ist der 5. Teil der Reihe um Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Einige Andeutungen von früheren Fällen machen neugierig auf die Vorgänger-Bände! Da werde ich mir auf jeden Fall den allerersten zulegen, denn ich bin sehr neugierig auf die Geschichte und Vergangenheit des kleinen Leo geworden! Man muss mit Katrin mitzittern, denn sie wird schon wieder bedroht - dabei mussten sie und Leo bereits Schreckliches überstehen.
Der Schreibstil von Christine Drews ist flüssig und schnell zu lesen. Sie schafft es auch hervorragend, den Leser in die Irre zu führen. Den Täter hatte ich tatsächlich erst kurz vor Schluss auf dem Schirm.
Die Einblendungen zwischen den Kapiteln, die ein Auszug aus einem Aggressions-Ratgebers von einem verurteilten Straftäter sind, machen neugierig, wie dieses mit dem Fall zusammenhängt.
Auch Auszüge aus den Gedanken des Täters in ich-Form lassen einen mit noch mehr Fragen zurück.
Mir war besonders Charlotte Schneidmann sehr sympathisch, sie zeigt Intuition, Initiative und lebt ihren Beruf mit voller Liebe!
Das Cover zeigt die Silhouette von Münster, in der die Geschichte spielt. Dunkel, düster, und wie wenn das Bild zerrissen wäre - sehr passend für diesen Krimi!
Fazit:
Fesselnder Krimi, der einen auf die falsche Fährte lockt. Hat mich sehr gut unterhalten und ich vergebe 4,5 Sterne!
Rezensionen von niknak:
Wenn Schwestern zu Feindinnen werden
Der Verrat von Ellen Sandberg
Inhalt:
(Klappentext)
Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia.
Pia hat es gut getroffen.
Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung.
Mein Kommentar:
Dies ist mein erster Roman der Autorin Ellen Sandberg und ich war gleich zu Beginn von ihrer Geschichte und dem Schreibstil gefangen. Sie hat einen fesselnden und dennoch gefühlvollen Schreibstil. Die Protagonisten werden meiner Meinung nach sehr schön beschrieben und man kann sich im Laufe des Buches ein sehr gutes Bild von ihnen machen, da man sie immer besser kennenlernt. Und auch ihre Denkweise und ihre Reaktionen verstehen lernt. Auch wenn einem zu Beginn noch manche Dinge recht unverständlich erscheinen, werden diese Geheimnisse im Laufe der Geschichte gelüftet und es kommen viele Dinge ans Tageslicht.
Die Geschichte teilt sich in zwei Stränge auf. Einerseits wird die Geschichte aus der heutigen Sicht erzählt, nachdem Nane aus dem Gefängnis freikommt und sich langsam wieder ein Leben aufbaut, aber dennoch einige offene Fragen zum Mord von vor 20 Jahren hat.
Und andererseits wird die Geschichte von vor 20 Jahren erzählt und wie es zum Mord und seinen Folgen kam, aber auch wie Nane verdächtigt wurde und im Gefängnis landete.
Beide Stränge waren klar voneinander unterscheidbar, da bei jedem Wechsel der Kapitel auch die Zeit geändert wurde. Damit es dennoch keine Verwechslungen oder Unklarheiten gibt, hat die Autorin unterhalb jeden Kapitels die Zeitangabe dazu geschrieben. Dies fand ich sehr hilfreich, da ja doch beides Mal dieselben Personen eine Rolle spielten.
Die Geschichte behandelt nicht nur die Zeit vor dem Gefängnis, sondern wie gesagt auch die Zeit danach und beschreibt auch welche Probleme Nane damit hat, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Ich finde, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist auch solche Aspekte in der Geschichte einfließen zu lassen. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen über die drei Schwestern an sich und wie unterschiedlich sie waren, obwohl sie alle dieselbe Vergangenheit hatten. Alle haben erlebt, wie ihre Mutter sie verlässt und sind ganz unterschiedlich damit umgegangen, aber auch mit Nane und ihrem Gefängnisaufenthalt.
Rache und Wut spielen eine sehr wesentliche Rolle in diesem Buch und dabei hat mir ein Zitat sehr gut gefallen: " Am Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere daran stirbt". Dies beschreibt die Situation innerhalb der Familie sehr gut. Dabei lernen sie langsam, dass auch Vergebung wichtig ist und man nur so seinen eigenen Frieden finden kann. Doch um dies zu schaffen, muss bereit sein, alles zu geben.
Mein Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es nur jedem empfehlen, der keinen herkömmlichen Krimi lesen will. Dieser Roman beinhaltet alles, was es für eine spannende Familiensaga braucht: Mord, Verrat, Liebe, Intrigen, Wut und Hass.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Ausbildung zur perfekten Sub
Der Verrat von Ellen Sandberg
Inhalt:
Sari geht in ein Elite Camp, um sich zur perfekten Sub ausbilden zu lassen, damit sie und ihr Mann wieder mehr Abwechslung in ihrem Sexleben haben. Dabei lernt sie die verschiedensten Techniken vom normalen Ficken bis zum BDSM mit seinen vielen Spiel Varianten kennen.
Sie hat zu tun, was ihre Ausbilder täglich von ihr verlangen.
Kann Sari sich darauf einlassen? Wird ihr Mann stolz auf sie sein?
Mein Kommentar:
Dies ist der erste Band rund um Sari und ihre Ausbildung zur Sub. Bisher hatte sie noch nicht viele Erfahrungen im BDSM Bereich und möchte dies nun genauer kennenlernen. Dabei nimmt sich die Autorin Alexandra Gehring kein Blatt vor den Mund. Sie hat einen sehr offenen und detaillierten Schreibstil und man kann als Leser selbst in diesen Bereich eintauchen. Ihre Sprache ist teilweise sehr hart und auch derb, aber das ist im Camp ja auch so gewollt. Durch die relativ kurzen Kapitel fliegt man recht schnell durch das Buch hindurch.
Dabei wird alles in eine kleine Geschichte verpackt, sodass nicht die einzelnen Sexszenen einfach so nacheinander aufgelistet werden. Dies fand ich sehr gut gemacht. Die gesamte Geschichte wird aus Sicht von Sari beschrieben, sodass man sich als Leser in sie hineinversetzten konnte und live miterlebte, was sie bei ihrer Ausbildung so alles erlebt. Man konnte mit ihr Erfahrungen sammeln und erfuhr viel über diese Art von Sex.
Besonders interessant fand ich es, dass teilweise die verschiedenen Fetische nicht nur aufgezählt, sondern auch erklärt wurden. Von daher kann man sich in diesem Buch auch ein wenig darüber „informieren“. Dennoch kommt die Erotik in keinster Weise zu kurz. Die einzelnen Sexsessions wurden sehr detailliert und genau beschrieben und das Kopfkino kam voll auf seine Kosten. Es wurde dabei kein Blatt vor den Mund genommen und man merkte als Leser genau, dass es um BDSM geht und nicht um Blümchensex, was auch öfters hervorgehoben wurde.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass im Buch viel Wert auf Respekt und Vertrauen gelegt wurde und dass eine besondere Beziehung zwischen Dom und Sub herrschen muss, damit beide etwas davon haben. Was nicht immer der Fall ist. Auch wenn nicht alle Fetische mein Ding waren und ich manche lieber überlesen hätte, war es dennoch interessant mal davon zu hören worauf manche Menschen so stehen. Teilweise fand ich es ein wenig unrealistisch, dass es so kurze Pausen zwischen den einzelnen Sessions gab, aber ich denke das stört bei einem Erotikbuch nicht sonderlich.
Sari wurde im Camp perfekt ausgebildet, aber sie hatte immer die Möglichkeit eine Session abzulehnen, wenn es nichts für sie ist. Das fand ich sehr gut beschrieben, dass es immer um Freiwilligkeit geht.
Es war für mich auch interessant zu lesen, wie Sari und ihr Mann mit ihren Erfahrungen dann umgegangen sind. Dabei ging es immer um Vertrauen und Sari dachte im Camp eigentlich nie daran ihren Mann zu betrügen, sondern sie tat alles für ihn und sich selbst.
Mein Fazit:
Ein interessantes Buch für alle, die noch nicht viel Ahnung von BDSM haben und gerne mal in diese Welt eintauchen möchten. Aber Achtung es gibt keinen Blümchensex in diesem Buch, sondern es geht richtig zur Sache und heiß her.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Ice Dancing with the Stars – Eine Realityshow
Der Verrat von Ellen Sandberg
Inhalt:
(Klappentext)
Zara Pritchard, einst gefeiertes Eislauftalent, will mit der Teilnahme an der Show Ice Dancing with the Stars ihre Karriere wieder in Schwung bringen. Ty Randall gilt selbst unter Martial Arts-Kämpfern als unbeherrschter Draufgänger und muss laut seiner Berater dringend sein Image aufpolieren.
Doch warum ausgerechnet mit der Teilnahme an einer Eistanz-Show? Und wie soll man konzentriert trainieren, wenn ständig die Funken fliegen?
Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Teil einer Reihe „Wild Games“ rund um Realityshows und deren Teilnehmer. Ich kenne den ersten Band und habe mich sehr darüber gefreut nun auch den dritten zu lesen. Den zweiten Band habe ich leider ausgelassen, werde ihn aber noch nachholen.
Da mir der erste Band mit „Wild Games – In einer heißen Nacht“ sehr gut gefallen hat, hatte ich große Erwartungen an diesen Band, welche leider nicht ganz erfüllt wurden. Der Schreibstil ist wieder sehr gut und ich war sofort mitten in der Geschichte gefangen. Auch die Beschreibungen der Orte und Schauplätze fand ich gut gelungen und ich hatte gleich ein deutliches Bild vor Augen.
Das Buch ist in der Ich – Perspektive von Zara beschrieben und so erfährt man einiges von ihren Gedanken und Gefühlen, wenn auch nicht allzu viel. Dabei hat mir aber besonders gut gefallen, dass es die Autorin auch geschafft hat, Ty zu Wort kommen zu lassen. Dies geschah, indem sie zu Beginn eines jeden Kapitels einen kurzen Gedanken von Ty niederschrieb und auch dazu notierte, wann er sich dies dachte, oder sagte. Toll fand ich, dass seine Gedanken kursiv geschrieben waren, und somit gut vom Rest der Geschichte unterscheidbar waren.
Was mir leider diesmal nicht so gut gefallen hat, waren die Protagonisten selbst. Ty und Zara sind eigentlich zwei tolle Charaktere, die ihre Ecken und Kanten haben, welche auch gut hervorgehoben wurden. Doch leider besaßen sie trotzdem recht wenig Tiefe. Man erfuhr fast nichts über ihre Vergangenheit oder ihr Leben und sie blieben sehr oberflächlich dargestellt. Das fand ich sehr schade, da die Geschichte da mehr Potential gehabt hätte.
Außerdem kam mir die wachsende Liebesgeschichte etwas zu kurz. Das Buch wird als erotischer Liebesroman gehandelt, was ich leider nicht ganz bestätigen kann. Von der Erotik war nicht viel zu spüren. Außer in einer Szene, welche allerdings meiner Meinung nach im Vergleich zum restlichen Buch fast ein wenig zu lang ausgefallen ist. Auch wenn ich sie sehr schön beschrieben fand, fehlte mir auch hier das erotische Knistern und man hätte es sicher noch mehr in Szene setzen können.
Die Gefühle der beiden kamen auch ein wenig zu kurz und ich muss sagen, dass ich mir einfach mehr erwartet hatte und dadurch wirklich ein wenig enttäuscht war. Trotzdem werde ich den zweiten Band auch noch lesen, da mir die Idee mit den Realityshows sehr gut gefällt und die Autorin Jessica Clare eigentlich einen flüssigen und ansprechenden Schreibstil hat. Ich hoffe, dass mir ihr nächstes Buch wieder besser gefällt.
Sehr gut gefallen hat mir das Thema hinter der Geschichte. Es geht darum, dass man einen Fehler im Leben macht und dadurch dann aufs Abstellgleis gestellt wird und seine Karriere verliert. Dabei wird beschrieben, wie schwer es manchmal ist eine zweite Chance zu bekommen und sein Leben wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Mit den richtigen Freunden kann dies gelingen oder mit etwas Glück.
Mein Fazit:
Dieses Buch bietet dennoch eine schöne und unterhaltsame Liebesgeschichte, die leider wenig Tiefgang besitzt, aber ein interessantes Thema bearbeitet mit sehr viel Potential nach oben.
Ganz liebe Grüße,
Rezensionen von niknak:
Cheerleader küssen verboten
Der Verrat von Ellen Sandberg
Inhalt:
Taylor Roberts studiert Zahnmedizin an der Uni, aber ihre wahre Leidenschaft liegt beim Tanzen. Sie ist Cheerleader bei den New York Titans und sie hält nicht viel von Footballspielern. Der Grund dafür liegt in ihrer Vergangenheit am Collage. Ian Carlisle ist der neue Wide Receiver der Titans.
Er und Taylor kennen sich bereits vom Collage, aber sie haben sich nicht im Guten voneinander getrennt. Wie reagieren die beiden, wenn sie wieder aufeinander treffen?
Mein Kommentar:
Dies ist der 11. Band der Reihe über die erfundene NFL Mannschaft New York Titans. Ich kenne die Meisten davon, aber noch nicht alle. Die Bücher lassen sich unabhängig davon lesen, aber natürlich macht es Spaß mehrere Teile zu kennen, da man so immer wieder auf bekannte Personen trifft, und auch etwas über ihre Vergangenheit weiß.
Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten von Ian und Taylor geschrieben. Ich liebe diese Erzählweise, da man dadurch, meiner Meinung nach, den besten Einblick ins Buch und in die Gefühle der Protagonisten bekommt.
Taylor Roberts steht sehr unter der Fuchtel ihres Vaters. Sie lässt sich von ihm kontrollieren und auch manipulieren. Es fällt ihr sehr schwer ihren eigenen Weg zu gehen und ihren eigenen Willen durchzusetzen. Eine kleine Rebellion ihrerseits gibt es jedoch, da sie Cheerleaderin bei den Titans ist. Dies ist von ihrem Vater gar nicht gerne gesehen, da er Angst um den guten Ruf seiner Familie beziehungsweise seines Namens hat. Sie ist Freunden gegenüber sehr loyal und freundlich. Taylor ist ein emotionaler Mensch und gerade im Umgang mit Ian kochen die Gefühle gerne mal über.
Ian Carlisle ist ein junger NFL Profi, der weiß was er will. Frauen sind für ihn nur gut fürs Bett und er kann es sich gar nicht vorstellen sich zu binden. Er geht oft gerne den leichten Weg, wenn es möglich ist. Ian kommt aus einer sehr schwierigen familiären Situation. Sein Großvater war für ihn die wichtigste Person. Es gibt nicht viel Kontakt zwischen Ian und seiner Familie, dies möchte er jedoch ändern. Seine Familienverhältnisse haben ihn geprägt und sind mit dafür verantwortlich, dass er die Person geworden ist, der er nun ist.
Taylor und Ian kennen sich bereits einige Jahre und sie waren für kurze Zeit auch schon im Collage zusammen, bis Ian auf sehr unrühmliche Art und Weise mit ihr Schluss gemacht hatte. Als sie sich erneut treffen, gibt es sofort wieder eine Vertrautheit, auch wenn diese nicht von jedem gewünscht ist. Er erweckt die rebellische Seite in Taylor und unterstützt sie dabei sich gegen ihren Vater zu stellen. Im Umgang mit Taylor ist er ansonsten sehr bemüht und liebevoll. Sie kennen sich bereits, wissen was der jeweils andere bevorzugt oder eben auch nicht mag.
Inhaltlich gab es für mich einige Überraschungen, die ich so nie erwartet hätte. Dies sorgte nochmal für extra Spannung und für extra Drama. Dadurch war das Buch auch nicht so vorhersehbar, wie ich am Anfang gedacht habe.
Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch das mir sehr gut gefallen hat. Die New York Titans sind eine Reihe, die mich nicht loslässt. Ich liebe es mehr von ihnen zu lesen und so die Charaktere noch besser kennenzulernen. Es gibt unerwartete Wendungen, die das Buch sehr spannend machen. Dieses Buch und auch die gesamte Reihe erhält eine klare Kauf Empfehlung von mir.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von C. P.:
Hervorragend ausgearbeitete Fantasy
Die Seele des Wächters von Stephan R. Bellem
Auf dem Kontinent Rhilok herrscht Frieden - ein Frieden, welcher jedoch zu bröckeln beginnt. Lange lebten Zwerge und Gnome ohne Gefahr von Seiten der Orks, Trolle und Goblins. Lediglich die Elfen beäugen die Menschen misstrauisch, welche vor einiger Zeit auf den Kontinent kamen und sich immer weiter ausbreiten.
Gesichert wurde der Frieden einst vom Wächter, einem Kristallwesen, welches nach seiner Erweckung vernichtende Kräfte entwickelt. Doch plötzlich greifen Orks eine Gruppe Zwerge an - und einige beginnen, die Erweckung des Wächters zu fordern...
Stephan R. Bellem schafft es auf wunderschöne Art, seiner Geschichte Leben einzuhauchen. Die Charaktere sowie deren Umgebung sind hervorragend ausgearbeitet und die Story selbst angenehm komplex und in sich stimmig. Zwar beginnt das Buch gleich mit einem blutigen Kampf, jedoch hat der Leser anschließend ca. ein Drittel des Buches, um die Welt Rhilok in ihrer Vielfalt kennen zu lernen. Besonders haben mir hier die Zwerge und Gnome gefallen, welche gemeinsam im Gebirge wohnen und sich wunderbar ergänzen: Während die Zwerge die Handwerker und Krieger stellen, sind die Gnome das Volk der Ingenieure und Erfinder und versuchen, sich mit neuen Erfindungen und Geräten gegenseitig zu übertrumpfen. Das verlieh der Geschichte einen leichten Steampunk-Charakter, welcher mir sehr gefiel und nicht unwesentlich zum Verlauf beitrug. Erst wunderte ich mich noch, warum das Buch erst ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen wird, aber beim Lesen merkte ich: Während der Kämpfe wurde niemand vom Autor verschont. Wer auf gutgemachte Fantasy mit originellen Ideen, etwas Humor und spannenden Kämpfen steht liegt hier goldrichtig.







