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Rezensionen von C. P.:

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Die Anfänge einer berühmten Drachenforscherin

Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen von Marie Brennan

Die berühmte Drachenforscherin Isabella Lady Trent hat sich im Lauf ihres Lebens einen großen Namen gemacht und sich wiederholt gegen gängige Konventionen hinweg gesetzt, um in einer männerdominierten Welt als Frau Karriere als Naturforscherin zu machen. In ihren Memoiren, welche als fünfbändige Serie erschienen sind, erzählt die alte Dame nun aus ihrem Leben, beginnend bei ihrer Kindheit als wissbegieriges, büchervernarrtes Mädchen.

Bei dem Memoiren von Lady Trent handelt es sich um eine Drachenforscherin, welche in einer fiktiven Welt lebt. Ihre Heimat könnte mit dem früheren Großbritannien verglichen werden, als die Industrialisierung während Lady Trents Kindheit noch in ihren Kinderschuhen steckte. Chronologisch beginnt Isabella Trent zu erzählen, wie sie als Mädchen bereits begeistert von drachenähnlichen Kleintieren war und heimlich die naturwissenschaftlichen Bücher ihres Vaters las und endet bei ihrer ersten, nicht ungefährlichen Drachen-Expedition in die Berge von Vystrana als junge, frisch verheiratete Frau. Entgegen meiner Erwartungen dreht sich der erste Band allerdings primär um die Erlebnisse, Gedanken und Empfindungen der damals noch jungen und unerfahrenen Erzählerin, die Naturgeschichte der Drachen selbst oder interessante Erkenntnisse kommen in diesem Band noch etwas zu kurz.

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Die Anfänge einer berühmten Drachenforscherin

Rezensionen von Caro2929:

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Achterbahnfahrt, allerdings bergab...

Lotus House - Sanfte Hingabe von Audrey Carlan

Klappentext:


"Tritt ein ins Zentrum der Liebe und Leidenschaft, sei willkommen im LOTUS HOUSE!

Genevieve Harper ist blond, attraktiv und Yogalehrerin. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie ihre beiden Geschwister allein erziehen. Zeit für einen Mann hat sie nicht, vor allem nicht für den unfassbar gut aussehenden Trent Fox.

Trent ist der erfolgreichste Spieler der Liga, doch eine Knieverletzung führt ihn ins Lotus House. Er bucht Genevieve für Privatstunden..."


Meine Meinung:

Mh, schwierig: Ich habe mich sehr gefreut auf die neue Reihe von Audrey Carlan, aber muss leider gestehen, es war eine Achterbahnfahrt, nur leider in die falsche Richtung.

Was gut anfing, wurde nachher beinahe zur Qual.

Gut gefallen hat mir vor allem das Setting, es wurde schön beschrieben und man bekam Lust auch dort zu verweilen. In der netten Straße am Lotus House... Auch toll empfand ich zu Beginn die Erklärungen zu den einzelnen Yoga-Figuren für mich als Nicht-Yogi. Auf jeden Fall hat das Buch in mir zumindest den Entschluss hervorgerufen, auch Yoga betreiben zu wollen.

Jetzt kommt allerdings leider das große Manko: Der Schreibstil. Er ist zwar flüssig und vor allem lässt sich die Geschichte so weglesen. Aber die Wortwahl ist mehr als gruselig. Ich meine welcher erwachsene Mann (außer ggf. ein Po*no-Star?) nennt sein Glied LongDong??? Und dann tut es die Frau auch noch? Zufälle gibt’s, denn wir lasen diesbezüglich ja nur Gedanken der jeweiligen Figur.

Aber auch ansonsten prägte die Geschichte sehr viel Plumpheit, Naivität und ein furchtbarer Sprachgebrauch. Übertriebene Sexszenen gekennzeichnet durch einen wahrhaftigen Sexgott...

Von Genevieve selbst hätte ich sehr viel mehr erwartet, als das was mir präsentiert wurde. Wurde sie einerseits als sehr erwachsen auf Grund ihrer schwierigen familiären Situation dargestellt, konnte sie andererseits vor Naivität nur so glänzen.

Trent war für mich durch und durch furchtbar. Würde mir ein solcher Mann begegnen, der sich direkt so verhalten würde und mit mir so sprechen würde, würde ich meine Beine in die Hand nehmen und so weit laufen, wie ich nur könnte. Er wirkte nicht wie ein erwachsener Mann, sondern nur wie von Hormonen gesteuerter Teenager.


Fazit:

2,5 Sterne
Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die weiteren Teile und habe Hoffnung...

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Achterbahnfahrt, allerdings bergab...

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Macht glücklich

Glück ist meine Lieblingsfarbe von Kristina Günak

Auf Autorin Kristina Günak wurde ich aufgrund eines anderen Buches, welches sie unter einem Pseudonym schreibt, aufmerksam. Bei "Glück ist meine Lieblingsfarbe" reizte mich der Handlungsort des Romans, La Palma.

Auf der Kanareninsel in Bajo bei den drei Marias lebt seit drei Monaten Juli, die sich für eine unbestimmte Zeit von ihrem Versicherungsjob verabschiedete und nun herausfinden will, was sie wirklich machen möchte.

In Bajo lebt sie in einer kleinen Kellerwohnung, ist mit ihrer Vermieterin und ihrem Nachbar, dem Postboten Pedro befreundet, sowie mit Malte und Patrick. Sie jobbt in einem Foodtruck und ist Dogsitter. Ihr gefällt ihr momentanes Leben, geniesst den Kontakt zu Menschen und Tieren und könnte wohl ewig so weiterleben, wenn ihr nicht ihre Familie im Nacken sitzen würden und alle tagelang nachfragen, wann Juli endlich wieder nach Hamburg zurück kehrt und einen vernünftigen Job annimmt.

Doch was ist schon vernünftig? Einen Arbeitsstelle zu haben, die einigermassen sicher ist und viel Lohn einbringt, man aber total unglücklich ist dabei, oder einen Job, der weder guten Lohn noch Ansehen bringt, man aber gewisse Freiheiten hat und sich einfach wohl und am richtigen Ort fühlt?

Diese Fragen diskutiert Juli unter anderem mit Quinn, den sie an einer Party kennenlernt. Quinn ist Deutscher und führt eine Maklerfirma auf der Insel. Quinn ist hilfsbereit und immer zu Stelle, doch manchmal hat er viel zu viel Angst und ist in Julis Augen zu verantwortungsbewusst. Was steckt dahinter?

Der Leser kann sich einige Dinge zusammen reimen, doch erst am Ende wird Quinns Geheimnis gelüftet. Aber auch Juli öffnet sich erst spät und erzählt, dass ihr Ausstieg noch einen weiteren Grund hatte. Quinn und Juli haben ihr Herz am rechten Fleck. Sie sind sich ähnlicher als auf den ersten Blick erscheint. Juli weiss nämlich genau, wie man Verantwortung übernimmt. Sie tut es bereits, ohne dass es ihr bewusst ist.

Kristina Günak ist mit "Glück ist meine Lieblingsfarbe" ein sehr schöner Roman gelungen, der nicht nur Lust auf die Insel macht, sondern auch eine zarte Liebesgeschichte enthält. Der Schreibstil ist einnehmend, die Geschichte unterhaltend, die Figuren sehr sympathisch - was will man mehr um beim Lesen glücklich zu sein?

Fazit: "Glück ist meine Lieblingsfarbe" zu lesen macht glücklich.
5 Punkte.

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Macht glücklich

Rezensionen von Bibliomarie:

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Ein Kaffee mit demMörder

Die Alpen sehen und sterben von Isabella Archan

Mitzi ist eine naive, junge Frau, die sich gern in Fantasiewelten flüchtet. In Kufstein wird sie eines Nachts Zeugin eines Mordes. Doch anfangs glaubt ihr die Inspektorin Agnes Kirschnagel nicht. Zu verworren und bei jeder Wiederholung ausgeschmückter ist ihre Aussage. Doch dann gibt es eine Vermisstenmeldung und die Leiche wird gefunden.

Getötet mit einem gezielten Stich in den Bauch und in den Fluss geworfen, genau wie Mitzi Schlager berichtete.

Während die Polizei allen Spuren nachgeht und sich auch Heinz Baldur, ein wegen psychischen Problemen pausierender Kommissar für den Fall interessiert, kommt es zu einer folgenschweren Begegnung von Mitzi. Der Mann mit dem Cowboyhut fasziniert die junge Frau und sie kommen sich näher…..

Der neue Krimi von Isabella Archan hat einen Plot, der wirklich neu und originell für mich war. Selten bin ich so nahe an die Figur des Mörders gekommen und war überrascht, wie gut ich Mitzis Faszination nachvollziehen konnte. Nicht die Suche der Polizei nach Täter und Motiv war für mich entscheidend. Auch die Spannung zog die Geschichte nicht aus dieser üblichen Konstellation. Viel interessanter war die Entwicklung der jungen Frau und dieser Beziehung, die sehr skurril und auch morbid war. Der bitterböse Humor, den die Autorin in ihren Krimi bringt, passt wunderbar dazu.

Es bleibt nicht bei einer Leiche und auch Heinz Baldur beginnt mit seinem Schatten sich in die Verfolgung einzumischen. Auch dieser Handlungsstrang ist gekonnt in Szene gesetzt. Hier umkreisen sich Täter und Zeugin und bald verwischen sich die Grenzen. Das hat mir gut gefallen und ich fand diese Interaktionen faszinierend und spannend beschrieben. Während sich das Netz immer enger zog, war ich gar nicht mehr sicher auf welcher Seite ich stand.

Ich mag den österreichischen Humor, der tiefgründig und manchmal gar ein wenig zynisch daher kommt. Das wird die gelegentlichen Dialekteinsprengsel betont. Für Zweifelsfälle gibt es sogar ein Glossar am Ende des Buches.

Besonders ist mir die Figur des Heinz Baldur im Gedächtnis geblieben. Zusammen mit der jungen Agnes Kirschnagel könnte das ein gutes Ermittlergespann werden.

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Ein Kaffee mit demMörder

Rezensionen von thora01:

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Sehr interessanter Erotikroman -

Mine | Erotischer SM-Roman von Myriam Brixton

Inhalt/Klappentext:
Jonathan ist mächtig. Jonathan ist skrupellos. Jonathan ist reich. Sex ist für ihn ein Ventil, um neue Kräfte zu tanken. Kräfte, die er braucht, um seine undurchsichtigen Geschäfte, seine Karriere und seinen Machteinfluss voranzutreiben. Er benutzt Frauen, ohne auch nur das Geringste für sie zu empfinden – bis er auf Isabell trifft.

Sie ist klug, schön und eine Kämpferin. Isabell möchte studieren und sich ein Leben in Würde und Freude zurückerobern. Ein Leben, das sie durch einen tragischen Schicksalsschlag verloren hat. Dafür ist sie bereit, ihren Körper zu verkaufen.
Jonathan gabelt die junge Frau von der Straße auf und nimmt sie unter Vertrag. Ihr Körper gehört fortan ihm. Im Gegenzug dazu finanziert er ihr Studium und stellt ihr eine Wohnung zur Verfügung. Nur Jonathan ist ihr Körper vorbehalten. Sie ist sein Spielzeug, das er mit niemand anderem teilen will. Doch bald schon bemerkt Jonathan, dass Isabell anders ist. Dass sie ihn verändert und seinem Herzen gefährlich nahe kommt. Isabell wird für Jonathan zur Bedrohung, der er mit roher Gewalt begegnet. Wird die junge Frau es schaffen, ungebrochen aus diesem Deal hervorzugehen?
(Quelle: Blue Panther Books)

Meine Meinung:
Sehr spannender Erotikroman. Die Story gefällt mir sehr gut. Sie ist eine sehr interessante Mischung aus erotischen, actionreichen und nachdenklichen Szenen. Der Schreibstil hat es in sich. Das gesamte Werk ist ein wenig schwerere Kost für in diesem Bereich ungeübten Leser. Die Protagonisten sind sehr interessant. Ganz besonders hat mir Isabell gefallen. Ich mag ihre Natürlichkeit und ihren Kampfgeist. Sie zeigt in dieser Geschichte sehr viele Facetten von sich. Mit Jonathan hatte ich da schon ein wenig mehr Probleme ihn gut zu finden. Zu Beginn habe ich ihn einfach nur als reichen Schnösel empfunden der über Leichen geht. Im Verlauf der Geschichte musste ich mein Bild von ihm doch revidieren. Ganz besonders das letzte Drittel hat sehr deutlich gezeigt, das er auch zu sehr tiefgründigen Gedankengängen fähig ist. Die erotischen Szenen waren sehr detailiert geschrieben. Sie lassen sich sehr gut lesen und dennoch hatte ich teilweise mit der Rolle des Mädchens in den Szenarien meine Probleme. Der Abschluss war für mich sehr gelungen und hat mich mit dem ziemlich harten Mittelteil versöhnt.

Mein Fazit:
Für mich war dieses Buch schon fast ein wenig zu hart. Ich habe mich bei manchen Szenen nicht ganz wohl gefühlt.

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Sehr interessanter Erotikroman -

Rezensionen von KimVi:

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Spannendes Katz- und Mausspiel der Geheimdienste

Mine | Erotischer SM-Roman von Myriam Brixton

Im Jahr 2016 findet ein Angler Reste einer Frauenleiche. Handelt es sich um die sterblichen Überreste der vor 34 Jahren spurlos verschwundenen Christel Heinze? Heinze war ehemalige DDR-Bürgerin und KGB-Agentin. Sie war außerdem sehr gut mit Arvid Storholt, einem bekannten Doppel-Agenten, befreundet.

Als dieser kurz nach dem Auffinden der Frauenleiche ermordet wird, beginnt Tommy Bergmann für den norwegischen Geheimdienst zu ermitteln. Bergmann stößt auf ein altes Geheimnis und schon bald weiß er nicht mehr, wem er eigentlich vertrauen kann.

"Die stille Tochter" ist bereits der vierte Band der Reihe um Tommy Bergmann. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, kann man dem Geschehen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat. Wenn man allerdings an den beruflichen und privaten Weiterentwicklungen der Hauptcharaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Beim Einstieg in diesen Thriller sollte man konzentriert lesen, um die unterschiedlichen Perspektiven, die zeitlichen Wechsel und die Vielzahl der Charaktere, der jeweiligen Handlungsstränge, richtig zuzuordnen und miteinander in Verbindung zu bringen. Im aktuellen Geschehen in der Gegenwart, beobachtet man Tommy Bergmann bei seinen Nachforschungen. Schon bald ahnt man, dass er einem alten Geheimnis auf der Spur ist und dass es auf keinen Fall ans Tageslicht kommen soll. Dabei weiß man schon bald nicht mehr, wem Tommy glauben und vertrauen kann. Diese Ungewissheit sorgt dafür, dass sich die Spannung recht früh einstellt. Diese Perspektive wird regelmäßig durch Rückblicke in die Vergangenheit unterbrochen. In diesen Rückblicken beobachtet man Christel Heinze, der als junge Sportlerin die Flucht aus der DDR gelang. Wenn Christel Heinze vorher geahnt hätte, welche Auswirkungen diese Flucht auf ihr Leben nehmen wird, hätte sie wahrscheinlich länger darüber nachgedacht. Man beobachtet fasziniert, wie sie in die Fänge des KGB gerät und durch ihre in der DDR verbliebene Familie erpressbar wird. Beide Handlungsstränge sind durchgehend interessant und verknüpfen sich im Verlauf der Handlung.

Die Atmosphäre dieses Agenten-Thrillers ist schon beinahe typisch für skandinavische Autoren. Denn sie wirkt düster, unheilvoll und etwas schwermütig. Doch diese Atmosphäre passt hervorragend zum Geschehen und erhöht den Reiz dieses Thrillers. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat und dadurch ganz in das spannende Katz- und Mausspiel der Geheimdienste eintauchen kann. Allerdings sollte man beim Lesen durchgehend konzentriert bleiben, da es sonst passieren kann, dass man den roten Faden verliert.

Ich habe diesen skandinavischen Agenten-Thriller innerhalb eines Tages verschlungen. Denn die düstere und bedrohliche Atmosphäre hat dafür gesorgt, dass ich früh in den Sog der Ereignisse geraten bin. Die Ungewissheit, wer zu den Guten oder Bösen gehört und wem man eigentlich glauben oder vertrauen kann, hat diesen Sog-Effekt bei mir noch unterstützt. Obwohl ich bisher keinen Band der Reihe gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse fehlen.

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Sehr interessanter Erotikroman -

Rezensionen von S.:

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Warum balsamiert er seine Opfer ein?

Der Präparator von Mike Omer

Zoe Bentley muss als Teenager miterleben, dass drei Mädchen aus ihrem Heimatort getötet werden. Ein verdächtiger Teenager wird verhaftet und erhängt sich in seiner Zelle. Täter gefasst? Nein, und Zoe weiß genau, wer es ist. Nur glaubt ihr Niemand. Sie beginnt, sich in Täter hineinzuversetzen und wird zu einer erfolgreichen forensischen Psychologin.

Zur Aufarbeitung von Cold Cases wird sie vom FBI als Beraterin engagiert. Ein neuer Kollege wird zu einem entfernten Fall beordert: zwei laienhaft einbalsamierte Frauenleichen werden gefunden, weitere Morde sind zu erwarten. Tatum Gray verprellt die Chicagoer Polizei und möchte, dass Zoe ihm freie Bahn schafft. Nur: sie sind selten einer Meinung! Eine weitere Frau verschwindet und auch Zoe gerät ins Visier eines Psychopathen.
Mike Omer hat einen spannenden Thriller geschrieben. Ein Plot, der fasziniert, falsche Fährten, die erstaunen, gut ausgearbeitete Charaktere, die Ecken und Kanten haben und sich auch mal irren dürfen. Dazu seltsame Verwandte, aggressive Katzen und eigensinnige Fische, eine Prise Liebe.
Packende Unterhaltung, bestens zu lesen. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.
Veröffentlicht bei Edition M, Amazon Media EU, aus dem Amerikanischen übersetzt von K. Fricke.

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Warum balsamiert er seine Opfer ein?

Rezensionen von begine:

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Die Distel von Glasgow

Hurentochter - Die Distel von Glasgow von Tabea Koenig


Hurentochter - Die Distel von Glasgow ist ein toller interessanter historischer Roman von der Autorin Tabea Koenig. Es ist der erste Teil einer Trilogie. Der Schauplatz ist Schottland, in Glasgow, Edinburgh und London.

Emily wurde im Bordell geboren. Ihre Mutter war von den Prostituierten aufgenommen, als sie verletzt und ohne Gedächtnis aufgefunden wurde.

1876 beschließen Emily und ihr Freund Liam das Hurenhaus zu verlassen, denn sie will auf keinen Fall als Hure arbeiten.
Ein gedungener Mörder tötet Emilys Mutter und alle Huren, um etwaige Zeugen zu beseitigen.
Dann ist der Mörder auch hinter Emily her. Zwischen Liam und Emily kommt es zu Zwistigkeiten.

Die Autorin schildert brillant die Empfindungen der Beiden. Sie lässt die Politischen Ereignisse gut mit dem Roman vermischen.
Der Roman zeigt den Kampf einer jungen Frau ums Überleben, um den Kampf um Gerechtigkeit.
Das hat die Autorin sehr gut beschrieben.

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Die Distel von Glasgow

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Spannender Insel-Krimi

Juister Mohn von Anna Johannsen; Elke Bergsma

Hauptkommissar David Büttner hat die Koffer für seinen Urlaub bereits gepackt. Doch dann macht er den Fehler, ans Telefon zu gehen, als seine Sekretärin anruft. Auf Juist wurde ein junges Paar tot aufgefunden. Es hat den Anschein, dass die beiden an einer Überdosis starben. Der Staatsanwalt fordert ausdrücklich David Büttner für diesen Fall an, da es sich bei der toten Frau um seine Nichte handelt.

In Kiel weckt das tote Pärchen das Interesse der Hauptkommissarin Lena Lorenzen, da es vor einigen Monaten in Sankt Peter Ording einen ähnlichen Fall gab, der bisher ungeklärt blieb. Lena Lorenzen nimmt Kontakt zu David Büttner auf und teilt ihm mit, dass sie ebenfalls nach Juist aufbrechen wird, um den Fall mit ihm gemeinsam zu lösen. Büttner ist davon alles andere als begeistert. Zumal sich die Wettersituation auf Juist so drastisch verschlechtert, dass die nächsten Tage nicht daran zu denken ist, die Insel zu verlassen. Büttner und Lorenzen sitzen also gemeinsam auf Juist fest. Schnell wird klar, dass der Täter ebenfalls auf der Insel sein muss. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

"Juister Mohn" ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Autorinnen Elke Bergsma und Anna Johannsen. In diesem Fall treffen zwei Kommissare, die normalerweise in den Krimireihen der jeweiligen Autorin ermitteln, aufeinander. Dass dieser Krimi aus der Feder von zwei Autorinnen stammt, fällt beim Lesen allerdings nicht negativ auf. Der Schreibstil wirkt rund und sehr angenehm lesbar.

Der Einstieg in diesen Krimi gelingt mühelos. Man kann sich die beschriebenen Szenen lebhaft vorstellen und sich deshalb ganz auf die Ermittlungen einlassen. Die Protagonisten wirken ebenfalls sehr authentisch. Da sich die beiden Kommissare noch nie gesehen haben, müssen sie sich nicht nur aneinander gewöhnen, sondern auch noch ohne ihre sonstigen Partner auskommen. Diese Partner unterstützen die Kommissare allerdings telefonisch und tauchen deshalb sporadisch bei den Ermittlungen auf.

Der Fall hat es wirklich in sich und ist zunächst nicht so leicht zu durchschauen. Denn es ist nichts so, wie es auf der ersten Blick scheint. Man kann beim Lesen also eigene Ermittlungen anstellen und versuchen, dem Täter selbst auf die Schliche zu kommen. Obwohl der Krimi eher ruhig ist, macht es Spaß, dem Ganzen zu folgen. Es gibt einige Verdächtige und Spuren, denen man nur allzu bereitwillig folgt.

Krimis sind ja meine absoluten Favoriten. Dennoch kannte ich die beiden Kommissare vorher nicht, da ich bisher keinen Band der jeweiligen Reihe gelesen habe. Das hat mich allerdings keinen Moment gestört, da ich nicht das Gefühl hatte, hier etwas zu verpassen oder dass mir die Vorgeschichte fehlt. Ich habe mich also völlig unvoreingenommen auf diesen Fall eingelassen und wurde auch nicht enttäuscht. Die Handlung wirkte auf mich durchgehend interessant und es hat mir Spaß gemacht, meine eigenen Ermittlungen anzustellen.

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Spannender Insel-Krimi

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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Spannende Suche nach der Wahrheit

Das namenlose Mädchen von Jacqueline Sheehan

Dieser überraschend emotionale Spannungsroman von Jacqueline Sheehan gehört definitiv zu den besseren Werken dieses Genres. Ja, es geht auch mal ohne blutrünstige Gewalt in Dauerschleife.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Delia Lamont (im Klappentext versehentlich als Dalia bezeichnet), noch Mitarbeiterin im Sozialdienst des U.

S. Bundesstaates Maine, aber ihre Kündigung ist bereits geschrieben. Bald wird sie mit ihrer Schwester Juniper, genannt J Bird, ein eigenes Café inkl. Bäckerei eröffnen. Es wird höchste Zeit für einen Wechsel; seit vielen Jahren hatte Delia sich der Vermittlung von Pflegekindern gewidmet und ist mittlerweile an ihr emotionales Limit gelangt. Zwar steht sie dem Abschied von ihrem netten Chef Ira zwiegespalten gegenüber, doch sie freut sich darauf, demnächst ihr großes Hobby (das Backen) beruflich ausüben zu können – und mehr Zeit mit ihrer Schwester zu verbringen. Mitten in den Übergabe-Vorbereitungen ihrer Akten erreichen Delia beunruhigende Neuigkeiten: ein kleines Mädchen wurde blutverschmiert auf einer einsamen Landstraße aufgegriffen. Nicht weit entfernt wurden die Leichen drei Erwachsener in einem Haus gefunden – doch keiner der Toten war mit dem Mädchen verwandt. Niemand scheint die Kleine zu vermissen. Hatte sie das Verbrechen beobachtet? Ist sie gar noch immer in Gefahr? Auch in Delias Privatleben geht es turbulent zu – aus heiterem Himmel steht ihre große Jugendliebe vor ihr. Tyler hatte sie damals verlassen, als sie ihn am dringendsten gebraucht hatte. Soll sie einen Neuanfang mit ihm wagen?

Ich habe dieses Werk nach dem Lesen noch einige Zeit nachwirken lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Klappentext eventuell etwas unglücklich gewählt worden ist. Manch Leser könnte erwarten, dass die Handlung sich einzig um das kleine, anfangs namenlose Mädchen dreht. Mich allerdings hat die Tatsache, dass stattdessen Delias Leben im Fokus der Story steht, keineswegs gestört. Wir erfahren von Delias tragischer Vergangenheit, ihrem Alltag als Sozialarbeiterin und ihrer Familie; gemeinsam mit ihr steht man als Leser vor einem absoluten Rätsel und fiebert der Auflösung entgegen. Auch die Themen Schizophrenie und Drogenhandel werden angesprochen. Trotz der für das Genre üblichen neutralen Sprache enthält dieser Roman sehr viele emotionale Passagen, vor allem in den Dialogen zwischen Delia und J Bird sowie in den Therapiegesprächen mit dem fünfjährigen Mädchen.

Der englische Originaltitel (The Tiger in the House) hätte als wortwörtliche Übersetzung inhaltlich deutlich besser gepasst, insbesondere da dem 'namenlosen' Mädchen zügig der Vorname Hayley zugeordnet wird. Die Coverabbildung jedoch ist sehr treffend.

Fazit: Spannend bis zum Schluss; ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt!

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