Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ulgu1978:
Tilly
Niemals geht man so ganz von Andreas Izquierdo
Tilly
Mads Madsen ist Trauerredner und wird Zeuge als Tillys Mutter Suizid begeht. Mads findet ihre Tochter Tilly und mit Hilfe der Malteserhündin Bobby erlangt er ihr Vertrauen. Schließlich verspricht er ihr, herauszufinden, welche Nachricht ihre Mutter ihr sagen wollte.
Andreas Izquierdo könnte als Zweitjob auch Trauerredner werden.
Ich würde ihn engagieren.
Ganz viel Herz und Menschenkenntnis hat er in diesen Roman einfließen lassen. Er versteht es auf besondere Weise die Gefühle von trauernden Menschen zu beschreiben.
Die Figuren in diesem Buch sind manchmal authentisch (Mads Madsen), manchmal überzeichnet (Fridtjof) beschrieben. Besonders belustigt haben mich die tackerwerfende Kommissarin und der mit skurrilen Ideen übersprudelnde Fridtjof. Wenn es besonders emotional wurde, haben die beiden es immer wieder geschafft, mich zum Lachen zu bringen.
Ich hatte den ersten Band "Über die Toten nur Gutes" nicht gelesen. Das bedauere ich jetzt sehr, weil ich glaube etwas versäumt zu haben. Aber um in diese aktuelle Geschichte eintauchen zu können, ist es meiner Meinung nach nicht notwendig den ersten Band zu kennen.
Ich werde auf jeden Fall das nächste Buch mit Mads Madsen nicht versäumen.
Die 5 Sterne sind mehr als verdient.
Rezensionen von Lesemama:
Sunshine x Grumpy
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Zum Buch:
Rowan ist Journalist, wurde vom SF Tribune gefeuert und ist bei den Sunset Gazette in dem beschaulichen Sunset Cove gelandet. Dort arbeitet auch Stella, ein absoluter Sonnenschein und für Rowan die Nervensäge Nummer eins. Stella kann Rowan nicht leiden, obwohl sie zu allen nett ist, jedem helfen will und plötzlich Rowans Hilfe braucht .
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Meine Meinung:
Ein absolut kitschig rosa Cover, ein Grumpy x Sunshine Story und eine Autorin, die sehr viel Humor hat. Und ich liebte alles an der Buch.
Ein gewohnt kurzweiliger, humorvoller Schreibstil, abwechselnd von Stella und Rowan erzählt, führt es uns durch eine Story, die sowohl Romantik wie auch Schicksal vereint. Süße Smalltown Kulisse, wer hätte nicht gern eine Eiche, die wie Luke Skywalker aussieht, möchte gerne Waldbaden und noch einige sehr amüsante Freizeitbeschäftigungen.
Es beginnt mit einem Streit um den letzten Kaffee, einer Schlussmachszene, die Dr. Love zu verantworten hat und einer Stella, die sehr durchsetzungswillig ist. Und es machte auch großen Spaß. Das Ende kam dann nach über vierhundert Seiten doch sehr abrupt, das hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt.
Aber es gab zwei Nebencharaktere, die hoffentlich eine eigene Story bekommen. Kurzum, Saskia Louis in Hochform.
Rezensionen von _Le4_:
DAS Viertel
Zeit der Monster von Şeyda Kurt
Im Buch geht es um DAS Viertel. Als ehemaliger Industriestandort versackt es in giftigem Schlamm, Geldmangel und Bedeutungslosigkeit. Zu allem Überfluss gibt es auch noch eine Prophezeiung, die das Ende einläutet. Dazwischen kämpfen sich jede Menge verschiedenster einzigartiger Charaktere durch ihre (letzten) Tage.
Das Buch hat einen einzigartigen Schreibstil. Er ist eindringlich und beschreibt die Gegebenheiten im Viertel brutal. Was diese Gegebenheiten sind und wie sie alle zusammenhängen, habe ich leider nicht nachvollziehen können.
Es gab immer wieder Stellen, die Missstände so klar und prägnant beschrieben haben, was mir gefallen hat. Dabei hat das Buch verschiedene Probleme angesprochen, wie Rassismus und strukturelle Benachteiligung bestimmter Regionen. Leider hat es mich in der Geschichte immer wieder verloren. Es gab einfach zu viele Charaktere, die wir immer nur kurz ausschnittsweise gesehen haben, sodass die Geschichte einfach dazwischen untergegangen ist. Das ganze Buch hat sich äußerst surreal angefüllt, was, glaube ich, das Ziel sein sollte, aber es konnte mich nicht abholen.
Das Buch kann ich letztendlich nicht empfehlen. Ich habe ewig an diesem eher kurzen Buch gelesen und mir hat zum Schluss so der Kopf geschwirrt, dass ich quasi nichts mitgenommen habe.
Rezensionen von PMelittaM:
Frauen der römischen Antike erhalten eine Stimme
Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen von Emma Southon
Frauen hatten im antiken Rom einen eher sehr nachgeordneten Stand, vor allem auch in Regierungs- und Adelskreisen. Emma Southon hat es sich mit diesem Buch der Aufgabe gestellt, auch ihnen eine Stimme zu geben, und die ist gar nicht so leise.
Wie Rom beginnt die Autorin mit dessen Gründung, also dem Jahr 753 vor Christus, als es, den Spruch kennen wahrscheinlich die meisten, aus dem Ei kroch.
Der Legende nach wurde Rom von Romulus gegründet. Um seine neue Stadt zu füllen, sammelte er alle möglichen Männer ein, die sonst nirgends einen Platz hatten. Was dann noch fehlte, waren Frauen, und da bediente man sich am besten auch aus der Umgebung, nämlich bei den Sabinern, und da die Sabinerinnen, oder deren Eltern, offenbar nicht so recht wollten, raubte man sie eben.
Wer sich nun wundert, in welchem flapsigen Ton ich diese Rezension schreibe, dem kann ich sagen, dass ich mich da ein wenig nach dem Erzählton der Autorin richte. Ehrlich gesagt hat mich deren flapsiger Ton zunächst sehr gestört, von einem guten wissenschaftlich fundierten Sachbuch hatte ich andere Erwartungen. Dann habe ich mich aber doch ziemlich schnell daran gewöhnt, und musste schließlich öfter schmunzeln über das, was ich da gelesen habe.
Römische Frauen kommen in der Geschichtsschreibung nicht so oft vor wie die römischen Männer, sie sollten sich auch eher zurückhalten, heiraten, den Haushalt führen und Kinder bekommen, auch hier ist das natürlich vor allem auf die oberen Kreise bezogen. Dennoch erfährt man aus verschiedenen Dokumenten doch einiges aus dem Leben römischer Frauen, und die eine oder andere wird auch namentlich erwähnt. Vielleicht gab es nicht alle in diesem Buch vertretenen Frauen wirklich, vielleicht hieß die eine oder andere auch anders, wie zum Beispiel jene, deren Ehemann sie in der Inschrift ihres großen marmornen Grabmals überschwänglich lobte. Andere Frauen sind historisch verbürgt, wie zum Beispiel Iulia, einziges leibliches Kind des Kaisers Augustus.
Besonders interessant wird es, jedenfalls für mich, etwas weiter hinten im Buch, besonders angetan hat es mir Iulia Felix, die in Pompeji eine Art Wellnesscenter für die einfacheren Bürger:innen unterhielt und recht wohlhabend gewesen sein muss. Der Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus hat es möglich gemacht, dass einiges davon erhalten blieb und wir heute davon wissen.
Emma Southon bleibt auch nicht in Rom oder Italien sondern erschließt uns das gesamte römische Reich, wir lernen unter anderem auch Frauen aus dem heutigen Großbritannien kennen, den Namen Boudicca haben wahrscheinlich die meisten schon einmal gehört. Beendet wird die Frauenriege mit Gallia Placidia, die von 390 bis 450 nach Christus lebte, und die die Autorin die letzte Römerin nennt. Rom selbst spielte da schon eine eher ungeordnete Rolle. 476 nach Christus stürzte dann der letzte weströmische Kaiser. Am Ende wird also eine Zeit von um die 1.200 Jahren abgedeckt, in der sich viel verändert hat.
Denn mit dem Leben der aufgeführten Frauen erfährt man natürlich auch viel über die Geschichte Roms, dafür hat die Autorin schon mit ihrer Auswahl gesorgt. Manches wusste ich bereits, einiges aber auch nicht, vor allem waren mir viele der Frauen nicht bekannt, und sie nicht kennen gelernt zu haben, wäre schade gewesen. Manche der Frauen haben tatsächlich auf ihre Weise in die Geschichte Einfluss genommen, wenn es vielleicht auch oft „nur“ der Einfluss über Mann, Sohn oder andere Verwandte war. Manche haben sich untergeordnet, andere leiden müssen. Ein paar haben rebelliert oder sich geopfert. Über einige von ihnen könnte man Romane schreiben. Am Ende habe ich interessante Frauen kennen gelernt und einiges über die römische Geschichte erfahren.
Im Anhang gibt es Anmerkungen, Erläuterungen, Quellen und ein Sach- und Personenregister. Emma Southon ist studierte Historikerin, und ich werde nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten, den schließlich habe ich dasBuch sehr gerne gelesen und möchte es allen Interessierten ans Herz legen.
Rezensionen von Lillyliebtthriller:
Fasziniertender Thriller, nur das Eis ist schnell aufgetaut.
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
Das eiskalte Cover mit der undurchdringlichen Eisschicht, lässt mich innerlich fast erfrieren, genau die Atmosphäre, die man zum Lesen dieses Buches braucht.
Den Prolog fand ich gleich sehr fesselnd, die Spannung konnte aber leider nicht sehr lange aufrechterhalten werden.
Dafür lernt man die Charaktere besser kennen, die zurückweisende und taffe Sara, die sich ihren Rang bei der Polizei knallhart erkämpfen muss und ihren narzisstischen Bruder Adam, der ein genialer Psychologe ist, aber selber sehr mit sich zu kämpfen hat und sich auch meistens unter Kontrolle hat .
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Beide haben sich in dieser Geschichte zum Positiven weiterentwickelt und beide sind mir immer sympathischer geworden.
Die Thematik rund um die römische Mythologie, das Promileben von Isabelle und Adam's psychologische Theorien fand ich super faszinierend.
Die Kapitel in denen man den Täter und seine Handlungen besser kennen lernt fand ich auch sehr interessant, besonders wenn man hinter seine wahnsinnigen Absichten stößt.
Im Mittelpunkt steht oft die Ermittlungsarbeit, die ich als etwas schleichend empfunden habe.
Die detailgenauen Tatorte hat der Autor gnadenlos aber nicht all zu blutig beschrieben und generell war der Aufbau der ganzen Story gut durchdacht.
Der kurze, heftige aber leider teilweise unrealistische Showdown war der spannendste Teil des Thrillers. Trotzdem hat mir das Rätseln rund um den Täter sehr viel Spaß gemacht.
Ich hoffe das in der Fortsetzung, die großen Fragen beantwortet werden, die jetzt noch offen sind.
Fazit: Ein in vielerlei Hinsicht faszinierender Thriller mit spannenden und vielschichtigen Charakter, der meiner Meinung nach noch mehr Nervenkitzel vertragen hätte.
Rezensionen von lesende_zitrone:
Süße Office Romance in einer Kleinstadt!
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Diese Haters-to-Lovers-Story hat mich absolut begeistert.
In dieser Geschichte geht es um Stella und Rowan, die in derselben Redaktion arbeiten. Doch seit Tag eins bringen sie sich gegenseitig auf die Palme. Als sich Stellas langjähriger Freund jedoch durch einen Tipp von Dr. Love von ihr trennt, fällt sie aus allen Wolken.
Als sie herausfindet, wer es ist, zwingt sie ihn, ihr zu helfen. Das endet natürlich in einem riesigen Chaos.
Stella und Rowan haben sich schnell in mein Herz geschlossen. Stella denkt zuerst an alle anderen und dann an sich selbst. Rowan bringt ihr bei, das zu ändern. Obwohl er seine eigenen Probleme am liebsten ignoriert. Die beiden zusammen waren sehr witzig und haben mein Herz erwärmt. Stellas Freunde und ihre Schwester sind allesamt großartige Charaktere, die der Geschichte einiges zugetragen haben. Ich freue mich auf einen weiteren Band!
Ich konnte gar nicht aufhören, der Geschichte zuzuhören! Ich dachte, es wird eine einfache Office-Romance, aber sie hat mich mit mehr Tiefgang überrascht. Es war sehr leicht, der Geschichte zu folgen und hineinzukommen. Es hat Spaß gemacht, dass beide Perspektiven enthalten waren. Das Kleinstadt-Setting und seine Bewohner haben mich absolut abgeholt.
Ich empfehle die Geschichte allen, die „Haters to Lovers“ und Kleinstadtgeschichten lieben!
Rezensionen von Immenhof:
Vielfältig
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck
„Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge“ gehört zu einer Reihe, die bereits für Kinder ab einem Jahr ausgewiesen ist. Enthalten sind viele verschiedene Fahrzeuge und dabei nicht nur die Klassiker wie Bagger, Traktor oder Feuerwehr. Auch eher ungewöhnliche Fahrzeuge wie Lastenräder, eine Kehrmaschine oder ein Zeppelin können entdeckt werden.
Gerade diese vielfältige Auswahl gefällt mir gut und erweitert nebenbei den Wortschatz.
Allerdings ist für mich nicht ganz ersichtlich, weshalb dieses Wimmelbuch bereits ab einem Jahr empfohlen wird, während andere Bücher erst für Kinder ab zwei Jahren ausgewiesen sind. Die Bilder sind zwar übersichtlich gestaltet, den Wortschatz finde ich teilweise aber doch recht anspruchsvoll für Einjährige. Dafür wächst das Buch sicherlich eine ganze Weile mit.
Ansonsten bekommt man ein klassisches Wimmelsuchbuch mit schönen und detailreichen Bildern. Auf den Doppelseiten gibt es viel zu entdecken und einzelne Gegenstände und Fahrzeuge können gezielt gesucht werden. Dadurch ergeben sich auch immer wieder Gesprächsmöglichkeiten. Für kleine Fahrzeugfans auf jeden Fall ein schönes Wimmelbuch mit einer wirklich abwechslungsreichen Fahrzeugauswahl und einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis.
Rezensionen von Philiene :
Packend
Chopin und der Klang des Todes von Oliver Buslau
Ich weiß gar nicht welche Geschichte mir in diesem Buch besser gefallen hat. Die von. Chopin und George Sand oder die von Ameliè. Die Erste ist die von Real existierenden Personen, die zweite ist fiktiv. Die erste ist die Geschichte ei er großen Liebe und die zweier großartiger Künstler, die zweit ein spannender Kriminalfall.
Das Buch wechselt zwischen der Künstlerwelt in Paris und der dunklen Welt der Pariser Gefängnisse. Es beschreibt facettenreichen das Leben in Paris und ist gleichzeitig sehr spannend.
Amelies Geschichte hat mich sehr berührt, ihre Zeit im Gefängnis, ihr Verzweiflung, ihre Suche nach der Wahrheit waren sehr eindringlich beschrieben. Ihre Figur irgendwas zwischen verzweifelt und stark. Im Gegensatz dazu dann Chopin in seiner ganz eigenen Welt und schließlich der Zusammenprall von beiden Welten.
Mir hat das Buch sehr gefallen, die Figuren waren authentisch, die historischen Fakten gut recherchiert und alles zusammen in eine spannende Geschichte verpackt.
Rezensionen von Danislesestube:
Gelungener elfter Teil
Toter Schatten von Leo Born
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Jetzt sind schon elf Teile meiner liebsten Thriller Reihe veröffentlicht worden und irgendwie scheinen dem Autor die Ideen noch lange nicht ausgegangen zu sein. Zugegeben, wenn man immer wieder neue Charaktere erschafft, die teilweise über mehrere Teile präsent sind, kann man sehr viel herausholen.
Aber was, wenn Charaktere aus nächster Nähe ins Kreuzfeuer geraten und Dinge ans Tageslicht kommen, die man sich zwar hätte denken können, aber dennoch bei der Enthüllung überraschen? Mara hat im letzten Buch ohnehin schon viel einstecken müssen, aber irgendwann muss der Moment kommen, in welchem ihr alles zu viel wird?
Der Anfang ist wie immer eine kurze Vorschau auf das, was noch folgen wird. Ein Mädchen wird ermordet. Ihr wird ein Schmetterling auf den Schenkel gemalt. Von Vergewaltigung bewegt man sich schnell weg. Ins Nichts. Mara Billinsky und Co haben keine Spuren. Und wenn dann enden diese in einer Sackgasse. Selbst die Verbindung zu einem alten Fall hilft da nur bedingt etwas. Nebenbei bekommen wir eine zunächst unauffällige Nebenhandlung spendiert, die bis zur Mitte gerade so etwas mit dem Mordfall zu tun haben könnte. Daher beschließt Mara Billinsky wie immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Was neu ist: Ihr treuer Kollege Rosen scheint etwas vor ihr zu verbergen. Alte Ermittler sind erstaunlich schweigsam. Ein Grund mehr vorzupreschen.
Der Handlungsverlauf hat mir gut gefallen. Wie immer eine schöne Gerade mit ein paar wenigen Abzweigungen die sehr viel mehr Substanz und Gefahr hineinbringen. Das Mara einmal mehr auseinandergenommen wird und Misstrauen gestreut wird ist nur logisch. Ihre Charakterentwicklung hat sich seit Teil zehn noch ein Stück vertieft. Genauso bei Rosen und Klimmt. Dennoch ist diesmal etwas anders. Die Handlung ist weitaus langsamer und zäher. Kaum rasante Momente und wenn dann schlugen sie ein wie eine Granate. Man wird, versinkt regelrecht in die Handlung. Am Anfang war ich mir unsicher, ob das etwas Gutes ist.
Jetzt kann ich sagen: Es passte perfekt. Denn hier haben sich einige Abgründe aufgetan. Die nur durch ein reduziertes Tempo Zeit hatten sich zu entfalten. Sei es durch Entscheidungen oder Enthüllungen. Gänsehautmomente hatte ich einige. Manchmal auch Angst um einen bestimmten Charakter. Dass nicht immer jede Ermittlung ein Happy End hat, wird besonders hier deutlich. Das Ende knallte dementsprechend ordentlich rein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hier war es teilweise umgekehrt. Immer wieder erstaunlich was sich Leo Born einfallen lässt. Bin schon gespannt, wie Teil 12 sein wird. Offenbar geht es langsam Mara Umfeld an den Kragen. Was entweder für ein krasses Finale sorgen könnte, oder einem abrupten Ende. Wir werden sehen.
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Zerfall der Zeit
Ochsenkopf von Manik Sarkar
Ein absolut lesenswerter Roman, der dem Leser den Zerfall der Zeit vor Augen führt.
Handwerkskunst, Geschmack, Tierwohl und Traditionen verlieren ihren Wert.
Es zählt nur noch das, was billig und praktisch ist.
Möchten wir wirklich so leben?
Ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken anregt.











