Kunden em pfehlungen
Rezensionen von marli_04:
Mehr als nur eine Liebesgeschichte
Break Even von Kristin Haven
Mich hat vor allem die Mischung aus Romance, Uni-Leben und den Finanz- und Start-up-Themen begeistert. Gerade NFTs, Investments und ähnliche Themen hatte ich bisher noch in keiner Liebesgeschichte und fand es spannend, dass sie hier verständlich eingebaut wurden, ohne dass die Geschichte dadurch trocken wirkt.
Merle mochte ich von Anfang an. Besonders schön fand ich ihre Entwicklung. Zu Beginn ist sie noch sehr unsicher und muss sich in Maastricht und in einer für sie völlig neuen Welt erst einmal zurechtfinden. Im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster, stellt sich ihren Ängsten und lernt, für sich und ihre eigenen Ziele einzustehen. Dabei verändert sie sich nicht plötzlich komplett, sondern ihre Entwicklung hat sich für mich wirklich glaubwürdig angefühlt.
Bei Damian wusste ich dagegen anfangs überhaupt nicht, was ich von ihm halten soll. ???? Gerade das hat die Dynamik zwischen den beiden für mich aber interessant gemacht. Nach und nach lernt man andere Seiten von ihm kennen und das Knistern zwischen Merle und Damian hat mir richtig gut gefallen.
Auch die Freundschaften haben für mich viel zur Geschichte beigetragen. Besonders Lucie mochte ich sehr. Dazu kommen das tolle Setting in Maastricht und ein flüssiger Schreibstil, durch den ich schnell durch die Seiten gekommen bin.
Für mich eine richtig schöne und moderne Romance, die durch ihre ungewöhnlichen Themen etwas Besonderes hat und mich bis zum Ende sehr gut unterhalten konnte.
Selbstbewusst den eigenen Weg gehen
Female Self-Marketing von Michaela Veit-Wailzer
Das Thema Selbstmarketing hat mich neugierig gemacht, gleichzeitig war ich anfangs aber auch etwas skeptisch. Ich verbinde damit schnell, sich selbst besonders gut verkaufen oder in den Vordergrund stellen zu müssen. Das Buch hat mir gezeigt, dass es auch ganz anders gehen kann.
Gerade als Studentin fand ich es spannend, mich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie man die eigenen Stärken wahrnimmt, selbstbewusster kommuniziert und sich dabei trotzdem treu bleibt.
Vieles lässt sich für mich bereits auf Situationen im Studium übertragen, anderes wird wahrscheinlich erst beim Berufseinstieg richtig relevant.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur theoretisches Wissen vermittelt. Es regt immer wieder dazu an, über das eigene Verhalten nachzudenken und Dinge tatsächlich auszuprobieren. Dabei habe ich mich an einigen Stellen selbst wiedererkannt.
Nicht jeder Gedanke war für mich neu und manches passt momentan noch nicht zu meiner Lebenssituation. Trotzdem habe ich einige Anregungen mitgenommen, die mich sicher noch länger begleiten werden.
Ein verständlicher und praxisnaher Ratgeber, der Mut macht, die eigenen Fähigkeiten nicht kleiner zu machen, als sie sind, ohne sich dafür verstellen zu müssen.
Wenn man sich nirgends richtig zugehörig fühlt
Suki von Salih Jamal
Suki ist erst sechzehn und trotzdem hat sie schon ziemlich oft erlebt, wie es sich anfühlt, verlassen zu werden. Ihr Vater ist aus ihrem Leben verschwunden, ihre Mutter hat sich ein neues Leben aufgebaut und Suki lebt bei ihrer Großmutter. Auch in der Schule findet sie kaum Anschluss. Sie wirkt trotzig, wütend und abweisend, aber je länger ich sie begleitet habe, desto deutlicher wurde, wie verletzlich sie eigentlich ist.
Besonders interessant fand ich die Begegnung mit ihrer Lehrerin Anna Fischer. Auch Anna trägt einen Verlust mit sich und scheint selbst nicht richtig zu wissen, wie sie damit weiterleben soll. Zwischen den beiden entsteht ganz vorsichtig eine Verbindung. Dabei wird niemand plötzlich gerettet und es gibt auch keine einfache Lösung für ihre Probleme. Vielmehr geht es darum, was es für einen Menschen bedeuten kann, wenn überhaupt jemand genauer hinsieht und wahrnimmt, wie es ihm wirklich geht.
Die Geschichte spielt im winterlichen Berlin und diese kalte, teilweise bedrückende Stimmung passt sehr gut zu Sukis Gefühlswelt. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und stellenweise poetisch. Vieles passiert eher im Inneren der Figuren als in der eigentlichen Handlung. Das fand ich einerseits sehr passend, andererseits hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Entwicklung gewünscht. Gerade die Verbindung zwischen Suki und Anna hätte für mich noch mehr Raum bekommen dürfen.
Mich hat vor allem Suki beschäftigt. Sie ist keine Figur, die immer angenehm oder leicht zu verstehen ist, und genau dadurch wirkte sie auf mich interessant. Hinter ihrer Wut steckt so viel Einsamkeit und die Sehnsucht danach, irgendwo dazuzugehören und nicht wieder verlassen zu werden. Gerade als junge Leserin fand ich auch die Frage spannend, wie schnell Menschen als schwierig abgestempelt werden, obwohl man überhaupt nicht weiß, was dahintersteckt.
Für mich ist es ein stiller und melancholischer Roman über Einsamkeit, Verlust und das Bedürfnis, wirklich gesehen zu werden. Nicht alles wurde für meinen Geschmack weit genug ausgearbeitet, aber Suki und ihre Geschichte sind mir trotzdem im Kopf geblieben.
Wenn der Mensch, den man vergessen will, plötzlich vor der Tür steht
Kiss me in Orange von Alix Bente
Drei Monate nach einem Kuss plötzlich dem früheren besten Freund gegenüberzustehen, den man eigentlich vergessen wollte, ist schon eine ziemlich gute Ausgangslage für eine Romance. Emma hat sich ihren Herbst jedenfalls ganz anders vorgestellt. Sie möchte Berlin hinter sich lassen, ihrer schwangeren Schwester in Goldried im Café helfen und endlich ihr gebrochenes Herz heilen.
Niclas passt überhaupt nicht in diesen Plan. Natürlich steht er trotzdem irgendwann vor ihrer Tür und damit ist es mit dem erhofften Abstand vorbei.
Gerade die Vorgeschichte der beiden hat mich sofort neugierig gemacht. Emma und Niclas waren beste Freunde und nun gibt es zwischen ihnen jede Menge Ungesagtes. Ich mochte beide sehr und habe ihre Geschichte unglaublich gerne verfolgt. Natürlich gab es zwischendurch Momente, in denen ich dachte, dass ein offenes Gespräch einiges einfacher machen würde. Mich hat das hier aber nicht wirklich gestört, weil ich trotzdem immer wissen wollte, wie es mit den beiden weitergeht.
Was ich vorher gar nicht erwartet hatte, war, wie sehr ich Goldried mögen würde. Das Kleinstadtleben und die Gemeinschaft geben der Geschichte eine richtig schöne Atmosphäre. Zusammen mit dem Café und der herbstlichen Stimmung entstand genau dieses gemütliche Lesegefühl, das ich bei Herbstbüchern liebe. Dadurch habe ich mich in der Geschichte einfach wohlgefühlt.
Der Schreibstil ist locker, flüssig, humorvoll und gleichzeitig gefühlvoll. Das hat für mich richtig gut zu Emma und Niclas gepasst. Schon das Cover mit seinen warmen Herbstfarben gefällt mir sehr und macht direkt Lust auf die passende Jahreszeit. Nach dem Lesen hatte ich jedenfalls noch lange dieses schöne Goldried Gefühl im Kopf. Für mich ist das genau die Art von Romance, die ich an einem kühlen Herbsttag am liebsten lesen möchte.
So viel Bücherliebe zwischen zwei Buchdeckeln
Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn
Schascha war für mich ganz klar der Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist neun Jahre alt, liebt Bücher und wird neugierig auf Carl, der regelmäßig Bücher zu den Menschen der Stadt bringt. Schließlich begleitet sie ihn auf seinen Wegen. Ich mochte ihre offene und lebendige Art sehr. Carl ist deutlich stiller, weshalb die beiden zusammen eine interessante Kombination ergeben.
Während ihrer Buchspaziergänge treffen sie auf unterschiedliche Menschen, und genau dadurch bekommt die Geschichte immer mehr Tiefe. Bücher sind dabei nicht einfach nur Dekoration. Sie verbinden Menschen und können Hoffnung und Zuversicht vermitteln. Das fand ich gerade als Leserin richtig schön. Gleichzeitig bleibt die Handlung nicht nur leicht und gemütlich, denn auch ernstere Themen kommen vor. Trotzdem überwiegt für mich die warme Atmosphäre. Der Schreibstil ist angenehm zugänglich und passt gut zu einem jüngeren Publikum. Auch als Erwachsene konnte ich die Geschichte aber problemlos genießen. Schon das Cover mit Schascha, Carl und den vielen Büchern hat mich angesprochen, aber besonders schön finde ich die farbigen Illustrationen im Inneren. Ich habe das Buch vor allem wegen seiner Bücherliebe und der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Schascha und Carl sehr gern gelesen.
Bravetown hat mich richtig überrascht
The Brave and the Reckless von Dilan Dyer
Schon nach den ersten Kapiteln war ich neugierig darauf, was Esra als Nächstes passieren würde. Eigentlich sucht sie nur einen neuen Job und plötzlich steht sie mitten in einer Bühnenshow – das fand ich einen richtig witzigen Einstieg. Noch mehr Spaß gemacht haben mir aber die Begegnungen mit Noah.
Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und genau deshalb haben ihre Gespräche für mich so gut funktioniert. Hinter den vielen kleinen Sticheleien merkt man nach und nach, dass sich zwischen ihnen etwas verändert. Diese Entwicklung wirkte auf mich angenehm natürlich. Besonders mochte ich, dass Bravetown nicht einfach nur Kulisse bleibt, sondern sich wie ein Ort anfühlt, an dem Menschen gerne zusammenarbeiten. Dadurch bekommen auch die Nebenfiguren ihren Platz und machen die Geschichte lebendig. Das Cover hat mich schon vor dem Lesen angesprochen und passt perfekt zu den Cowboy-Vibes des Romans. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, sodass ich immer wieder weiterlesen wollte. Gleichzeitig gibt es auch ruhigere Momente, die den Figuren mehr Tiefe geben. Dass Esras Erkrankung selbstverständlich Teil der Geschichte ist, fand ich ebenfalls gelungen, weil sie weder überbetont noch vergessen wird. Ich hatte beim Lesen oft ein Grinsen im Gesicht und hätte gerne noch etwas mehr Zeit in Bravetown verbracht. Für mich war das eine schöne Mischung aus Humor, Romantik und einer außergewöhnlichen Idee.
Wenn aus einer Frage ein kleines Abenteuer wird
Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler
Warum fallen wir eigentlich immer nach unten? Über solche Fragen denkt man im Alltag kaum noch nach, für Kinder können sie aber der Anfang einer richtigen Entdeckungsreise sein. Genau das passiert der kleinen Maus Nase, die ausgerechnet in der Pfote des Eisbären Weis landet. Gemeinsam wollen die beiden herausfinden, was hinter der Schwerkraft steckt, und beginnen zu forschen und zu experimentieren.
Ich mochte besonders, dass die Antworten nicht einfach vorgegeben werden. Nase und Weis stellen Fragen, überlegen, probieren etwas aus und stellen dabei fest, dass auch ein Experiment, das nicht wie erwartet läuft, etwas zeigen kann. Ganz nebenbei erfahren Kinder etwas über die Erdanziehungskraft, Isaac Newton, Fliehkräfte und den Mond. Zusätzliche Informationen ergänzen die eigentliche Geschichte und gehen teilweise noch etwas tiefer ins Thema.
Für mich funktioniert die Verbindung aus Sachwissen und Geschichte richtig gut. Nase und Weis sind ein sympathisches und ziemlich ungleiches Duo, bei dem neben dem Forschen auch die entstehende Freundschaft eine Rolle spielt. Besonders schön finde ich außerdem die Illustrationen. Sie machen viele Erklärungen anschaulicher und es gibt einiges zu entdecken, ohne dass die Seiten dabei überladen wirken.
Bei der Altersempfehlung ab fünf Jahren bin ich etwas unsicher. Die Geschichte selbst können sicherlich schon jüngere Kinder gut verfolgen, manche physikalischen Zusammenhänge und zusätzlichen Informationen sind aber durchaus anspruchsvoll. Andererseits kann man genau diese Teile beim Vorlesen zunächst weglassen oder später noch einmal gemeinsam anschauen.
Ich hätte als Kind wahrscheinlich ziemlich viele weitere Fragen gestellt und genau das gefällt mir an diesem Buch. Es versucht nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern macht neugierig darauf, selbst nach Antworten zu suchen. Ein schönes Sachbilderbuch für kleine Entdecker und für mich ein spannender Auftakt der Reihe.
Unser Bauch kann mehr als verdauen
Darm-Intelligenz von Gregor Hasler
Bei einem Buch über den Darm hatte ich ehrlich gesagt mit deutlich trockenerem Lesestoff gerechnet. Stattdessen geht es hier um erstaunlich viele Themen, die auch im Alltag eine Rolle spielen. Besonders spannend fand ich die Verbindung zwischen Darm und Gehirn und die Frage, warum wir eigentlich so oft vom „Bauchgefühl“ sprechen.
Gregor Hasler erklärt seine Gedanken verständlich und verbindet sie mit Geschichten und Beispielen. Dadurch konnte ich den meisten Themen gut folgen, auch ohne großes medizinisches Vorwissen. Besonders mochte ich, dass zwischendurch immer wieder Übungen kommen. Man liest also nicht nur etwas über Körperwahrnehmung, sondern wird selbst dazu gebracht, genauer hinzuspüren und die eigenen Reaktionen einmal bewusster zu beobachten.
Interessant fand ich auch, dass Ernährung nur ein Teil des Ganzen ist. Atmung, Schlaf, Psyche und Stress werden ebenfalls einbezogen. Das hat meinen Blick auf das Thema verändert, weil ich vorher beim Darm hauptsächlich an Verdauung und Lebensmittel gedacht hätte. Manche Ansätze waren für mich allerdings etwas ungewohnt und bei der Menge an Informationen musste ich zwischendurch auch mal eine Pause machen.
Gerade diese Mischung hat mir aber gefallen. Das Buch vermittelt Wissen und gibt gleichzeitig viele kleine Anstöße, selbst etwas auszuprobieren. Ich habe beim Lesen öfter darüber nachgedacht, wie wenig Aufmerksamkeit ich den Signalen meines Körpers normalerweise schenke. Für mich war es deshalb ein spannender Ausflug in ein Thema, von dem ich vorher gar nicht erwartet hätte, dass es so vielseitig sein kann.
Oper, Gefühle und jede Menge Geheimnisse
Sinister Symphony (Whispers of Scandals, Band 1) von Marina Neumeier
Eine Romance rund um zwei Opernstars hatte ich bisher noch nicht und genau dieses Setting hat mich direkt neugierig gemacht. Aria und Icaro kennen sich seit ihrer Kindheit, doch inzwischen stehen jede Menge Verletzungen und die Probleme ihrer Familien zwischen ihnen. Dass sie ausgerechnet gemeinsam auf Tour durch Europa gehen, sorgt natürlich für ordentlich Spannung zwischen den beiden.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte nicht nur von der Liebesgeschichte lebt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht und gerade in der zweiten Hälfte nimmt die Spannung deutlich zu. Mit so einem actionreichen Finale hatte ich am Anfang definitiv nicht gerechnet.
Aria mochte ich von Beginn an sehr gerne. Ihre Selbstzweifel und der ständige Druck durch ihre Mutter haben mich teilweise richtig wütend gemacht. Umso schöner war es zu sehen, wie sie langsam selbstbewusster wird und beginnt, mehr für sich selbst einzustehen. Auch das Thema Selbstakzeptanz fand ich sehr passend in die Geschichte eingebaut.
Icaro hat mich ebenfalls schnell für sich gewonnen. Hinter seinem selbstbewussten Auftreten steckt viel mehr und besonders seine liebevolle Art gegenüber Aria mochte ich. Durch ihre gemeinsame Vergangenheit fühlte sich ihre Annäherung für mich außerdem glaubwürdig an und nicht so, als würden plötzlich aus dem Nichts große Gefühle entstehen.
Ein bisschen mehr hätte ich trotzdem gerne von der Oper selbst und den verschiedenen Städten der Tour erlebt. Gerade weil das Setting so ungewöhnlich ist, hätte man daraus für meinen Geschmack noch etwas mehr herausholen können.
Insgesamt hat mir die Mischung aus Romance, Spannung, Familiengeheimnissen und ernsteren Themen sehr gut gefallen. Ein gelungener Auftakt, der mich neugierig auf den nächsten Band gemacht hat.
Magische Idee mit kleinen Schwächen
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
Die Mischung aus Hexen, Vampiren, Magie und einem königlichen Setting hat mich direkt neugierig gemacht. Dazu kommt ein angenehmer und flüssiger Schreibstil, durch den ich sehr schnell in die Geschichte gefunden habe. Auch die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre hat für mich gut zur Handlung gepasst.
Finn mochte ich als Hauptfigur gerne und ich fand es interessant, sie beim Umgang mit ihren magischen Fähigkeiten zu begleiten. Nicht ganz überzeugen konnte mich dagegen die Entwicklung zwischen ihr und Mordric. Mir ging das teilweise zu schnell und vor allem die Chemie zwischen den beiden hat mir gefehlt. Deutlich besser hat mir die Dynamik zwischen Finn und Enhart gefallen. Ihre Entwicklung wirkte auf mich natürlicher und hat mir beim Lesen mehr Spaß gemacht.
Bei der Handlung hätte ich mir stellenweise etwas mehr Spannung und Tiefe gewünscht. Gerade im Mittelteil kommt die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu langsam voran und manche Entwicklungen lassen sich recht früh erahnen. Im letzten Drittel passiert dafür deutlich mehr und die Geschichte konnte mich wieder stärker abholen. Einige interessante Aspekte hätte ich trotzdem gerne noch ausführlicher kennengelernt.
Insgesamt ist es für mich ein unterhaltsamer und gut lesbarer Romantasy-Auftakt mit einer spannenden Grundidee, der sein Potenzial noch nicht ganz ausschöpft. Die positiven Seiten haben für mich aber überwogen und nach dem Ende bin ich neugierig, wie sich die Geschichte und besonders Finn und Enhart im nächsten Band weiterentwickeln.











