Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Hannah Maria, 13 Jahre aus Innsbruck,
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen. Der Schreibstil war zwar sehr gut, aber mich hat die Geschichte nicht so gepackt wie bei anderen Büchern.
Sophie ist ein Genie, genauer ein Mathegenie. Allerdings mit sehr vielen Selbstzweifeln. Schließlich landen alle Genies auf der Straße, nicht wahr? Nichtsdestotrotz zieht auch ihre beste und einzige Freundin, Elsie, in die USA.
Sophia weiß, dass es ziemlich einsam wird. Es gibt aber noch Josh ein Hobby-Magier der schon ewig in Sophia verschossen ist. In einigen Minuten wo er mutig ist, steckt er Sophia die „Herz zwei“ in ihr Federpennal - für ihn ein Liebesbeweis, für Sophia ein Rätsel ...
Rezensionen von Ele:
Herzlich willkommen im Leben
Aufbruch in ein neues Leben von Linda Winterberg
Aufbruch in ein neues Leben, Die Hebammen-Saga von Linda Winterberg, 400 Seiten, erschienen im Aufbau-Verlag.
Auftakt- und erster Band zur Hebammen-Saga
Berlin 1917, der erste Weltkrieg wütet schon seit Jahren, die Versorgungslage ist sehr schlecht. Schrecken, Verstümmelung, Tod, Hunger, Schmutz und Verwahrlosung treffen wie überall, besonders die Ärmsten und Schwächsten.
Am 1. Juli 1917 wird in der Provinz Brandenburg, ein Hebammen-Lehranstalt und Frauenklinik eröffnet.
Luise Mertens, Edith Stern und Margot Bach gehören zu den neuen Schülerinnen. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung, befreunden sich die jungen Frauen und begleiten und unterstützen sich durch ihre Lehrzeit, obwohl sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Edith ist die Tochter eines jüdischen Kaufmanns, der ein riesiges Kaufhaus besitzt. Ihre Berufswahl hat das Brechen mit ihrer Familie zur Folge. Margot Bach ist im vierten Hinterhof eines heruntergekommenen Viertels aufgewachsen, sie ergreift die Chance die ihr die Förderung der Fürsorge bietet, Hebamme zu werden. Die dritte im Bunde Luise Mertens aus einem kleinen Ort in Ostpreußen, wird von ihrer Oma, die als ausgebildete Hebamme arbeitet, auf an die Lehranstalt geschickt um den Beruf von Grund auf und mit den nötigen Zeugnissen zu erlernen. Linda Winterberg erzählt berührend und authentisch von diesen drei unterschiedlichen jungen Frauen und ihrem schweren Weg in die Unabhängigkeit.
Alle 41 Kapitel sind in einer angenehmen Leselänge. Zum Teil mit Ortsangabe und Datum überschrieben, wodurch der Überblick bewahrt werden kann. Die Autorin hat es geschafft, mich durch ihren bildmalerischen, emotionalen Erzählstil wunderbar zu unterhalten. Atmosphärisch dicht und gut recherchiert ließ mich das Buch in die letzten Jahre des Kaiserreiches und Ende des ersten Weltkriegs eintauchen. Winterberg wählte die auktoriale Erzählweise, dadurch ist es möglich bei den Handlungen aller drei Hauptfiguren „dabei“ zu sein und ihre aufregende Geschichte direkt mitzuerleben. Trotz Sterben Elend und Not kann der Leser durch das werdende Leben und die Geburt zu jeder Zeit einen Funken Hoffnung erkennen. Auch der Ausbruch der spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 Millionen Menschenopfer forderte, wurde zum Thema gemacht. Tatsächlich habe ich bei der Lektüre öfters geweint als gelacht. Die Charaktere sind äußerst sympathisch und ihre Handlung unbedingt nachvollziehbar. Auch einige Nebencharaktere hoffe ich in den Folgebänden wieder zu treffen. Mir ist aufgefallen, dass die Neugeborenen hauptsächlich Mädchen waren. Mäßige Spannung ist vorhanden, jedoch wurden die Nöte und Gefahren für meinen Geschmack immer viel zu schnell behoben. Die Autorin überrascht jedoch am Ende mit einer unvorhergesehenen Wendung. Immer wieder ist es mir trotzdem gelungen in dieser Zeit zu versinken nicht zuletzt weil einige reale Figuren im Buch vorhanden sind, der Spartakusbund, mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, Leo Jogiches und Max Reichpietsch, alles Figuren die Geschichte gemacht haben. Auch der Leiter der Frauenklinik Professor Hammerschlag ist real. Dies zeigt Authentizität und zeugt von guter Recherchearbeit. Auch am Ende bleibt ein bittersüßer Geschmack, denn als zum Ende des Buches sich alle über das Ende des Krieges und der Beginn der Republik freuen, ist der Leser sich schon bewusst, was auf die junge Republik und auch die Charaktere, vor allem Edith, in den weiteren Büchern noch alles zukommen wird. Ich will auf alle Fälle dabei sein. Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.
Rezensionen von Ele:
Herzlich willkommen im Leben
Aufbruch in ein neues Leben von Linda Winterberg
Aufbruch in ein neues Leben, Die Hebammen-Saga von Linda Winterberg, 400 Seiten, erschienen im Aufbau-Verlag.
Auftakt- und erster Band zur Hebammen-Saga
Berlin 1917, der erste Weltkrieg wütet schon seit Jahren, die Versorgungslage ist sehr schlecht. Schrecken, Verstümmelung, Tod, Hunger, Schmutz und Verwahrlosung treffen wie überall, besonders die Ärmsten und Schwächsten.
Am 1. Juli 1917 wird in der Provinz Brandenburg, ein Hebammen-Lehranstalt und Frauenklinik eröffnet.
Luise Mertens, Edith Stern und Margot Bach gehören zu den neuen Schülerinnen. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung, befreunden sich die jungen Frauen und begleiten und unterstützen sich durch ihre Lehrzeit, obwohl sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Edith ist die Tochter eines jüdischen Kaufmanns, der ein riesiges Kaufhaus besitzt. Ihre Berufswahl hat das Brechen mit ihrer Familie zur Folge. Margot Bach ist im vierten Hinterhof eines heruntergekommenen Viertels aufgewachsen, sie ergreift die Chance die ihr die Förderung der Fürsorge bietet, Hebamme zu werden. Die dritte im Bunde Luise Mertens aus einem kleinen Ort in Ostpreußen, wird von ihrer Oma, die als ausgebildete Hebamme arbeitet, auf an die Lehranstalt geschickt um den Beruf von Grund auf und mit den nötigen Zeugnissen zu erlernen. Linda Winterberg erzählt berührend und authentisch von diesen drei unterschiedlichen jungen Frauen und ihrem schweren Weg in die Unabhängigkeit.
Alle 41 Kapitel sind in einer angenehmen Leselänge. Zum Teil mit Ortsangabe und Datum überschrieben, wodurch der Überblick bewahrt werden kann. Die Autorin hat es geschafft, mich durch ihren bildmalerischen, emotionalen Erzählstil wunderbar zu unterhalten. Atmosphärisch dicht und gut recherchiert ließ mich das Buch in die letzten Jahre des Kaiserreiches und Ende des ersten Weltkriegs eintauchen. Winterberg wählte die auktoriale Erzählweise, dadurch ist es möglich bei den Handlungen aller drei Hauptfiguren „dabei“ zu sein und ihre aufregende Geschichte direkt mitzuerleben. Trotz Sterben Elend und Not kann der Leser durch das werdende Leben und die Geburt zu jeder Zeit einen Funken Hoffnung erkennen. Auch der Ausbruch der spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 Millionen Menschenopfer forderte, wurde zum Thema gemacht. Tatsächlich habe ich bei der Lektüre öfters geweint als gelacht. Die Charaktere sind äußerst sympathisch und ihre Handlung unbedingt nachvollziehbar. Auch einige Nebencharaktere hoffe ich in den Folgebänden wieder zu treffen. Mir ist aufgefallen, dass die Neugeborenen hauptsächlich Mädchen waren. Mäßige Spannung ist vorhanden, jedoch wurden die Nöte und Gefahren für meinen Geschmack immer viel zu schnell behoben. Die Autorin überrascht jedoch am Ende mit einer unvorhergesehenen Wendung. Immer wieder ist es mir trotzdem gelungen in dieser Zeit zu versinken nicht zuletzt weil einige reale Figuren im Buch vorhanden sind, der Spartakusbund, mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, Leo Jogiches und Max Reichpietsch, alles Figuren die Geschichte gemacht haben. Auch der Leiter der Frauenklinik Professor Hammerschlag ist real. Dies zeigt Authentizität und zeugt von guter Recherchearbeit. Auch am Ende bleibt ein bittersüßer Geschmack, denn als zum Ende des Buches sich alle über das Ende des Krieges und der Beginn der Republik freuen, ist der Leser sich schon bewusst, was auf die junge Republik und auch die Charaktere, vor allem Edith, in den weiteren Büchern noch alles zukommen wird. Ich will auf alle Fälle dabei sein. Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
lesenswert
Totenland von Michael Jensen
Totenland ist ein Buch, das mich aufgrund des Zeitpunktes der Handlung an die Romane von Susanne Goga oder Volker Kutscher erinnert.
Dabei ist der hier der Zeitpunkt sogar noch prekärer, 1945 kurz von Ende des Krieges.
Es beginnt recht hart mit der Flucht eines langjährig Gefangenen aus einem KZ.
Bei diesen Passagen bin ich mir sicher, dass der Autor die Bücher von Primo Levi kennt.
Die Beschreibungen sind sehr glaubwürdig. Die der Täter sind nicht ganz so zwingend.
Jens Druwe, ein desillusionierter Polizist, steht im Mittelpunk. Die Frage nach Schuld und Mittäterschaft durchzieht den Roman.
Der Roman besitzt durchaus spannende Momente, weswegen ich nicht gerne mehr von der Handlung erzählen möchte.
Ein lesenswerter Roman!
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Lagarde ermittelt auswärts
Der Kommissar und die Toten von der Loire von Maria Dries
"Der Kommissar und die Toten von der Loire" ist bereits der zehnte Fall der Krimiserie von Maria Dries.
Auch hier ermittelt Lagarde nicht in seiner Wohngemeinde, sondern wird als Einsatzleiter an einen Tatort geschickt. Einerseits gibt sich die Autorin so mehr Möglichkeiten die Fälle abwechslungsreich zu gestalten, andererseits vermisse ich als Leser das alte, bewährte Team von Barfleur.
Es ist schade, nicht zu wissen, wie es den lieb gewonnenen Figuren aus den ersten Bänden ergeht.
Nichtsdestotrotz ist auch der zehnte Fall sehr spannend geschrieben und zum Miträtseln geeignet. Wie so oft verstecken sich einige persönliche Dramen in der Geschichte, was die Fälle interessant macht. Auch wenn man zu Beginn denkt, die eine oder andere Person könnte verdächtig sein - was genau dahinter steckt und ob sie überhaupt mit dem Fall zu tun haben, erfährt man erst gegen Ende des Kriminalromans.
In "Der Kommissar und die Toten von der Loire" freut sich die diensthabende Polizistin vor Ort, Yvonne Martel, gar nicht darüber, dass sie einen auswärtigen Kommissar vor die Nase gesetzt bekommt und will erst gar nicht mit ihm zusammen arbeiten. Als sie Lagarde kennenlernt, tut sie es dann aber doch, denn sie ist schnell von seinem wohlwollenden Wesen überzeugt.
Der Fall ist happig: ein Bogenschütze tötet auf Schlössern an der Loire. Zuerst gehen die Ermittler von einer Einzeltat aus, doch als auf einem benachbarten Schloss jemand auf dieselbe Art ums Leben kommt, wird nach Verbindungen gesucht, die es aber kaum gibt. Erst durch aufmerksame Zeugen nähern sich Philippe und Yvonne der Lösung des Falles.
Fazit: Ein - wie immer - interessanter und unterhaltender Fall für Philippe Lagarde.
4 Punkte.
Rezensionen von Gaby 2707:
Spätsommer in der Provence
Der Kommissar und die Toten von der Loire von Maria Dries
Langsam wird es Herbst im Le Lavandou. Die Touristenströme sind verebbt. Doch die Ruhe trügt. Von heute auf morgen ist die junge Hotelangestellte Francoise Bonnet verschwunden. Nur ein paar Tage später wird zuerst ihr abgetrennter Fuß, dann ihre Leiche gefunden. Die Polizei meint zwar schnell einen Täter ausfindig gemacht zu haben.
Nur Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter ist sich sicher, dass man hier den Falschen im Visier hat und beginnt selbst zu recherchieren. Der Täter allerdings hat es auch auf Ritter und seine Lebensgefährtin Isabelle, die stellvertretende Polizeichefin, abgesehen...
Es ist, wie jedes mal, wieder schön ins beschauliche Le Lavandou in der Provence zu kommen und auf alte Bekannte zu treffen. Für mich ist es das zweite Mal, dass ich mit dem Rechtsmediziner Leon Ritter auf Spurensuche gehe. Auch diesmal gibt er sich mit den Ermittlungen der Polizei nicht zufrieden, sondern versucht auf seine ganz eigene Weise dem Täter nahe zu kommen. Durch die Gedanken des „Mannes“, die mich richtig schockiert haben, bin ich direkt dabei, bei der Suche der Polizei und den Ermittlungen von Leon Ritter. Ich finde es gut, dass er sich auch selbst mal hinterfragt und sich nicht als allwissend darstellt. Gut gefällt mir auch die Darstellung seiner Arbeit in der Pathologie, bei der ich ihm über die Schulter schauen kann.
Der Fall an sich ist spannend, gut konstruiert und nachvollziehbar aufgebaut, hat einige Wendungen parat und löst sich für mich mit einer Überraschung auf. Wiedermal habe ich mit diesem Ende, das sich aber logisch darstellt, so nicht gerechnet. Und auch wenn ich schon bald eine Ahnung hatte, hat das der Spannung für mich nicht geschadet.
Auch diesmal hatte ich das Gefühl mitten drin zu sein im Leben des kleinen Ortes Le Lavandou, in der Provence am Mittelmeer. Ich nehme auch wieder am Privatleben der Ermittler teil, ohne dass dieses sich zu weit in den Vordergrund drängt.
Ein gut durchdachter und nachvollziehbarer Kriminalfall, authentische Personen und eine gehörige Portion Spannung und Lokalkolorit machen das Lesen für mich auch diesmal zu einem Erlebnis.
Rezensionen von Lesestern:
Mord ohne Motiv?
Der Fall Collini,2 Audio-CDs von Ferdinand von Schirach
"Der Fall Collini" ist das gleichnamige Hörspiel der Literaturvorlage von Ferdinand von Schirach, das mit hochkarätigen Sprechern besetzt und im April 2019 zeitgleich zur Kinoverfilmung im Jumbo Verlag erschienen ist.
Der Italiener Fabrizio Collini gilt als unauffälliger und rechtschaffener Arbeiter in einem bekannten großen Autounternehmen, bis er
anscheinend grundlos in einem Berliner Nobelhotel einen alten Mann in seiner Suite mit 4 Schüssen in den Hinterkopf tötet.
Der ehrgeizige junge Anwalt Caspar Leinen übernimmt den Fall und die Pflichtverteidigung des Mörders.
Die sich für ihn bietende Chance auf seiner Karriereleiter wird bald zum Fallstrick.
Das Opfer stellt sich als der ihm bestens bekannte Großindustrielle Hans Mayer heraus, in dessen Haus er in seiner Jugend ein und ausgegangen ist und der für ihn zu einer vertrauten Vater-Figur wurde.
Ein tragischer Unfall in dieser Familie, bei dem Leinens bester Freund, Philipp,der Enkel von Hans Mayer zusammen mit seinen Eltern tödlich verunglückte, reist die Freundschaftsbande auseinander.
Nun soll er ausgerechnet den Mörder dieses für ihn in Erinnerungen großherzigen und wohltätigen Menschens im Prozess vertreten.
Und nicht nur dass, außer den Anfeindungen aus der Familie Hans Meyers diesbezüglich , trifft er auf einen beharrlich schweigenden Collin.
Die Situation scheint aussichtslos und Caspar Leinen würde diesen Fall am liebsten an den Nagel hängen.
Doch dann tut sich eine Spur auf, die Leinen nach Italien führt und ihn mit einem erschütternden Teil der deutschen Geschichte konfrontiert und an dessen Ende ein riesiger Justizskandal steht.
Fazit:
Mein erstes Hörspiel und ich bin total begeistert.
Die Stimmen der Kino-Verfilmung ( wie z.B. Elyas M Barak oder Heiner Lauterbach )`sind im Originalton zu hören und sorgen für ein geniales Feeling.
Dazu gibt es authentische Geräusche im Hintergrund der Handlung. Insbesondere am Anfang bei der Mordszene im Hotel bekommt man Gänsehaut und die Bilder dieser Szene entstehen automatisch vor unseren Augen.
Auch die weiteren Szenen sind nicht zuletzt durch die Beschreibungen und Erklärungen des Sprechers Stephan Schad sehr gut nachzuvollziehen und die Atmosphäre des Geschehens geht über unsere Ohren direkt in unseren Kopf - so entsteht Kopfkino vom Feinsten.
Ein Hörspiel, das nachdenklich stimmt und noch lange nachklingt...
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Mittelmaß
Die Lotosblüte von Sok-Yong Hwang
Von der Stiefmutter verkauft, findet sich die 15 Jahre alte Shim Chong plötzlich als Zweitfrau eines alten Chinesen wieder. Lenhwa, Lotosblüte, heißt sie jetzt, und alles ist so furchtbar anders, als sie es gewohnt ist. Viel zu essen hatte sie nie, und Betteln war ihr täglich Brot, denn sie diente ihrem blinden Vater als Augenpaar, doch der Alltag in dem fremden Haushalt kommt ihr erst recht vor wie ein böser Traum.
Als ihr Ehemann stirbt, wird ihr schmerzlich bewusst, dass dies für sie nur die erste Station einer Odyssee ist, die sie, als Handelsware missbraucht, von den Ufern des Gelben Flusses über Shanghai, Taiwan und Singapur bis in das Land der Geishas führen soll. Nach unzähligen sinnlichen wie schmerzvollen Erfahrungen entdeckt Shim Chong eines Tages die Macht ihres Körpers und nimmt ihr Leben in die eigenen Hände.
Ich war so gespannt auf das Buch. Japan und vor allem seine Geishas hatten mich sehr interessiert. So war ich ganz glücklich, als ich das Buch in der Bücherei entdeckte. Aber für mich war es nur mittelmäßig. Es kam keine richtige Stimmung auf, der Autor verlor sich irgendwie in den schönen Worten und ich hatte einfach viel mehr erwartet.
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber mich konnte das Buch einfach nicht abholen, die Erzählung plätscherte dahin und war langatmig und ohne jede Fasette.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Unterhaltsamer Geschichtsunterricht
Die Zarin und der Philosoph von Martina Sahler
Die junge Katharina krönt sich nach einem Putsch selbst zur Zarin. Sie sieht sich als Nachfolgerin von Peter dem Großen und will Russland nach Westen öffnen. Doch die Welt hält den Atem an, kann man der Deutschen auf dem Zarenthron trauen? Preußens König Friedrich II. schickt einen Philosophen nach Petersburg, um die Pläne der neuen Herrscherin auszuspähen.
Stephan Mervier ist beeindruckt von Katharina, von ihrer Klugheit, ihrem Charisma, aber Russlands Rückständigkeit und das Elend der Leibeigenen machen ihn wütend. Dabei wächst der Widerstand im Winterpalast längst heran. Eine enge Vertraute Katharinas kämpft auf Seiten der Unterdrückten. Stephan verliebt sich in die mutige Rebellin, die in großer Gefahr schwebt. Denn die Zarin fördert zwar Fortschritt, Bildung und die Wissenschaften, aber ihre Herrschaft ist absolut, und sie setzt ihre Macht mit äußerster Härte durch.
So macht Geschichte Spass. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, also die Geschichte von Katharina der Großen, aber so würde es in der Schule viel mehr Spass machen.
Die Geschichte ist packend erzählt, ich finde die Gegebenheiten in Russland super spannend und ich liebe das russische Reich, oder viel mehr die Geschichte.
So machen auch historische Romane großen Spass und ich kann die Geschichte nur empfehlen.
Zwischendurch hatte das Buch seine Längen und es ist ein zweiter Teil. Das ich aber den ersten nicht las, ist ja meine schuld. Trotzdem kann man dieses Buch, meiner Meinung nach, auch alleine lesen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Emailgeschichte mit Suchtpotential
An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer
„Du kennst mich nicht, aber ich schreibe dir trotzdem.“ So beginnt die Geschichte von Bett und Avery, deren alleinerziehende Väter die verrückte, romantische Idee haben, dass sie eine Familie werden könnten. Nicht mit Bett und Avery! Obwohl sich die beiden Mädchen auf gar keinen Fall kennenlernen wollen, beginnen sie vor lauter Neugierde, in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihren Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen.
Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai – wie sie sich mittlerweile nennen – ihre persönlichsten Gedanken und Geheimnisse an und können sich ein Leben ohneeinander nicht mehr vorstellen.
Eine ungewöhnlicher Anfang, eine Mail an eine Fremde. Die abweisende Antwort dazu. Und schon sind wir mittendrin in einer Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe.
Ich fand die Idee großartig, ich mochte den Schreibstil und ich mochte Sternhai -Bett- und Nachteule -Avery- gleich total gerne. Sie sind so authentisch.
Diese Art von Roman habe ich bisher noch nicht so oft gelesen, aber ich könnte mich durchaus damit anfreunden. Es ist so, wie die Jugend heute. So kommunizieren wir, so sieht unser Alltag aus.
Und natürlich hat mich die Story der beiden total berührt und begeistert. Gerne mehr davon
Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung








