Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Doris:
Ein herzliches, inspirierendes Kochbuch – authentisch, übersichtlich und voller Lieblingsspeisen, die garantiert nicht nur der Autorin schmecken
Mei liabste Speis von Eva Kamper-Grachegg
„Mei liebste Speis!“ ist ein liebevoll gestaltetes Kochbuch voller persönlicher Lieblingsrezepte. Eva Kamper-Grachegg verbindet darin klassische Gerichte mit kreativen, alltagstauglichen Ideen – perfekt für jeden Tag, aber auch für besondere Anlässe.
Die Einteilung nach Lieblingszutaten wie Salat-Bowls, Nudeln, Teige, Spätzle, Linsen, Haferflocken, Maisgrieß, Knödel oder Reis sorgt für Abwechslung und Orientierung.
Zu jeder Kategorie gibt’s persönliche Tipps, saisonale Hinweise und einfache Schritt-für-Schritt-Erklärungen – immer mit viel Herz und Erfahrung.
Besonders gelungen: die wunderschönen Fotos, die klare Struktur und die liebevollen Einleitungen, in denen Eva ihre Begeisterung für gutes, frisches Kochen teilt.
✨ Fazit:
Ein herzliches, inspirierendes Kochbuch – authentisch, übersichtlich und voller Lieblingsspeisen, die garantiert nicht nur der Autorin schmecken. ❤️????️
Rezensionen von cr:
tolles Buch
We are Austria von Nina Pavicsits
tolles Buch
Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern um Menschen, um Gefühle und darum, was uns alle miteinander verbindet.
Die Bandbreite der vorgestellten Frauen geht von von Künstlerinnen über Wissenschaftlerinnen bis zu Aktivistinnen, über die man noch nicht allzu viel gehört hat.
Der Aufbau und Schreibstil des Buches ist sehr einfach, aber dennoch mit viel Mehrwert. Nina Pavicsits schreibt in einer einfachen, klaren Sprache, die trotzdem viel Tiefe hat. Man kann jedes Wort gut verstehen, und trotzdem steckt viel Bedeutung darin.
Optisch gefällt mir im Buch nicht jede Illustration, aber das ist Geschmackssache.
Das Leerformular am Ende des Buches finde ich eine sehr intuitive und aufmerksame Idee, denn natürlich kann das Buch nicht jede Frau abbilden, so kann man seine eigene Heldin ergänzen.
Rezensionen von cosmea:
Die blutige Geschichte Israels
Adama − Thriller (Maror-Trilogie 2) von Lavie Tidhar
Im Mittelpunkt von “Adama“ steht die Zionistin Ruth, der es gelang, aus Budapest zu entkommen und sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, während die meisten Mitglieder ihrer Familie verraten wurden und in Vernichtungslagern ums Leben kamen. Ruth baut den Kibbuz Trashim auf. Er wird zu ihrer Lebensaufgabe.
Lavie Tidhar erzählt die Familiengeschichte über vier Generationen von 1945-2009 und zugleich die Geschichte des Staates Israel nach dem Ende des britischen Protektorats. Es ist eine ungeschönte Geschichte über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod. Immer wieder gibt es kriegerische Auseinandersetzungen und Bedrohungen aller Art. Wir erfahren jedoch nicht nur historische Fakten, sondern erhalten detaillierte Informationen über das Leben im Kibbuz, wo die Gemeinschaft wichtiger ist als der Einzelne und Kinder ihren Familien weitgehend entzogen werden zugunsten eines Lebens in den Einrichtungen des Kibbuz.
Der Roman, der kein typischer Thriller ist, sondern allenfalls ein Politthriller kombiniert mit einer Familiengeschichte und in Teilen ein Sachbuch, liest sich nicht mühelos, was nicht nur an dieser ungewöhnlichen Mischung liegt, sondern auch daran, dass nicht durchweg chronologisch erzählt wird. Es gibt Zeitsprünge und eine beachtliche Personenvielfalt, bei der man schon mal den Überblick verliert. Mich hat das Buch gefesselt. Die Gewaltgeschichte Israels ohne jede mythologische Verklärung ist angesichts der aktuellen Ereignisse auf jeden Fall von besonderem Interesse. Eine empfehlenswerte Lektüre.
Rezensionen von Doris:
Ein absolutes Muss für alle Knödelfans! Dieses Buch lädt zum Ausprobieren, Variieren und Genießen ein – und macht Lust, sich quer durch alle Knödelvarianten zu kochen.
Knödelzeit ist Glückszeit von Tiroler Bäuerinnen
„Knödelzeit ist Glückszeit“ ist ein liebevoll gestaltetes Kochbuch, das zeigt, wie vielfältig und kreativ die Knödelküche sein kann. Ob klassisch, regional oder modern interpretiert – hier kommen Genießer voll auf ihre Kosten.
Das Buch vereint traditionelle Klassiker wie Zillertaler Knödelauflauf, Kaspressknödel oder Tiroler Speckknödel mit raffinierten neuen Ideen.
Besonders schön: die abwechslungsreiche Verwendung der Zutaten – nicht nur Semmelbrösel, sondern auch Polenta, Reis, Breze, Kartoffeln oder Topfen finden ihren Platz. So entstehen sowohl herzhafte Fleischgerichte als auch kreative vegetarische Varianten, saisonal abgestimmt und inspiriert von Zutaten wie Bärlauch, Eierschwammerln, Roten Rüben, Kürbiskernen oder Wildkräutern.
Ein besonderes Highlight bildet der süße Abschluss: von fruchtigen Marillen- oder Pfirsichknödeln über feine Vanilleknödel bis hin zu Germknödeln oder Topfen-Mohn-Knödeln – hier schlägt jedes Dessert-Herz höher.
Die Struktur des Buches ist klar und durchdacht: Drei Kapitel – Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen – unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dazu gibt es viele Tipps und Tricks, ein Rezeptregister sowie ein kleines Küchenlexikon, das besonders praktisch ist.
✨ Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Knödelfans! Dieses Buch lädt zum Ausprobieren, Variieren und Genießen ein – und macht Lust, sich quer durch alle Knödelvarianten zu kochen.
Rezensionen von Julchentim:
Ein Trauerredner zwischen Humor und Gefahr - ein gelungener Reihenauftakt!
Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo
Andreas Izquierdo verbindet in „Über die Toten nur Gutes“ Krimi, Humor und Menschlichkeit auf besondere Weise. Die Idee, einen Trauerredner zum Ermittler zu machen, ist ungewöhnlich und funktioniert erstaunlich gut.
Izquierdo schafft es, ernste Themen wie Tod, Schuld und Freundschaft mit Leichtigkeit und Witz zu erzählen.
Mads ist eine Figur, die man sofort mag. Er ist höflich, manchmal zu gutgläubig, aber immer aufrichtig. Besonders das Zusammenspiel mit seinem exzentrischen Vater Fridtjof sorgt für viele humorvolle Szenen, die dem Buch eine warme Note geben. Auch Nebenfiguren wie Herr Barnardy oder Kommissarin Mills bleiben im Gedächtnis.
Der Spannungsbogen trägt über weite Strecken, die Handlung überrascht mit Wendungen und emotionalen Momenten. Gegen Ende wird es packend und berührend zugleich. Izquierdos Stil bleibt zugänglich, präzise und lebendig.
Kleine Längen in der Mitte haben meinen Lesefluss etwas ausgebremst, doch die Mischung aus Witz, Gefühl und Krimispannung haben das wieder ausgeglichen. „Über die Toten nur Gutes“ ist ein Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.
Rezensionen von F.H.:
Ein must-read für unsere gesamte Familie
Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
Wenn meine Kinder ein neues Buch aus der Reihe "Der Tag, an dem..." von Marc-Uwe Kling entdecken, dann müssen wir es so schnell wie möglich kaufen oder ausleihen. Diese Reihe ist ein Garant für tolle Geschichten und deswegen für unsere Familie ein must-read. Auch wir Erwachsene lesen die überzeichnete Familien-Geschichte immer mit einem Lächeln auf den Lippen.
Dieses Buch hat uns wieder bestens unterhalten. Sehr schön sind auch die easter eggs in der Illustration, die im gesamten Buch versteckt sind und an andere Bücher von Marc-Uwe Kling angelehnt sind. Meine Mädchen liefern sich hier fast schon ein Wettrennen, wer am schnellsten alle finden kann.
Fazit: Wem die bisherigen Bücher aus dieser Reihe gefallen haben, wird auch dieses Buch bestimmt mögen. Opa Marlene ist bei uns inzwischen schon zum geflügelten Wort geworden.
Rezensionen von yellowdog:
Der Weg des Herbert Reul
Sicherheit von Herbert Reul; Doris Mendlewitsch
Es ist ein kurzes, aber sehr konzentriertes Buch, indem NRW-Innensicherheitsminister Herbert Reul seinen konsequenten Weg beschreibt. Man merkt auf jeder Seite, dass er voll und ganz zu seinem harten Weg steht. Für den Leser ist das manchmal auch irritierend, obwohl niemand die Wichtigkeit und Bedeutung des Themas in Frage stellt.
Der Text ist nicht literarisch verpackt, Reul steht mehr für direkte Worte und das Buch ist für ihn Mittel zum Zweck.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Schön gestaltetes Buch für kleine Abenteurer
Ins hohe Gras von Trevor Noah
Erst einmal wow: Das Einband und die Verarbeitung sind zauberhaft. Die Bilder von Sabina Hahn sind wunderschön und passen gut zur Geschichte. Die ganze Aufmachung erinnert mich ein wenig an „Geschichten aus den Muckligwald“, sogar das für das Cover gewählte Bild sieht ähnlich aus. Nebeneinander im Bücherregal machen die beiden Bücher wirklich etwas her.
Trevor Noah gelingt es mühelos die Gefühl- und Gedankenwelt eines kleinen Kindes einzufangen. Die Kinderlogik lädt zum Schmunzeln ein. Die Geschichte selbst wirkt teils etwas altbacken. Auch wenn das Marketing etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich doch eher um ein Kinderbuch.
Ja, es mangelt nicht an klugen Sätzen und Lebensweisheit. Ein wenig hat das Buch mich an „Der kleine Prinz“ von Antione de Saint-Exupéry und "Alice im Wunderland" erinnert. Es geht um Toleranz und darum, auch einmal andere Sichtweisen zuzulassen.
Ich habe mich nach dem Hype um das Buch und dem tollen Vorwort irgendwie mehr erwartet. Wie gesagt, das Buch ist an sich toll und wunderschön, die Geschichte trotz einfühlsamer Erzählweise und netten Ideen, etwas flach. Aber für meine Kinder ist das Buch, wenn sie mal älter sind, sicher toll.
In Interviews gibt der Autor an, dass er mit dem Buch das innere Kind der erwachsenen Leser ansprechen wollte. Ich war als Kind aber tatsächlich anders als die Figur im Buch, viel ängstlicher und hätte mich daher auch nicht ins hohe Gras gewagt. Vielleicht funktioniert das Buch deshalb nicht bei mir.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Ambitioniertes Programm für Jedermann
Hacking Age von Nina Weber; Felix Bertram
Felix Bertram kannte ich vorher noch nicht. Der Mann hat aber einen durchaus interessanten Lebenslauf und schon vieles gemacht. Seinen Werdegang und sein Mindset findet man in dem Buch. Und noch vieles mehr.
Anhand seiner eigenen Geschichte erzählt Bertram, ausgebildeter Arzt und Unternehmer, wie er nach einer Schockdiagnose sein Leben umstellte und versuchte sein in einem Test ermitteltes Alter wieder zurückzudrehen.
Das alles wird sehr persönlich erzählt. Seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns wissen um eine gesunde Ernährung, dass sie mehr Sport machen sollten usw. Da bietet das Buch nicht sonderlich viel neues.
Allerdings zeigt Bertram sehr gut, dass es oft einen externen Anstoß braucht, um diese Dinge auch umzusetzen. Außerdem hat er seinen eigenen Weg mit einigen Tricks und vielen Tipps sehr gut beschrieben. Das Buch setzt an der Stelle an, an der es schwer wird. Wie schafft man es die Motivation zu finden, den gesunden Lebensstil auch umzusetzen? Wie schafft man es, nicht in alte, ungesunde Muster zurückzufallen?
Einen Mehrwert bietet auch der medizinische Blick auf viele Themen. Vor allem den Teil über Supplements fand ich extrem erhellend.
Natürlich kann man argumentieren, dass der Autor sehr privilegiert ist und sich nicht jeder stundenlange Radtouren und eine Sauna im Keller leisten kann. Aber darum geht es nicht. Die meisten von uns hätten durchaus Zeit und Ressourcen gesünder zu leben.
Das Buch, das Bertram zusammen mit der Redakteurin und Autorin Nina Weber veröffentlicht hat, liest sich verdammt gut. Der Mix aus persönlicher Biographie, Gesundheitstipps und einer Personal Journey macht Spaß und inspiriert. Es wird auch nicht von oben herab geschrieben, Bertram erwähnt immer wieder, dass es ihm klar ist, dass er privilegiert ist. Und das nicht jeder in Früh in den Garten raus kann erst mal Kraft tanken. Zudem wird kein Hehl daraus gemacht, dass Gesundheit auch eine Geldfrage ist.
Das Buch macht auch klar, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Jeder hat seine eigenen Herausforderungen auf den Weg zu einem gesunden, längeren Leben. In meiner Generation sehe ich beispielsweise viel häufiger Leute die zu viel Zeit auf Social-Media verbringen als solche die Rauchen und Trinken. Aber die Herausforderungen sind im Kern die gleichen. Und seien wir mal ehrlich: Mit vielen Dingen hat Bertram einfach recht. Will man sich gesund ernähren, darf man einfach keine Chips und Süßigkeiten mehr kaufen. Vor allem nicht auf Vorrat.
Für mich persönlich könnten die Selbstreflexionen und Selbst-Countability Mechanismen die im Buch vorgestellt werden, ein Game-Changer sein. Bei mir ist tatsächlich Sport aktuell die größte Stellschraube.
Rezensionen von Shilo:
Zwischen Pflicht und Sehnsucht
ANNA von Annina Keller
Schon zu Beginn spürt man, dass hier eine Geschichte erzählt wird, die aus echtem Leben entstanden ist. Die Sprache ist schlicht und zeitgemäß, sie unterstreicht die Echtheit der Erzählung. Ich konnte mir das Leben im Emmental gut vorstellen, die geschäftige Küche der Krone und den einfachen Rhythmus des Alltags.
Das Leben von Anna, der Ururgroßmutter der Autorin, geboren 1869, gestorben 1944, ist akribisch von Annina Keller recherchiert worden. Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die nicht hadert, sondern handelt, und die ihr Leben so meistert, wie es kommt, auch wenn die Entscheidungen oft schwerfallen. Ich habe Anna für ihre Stärke bewundert, aber manchmal hätte ich mir gewünscht, noch tiefer in ihre Gedanken zu blicken. In Momenten, in denen ihr Herz anders wollte als ihr Verstand, blieb sie mir ein wenig zu gefasst. Vielleicht war das aber auch ihre Art, stark zu sein.
Die Autorin erzählt ruhig, ohne Effekthascherei, und lässt somit die Geschichte glaubwürdig wirken. Dass sie auf wahren Begebenheiten beruht, spürt man in jedem Kapitel. Ich fand es beeindruckend, wie Annina Keller das Leben ihrer Vorfahrin mit Achtung und Nähe beschrieben hat.
Was mich besonders berührt hat, ist die Entwicklung dieser Frau, die sich ihrem Schicksal stellt und trotzdem ihren eigenen Weg findet. Ich habe mit ihr gefühlt, auch wenn sie ihre Gefühle selten zeigt.
Für mich ist dies ein ruhiges, warmes Buch über Mut, Pflichterfüllung und das leise Glück, das man sich selbst schafft. Ein lesenswertes Stück Zeitgeschichte, das ohne große Dramatik auskommt und gerade dadurch bewegt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.











