Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Zieht sich lang hin
Something in the water Im Sog des Verbrechens ist ein Thriller der Autorin Catherine Steadman. Das Ehepaar Erin und Mark befindet sich in den Flitterwochen als sie Geld, ein Smartphone, einen USB Stick und Diamanten in einem Koffer finden der im Meer treibt. Wie es sich herausstellt stammt der Koffer aus einem abgestürzten Flugzeug nach dem niemand offiziell sucht.
Nachdem sie beschließen alles zu behalten spitzen sich die Umstände rund um Erin und Mark zusammen, denn inoffiziell wird nach den Fundstücken gesucht.
Die Geschichte selber ist ganz gut und die Grundidee klingt spannend, leider ist es der Autorin nicht gelungen bei mir Spannungsbögen aufzubauen oder das ich die Geschichte wirklich interessant finde. Die Erzählweise ist sehr weitschweifig und nicht dazu geeignet die für ein Thriller für mich notwendige Spannung aufzubauen. Auch die Hauptcharaktere sind eher flach und Erin ist mir zu naiv und in ihrer Neugierde, die alles verschlimmert, unsympathisch. Ihre Fehler führen letztendlich zu den Ereignissen die im Prolog genannt werden. Mark wartet mit einer Überraschung auf und ist als Protagonist wenig fassbar. Die Geschichte wird aus Erins Sicht erzählt und lässt den Leser daher wenig von den anderen Charakteren erfahren. Insgesamt dümpelt die Geschichte eher herum als richtig Fahrt aufzunehmen. Um Zeit herumzubringen zwar geeignet aber kein Pageturner.
Rezensionen von Streiflicht:
Eine wundersame Reise
Die Runenmeisterin
Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Die Geschichte um die Zwillinge Ayrin und Baren hat mich wirklich begeistert. Leider war der Schluss für mich dann sehr überstürzt und hastig, sodass ich einen Punkt abziehen muss. Da ist der Zauber dann ir-gendwie verloren gegangen, schade.
Ich hoffe nun auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2020 folgen soll und dann hoffentlich die Fäden wieder aufnimmt und erneut so wunderbar und wundersam zusammenfügt, wie es der Großteil dieses Buches getan hat.
Die Lebensgeschichte der Zwillinge ist unglaublich und führt dazu, dass sie mit einem fahrenden, oft kauzigen Runenmeister unterwegs sind. Ayrin erlernt seine Fertigkeit als Runenmeisterin und erweist sich als sehr begabt und kraftvoll. Was dann folgt, ist einfach nur toll und die Reise bzw. die Geschichte nimmt immer weiter Fahrt und Geschwindigkeit auf. Ihre Gegenspieler sind uralt, mächtig und voller geheimnisvoller Kräfte. Und auch die Frage nach der Herkunft von Ayrin und Baren ist rätselhaft.
Ein spannendes Buch, das mir sehr gefallen hat und auf dessen Fortsetzung ich mich schon jetzt freue.
Rezensionen von Streiflicht:
Erneut Morden im Norden
Die zweite Sünde von Isabel Aigen
Da ich bereits andere Bücher der Autorin Isabel Aigen kenne, war ich wieder sehr gespannt auf „Die zweite Sünde“. Es war ein schönes Wiedersehen mit den Hauptfiguren bzw. Ermittlern, die ich bereits in den Vorgängern kennen gelernt hatte und sehr mochte. Fast wie ein Besuch bei alten Freunden – herrlich.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Kombination von Familienleben und Kriminalfall auf der anderen Seite. So hat man nicht nur einen spannenden Fall, sondern auch gemütliche, anheimelnde Passagen, eine gute Mischung!
Die Todesfälle und ihre Verknüpfungen haben mich sehr in ihren Bann gezogen und mich unter Spannung gesetzt. Bis fast zuletzt hatte ich keine Ahnung, wer das warum getan hat. Unterwegs auf dem Weg zur Lösung gab es die eine oder andere Überraschung, das fand ich toll. Ich mag es, wenn der Autor es schafft, einen auf die falsche Fährte zu locken oder einen zu verwirren. Natürlich ist es auch schön, ab einem gewissen Punkt eine Idee zu haben, die sich dann auch bestätigt. Auch das war hier der Fall.
Fazit: Rundum gelungen, alles drin, was ein guter Krimi bracht. Spannung, ein verzwickter Fall, der Überraschungen bietet und am Ende eine gelungene, runde Auflösung mit einem Schuss Familienleben. Ich hoffe, bald wieder in Mordfriesland unterwegs sein zu können.
Rezensionen von Streiflicht:
Mut machend
Und morgen die Welt von Samira Mousa
Dieses Buch reiht sich ein in die aktuell sehr beliebten Erfahrungsberichte von Menschen, deren Lebensgeschichte eine besondere ist. Gleichzeitig hebt sich das Buch aber wohltuend vom Einheitsbrei ab, dadurch, dass die Autorin Samira Mousa ihren ganz eigenen Kopf hat. Und genau so lebt sie auch und genau so schreibt sie auch.
Mir hat das Buch sehr viel Spaß beim Lesen gemacht und zugleich hat es mich fasziniert. Statt sich nach der Diagnose der unberechenbaren Krankheit MS zu verziehen und die Welt zu hassen, zieht die Autorin los und lebt das Leben. Sie kennt ihre Einschränkungen, macht aber das Beste daraus und lässt sich nicht unterkriegen. Wie schon der Untertitel sagt: Wie ich einen Schicksalsschlag in das größte Abenteuer meines Lebens verwandelte.
Ich habe mehrfach gelesen, dass die Autorin manchmal seltsam ist oder nicht nachvollziehbare Dinge tut. Genau das fand ich spannend – sie ist eben ein ganz besonderer Mensch, der sich nicht in eine Schablone pressen lässt. Das ist authentisch und umso interessanter, sie (zumindest durch das Buch) kennen zu lernen.
Meiner Meinung nach kann dieses Buch vielen Menschen Mut machen – nicht nur Kranken, sondern jedem, der manchmal am Leben verzweifeln will, oder der gerade nicht weiß, wohin sein Weg führen soll. Ein tolles Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe.
Rezensionen von Streiflicht:
Süß und unterhaltsam
Die wilde Baumhausschule: Raubtierzähmen für Anfänger von Allert Judith
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mir die Kurzbeschreibung und auch das Cover so gut gefallen haben. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Patenkind und seinem Bruder (7,5 und 11 Jahre alt) gelesen und beide fanden es witzig. Die Kleine mehr, aber vom Alter her passt das ja auch eher.
Sie hat begeistert mitgefiebert und wiederholt das Buch nun fleißig immer wieder.
Man merkt, dass das Buch voller Liebe und Fantasie und mit Begeisterung geschrieben wurde. Es ist nicht nur witzig und unterhaltsam, sondern auch spannend. Die Kinder lernen einiges über verschiedene Tiere, aber auch, was wirklich wichtig ist im Leben, wie zum Beispiel Freundschaft, Ehrlichkeit und ähnliches.
Ein sehr lebensnahes und wunderbares Buch, das ich gerne weiterempfehle!
Rezensionen von Streiflicht:
Für mich perfekt
Brot backen mit Christina von Christina Bauer
Da ich schon das Kuchenbuch von Christina habe, wollte ich das Brotbacken-Buch auch unbedingt haben. Ich war total neugierig und schon beim ersten Durchblättern hellauf begeistert. Die vielen schönen Rezepte und ansprechenden Bilder haben mir sofort gefallen. Auf den zweiten Blick habe ich dann gesehen, wie übersichtlich und einfach die Rezepte sind und dass man die Zutaten leicht bekommen kann.
Das mag ich besonders, denn es ist nicht schön, wenn man etwas backen oder kochen möchte und vorher stundenlang durch die Gegend rennen muss, um überhaupt eine Zutat zu finden.
Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung, die ich gut nachvollziehen und vor allem auch nachmachen konnte. Ich denke, das Buch ist durchaus auch für Anfänger geeignet, die noch keine großen Erfahrungen haben. Hilfreich sind hier auf jeden Fall die ersten Seiten im Buch, die erklären, wie man verschiedenste Probleme und Fehler lösen und beheben kann. Für mich war der Tipp, wie man Dampf in den Ofen bekommt, Gold wert. Das Krustenbrot, das ich anschließend gebacken habe, war einfach ein Gedicht. Und auch das weitere Austesten der Rezepte hat mir großen Spaß gemacht. Bisher hat alles perfekt funktioniert und tolle Ergebnisse gebracht. Dass man an der einen oder anderen Stelle nachjustieren muss, um auf die Eigenheiten des Ofens oder des persönliche Geschmackes eingehen zu können. So habe ich beispielsweise das Krustenbrot einmal mit deutlich mehr Brotgewürz und einmal mit Walnüssen gebacken. Herrlich und so wunderbar einfach, wenn die Basis schon da ist und stimmt.
Dieses für mich perfekte Buch wird einen besonderen Platz in meiner Sammlung von Koch- und Backbüchern finden. Ich freue mich jetzt schon auf viele weitere leckere Brote, Kuchen und andere Backwaren!
Rezensionen von Gaby 2707:
Schön, dass Max Raintaler wieder ermittelt
Monacomord von Michael Gerwien
München: Eine junge Frau soll in den Isarauen von ihrem Mann erschlagen worden sein. Oder war es doch ein tödlicher Unfall? Die Münchner Kripo ist gnadenlos unterbesetzt und so wird Exkommissar und heute Privatermittler Max Raintaler von seinem ehemaligen Kollegen und Freund Franz Wurmdobler angeheuert, sich um diesen Fall zu kümmern.
Doch kaum hat er den Fall übernommen, trifft die Familie ein Drama nach dem anderen. Aber auch Max gerät ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters, der ihm, gerade aus dem Knast entlassen, nach dem Leben trachtet.
Ich war schon so oft dabei, wenn Exkommissar Max Raintaler der Kripo München ausgeholfen hat die Fälle zu klären, dass es auch in diesem Buch wie Besuch bei Freunden ist. Man kennt sich schon: Max mit seiner Monika, die eine kleine Kneipe führt; Franz und seine Sandra, die immer Dienstag und Donnerstag zum Yoga geht, Monikas Freundin Anneliese, die immer wieder gerne in der Kneipe aushilft und Josef Stirner, der schnauzbärtige Torwart vom FC Kneipenluft. Sie alle sind hier wieder mit von der Partie. Aber auch die Menschen, die ich noch nicht kenne, die mir hier begegnen hat Michael Gerwien so detailliert und farbig gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen und schnell ein Bild im Kopf habe. Besonders gefällt mir der Ehemann der Toten Robert Hemmschuh. Aber nur weil er 60ger Fan ist, wie fast alle Giesinger.
Der Kriminalfall, der Max zu Beginn übernimmt, wächst sich zu mehreren Fällen aus, wobei ich lange nicht weiß, hängen die alle irgendwie zusammen oder muss ich jeden als individuellen Fall betrachten. Dadurch wird die Spannung, die von Anfang an da ist noch weiter angeschürt.
Ich fand es auch diesmal wieder toll, mit Max durch mein München zu ziehen – er mit dem Radl, ich lesenderweise ihm auf den Fersen. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Menschen, ihre Mentalität, das alles macht den Lokalkolorit aus.
Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, warum das Buch „Monacomord“ heißt. Warum? Das findet ihr beim Lesen bitte selbst heraus.
Auch mit diesem Buch hat Michael Gerwien mich sehr gut unterhalten, mir die charakterlich verschiedensten Persönlichkeiten vorgestellt und einen Kriminalfall konstruiert, bei dem ich zum Schluss über die Auflösung erstaunt war. Sehr gut gemacht.
Rezensionen von Streiflicht:
Weiter so!
Nell Sweeney und die blutrote Wahrheit von P. B. Ryan
Auch dieses Buch habe ich quasi in einem Rutsch verschlungen. Es ist wie die beiden Vorgänger spannend, atmosphärisch und herrlich interessant. Ich hoffe, da kommen noch viele weitere Bücher über das ungleiche Ermittlerpaar und seine kuriosen Fälle. Inzwischen habe ich Nell und Will schon so lieb gewonnen, dass ich das Buch gar nicht zu Ende lesen und sie loslassen wollte.
Andererseits wollte ich aber unbedingt wissen, wer die berühmte Schauspielerin ermordet hatte und warum.
Erneut ist es gelungen, das Boston der frühen Tage darzustellen und das Leben der höheren Gesellschaft, die dort in den besten Vierteln lebt. Besonders gut gefallen mir immer die detailreichen Beschreibungen, die die damalige Stadt vor meinem inneren Auge erstehen lässt. Ich kann mir wunderbar vorstellen, wie es damals dort ausgesehen hat und was den Menschen, gerade denen des „Stadtadels“ so wichtig war. Und genau darum geht es am Ende auch beim Kriminalfall. Eine wunderbare Verbindung und gelungene Inszenierung! Weiter so!
Rezensionen von Streiflicht:
Tolle Fortsetzung
Nell Sweeney und der dunkle Verdacht von P.B. Ryan
Ich habe die Beschreibung von Nell Sweeny zum ersten Band gelesen und war gefangen. Ein historischer Krimi, da kann ich kaum nein sagen. Und dann kam Nell und hat mich einfach begeistert. Genauso wie Will, ihr unfassbar toller Gegenpart, in den ich mich heimlich ein bisschen verliebt habe. Daher wollte ich natürlich unbedingt auch die beiden Nachfolger lesen.
Und was soll ich sagen? „Der dunkle Verdacht“ hat mich ebenfalls wieder in seinen Bann gezogen und mich mit in Nells und Wills Welt gerissen. Wunderbar gelungen ist das Zusammenspiel dieser beiden so verschiedenen Menschen, die aus verschiedenen Welten stammen und nun auch wieder in verschiedenen Welten leben, quasi einmal die Rollen getauscht haben. Besonders gut gefallen haben mir die Zwischentöne in der sehr komplizierten Beziehung zwischen diesen beiden, die nicht so können, wie sie gerne würden.
Der Kriminalfall ist herrlich verwirrend und verworren und lässt sich nicht so schnell entschlüsseln, weder für die beiden Hobbydetektive, noch für den Leser. Zeitgleich erfährt man immer mehr über das damalige Leben in Boston, was mich sehr begeistert hat. Ich mag es, wenn ich in die Historie eintauchen kann und das so ganz nebenbei in einem Roman. Hier ist das perfekt gelungen und nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich sofort den dritten Teil in die Hand genommen.
Rezensionen von Streiflicht:
Geschichte spannend verpackt
Die Zarin und der Philosoph von Martina Sahler
Auf dieses Buch der Autorin Martina Sahler war ich sehr gespannt, da ich den Vorgänger „Die Stadt des Zaren“ sehr mochte. Erneut entführt die Autorin ihre Leser gekonnt und spannend in die Welt der russischen Zaren. Schon nach ein paar wenigen Seiten ist man im Geschehen gefangen und hat quasi eine Zeitreise unternommen.
Geschichte ist hier spannend verpackt in einen Roman – nie trocken oder langatmig, aber immer lehrreich, gut recherchiert und interessant. Man merkt, dass Martina Sahler Wert darauf legt, die damaligen Verhältnisse, Sitten und Gebräuche authentisch und wirklichkeitsnah zu schildern. Das mag ich sehr.
Außerdem schreibt die Autorin so wortgewandt und detailreich, ja fast schon liebevoll, dass man richtig mit den Figuren mitfiebert und wirklich an ihrem Leben und Schicksal interessiert ist. Es macht einfach Spaß, die Seiten umzublättern und immer weiter zu erfahren, was noch alles geschieht.
Wer historische Romane mag, wird dieses Buch – genauso wie seinen Vorgänger – lieben! Ich bin gespannt, auf welche Reise uns die Autorin als nächstes entführt.










