Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Liebe heisst Vertrauen
Winterträume im Château von Vivien Gilland
Das Château, Band 2: Anna hat vor kurzem den Posten der PR-Managerin im Château Romantique in Zermatt übernommen. Sie ist noch in der Probezeit. Als Gerüchte umgehen, dass ein Hoteltester bei ihnen logieren wird, ist die Anspannung gross, schliesslich will man sich im besten Lichte zeigen. Zwei Männer, Finn und Julian, reisen alleine an; einer der beiden könnte der Hoteltester sein.
Sie fühlt sich zu beiden hingezogen, doch sie muss professionell bleiben. Dieses Vorhaben wird von ihren Gefühlen stark torpediert…
Erster Eindruck: Das Cover ist das gleiche wie für Band 1, nur in einer anderen Farbgebung. Es gefällt mir gut, hat jedoch wenig von einem Château.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Es gibt ein umfangreiches Personenregister (ist hilfreich, aufgrund der Anzahl Namen zugleich etwas einschüchternd).
Anna hat ihren neuen Posten mit angeschlagenem Selbstbewusstsein angetreten, denn ihre letzte Anstellung endete unschön; sie war mit ihrem früheren Chef liiert. Dessen Vater, der Leiter der Hotelkette, wollte dafür sorgen, dass sie keinen Job mehr in der Hotellerie finden würde. Es läuft sehr gut für Anna, die neue Aufgabe bereitet ihr viel Freude. Als sie jedoch von dem Hoteltester hört, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. Wer ist der Hoteltester? Ist es Finn? Oder Julian? Oder ist es jemand ganz anderes? Alles muss perfekt sein. Doch dann grätschen sich Gefühle in ihr Vorhaben… Aus meiner Sicht erliegt Anna ihren Gefühlen zu früh; sie hätte deutlich länger die professionelle Haltung bewahren müssen. Aber für die Geschichte wäre das natürlich unpassend gewesen. Es gibt einige „heisse“ Szenen, die für mich nicht in dieser Ausführlichkeit hätten präsentiert werden müssen.
Die beiden Hoteliers, Hannes und Rosie, sind wirklich Gastgeber mit Herzblut. Und es ist berührend, dass sie sich nach so vielen gemeinsamen Jahren (und der gemeinsamen Arbeit!) noch so lieben und den Partner immer wieder mit kleinen romantischen Gesten überraschen.
Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und der Überall-liegt-Liebe-in-der-Luft-Ausgang hat das Romantikerherz erfreut – 4 Sterne.
Rezensionen von Sternzauber:
Eine ungewöhnliche Frau als Museumsgründerin und Kunstmäzenin
Peggy Guggenheim von Mona Horncastle
Das Cover zur Biografie von „Peggy Guggenheim“, geschrieben von Mona Horncastle, gefällt mir sehr, wenn es auch eigentlich nicht unbedingt meinen Vorlieben entspricht. Aber ich finde, dass das eigenwillige Foto dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit einfach einen hervorragenden Einstieg in deren Leben und Wirken bildet und ich mag auch die sehr passende, modern-reduzierte Gestaltung an sich.
Das Blau mit dem weißen Spot hinter Peggy Guggenheims Bild macht neugierig und lädt ein, die Biografie entdecken zu wollen.
Zudem ist das Buch insgesamt extrem hochwertig gestaltet und verfügt über einen sehr festen, schweren Einband. Im Inneren erwarten uns LeserInnen immer wieder tolle Fotos und auch die Gestaltung mit farbigen Bereichen ist meiner Meinung nach ausgesprochen gut gelungen. Blaue Überschriften, kurze Kapitel und ein angenehmes Schriftbild machen das Lesen sehr komfortabel und es macht schon großen Spaß einfach durch das Buch zu blättern und den gelungenen Aufbau zu genießen sowie die Fotos zu betrachten. Schade finde ich nur, dass die eingefügten Fotos zum großen Teil nicht auf den Text abgestimmt wurden und daher meist isoliert dastehen ohne die aktuell gelesenen Informationen zu bebildern. Eine gezieltere Anordnung hätte meiner Meinung nach das Leseerlebnis noch weiter aufgewertet und Inhalte verdeutlicht.
Mona Horncastle erzählt aber auch in sehr eingängiger Sprache vom Leben und Wirken der Peggy Guggenheim, so dass sich der Text leicht und angenehm lesen lässt und nichts von der Trockenheit hat, die Sachtexte manchmal schwer zugänglich werden lässt. Etwas anstrengt ist es allerdings zeitweise für mich gewesen, dass in manchen Passagen doch enorm viele Namen genannt und Personen angegeben werden. Im Nachwort habe ich erfahren, dass sich die Autorin hauptsächlich auf die Darstellung Peggy Guggenheims als Kunstsammlerin, als Museumsgründerin und als Mäzenin konzentriert hat und private Themen, wie das Verhältnis zu ihren Kindern oder Liebschaften, so wie speziell weibliche Themen zum Großteil ausklammern wollte. Diesen Fokus konnte ich im Text deutlich wahrnehmen und wäre froh gewesen, wenn ich diese Intentionen im Vorfeld gekannt hätte. Denn ohne diese Informationen haben sich für mich beim Lesen immer wieder Lehrstellen und Fragen, Lücken und Ungereimtheiten ergeben, die mich unbefriedigt zurück gelassen haben. Natürlich wären diese auch nicht verschwunden, wenn ich vorher Bescheid gewusst hätte, aber ich hätte gewusst, worauf ich mich einlasse und die Fragezeichen anders einordnen können.
Peggy Guggenheim als Mensch ist mir ein wenig fremd geblieben, doch ich habe ansonsten sehr viel Interessantes und Kurioses aus ihrer Schaffenswelt erfahren und bin sehr beeindruckt, von ihrem Durchsetzungsvermögen, von ihrer Schlagfertigkeit und von ihrer Leistung für die Kunstwelt. Diese Biografie ist ein wunderbarer Einstieg, um sich Peggy Guggenheim anzunähern, muss dann allerdings durch andere Werke ergänzt werden, um alle Facetten dieser ungewöhnlichen Frau kennen lernen zu können.
Nichts desto trotz hatte ich mit diesem Buch eine sehr inspirierende, interessante und faszinierende Lesezeit und schätze es als eigenes, wunderschönes kleines Kunstwerk sehr. Ich empfehle diese Biografie daher allen interessierten LeserInnen als Einstieg zum Kennenlernen von Peggy Guggenheim und allen BuchliebhaberInnen auch als schönes „Sehnsuchtsobjekt“.
Rezensionen von Sternzauber:
Polly und Harry im weihnachtlichen Applemore
Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas
Das Cover von „Weihnachten in Applemore“ gefällt mir sehr, denn es passt wunderbar zu einem weihnachtlichen Liebesroman und ergänzt die Vorgängerbände dieser Reihe perfekt. Aber auch unabhängig davon mag ich die stimmungsvolle Gestaltung sehr und finde die harmonischen Farben sowie die Komposition gut gelungen.
In diesem 4. Teil der Applemore-Reihe lernen wir die jüngste Schwester der Frasers (Polly) besser kennen und begleiten sie in ihrem Leben sowie in ihrer Freundschaft zu Hotelbesitzer Harry. Dieser will nun endlich sein Hotel renovieren, doch seine Pläne werden dadurch durcheinander gewirbelt, dass die Influencerin Ivy unbedingt kurzfristig dort heiraten möchte… Harry ist mehr als skeptisch, doch Polly glaubt fest daran, dass sie es schaffen können, wenn alle gemeinsam daran arbeiten, denn es wäre wunderbare und kostenlose Werbung für das Hotel und den Ort. Doch ihre Gefühle spielen in Gegenwart ihres besten Freundes Harry immer mehr verrückt und sie muss einen neuen Weg für sich finden…
Rachael Lucas erzählt auch diese Geschichte in gewohnt angenehmer und unanstrengender Art, die einem locker-leichten Wohlfühlbuch alle Ehre macht. Es macht einfach Freude sich mit dieser weihnachtlichen Geschichte aufs Sofa zu kuscheln und bekannte Figuren wieder zu treffen, so wie Neues über sie und ihren Kosmos zu erfahren. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass sich die Geschichte gut als einzelnes Buch lesen lässt, da sie in sich abgeschlossen und meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich ist.
Ich mag es sehr, wie die Autorin eine so heimelige Dorfatmosphäre kreiert, dass ich mich beim Lesen sehr wohl fühle und den Ort Applemore am liebsten selber besuchen würde. Auch die Weihnachtsstimmung hat sie gut in die Geschichte integriert und mir sind beim Lesen immer wieder die herrlichen Aromen dieser Zeit, wie Tannengrün und Zimt, um die Nase geweht… Sehr schade finde ich es, dass ein ganz wesentlicher Teil der Handlung für meinen Geschmack zu nüchtern und kurz abgehandelt wurde. Es geht um den großen Wendepunkt, den ich gerne ausführlicher Behandelt gesehen hätte und auch das Finale hätte für meinen Geschmack ein paar Seiten mehr vertragen können. Sehr gut gefallen hat es mir dagegen, dass es einen Epilog gibt, der uns LeserInnen einen kleinen Ausblick in die Zukunft gewährt.
Alles in Allem hatte ich mit diesem Roman eine angenehme Lesezeit, die zum Abschalten und Eintauchen eingeladen hat. Ein bisschen „heile Welt“ tut manchmal einfach gut und ich mag die sympathischen Figuren sowie diesen besonderen Ort in den Highlands. Empfehlen möchte ich das Buch daher allen LeserInnen, die auf der Suche nach einer Liebesgeschichte zum Genießen sind – viel Freude beim Lesen!
Rezensionen von Claudia R.:
Weltraum-Abenteuer
Captain Flop von David Walliams
Klappentext / Inhalt:
Ein Weltraum-Comic der Extraklasse ab 9 Jahren von Bestseller-Autor David Walliams
Flop, der kleine Schimpanse aus dem Zoo in New York, ist auserwählt. Er soll zu Forschungszwecken ins All geschossen werden und einmal die Erde umfliegen. Ein Affe in einem Raumschiff – was kann schon schiefgehen? Nun ja, einiges … Denn Flop drückt einen roten Knopf, den er nicht drücken sollte.
Und plötzlich ist er mittendrin in einem wilden Weltraumabenteuer. Es liegt in seiner Hand zu verhindern, dass die mysteriöse Todeskugel, die auf die Erde zurast, seinen Heimatplaneten zerstört. Zum Glück stehen ihm der grimmige Weltraumpirat Dmitri und die unerschrockene Katzonautin Bardot zur Seite. Bedroht von einem Schwarm angriffslustiger mutierter Fruchtfliegen und mit dem wirklich langsamsten Notfallrettungsteam des ganzen Sonnensystems im Schlepptau, wird dies die Mission ihres Lebens.
Lesespaß pur: ein großes Abenteuer, wilde Action und farbenfrohe Comic-Illustrationen! Witziger Kinderroman für alle Fans der «Gangsta-Oma» oder abgefahrener Weltraumgeschichten. Perfekt zum Selberlesen ab 9 Jahren oder gemeinsam Lesen.
Cover:
Das Cover verspricht ein spannendes Weltraum-Abenteuer. Optisch und farblich ist es toll und ansprechend umgesetzt. Das Ganze ist sehr schön gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt.
Meinung:
Ein durchgedrehter, abenteuerlicher, kurioser und humorvoller Weltraum-Comic, der für lustige Unterhaltung sorgt. Der Affe Flop ist chaotisch und auch ein wenig dusselig und sorgt für heitere Begegnungen und Situationen.
Inhaltlich sei hier jedoch noch nicht zu viel verraten.
Der knallbunte Comic überzeugt durch seine lebendigen und schrillen Zeichnungen und geht schnell voran. Die Ereignisse und Situationen werden gut umgesetzt. Die Geschehnisse werden lebendig herübergebracht und auch den Charakteren kann man gut folgen.
Ein humorvolles Abenteuer, welches für gute Unterhaltung sorgt. Der Comic ist vom Aufbau, der Gliederung und Gestaltung sehr gut umgesetzt. Den Zeichnungen und Geschehnissen kann man sehr gut folgen. Auch die Dialoge sind verständlich und das Ganze spannend und lustig, auch ein wenig wild und chaotisch umgesetzt.
Die Charaktere sind toll gezeichnet und der der Verlauf sehr gut erkennbar.
Der Comic Stil ist .locker und flüssig lesbar. Es liest sich sehr kurzweilig und man kommt schnell und gut voran.
Auf dunkelblauem Hintergrund mit schwarzer Schrift zu arbeiten, ist nicht ganz leicht, da hätte ich mir mehr Kontrast gewünscht. Da es nur einige wenige Seiten betrifft und ansonsten es von der Schriftart und den Kontrasten gut passt, fällt dies nicht weiter ins Gewicht.
Ansonsten ist die Story klasse, etwas chaotisch und durchgeknallt und sorgt auf jeden Fall für gute Unterhaltung. Es sorgt für so manche Lacher und auch optisch ist es passend umgesetzt. Ein cooles und humorvolles Weltraum-Abenteuer.
Fazit:
Ein durchgedrehter, abenteuerlicher, kurioser und humorvoller Weltraum-Comic, der für lustige Unterhaltung sorgt.
Rezensionen von Claudia R.:
Zug-Zeitreise
Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2) von Laila Rifaat
Klappentext / Inhalt:
Aliya kann es kaum erwarten, an die Schule der Zeitreisenden zurückzukehren. Doch der finstere Magier Dorian Darke ist noch immer auf der Suche nach ihr. Um sie in Sicherheit zu bringen, werden Aliya und ihre Freunde auf eine Zugreise durch die Jahrtausende im legendären Silberexpress geschickt.
Sie sind begeistert und überzeugt, dass sie hier in Sicherheit sind. Doch als ein Passagier getötet wird, ahnt Aliya, dass Dorian dahintersteckt. Sie muss ihn aufhalten, doch ausgerechnet jetzt spielen ihre geheimnisvollen Fähigkeiten als Schlosserin verrückt. Aliya braucht Hilfe – doch wem an Bord kann sie noch trauen?
Eine rasante Zugfahrt durch die Zeit, atemlose Spannung und atmosphärische Settings in einer Welt voller fliegender Teppiche und magischer Geheimnisse – der zweite Band der Reihe um Aliya und die Schule der Zeitreisenden ist ein großes Fantasy-Vergnügen.
Cover:
Das Cover ist wundervoll umgesetzt. Ein Teil eines Zuges ist hier angedeutet und ein Mädchen,. welches sich gerade noch an diesem festhält. Es wirkt spannend und interessant umgesetzt. Die Farben leuchten wieder und dank einer Glanzfolie schimmert das Ganze wieder besonders. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und fantasievoll in Szene gesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum ersten Band ist hier gegeben.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe. Ic h denke, dass man diesen Band durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen kann, da ausreichend und genügend erklärt wird, um jedoch in alles einzutauchen und auch die Entwicklungen und Veränderungen, sowie dem Gesamten besser zu folgen, ist ein Lesen in Reihenfolge natürlich vorteilhaft, wenn auch nicht zwingend erforderlich.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Eine spannende Zug-Zeitreise sorgt hier für gute Unterhaltung. Im Silberexpress wird es spannend und gefährlich.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen so einen angenehmen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet. Die kleinen Illustrationen an den Anfänge sind toll ausgewählt und optisch gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten. Aliya hatte ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen und bin auch hier von ihrer Entwicklung sehr begeistert.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte in sich ist rund. Spannung wird gut aufgebaut und die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und dem Ganzen sehr gut folgen kann.
Fazit:
Spannende und unterhaltsame Zug-Zeitreise.
Rezensionen von Emmmbeee:
Konnte mich nicht überzeugen
Zwischen zwei Leben von Minna Rytisalo
Nach einer Trennung und dem Flüggewerden ihrer Kinder besinnt sich eine Frau auf sich selbst und beginnt ein neues Leben. Vieles geht ihr durch den Kopf. Wie weit hat sie nur die Ansprüche der anderen Leute um sich herum erfüllt? Wie oft nahm sie sich selbst zurück, wurde im Hier und Jetzt immer blasser und substanzloser? Wie von unendlich weit her tauchen die Stimmen allseits bekannter weiblicher Märchenfiguren auf, die ihrerseits in ihrer vorgängigen Geschichte versucht hatten, entgegen dem feindlich gesinnten Umfeld sich durchzusetzen und den eigenen Weg zu beschreiten.
Auch Jennys Schwester und ihre Therapeutin melden sich zu Wort und versuchen zu raten und zu helfen. Lasst es mich vergleichen mit dem Hintergrundchor (aus dem Off) wabernder Geister auf einer Bühne.
In einer schönen, gepflegten, beinahe schon poetischen Sprache führt uns Minna Rytisalo in die Welt ihrer Heldin Jenny Hill, vormals Jenni Mäki. Den Überlegungen konnte ich gut folgen, mich in ihr Denken einfühlen, denn die Erwartungen anderer Leute und die Auseinandersetzung damit kenne ich zur Genüge. Doch habe ich die erzählerische Spannung vermisst, den Drive, eine vorantreibende Handlung. Über weite Strecken kam es mir recht langatmig vor. Die Figuren der Personen, auch die der Jenny selbst, scheinen mir eher konturenlos gezeichnet.
Das Cover finde ich – sorry! – eher kraftlos langweilig. Etwas weniger Rosa würde vielleicht mehr Energie vermitteln, denn die kommt erst gegen Schluss in Ansätzen vor.
Es tut mir leid, aber mich hat der Roman nicht zu fesseln vermocht, die Aufmerksamkeit beim Lesen vermochte ich nie lange zu halten. Ich wüsste auch nicht, wem ich den Roman empfehlen könnte.
Rezensionen von Kunde:
Außergewöhnliche Biographie
Peggy Guggenheim von Mona Horncastle
Die Autorin Mona Horncastle hat eine sehr interessante und außergewöhnliche Biographie über Peggy Guggenheim geschrieben. Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Den Schreibstil fand ich sehr flüssig. Bilder und Zitate runden den Text sehr ab. Das hat sehr geholfen, um im Lesefluss zu bleiben.
Was Peggy Guggenheim für die Kunst gemacht hat, ist schon erstaunlich und sehr eindrucksvoll. So viel habe ich vor diesem Buch nicht über Peggy Guggenheim Bescheid gewusst. Durch dieses Buch habe ich sehr viel Neues über diese großartige Frau erfahren. Im Nachwort schreibt die Autorin, dass sie in dieser Biographie das Privatleben von Peggy Guggenheim ausgespart hat. Das hat mir sehr gefallen. Denn so wird ihr Lebenswerk noch viel mehr gewürdigt. Ich empfehle diese Biographie jedem, der mehr über diese beachtenswerte Frau erfahren möchte.
Außergewöhnliche Biographie einer auffallenden Frau.
Rezensionen von Emmmbeee:
Konnte mich nicht überzeugen
Zwischen zwei Leben von Minna Rytisalo
Nach einer Trennung und dem Flüggewerden ihrer Kinder besinnt sich eine Frau auf sich selbst und beginnt ein neues Leben. Vieles geht ihr durch den Kopf. Wie weit hat sie nur die Ansprüche der anderen Leute um sich herum erfüllt? Wie oft nahm sie sich selbst zurück, wurde im Hier und Jetzt immer blasser und substanzloser? Wie von unendlich weit her tauchen die Stimmen allseits bekannter weiblicher Märchenfiguren auf, die ihrerseits in ihrer vorgängigen Geschichte versucht hatten, entgegen dem feindlich gesinnten Umfeld sich durchzusetzen und den eigenen Weg zu beschreiten.
Auch Jennys Schwester und ihre Therapeutin melden sich zu Wort und versuchen zu raten und zu helfen. Lasst es mich vergleichen mit dem Hintergrundchor (aus dem Off) wabernder Geister auf einer Bühne.
In einer schönen, gepflegten, beinahe schon poetischen Sprache führt uns Minna Rytisalo in die Welt ihrer Heldin Jenny Hill, vormals Jenni Mäki. Den Überlegungen konnte ich gut folgen, mich in ihr Denken einfühlen, denn die Erwartungen anderer Leute und die Auseinandersetzung damit kenne ich zur Genüge. Doch habe ich die erzählerische Spannung vermisst, den Drive, eine vorantreibende Handlung. Über weite Strecken kam es mir recht langatmig vor. Die Figuren der Personen, auch die der Jenny selbst, scheinen mir eher konturenlos gezeichnet.
Das Cover finde ich – sorry! – eher kraftlos langweilig. Etwas weniger Rosa würde vielleicht mehr Energie vermitteln, denn die kommt erst gegen Schluss in Ansätzen vor.
Es tut mir leid, aber mich hat der Roman nicht zu fesseln vermocht, die Aufmerksamkeit beim Lesen vermochte ich nie lange zu halten. Ich wüsste auch nicht, wem ich den Roman empfehlen könnte.
Rezensionen von Claudia R.:
Freundschaft
Piet findet einen neuen Freund von Hannes Wirlinger
Klappentext / Inhalt:
Jeder Weg ist einmal zu Ende: Hindernisse überwinden und füreinander da sein
Der kleine Dachs Piet will seinen Freund, den Igel, besuchen. Doch plötzlich erwacht der Weg dorthin zum Leben und benimmt sich ganz sonderbar. Eine außergewöhnliche Tiergeschichte über wahre Freundschaft und Zusammenhalt mit Happy End.
Das wundervolle Vorlesebuch ab 4 Jahren von Hannes Wirlinger besticht durch seine kluge Sprache und die herrlichen Illustrationen von Anna Silivonchik, die Kinder und Vorlesende in das bunte Reich der Fantasie entführen.
Für Freunde da sein ist wichtig: pädagogisch wertvolles Kinderbuch über innere Stärke und einen Weg mit Hindernissen
Mit Tiefgang: Bilderbuch als Parabel über echte Freundschaft
Resilienz bei Kindern fördern: eine Geschichte, die kleine Zuhörer:innen stark macht
Faszinierend schön illustriert von Künstlerin Anna Silivonchik
Ein Kinderbuch ab 4 Jahren für Kindergarten und Grundschule mit einer tollen Botschaft
Wenn der Weg sich im Weg steht – und Freundschaft die Lösung ist!
Piet staunt nicht schlecht, als er auf seiner Reise zu Freund Lutz, dem Igel, mit immer neuen Schwierigkeiten konfrontiert ist: Mal taucht plötzlich ein Fluss auf, dann wird es steil und anstrengend. Der Grund ist der Weg selbst. Voll Eifersucht will er den kleinen Dachs daran hindern, seinem Freund einen Besuch abzustatten. Doch Piet ist stark: Er lässt sich nicht entmutigen und schafft am Ende etwas Unglaubliches.
Ein tolles Buch für alle, die gemeinsam über den Wert von Freundschaft und Zusammenhalt nachdenken wollen.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein kleiner Dachs geht mutig seinen Weg, doch dieser schaut trotzig drein. Optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt und auch farblich passend gewählt.
Meinung:
Eine sehr liebevolle und tiefsinnige Geschichte mit so einigem Einfallsreichtum. Piet möchte seinen Freund besuchen, dieser wohnt weit weg und der Weg dorthin macht es ihm schwer. Der Weg findet immer wieder neue Abzweigungen und Verwirrungen, um zu verhindern, dass Piet voran kommt. Warum der Weg dies macht und was dahinter steckt, das lest ihr in dieser Geschichte.
Zu viel sei hier noch nicht verraten. Mit weiteren und genaueren Angaben dazu halte ich mich zurück.
Die Idee und Botschaft, die dahinter steckt ist herzerwärmend und das Ganze auch sehr schön umgesetzt. Die Textpassagen haben eine gute und angenehme Länge, auch wenn diese durchaus mal eine komplette Seite umfassen. Die Sätze selbst sind recht einfach und gut verständlich gewählt und die Geschichte in sich spannend und liebevoll umgesetzt.
Das Thema Freundschaft steht hier im Mittelpunkt und wird auch an so manchen Stellen näher beleuchtet und so manche Impulse und Weisheiten dazu mit auf den Weg gegeben.
Das Ganze ist wunderschön illustriert und die bunten Zeichnungen runden es im Gesamten sehr schön ab. Die Zeichnungen geben die Geschehnisse und die Situationen sehr gut wieder. Sie laden auf jeden Fall zum Betrachten ein.
Die Tiefe und der Sinn von Freundschaft, sowie poetische Ansätze zur Freundschaft werden hier geschickt mit integriert. Ein wundervolles Kinderbuch, welches zum Nachdenken, diskutieren und genießen einlädt. Wundervoll umgesetzt und liebevoll gestaltet.
Fazit:
Ein wundervolles Kinderbuch welches mit viel Tiefe das Thema Freundschaft angeht.
Rezensionen von Claudia R.:
Applaus
BRAVO! von Orit Gidali
Klappentext / Inhalt:
Motivation und Mitgefühl für die Zuschauer:innen: Jeder verdient ein Bravo!
Bei einem Theaterbesuch von Mutter und Sohn ist alles anders. Denn nicht den Schauspielern, sondern den Menschen im Publikum wird applaudiert. Die Leute sind begeistert, erheben sich von ihren Sitzen und klatschten und pfeifen.
Die Mutter tanzt ausgelassen und merkt: Auch ihr Sohn verdient für das Meistern seines Alltags ein «Bravo».
Die Vorlesegeschichte von Orit Gidali ist ein Plädoyer dafür, nach links und rechts zu schauen und unsere Mitmenschen wahrzunehmen. Dabei steigert die Alltagsgeschichte aus Israel nicht nur soziale Kompetenzen wie Empathie, sondern auch den Selbstwert.
Kunst und Kultur für Kinder: ein Bilderbuch über einen besonderen Theaterbesuch
Motiviert zum Nachmachen: Durch Lob und Anerkennung das Selbstwertgefühl steigern
Vorlesebuch ab 5 Jahren mit farbenprächtigen Illustrationen der israelischen Künstlerin Keren Katz
Pädagogisch wertvolles Kinderbuch: Perfekt, um Mitgefühl und Empathie zu lernen
Vorhang auf für Lob und Anerkennung: Dieses Kinderbuch regt zur Wertschätzung an
Was passiert, wenn das Rampenlicht nicht auf die Bühne fällt — sondern auf das Publikum? Viel zu oft wissen wir gar nicht, wer eigentlich neben uns sitzt. Die beiden israelischen Künstlerinnen haben das zum Anlass genommen und in Theatervorstellungen spontan Besucher:innen ausgewählt, die zu Protagonisten in ihrer Geschichte wurden.
Damit setzen sie ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit gegenüber unseren Mitmenschen – denn allzu leicht übersehen wir die Personen, die unmittelbar neben uns sind! Diese Vorlesegeschichte zeigt, wie gut ein «Bravo» auch im Alltag tun kann!
Cover:
Das Cover ist bunt, farbenfroh und detailreich gestaltet. Viel kann man darauf bei genauerer Betrachtung entdecken. Es ist schön und bunt umgesetzt und zugleich auch ein wenig geheimnisvoll, da man es erst bei genauerem Betrachten versteht und andere Aspekte erkennt. Die Scheinwerfer sind auf zwei sich berührende Hände gerichtet. Optisch und farblich ist es sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervolles Kinderbuch mit einer besonderen Betrachtung. Ein junge geht mit seiner Mutter ins Theater, doch verläuft dieser anders als gedacht und das Rampenlicht fällt plötzlich. nicht auf die Bühne, sondern die Menschen im Theater, also das Publikum. So wird den verschiedenen Menschen applaudiert und es zeigt, dass jeder besonders ist und Wunder überall passieren.
Inhaltlich möchte ich hier nichts vorweg nehmen, Bilder euch selbst eine Meinung davon, denn sicherlich sieht jeder noch ganz andere Aspekte und nimmt es sicherlich auch unterschiedlich wahr.
Es ist kein Standard Kinderbuch, sondern es steckt mehr dahinter und auch die Umsetzung ist recht ausgefallen, genauso wie die Illustrationen und vielleicht nicht jedermanns Geschmacksache, dafür finde ich die Idee und Botschaft, die dahinter steht umso interessanter und toller.
Die bunten und recht ausgefallenen Illustrationen setzen es sehr schön um und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Zeichnungen sind dabei recht abstrakt und fantasievoll umgesetzt.
Die Textabschnitte sind recht einfach gehalten und zugleich auch gut verständlich. Manchmal etwas Gedanken verloren, aber durch die kurzen Sätze nachvollziehbar. Der Geschichte kann man gut folgen und die Idee dahinter kommt gut hervor. Was Scheinwerferlicht und Applaus so ausmachen und das jedem ein Bravo und Applaus gut tut, wird hier sehr anschaulich vermittelt. Viel zu selten schaut man auch auf seine Nachbarn und zollt diesen Respekt und Anerkennung. Ein jeder leistet tag täglich viel und nur selten wird es gesehen. Hier wird den einfachen Menschen und einem jeden ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt und man sieht, wie gut dies tut.
Eine tolle Botschaft, die dahinter steckt und auch optisch sehr besonders umgesetzt. Ich fand es super interessant und toll umgesetzt.
Fazit:
Applaus für eine besondere Geschichte.









