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Rezensionen von Pink Anemone:

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Gelungene Anthologie mit versch. Genres und Autoren zum Thema Flug-Horror

Flug und Angst von Michael E. Lewis

Nichts ist Stephen King ein größerer Gräuel, als fliegen zu müssen. Zusammen mit Mitherausgeber Bev Vincent teilt er nun seine Flugangst mit seinen Lesern. Die Anthologie versammelt alles, was gründlich schiefgehen kann, wenn man sich auf 30.000 Fuß Höhe mit 500 Knoten in einem Metallgefährt (einem Sarg?) durch die Lüfte bewegt.

Flugreisen verwandeln sich hier schnell in Albträume, auf die man nie im Leben gekommen wäre. Da überlegt man es sich lieber zweimal, ob der Weg zum Ziel nicht in einer letzten Reise mündet ... (Klappentext)

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"Falls ihr eine Reise mit Delta, American, Southwest oder einer anderen Fluggesellschaft vorhabt, seid ihr gut beraten, wenn ihr ein Buch von John Crisham oder Nora Roberts mitnehmt statt dieses. Aber selbst wenn ihr euch auf sicherem Boden befindet, solltet ihr euch gut anschnallen."
(S. 16)

Hier hält man eine Anthologie von Horror- und Thriller-Storys in den Händen, welche sich rund um das Thema Flugreise drehen, ergo - die ideale Sommerlektüre kurz vor oder während einer geplanten Flugreise, um so richtig in Stimmung zu kommen *g*.

Eingeleitet werden diese Kurzgeschichten durch ein Vorwort von Stephen King, neben Bev Vincent der Herausgeber dieses Buches. Hier wird übrigens schnell klar, dass King alles andere als ein Freund von Flugreisen ist. Die einzelnen Storys werden ebenfalls von einem kurzen Vorwort von King eingeleitet, quasi ein Mini-Klappentext aus der Feder des Master of Horror.

Und nun möchte ich Euch jede einzelne Story grob vorstellen, damit Ihr wisst was Euch erwartet.

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1. "Cargo" von E. MIchael Lewis

Wir schreiben das Jahr 1978 und befinden uns an Board eines Lastflugzeuges, welches normalerweise Soldaten, Fallschirmspringer und militärische Ausrüstung der Amis transportiert. Diesmal ist die Fracht etwas anderes, denn es werden Särge von Panama in die USA geflogen. Mit dabei Hernandez, ein junger Mann, der seinen ersten Auslandseinsatz hinter sich hat und mit einer postraumatischen Belastungsstörung in die USA zurückgebracht wird, die Krankenschwester Pemry und der Ich-Erzähler Tech Sergeant Davis, der für die Bewachung der Ladung zuständig ist. Hernandez scheint auf dem Flug durchzudrehen, denn er ist sich sicher die Toten aus den Särgen singen zu hören. Doch liegt es an seinem psych. Trauma oder ist die Fracht wirklich lebendiger als angenommen?
- Hier habe ich mir etwas mehr erwartet.

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2. "Das Grauen der Höhe" von Sir Arthur Conan Doyle

Der Schöpfer von Sherlock Holmes hat sich auch gerne mit paranormalen Themen und Erfindungen beschäftigt und so erschuf er auch die ein oder andere Schauergeschichte, welche beides verband.
Diese Erzählung erschien 1913, als Flugzeuge noch nicht höher als 12.000-18.000 Fuß flogen und er sich vorstellte was in noch größerer Höhe existieren könnte und was passiert, wenn ein Flugzeug mit diesem zusammentreffen würde.
- Doyle wäre auch ein genialer SciFi-Autor gewesen.

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3. "Albtraum auf 20.000 Fuß" von Richard Matheson

Auch dies ist ein Klassiker, wenn auch jüngeren Alters. Diese Story erschien ursprünglich 1961 und beinhaltet DEN Flughorror schlechthin. Ein Wesen, welches sich an der Tragfläche zu schaffen macht ... oder war es doch nur eine Wahnvorstellung aufgrund eines Nervenzusammenbruchs?
- Eine wirklich furchterregende Story

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4. "Die Flugmaschine" von Ambrose Bierce

Nur eine halbe Seite auf der ersichtlich ist, wie skeptisch Bierce gegenüber Flugmaschinen war.
- Kurz und knapp, trotzdem bekommt man einen guten Eindruck in das Denken der Menschen von früher.

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5. "Luzifer!" von E.C. TUBB

Was würdet Ihr machen, wenn Ihr mit einem Klick die Zeit um 1 Minute zurückdrehen könntet? Zu jeder Zeit und immer wieder? In 60 Sekunden kann so manches passieren und so manches kann man rückgängig machen. Unser Protagonist hat so einen Gegenstand und was das mit Flug und Angst zu tun hat lest Ihr am besten selbst.
- Es sei nur so viel gesagt: Abgefahren!
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6. "Die fünfte Kategorie" von Tom Bissell

Ein Anwalt der Regierung, welcher für die Gesetze der "erweiterten Verhörmethoden" in bestimmten Fällen zuständig war und sich dadurch mit Menschenrechtsaktivisten rumschlagen muss, bekommt seine Gesetzesentwürfe zu spüren ... auf dem Rückflug nach einer dieser Sitzungen für Menschenrechte.
- Eine äußerst beklemmende Story

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7. "Zwei Minuten fünfundvierzig Sekunden" von Dan Simmons

Eine Story von Dan Simmons darf in so einer Anthologie natürlich nicht fehlen. Dieser Autor ist in fast jedem Genre zu Hause. In dieser Story beschäftigt sich jemand mit Höhenangst, was sich in dieser Zeit ereignen könnte, während eines Fluges bis ... An was würdet Ihr eigentlich denken, wenn ein Flugzeug mit Euch an Board ...?
-Atmosphärisch und beklemmend zugleich; ein Simmons eben.

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8. "Diablitos" von Cody Goodfellow

Ruyan Rayborn III. ist Kunstschmuggler. Diesmal hat er ein ganz besonderes Artefakt in seiner Reisetasche, welches er durch den Zoll und somit in die Staaten schmuggelt. Wenn er gewusst hätte, welch gefährliches Ding in seinem Besitz ist, hätte er es sich 3x überlegt. Damit ist er nun ein äußerst gefährlicher Fluggast - gefährlich für alle anderen und tödlich.
- Danach beobachtet man wohl jeden Fluggast um sich äußerst skeptisch.

"Eilig stopfte Ryan seine Tasche voll, steckte sein Bargeld ein, wandte sich um, hastete die kaputte Rolltreppe hinauf und lief schließlich durch ein langgestrecktes, größtenteils unbeleuchtetes Terminal zu seinem Flugsteig, bevor er bemerkte, dass seine Papiere von Speichel verklebt und mit Blut besprenkelt waren."
(S. 182)

9. "Luftangriff" von John Varley

"Luftangriff" ist ein SciFi-Klassiker aus dem Jahr 1977, welcher 1983 zum Roman "Millenium" ausgebaut und 1989 verfilmt wurde. Manchen dürfte die Story also als "Millenium - Die 4. Dimension" bekannt sein. Eine geniale SciFi-Story über Zeitreisende aus der Zukunft und eine Flugzeugkollision in der Gegenwart.
- Nach dieser Story MUSS ich das Gesamtwerk unbedingt lesen"

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10. "Freigabe erteilt" von Joe Hill

Der Sohn von Stephen King hat diese Kurzgeschichte eigens für "Flug und Angst" geschrieben und die hat es wirklich in sich. Stellt Euch vor Ihr sitzt im Flugzeug und unter Euch bricht der 3. Weltkrieg aus...
- Geniale Story, genialer Schreibstil!

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11. "Kriegsvögel" von David J. Schow

Auch hier ist Krieg das Thema. Es erzählt uns ein alter Mann, einst Mitglied des 44. Bombengeschwaders der Air-Force, wie es im 2. Weltkrieg war und was dieser aufgeweckt hat. Hier bekommt man nicht nur eine detailierte Darstellung der Bombenflüge über Deutschland, welche selbst mich fesseln konnte. Es versteckt sich eine traurige Message zwischen den Zeilen.
- fesselnd und beklemmend

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12. "Die Flugmaschine" von Ray Bradbury

Ray Bradbury ist wohl jedem ein Begriff, der im Genre SciFi und Phantastik liest. Der Autor von "Fahrenheit 451" und "Die Mars-Chroniken" beweist mit dieser kleinen Story, dass er selbst auf nur 8 Seiten die Leserschaft zu fesseln weiß.
- Spannend und nachdenklich stimmend

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13. "Zombies im Flugzeug" von Bev Vincent

Natürlich darf auch keine Zombieapokalypse fehlen und hier ist ein Flug in ein sicheres Land der letzte Ausweg einer kleinen Gruppe. Diese Kurzgeschichte ist von einem der Herausgeber.
- Die Story hätte ruhig etwas länger ausfallen können, denn als diese endet, scheint es erst so richtig spannend zu werden.

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14. "Alt werden sie nicht" von Roald Dahl

Roald Dahl ist vor allem für seine Kinderbücher, wie z.B. "Charlie und die Schokoladenfabrik" bekannt, doch er war allgemein ein begnadeter Geschichtenerzähler, wie diese Story beweist. In dieser ist ein Kampfpilot zwei Tage verschollen. Jeder war sich sicher er wäre abgeschossen worden, als er plötzlich landete als wäre nichts geschehen. Seiner Meinung nach hat er jedoch nur eine Stunde für den Erkundungsflug gebraucht.
- Tolle Erzählkunst

"Es herrschte Spannung im Raum, eine feine, hohe Spannung, weil es hier zum ersten Mal um etwas ging, was weder mit Kugeln noch mit Feuer, noch mit Motorkotzen oder geplatzen Reifen oder Blut in der Kabine, weder mit gestern noch mit heute oder auch mit morgen etwas zu tun hatte."
(S. 342)

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15. "Mord im Himmel" von Peter Tremayne

Ein hochrangiger Firmenchef scheint auf der Boardtoilette eines Flugzeugs Suizid begangen zu haben. Dem Flugkapitän kommt dies jedoch etwas merkwürdig vor, denn die Waffe ist unauffindbar. Zum Glück sind der Kriminologe Dr. Fane und sein Freund Dr. Ross, Pathologe, unter den Fluggästen und sie nehmen sich dieses Falls an.
- Klassischer Krimi mit überraschender Auflösung

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16. "Ein Fachmann für Turbolenzen" von Stephen King

Auch Stephen King hat eigens für dieses Buch eine Story verfasst und dies ist eine typische King-Story (wenn auch nicht mit seinen früheren Kurzgeschichten zu vergleichen). Man weiß nicht wohin einem der Autor führt bis man mitten drin steckt und einem am Ende eine überraschende Auflösung erwartet.
- Haltet Eure Kotztüten bereit, denn es wird turbolent

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17. "Im Fall" von James Dickey

Lyrik über eine Stewardess, welche sich im freien Fall befindet. Wer hätte gedacht, dass Lyrik schön und beklemmend zugleich sein kann.
- Das hat mich regelrecht mitgerissen


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Wie Ihr also seht tummelt sich hier eine bunte Mischung an klassischen und zeitgenössischen Autoren und einige davon sind uns Lesern durchaus bekannt. Nicht jedoch diese Schmankerln an Kurzgeschichten, welche von den beiden Herausgebern Stephen King und Bev Vincent ausgegraben wurden.
Weiters ist hier für jeden Geschmack etwas dabei - Horror, Sci-Fi, Phantastik und Weird Fiction, Thriller and Crime und sogar ein lyrisches Werk. Für Gänsehaut und spannende Unterhaltung ist hier also gesorgt.

Im Anschluß ist noch ein Nachwort von Bev Vincent und ein ausführliches Quellenverzeichnis enthalten.

Fazit:
Zugegeben, nicht jede einzelne Story konnte mich völlig mitreißen oder mir die Nackenhaare aufstellen, doch ich fühlte mich durchwegs gut unterhalten und huschte von einer Story zur nächsten. Wer also keinen Bock auf eine happypeppi Sommerlektüre hat und stattdessen Spannung uns Gänsehaut bevorzugt, ist mit diesem Buch gut bedient.
Ich empfehle dieses Buch am besten vor oder während eines Fluges zu lesen. Wenn schon Nervenkitzel, dann richtig *g*.

"Ach, und falls ihr mal sehen solltet, wie jemand dieses Buch in einem Flughafen oder - noch besser - in einem Flugzeug liest, macht bitte ein Foto und schickt es uns."
(S. 431)

© Pink Anemone (inkl. Leseprobe)

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Gelungene Anthologie mit versch. Genres und Autoren zum Thema Flug-Horror

Rezensionen von yellowdog:

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Autobiografie eines US-Politikers

Shortest Way Home von Pete Buttigieg

Trotz des Titels ist Shortest way home von Pete Buttigieg auf Deutsch und es ist die Autobiografie des 37 Jahre jungen demokratischen Präsidentschaftskandidaten.
Eigentlich erstaunlich, dass ein so junger Politiker schon seine Autobiografie veröffentlicht, aber es ist natürlich ein geeignetes Mittel, sich den Wähler besser vorzustellen.

Das funktioniert auch, da Kindheit und Jugend sowie erste politische Erfolge als Bürgermeister auf persönliche Art dargestellt sind, die auch glaubhaft sind.
Der Untertitel des Buches lautet Meine Vision für die Zukunft Amerikas.
Diese Vision ist nicht genauer spezifiziert, er legt sich nicht fest, verweist mehr auf seine Erfahrungen als Soldat und Erfolge als Bürgermeister von South Bend in Indiana.
Ein politisches Sachbuch bekommt man nicht, aber die Innensichten eines repräsentativen US-Politikers sind interessant genug.

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Autobiografie eines US-Politikers

Rezensionen von Bibliomarie:

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Kühe, Kunst und Mörder

Die Kuh kennt keinen Feiertag von Bernd Gunthers

Die Kuh kennt keinen Feiertag und im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass es für Milka keinen Feiertag gibt. Auch wenn an ihrem Geburtstag nur das morgendliche Melken an ihr hängenbleibt und die anderen Pflichten quasi als Geschenk von den Familienmitgliedern übernommen werden.
Eine besondere Überraschung hat sich wohl ihr langjähriger Nachbar Max ausgedacht, er will sie mit einem Ultraleichtflieger besuchen, aber kurz vor dem Ziel stürzt er ab und überlebt das Unglück nicht.

Unglück – das mag Milka gar nicht glauben und mit der ihr eigenen Beharrlichkeit macht sie sich auf Spurensuche. Nicht unbedingt zur Freude ihres Freundes Paul, der der ermittelnde Beamte im Kommissariat ist und anfangs eher zur Unfalltheorie neigt. Milka bohrt tiefer und plötzlich mehren sich die Spuren und Hinweise, dass dieser Absturz gezielt herbeigeführt wurde. Eine der Spuren führt in die Kunstszene, Max hatte in diesem Sektor gearbeitet und Gutachten erstellt. Auch wenn sie sich den Zorn von Paul Eichert zuzieht, den ihre Einmischung zunehmend nervt, lässt Milka nicht locker.
Das Hohenloher Land muss eine Gegend mit viel krimineller Energie sein, die sich glücklicherweise immer in Buchform niederschlägt. Bernd Gunthers ist nun der dritte Autor aus diesem Landstrich, dessen Krimi ich gelesen habe. Das Buch war eine Überraschung für mich. Ich mochte den Plot, der wirklich sehr fein und verzwickt ausgedacht ist und mich lange im Dunkeln ließ. Aber vor allem mochte ich Milka, nicht zart schmelzend wie der Name suggeriert, sondern klug, zupackend und energiegeladen. Sie geht mit Verve und Logik ihren Spuren nach.
Aber auch die Nebenfiguren habe ich gemocht, allen voran Professor Ebert, den ich mir auch in weiteren Büchern wünschen würde.
Die Landschaft ist ebenfalls trefflich in Szene gesetzt. Aber was mir besonders gut gefiel, war der feine Wortwitz. Immer wieder musste ich über einzelne Beschreibungen schmunzeln, z.B. ein Smartphone das mit seinem Logo Bezug auf die Streuobstwiesen nimmt. Auf diese Idee muss man erst mal kommen. Ich mag auch Dialekte sehr gern und hier haben mir die Einsprengsel ebenfalls gut gefallen. Nur manchmal, und das ist Jammern auf hohem Niveau, spürt man in einzelnen Wendungen, dass der Autor bisher nur mit Sachbüchern in Erscheinung getreten ist.
Wenn ein Buch in dieser Gegend spielt, darf auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Schließlich hat auch Schwäbisch-Hällische Landschwein einen überragenden Ruf und beschriebenen Leckereien runden das Buch ab.
Milka hat das Zeug zu einer guten Ermittlerin und zusammen mit ihrem KHK Paul ergibt das ein gutes Gespann und freue mich, dass bereits ein zweites Manuskript in Pipeline ist.

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Kühe, Kunst und Mörder

Rezensionen von C. P.:

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Fängt stark an und lässt stark nach

Die Kuh kennt keinen Feiertag von Bernd Gunthers

Diese Dark Fantasy beginnt mit mehreren Handlungssträngen, welche sich zunächst kreuzen, um sich anschließend wieder voneinander zu entfernen. Da ist zum Einen Sorlost, die Goldene Hauptstadt des Kaiserreichs Sekemleth. Hier herrschen Intrigen, Prunk und Dekadenz, der Adel ruht sich auf Jahrzehnten des Friedens aus, verweichlicht zusehends und rangelt mit nicht immer fairen Mitteln um Macht.

Und die Hohepriesterin des Tempels bedient währenddessen in ihrer eigenen kleinen Welt den Aberglauben des Volkes durch Menschenopfer. Unter den Söldnern, von einem Adligen zum Sturz des Kaisers angeheuert, befindet sich der junge Marith, welcher seine wohlbetuchte Familie zu verheimlichen versucht und noch so ein paar andere unrühmliche Geheimnisse und Eigenschaften mit sich bringt.
Bis hierhin klingt soweit auch alles noch ganz spannend und vielversprechend, die Handlungen kreuzen sich beim Angriff auf den Palast, es kommt alles anders als gedacht und Marith flieht unter anderem mit der Hohepriesterin aus der Stadt. Anschließend wurde es leider ziemlich langweilig. Während die Handlungen in der Hauptstadt regelrecht ausplätscherten, wurden auch die Charaktere um Marith immer blasser und er selbst geriet dabei zusehends in der Fokus, ohne ausreichend Charisma zu besitzen, welches ihn hätte interessant machen können.
Der Stil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, sehr beschreibend, teilweise regelrecht aufzählend. Durch diese vielen Details und stellenweise sogar Wiederholungen geht es recht langsam voran. Unnötige Szenen, welche die Handlungen eher ausbremsen als vorantreiben, machen es nicht besser. Als interessantes Stilmittel hat die Autorin wie wörtliche Rede verfasste Gedanken verwendet, was ich an sich sehr interessant finde, doch auch hier nimmt es stellenweise Überhand.
Die Atmosphäre wiederum passt wunderbar zur Dark Fantasy. Blutig, skrupellos und stellenweise sehr direkt geht es zur Sache. Sowohl im Tempel als auch im Kampf. Magie wird verwendet, aber nicht schwerpunktmäßig. Und auch Drachen kommen vereinzelt vor.
Positiv zu nennen sind bei diesem Roman auf jeden Fall die düstere Atmosphäre, blutige Action, Intrigen und Verrat sowie der ein oder andere Plottwist. Für meinen Geschmack steht die Autorin sich mit ihrem ausladenden, zu Wiederholungen und Füllszenen neigenden Stil jedoch selbst im Weg, der Story eine durchgehende Spannung zu verleihen. Ebenso verblassten mir die anfänglich noch interessanten Charaktere zu sehr, ihr Handeln wurde immer weniger nachvollziehbar und Marith eine Hauptfigur, die mich mit keinerlei Charakterzug faszinieren konnte.

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Kühe, Kunst und Mörder

Rezensionen von C. P.:

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Interessanter Fall, brisantes Thema, unsouveräne Ermittler

R.I.P. von Sigurdardóttir Yrsa

Über Snapchat müssen Freunde und Bekannte entsetzt mitverfolgen, wie die Jugendliche Stella nach ihrem Job im Kino von einem Fremden brutal misshandelt und getötet wird. War sie ein zufälliges Opfer? Oder hatte der Täter sie gezielt gewählt? Die Freunde sind geschockt, die Polizei ratlos. Kommissar Huldar bittet die befreundete Psychologin Freyia um Mithilfe, die auch schnell einen Verdacht hat, was das Motiv betrifft.

Dann verschwindet der nächste Jugendliche, und eine weitere Welle brutaler Nachrichten breitet sich im Social Media aus...
R.I.P. ist der dritte Roman der Reihe um Psychologin Freyia und Kommissar Huldar, kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Die Verbrechen im Roman sind brutal und schockierend, ebenso jedoch auch, was dahinter steckt und was Freyja bei ihren Recherchen nach und nach herausfindet.
Thematisch fand ich den Roman sehr gut, ein brisantes Thema, welches ich hier nicht verrate, um die Überraschung nicht vorweg zu nehmen. Auch wenn ich Selbstjustiz nicht billige waren die Auslöser, welche zu den Taten führten, erschreckend und vor allem sehr überzeugend dargestellt. Wer letztendlich für die Verbrechen verantwortlich war blieb bis zum Schluss undurchsichtig, entsprechend konnte sich die Spannung recht lange halten.
Was mich am Roman sehr störte waren die zwischenmenschlichen Verhältnisse der Ermittler untereinander. Obwohl Menschenleben auf dem Spiel stehen schaffen es ein paar erwachsene Personen nicht, ihre privaten Zankereien und ihren Stolz hintenan zu stellen und bremsen die Ermittlungen dadurch regelrecht aus. Mir unverständlich. Die Gründe hierfür sind zumeist typbedingt und wurden auch in den Vorgängerbänden bereits thematisiert, sind aber ausreichend verständlich dargestellt. Dennoch ging mir bei dem wiederholt unsouveränen Verhalten auf Kosten der Ermittlungen mehr als einmal die Hutschnur hoch.
Ein solider Thriller mit einem brisantem Thema, brutalen Verbrechen und leider zuviel unsouveränem Profilierungsgehabe seitens der Ermittler.

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Interessanter Fall, brisantes Thema, unsouveräne Ermittler

Rezensionen von nil_liest:

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Lebe lieber ungewöhnlich

R.I.P. von Sigurdardóttir Yrsa

Das Bilderbuch „Meine ganz (außer)gewöhnlichen Nachbarn von Mikel Casal ist ein herrliches Bilderbuch! Nicht nur für die Kleinen, auch für größere Kinder und uns Erwachsene ein Highlight! Es werden verschiedenste Charakteren und Menschen porträtiert. Man merkt dem Buch an, dass es dem Autor wichtig ist die Individualität in den Vordergrund zu stellen.

Nach dem Motto jeder kann so sein wie er möchte und das ist auch sehr wichtig! Vorlesbar ab 3 Jahren, wenn die Kinder es gewohnt sind viel vorgelesen zu bekommen. Dieses Buch muss auch nicht am Stück gelesen werden, es eignet sich dazu immer mal wieder einen neuen Nachbarn kennenzulernen oder noch mal zu lesen. Daher ein Buch das früh gelesen werden und lange einen Reiz hat. Natürlich ab 5 Jahren aufwärts ist es in einem Rutsch durch, eröffnet aber Anreize für Gespräche.
Die Gestaltung ist eher schlicht gehalten, aber überzeugend. Ich finde das Bilder und Text sehr gut zusammen harmoniert.

Auch wenn wir natürlich unsere jetzigen Nachbar nicht hergeben wollen, haben wir im Buch unsere Lieblingsnachbarn gefunden: meine Tochter mag Telmo, mein Sohn Ali, und ich natürlich Sara. Wenn ihr nun rausfinden wollt wer diese bezaubernden Menschen sind, dann greift einfach mal zu diesem schönen Bilderbuch.

Fazit: die Welt ist bunt und wir erfreuen uns daran.

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Interessanter Fall, brisantes Thema, unsouveräne Ermittler

Rezensionen von Bibliomarie:

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Mörderjagd mit Häkelnadel

R.I.P. von Sigurdardóttir Yrsa

South Pendrick im malerischen Cornwall hat in der letzten Zeit einige Bewohner verloren. Aber das neu hinzugezogene Ehepaar Percy und Lavinia Sheldrake ist nicht sehr angesehen. Arrogant und neureich lautet das Urteil der Dörfler. Lediglich Bee Merryweather bemüht sich um Lavinia, sie ist selbst erst einige Zeit ansässig und weiß wie schwer es ist heimisch zu werden.

Wäre nicht ihr Engagement im Kirchenchor und ihre Spürnase für Ungemach, sie wäre immer noch isoliert.


Eines Tages – sie bringt grade eine Lieferung gehäkelter Eierwärmer zur Post – sieht sie einen Fremden vor dem Anwesen der Sheldrakes rumlungern. Und dieser Fremde wird einige Tage später im Park tot aufgefunden, nur unzureichend vergraben, der Nachbarshund hat ihn beim Spielen aufgespürt. Das lässt Bee keine Ruhe, vor allem weil sich die Sheldrakes plötzlich sehr seltsam verhalten.


Die Krimis von Karin Kehrer sind gemütliche Landhausgeschichten. Sie spielen in malerischen Dörfern – richtigen Postkartenidyllen – und ihre Figuren sind ähnlich gezeichnet. So ist die Teestubenbesitzerin eine Tratschtante und Giftspritze, die Polizisten gemütlich und die Dörfler kauzig. Da der Untertitel einen Cornwall - Krimi ankündigt, hätte ich mir etwas mehr Landschaftsbeschreibung gewünscht.


Die Hobbydetektivin und Häkelfan Bee Merryweather ist schon im Pensionsalter und hofft noch auf ein spätes Glück mit dem Arzt Marcus, der leider noch an seine manisch-depressive Ehefrau gebunden ist und dessen Scheidungspläne immer wieder verschoben werden. Dann nimmt Bee seufzend die Häkelnadel und produziert Eierwärmer im Dutzend oder wendet sich ihren Ermittlungen zu, die meist im Beobachten oder geschickt-aushorchenden Plaudereien bestehen.


Das ist nett und beschaulich erzählt, eine schöne Tasse Tee und ein flackerndes Kaminfeuer passen zum gemütlichen Stil der Autorin. Die Handlung ist ein wenig vorhersehbar, aber das ist in diesem Genre durchaus üblich. Der Leser weiß, was ihn erwartet und wird auch nicht enttäuscht.


Die Geschichten wenden sich eindeutig an ältere Leserinnen, zu denen ich mich nach Lebensjahren auch zähle, aber trotzdem wünschte ich mir auch in diesem Cosy Crime ein wenig mehr Tempo und Pep.

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Interessanter Fall, brisantes Thema, unsouveräne Ermittler

Rezensionen von Gaby 2707:

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Angst und Panik – Gänsehaut pur.

Einer wird sterben von Wiebke Lorenz

Stella und ihr Mann Paul hatten vor 6 Jahren einen Autounfall bei dem ein Mensch ums Leben kam. Seitdem leben Beide in der Ungewissheit, ob nicht doch jemand etwas mehr über diesen Unfall weiß. Als ein Auto vor ihrer Villa auftaucht, die beiden Menschen aber nicht aussteigen, sondern nur zu beobachten scheinen, beginnt für Stella eine Zeit der Angst.

Und Paul, der als Pilot dauernd unterwegs ist, ist natürlich wieder mal nicht erreichbar.


Dies ist nun schon der dritte Thriller, den ich von Wiebke Lorenz gelesen habe. Und auch diesmal bin ich wieder total begeistert.

Wiebke Lorenz versteht es, mich mit ihrer spannenden Schreibweise in die beklemmende Atmosphäre, die Stella hier erlebt, hinein zu ziehen. Kleine, scheinbar unwichtige Ereignisse reihen sich aneinander und Stella bezieht diese alle auf sich und ihre Situation mit dem nicht verarbeiteten Unfall von damals. Das heizt die Spannung immer wieder an. Durch die vielen kleinen Details, die ich hier erfahre, kann ich mich sehr gut in Stella hinein versetzen, ihre Angst und ihre Panik, die sie aufzufressen scheint, zum Teil verstehen. Sie scheint so allein und hilflos. Gänsehaut pur.
Manches verstehe ich zwar nicht sofort. Die Aufklärung lässt aber keine Fragen offen.
Vor allem eine Wendung, die den Unfall und auch Pauls Verhalten erklären, finde ich grandios ausgearbeitet. Darauf wäre ich nie gekommen.

Da sich die Geschichte fast nur um Stella und Paul dreht, bleiben die weiteren Personen größtenteils etwas blass. Was die Geschichte, da sie nur in kleinen Randgeschichten spielen, absolut nicht stört. Wobei ich sagen muss: In einer solchen Nachbarschaft würde ich mich nicht wohlfühlen.

Nichts ist wie es scheint, alles verändert sich, selten hat mich ein Buch so gefesselt und mitgenommen. Ein packender Psychothriller mit einer unerwarteten Wendung. Absolut lesenswert!

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Angst und Panik – Gänsehaut pur.

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Empfehlenswert

Die geheime Mission des Kardinals von Rafik Schami

Syrien 2010/2011 – noch herrscht ein brüchiger Frieden im Land, obwohl man spürt, dass es an vielen Ecken schon gärt. Die italienische Botschaft erhält eine sonderbare Lieferung: ein Fass mit Olivenöl, darin eingelegt die Leiche des Kardinals Cornaro. Kommissar Barudi, der kurz vor seiner langersehnten Pensionierung steht, wird mit dem Fall konfrontiert.

Er weiß, dass er nur verlieren kann. Politische Verwicklungen sind vorprogrammiert und Recht und Gesetz sind in Syrien schon lange in der Hand des Geheimdienstes und seiner Günstlinge.

Barudi lässt sich allerdings nicht schrecken. Schon bald entdeckt er besondere Zeichen am Leichnam des Kirchenmannes: Goldmünzen unter den geschlossenen Augen und den Kardinalsring am falschen Finge. Bald steht im der italienische Beamte Mancini zur Seite – der Fall hat schließlich eine internationale Bedeutung.

Rafik Schami hat in diesem wunderschönen Roman den Hintergrund einer Kriminalhandlung gewählt um ein farbiges und realistisches Bild von Damaskus kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs zu zeichnen. Kenntnisreich, wie ich finde und sehr persönlich. Das Alltagsleben in Damaskus ist farbig und exotisch und doch spürt man, dass überall die Staatsmacht und die Geheimdienste lauern. Trotzdem pulsiert die Stadt, man trifft sich in Kaffeehäusern und kleinen Lokalen, der Duft von Kaffee und Kardamom und Gewürzen wird lebendig.

Wie immer spürt man den geborenen Erzähler Schami, er schweift ab, fügt kleine Episoden und Exkursionen zu allen möglichen Themen zu und doch haben all diese Abschweifungen eine Bedeutung für die Geschichte. Wir erfahren viel über Barudis Ehe, sein Leben, die Hoffnungen und Enttäuschungen die es ihm gebracht hat. Daraus resultiert eine Altersweisheit und Gelassenheit die sämtliche Widrigkeiten im korrupten Polizeiapparat an ihm abprallen lassen. Ich habe den Mann sofort ins Herz geschlossen.

Der Roman bietet Schami die Möglichkeit viel über die verschiedenen Religionen Syriens in die Handlung einfließen zu lassen. Das fand ich sehr interessant und füllte auch einige meiner Wissenslücken.
Dazu kommt Schamis Sprache, die mich immer wieder aufs Neue bezaubert, ich habe mich einfach von der Geschichte einfangen lassen und die Zeit über der Lektüre vergessen. Ich meine fast, jeder neue Roman von ihm übertrifft seine vorherigen Bücher.

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Empfehlenswert

Rezensionen von begine:

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Ein Highlight

Die geheime Mission des Kardinals von Rafik Schami


Rafik Schami ist seit vielen Jahren mein Lieblingsautor. Mit seinem neuen Roman „Die geheime Mission des Kardinals“ hat er ein wirklich gutes Werk geschaffen. Er schreibt über sein Heimatland Syrien mit Ernst und einem gewissen Humor.

Es ist im Jahre 2010, vor dem Krieg. Das Leben ist da schon nicht so leicht, wer etwas gegen den Präsidenten sagt, ist schnell tot.

In der italienischen Botschaft in
Damaskus wird ein Kardinal aus de, Vatikan in einem Fass mit Olivenöl gefunden.

Kommissar Barudi soll ermitteln. Er ist kurz vor seiner Rente, es soll sein letzter Fall werden. Barudi ist manchmal etwas aufbrausend. Sein Arzt und Freund rät ihm, Traue niemand, auch mir nicht, denn unter Folter rede ich. Darum soll er Tagebuch schreiben, aber es gut verstecken, das macht er dann auch.
Aus Italien wird ihm sein Kollege Kommissar Mancini zur Seite gestellt. Die beiden müssen gefährliche Situationen bestehen. So werden sie von Auf ständigen gefangen genommen.

Der Autor lässt uns die Atmosphäre seines Landes lebendig werden. Da ist einmal der Glaube und der Aberglaube des Volkes und es kommt zu Verrat und Mord.
Der Roman hat mich gefesselt, ich habe mit den Kommissaren ermittelt.

Wie immer hat mich Rafik Schami mit seiner Geschichte berührt. Diesen Roman empfand ich als den Besten seit langer Zeit.

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Ein Highlight