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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Caro2929:

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Einfach wieder super

schleich® Horse Club(TM) - Ein Fohlen für Mia

Klappentext:

"Mia vergöttert ihr Pony Spotty, aber sie wird langsam zu groß für ihren Liebling. Gleichzeitig trifft ein süßes Fohlen auf dem Lakeside Pferdehof ein. Insgeheim wünschen sich die Horse Club-Mädchen, dass Hannahs Schwester Mia dieses Pferd genauso ins Herz schließen wird wie Spotty.

Doch so schnell geht das nicht …"


Meine Meinung:

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner achtjährigen Nichte gelesen. Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

Dieses Mal haben wir uns besonders darüber gefreut, dass wir nunmehr auch Mia (Hannahs kleine Schwester) näher kennen lernen durften.

Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig angenehm und die Kapitellänge ist genau richtig.

An die englischen Begriffe haben wir uns mittlerweile gewöhnt und meine Nichte kann sie auch jetzt einordnen, deswegen, wollen wir mal keine Kritik mehr ausüben. Denn wir haben diese Geschichte in unser Herz geschlossen und freuen uns über jedes neue Abendteuer.

Die Geschichte rund um Freundschaft und Zusammenhalt hat uns wieder enorm begeistern können. An den Horse-Club Bücher ist es einfach super, das die Liebe zum Pferd und nicht der Erfolg im Vordergrund steht. Aber auch, dass Pferde nicht das einzige auf der Welt sind und sich die Mädels auch für andere Dinge interessieren und sie sich vor allem immer aufeinander verlassen können.

Das Buch hat einfach alles, was eine spannende Geschichte für pferdebegeisterte Mädchen ausmacht. Die Horse-Club-Mädels lassen das herz meiner Nichte immer höher schlagen.


Fazit:

Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co. und natürlich Mia.

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Einfach wieder super

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Beziehungsstatus: kompliziert

Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan

Die Hochzeitsglocken läuten auf Mure, gleich zweimal - bloss nicht für Flora. Denn Joel muss als Coltons Anwalt an dessen Seite reisen und hält sich auch noch länger als geplant in New York auf. Beide sind unglücklich damit und geben sich ihren Gedanken hin, beide denken, dass sie den andern nicht verdient haben.

Während Flora denkt, dass sie ja nur eine unglamouröse Inseltochter ist, und eine Beziehung mit dem ehemaligen Chef doch nicht gutgehen kann, denkt derweil Joel, dass eine Person mit einer solchen Kindheit wie er keine Beziehung aufrecht erhalten kann und sich die Liebe von Flora nicht verdient hat. Ausserdem quält ihn ein Geheimnis, über das er aufgrund seiner anwaltlicher Schweigepflicht nicht reden darf. Es hat etwas mit einem Vertrag zu tun, den er für Colton aufsetzen muss.

Ja, und nun denkt der Leser - was das alle sein könnte, ob Colton ein falsches Spiel spielt oder oder... Das Gedankenkarussell dreht sich also auch beim Leser, bis am Ende das Geheimnis aufgelöst wird.

Lorna fühlt sich immer mehr zu Saif hingezogen, er auch zu ihr. Doch dann bekommt er die Nachricht, dass wohl seine Kinder gefunden wurden. Das ändert alles.

Der bis über beide Ohren verliebte Fintan denkt nicht mehr nur ausschliesslich an Käse, sondern auch an Colton. Colton kommt teilweise fast wie Reuben (aus der anderen Serie) sehr egoistisch rüber. Und alle warten auf die hoffentlich baldige Eröffnung von The Rock.

An den Nebenschauplätzen haben sich prominent Jan und Charlie hingesetzt. Jan versprüht wie eh und je ihre Giftigkeit, Charlie hat nicht mehr viel zu sagen. Agot verbringt viel Zeit bei Innes, ich hoffe, dass sich da dann noch etwas ändert im dritten Teil. Das Kind gehört fix auf die Insel.

Jenny Colgan hat viel reingepackt in "Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer". Das Buch ist vielschichtig, auch wenn mir die vielen Wiederholungen explizit von Joels schwerer Kindheit völlig unnötig erschienen, da sie ja schon im ersten Band erwähnt werden. Dafür fand ich es sehr glaubwürdig, wie die Autorin das Einleben von Einwandererkinder beschrieben hat.

Dieser zweite Band schliesst sich direkt an den ersten Band an, die Geschichte wird tiefer und komplexer und kommt mit all den traumatischen Aufarbeitungen eher traurig daher. Gegen Ende wird der Roman spannend und liebend gern hätte ich gleich im dritten Band weiter gelesen, der leider erst im Oktober erscheint.

Fazit: Viel los auf Mure - emotional tiefer und trauriger als der erste Band.
4 Punkte.

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Beziehungsstatus: kompliziert

Rezensionen von jiskett:

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Eher ruhiger, aber packender Krimi

Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose

In "Nachts schweigt das Meer" geht es um Detective Inspector Benesek ('Ben') Kitto, der seine langjährige Partnerin verloren hat. Aus diesem Grund will er seinen Job in London hinter sich lassen und auf den Scilly-Inseln, seiner Heimat, zur Ruhe kommen. Allerdings scheitert dieser Plan sehr schnell; schon kurz nach seiner Rückkehr wird eine Leiche gefunden und Kitto ist entschlossen herauszufinden, was passiert und wie das Mädchen zu Tode gekommen ist.

Wie schon aus der Inhaltsangabe hervorgeht, wird der Protagonist bei seinen Ermittlungen mit der Möglichkeit konfrontiert, dass jemand, den er schon sein ganzes Leben lang kennt, der Mörder sein könnte. Mir hat gefallen, dass dieser potentielle Konflikt thematisiert und deutlich wurde, wie sehr ihm diese Vorstellung zusetzt, auch wenn er sehr darum bemüht war, professionell vorzugehen. Man kann und will sich kaum vorstellen wie es sein muss, langjährige Bekannte oder sogar Mitglieder der eigenen Familie zu verdächtigen... und da es sich um eine recht kleine Gemeinschaft handelt, ist es beinahe ausgeschlossen, dass der Täter jemand ist, mit dem Kitto nicht bekannt ist. Im Lauf der Handlung erfährt er über einige Menschen, die er gut zu kennen glaubte, Dinge, die er ihnen nie zugetraut hätte und die Autorin ist gut mit den Gefühlen umgegangen, die dies in ihm ausgelöst hat. Die Untersuchung des Falls ist durch diese komplexe Dynamik gleich noch einmal interessanter geworden.

Auch darüber hinaus fand ich das Buch sehr gelungen. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, der Protagonist ist sympathisch und der Fall wurde gut ausgearbeitet. Es gibt viele mögliche Verdächtige, die alle ganz unterschiedliche Motive haben und bei jeder neuen Information, die Ben erhält, ergeben sich neue Optionen. Alle falschen Fährten wurden sehr gut gelegt und dies lädt den Leser natürlich dazu ein, selbst zu spekulieren. Auf diese Weise blieb die Geschichte fesselnd und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Auflösung an sich hat mich definitiv überrascht, aber sie war stimmig und im Rückblick ergab alles sehr viel Sinn.

"Nachts schweigt das Meer" bekommt von mir 4 Sterne. Es ist ein eher ruhiger Krimi, der mich dennoch von Anfang an packen konnte, und mir hat gefallen, wie der Protagonist mit der für ihn schweren Aufgabe, gegen Menschen, die er sehr gut zu kennen glaubt, zu ermitteln. Die anderen Bände der Reihe will ich auf jeden Fall auch lesen.

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Eher ruhiger, aber packender Krimi

Rezensionen von jiskett:

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Fesselnde Geschichte mit tollem World Building

Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose

"Witchmark: Die Spur der Toten" ist eine gelungene Mischung verschiedener Genre; es gibt Fantasy-Elemente, eine Liebesgeschichte und auch Ermittlungen in einem vermeintlichen Mordfall. Die Autorin hat diese Aspekte gekonnt zu einer fesselnden Geschichte verbunden; zwar hat der Erzählung ein wenig die Spannung gefehlt, da teilweise nicht viel passiert, doch ich fand es bereits sehr interessant, mehr über die Welt zu erfahren, in die der Leser einfach so geworfen wird.

Zu Beginn hatte ich noch nicht das Gefühl, viel zu verstehen, aber ich konnte den Geschehnissen dennoch folgen; im Lauf der Handlung bekommt man dann nach und nach tiefere Einblicke und erfährt immer mehr. Das World Building war meiner Meinung nach gelungen und ich fand es faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Sichtweise der Charaktere auf bestimmte Situationen sein konnte. Besonders deutlich ist natürlich, was der Protagonist empfindet, doch Polk hat auch herausgearbeitet, was in den anderen Figuren vor sich geht und dass sie die Welt ganz anders wahrnehmen. Dadurch ergeben sich gewisse Spannungen und potentielle Konflikte, da die Charaktere unterschiedliche Motivationen haben und diese oft im Widerspruch stehen, was die Geschichte fesselnder gemacht hat. Da Miles versucht, seine magische Begabung geheim zu halten, gab es gewisse Einschränkungen seiner Möglichkeiten und sein innerer Zwiespalt wurde sehr gut beleuchtet.

Das Rätsel um die Hintergründe des Verbrechens spielten fast schon eine untergeordnete Rolle; ich muss sagen, dass ich nicht wirklich zu Spekulationen angeregt wurde, obwohl ich durchaus wissen wollte, wie alles zusammen hing. Ich fand den Aufbau der Welt, die verschiedenen Beziehungen des Protagonisten und auch seine Arbeit einfach interessanter. Die Liebesgeschichte hat mir besonders gut gefallen; sie entwickelt sich den Umständen entsprechend realistisch und die sich entwickelnden Gefühle wurden wirklich deutlich. Beide Charaktere waren mir sympathisch und sie scheinen gut zusammen zu passen, weshalb ich gespannt bin, wie die Ereignisse am Ende des Buches sie beeinflussen werden. Generell ist in den letzten Kapiteln so einiges passiert, was schwerwiegende Konsequenzen haben dürfte - weshalb ich unbedingt weiter lesen und erfahren möchte, was als nächstes passieren wird.

"Witchmark: Die Spur der Toten" bekommt von mir 4 Sterne. Sowohl das World Building als auch die Ausarbeitung der Charaktere und ihrer Bindungen untereinander konnte mich überzeugen, ich fand die Handlung interessant und der Schreibstil war angenehm, sodass ich das Buch schnell auslesen konnte. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

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Eher ruhiger, aber packender Krimi

Rezensionen von thora01:

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Amber und D finden immer wieder zusammen - spannender Roman

Catching Beauty.Vol.2 von J. S. Wonda

Inhalt/Klappentext:
Ich habe dich gehen lassen, aber das war ein Fehler.
Und aus diesem habe ich gelernt.
Ich werde für dich töten.
Ich werde dein Leid rächen.
Ich werde dich für immer beschützen.
Nur nicht vor mir.
Denn ich bin dein eigentlicher Feind.
Die spannende Fortsetzung der CATCHING BEAUTY Reihe!
Worauf wartest du noch? Wäre es nicht langsam an der Zeit, diese leidigen Fesseln abzulegen?
(Quelle: J.

S. Wonda)

Meine Meinung:
Sehr interessanter 2. Teil der Reihe. Dieser Teil ist nicht ganz so action und ereignisreich wie der erste. Er beleuchtet eher das Zwischenmenschliche von Amber und D. Der Schreibstil ist wie schon im ersten Band sehr angenehm zu lesen. Ganz besonders waren die sehr detaliert geschriebenen expliziten Szenen ein Genuss für den Leser. Die Protagonisten konnte mich auch in diesem Band von sich überzeugen. Ganz besonders D. Er zeigt erst jetzt was für ein Mensch er eigentlich ist. Er konnte mich mit seiner Tiefgründigkeit überzeugen. Amber hat mich auch sehr von sich überzeugt. Ganz besonders wie sie mit den Waffen einer Frau ihre Feinde bekämpft. Auch fand ich die Rückblicke in die Kindheit der Protas sehr gelungen. Zwei Drittel der Story waren aus meiner Sicht sehr ruhig gehalten und sind unter dem Motto Beziehungspflege einzuordnen. Das letzte Drittel hat es dann jedoch wieder in sich. Die Ereignisse überschlagen sich und verlangen von allen Beteiligten einiges ab. Es ist sehr actionreich und mit einem sehr hohen Spannungsbogen versehen. Der Cliffhänger ist wirklich fies gehalten und ich muss unbedingt sofort den 3. Teil lesen.

Mein Fazit:
Spannender wenn auch etwas ruhigerer 2. Band der Reihe. Ganz besonders hat mir die zwischenmenschliche Annäherung der Hauptprotas gefallen.

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Amber und D finden immer wieder zusammen - spannender Roman

Rezensionen von Gudrun7:

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für dieses pädagogische äußerst wertvolle Buch reichen keine 5 Sterne....es hat deutlich mehr verdient

Leserabe 1. Lesestufe - Der Schatz des Kapitäns von Anja Kiel

Das Cover und die Illustrationen sind so detailreich wie liebevoll. Da kann man gar nicht genug gucken, was es da alles zu finden und zu entdecken gibt. Super stimmig zum Text und schon allein die bildhafte Darstellung ist ein Traum. Ich spreche hier aus Sicht einer vorlesenden Oma, die sich selbst in die Illustrationen verliebt hat.

Der treffende Ausdruck meines Enkel: "Wow, die sind ja megacool".

Also, muss ich dazu noch mehr sagen? ; D

Anja Kiel und Patrick Fix haben hier eine absolut hervorragende Arbeit geleistet. Die Texte und die Bebilderung passen so gekonnt zusammen, dass sich alles super ergänzt und man das Buch gar nicht mehr beiseite legen will. Und das ist ja in der heutigen Zeit oft nicht so einfach, die Kids mit einem Buch bei Laune zu halten. Hier ist das anders, denn da heißt es: Komm, lesen und gucken wir nochmal. Die beigefügten Sticker ergänzen dieses phantastische Buch noch obendrein. Da werden wirklich vielerlei Sinne angeregt und die Schatzsuche ist dadurch auch noch richtig spannend.

Dieses Leserabe-Buch, das von "Stiftung Lesen" empfohlen wird, erfüllt einen äußerst wertvollen pädagogischen Aspekt. Dies ist mir auch immer sehr wichtig, da dadurch der Lesespaß gefördert wird und obendrein die Pädagogik nicht zu kurz kommt.

Der Schreibstil macht richtig Laune und reißt den Leser mit ins Geschehen. So kann man die Schatzsuche voll miterleben und die Mitwirkenden super unterstützen.

Mein Fazit: für dieses pädagogische äußerst wertvolle Buch reichen keine 5 Sterne....es hat deutlich mehr verdient

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Rezensionen von Bibliomarie:

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Tod einer Fotografin

Leserabe 1. Lesestufe - Der Schatz des Kapitäns von Anja Kiel

Die deutschstämmige Künstlerin Rosa Kontrapunkt nimmt an einer Art Performance teil. Das findet im leerstehenden Pariser Kaufhaus „Samaritaine“ statt. Plötzlich unterbricht ein Schrei das Happening und Rosa findet die Teilnehmerin und Fotografin Solveig Brenner tot am Boden liegend.


Rosa ruft sofort ihren Sohn Quentin, einen Jazzgitarristen an.

Der trifft dann gleich mit Polizist Brossard im Schlepptau am Tatort ein. Solveig wurde offensichtlich vergiftet und die Situation ist etwas skurril, denn die Teilnehmer kannten sich nicht, noch wissen sie wer hinter der Organisation der Veranstaltung steckt. Alles lief nur unter dem Pseudonym „ Silence“ ab.
Quentin und seine exzentrische Mutter beginnen zu ermitteln.


Der Krimi hat mich wirklich überrascht, aber nicht unbedingt im positiven Sinn. Das Setting ist zwar skurril, es beginnt gleich mit einem Geheimgang der von einer Kirche in das Kaufhaus führt (!) und streift die Pariser Kunstszene. Dort war Solveig als Fotografin aktiv, mit ihren provokanten S/W Fotos wollte sie die Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen aufzeigen. So führt dann auch eine Spur in die Bondage und SM Szene.


Aber wieso ein Musiker ganz selbstverständlich Ermittlungen anstellt und Befragungen durchführt und der zuständige Beamte das grummelnd akzeptiert, ihn sogar immer mal wieder informiert und einbezieht, wird nicht so klar. Auch Rosa Kontrapunkt – was für ein Künstlername – ist in ihrer Exzentrik übertrieben gezeichnet und bleibt doch als Persönlichkeit flach. Auch die übrigen Figuren werden zwar geheimnisvoll und zwielichtig dargestellt, bleiben aber trotzdem seltsam eindimensional und sind wenig interessant.
Die Geschichte versucht eine düstere Pariser Atmosphäre abseits der üblichen Touristenklischees zu erzeugen, ich fand das aber überhaupt nicht gelungen. Es wirkte eher konfus und konstruiert auf mich.


Ich war neugierig durch die Kurzbeschreibung auf das Buch geworden und die Handlung in der Kunstszene, den Galerien und unter eigenwilligen Künstlern ließ mich einen Paris Krimi ähnlich der Bücher von Leo Malet oder vielleicht auch Fred Vargas erwarten. Das wurde leider nicht eingelöst.


Schade, aber das war offensichtlich kein Buch für mich.

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Rezensionen von BarbaraM:

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Leider nicht wie erwartet

Blackwood von Sabbag Britta

„Blackwood – Briefe an mich“ von Britta Sabbag ist 2019 im Verlag Fischer FJB erschienen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 448 Seiten.

Um was geht es (dem Klappentext entnommen):

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage.

Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...

An dieses Buch bin ich mit sehr hohen Erwartungen herangegangen und letztendlich überwiegt in mir die Enttäuschung, aber warum?
Ich bin in meiner Buchhandlung auf das Buch wegen des Covers gestoßen. Es ist in meinen Augen eines der schönsten Cover, die ich kenne. Auch der Klappentext hat mich total angesprochen und ich habe mir eine spannende, tiefgründige Auseinandersetzung der Protagonistin mit sich selbst, einem Rück- und Vorblick in das eigene Leben erwartet und dazu etwas von dem Zauber, der Irland und seine Natur und das Geheimnisvolle dieser Insel ausmacht.
Letztendlich bin ich enttäuscht, weil die Charaktere in meinen Augen zu wenig ausgearbeitet sind, weil die Briefe, so wenig im Mittelpunkt stehen, weil es viel zu sehr um die Probleme der Teenies Gesine, Adrian etc. geht und weil ich das Buch zu oft als langweilig empfunden habe. Die Geschichte hat meinen Geschmack nicht getroffen. Ich denke, dass man auch viel mehr aus dem „Libellenthema“ hätte machen können und das geheimnisvolle, mystische Irland etwas mehr hätte einbeziehen können.

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Leider nicht wie erwartet

Rezensionen von LEXI:

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Sind Träume nicht dazu da, in Erfüllung zu gehen?

Blackwood von Sabbag Britta

„Argentinien – Silberland – was würde ihnen dieses Land wirklich bringen?“

Anna Weinbrenner und Viktoria Santos aus Deutschland sind im Jahre 1863 unterwegs nach Argentinien, wo sie von ihren Ehemännern erwartet werden. Als Anna während der langen Schiffsreise die Bekanntschaft des Kaufmannssohnes Julius Meyer macht, lernt sie durch diesen attraktiven und wohlerzogenen jungen Mann auch seine Bekannte Viktoria kennen.

Die Tochter aus gutem Hause reist zu ihrem Ehemann Humberto, dem Erben einer großen Estancia in Salta. Obgleich die beiden jungen Frauen aus völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen, freunden sie sich miteinander an und vertiefen auch die Bekanntschaft mit Julius. In Argentinien trennen sich die Wege der drei Reisenden. Während Anna mit ihrem Mann Kaleb Weinbrenner und ihrer Familie um das tägliche Überleben kämpfen muss, erwartet die fröhliche und freiheitsliebende Viktoria ein gelangweiltes Dasein in einem goldenen Käfig. Darüber hinaus hegt ihre Schwiegermutter tiefsten Hass gegen die Ehefrau ihres vielgeliebten Sohnes, die Gehässigkeit und die Intrigen von Dona Ofelia machen Viktoria das Leben schwer. Nach einem tragischen Schicksalsschlag sucht Anna ihre Schiffsbekanntschaft auf und bittet sie um Hilfe. Doch schon bald geraten beide Frauen in Schwierigkeiten und müssen um ihre Existenz in Argentinien kämpfen.

Im vorliegenden Roman erzählt Sofia Caspari die Geschichte einer Auswanderung, wobei sie durch ihre Protagonistin Anna Weinbrenner den harten Überlebenskampf mittelloser Landarbeiter, durch Viktoria hingegen das Dasein einer ungeliebten und unglücklichen Ehefrau beschreibt. Die Autorin bietet einen regen Perspektivenwechsel und lenkt den Fokus abwechselnd auf Anna und Viktoria, stellt dem Leser deren Lebensumstände und einige relevante Nebenfiguren vor. Während Anna mit ihrem Mann Kaleb für das Auskommen von Annas Eltern und ihrer kleinen Schwester sorgen muss, haben die beiden älteren nach einem Streit die Familie verlassen und gehen ihre eigenen Wege. Viktoria leidet hingegen unter ihrer eiskalten und grausamen Schwiegermutter Ofelia, die keine andere Frau in der Nähe ihres Sohnes duldet und die Entfremdung der Eheleute mit aller Macht vorantreibt. Als wichtige Nebenfiguren der Handlung tauchen der junge Halbindianer Pedro Cabezas sowie Annas Brüder Eduard und Gustav auf. Die Inhaber des Fuhrunternehmens Breyvogel & Sohn sowie die beiden skrupellosen Gauner Piet und Michel zählen zu den Antagonisten dieses Buches. Ihre finsteren Aktivitäten ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung und sorgen für eine nicht unbeträchtliche Spannung.

Fazit: Ich empfand die Geschichte dieser beiden unterschiedlichen Frauen interessant und verfolgte ihre Überfahrt aus Deutschland, ihre Ankunft in Argentinien und ihre Bemühungen, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Doch trotz der beeindruckenden Landschaftsbeschreibungen und der interessanten Informationen zu diesem „Neuen Land“ konnten mich weder der Schreibstil, noch die Figuren und deren Handlungen wirklich überzeugen. Darüber hinaus hat die enorme Anzahl derber und vulgärer Ausdrücke in diesem Buch mein Lesevergnügen empfindlich gestört. „Im Land des Korallenbaums“ hat meinem Lesegeschmack leider nicht entsprochen und ich kann daher keine Empfehlung aussprechen.

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Leider nicht wie erwartet

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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EIne tolle Biografie

Meine Stimme für das Leben von Sabbag Britta

Diese Autobiografie des kongolesischen Arztes Dr. Denis Mukwege berührt wie wenig andere Bücher.
Mukwege ist 1955 als Sohn eines evangelischen Pastor geboren und hat schon früh gewusst, Arzt zu werden. Im Kongo, in dem Diktator Mobuto herrscht, erhält er keinen Studienplatz und weicht nach Burundi aus.

Als er erkennt, wie schlecht die gynäkologische Versorgung der Frauen ist, macht er eine Ausbildung zum Frauenarzt. Während der Kongokriege (ab 1989) ist er mit tausenden vergewaltigten und schwerst verletzten Frauen und Mädchen konfrontiert. Diese gezielte, als „Kriegstaktik“ eingesetzten Verstümmelungen lassen ihn seine Stimme erheben. Er bemüht sich, diese Vergewaltigungen von der UNO als Kriegsverbrechen anerkennen zu lassen, wie es z.B. in Bosnien gelungen ist.
Damit macht er sich bei den Krieg führenden Gruppierungen nicht beliebt. Mehrmals werden Attentate auf ihn verübt, die er nur mit viel Glück überlebt. Trotzdem gibt er nicht auf und verleiht allen jenen, die sie nicht erheben können, seine Stimme: den betroffenen misshandelten Frauen. Innerhalb von 10 Jahren hat er ca. 50.000 Frauen behandelt.

Meine Meinung:

In schnörkeloser Sprache schreibt Mukwege über die Zustände in seinem Land, das reich an Bodenschätzen ist, und deshalb Spielball mannigfaltiger Interessen ist.

Wir erfahren einiges über das fragile Sozialgefüge im Kongo, das nach wie vor von Stammesdenken geprägt ist. Die misshandelten Frauen werden häufig aus der Dorfgemeinschaft ausgestoßen, weil die an ihnen verübten sexuelle Gewalt für die (Ehe)Männer demütigend ist. Hier versucht Dr. Mukwege nicht nur als Arzt sondern als Seelsorger den Frauen zu helfen.

Mit Recht wird Dr. Denis Mukwege am 10. Dezember 2018 der Friedensnobelpreis überreicht.

Sein Engagement wird von den Machthabern nicht honoriert. Im Gegenteil, das demonstrative Fernbleiben derselben bei seinen Auftritten vor der UNO, ist sehr kränkend für Mukwege und beschämend für die Politiker des Kongos.

Stellt sich nun die Frage, wie kann ein Mensch so viel Leid mitansehen und versuchen, dieses zu lindern? Seinen eigenen Worten nach, hilft ihm sein unerschütterlicher christlicher Glaube, der dem Westen ein wenig abhanden gekommen scheint: „Viele Menschen im Westen reagieren gereizt, wenn das Gespräch auf den Glauben kommt.“
Er selbst folgt dem Grundsatz „Das Einzige, was die Gewalt besiegen kann, ist die Liebe und noch mehr Liebe.“


Fazit:

Gebe es nur mehr solcher Menschen, die das Leid von Frauen in Kriegsgebieten lindern. Gerne gebe ich diesem BUch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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EIne tolle Biografie