Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
Was niemand gesehen hat
Das Verschwinden der Stephanie Mailer Roman. Gebunden. von Dicker Joël
Jesse und Derek haben 1994 einen Vierfachmord geklärt. Nun steht Jesse kurz vor seiner Pensionierung als es einen neuen Ansatz gibt: Die Journalistin Stephanie Mailer taucht in dem Städtchen Orphea auf und behauptet, dass der damalige Täter unschuldig ist.
Doch dann verschwindet sie selbst und Jesse und Derek beginnen, erneut zu ermitteln.
Interessant fand ich die Herangehensweise Dickers an den Kriminalfall und seine Aufklärung – nämlich in Form eines Theaterstückes. Viel Spannung kam leider nicht auf, dafür hat der Roman zu viele Seiten, die sich etwas hinziehen. Auch, weil jeder der Charaktere Dreck am Stecken hat. So haben mich da auch einige mehr als genervt: dieser exzentrische Kritiker, der sich selber als „göttlicher als Gott“ bezeichnet, oder die berechnende Alice, die ihren Geliebten in den Ruin treibt.
Genervt hat mich, dass in manchen Absätzen sprunghaft andere Schauplätze auftauchten, ohne dass dies gekennzeichnet wurde. Da brauchte man dann doch 1-2 Sätze, um wieder auf Kurs zu sein. Ein etwas größerer Absatz hätte hier schon geholfen.
Ich habe noch kein Buch von dem Autor gelesen und fand mich in der Story, bis auf oben erwähnte Kritiken, ganz gut aufgehoben. Die Schreibweise fand ich allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, ohne dass ich den Finger drauf legen könnte, was mich da etwas angestrengt hat.
Fazit: nicht ganz schlecht, nicht ganz gut. Aber insgesamt ein wenig zu lang.
Rezensionen von liesmal:
Unglaubliche Vielfalt
Das unglaubliche Hochbeet von Doris Kampas
Sobald man „Das unglaubliche Hochbeet“ aus dem Verlag löwenzahn in den Händen hält, spürt man neben der Kompetenz der Autorin Doris Kampas ihre Liebe zu Natur und Pflanzen.
Kaum hatte ich ein wenig in dem Buch geblättert, war ich bereits begeistert von den Zeichnungen, Illustrationen und Fotos, die durch das gesamte Buch begleiten.
Das Inhaltsverzeichnis ist unterteilt nach allem, was man braucht und allem, was man liebt. Da geht es zum einen um die Vorteile eines Hochbeetes, um viele Vorschläge, wie ein Hochbeet aussehen kann, wie es befüllt wird, aber auch um Nützliches und Praktisches. Sehr hilfreich auch der Teil mit 10 Fehlern, über die es sich lohnt nachzudenken, sowie über ungebetene, aber auch über willkommene Gäste im Hochbeet. In dem anderen Teil werden nicht nur ein „Mach-dich-fit-Hochbeet“, ein „Pizza-Pasta-Hochbeet“ oder für Kinder das „Kleine-Hände-Hochbeet“ vorgestellt, sondern es gibt noch viele weitere Ideen. Kleine Farbflecken im Buch bieten zusätzliche kurze, aber wertvolle Tipps, die auf einen Blick erkennbar sind.
Meine Begeisterung kennt keine Grenzen. Egal, an welcher Stelle ich das Buch aufschlage, es gibt immer interessante und sehenswerte Informationen. Mein erstes Hochbeet, ausgestattet unter Anleitung dieses Buches wartet jetzt auf seine Bepflanzung. Sicherlich werden noch weitere, allerdings kleinere Hochbeete folgen. Die größte Begeisterung hat gerade die Hochbeet-Pyramide bei mir hervorgerufen. Ich denke, dass mein Mann und ich noch lange mit den vielen Ideen beschäftigt sein werden.
Für alle, die ein unglaubliches Gartenbuch suchen: Hier ist es!
Rezensionen von LadyIceTea:
Voller Liebe und Romantik
Immer noch wir von Elja Janus
Ich bin begeistert von diesem Buch. Es ist so anders als ich erwartet habe. Es ist wirklich wundervoll geschrieben. Der Schreibstil ist sehr feinfühlig und verspielt. Ich liebe diese ganzen kleinen Vergleiche und Ausschmückungen. Und ich liebe diese Stellen zwischen Joe und Lina, wenn es z.B. einfach ums Atem geht.
"Ich atme ein. Er atmet aus. Er atmet ein. Ich atme aus." Die finde ich einfach wunderschön. Sie zeigen so viel von der Nähe zwischen den beiden und der Vertrautheit.
Ich war auch sehr überrascht, wie wenig eigentlich in diesem Buch passiert und wieviel doch erzählt wird. Dieses Buch kommt ohne riesige Ereignisse aus und hat doch eine große Geschichte zu erzählen.
Die Freundschaft und Harmonie zwischen Lina und Joe macht einfach beim Lesen Spaß. Sie hat auch mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und meinen Bauch kribbeln lassen. Wenn man die beiden zusammen erlebt, ist es einfach so, als würde sich alles irgendwie zusammen fügen.
Lina ist wirklich ein bunter und spritziger Charakter. Sie ist feinfühlig und sehr emphatisch und weiß genau, was Joe im Moment benötigt. Sie lebt ihre Gefühle voll aus und lässt sich von nichts bremsen.
Joe ist voller Angst. Das tat mir immer gleichzeitig leid und hat mich auch verzweifeln lassen. Man merkt die ganze Zeit, was für ein liebevoller und netter Mann er ist und dass das richtige Leben nur auf ihn wartet, er sich aus Angst aber nich traut.
Lina und Joe sind eigentlich wie schwarz und weiß und funktionieren doch wie Ying und Yang perfekt zusammen.
Die Entwicklung die die Zwei durchmachen und auch ihre Trennung haben mich oft den Atem anhalten lassen. Ich habe diese Geschichte unglaublich gerne miterlebt.
Diese Liebesgeschichte ist wirklich wirklich schön. So herrlich unaufgeregt und mit wenig Drama, trotz ihrer Probleme und wirkt auch nicht langweilig. Sie hat ein gutes Gleichgewicht und mich wirklich gefesselt. Schmetterlinge und Bauchkribbeln sind hier beim Lesen echt vorprogrammiert.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Spannender historischer Roman
Der Gesang der Bienen von Ralf H. Dorweiler
Ralf H. Dorweiler nimmt uns in seinem neuen Roman mit ins Jahr 1152. Der einfache Zeidler Seyfried hat nur 2 Wochen Zeit um das Leben seiner Frau zu retten. Damit beginnt für Seyfried und auch für den Leser eine abenteuerliche Reise, die zu Hildegard von Bingen und sogar auf den Hof des Königs Friedrich I.
führt.
Vorausschicken möchte ich, dass mir der Autor bis jetzt nicht bekannt war. Das Buch war aber für mich interessant, weil ich historische Romane, die nicht nur reine Fiktion sind, sehr schätze.
Der Autor zeichnet ein authentisches Bild einer Zeit mit strengen gesellschaftlichen Hierarchien, Normen und Gesetzen. Das mittelalterliche Leben wird anschaulich dargestellt. Auch die Beschreibungen der Zeidlerei (eine Form der Imkerei) sind informativ und niemals langweilig.
Alle Protagonisten werden facettenreich und vor allem sehr menschlich beschrieben: mit Sorgen, Ängsten, Wünschen und vor allem mit Geheimnissen, die einerseits die Spannung noch erhöhen und andererseits Hintergrundinformationen liefern, die das Verständnis der einzelnen Personen nur noch erhöhen.
Wirklich gelungen finde ich die Tatsache, dass hier das Schicksal von fiktiven Personen mit jenem historischer Persönlichkeiten zu einem überaus spannenden Roman verwoben wird. So erfährt der Leser ganz nebenher auch viel über das Leben von Hildegard von Bingen. Auch wenn sie vielleicht nicht die sympathischste Person war, so war sie doch zweifelsohne eine Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit.
Die Sprache ist flüssig, der Erzählstil fesselnd - Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Es stört auch nicht, dass der Zufall vor allem gegen Ende hin, eine große Rolle spielt.
Fazit: eine tolle Mischung aus Fiktion und historischen Fakten, spannend und informativ geschrieben – knapp 470 Seiten sind viel zu rasch gelesen! Leseempfehlung!
Rezensionen von BarbaraM:
Eine sehr amüsante und lesenswerte Freundschaftsgeschichte
Nur mal schnell das Lama klauen von Krüger Knut
Zoe möchte so gerne wie ihre Freunde Finn und Henry auch ein eigenes Haustier haben. Und dann läuft ihr doch tatsächlich eines Tages ein zuckersüßes Lamababy über den Weg mit großen Kulleraugen und zartrosa Ohren. Da ist es um Zoe geschehen und sie beschließt, es mit zu sich nach Hause zu nehmen.
Bald stellt sich heraus, dass die beiden eine Gemeinsamkeit haben: sie wollen ihren Papa suchen – Zoe in Italien und das Lama in Chile. Und so beginnt eine aufregende Reise…
Mit seinem Buch „Nur mal schnell das Lama klauen“ ist Knut Krüger wieder eine witzige und lesenswerte Geschichte gelungen, die im Verlag dtv junior erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 176 Seiten umfasst. Zu dem Buch gibt es außerdem zwei weitere Vorgänger-Bücher: „Nur mal schnell das Mammut retten“ und „Nur mal schnell das Faultier wecken“.
Knut Krüger gelingt in einer kindgerechten, witzigen und alltäglichen Sprache zu schreiben. Ein Element, das eine direkte Nähe zum Leser erzeugt.
Die Protagonistin Zoe ist in unseren Augen ganz wunderbar ausgearbeitet und man schließt sie als Leser sofort ins Herz. Außerdem hat der Autor eine ganz besondere Art der Unterhaltung zwischen Zoe und dem Lama „erfunden“, die uns total gut gefallen hat.
Besonders gut gelungen ist in unseren Augen auch das Ende, in der die Suche von Zoe nach ihrem Vater so wunderbar und liebevoll gewürdigt wird und Zoe klar wird, dass sie von so vielen lieben Menschen umgeben ist und sie tolle Freunde hat.
Passend zur Geschichte sind an jedem Kapitelanfang wunderschöne Zeichnungen des Lamas von Verena Körting zu finden.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die eine amüsante und liebevolle Freundschaftsgeschichte kennen lernen wollen. Es eignet sich auch prima zum Verschenken.
Meine beiden Kinder haben dieses Buch sehr gerne gelesen und mir als Mama hat es ebenfalls richtig gut gefallen. Es hat einfach einen tollen Charme!
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Einfach nur wunderschön!
Der Rosengarten am Meer von Nele Jacobsen
Hin und wieder hat man das Glück, über ein Buch zu stolpern, das einen wunderbar selig zurücklässt. Kaum hatte ich den letzten Satz von Nele Jacobsens zauberhaften Roman beendet, hatte ich das Bedürfnis, am liebsten das ganze Werk direkt noch ein weiteres Mal zu lesen – so sehr hatte ich die Lektüre genossen! Die Autorin hat nicht nur meine Liebe zu Rosen neu aufblühen lassen, sondern auch mein Interesse geweckt, mehr über die realen geschichtlichen Hintergründe der "Rosengräfin" Marie Henriette Chotek (1863 – 1946) zu erfahren, der sie mit diesem Buch ein wundervolles Denkmal gesetzt hat.
Wer nun glaubt, sich anhand der Kurzbeschreibung bereits vorab ein Bild von der Handlung machen zu können (à la: Liebeskummer - gefolgt von ein bisschen Romanze - untermalt von Ostsee-Flair – fertig), hat sich getäuscht, denn hier wartet so viel mehr auf den Leser! Bereits zu Beginn der Geschichte, als die sympathische, bodenständige – und frisch verlassene – Hauptfigur Isabel in Wien ihren Mut zusammennimmt, um einen beruflichen wie privaten Neustart fernab der Heimat zu wagen, wird deutlich, wie geübt die Autorin darin ist, den Esprit der jeweiligen Location einzufangen und so bildreich wiederzugeben, dass man sich tatsächlich 'mittendrin statt nur dabei' fühlt. Ob im Alltagstrubel der klassisch-elitären Donaumetropole, in der Tristesse und Anonymität einer Autobahnraststätte, auf einem malerischen Landgut in der Mecklenburgischen Schweiz oder gar Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückversetzt in das Randgebiet der Karpaten…die atmosphärischen Beschreibungen ließen mich ganz und gar in die Story eintauchen.
Mindestens ebenso beindruckend ist die Intensität, mit der sich die Autorin jeder der zwei Zeitebenen widmet; erzählt wird abwechselnd aus Isabels und Marie Henriettes Perspektive – und während man bei anderen Frauenromanen oftmals eine klare Favoritin unter den Figuren hat, sind hier beide weiblichen Hauptcharaktere so charismatisch, liebenswert und optimistisch dargestellt, dass man sie nicht nur einfach mögen muss, sondern auch gleichermaßen mit ihnen mitfiebert. Die Stärke, mit der sich Marie Henriette den damaligen Konventionen entgegensetzt, um ihren persönlichen Traum vom Glück, ihre Liebe zu den Rosen, zu leben, hat mir unheimlich imponiert und ich fragte mich, ob ich an ihrer Stelle mutig genug gewesen wäre, diesen Weg zu gehen. Auch Isabels Tatendrang, den Widrigkeiten ihrer neuen Lebenssituation zu trotzen und nicht etwa in Selbstmitleid zu versinken, obwohl sie im Alter von neununddreißig Jahren quasi bei null beginnen muss, ist schlichtweg bewundernswert.
Dank der überaus authentischen Dialoge und Gedankengänge, der vielen humorvollen Elemente und der an die jeweilige Epoche angepassten Wortwahl konnte ich mich gar nicht losreißen von dem Buch und hätte am liebsten noch ewig weitergelesen! Man spürt ganz deutlich, dass die Autorin die Liebe der weiblichen Hauptfiguren zu den Rosen teilt; auch mich haben die detaillierten Beschreibungen der verschiedenen Rosenarten derart fasziniert, dass ich nun einen eigenen Rosenpavillon für unseren Garten plane. Den krönenden Abschluss bilden ein informatives Nachwort mit spannenden Backgroundinformationen sowie einige ausgewählte Rosenrezepte als Zusatzschmankerl für alle Rosenliebhaber.
Fazit: Ein wundervoller Wohlfühlroman, bei dem man obendrein noch etwas lernt – dieses Werk gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern! Gerne hätte ich 10 statt 'nur' 5 Sterne vergeben!
Rezensionen von skiaddict7:
Eine unglaubliche, poetisch erzählte Geschichte - ein Meisterwerk
Niemals ohne sie von Jocelyne Saucier
“In dieser Familie ging es nie darum, glücklich zu sein. Also kann man sich auch nicht beschweren, dass wir es nicht geschafft haben.”
Die Cardinals sind wie niemand sonst: eine Großfamilie mit 21 Kindern, welche in Norco im französischsprachigen Teil Kanadas aufwachsen. Norco ist eine Minenstadt.
Hier wird Erz abgebaut, und die ganze Stadt existiert nur wegen der Mine. Der Vater hat die Mine ursprünglich entdeckt, trotzdem blieb das erwartete Geld aus. Und so leben die Cardinals arm aber glücklich in den Tag hinein, immer auf der Suche nach einer weiteren Erz- oder sonstigen Ader. Der Vater scheint nur für den Bergbau zu leben, die Mutter ist mit ihren vielen Aufgaben sehr beschäftigt und meist in der Küche, und so scheinen die älteren Kinder die jüngeren zu erziehen.
30 Jahre später findet zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein Familientreffen statt. Der inzwischen über 80-jährige Vater soll eine Auszeichnung bekommen. Hierzu finden sich alle Kinder sowie die Eltern in einem Hotel ein. Doch wieso hat es die Familie ursprünglich in alle Himmelsrichtungen zerstreut? Welches Geheimnis verschweigen sie?
Es hat mich ein bisschen Zeit gekostet, um in das Buch hineinzufinden. Dann jedoch hat es mich nicht mehr losgelassen. Saucier beschreibt wunderbar poetisch, unaufgeregt wie auch realistisch die Geschichte einer Großfamilie mit 21 Kindern in einem Bergbaudorf in Kanada. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines anderen Kindes erzählt. Die Autorin ist eine wunderbare Erzählerin. Ihre Charaktere sind vielschichtig und stark, jeder der Protagonisten auf seine eigene Art. Im Leben dieser Familie gibt es unglaublich viel Liebe, aber auch unglaublich viel Leid. Die Geschichte zog mich völlig in seinen Bann, ein wahres Meisterwerk!
Rezensionen von BarbaraM:
Liebevoll, witzig, turbulent
Niemals ohne sie von Jocelyne Saucier
„Ein Sommer mit Pauline“ - von Ivan Calberac verfasst - ist 2019 im Verlag Blumenbar erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 240 Seiten.
Wenn Emile Pauline erblickt, dann geht für ihn die Sonne auf. Emile ist allerdings ein Außenseiter und lebt in einer völlig konträren Welt zu der von Pauline.
Pauline lebt in einer Villa in bester Wohngegend, Emile im Wohnwagen und doch lädt Pauline Emile ein, sie in Venedig bei ihrem Konzert zu besuchen. Klar, da muss Emile auf alle Fälle hin! Aber nicht wie geplant alleine, sondern mit seiner Familie, die ihn liebend gerne begleitet. Und so beginnt ein wundervoller, vergnüglicher Roadtrip nach Venedig.
Dem Autor Ivan Calberac gelingt es sehr anschaulich, witzig und unterhaltsam zu schreiben und ich fand es einfach wunderbar, dieses Buch zu lesen und habe dies sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgedacht und ich konnte mich wunderbar in all die vielen Charaktere, die oftmals etwas eigen und unkonventionell waren, hineinversetzen und habe sie auf Anhieb in mein Herz geschlossen. Vor allem die Beziehungen der unterschiedlichen Charaktere untereinander sind ganz wunderbar ausgestaltet und machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem.
Fazit: Ich empfehle dieses Buch gerne weiter. Es hat mich glücklich gemacht und mir viel gute Laune geschenkt. Ein wirklich kurzweiliges Leseabenteuer!
Ich habe gelesen, dass der Roman in Frankreich verfilmt wurde und freue mich schon darauf, denn ich werde ihn mir sicherlich im Sommer 2019 ansehen.
Rezensionen von C. P.:
Die Kämpfe beginnen!
Das Erbe der Macht - Band 17: Seelenmosaik von Andreas Suchanek
Der geheimnisvolle Bran zieht seine letzten Spielzüge auch dem magischen Spielbrett der Macht. Hierzu setzt er Chloe auf ein bedeutendes Artefakt an, welches sie mit Nemos Hilfe bergen soll: Das Seelenmosaik. Währenddessen versuchen Jen und Alex herauszufinden, an welche wichtigen Informationen Mark einst kam, während Johannas lang verschollene Freundin Grace ebenfalls versucht, hinter ein Geheimnis zu kommen: Wer ist Bran?
In Band 17 spitzt sich die Lage gefährlich zu, Bran scheint unbesiegbar und am Ende seiner Machtpläne angekommen.
Es gibt diesmal viele gefährliche, brutale sowie auswegslos scheinende Situationen, gleichzeitig kommen häppchenweise neue geheimnisvolle Details ans Licht, welche bisher im Verborgenen lagen. Wie jedesmal natürlich nur soviel, dass der Hunger nach Informationen beim Lesen ein wenig gestillt wird, man am Ende des Bandes jedoch sofort einen Heißhunger auf den nächsten Band verspürt.
Mir gefiel Johannas Freundin, welche als neuer unsterblicher Charakter regelrecht durch die Story wirbelte und in kurzer Zeit viel erreichte. Ein Charakter, den wir hoffentlich noch länger lesen dürfen. Ebenso spannend waren die Abenteuer rund um Kapitän Nemo, wobei uns der Autor mal wieder mit einer auswegslos scheinenden Situation für die beteiligten Lichtkämpfer zurückließ. Auch hier kann ich die Fortsetzung kaum erwarten. Und hinter dem alten Pakt, welchen Jen und Alex versuchen zu ergründen, scheint mehr zu stecken, als wie es zunächst den Anschein hatte. Ganz ehrlich, so, wie dieser Band endet, bin ich echt neugierig, wie der Autor die Lichtkämpfer aus dem ganzen Schlamassel wieder heraus holen will!
Macht euch gefasst auf eine geballte Ladung an Kämpfen, Wissen und Kreaturen aus der Zeit vor dem Anbeginn. Mögen die Kämpfe beginnen…
Rezensionen von BarbaraM:
Authentisch, aufrüttelnd, besonders!
Das Erbe der Macht - Band 17: Seelenmosaik von Andreas Suchanek
In dem Buch „Paul und der Krieg“ darf der Leser den 15jährigen Paul zur Zeit des Zweiten Weltkrieges begleiten und in Form von Briefen und zusätzlichen Erzählungen der Autorin an dessen Leben teilhaben.
Paul wird zusammen mit einigen seiner Schulkameraden als Flakhelfer einberufen. Anfangs war dies noch ein spannendes Abenteuer für ihn, aber bald schon wurde Paul und seinen Freunden die bittere Realität bewusst.
Den jugendlichen Kriegshelfern wird bald auch klar, dass der Krieg nicht so leicht - wenn überhaupt - gewonnen werden kann.
Zusätzlich unterfüttert die Autorin die Erzählungen von und um Paul durch viele Fotos, zahlreiche geschichtliche Fakten und weiterführende Informationen.
Mit ihrem Buch „Paul und der Krieg: Als 15-Jähriger im Zweiten Weltkrieg“ ist Dorothee Haentjes-Holländer ein aufrüttelnder, informativer und vor allem authentischer Bericht aus der Sicht eines Jugendlichen gelungen. Bei dem Jugendlichen handelt es sich um den Vater der Autorin namens Paul. Dorothee Haentjes-Holländer konnte auf Pauls schriftlichen Berichte aus der Zeit um 1945 und 1946 zurückgreifen. Das Buch ist im Verlag arsEdition erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten. Der Schreibstil der Autorin ist klar und gut zu lesen. Die vielen zusätzlichen Erklärungen und Fotos von Originaldokumenten untermauern die Geschichte um Paul zusätzlich.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus für Jugendliche, die sich mit der Thematik des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzen wollen.
Diesem Buch gelingt es Jugendliche durch einen Jugendlichen anzusprechen und so eine unmittelbare Nähe zu erzeugen.
Pauls Geschichte klärt auf und rüttelt wach und beweist, wie gefährlich undemokratische Diktaturen und Regime sind, die kein eigenständiges, kritisch-reflektierendes Denken zulassen.
Diese Buch ist sicherlich auch sehr gut für den Einsatz in Schulen geeignet.









