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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

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Mars Mission

Red Star Rebels von Amie Kaufman

Inhalt
Cleo ist als illegale Anhalterin auf den Mars gekommen und versteckt sich auf der Pax Station. Hunter Graves, Sohn eines Mega Konzerns, ist gerade erst auf dem Mars angekommen und deshalb noch nicht registriert. Als plötzlich ein Alarm ausgelöst und evakuiert wird, bleiben Cleo und Hunter allein zurück.

Um zu überleben, müssen sie zusammenarbeiten.

Sprache
Der Schreibstil ist locker und lustig. Die Situation ist spannend und hält einige Überraschungen bereit. Die überraschenden Momente sind klug eingebaut und es hat Spaß gemacht Cleo und Hunter auf ihrer Mission zu begleiten. Man kann ihre inneren Konflikte und ihre Anziehung gut nachvollziehen. Die Liebesgeschichte hätte ich hier allerdings ehrlich gesagt gar nicht gebraucht. Sie war süß, aber die Geschichte hätte größtenteils auch funktioniert, wenn die beiden eine Freundschaft entwickelt hätten. Und dann hätte auch mein Sohn mehr Interesse am Buch gehabt. Die Story hätte ihn gereizt, so ist es eher nichts für ihn.

Charaktere
Cleo und Hunter sind ein sehr ungleiches Gespann. Cleo ist unter schwierigen Verhältnissen groß geworden und musste sich durchkämpfen. Für vieles davon macht sie den Konzern der Graves verantwortlich, deshalb hat sie eine gehörige Abneigung gegen die Familie. Für sie ist Hunter der typische Rich Boy.
Hinter dieser Vorstellung von Hunter, die viele haben, steckt aber viel mehr.
Mir hat die Dynamik zwischen den beiden sehr gut gefallen. Die beiden ziehen sich gerne gegenseitig auf. Das war sehr unterhaltsam.

Fazit
Ein spannendes Weltraum-Abenteuer!

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Mars Mission

Rezensionen von clematis:

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Rache

Sunshine Man von Emma Stonex

Nach 18 Jahren wird Jimmy Maguire aus dem Gefängnis entlassen. Auf diesen Moment hat Birdie Keller die ganze Zeit gewartet, denn endlich kann sie ihre Pläne nach Rache umsetzen, den Mord an ihrer Schwester sühnen.

Birdie erzählt aus ihrer Sicht in der Ich-Form, auch Jimmys Blickwinkel wird in etlichen Kapiteln eingenommen.

Da der Lebensweg mancher Figuren recht ähnlich verläuft und zudem immer wieder in die Vergangenheit geschwenkt wird, wirkt der Handlungsverlauf zuweilen etwas verwirrend, nicht immer ist zu Beginn einer Szene klar, um wen es gerade geht. Den durchaus interessanten Einblicken in die Persönlichkeitsentwicklung stehen düstere Schauplätze im Gefängnis entgegen, ebenso wie verstörende Ereignisse im Laufe so mancher skizzierter Kindheit. Hat nicht jedes Kind ein Recht auf Liebe, steckt nicht in jedem Verbrecher ein guter Kern? Wodurch wird ein Mensch zum Mörder? Warum wachsen auch Kinder ohne leibliche Eltern meist zu friedvollen Erwachsenen heran? Viele Fragen werden aufgeworfen, einige davon auch beantwortet, das unerwartete Ende wirkt dann durchaus stimmig.

Eine durchwegs düstere Atmosphäre beherrscht diesen Roman, im Vergleich zu Stonex‘ „Die Leuchtturmwärter“ fehlt mir hier eine gewisse Lebendigkeit. Trotz allem ist die Themenwahl ausgesprochen interessant, ist die Bedeutung familiärer und freundschaftlicher Beziehungen sehr gut dargestellt.

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Rache

Rezensionen von pandas_bücherblog:

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Atmosphärisch und düster

Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig

Das Cover finde ich super schön! Die Quallen in dem dunklen Blau mit den goldenen Akzenten wirken geheimnisvoll und schön. Der Schreibstil von Erin A. Craig liest sich flüssig und ist gleichzeitig sehr bildhaft und atmosphärisch. Besonders die Beschreibungen des Settings haben mir gut gefallen.

Inhaltlich handelt es sich um eine Adaption des Märchens „Die zertanzten Schuhe“, allerdings deutlich düsterer, als ich erwartet hätte.

Annaleigh als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter. Von einem eher naiven Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau, die nach Antworten sucht und dabei auch in gefährliche Situationen gerät. Ihre Zweifel und ihre innere Zerrissenheit zwischen Trauer und dem Wunsch nach Wahrheit wirkten auf mich authentisch. Mit Cassius, dem mysteriösen Fremden, der ihr begegnet, hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, da er lange Zeit sehr undurchsichtig bleibt, aber genau das macht später seinen Reiz aus. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich okay, wenn auch stellenweise etwas zu zurückhaltend für meinen Geschmack.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Atmosphäre des Buches. Die Mischung aus Märchen, Fantasy und leichten Horrorelementen hat mich gefesselt. Es gibt durchaus unheimliche Szenen und Momente, in denen man als Leser selbst nicht mehr weiß, was Realität und was Einbildung ist. Allerdings muss ich sagen, dass die düsteren Elemente für meinen Geschmack etwas zu sanft ausgefallen sind. Gruselig war es schon, aber wer echten Gothic-Horror erwartet, könnte enttäuscht werden.
Auch die hohe Anzahl der Schwestern hat mir anfangs etwas Probleme bereitet. Zwölf Namen auf einmal zu merken und auseinanderzuhalten, war nicht immer einfach, auch wenn die wichtigsten Figuren gut ausgearbeitet sind. Ein kleines Figurenverzeichnis hätte hier definitiv geholfen. Auch der Einstieg fand ich eher ruhig, denn erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und die Enthüllungen überschlagen sich förmlich. Das Ende hat mich überrascht, auch wenn es mir stellenweise etwas übereilt vorkam, besonders im Vergleich zum langsamen Aufbau am Anfang.

Fazit:
„Ein Haus aus Salz und Tränen“ ist eine atmosphärisch starke Märchenadaption mit einem fesselnden Setting, einer mutigen Protagonistin und einer Geschichte, die zwischen Realität und Wahnsinn schwankt. Wer auf düstere Fantasy mit Krimi-Elementen steht und sich von einem salzigen Meersetting verzaubern lassen möchte, ist hier gut aufgehoben. Kleine Abzüge gibt es für den schleppenden Anfang und die manchmal unübersichtliche Charakteranzahl.
4/5 Sterne

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Atmosphärisch und düster

Rezensionen von askyfullofpages:

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Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian

Ich habe das Buch Und ich werde dich nie wieder Papa nennen mit einem äußerst beklemmenden Gefühl beendet. Bei mir ist des öfteren die Frage aufgetaucht, wem man überhaupt noch vertrauen kann?
Ich kann jetzt schon sagen, dass das Buch unglaublich stark, hart und wichtig ist und wünsche mir, dass es von ganz vielen Menschen gelesen wird.

Die geschilderten Ereignisse sind kaum zu ertragen. Mit jeder Seite kommen weitere erschütternde Details ans Licht, die einen an allem und jedem zweifeln lassen. Besonders bedrückend fand ich, dass der Täter selbst aus dem Gefängnis heraus noch versuchte, Einfluss auf seine Familie auszuüben und sie weiter zu spalten.
Es muss unvorstellbar schlimm sein, zu erfahren, was der eigene Vater der eigenen Mutter angetan hat. Aus der Leserinnenperspektive konnte ich die Wut und Verzweiflung der Tochter über manche Reaktionen ihrer Mutter sehr gut nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich selbst Überlebende und weiß deshalb, dass traumatische Erfahrungen Menschen auf eine Weise prägen, die für Außenstehende oft schwer zu verstehen ist. Ich konnte sowohl die Perspektive der Mutter, als auch der Tochter verstehen. Das Buch zeigt eindringlich, dass Trauma nicht nur die unmittelbar betroffene Person trifft, sondern ganze Familien erschüttert und tiefe Risse hinterlässt.
Dieses Buch macht außerdem deutlich, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Hinter organisierter sexualisierter Gewalt stehen häufig mehrere Täter, die sich sicher fühlen, sich vernetzen, darauf vertrauen, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genau das muss sich endlich ändern! Die Scham muss die Seite wechseln, denn sie gehört auf die Seite der Täter und sie müssen konsequent verfolgt und deutlich härter bestraft werden.
Für mich ist das Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein wichtiges Zeugnis über Trauma, Machtmissbrauch, die Folgen für Angehörige und den langen Weg des Weiterlebens. Ich habe bereits zuvor Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot gelesen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, doch der Blick der Tochter eröffnet noch einmal eine ganz andere Perspektive.
Ein schweres, hartes, erschütterndes, aber unbedingt lesenswertes Buch.

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Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden

Rezensionen von Ryria:

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Spurensuche

Darkly von Marisha Pessl

Die Handlung von Darkly erinnert auf schöne Weise an Escape Rooms und Alternate Reality Games: Eine Gruppe Jugendlicher wird aus Bewerbern aus der ganzen Welt ausgewählt, um u.a. auf einer verlassenen Insel nach einem verschwundenen Jungen zu suchen. Bei der Spurensuche müssen sie sich kreative Lösungen ausdenken, Rätsel lösen und neue Orte erkunden.

Begleitet wird das Ganze noch von spannenden Hinweisen wie Zeitungsartikeln, Briefen oder Bildern.
Man fühlt sich ein wenig selbst als "Spieler", sucht nach versteckten Andeutungen, formt Theorien im Kopf und rätselt mit der Protagonistin mit.
Als großer Fan solcher Games habe ich mich in diesem Buch auch direkt wohlgefühlt.

Aber auch die Handlung "drumherum" kommt nicht zu kurz, vor allem Erzählerin Dia war mir sympathisch: Sie ist verantwortungsbewusst, klug und steht dazu, ein wenig altmodisch zu sein. Ich denke für jugendliche Leser könnte sie durchaus ein gutes Vorbild sein und bestimmt können sich auch viele mit ihr identifizieren.
Die Nebencharaktere waren auch interessant, manche wurden jedoch eher nur oberflächlich charakterisiert. Generell mochte ich die Gruppendynamik allerdings schon.
Ebenfalls positiv erwähnen muss man den Schreibstil: Zusammen mit den kurzen Kapiteln sorgt er dafür, dass man in einem guten Tempo durch die Seiten fliegt, es bleibt spannend, ohne zu kompliziert zu werden.
Wer die Jugendthriller von Poznanski mag, wird auch mit Darkly viel Spaß haben.

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Spurensuche

Rezensionen von xdeano:

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Mehr Frust als Thrill

Killer Trail - Dreh dich nicht um von Eliza Jabore

Mein Dank geht an Netgalley und den Verlag, die mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Zu Beginn möchte ich gleich festhalten, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, auch wenn er eher simpler gehalten wurde.
Zudem hat mir auch das Setting gut gefallen.

Ich bin ein großer Fan von Thrillern, die in Wäldern/Bergen stattfinden. Leider wurde das volle Potenzial der rauen Natur meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft.

Die Story entwickelt sich schnell, was ich bei dieser geringeren Seitenanzahl aber auch erwartet habe. Man kann hier auf jeden Fall von „fast-paced“ sprechen.

Während ich Jade ganz erträglich fand — auch wenn ihre Handlungen und Gedanken (besonders zu Beginn) nicht nachvollziehbar waren —, war mir Steph mehr oder weniger egal, und Zoe empfand ich als absolut unausstehlich.

Ich denke, ich habe schon sehr lange keine so starke Abneigung gegenüber einem Protagonisten empfunden wie es bei ihr der Fall war. Jedes Mal, wenn sie gesprochen hat, konnte ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen.
Man muss der Autorin also lassen, dass sie wirklich Talent dafür hat, Charaktere zu kreieren, die die Leser:innen hassen werden.

Leider hat mir diese enorme Abneigung und das doch sehr überzogen dumme Verhalten die Geschichte etwas kaputt gemacht.
Es ist schwer, die Handlung zu genießen, wenn man keinen Charakter wirklich sympathisch findet und nicht mit ihnen mitfiebern kann.

Nach knapp 40 % war ich dann zeitweise schon so genervt, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen oder zumindest zu pausieren.
Meine Neugier auf die Auflösung hat dann aber doch überwogen.

War es das letztendlich wert? Nicht wirklich.
Jede einzelne Entwicklung, jeder Twist, war vorhersehbar. Gerade wenn man viele Thriller liest, wird man hier nichts Überraschendes finden.
Ich wusste von Anfang an, in welche Richtung es geht, und habe auch Recht behalten.

Das Ende war für mich persönlich auch einfach nicht befriedigend und hat sich nicht vollständig angefühlt, auch wenn keine Fragen offenblieben. Es wirkte etwas gehetzt.

Abschließend kann ich sagen, dass mich "Killer Trail" – der englische Titel 'Backstabbers' ist meiner Meinung nach weitaus treffender, warum man einen englischen Titel mit einem anderen englischen Titel ersetzt, leuchtet mir nicht ganz ein – nicht abholen konnte.
Es war zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch kein besonders gutes.
Da es mich aber doch so weit unterhalten konnte, dass ich wissen wollte, wie es ausgeht, sind es doch noch 3,25 Sterne geworden, was letztendlich aber auch an der positiven Länge und dem soliden Schreibstil lag.

Thriller-Neulinge oder Leute, die nichts gegen schreckliche Protagonisten haben, könnten hiermit aber ihre Freude finden.
Ich bin auf jeden Fall bereit, noch ein Werk von der Autorin zu lesen.

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Mehr Frust als Thrill

Rezensionen von xdeano:

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Mehr Frust als Thrill

Killer Trail – Dreh dich nicht um von Eliza Jabore

Mein Dank geht an Netgalley und den Verlag, die mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Zu Beginn möchte ich gleich festhalten, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, auch wenn er eher simpler gehalten wurde.
Zudem hat mir auch das Setting gut gefallen.

Ich bin ein großer Fan von Thrillern, die in Wäldern/Bergen stattfinden. Leider wurde das volle Potenzial der rauen Natur meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft.

Die Story entwickelt sich schnell, was ich bei dieser geringeren Seitenanzahl aber auch erwartet habe. Man kann hier auf jeden Fall von „fast-paced“ sprechen.

Während ich Jade ganz erträglich fand — auch wenn ihre Handlungen und Gedanken (besonders zu Beginn) nicht nachvollziehbar waren —, war mir Steph mehr oder weniger egal, und Zoe empfand ich als absolut unausstehlich.

Ich denke, ich habe schon sehr lange keine so starke Abneigung gegenüber einem Protagonisten empfunden wie es bei ihr der Fall war. Jedes Mal, wenn sie gesprochen hat, konnte ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen.
Man muss der Autorin also lassen, dass sie wirklich Talent dafür hat, Charaktere zu kreieren, die die Leser:innen hassen werden.

Leider hat mir diese enorme Abneigung und das doch sehr überzogen dumme Verhalten die Geschichte etwas kaputt gemacht.
Es ist schwer, die Handlung zu genießen, wenn man keinen Charakter wirklich sympathisch findet und nicht mit ihnen mitfiebern kann.

Nach knapp 40 % war ich dann zeitweise schon so genervt, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen oder zumindest zu pausieren.
Meine Neugier auf die Auflösung hat dann aber doch überwogen.

War es das letztendlich wert? Nicht wirklich.
Jede einzelne Entwicklung, jeder Twist, war vorhersehbar. Gerade wenn man viele Thriller liest, wird man hier nichts Überraschendes finden.
Ich wusste von Anfang an, in welche Richtung es geht, und habe auch Recht behalten.

Das Ende war für mich persönlich auch einfach nicht befriedigend und hat sich nicht vollständig angefühlt, auch wenn keine Fragen offenblieben. Es wirkte etwas gehetzt.

Abschließend kann ich sagen, dass mich "Killer Trail" – der englische Titel 'Backstabbers' ist meiner Meinung nach weitaus treffender, warum man einen englischen Titel mit einem anderen englischen Titel ersetzt, leuchtet mir nicht ganz ein – nicht abholen konnte.
Es war zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch kein besonders gutes.
Da es mich aber doch so weit unterhalten konnte, dass ich wissen wollte, wie es ausgeht, sind es doch noch 3,25 Sterne geworden, was letztendlich aber auch an der positiven Länge und dem soliden Schreibstil lag.

Thriller-Neulinge oder Leute, die nichts gegen schreckliche Protagonisten haben, könnten hiermit aber ihre Freude finden.
Ich bin auf jeden Fall bereit, noch ein Werk von der Autorin zu lesen.

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Mehr Frust als Thrill

Rezensionen von PucKker:

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Sommer auf dem Teller

Sommerküche Blitzrezepte von Christian Henze

Nach „Blitzrezepte aus dem Airfryer“ ist das nun mein zweites Kochbuch von Christian Henze. Und auch diesmal hat es mich wieder überzeugt. Wie schon gewohnt findet man eine schöne Mischung aus Klassikern und kreativeren Gerichten, sodass für jeden etwas dabei ist. Besonders gut gefallen haben mir bisher der Topfenschmarrn mit Sommerbeeren und weißer Schokolade sowie der Sommerjoghurt mit Erdbeer-Rhabarber und weißer Schokolade.

Beides war richtig lecker. Gespannt bin ich außerdem noch auf viele weitere Rezepte.

Da doch einige Gerichte Fleisch oder Fisch enthalten, muss ich zwar manches für mich anpassen oder ersetzen. Das stört mich aber nicht weiter, weil sich vieles problemlos vegetarisch abwandeln lässt. Der Titel verspricht Blitzrezepte und das wird größtenteils auch eingehalten. Zwar müssen einige Eisrezepte etwas länger in die Tiefkühltruhe, der eigentliche Arbeitsaufwand ist aber trotzdem gering.

Besonders hervorheben möchte ich noch die Fotos. Die Gerichte sind wunderschön in Szene gesetzt und machen sofort Lust aufs Nachkochen. Insgesamt wieder ein gelungenes Sommerkochbuch mit vielen alltagstauglichen Rezepten.

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Sommer auf dem Teller

Rezensionen von Paul Kretzschmar:

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Die Kleinsten sind die Größten

Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

Peter Wohlleben, der Autor zahlreicher international erfolgreicher naturwissenschaftlicher Bestseller, wie "Das Leben der Bäume", hat mit seinem neuestem Werk "Bakterien - Die heimlichen Helden" ein faszinierendes Buch über Superwesen verfasst, ohne die kein höheres Leben möglich wäre.

Unzählige erstaunliche Informationen, vermittelt er, voller Liebe und Humor, selbst für Laien leicht verständlich, fundiert aus der Wunderwelt der Bakterien.
Sein mitreißender Erzählstil über diese Winzlinge, die solch einen umfassenden Einfluss auf unser gesamtes Leben haben, lassen immer aufs Neue staunen, viele bisher übersehene und unbekannte Zusammenhänge erkennen, und die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse dem interessierten Leser nahebringen.
Eingeteilt in drei übersichtliche Kapitel vermittelt er einen beeindruckenden, großartigen Wissensschatz an Fakten, bis hin zur Verantwortung der Menschheit gegenüber diesen Helden von Winzlingen.
Diesem einmaligen Sachbuch von Peter Wohlleben habe ich es zu verdanken, dass ich nach seiner Lektüre zukünftig die Welt aufmerksamer, und voller Bewunderung, mit anderen Augen sehe.
Ich bin tief beeindruckt von diesem unermesslichen Wissensspeicher, der meine hohen Erwartungen noch übertroffen hat und den ich wärmstens eine besondere Leseempfehlung angedeihen möchte!

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Die Kleinsten sind die Größten

Rezensionen von Bisco:

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Danniela - Dani - Daisy - es hat leider nicht gefunkt

Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti

Daisy und Levi, Schulfreunde, beste Kumpels, gegenseitige Stützen. Was war es einfach und schön zwischen den beiden, als beide noch zur Schule gingen. Außer das da immer der Elefant im Raum stand, weil Daisy in ihn verliebt war. Dies kam dann beim Abschlussball ans Licht, als sie geschockt sah, wie er eine andere küsst und es ihm offenbart hat.

Vier Jahre später und ohne Kontakt treffen die beiden zufälligerweise aufeinander. Er der für seine Familie seine Karriere nach dieser ausrichtet, um den Ersatzvater zu machen. Sie die ihre Ziele hat und sie auch ins Ausland bringen könnte.
Sie dachte sie ist über ihn hinweg, doch sie irrt.
So trifft sie ihn bei einem Ausflug mit ihren beiden besten Freunden und er spannt sie kurzerhand in seine Probleme mit ein. Sie soll seine Fake-Freundin sein. Nicht lange, nur bis zu der Hochzeit seiner Schwester. Und wirklich nur Fake, denn seine berufliche Zukunft hängt da mit dran.
Und so schön die Idee ist und es interessant sein könnte, so ist es dies für mich nicht gewesen. Fast jedes „Date“ bwz. Aufeinandertreffen der beiden ähnelte mir zu sehr. Er macht ein Kompliment wie: „Für dich habe einen Laden ausgeraubt und den letzten Donut für dich gestohlen.“ – Sie innerlich: „yeah, er liebt mich.“ Er: „mach ich für all meine Schwestern“. Sie: fliegt innerlich aufs Gesicht. #Palmface# Und diese Szenen waren so oft. Ihre naive Art und das, obwohl sie selbst sagt, dass er der Typ Sunnyboy ist, der immer flirtet und offen ist. Und dann denkt sie immer, in dem Augenblick meint er es ernst?
Die Geschichte plätschert vor sich hin und findet keine Geschwindigkeit. Die Liebesgeschichte war für mich nicht greifbar. Ich habe mir mehr vorgestellt, aber das war wohl nichts.

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Danniela - Dani - Daisy - es hat leider nicht gefunkt