Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bisco:
Danniela - Dani - Daisy - es hat leider nicht gefunkt
Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti
Daisy und Levi, Schulfreunde, beste Kumpels, gegenseitige Stützen. Was war es einfach und schön zwischen den beiden, als beide noch zur Schule gingen. Außer das da immer der Elefant im Raum stand, weil Daisy in ihn verliebt war. Dies kam dann beim Abschlussball ans Licht, als sie geschockt sah, wie er eine andere küsst und es ihm offenbart hat.
Vier Jahre später und ohne Kontakt treffen die beiden zufälligerweise aufeinander. Er der für seine Familie seine Karriere nach dieser ausrichtet, um den Ersatzvater zu machen. Sie die ihre Ziele hat und sie auch ins Ausland bringen könnte.
Sie dachte sie ist über ihn hinweg, doch sie irrt.
So trifft sie ihn bei einem Ausflug mit ihren beiden besten Freunden und er spannt sie kurzerhand in seine Probleme mit ein. Sie soll seine Fake-Freundin sein. Nicht lange, nur bis zu der Hochzeit seiner Schwester. Und wirklich nur Fake, denn seine berufliche Zukunft hängt da mit dran.
Und so schön die Idee ist und es interessant sein könnte, so ist es dies für mich nicht gewesen. Fast jedes „Date“ bwz. Aufeinandertreffen der beiden ähnelte mir zu sehr. Er macht ein Kompliment wie: „Für dich habe einen Laden ausgeraubt und den letzten Donut für dich gestohlen.“ – Sie innerlich: „yeah, er liebt mich.“ Er: „mach ich für all meine Schwestern“. Sie: fliegt innerlich aufs Gesicht. #Palmface# Und diese Szenen waren so oft. Ihre naive Art und das, obwohl sie selbst sagt, dass er der Typ Sunnyboy ist, der immer flirtet und offen ist. Und dann denkt sie immer, in dem Augenblick meint er es ernst?
Die Geschichte plätschert vor sich hin und findet keine Geschwindigkeit. Die Liebesgeschichte war für mich nicht greifbar. Ich habe mir mehr vorgestellt, aber das war wohl nichts.
Rezensionen von Normanfips:
Auch Band 2 nicht überzeugend
Blood - Du sollst bereuen von S.T. Abby
In Band zwei der Mindf*ck Series liegt der Fokus verstärkt auf der Romanze zwischen Lana und Logan. Wie bereits in Band 1 kann mich diese Liebesgeschichte nicht wirklich catchen. Zudem bleibt dadurch die Spannung etwas auf der Strecke. Statt Zitaten von Einstein gibt es nun vor jedem Kapitel einen Spruch von Konfuzius.
Diese Idee gefällt mir nach wie vor gut. Der Autorin gelingt es spielend, dass man sich in Lana hineinversetzen und ihre doch sehr grausamen Taten verstehen kann. Ohne es richtig zu merken, sympathisiert man mit einer Serienmörderin. Logan hingegen bleibt weiterhin glatt und etwas farblos. Wie auch bei Band 1 ist der Schreibstil flüssig und die gut 220 Seiten sind flott gelesen. Eine kurzweilige Unterhaltung, die allerdings keinen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich denke nicht, dass ich die kommenden Bände lesen werde, obwohl ich mich natürlich schon frage: wie kann diese Liebesgeschichte nur enden?
Rezensionen von gerlisch:
No Icehockey feeling
Don't let me fall von Kelsie Rae
Der Roman punktet eindeutig mit seinem leichten, flüssigen Schreibstil. Man gleitet schnell durch die Kapitel, ohne je das Gefühl zu haben, hängen zu bleiben. Besonders gelungen ist die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, das mag ich sehr gern, weil es Figuren normalerweise mehr Tiefe verleiht und emotionale Entwicklungen greifbarer macht.
Hier bleibt dieser Effekt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Ich habe mich auf eine stimmungsvolle Icehockey‑Romance gefreut, doch diese Erwartung erfüllt das Buch kaum. Die Sports‑Vibes fehlen fast vollständig, keine echte Icehockey‑Atmosphäre, so gut wie keine Trainingsszenen oder die Dynamik die ein Team ausmacht. Wer eine Sportromance sucht, wird hier enttäuscht.
Das Setting spielt zwar am College, aber Unterricht oder Campusleben gibt es hier nicht. Stattdessen dominieren Partys und oberflächliche Szenen, wodurch das Setting austauschbar wirkt. Ein lebendiges Campusgefühl entsteht dadurch nicht.
Die Geschichte hätte eine emotionale, berührende Romance werden können, doch einige Figuren sind übergriffig, was unangenehm auffällt. Einige Handlungen wirken oft unlogisch oder zu flach und emotionale herzzerschmelzende Momente sucht man vergeblich. Dadurch fällt es schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen.
Don’t Let Me Fall ist ein schnell zu lesender College-Roman, der mit einem angenehmen Stil und unterschiedlichen Perspektiven punktet. Wer jedoch eine echte Icehockey‑Romance, atmosphärische Sportszenen oder tiefgründige Charakterentwicklung sucht, wird hier nicht fündig.
Rezensionen von Normanfips:
Bleibt hinter den Erfahrungen zurück
Secret - Du sollst mich fürchten von S.T. Abby
Lana Myers wurde vor zehn Jahren Schreckliches angetan. Was das war, erfährt man häppchenweise in Rückblenden. Heute sinnt sie auf Rache. Sie rächt sich nach und nach an den Männern, die für ihr traumatisches Erlebnis verantwortlich sind. Dann lernt sie den FBI Agenten Logan Bennett kennen, der mit der Aufklärung von Serienmorden beauftragt ist.
Die Idee klingt gut, allerdings lässt die Ausführung zu wünschen übrig. Während Lana etwas an Tiefe gewinnt, bleibt Logan blass. Die Chemie zwischen den beiden ist für mich nicht spürbar gewesen und die Beziehung ging mir viel zu schnell. Einige Handlungen der Protagonisten sind für mich unglaubwürdig, so das doch recht naive Verhalten des angeblichen Top Profilers gegenüber Lana. Jedem Kapitel steht ein Einstein Zitat vor, was mir gut gefallen hat. Zudem liest sich das Buch flott und man fliegt nur so durch die Seiten. Spannung ist ein wenig vorhanden. Für mich ist der Auftakt zu dieser Reihe durchwachsen. Nach dem großen Hype hatte ich mir tatsächlich mehr erwartet. So bleibt das Buch eine nette und kurzweilige Unterhaltung, die ich nicht lange im Gedächtnis behalten werde.
Rezensionen von Anjulia :
Gute Feen haben keine schlechte Laune oder?
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Gute Feen müssen immer gut gelaunt sein. Irgendwie ist Molli Mandala da eine Ausnahme. Sie ist ein bisschen frech, ein bisschen grummelig und etwas abenteuerlustig. Außerdem gelingt ihr das Feenlachen noch nicht. Statt Süßigkeiten würde sie lieber einmal eine Zwiebelsuppe probieren. Und dann wartet noch ihr erster Auftrag in der Menschenwelt auf sie.
Da ist Chaos eigentlich vorprogrammiert.
Das Buch eignet sich perfekt für Kinder im Grundschulalter, ab etwa 8 Jahren. Die Geschichte selbst ist amüsant, gerade weil Molli anders ist als die anderen Feen in der Feenschule und sich dadurch in Schwierigkeiten stürzt. Dabei erlebt sie dann in der Welt der Menschen noch ein kleines, unerwartetes Abenteuer. Ganz klar: Eine gute Fee zu sein ist gar nicht so einfach. Insgesamt ist sie dabei eine sympathische, junge Protagonistin, mit dem Herz am rechten Fleck. Der Schreibstil ist auch locker, leicht zu lesen und nicht zu lang für jüngere Kinder. Viele Wortkreationen wie 'Zauberhaftmagischverwirrendseltsam" haben einen besonderen Charme. Insgesamt kann ich dieses Buch weiterempfehlen und bin auf Mollis nächstes Abenteuer gespannt.
Rezensionen von milky:
anders als erwartet
Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
In "Fünf Tage im Licht" spielt Sophie die Hauptfigur: sie verbringt mit ihren drei Freundinnen fünf Tage auf einer griechischen Insel, um von einer der Freundinnen den Junggesellinnenabschied zu verbringen. Nach den fünf Tagen sollen die jeweiligen Partner nachkommen, um noch weitere gemeinsame Tage zu erleben.
Sophie befindet sich in einer Sinnkriese und stürzt sich Hals über Kopf in eine Affäre mit dem Griechen Ky.
Die Stimme von Henriette Schreurs passt total gut zum Roman und sie füllt die Geschichte mit Leben.
Das Cover hat mir gleich zu Beginn total gut gefallen, weil es so schön frisch und sommerlich aussieht und genauso habe ich mir auch das Gefühl beim Lesen vorgestellt. Vielleicht hatte ich auch falsche Erwartungen, aber für mich war die Hauptfigur Sophie nicht richtig sympathisch und auch die Stimmung im Roman war die meiste Zeit eher bedrückt, sodass der Sommer-Vibe bei mir leider nicht aufkam.
Die Lebensfragen, die sich Sophie stellt, sind gerade in den späten 20ern und 30ern relevant und auch gut thematisiert im Buch. Diesen Part hat die Autorin gut umgesetzt.
Rezensionen von Lesemama:
Hörbuchrezension
Darkly von Marisha Pessl
Zum (Hör)Buch:
Dia ist siebzehn, verbringt ihr Leben mehr oder weniger im Antiquitätengeschäft ihrer Mutter. Sie bewirbt sich mit mehreren tausend Jugendlichen Weltweit um einen Praktikumsplatz in London bei der Louisiana Veda Fondation. Veda hat vor ihrem mysteriösen Tod verschiedene Darkly-Spiele erfunden, die einerseits total genial sindandererseits auch total gruselig.
Überraschend bekommt sie den Platz mit sechs anderen Jugendlichen aus aller Welt. In London angekommen passiert einiges, mit dem niemand rechnen könnte
Meine Meinung:
Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Zu Beginn wusste ich nicht so recht, worauf es hinausläuft, aber spätestens mit Dias Praktikumzusage nahm es ordentlich an Fahrt auf. Ich fand es total spannend und es war auch ziemlich humorvoll. Die Idee auf Spielebasis so eine Geschichte aufzubauen fand ich sehr gelungen. Das Hörbuch war kurzweilig und spannend und die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme, die auch bei erhöhter Geschwindigkeit gut anzuhören ist. Dazu das mysteriöse Setting, das ganz schön gruselig war.
Ein gelungener Thriller für Jugendliche, den auch ältere gut lesen kann.
Rezensionen von Lilli33:
Unaufgeregter Cosy Crime
Klein aber tot,1 Audio-CD, 1 MP3 von Jo Fischler
Unaufgeregter Cosy Crime
Kommissar Johannes Wunder, genannt Jojo, hat einen verzwickten Fall aufzuklären. Der Journalist Friedrich Frank, der sich bei vielen Bewohnern von Knuffingen äußerst unbeliebt gemacht hat, wurde ermordet aufgefunden. Verdächtige gibt es viele, und viele davon liegen Jojo sehr am Herzen.
So befindet der Kommissar sich in einer Zwickmühle. Bei jedem Schritt nach vorne in seinen Ermittlungen könnte es sein, dass eine Person, die ihm nahesteht, einen Schritt näher ans Gefängnis kommt. Für die Lesenden/Hörenden ist die Lage zum Miträtseln aber perfekt.
„Klein aber tot“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, die im Miniaturwunderland in Hamburg spielt. Handelnde sind die dort ausgestellten Figuren. Beim Hören des Hörbuchs hatte ich dabei immer Spielzeugfiguren vor Augen und irgendwie wirkten die Protagonist:innen auch genau so auf mich, irgendwie hölzern und nicht allzu tiefgründig.
Während mich Jo Fischler, der auch als Joe Fischler und Jan Beck bekannt ist, mit seinen Arno-Bussi-Krimis herrlich amüsieren konnte, hat „Klein aber tot“ leider nicht hundertprozentig meinen Geschmack getroffen. Vielleicht waren meine Erwartungen aufgrund meiner Vorerfahrungen mit dem Autor zu hoch bzw. einfach falsch, aber leider ist das aktuelle Werk nicht annähernd so witzig wie die Arno-Bussi-Reihe. Natürlich gibt es auch hier die ein oder andere Szene, bei der man schmunzeln muss, aber insgesamt ist das Buch einfach nicht so spritzig. Wenn zum Beispiel die Rechtsmedizinerin den Kommissar Jojo Wunder immer wieder mit „Wunder, oh Wunder“ empfängt, ist das ein Mal witzig, bei allen weiteren Malen kann ich nur noch müde lächeln.
Simon Jäger rettet die Geschichte durch seine nuancierte Lesung. Dadurch erwachen die Figuren fast zum Leben und werden für die Hörenden greifbar. Das Hörbuch ist ungekürzt und läuft über 7 h 22 min.
Rezensionen von Immenhof:
Mehr als nur Tiermedizin
National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild
National Geographic Kids steht wie gewohnt für beeindruckende Fotografien, und auch dieses Buch macht hier keine Ausnahme. Die zahlreichen Bilder laden zum Staunen und Träumen ein und zeigen Tiere aus aller Welt in eindrucksvollen Aufnahmen.
Vor dem Lesen hatte ich eine etwas andere Erwartung. Aufgrund des Titels dachte ich, dass Erkrankungen von Wildtieren und deren Behandlung im Mittelpunkt stehen würden.
Tatsächlich geht das Buch jedoch einen anderen Weg, und das hat mir letztlich sogar besser gefallen. Die Tiere werden nach Kontinenten vorgestellt und dabei durch persönliche Erlebnisse von Dr. Gabby Wild ergänzt. Besonders spannend fand ich ihre Berichte über die Arbeit mit einem geretteten Elefantenbaby und andere Begegnungen während ihrer Tätigkeit als Wildtierärztin.
Neben bekannten Tieren werden auch zahlreiche weniger bekannte Arten vorgestellt. Dadurch bietet das Buch eine gelungene Mischung aus persönlichen Geschichten, spannenden Fakten und Einblicken in die Arbeit einer Wildtierärztin. Selbst als Erwachsener habe ich noch einiges Neues gelernt. Besonders überrascht hat mich die Information, dass Vogelspinnen deutlich weniger giftig sind, als viele Menschen annehmen. Ich war jahrelang vom Gegenteil überzeugt.
Sehr positiv hervorzuheben ist außerdem, dass auch kritische Themen nicht ausgeklammert werden. So wird beispielsweise auf problematische Formen des Elefantentourismus in Thailand eingegangen. Dieser reflektierte Umgang mit dem Thema hat mir sehr gut gefallen und wirkt deutlich differenzierter als in vielen anderen Büchern, in denen solche Angebote oft unkritisch dargestellt oder gar nicht erst hinterfragt werden.
Insgesamt ist ein abwechslungsreiches Sachbuch entstanden, das faszinierende Tierfakten, persönliche Erlebnisse und beeindruckende Fotografien gelungen miteinander verbindet. Nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene können hier noch Neues entdecken.
Rezensionen von beavielleser :
Ein Buch in dem man versinken kann
Tata von Valérie Perrin
Als Agnes einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihre Tante Colette verstorben sei, ist sie sprachlos. Denn ihre Tante ist bereits vor 3 Jahren verstorben. Agnes reist in den Wohnort ihrer Tante und stellt fest, das es sich um keine Verwechslung handelt. Die Tote ist ihre Tante, doch wer wurde dann vor 3 Jahren beerdigt?
Diese Familiengeschichte ist sehr abwechslungsreich aufgebaut.
Zum Einen befinden wir uns mit Agnes in der Gegenwart (Herbst 2010), unterbrochen von den Kasettenaufnahmen, die Colette für ihre Nichte aufgenommen hat.
Dann sind da die Treffen von Agnes mit ihren ehemaligen Schulfreunden, während derer sie sich über ihre Erlebnisse von früher austauschen.
Und dann noch Rückblenden in das Leben von Colette und Agnes.
Sehr gut geschrieben. Temporeich und vielschichtig, mit vielen interessanten Charakteren, die geschickt miteinander verknüpft sind.
Trotz der vielen ineinander greifenden Handlungen wird es nie unübersichtlich. 624 Seiten ohne einmal zu langweilen, das muss man erstmal schaffen. Großes Kompliment an die Autorin.











