Kunden em pfehlungen
Rezensionen von FogandBooks:
???? Wenn Magie erwacht und die Wahrheit alles verändert
Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Heart of Night and Fire war für mich ein absolutes Auf und Ab der Gefühle – spannend, magisch, emotional und mit einem Ende, das mich völlig zerstört hat.
Der Einstieg hat mich positiv überrascht. Der Schreibstil von Nisha J. Tuli ist sehr bildhaft und atmosphärisch, sodass man sich trotz der Erzählweise in der dritten Person schnell in die Protagonistin Zarya hineinversetzen kann.
Manchmal wiederholt sich die Autorin in ihren Beschreibungen ein wenig, aber insgesamt ist der Stil flüssig, emotional und sehr einnehmend.
Im Verlauf des Buches lernt man nicht nur Zarya besser kennen, sondern auch ihre Umgebung, ihre Magie und die Menschen um sie herum: ihren Ziehvater Row, seinen Lehrling Aarav, den verschlossenen Vikram, den sympathischen Yasen – und natürlich Rabin, der später eine ganz besondere Rolle spielt. Die Charaktere sind vielseitig und lebendig, auch wenn Zarya anfangs manchmal naiv wirkt. Gerade diese Entwicklung, von der neugierigen, leichtsinnigen jungen Frau zur selbstbewussten Kämpferin, die für sich selbst einsteht, hat mir unheimlich gut gefallen.
Das Worldbuilding ist für mich eines der größten Highlights des Buches. Die verschiedenen Magiearten, die Dämonen, die politischen Strukturen – alles wirkt durchdacht und faszinierend. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die emotionalen Folgen großer Ereignisse stärker beleuchtet werden. Einige dramatische Szenen, wie der Angriff der Dämonenvögel oder die Flutwelle, werden erzählt, aber danach kaum reflektiert. Da geht für mich ein Stück Tiefe verloren.
Und dann kommt das Finale.
Ich bin ehrlich: Ich war nicht mehr ansprechbar. Alles überschlägt sich – Enthüllungen, Verluste, Magie, Chaos – und am Ende bleibt einfach nur Leere, Fassungslosigkeit und der dringende Wunsch nach Band 2. Zarya entdeckt ihre wahre Herkunft, ihre unglaublichen Kräfte und steht plötzlich mitten in einem Sturm aus Wahrheit, Schmerz und Macht. Ich hab geweint, gezittert, gestaunt – und wollte einfach nicht, dass es endet.
Heart of Night and Fire ist ein mitreißender Auftakt, der mich komplett abgeholt hat. Es hat kleine Schwächen, ja, aber das ändert nichts daran, dass es mich emotional völlig mitgenommen hat. Ich liebe Bücher, die mich so fühlen lassen – und das hier war definitiv eines davon.
5 Sterne – weil dieses Buch mich gefordert, überrascht und tief berührt hat. Und weil Dezember 2025 einfach zu weit weg ist. ????????
Rezensionen von Anilam:
Mut, Mitgefühl und zweite Chancen
Streuner - von der Straße direkt ins Herz von Vanessa Magalhaes
„Streuner – Von der Straße direkt ins Herz“ hat mich beim Lesen ganz schön berührt. Vanessa Magalhaes schreibt mit so viel Herz, Ehrlichkeit und Erfahrung – das ist auf der einen Seite wunderschön, ging mir aber stellenweise auch ganz schön an die Nerven, im positiven Sinn. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch erzählt nicht nur bewegende Geschichten, sondern bietet auch ganz praktische Hilfe.
Es enthält viele wertvolle Tipps – etwa, wie man seriöse Tierschutzvereine erkennt, was man beachten sollte, wenn man einem Hund aus dem Ausland ein Zuhause geben möchte, und vieles mehr. So ist es nicht nur berührend, sondern auch richtig hilfreich für alle, die selbst aktiv werden wollen.
Ich fand es unglaublich schön, wie viel Authentizität in diesem Buch steckt. Die Geschichten der Hunde gehen unter die Haut, aber sie zeigen auch, wie viel Hoffnung und Lebensfreude in jedem einzelnen Tier steckt, wenn man ihm nur eine Chance gibt. Gleichzeitig gewährt das Buch ehrliche Einblicke in die Realität des Tierschutzes – ungeschönt, aber immer mit Herz und Respekt erzählt.
Auch die Gestaltung gefällt mir richtig gut: liebevoll, übersichtlich und mit vielen kleinen Details, die das Lesen angenehm machen. Man kann wunderbar darin schmökern oder einfach zwischendurch mal ein Kapitel lesen.
„Streuner“ ist für mich ein absolutes Herzensbuch. Es erinnert daran, wie viel wir bewirken können, wenn wir nicht wegsehen. Für alle Tierfreund:innen, die Mitgefühl, Mut und Hoffnung in einem Buch suchen – eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Streiflicht:
Gefährliche Intrigen
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Bisher hatte ich noch kein Buch von Autor Ralf H. Dorweiler gelesen, dabei lese ich eigentlich sehr gerne historische Romane. "Das Lied des Vogelhändlers" hat mich besonders angesprochen, weil ich die Werke von Walther von der Vogelweide noch aus meinem Germanistikstudium kenne und so toll fand.
Für mich hätte er hier gerne noch stärker in den Vordergrund treten dürfen.
Die ganze Geschichte ist leicht zu lesen, obwohl es um so schwere Themen geht. Gerade die Kapitel mit Franziska beim Kreuzzug fand ich sehr berührend und eindrucksvoll. Ich mochte es auch, wie die Geschichte in zwei Strängen, zeitlich und örtlich versetzt, spielt, um sich dann am Ende zu verbinden. Manches war ein bisschen vorhersehbar, aber insgesamt hat mir die Erzählung gut gefallen. Ich mochte den Witz, den zum Beispiel Walther hat. Den Vogelhändler fand ich wirklich sympathisch, er hat es mir schon auf den ersten Seiten angetan. Als er einen gefährlichen Berg erklimmt, um ein Küken aus dem Nest zu holen, den Falkeneltern aber ihr zweites Küken lässt, weil es schon zu spät im Jahr für eine zweite Brut ist. Damit hatte ich ihn schon ins Herz geschlossen. Auch wie er sich um sein Mündel kümmert, fand ich herzerwärmend. Spannend ist hier die Pfeifsprache der Vogler, von der ich vorher noch nie gehört hatte. Aber ist ja einleuchtend, dass diese Verständigung im Wald besser funktoniert und auch die Tiere nicht aufschreckt.
Ein schöner historischer Roman, der alles hat, was man sich als Leser so wünscht, wie schon der Klappentext hinten sagt: Von Kreuzrittern, Minnesang und einem herzlosen Verrat.
Rezensionen von Tintenteufel:
Faszinierende Zusammenhänge
Organisch von Giulia Enders
Giulia Enderle erzählt in ihrem neuen Buch mit unverkennbarer Begeisterung von den Besonderheiten verschiedener Organe: Lunge, Immunsystem, Haut, Muskeln und Gehirn sind beeindruckend für ihre Aufgaben ausgestattet und kommunizieren untereinander viel mehr, als wir es bislang annahmen. So besitzen wir eine somatische Intelligenz, die wir viel zu oft unterschätzen.
In ihrem Anliegen, uns für die Botschaften unseres Körpers zu sensibilisieren, ist Giulia Enderle ein Buch gelungen, das weniger amüsant ist als ihr Erstlingswerk, aber offensichtlich aus den Erfahrungen einer jungen engagierten Ärztin gespeist wird. Sie betrachtet unsere täglichen Lebenssituationen und Entscheidungen aus ihrem medizinischen Blickwinkel und stellt sie in neue Deutungszusammenhänge aus der aktuellen Forschung.
Manches wünschte ich mir etwas konkreter, aber die Unschärfe in diesen Punkten ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Giulia Enderle hier von ganz aktuellen Erkenntnissen berichtet, die noch durch weitere Studien vertieft werden müssen. Wir Leser können also am Abenteuer Forschung teilhaben und miterleben, wie sich die klassische Medizin immer von ihrem mechanistischen Menschenbild löst. Ich bin gespannt, wie sich dieses interdisziplinäre Denken weiterentwickelt und wann es in der ärztlichen Praxis ankommt.
Vorerst bin ich nach der Lektüre dieses Buches (erneut) begeistert von unserem faszinierendem Körper und hoch motiviert, ihm wieder mehr von der Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient!
Rezensionen von Tintenteufel:
Tolle Einführung in das Thema KI
KI und du von Diana Knodel; Hannah Lesch
Das Buch von Diana Knodel und Hannah Lesch bietet eine umfassend recherchierte und gut verständliche Einführung in das Thema KI: Die beiden Autorinnen erklären die Fakten und geben zugleich immer Anregungen zur kritischen Auseinandersetzung, sie zeigen Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Schwächen der neuen Technik!
So weisen sie z.
B. eindringlich darauf hin, dass die KI nur mit den eingegebenen Daten arbeiten kann und über diese Datenbasis eingeschränkt bzw sogar manipulierbar sein kann. Und selbst die eigentliche Vorgehensweise der KI bleibt im Wesentlichen im Dunkeln, wie bei einer Black Box sind uns nur Input und Output bekannt, der Lösungsweg dazwischen ist für uns nicht nachvollziehbar. Also bleibt es die wichtigste Aufgabe des Nutzers, die Qualität der Daten genauso zu überprüfen wie die Plausibilität der Schlüsse und Glaubwürdigkeit der Ergebnisse! Daher appellieren die Autorinnen am Schluss: Bleib neugierig, mutig und stell Fragen. Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten und daran arbeiten, dass KI allen Menschen nutzt.
Dieses Buch bietet gute Grundlagen für die hierfür notwendige Medienerziehung. KI wird unseren Alltag immer mehr bestimmen, umso wichtiger ist unser fachkundiger und kritischer Umgang damit! Daher ist es ein guter Ansatz, schon den Teenies die Informationen zu den Grundlagen und Arbeitsmethoden der KI zu vermitteln und gleichzeitig Chancen und Grenzen der Technik aufzuzeigen. So können sie zu kritischen Nutzern werden, die sich die Fleißarbeit der Recherche abnehmen lassen, um sich selbst auf das Verständnis und die Gestaltung der Welt zu konzentrieren!
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht gepackt
Fräulein Hedwig von Christoph Poschenrieder
Zum Inhalt:
Hedwig ist unverheiratet und arbeitet als Grundschullehrerin. Schon früh meldet sie sich immer wieder krank. Ihr Pfarrer hält sie für eine verirrte Seele, ihr Arzt für eine Nervenkranke und die Familie versteht sie nicht. Als der Nationalsozialismus aufkommt, gerät sie als psychisch kranke Frau in Gefahr.
Meine Meinung:
Ich glaube, ich bin mit völlig falschen Erwartungen an das Buch gegangen, denn ich hatte einen Roman aus der Sicht von Hedwig erwartet. Das ist dieses Buch aber überhaupt nicht. Es ist eher der Versuch des Autors, der Nachfahre des Bruders von Hedwig ist, eine Art Biografie über Hedwig zu schreiben. Dabei hat er recht wenig Informationen und stützt die Recherchen auf Unterlagen von Hedwigs Schwester Maria. Man spürt, dass der Autor schon emotional involviert ist, was auch sehr verständlich ist. So richtig eingefangen hat mich das Buch aber nicht, denn ich fand es schwierig Zugang zu finden.
Fazit:
Hat mich nicht gepackt
Rezensionen von cr:
politischer Thriller
Adama − Thriller (Maror-Trilogie 2) von Lavie Tidhar
politischer Thriller
Der Roman "Adama" erzählt die Geschichte von Ruth, einer jungen ungarischen Zionistin, die 1946 in Palästina ein neues Leben beginnt. Sie ist Mitbegründerin des Kibbuz „Trashim“, den sie als „heilige Erde“ („Adama“) versteht.
Die Handlung erstreckt sich von 1946 bis 2009 und begleitet Ruth und ihre Familie durch wesentliche Stationen der israelischen Geschichte.
Der Stil des Buches ist sehr besonders, denn das Buch wird rückwärts erzählt. Ich finde, dadurch wird der Spannungsbogen erhöht, denn manches erschließt sich dann erst später. Aber es ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, und es kann sein, dass das nicht jedem zusagt. Gut gefällt mir auch der Tiefgang der Protagonistin Ruth - man bekommt wirklich einen tiefen Einblick.
„Adama“ ist ein ambitioniertes und eindrucksvolles Werk, das sowohl emotional als auch historisch berührt. Vor allem in der aktuellen Zeit auch sehr aktuell zu sehen.
Rezensionen von Astrid:
Keine leichte Kost ...
Sieben Jahre von Tanja Kinkel
850 Seiten.
Keine leichte Lektüre.
Geschichtlich bestimmt wertig dargestellt, dafür meine Hochachtung. Insgesamt aber langatmig in der Darstellung.
Was mir gefallen hat?
Die Damenwelt im Roman, ihre Leiden, ihre überwiegend lieblosen Ehen, ihre Lebensdramen und ihre (verzweifelten) Versuche Aufmerksamkeit zu erringen, sich eine Stellung zu verschaffen.
Was mir nicht gefallen hat?
Die Welt der Männer, die hauptsächlich aus Kriegsführung, Taktik und durch die Suche nach einer Frau oder einem Mann an ihrer Seite bestimmt war, die sie vom Regieren, Herrschen und ihren Intrigen ablenken sollten. Hier ergeben sich ordentlich Längen, die nach meinem Geschmack, durchaus Kürzung hätten erfahren dürfen. Mir wurde stellenweise zu viel diskutiert und geplant.
Die Nebenfiguren (beispielsweise den Pagen Hannibal) finde ich gelungener dargestellt als die Hauptfiguren, denn diese Nebenfiguren verleihen der Geschichte die dringend nötige Würze.
Zum Dahinlesen ist der Roman bestimmt nicht. Die zahlreichen Personen, der ständige Wechsel im Geschehen, viele eingeschobener Erinnerungen fordern die Konzentration. Fallweise war es mühsam.
Rezensionen von Carolin:
Spannendes Finale
Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack
Ever & After 3 stellt mir für mich ein grandioses Finale einer tollen Reihe dar! Band 3 schließt direkt an die Geschehnisse des zweiten Bandes an. Nach wie vor ist die Geschichte düster und märchenhaft, gruselig und geheimnisvoll sowie mystisch und spannend. Der Schreibstil ist toll und liest sich flüssig, sodass man gar nicht merkt, wie man durch die Seiten fliegt.
Dadurch wird die Geschichte greifbarer.
Rain versucht im Verlauf des Buches ihr Schicksal zu verändern und stößt dabei stets auf Widerstand. Ihr Charakter erhält wie in den vorherigen Bänden auch im Verlauf der Tiefe, sodass man stets mir ihr mitfühlt und sich so von der Geschichte mitreißen lassen kann. Die Nebencharaktere stehen dem in nichts nach. Auch sie können im Verlauf der Geschichte wachsen, erhalten Tiefgründigkeit und Charakter.
Insgesamt ein sehr spannendes Finale und ein toller Abschluss dieser märchenhaften Reihe!
Rezensionen von DoraLupin:
Tiefgründig und naturverbunden
Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French
Als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht es handelt sich hier um eine nette Kindergeschichte, die sich flott und einfach weglesen lässt und gut unterhält. Aber diese Handlung hat einfach viel mehr zu bieten und das Buch ist wirklich tiefgründig und toll geschrieben, damit hätte ich nicht gerechnet!
Das Buch handelt von einer Welt, in der ungezähmte Biester hinter den Stadtmauern lauern, und nur die Mutigsten ihr sicheres Zuhause verlassen.
Doch als Kaylas treuer Begleiter Faro – ein geflügelter Pangron – entführt wird, setzt sie alles daran, ihn zu retten. In der Wildnis trifft sie auf Alethea, eine entschlossene Heilerin, und Rustus, einen verstoßenen Krieger. Gemeinsam trotzen sie angriffslustigen Kreaturen, erfahren von einer unheilvollen Seuche und kommen einer dunklen Bedrohung auf die Spur. Können sie ihre Insel vor dem Untergang bewahren?
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden, der Schreibstil lässt sich wirklich gut lesen und ist altersentsprechend. Dadurch, dass das Buch wechselnd aus Sicht von Kayla, Alethea und Rustus geschrieben ist, erlebt man die Gefühls- und Gedankenwelt der Einzelnen sehr gut mit und kann sich gut mit ihnen identifizieren. Ausserdem bringt es eine Abwechslung in die Geschichte und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich fande alle drei Protagonisten nachvollziehbar beschrieben, fande aber Alethea und Rustus in ihrem Verhalten noch sympathischer als Kayla. Besonders hatte es mir auch der tolle Marquis mit seinem Bestiarium angetan und ich wäre am liebsten mit ihm durch die Lande gezogen und hätte neue Tiere entdeckt.
Die Geschichte ist aber auch sehr tiefgründig und naturverbunden geschrieben. Es geht hier weniger um Action und atemlose Spannung, sondern viel mehr um Krankheiten, Heilmittel und die Verbindung zwischen Natur, Tieren und Menschen. Ich fand das sehr interessant zu lesen und mir hat diese Welt einfach sehr viel Spaß gemacht! Am Ende wird es auch noch kurz actionreich und ein kleiner Cliffhanger wartet auf den Leser, bis der nächste Band dann erscheint. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und kann es kaum ertwarten diesen zu lesen! Im Buch findet sich vorne ausserdem eine tolle Karte von Beastland und hinten werden ein paar der "Biester" erklärt, was ich ebenfalls toll gefunden habe.
Fazit: Tiefgründige und naturverbundene Geschichte, die super zu lesen ist auch ohne viel Action.











