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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Herzenswärme und Melancholie zwischen Trümmern

Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen von Irmgard Keun

Ferdinand ist ein junger Mann, der mit seiner Sanftmut so gar nicht in die harte Nachkriegszeit passt. Genau das hat ihn mir sofort sympathisch gemacht. Als er Luise am Fluss begegnet und die beiden sich schon bald überraschend verloben, musste ich lächeln, hatte aber gleich das Gefühl, dass diese Verantwortung für ihn zu groß sein könnte.

Was mich besonders angesprochen hat, war die Mischung aus Leichtigkeit und Nachdenklichkeit. Ferdinand möchte eigentlich nur frei sein, wirkt dabei aber nie kalt. Im Gegenteil – gerade seine etwas unbeholfene Art hat mir gezeigt, wie menschlich er ist.
Immer wieder gab es beim Lesen kleine Momente, die mich berührt haben, und andere, die mich durch den feinen Humor zum Schmunzeln brachten. Gerade diese stillen Beobachtungen, die Begegnungen und Ferdinands eigenwillige Ideen machen die Geschichte lebendig. Trotz der Unsicherheit und der Trümmer ringsum bewahrt er sich ein Stück Wärme, das man beim Lesen richtig spürt.
Für mich ist das eine gelungene Mischung aus Nachkriegssatire, leiser Melancholie und viel Herzenswärme. Am Ende hatte ich fast das Gefühl, Ferdinand wie einen guten Bekannten zu kennen. Eine klare Empfehlung und 5 Sterne.

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Herzenswärme und Melancholie zwischen Trümmern

Rezensionen von Arambol:

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Alltagstauglich

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends von Steffen Henssler


"Nicht kompliziert, aber mit Liebe zum Detail."

Das neue Kochbuch von Steffen Henssler überzeugt durch seine klare Strukturierung. Die einzelnen Rezepte sind übersichtlich dargestellt, sodass man auf einen Blick erkennen kann, was gebraucht wird und wie lange die Zubereitung dauert.
Besonders angenehm finde ich, dass keine exotischen Zutaten nötig sind – fast alles lässt sich problemlos im Supermarkt um die Ecke besorgen.

Für meinen persönlichen Geschmack kommt allerdings die Avocado etwas zu häufig in zahlreichen Rezepten vor.

Sehr gelungen sind die großformatigen Fotos, die direkt Lust aufs Nachkochen machen und die Gerichte perfekt in Szene setzen.
Abgerundet wird das Buch durch einige kleine Fakten und nützliche Tipps, was für zusätzliche Unterhaltung und Abwechslung sorgt.

Einen Stern ziehe ich ab, weil sich die Grundideen einiger Rezepte doch stark wiederholen: zum Beispiel die schnellen Pasta-Varianten oder auch Salate, die mit nur sehr marginalen Abwandlungen daherkommen. Sicherlich praktisch für den Alltag, beim Durchblättern wirkt das aber manchmal etwas zu ähnlich.

Insgesamt ein modernes Kochbuch, das nicht nur schnelle, sondern auch sehr alltagstaugliche Rezepte liefert.
Eine klare Empfehlung für alle, die eine unkomplizierte Küche mögen

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Alltagstauglich

Rezensionen von Liselottchen:

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Verborgenes Leben in ständiger Angst

Was die Zeit verschweigt von Mary Ellen Taylor

Die Journalistin Ruby hat erst eine Krebserkrankung überstanden. Das Angebot über eine französische Filmschauspielerin Cecile zu recherchieren, die nach Ende des Zweite Weltkrieges spurlos verschwunden ist, kommt ihr gerade Recht. Sie erhält das Tagebuch von Sylvia, die zur damaligen Zeit die Schneiderin der Schauspielerin war und auch die Aufzeichnungen eines deutschen Offiziers, der als Wachkommandant eingeteilt war.

Stück für Stück erfährt Ruby immer mehr über das Leben und die Gefahr, in der sich die Französinnen im von Deutschland besetzten Paris befunden haben. Doch auch Rubys Privatleben scheint mit der Vergangenheit verwoben zu sein.

Aus drei verschiedenen Perspektiven lässt einen die Autorin in die Geschichte eintauchen. Das gelingt ihr sehr gut. Die Kapitel im Paris der 1940er-Jahre sind beklemmend und ich habe mit den Frauen mitgezittert, die ständig Angst vor Verschleppung und Hinrichtung haben mussten. Sylvia, die eigentlich Polin ist und mit gefälschten Papieren in Paris lebt, ist eine starke Persönlichkeit, die sich bemüht loyal zu bleiben. Ich fand die Gegenüberstellung zwischen Vergangenheit und Gegenwart gut gelungen: Ruby, die ebenfalls tapfer gegen den Krebs kämpft und die Frauen im Paris während der schwierigen Zeit der deutschen Besatzung. Die Angst ist allgegenwärtig: die Angst, dass er Krebs zurückkehrt und die Angst, vor Entdeckung durch die Nationalsozialisten.
Das Buch hat für mich eine starke Sogwirkung, ich konnte es nicht zur Seite legen. Nachdem es mir zwischendrin manchmal etwas zu langsam voranging, war mir der Schluss – der unerwartet aus zwei neuen Perspektiven geschildert wurde – ein wenig zu kurz, vor allem auch, was Rubys Krebserkrankung betrifft.
Trotz der kleinen Kritikpunkte: ein wundervoll geschriebener Roman, in dem Historisches und Zeitgenössisches gekonnt verwoben werden.

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Verborgenes Leben in ständiger Angst

Rezensionen von begine:

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Erzählungen

Segen und Glück von Paulo Coelho



Paulo Coelho hat in seinem Buch,
Segen und Glück, einige gesammelte Erzählungen geschrieben.
Seine Bücher sind immer ein Genuss.
Die Geschichten sind alle wunderbar.
Da gibt es den Falter, der sich in einen Stern verliebt, einfach schön.
Oder ein Missionar, der beobachtet, das ein Mann die Wüste tröstet.

Das sind alles eindrucksvolle Geschichten. Der Autor bringt das mit seinem guten Sprachstil besonders gut zur Wirkung.
Eine gute Lektüre.

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Erzählungen

Rezensionen von Katrin:

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High Fantasy - nichts für Jedermann

Die Stimme im Licht von Kornelia Schmid

Da mich die Leseprobe und das Cover sehr ansprachen, habe ich das Buch gelesen. Das Cover zeigt schon diese Naturverbundenheit, Nebel, mystisch sieht es direkt von außen aus. Das setzt sich im Buch direkt weiter fort, da die Geschichte in einer steinzeitlich anmutenden Fantasiewelt mit starkem Naturbezug, Schamanen usw.

spielt.

Story:

Die Menschen leben in Clans oder Stämmen, Naturgeister und Götter sind allgegenwärtig, Rituale und Zeichen werden ernst genommen.
Die Natur beginnt sich zu verändern – seltsame Zeichen treten auf:
Blut in den Flüssen
Fische, die flussaufwärts schwimmen, obwohl sie es sonst nicht tun
Tiere, die sich unnatürlich verhalten oder leuchten
Stimmen im Licht, die nicht von dieser Welt zu stammen scheinen
Die Schamaninnen deuten: Etwas Großes kommt auf sie zu.

Merana, eine der Hauptprotagonistinnen, Tochter de Häuptlings, mutig, selbstbewusst, klug. Ihr Vater, der Häuptling Moko, stark und groß wie ein Baum wurde durch eine List gestürzt. Sie schleppt ihn in den Wald, wo er verstirbt. Merana hört immer wieder eine Stimme, eine Stimme der sie folgen möchte. Als der Rat der Ältesten sie dann noch bestärkt in ihrem Glauben, begibt sie sich auf eine Reise ins Herz der sagenumwobenen Nebelsümpfe. Ihr Weg führt sie durch gefährliche und wilde Landschaften. Sie findet Begleiter. Sie geraten immer wieder in Situationen, in denen die Natur selbst zu sprechen scheint – brennende Winde, leuchtende Bäume, flüsternde Steine. Es ist, als würde die Welt selbst Meranas Reise beobachten.

Schließlich erreicht Merana das Zentrum der Nebelsümpfe – und begegnet der Stimme im Licht.
Doch was sie sieht und hört, ist nicht das, was sie erwartet hat. Die Göttin spricht nicht in klaren Worten. Sie sendet Bilder, Gefühle, Erinnerungen.
Ist das eine Warnung? Oder eine Prophezeiung?

Fazit:

Es ist ein ambitioniertes, stimmungsvolles Werk mit besonderen Settings und einer sehr eigenen Thematik.
Man findet sich anfangs sehr schlecht zurecht, was mir leider die Lust am lesen total genommen hat. Es hat mich leider weder die Story, noch die Protagonisten oder das Setting in seinen Bann gezogen.
Es war absolut nicht meins, was wirklich schade ist, denn die Leseprobe hatte mich total begeistert gehabt.
Nichts desto trotz wird es Lesern die atmosphärische Fantasy, Mythos, Reflexion und Naturmagie mögen, sehr gefallen. Wer hier durchgehend Action und einen hohen Adrenalinspiegel erwartet, könnte allerdings enttäuscht sein.

Leider kann ich diesmal nur 2 von 5 Sterne vergeben, da ich mich ab einem gewissen Zeitpunkt schon fast zwingen musste weiterzulesen.

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High Fantasy - nichts für Jedermann

Rezensionen von yellowdog:

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Blick hinter die Kulissen

Zonen der Angst von Michael Roth

Zonen der Angst ist ein unglaublich interessantes Politbuch, da Michael Roth so ehrlich, ja fast schonungslos schreibt. Er zeigt das politische Leben als Kampf ohne Gnade. Viele Politikerkollegen kommen dabei nicht gerade gut weg. So ein Buch kann man wohl nur schreiben, wenn man sich aus der Politik verabschiedet hat.

Michael Roth, der sein ganzes politisches Leben geradlinig war und zu seinen Prinzipien und Werten stand, ging aber auch aus einem anderen Grund. Seine mentale Erkrankung, die alle Anzeichen eines Burnout haben, benennt er ehrlich, obwohl er den undefinierten Begriff ablehnt.
Michael Roth spricht auch über fehlende Loyalität, z.B. wegen seinem Einsatz für die Ukraine. Interessant waren auch die Abschnitte über seine Beteiligung bei der Wahl zum SPD-Vorsitz 2019, wo er aber unterlag. Doch seine Beschreibungen über die Abläufe dazu haben große Glaubwürdigkeit.

Michael Roth war ein guter, klarsichtiger Mann in der Politik, der noch lange fehlen wird.

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Blick hinter die Kulissen

Rezensionen von clematis:

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Menschliche Abgründe

Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigene von H.M. Connally

Als jüngste forensische Psychiaterin leitet Dr. Ava Murphy eine neue Station am Dubliner Central Mental Hospital. Mit Leib und Seele kümmert sie sich um ihre Patientinnen, die als schwere Verbrecherinnen weggesperrt werden. Oft haben sie allerdings nur deshalb gehandelt, weil ihnen selbst Unvorstellbares angetan worden ist.

Ist Rache ein entschuldbares Mordmotiv? Wo verschwimmen die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit?

In einer erschütternden Abhandlung, die kaum zu ertragen ist, stellt uns Autorin H. M. Connally die brillante Ärztin Ava Murphy vor. Wie keine andere versteht sie es, Nähe und Empathie zu ihren Patientinnen aufzubauen, vielleicht ist sie die Letzte, die Hilfe anbieten kann. Im Laufe dieses Thrillers erfährt man auch, warum sie diese Fähigkeit besitzt und woher ihre Stärke stammt. Connally nimmt kein Blatt vor den Mund, verschont ihre Leser nicht, tiefe menschliche Abgründe, rohe Gewalt und bestialische Details muss man mitansehen, dabei geht es keineswegs um billigen Aktionismus, sondern im Gegenteil, um das Sichtbarmachen von Verbrechen, welche leider oftmals genug grausame Realität sind. Barbarische Vergehen, auch an Kindern, werden thematisiert, sodass die Lektüre wahrlich schwere Kost ist und genau abgewogen werden sollte, ob man sich dem aussetzt. Es ist bestimmt keine Schande, wenn man sich so mancher Szene nicht stellen kann. Speziell durch die Kapitel aus unterschiedlichen Blickwinkeln ergibt sich eine größtmögliche Authentizität.

Was als flotter Psychothriller beginnt, entpuppt sich zu einem schockierenden Leseerlebnis, das mit Vor- und Nachwort entsprechend abgerundet wird. Connally präsentiert damit leider keine Hirngespinste, sondern zwingt den Leser, realen Gewaltverbrechen an Frauen entgegenzublicken. Kompromissloses Grauen, das jeden Horror in den Schatten stellt.

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Menschliche Abgründe

Rezensionen von clematis:

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Touristenzone ohne Touristen

Alle weg von Stefan Maiwald

Was passiert in Grado, wenn der letzte Rollladen nach einer heißen Sommersaison herunterfährt? Auf spritzig-heitere Weise fasst Stefan Maiwald in „Alle weg“ zusammen, wie eine Touristenzone ohne Touristen über den Winter kommt.

Ein wesentlicher Punkt ist anfangs überhaupt einmal die Definition, wann die Nebensaison beginnt und wann schließlich der letzte Tourist den Ort verlassen hat.

Dann geht es in kurzen Sequenzen durch Herbst und Winter, zuweilen in Pinos Bar, wo man Neuigkeiten austauscht oder einfach nur still nebeneinander sitzt und seinen Gedanken nachhängt. Wir lernen die Bräuche unserer italienischen Nachbarn kennen und erfahren, wie anders man Weihnachten feiern kann, wie wichtig die Familie ist und welchen Stellenwert Essen und Trinken haben. Allerlei Episoden, sehr lebendig und authentisch, erzählt Maiwald aufgrund seiner eigenen Erfahrung als Deutscher in Italien und lässt uns damit den kalten Winter in nördlicheren Gefilden wärmer erscheinen. Am größten ist aber dennoch die Sehnsucht nach Sonne und Meer, sodass wir die Spargelzeit und den nächsten Saisonbeginn schon herbeisehnen, wenn der Stau in den Süden wieder länger ist als jener Richtung Norden.

Ein hübsch gestaltetes und mit interessanten Anekdoten gefülltes Büchlein, welches sich auch bestens als Geschenk für jene eignet, die sich das Warten auf den nächsten Meerurlaub verkürzen möchten.

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Touristenzone ohne Touristen

Rezensionen von clematis:

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Sunny surft

If You Stay Too Long von Tine Nell

Das Luxusresort Pureza auf Fuerteventura sucht eine Surfschule als Kooperationspartner. Niemand anderer als Sunny, die an der Rezeption nicht mehr glücklich ist, soll die Zusammenarbeit organisieren. Ein Kandidat besticht durch Nähe und Fachkenntnis, allerdings ist der Ansprechpartner ein sonderbarer Kerl.

Um die Zusage zu bekommen, schlägt er Sunny vor, ein Liebespaar zu spielen, denn die sympathische Hotelangestellte schwärmt eigentlich für jemand anderen und möchte prüfen, ob ihr Traummann eifersüchtig wird.

Wie schön! Es geht wieder nach Fuerteventura, zurück zu lieben Menschen, die wir bereits kennengelernt haben. (Band 1 ist lesenswert, aber keine Bedingung für diesen 2. Band. Tine Nell erklärt kurz wesentliche Zusammenhänge. ) Nach Elana steht nun Sunny im Mittelpunkt und weiß keinen Rat, wie sie herausfinden soll, ob Dario in ihr mehr sieht als eine beste Freundin. Auch wenn ihr der Deal von Surflehrer Luca absurd vorkommt, stimmt sie zu und versucht verkrampft, die Verliebte zu mimen. Unterhaltsame und humorvolle Szenen, wunderschöne Landschaftseindrücke und ganz viel Urlaubsgefühl vermittelt Tine Nell mit dieser romantischen Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. Flüssige Dialoge, prickelnde Gefühle, Sonne und Surfen auf der richtigen Welle – das einzige Problem ist, was (oder wer) ist der Richtige? Nicht nur Sunny muss sich im Labyrinth ihrer Emotionen zurechtfinden, auch der Leser darf miträtseln, ob das Täuschungsmanöver nicht zu einem Platz zwischen den Stühlen und zu einem einzigartigen Flop führt.

Ein großartiger Roman, der mich mehr als nur einmal überrascht und den letzten Urlaub zumindest noch daheim am Balkon ein wenig verlängert. Ein lauschiges Plätzchen und ein Pfirsichcocktail wie von Mikas Bar – schon ist das Lesevergnügen perfekt!

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Sunny surft

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Hat mir gut gefallen

Schweigende Provence von Pierre Lagrange

Völlig unerwartet erhält Albin Leclerc, Ex-Commissaire, eine, auf Büttenpapier geschriebene, Einladung des schwerreichen Industriellen Charles Agnel zu einem Gourmet-Wochenende auf dessen Chateau.

Trotz Warnung vor Sturm Rebecca reisen Albin, Veronique und Mops Tyson an und erfahren, nachdem die illustre Runde vorgestellt worden ist, den Grund für für die Zusammenkunft: Einer der Anwesenden hat vor fünf Jahren Charles Ehefrau ermordet und dies als tödlichen Autounfall getarnt.

Motive sind reichlich vorhanden.

Albin soll nun den Täter ermitteln.

Während sich reihum die Empörung breit macht, wächst sich Rebecca zu einem Orkan aus, der Bäume wie Streichhölzer knicken lässt und die Straßen unpassierbar macht. Kurz, am nächsten Morgen ist das Chateau von der Außernwelt abgeschlossen und der Schlossherr liegt tot im Teich. Hat der Täter wieder zugeschlagen?

Albin ist nun auf sich alleine gestellt. Nicht ganz, denn Tyson und Veronique werden gezielt als Nachwuchsermittler eingesetzt. Seine früheren Kollegen Theroux und Castel haben beträchtliche Mühe zum Tatort zu gelangen. Wird Albin den Täter zu finden?

Meine Meinung:

Dieser 13. Fall für Albin Leclerc ist ein klassischer closed-room-Krimi à la Agatha Christie. Niemand kann das Schloss verlassen, niemand kann es (vorerst) erreichen. Da Albin das Ladekabel seines Mobiltelefons der älteren Generation vergessen hat, muss er jenes von Veronique benutzen. Ansonsten ist er quasi analog unterwegs. Keine Zugriff auf Datenbanken, keine Ausrüstung der Spusi etc.. Doch Albin der alte Fuchs, beweist Erfindungsreichtum. So bastelt aus vorhandenen Material Requisiten zur Abnahme von Fingerabdrücken und spannt dafür gleich Veronique ein.
Und die muss zugeben, dass sie sogar ein wenig Spaß dabei hat. Obwohl, ganz ungefährlich ist das Ermitteln ohne Schutzweste und Waffe auch nicht.

Fazit:

Mit diesem 13. Fall, der ohne die üblichen technischen Helferleins auskommen muss, hat mich sehr gut unterhalten, weshalb ich ihm 5 Sterne gebe.

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Hat mir gut gefallen