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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Caroline :

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Verdrängtes ist nicht vergessen

Das geheime Lächeln von Bettina Storks

„Frau im Schatten“ ein Bild in einem Versteigerungskatalog lässt Emilia sofort ins Elsass fahren, um dieses Gemälde zu ersteigern. Emilia erkennt eine unglaubliche Ähnlichkeit mit der Frau auf diesem Bild. Sie ist sicher, ihre Großmutter Sophie zu erkennen. Da das Thema Großmutter in ihrer Familie totgeschwiegen wurde, macht sie sich auf die Suche nach Antworten.

Diese glaubt sie in Frankreich zu finden. Ein kleines Häuschen in einem winzigen Dorf namens „La Lumiere“ ist die erste Anlaufstelle. Dort lernt sich auch Jean-Pierre Roche kennen, der geheimnisvoll und mysteriös erscheint.

Die Reise bringt Licht in die verdunkelten Kapitel der Familiengeschichte. Emilias Engagement kennt kaum mehr Grenzen, denn als Journalistin ist sie gewohnt, tiefer zu recherchieren, genauer nachzufragen und zu hinterfragen.

Doch wie viel Wahrheit kann ein Mensch vertragen? Sollen manche Dinge verborgen bleiben, um Menschen zu schützen? Emilia stürzt sich in dieses persönliche Abenteuer, ohne den angeeigneten beruflichen Abstand einzuhalten.

Wie hat es mir gefallen?

Das Buch stand schon eine Zeitlang auf meinem Wunschzettel. Als ich las, dass die Autorin in München bei der LitLove 2018 dabei sein würde, war klar, dass ich es unbedingt signieren lassen muss.

Nun war es an der Zeit im Zuge der Bloggeraktion #litlovehistory die Geschichte zu lesen.

Meine Affinität zu Frankreich lässt sich ja schon an meinem Blognamen herauslesen. Meine Mama stammt von dort. Viele meiner Sommerferien habe ich bei meiner Großmutter verbracht. Meine Eltern und ich sind auch ziemlich viel in Frankreich herumgereist. Paris ist eine meiner Lieblingsstädte überhaupt.


„Das geheime Lächeln“ verbindet zwei Zeitebenen miteinander. In der Gegenwart erzählt Emilia die Geschichte. Ihre journalistische Neugier fordert sie gerade dazu auf dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen. Geht sie anfangs noch recht neutral an die Suche, fordern die Neuigkeiten allmählich ihren Tribut. Ihre Gefühle brodeln über, die sie nicht mehr richtig einordnen kann.

Viele neue Informationen erhofft sich Emilia von Jean-Pierre Roche. Ein gebildeter Mann, der Sophie scheinbar gekannt hat. Unnahbar und beinahe unhöflich weißt er Emilia zurück. Aber davon lässt sie sich nicht einschüchtern.

Eine weitere Erzählerin ist Sophie. Bereits das erste Kapitel zog mich in ihren Bann. Dabei enthüllt sie ihre Liebe zu Paris und ihren Bewohnern. Eine Stadt, die in den 30iger Jahren Heimat für viele Künstler, Maler, Dichter und Fotografen war. In jedem Satz konnte ich auch die besondere Zuneigung der Autorin zu dieser Stadt erkennen.

Besonders gefallen hat mir neben dem sehr bildlichen Schreibstil, wie sich die zwei Zeitebenen langsam miteinander verbunden haben. Das kleine Häuschen und die Landschaft des Luberon erhalten einen eigenen Platz in meinem Herzen. Wie Bettina Wind (Mistral), Wetter, Gerüche und Landschaft beschreibt, haben in mir wieder den Wunsch erweckt dorthin zu reisen.

Eigentlich dachte ich, dass das Buch ein „richtiger“ historischer Roman sein wird. Nach Beendigung kann ich aber sagen, dass es sehr viel mehr ist. Eingebettet in wahre Ereignisse zeigt die Autorin eine Familie, deren Geheimnisse ganz tief vergraben wurden. Unbeabsichtigt wurden damit tiefe Wunden geschlagen, die seelische Schmerzen mit sich gebracht haben.


Seite 1
„Verdrängtes ist nicht verschwunden. Es schläft in einem toten Winkel unseres Bewusstseins. Erwacht es, ist es gefräßig wie ein ausgehungertes Tier.“

Ich weiß, dass Bettina Storks an einem weiteren Roman arbeitet, der im Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt. Eine Zeit, die auch in meiner Familie eine wichtige Rolle spielt. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, welche Geschichte die Autorin erzählen wird.

www.mariessalondulivre.at

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Verdrängtes ist nicht vergessen

Rezensionen von KimVi:

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Durchgehend spannend und kaum vorhersehbar!

Totwasser von Hofelich Julia

Die ehemals sehr erfolgreiche Anwältin Linn Geller, wurde durch ein dramatisches Ereignis aus der privaten und beruflichen Bahn geworfen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Götz ist sie dabei, eine neue Kanzlei einzurichten, als sie Grace Riccardi als Pflichtverteidigerin zugeteilt wird. Diese steht unter Verdacht, ihren Ehemann umgebracht zu haben.

Bei der Durchsicht der Unterlagen fallen Linn Ungereimtheiten auf. Sie ist keinesfalls davon überzeugt, dass ihre Mandantin den Mord begangen hat. Doch Grace Riccardi ist wild entschlossen, die Tat zu gestehen. Linn lässt sich davon nicht beirren und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch schon bald selbst in große Gefahr geraten wird....

Der Einstieg in diesen Krimi gelingt mühelos, denn ohne langatmiges Vorgeplänkel, befindet man sich sofort mitten im spannenden Geschehen. Julia Hofelich baut von der ersten Seite an Spannung auf, die nicht nur durchgehend gehalten werden kann, sondern sich im Verlauf der Handlung immer weiter steigert. Gemeinsam mit Linn Geller versucht man herauszufinden, was wirklich mit dem Ehemann von Grace Riccardi geschah. Doch das ist gar nicht so leicht zu durchschauen, denn nach und nach kommt einiges ans Tageslicht. Man weiß schon bald nicht mehr, wem man vertrauen kann und ist hin- und hergerissen, wie die einzelnen Puzzleteile ein stimmiges Bild ergeben könnten. Immer wenn man denkt, dass man der Lösung einen Schritt näher gekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die eigenen Ermittlungen über den Haufen werfen und neu ansetzen muss.

Der Schreibstil ist äußerst flüssig und sehr angenehm lesbar. Protagonisten und Handlungsorte werden so lebendig beschrieben, dass man sie beim Lesen unwillkürlich vor Augen hat. Dadurch kann man sich ganz auf die Suche nach dem Täter einlassen und das Gänsehautfeeling, das einen bei manchen Szenen beschleicht, genießen. Deshalb gerät man bereits früh in den Sog der Handlung, klebt gebannt an den Seiten und mag das Buch erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist.

Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb habe ich aus diesem Bereich schon unzählige Bücher gelesen. "Totwasser" konnte mich durchgehend fesseln, denn ich wusste nicht mehr was ich glauben soll und war hin- und hergerissen, wie alles zusammenhängen könnte. Dabei hat mich die Autorin einige Male überrascht, sodass dieser Krimi auf mich keinen Moment vorhersehbar wirkte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!

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Durchgehend spannend und kaum vorhersehbar!

Rezensionen von Harakiri:

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Ein neuer Fall für DS Wolfe

Totwasser von Hofelich Julia

Ein neuer Fall für DS Wolfe
Hach, wie ist mir DS Wolfe im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen. Seine Art ist zwar nicht immer ganz einfach, vor allem im Job, aber menschlich mag ich sehr, wie er mit seiner Tochter und Stan zusammenlebt und mit ihnen umgeht.
In diesem Band greift der Autor ein heikles Thema auf: Terrorismus und Fremdenhass.

Und wie beides aufeinander aufbaut. Denn Wolfe hat nicht nur den Fall des eingestürzten Einkaufszentrums zu lösen, nein, auch die Tatverdächtigen und deren Eltern gilt es zu überführen und zu schützen. Parsons gelingt es sehr gut, den Fokus auf die Familie zu legen, ohne zu moralisieren. Er fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und auch Max Wolfes Privatleben war wieder sehr interessant. Allerdings muss ich hier dem Verlag (oder wer für den Text „über das Buch“ im E-Book sonst verantwortlich ist) etwas rügen, denn der Text verrät eindeutig zu viel.
Dieses Buch ist beherrscht von Gewalt. Und endet für Wolfe, wo es begann: in Trümmern. Persönlich nehme ich dem Autor aber das Ende, das man durchaus hätte anders gestalten können. Mein Verdacht lag eher auf einer anderen Person, aber auf dem richtigen Weg, der war einfach zu offensichtlich. Aber das schadet ja nicht und ich freue mich immer wieder, DS Max Wolfe auf seinem Weg begleiten zu dürfen. Parsons Schreibweise mag ich sehr gerne, sie ist flüssig und spannend und regt teilweise auch zum Schmunzeln an.
„Die Essenz des Bösen“ ist Teil 5 einer Reihe, kann aber eigenständig gelesen werden.
Fazit: Auch wenn das Privatleben manchmal den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund treten lässt, wird beides spannend und authentisch erzählt und fesselt den Leser an die Seiten. Ich habe das E-Book gelesen, bei dem man ja nicht merkt, wie schnell das Buch nach hinten dünner wird, und war ganz überrascht, als ich so schnell schon beim Ende angelangt war. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen!

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Durchgehend spannend und kaum vorhersehbar!

Rezensionen von zenzi:

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wer ist schuldig?

Bösland von Aichner Bernhard

Sehr spannend und rasch zu lesen, hat mich gruselig in den Bann gezogen! - Durch die kurzen Kapitel mit den doch sehr treffenden Überschriften auf den Kapitelblättern ziehen die 446 Seiten schnell vorüber.
Die zwei Jugendfreunde schenken sich nach 30 Jahren nichts mehr und werden immer weiter und tiefer in ihr eigenes Verderben gezogen, das im Bösland damals den Anfang gefunden hat.

Obwohl man bald alles weiß, ist es doch sehr interessant zu lesen, wie sich die 2 Rivalen einig oder auch nicht einig werden. Wer ist wie schuldig? Zählen die Wahrheit oder die Fakten, die Hinweise, die Vergangenheit...? Psychologisch sehr gut aufgearbeitet. Die Lösung der vielen Probleme - das Beiseiteschieben eines Protagonisten - war aber doch etwas einfach und hat eigentlich nicht ganz zu der Brutalität und Skurilität der anderen Taten gepasst.

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wer ist schuldig?

Rezensionen von thora01:

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Humorvoller historischer Roman

Bösland von Aichner Bernhard

Inhalt/Klappentext:
Ein junger Mann auf der Suche nach der großen Liebe und einem Weihnachtswunder
England um 1900: Auf dem jährlichen Weihnachtsball will sich Harriets jüngster Sohn zum neuen Earl erklären. Das passt der gewitzten Lady gar nicht! Denn eigentlich stünde das Erbe ihrem Sohn Charles zu, der mittlerweile in New York lebt.

Um sein Erbe anzutreten reist er mit seinem Sohn Louis nach England zurück, stirbt jedoch auf der Schiffsreise. Nun wäre Louis der rechtmäßige Earl, doch der machthungrige Edgar hat längst alle Beweise für die Legitimität des wahren Erben an sich gebracht. Harriets geliebter Enkel schlüpft kurzerhand in Frauenkleider, um auf dem Landsitz der Familie nach den Unterlagen zu suchen. Leider kommt ihm dabei nicht nur sein Herz in die Quere, das lichterloh für die schöne Charlotte entbrennt. Auch Edgars böse Pläne und die unverschämten Avancen von dessen tollpatschigem Sohn George erschweren Louis’ Aufgabe. Die Zeit drängt, und die Aussicht auf ein Weihnachtswunder wird mit jedem Tag kleiner…
(Quelle: dp DIGITAL PUBLISHERS)

Meine Meinung:
Sehr kurzweiliger historischer Roman. Ich wurde sofort von der Geschichte in den Bann gezogen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt sich leicht lesen und ist humorvoll und an die Zeit in welcher der Roman spielt angepasst. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. Der Antagonist war mir sofort ein Dorn im Auge. Er ist richtig verschlagen und hinterhältig. Die Geschichte fand ich toll. Ganz besonders wie sich der Protagonist und die Nebendarsteller dem Antagonist entgegengestellt haben. Die Story ist gespickt von humorvollen Szenen und ich musste mehrmals schmunzeln wie sich Louis verhalten hat. Die Intrige die seine Großmutter spinnt ist zu Beginn ziemlich undurchsichtig. Der Abschluss gefällt mir sehr gut. Er zeigt sehr schön was alles geschafft werden kann wenn die Menschen zusammenhalten. Ganz besonders hat mir die in der Story versteckte Liebesgeschichte gefallen

Mein Fazit:
Humorvoller historischer Roman mit einer sehr spannenden Liebesgeschichte. Ich wurde sofort von dem Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen.

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wer ist schuldig?

Rezensionen von liesmal:

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Leser als Ermittler versagt

Totwasser von Hofelich Julia

Die Anwältin Linn Geller und ihr Geschäftspartner Götz sind noch damit beschäftigt, ihre neugegründete Kanzlei vorzeigbar herzurichten, als Linn ihren ersten Auftrag als Pflichtverteidigerin bekommt. Grace Riccardi, die gar keinen Anwalt will, ist im Begriff, den Mord an ihrem Ehemann zu gestehen.

Doch Linn ist wild entschlossen, die Unschuld ihrer Mandantin zu beweisen. Dafür begibt sie sich manchmal in große Gefahr, ohne es zunächst selbst zu bemerken. Die erste der vielen Fragen, die sich stellen, ist die, warum Grace einen Mord gestehen will, den sie vielleicht gar nicht begangen hat. Warum lässt sie ihre Anwältin nicht an sich heran, warum vertraut sie ihr nicht?
Mit dem Roman „Totwasser“ hat die Autorin Julia Hofelich gleich in ihrem Debüt den „Vogel abgeschossen“. Der Leser wird wie von einem Sog angezogen sofort in den Fall mit hineingenommen.
Das Opfer, Niko Benten, Hauptdarsteller einer bekannten Fernsehserie, die in England gedreht wird, hat viele Fans und war sehr beliebt. Seine Leiche wurde bisher allerdings noch nicht gefunden. Dennoch wird Grace nicht zuletzt gerade wegen seiner Beliebtheit zur Mörderin abgestempelt.
Viele Fährten, die gelegt werden, Spuren, die auf tatverdächtige Personen hinweisen, können vom Leser nicht nur mitverfolgt werden, sondern sie regen an zu eigenen Ermittlungen und Erkenntnissen – nur um sich dann immer wieder genauso schnell als nicht haltbar zu erweisen. Immer wieder tauchen neue Fragen auf. Dadurch reißt die Spannung nicht ab, sondern der Spannungsbogen zieht sich vom Anfang bis zum Ende hin, von einer Seite zur nächsten, ohne dass er sich zwischendurch auch nur etwas lockert.
Ich empfehle dringend, sich den Namen der Autorin gut zu merken!

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Leser als Ermittler versagt

Rezensionen von heinoko:

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Verspricht viel, ohne es zu halten

Die Plotter von Un-Su Kim


Das Gute zuerst: Die Buchgestaltung ist ein absoluter Blickfang! Auf dem Cover sieht man eine weiße Pompondahlie auf schwarzem Grund, ein Bild, das Reinheit suggeriert. Jedoch diese Reinheit wird zerstört, indem das gesamte Buch einschließlich Cover und Seitenschnitt dicht übersät ist mit leuchtend roten Blutspritzern.

Perfekter gestalterischer Einstieg also für einen Thriller.
Für den Inhalt bemühe ich ausnahmsweise den Klappentext: Raeseng ist Killer von Beruf, seit ihn Old Raccoon als Kind bei sich aufnahm und ausbildete. Aufgewachsen an einem geheimen Rückzugsort in Seoul, einer Bibliothek voller alter Bücher, gehört er zur Killer-Elite Koreas. Denn Old Raccoon ist ein Plotter. Als Kopf der Organisation »Library of Dogs« hat er seit Jahrzehnten alle politisch gewollten Exekutionen in Korea geplant. Doch als die Macht der Diktatur schwindet, gerät auch der Einfluss der Plotter ins Wanken – und eine neue Generation beginnt, ihr eigenes tödliches Netzwerk aufzuziehen. Als Raeseng vom Plan der Plotter bei der Ausführung eines Auftrags abweicht, geraten die Dinge außer Kontrolle – und Raeseng rückt selbst an die erste Stelle der Todesliste …
Die Leseprobe, der Einstieg ins Buch, hatte mich fasziniert. Die Schreibweise wirkte auf mich ruhig und intensiv und dadurch sehr, sehr eindringlich. Allein schon die Walgeschichte, die in der Leseprobe erzählt wird, lässt den Leser nicht mehr los. Tja, das war es aber dann auch. Je weiter ich las, desto mehr verlor ich das Interesse. Ich empfand das Buch zunehmend als langweilig, schleppend – und am Ende fragte ich mich, was das ganze Buch eigentlich soll. Auch der Schreibstil, der mich zu Beginn des Buches so fasziniert hatte, verlor im weiteren Verlauf zunehmend an Intensität, wirkte teilweise fast holprig. Mag sein, dass ich aufgrund meiner mangelnden Kenntnis, Südkorea betreffend, den Sinn des Buches nicht verstehe. Vielleicht liest jemand mit entsprechendem politischen Hintergrundwissen das Buch mit mehr Gewinn. Wie auch immer - als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Damit weckt man, wie ich glaube, völlig falsche Erwartungen.

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Verspricht viel, ohne es zu halten

Rezensionen von TanyBee:

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Wunderwunderschön

Die Schneeschwester von Maja Lunde

Julian ist fast 10, an Weihnachten hat er Geburtstag und es sind nur noch wenige Tage bis dahin. Doch dieses Jahr ist alles anders, nichts ist weihnachtlich bei ihm zu Hause, es gibt kein bisschen Freude im Haus. Denn es wird das erste Weihnachten ohne seine Schwester sein, die gestorben ist. Doch dann tritt Hedvig in sein Leben, mit ihrem breiten Lachen und ihrer Lebensfreude.

Was für ein wunderwunderschönes Buch! Sowohl die Geschichte, als auch die Illustrationen sind herzberührend und magisch. Ich habe mich auf jedes einzelne Umblättern gefreut und war gespannt, was mich dort erwartet. Ich glaube nicht, dass es möglich gewesen wäre, bessere Illustrationen zu erschaffen. Sie sind nicht nur wunderschön, sondern sie vermitteln die Emotionen perfekt. Julians Eltern sind verständlicherweise sehr traurig. Er nennt sie "Elternkopien", da sie aussehen wie seine Eltern, aber sich kein bisschen so benehmen. Wenn man die Bilder der Eltern anschaut, kann man diese Traurigkeit förmlich in sich spüren. Und genauso sprühen die schönen Bilder vor Freude oder vor Gemütlichkeit. Und nicht nur die Bilder wecken Emotionen, auch die Geschichte. Ein paar Tränen haben sich beim Lesen in meine Augen geschlichen.
Das ganze Buch ist so liebevoll gestaltet. Der Einband hat sogar einen Hauch Glitzer. Das Buch ist einfach ein Gesamtkunstwerk. Die Geschichte ist einerseits sehr traurig, aber andererseits auch so voller Hoffnung und Freude. Sie berührt den Leser. Ein Weihnachtsmärchen für Erwachsene. Genau richtig.

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Wunderwunderschön

Rezensionen von LadyIceTea:

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Konnte mich wirklich überzeugen

Thug von Sarah Saxx

Thug ist in allen Belangen ungebunden. Er bevorzugt unverbindlichen Sex und bleibt auch bei seinen Drogengeschäften lieber sein eigener Boss. Denn dass Abhängigkeit zum Tod führen kann, hat er oft genug bei Junkies erlebt. Aber da ist diese Frau, die weder aus seinem Kopf noch aus seinem Leben verschwindet.

Sie will ihn ködern, von seinen beruflichen Erfahrungen profitieren, ihn an sich binden – und Thug tut alles, um das zu verhindern. Gegen manche Kräfte ist jedoch auch er machtlos …
Viel zu früh und unvorbereitet übernimmt Jane die Geschäfte ihres verstorbenen Vaters. Sie ist gezwungen, sich in einer Männerdomäne zu behaupten, der sie vor Jahren den Rücken gekehrt hat. Den Respekt ihrer Feinde muss sie sich hart erkämpfen, das Vertrauen von Verbündeten verdienen. Doch auf welcher Seite steht Thug, der sich mit aller Macht gegen den Verlust seiner Unabhängigkeit wehrt, obwohl er bereits ihren Körper besessen hat und nun auch noch dabei ist, in ihr Herz vorzudringen …?

Dies ist mein erstes Buch von Sarah Saxx. Neugierig bin ich durch den Klappentext und das Cover geworden. Der Typ auf dem Bild ist ja wirklich mal heiß!
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weil dieses ganze Drogenthema, gepaart mit einer Frau in Machtposition und Erotik neu für mich war. Ich wollte wissen, wie die Autorin das umgesetzt hat.
Mir fiel direkt positiv auf, dass man die Bücher wirklich unabhängig voneinander lesen kann. Man merkt zwar, dass vorher schon einiges passiert ist aber die Sachen werden dem Leser knapp aber ausreichend erläutert, so dass ich nicht das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.
Die Figuren in dem Buch haben mir alle gut gefallen. Klar sind da einige Stereotype bei aber die gehören irgendwie dazu. Jane war mir nicht sofort sympathisch, da ich auch nicht wirklich einschätzen konnte, was wirklich ihr Plan ist und wie sie tickt. Anders Thug. Auch wenn ich auf den ersten Seiten einen etwas prolligen Eindruck von ihm hatte, habe ich ihn recht schnell liebgewonnen und den Eindruck revidiert. Er war das ganze Buch über mein Lieblingscharakter.
Die Geschichte fängt sehr interessant an und führt gut in dieses Thema ein. Man lernt Janes und Thugs Rollen kennen und wie der Hase in dem Business so läuft. Nach etwa der Hälfte wird es richtig spannend und auch wenn man ahnen konnte, welche Knaller da noch kommen, habe ich es bis zum Schluss mit Spannung gelesen.
Die Geschichte hat mir mit all ihren Facetten gut gefallen und auch den Schreibstil fand ich super. Ich werde die anderen beiden Bücher auf jeden Fall ebenfalls lesen.

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Konnte mich wirklich überzeugen

Rezensionen von liesmal:

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Glück auf Gut Fennhusen

Thug von Sarah Saxx

Die Erzählung aus dem Jahr 1925 auf Gut Fennhusen in Ostpreußen beginnt mit dem Erntefest, in das der Leser sofort mitgenommen wird. Eine große Familie lebt auf Fennhusen – und es gibt eine große Zahl an Angestellten. Mehrmals im Jahr werden riesige Feste gefeiert, gemeinsam mit Familie, Nachbarn und Freunden.

Man spürt ein liebevolles Miteinander – nicht nur in der Familie, sondern auch im Umgang mit den Angestellten. Allerdings gibt es auch weniger schöne Dinge, die angesprochen und „bearbeitet“ werden müssen.
Besonders gefällt mir die warmherzige 16-jährige Frederike. Als älteste Tochter ist sie immer für ihre Geschwister da. Nicht selten hilft sie ihrem Bruder Fritz aus dem Schlamassel heraus, in den er sich immer wieder bringt. Dann ist da noch Caramell, das Pferd, das scheinbar den Teufel im Leib hat, für das sich Frederike mit all ihrer Kraft einsetzt.
Das Cover mit der winterlichen Landschaft, den Pferden und der jungen Frau führt den Leser neugierig in die Geschichte ein und lässt Bilder im Kopf entstehen. Eine bezaubernde Geschichte, die wunderschön in die Weihnachtszeit passt.
Für mich wird dieses Buch, das erste von Ulrike Renk, das ich gelesen habe, wohl nicht das letzte. Gern empfehle ich es weiter.

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