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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Ein Leben voller Spuren

Irma tanzt von Helene Bracht

Dieses Buch hat mich auf eine ruhige Art beschäftigt. Im Mittelpunkt steht Irma, eine alte Frau, deren Leben von den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Krieg, Gewalt und die engen Vorstellungen ihrer Zeit haben Spuren hinterlassen. Trotzdem hat Irma sich ihre Freude am Leben und ihre Sehnsucht bewahrt.

Die Verbindung zwischen Irma und ihrer Tochter fand ich besonders interessant. Erst mit der Zeit wird deutlich, was die Mutter alles mit sich getragen hat. Für die Tochter ist es nicht immer einfach, auf das Leben ihrer Mutter zu schauen. Vieles lässt sich erst später einordnen. Dabei wird Irma immer mehr als Frau mit ihren eigenen Wünschen und Erfahrungen sichtbar und nicht nur als Mutter.
Eine Szene ist mir besonders nahegegangen. Irma tanzt noch einmal und wirkt dabei für einen kurzen Moment ganz leicht. Dieser Augenblick sagt für mich mehr über diese Frau aus als viele Erklärungen. Trotz ihrer schweren Erfahrungen ist da noch diese Freude, die sie sich bewahrt hat.
Die Geschichte ist nicht leicht, aber sie wird ohne große Worte erzählt. Einige Gedanken habe ich nach dem Lesen noch mitgenommen. Vor allem die Frage, wie wenig man manchmal über das Leben der eigenen Eltern weiß und wie spät manches erst verständlich wird.
Nicht jede Passage hat mich gleichermaßen erreicht, deshalb sind es für mich vier Sterne. Trotzdem ist es ein Buch, das einen Menschen und sein Leben sehr persönlich betrachtet. Irma mit ihrer Lebensgeschichte wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. 4 Sterne

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Ein Leben voller Spuren

Rezensionen von LeserinLu :

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Für Erwachsene

Das Knistern im All von Stephan Lohse

„Das Knistern im All“ ist ein Coming-of-Age-Roman, der sich mit wichtigen Themen beschäftigt: psychische Gesundheit, Freundschaft, erste Liebe und Sexualität, aber auch die Frage, wie man seinen Platz in der Welt findet. Im Mittelpunkt steht der 15-jährige Matti, der immer wieder psychische Zusammenbrüche erlebt.

Was zunächst wie eine seltsame Wahrnehmung erscheint – eine Antilope, die immer wieder in seinem Umfeld auftaucht – führt schließlich dazu, dass Matti therapeutische Hilfe bekommt und in der Psychiatrie landet. Besonders schön fand ich, dass seine Freund:innen ihn dabei nicht fallen lassen. Das ist schön beschrieben. Themen wie psychische Erkrankungen und Wohlstandsverwahrlosung werden angesprochen, ohne dass daraus ein reiner Problemroman wird.

Auch die Beobachtungen über das Erwachsenwerden haben mir gut gefallen. Es gibt immer wieder kleine, sehr treffende Beschreibungen von Jugendlichen und ihrem Verhalten, z.B., dass Jugendliche es nicht schaffen, einfach gerade zu stehen, sondern sich ständig irgendwo anlehnen müssen. Solche Details fand ich als erwachsene Leserin besonders nett, weil sie einen liebevollen und gleichzeitig ziemlich genauen Blick auf die Adoleszenz zeigen. Ich habe mich aber gefragt, ob Jugendliche das schon verstehen.

Zudem werden manche Figuren und Handlungsstränge nicht ganz auserzählt, z.B. bei Nazi Jens habe ich mich gefragt, welche Funktion diese Figur für die Geschichte eigentlich genau hat. Auch deshalb hatte ich beim Lesen zunehmend das Gefühl, dass der Roman vielleicht eher erwachsene Leser:innen anspricht, die solche Beobachtungen und Leerstellen anders einordnen können, als es Jugendliche tun würden.

Insgesamt hat mir „Das Knistern im All“ aber gut gefallen. Ein ruhiger, teilweise melancholischer Roman über eine schwierige Lebensphase, psychische Gesundheit und darüber, wie wichtig Freundschaften sein können, wenn plötzlich nichts mehr so ist wie vorher!

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Für Erwachsene

Rezensionen von nessabo:

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Unterhaltungswert 1000, aber mit Abzug für rassistische Stereotype

Verlorene Schäfchen von Madeline Cash

Ich habe die Lektüre von vorn bis hinten geliebt. Madeline Cash hat in lockerem Ton ein überspitztes, skurriles Werk geschrieben, das mich äußerst gut unterhalten hat. Dafür hat es 5 Sterne verdient. Es gibt aber doch ein paar Stereotype, die deutlich rassistisch sind und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich erst andere Lesende darauf aufmerksam gemacht haben, obwohl es schon wirklich sehr deutlich ist.

Aus diesem Grund möchte ich aber auch nicht mehr die volle Bewertung geben.

Trotzdem soll auch Raum sein für die großartige Unterhaltung, die Cash geliefert hat. Die kurzen Kapitel, der einfache Schreibstil mit vielen Dialogen und die pointierten Figuren haben das Lesen absolut leicht gemacht. Ich mochte die Geschichte auch strukturell, weil sie sich von einem Familiendrama zu einem spannenden, aber völlig ungruseligen Krimi entwickelte. Dabei greift die Autorin auch das Thema Verschwörungserzählungen auf verschiedene Arten auf, behält dabei aber stets ihren satirischen Unterton bei.

Sie hat ein gutes Feingefühl für Spannungssteigerung und das skurrile Überzeichnen ihrer Figuren. Ich habe das sehr gemocht, aber genau diesen Elementen sollte mensch natürlich nicht abgeneigt sein, wenn das Buch gelesen werden soll.

Bis hierhin wollte ich klare 5 Sterne geben, doch dann stieß ich auf die erste Kritik und auch, wenn ich vielleicht nicht jede Einschätzung über die Autorin teile (dafür habe ich schlicht zu wenig Informationen), arbeitet sie schon mit einigen Narrativen, die nicht anders als muslimfeindlich/rassistisch gelesen werden können. Die Dichotomie von dem bösen Muslim und dem guten Juden möchte ich nicht unterstützen, auch Satire hat ihre Grenzen. Und ich kann bei diesen beiden betroffenen Nebenfiguren den satirischen Ansatz auch gar nicht so wirklich erkennen. Die Autorin verletzt Menschen unnötig und macht damit Gräben nur noch tiefer.

Gleichzeitig möchte ich auch nicht mehr als diesen einen Stern von der Wertung abziehen, was gern kritisiert werden darf, aber am Ende bleibt meine Bewertung immer auch eine gefühlte Entscheidung und ich fand zu viel an diesem Roman ganz groß, um ihn schlecht zu bewerten.

Eine damit eingeschränkte Empfehlung - wirklich große Unterhaltung mit rassistischen Narrativen, die nicht in ein lustiges und pointiertes Werk wie dieses gehören. Wer das einzuordnen und zu kritisieren vermag, darf sich gern von dieser Geschichte mitreißen lassen, die so absurd ist, dass die Zeit im Nu vergeht und mensch sich am Ende gleichzeitig fragt: „Was habe ich da eigentlich gerade gelesen?“.

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Unterhaltungswert 1000, aber mit Abzug für rassistische Stereotype

Rezensionen von PMelittaM:

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Ein wunderbarer Roman

Die Mitternachtsreise von Matt Haig

1974 sind Wilbur und Maggie auf Hochzeitsreise in Venedig und sicher, das ganze Leben zusammen glücklich zu sein. 52 Jahre später stirbt Wilbur, seine Ehe ist schon lange gescheitert. Nach seinem Tod wird er vom Mitternachtszug abgeholt, der ihn durch sein Leben fährt, an besonders prägenden Stellen kann er aussteigen, darf aber nur zusehen.

Wilbur weiß schon lange, dass er Fehler gemacht hat, und während der Zugfahrt überlegt er, ob er nicht die Möglichkeit hat, sein Leben nachträglich zu ändern, indem er Kontakt mit seinem früheren Ich aufnimmt. Allerdings könnte ihn das die Ewigkeit kosten.

Mich hat schon die Idee der Geschichte berührt, auch, weil ich seit eineinhalb Jahren verwitwet bin, man denkt dann öfter und anders über den Tod nach. Während des Lesens habe ich mir die Frage gestellt, ob ich etwas in meinem Leben ändern wollen würde. Ich hoffe zwar, noch länger zu leben, aber eine Rückschau ist wahrscheinlich nie verkehrt.

Als Leser:in erlebt man Wilburs Leben mit, auch die Gedanken, die er sich nach seinem Tod darüber macht, erst jetzt erkennt er, was er hätte anders machen können, vielleicht sogar müssen, wo er anders mit Menschen hätte umgehen sollen, wie er sich selbst hätte glücklicher machen können. Wilburs Leben ist schon von Beginn an nicht leicht, er wurde 1945 geboren, sein Vater ist gegen Ende des Krieges noch gefallen, seine Mutter musste ihn und seinen älteren Bruder alleine großziehen, was für sie sehr schwer war. Schon das hat sein Leben geprägt, und macht manches verständlicher. Nach seinem Tod kann er als Betrachter manches zudem aus einer anderen Perspektive sehen als damals, als er mittendrin war. Man kann gut nachvollziehen, dass er versuchen möchte, Einfluss zu nehmen.

Wilbur und seine Geschichte berührt emotional. Vielleicht bedient sie das eine oder andere Klischee, aber Wilburs Leben ist wahrscheinlich eines von vielen, die so oder so ähnlich stattgefunden haben. Man muss den zeitlichen und sozialen Kontext mitberücksichtigen. Vielleicht könnte man eine solche Geschichte auch als kitschig empfinden, aber mein Kitschbarometer hat tatsächlich selten ausgeschlagen.

Matt Haigs Roman hat mich auf mehreren Ebenen angesprochen, auch auf einer persönlichen. Ich wurde emotional sehr berührt und habe über mein eigenes Leben nachgedacht. Ich empfehle den Roman sehr gerne jenen, die sich auf solch ein Gedankenexperiment einlassen können.

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Ein wunderbarer Roman

Rezensionen von L.:

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Unterwasserabenteuer

Die Schule des Meeres - Ruf aus der Tiefe von Robin Dix

Die Schule des Meeres hat mich schon mit dem Cover fasziniert. Die Covergestaltung finde ich außergewöhnlich schön und hat mich sofort in den Bann gezogen. Auch, dass der Gesichtsausdruck von Fynn einem erschrocken entgegenschaut passt gut zur Story.
Gerade die angesprochenen Themen die leise aber doch aufkommen haben es mir besonders angetan z.

B. dass Fynn sich selbst treu bleibt. Für ein Kinderbuch echt stark! Das kombiniert mit einem wirklich angenehmen lockeren Schreibstil, der durch die vielen Dialoge sehr lebendig ist, macht das Buch für mich besonders lesenswert und lässt mich schon auf die Fortsetzung warten. Bin schon gespannt wie es mit Loki weitergeht. Genau das richtige Buch für den Sommer. Meer, Abenteuer und eine Geschichte in die man schnell hineinfindet.

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Unterwasserabenteuer

Rezensionen von S.:

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Cozy Crime

Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti

Marcella ist eine taffe Frau, die mitten im Leben steht und sich sehr für ihre Mitbewohner interessiert. Egal, ob Hippie, verstorbene Dorfbewohner, auch für ihren Sohn Domenico und seine Freundin Rosina, die ihr merkwürdig vorkommt. Nach Jahren in Deutschland mit ihrem Bankräuber-Ehemann ist sie ohne ihn in ihr eigentlich geruhsames Örtchen in Italien zurückgekehrt und mischt dort kräftig mit.

Aber: in Dolceacqua stimmt etwas nicht. Warum versterben mehrere ältere Dorfbewohner und werden anderenorts beerdigt?
Mama Marcella ermittelt! Die Mafia hat möglicherweise ihre Hände im Spiel. Marcella will es wissen. Bei ihren Ermittlungen ist sie laut, hartnäckig, gerissen, aufdringlich. Zudem eine rasante Autofahrerin. Doch die Story plätschert vor sich hin, erst später passiert etwas, es geht turbulent zu.
Die Handlung ist klischeehaft und ziemlich spannungsarm. Ja, Ligurien ist schön, die Landschaft toll, das Essen schmackhaft. Das kommt hier gut zum Ausdruck.
Salvatore Simonetti hat einen locker leichten Schreibstil, anfänglich lebendig, für mich mit zu vielen italienischen Worten gespickt. Besonders nervend das ständige: „Allora“. Der Titel allerdings erweist sich als überraschend stimmig.
Fazit: Konnte mich nicht wirklich begeistern.

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Cozy Crime

Rezensionen von Mirko:

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Im Kopf eines Demenzkranken

In die Schweiz von Emma Cline

Emma Clines Roman „ In die Schweiz“ (OT: „Switzy“ - aus meiner Sicht viel gelungener) ist ein Buch, das dem Leser einiges abfordert. Es lässt sich recht zügig lesen, doch würde ich das nicht empfehlen. Denn in dem Fall würde einem das ein oder andere dabei verloren gehen.
Die Autorin erzählt von David, einem älteren Mann, der an Demenz leidet und seinem Leben ein Ende setzen will.

Er befindet sich (in Begleitung seines jungen Angestellten Cody) auf einem Flug aus den USA nach London, wo seine Tochter lebt. Diese will er ein letztes Mal treffen, um sich von ihr zu verabschieden; allerdings auf eine stille Weise, denn er beabsichtigt nicht, ihr davon zu erzählen, dass er auf dem Weg in die Schweiz ist, um seinem Leben dort ein Ende zu setzen.
Cline schreibt in solider Sprache. Was ihr brillant gelingt, ist die Tatsache, dass sie den Leser tief in die Gedankenwelt von David eintauchen lässt. Dabei erlebt man die Gedankensprünge und -aussetzer des Hauptcharakters so, als würde man das alles selbst durchleben. Den vielen Lücken, die er aufgrund seiner Krankheit umsteuern muss, ist auch der Leser ausgesetzt. Man muss sich durch viele kleine Gedankenschnipsel wühlen, um David folgen zu können. Das gelingt mit ein bisschen Anstrengung aber erstaunlich gut. Es bleibt nicht aus, dass im Laufe der fast 400 Seiten von Zeit zu Zeit eine gewisse Müdigkeit einsetzt. Immer wieder fängt Emma Cline den Leser aber ein, weil sie so viele wunderbare Ideen verbaut, die direkt ins Herz zielen. Das Besondere dabei ist, dass diese nicht offensichtlich, sondern ganz fein in den Text verwoben sind. Diese aufzuspüren war ein Genuss.
Ich habe das Ende von David Reise als äußerst realistisch empfunden. Man fühlt sich, als hätte man ihn in den letzten Tagen begleitet und wäre ihm nun sehr nah. Eine gewisse Beklemmung setzt ein, und man muss sich, ob man will oder nicht, mit dem Thema Sterbehilfe auseinandersetzen. Da dies das zentrale Thema des Buchs ist, ist es als weitere besondere Leistung der Autorin anzusehen.
„In die Schweiz“ ist kein vollkommenes Buch. Aber es ist eine innovative Idee, welche die Autorin hervorragend umgesetzt hat. Wenn man als Leser oder Leserin bereit ist, sich dem Thema und der sprachlichen Besonderheiten zu stellen, wird man ohne Frage belohnt.

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Im Kopf eines Demenzkranken

Rezensionen von ekiam:

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Cozy Herbststimmung in der Kleinstadt

Cinnamon Spice Love von Harper Graham

Cinnamon Spice Love hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist angenehm geschrieben; besonders das Cozy-Small-Town-Feeling konnte mich überzeugen. Maple Falls mit seinen Bewohnern, die zusammenhalten und sich gegenseitig helfen, hat genau die gemütliche Atmosphäre, die man sich von einer solchen Geschichte wünscht.

Auch die Herbststimmung kommt wunderbar zur Geltung und das nicht nur durch den Sturm zu Beginn der Geschichte.

Die Liebesgeschichte zwischen Madison und Zach ist eine Second-Chance-Romance mit einigen Hindernissen. Das Problem: Viele davon sind hausgemacht. Vor allem die fehlende Kommunikation zwischen den beiden zieht sich bereits seit ihrer Jugend durch ihre Geschichte und hat sich leider auch Jahre später nicht wirklich verändert. Während Zach zumindest ein bisschen aus der Vergangenheit gelernt hat und irgendwann auch für sich einsteht und Grenzen setzt, scheint Madison ihre Lektion noch nicht vollständig gelernt zu haben. Sie spricht weiterhin nicht offen mit Zach, obwohl einige Konflikte dadurch vermutlich deutlich schneller gelöst werden könnten.

Gerade beim letzten großen Konflikt wurde mir das besonders deutlich. Die Lösung liegt eigentlich ziemlich nahe, trotzdem dauert es eine ganze Weile, bis sie gezogen wird. Auch die Gründe dafür, warum eine Beziehung zwischen den beiden angeblich nicht funktionieren kann, wiederholen sich für meinen Geschmack etwas zu häufig. Dadurch hat sich die Geschichte zwischendurch leider etwas gezogen.

Für etwas zusätzliche Spannung sorgt dagegen die Frage, von wem der mysteriöse Brief stammt. Ich hatte zwar schon ziemlich früh eine Vermutung, die sich am Ende auch bestätigt hat, trotzdem wollte ich wissen, ob ich richtiglag.

Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich insgesamt eine schöne Zeit in Maple Falls. Die gemütliche Kleinstadt, das herbstliche Setting und die vielen kleinen Momente mit den Bewohnern haben mir richtig gut gefallen. Die Liebesgeschichte hätte für mich etwas weniger Schleifen und dafür etwas mehr offene Kommunikation vertragen können; für einen gemütlichen Herbstnachmittag ist die Geschichte aber trotzdem wunderbar geeignet.

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Cozy Herbststimmung in der Kleinstadt

Rezensionen von L.:

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gut und ganzheitlich

Kiefergelenkschmerzen, CMD und Zähneknirschen. Kompakt-Ratgeber von Mandy Scheunchen

Ich finde das Buch sehr gelungen, auch weil es seinem Titel wirklich gerecht wird.. Es ist kompakt, handlich und passt problemlos in jede Handtasche. Selbst als CMD-Patientin mit langjähriger Physiotherapieerfahung konnte ich noch einiges dazulernen. Zum Beispiel, geschrieben dass auch Schwindel mit CMD in Zusammenhang stehen kann.

Großartig und damit sehr nahbar fand ich den ganzheitlichen Ansatz der Autorin, sowohl in der Beschreibung als auch was Lösungsvorschläge angeht. Man merkt sofort, dass CMD nicht nur das Kiefer betrifft. Hervorheben möchte ich auch die zahlreichen Bilder. Sowohl jene, die den Text angenehm auflockern, al auch die medizinischen Abbildungen fand ich sehr hilfreich. Das Thema Stressreduktion ist ein zentraler Punkt. Umso lobenswerter finde ich die Selbsthilfetipps am Ende des Buches. Diese werde ich auf jeden Fall ausprobieren und versuchen, sie mir möglichst oft in Erinnerung zu rufen und in den Alltag einzubauen.
Vielen Dank an die Autorin für dieses hilfreiche und wirklich praktische Handbuch!

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gut und ganzheitlich

Rezensionen von ekiam:

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Cozy Herbststimmung in der Kleinstadt

Cinnamon Spice Love Maple Falls von Harper Graham

Cinnamon Spice Love hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist angenehm geschrieben und der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich gut durch das Hörbuch gekommen bin. Besonders das Cozy-Small-Town-Feeling konnte mich überzeugen. Maple Falls mit seinen Bewohnern, die zusammenhalten und sich gegenseitig helfen, hat genau die gemütliche Atmosphäre, die man sich von einer solchen Geschichte wünscht.

Auch die Herbststimmung kommt wunderbar zur Geltung und das nicht nur durch den Sturm zu Beginn der Geschichte.

Die Liebesgeschichte zwischen Madison und Zach ist eine Second-Chance-Romance mit einigen Hindernissen. Das Problem: Viele davon sind hausgemacht. Vor allem die fehlende Kommunikation zwischen den beiden zieht sich bereits seit ihrer Jugend durch ihre Geschichte und hat sich leider auch Jahre später nicht wirklich verändert. Während Zach zumindest ein bisschen aus der Vergangenheit gelernt hat und irgendwann auch für sich einsteht und Grenzen setzt, scheint Madison ihre Lektion noch nicht vollständig gelernt zu haben. Sie spricht weiterhin nicht offen mit Zach, obwohl einige Konflikte dadurch vermutlich deutlich schneller gelöst werden könnten.

Gerade beim letzten großen Konflikt wurde mir das besonders deutlich. Die Lösung liegt eigentlich ziemlich nahe, trotzdem dauert es eine ganze Weile, bis sie gezogen wird. Auch die Gründe dafür, warum eine Beziehung zwischen den beiden angeblich nicht funktionieren kann, wiederholen sich für meinen Geschmack etwas zu häufig. Dadurch hat sich die Geschichte zwischendurch leider etwas gezogen.

Für etwas zusätzliche Spannung sorgt dagegen die Frage, von wem der mysteriöse Brief stammt. Ich hatte zwar schon ziemlich früh eine Vermutung, die sich am Ende auch bestätigt hat, trotzdem wollte ich wissen, ob ich richtiglag.

Als Hörbuch ist Cinnamon Spice Love insgesamt gut umgesetzt. Die Sprecherin und der Sprecher sprechen angenehm langsam und deutlich, auch die Abstände zwischen den Wörtern waren für mich gut. Die Stimmen selbst waren allerdings nicht ganz mein Fall. Gerade zu Beginn musste ich deshalb einige Stellen noch einmal hören und mich stärker konzentrieren, um nichts zu verpassen.

Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich insgesamt eine schöne Zeit in Maple Falls. Die gemütliche Kleinstadt, das herbstliche Setting und die vielen kleinen Momente mit den Bewohnern haben mir richtig gut gefallen. Die Liebesgeschichte hätte für mich etwas weniger Schleifen und dafür etwas mehr offene Kommunikation vertragen können; für einen gemütlichen Herbstnachmittag ist die Geschichte aber trotzdem wunderbar geeignet.

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Cozy Herbststimmung in der Kleinstadt