Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein wichtiges Buch, das Wissen vermittelt und Mut macht zu handeln

Richtig handeln beim Herzstillstand - Warum sofortige Reanimation so wichtig ist von Jan C. Behmann; Bernd W. Böttiger

Dieses Buch richtet sich an alle, die nicht nur zuschauen, sondern im Notfall wirklich handeln wollen. „Richtig handeln beim Herzstillstand“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, keine Zeit zu verlieren und dass jeder von uns in der Lage ist, Leben zu retten. Der Autor vermittelt medizinisches Wissen auf verständliche und motivierende Weise – so, dass ich das Gefühl bekommen habe: Ich kann das auch!

Besonders angenehm finde ich den Aufbau: Es wird eine klare Frage gestellt und darunter steht eine gut erklärte Antwort.

Dadurch lässt sich das Buch wunderbar kapitelweise lesen oder gezielt zum Nachschlagen nutzen – also richtig gut, um das eigene Wissen regelmäßig aufzufrischen.

Mir gefällt auch, wie das Buch Ängste nimmt. Es betont, dass man bei einer Reanimation kaum etwas falsch machen kann, solange man überhaupt handelt. Diese ermutigende Haltung gibt Sicherheit und macht mir Mut, im Ernstfall aktiv zu werden.

Neben fundierten Erklärungen enthält das Buch viele Beispiele aus der Praxis und beleuchtet auch die menschliche Seite des Themas. Es ist klar strukturiert, gut verständlich und unglaublich hilfreich – für Laien ebenso wie für alle, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten. Wir sollten uns alle viel öfter mit diesem Thema auseinandersetzen, denn ein Herzstillstand kann jederzeit und jeden treffen. Dieses Buch hilft dabei, vorbereitet zu sein – und im entscheidenden Moment richtig zu handeln.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anilam
Ein wichtiges Buch, das Wissen vermittelt und Mut macht zu handeln

Rezensionen von Anilam:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein fröhliches, buntes Buch, das Sprache verbindet

Der kleine Trecki - Ein kleiner Traktor, der groß werden möchte - - , von Aigul Lennartz

„Der kleine Trecki“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das durch seine Zweisprachigkeit (Deutsch und Ukrainisch) etwas ganz Besonderes ist. Man begleitet den kleinen Trecker bei seinem Tag auf dem Bauernhof und entdeckt dabei viele typische Alltagsszenen, die Kinder sofort wiedererkennen. Die Illustrationen sind farbenfroh und wunderbar lebendig – genau richtig, um kleine Zuhörerinnen und Zuhörer zum Staunen zu bringen.

Der Text steht auf jeder Seite sowohl auf Deutsch als auch in kyrillischer Schrift, was das Buch ideal für zweisprachige Familien oder zum gemeinsamen Lernen macht. Die kurzen Vorlesepassagen sind kindgerecht, leicht verständlich und eignen sich perfekt, um spielerisch neue Wörter zu entdecken. Nach den Ferien werde ich „Der kleine Trecki“ mit in den Kindergarten nehmen – dort kann es wunderbar zweisprachig genutzt werden und sorgt bestimmt für viele leuchtende Kinderaugen. Auf dem Cover steht eine Altersempfehlung ab drei Jahren, aber ich finde, man kann es auch schon etwas früher vorlesen.


Ein rundum gelungenes und liebevolles Buch, mit einer tollen Möglichkeit Kinder auf spielerischer und angenehmerweise bei der Zweisprachigkeit zu unterstützen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anilam
Ein fröhliches, buntes Buch, das Sprache verbindet

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Medienliebe

Aufsteiger von Peter Huth

In der Redaktion eines Magazins gibt es einen Paradigmenwechsel. Die 'alten', 'verstaubten' Ansichten sollten einem neueren, frischerem Auftritt weichen. Folglich muss auch der alte Chefredakteur seinen Platz freimachen. Wer sollte schon nachfolgen, außer Felix, der sich immerhin schon jahrelang auf diesen Posten vorbereitet.

Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi, lebendig wie ein Artikel in einem Klatschmagazin. Die Figuren sind sehr greifbar und realistisch gezeichnet. Die Geschichte ist mit ihren Themen sehr aktuell. Erzählstil und Sprache machen das Buch leicht lesbar. Ich wollte unbedingt dranbleiben und wissen, wie es weitergeht.
Klare Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer
Medienliebe

Rezensionen von Shilo:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Spuren, die die Zeit nicht auslöscht

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit von Ken Follett

Es gibt Geschichten, die sich langsam entfalten und dabei eine Tiefe entwickeln, die man nicht erwartet. Dieses Buch gehört für mich dazu. Mit jedem Kapitel öffnete sich eine Welt, in der die Menschen noch ganz im Rhythmus der Natur leben, getragen von Glauben, Angst und der Sehnsucht nach etwas Dauerhaftem.

Ken Follett lässt diese Zeit so lebendig werden, dass man fast den Staub der Erde riecht und die Hitze auf der Ebene spürt, in der Seft seine Feuersteine bearbeitet und davon träumt, etwas zu erschaffen, das bleibt.
Seft ist eine dieser Figuren, die man nicht vergisst. Er ist still, beharrlich, verletzlich. Sein Können als Feuersteinhauer ist zugleich Gabe und Bürde. Seine Liebe zu Neen wirkt zart und echt, gerade weil sie im Schatten von Not und familiären Spannungen steht. Joia dagegen trägt eine andere Art von Leidenschaft in sich: die Vision eines Bauwerks, das Himmel und Erde verbindet. Sie denkt größer, weiter, mutiger, und damit bringt sie etwas in Bewegung, das viele Leben verändert.
Ich spürte auf jeder Seite, wie gründlich der Autor recherchiert hat. Rituale, Werkzeuge, Abläufe, das alles wirkt durchdacht und glaubwürdig. Diese Genauigkeit macht das Buch beeindruckend, verlangt aber auch Geduld. Manche Passagen ziehen sich ein wenig, gerade wenn die Handlung zugunsten der Detailfülle in den Hintergrund tritt. Trotzdem bleibt am Ende das Gefühl von Staunen und Respekt, dass selbst in einer harten, von Entbehrung geprägten Zeit etwas entstehen konnte, das uns heute noch berührt. Es ist ein kraftvoller, bildreicher Roman, der vielleicht nicht an allen Stellen mitreißt, dafür aber mit Tiefe und Authentizität überzeugt. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Shilo
Spuren, die die Zeit nicht auslöscht

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Gesellschaftsspiel von Dora Zwickau

Ich dachte, ich hätte hier einen Familienroman vor mir. War es ja auch. Aber nur im Hintergrund. Tatsächlich ging es um den Versuch, in einer Stadt eine direkte Demokratie einzuführen. Jede Person, die dort lebt, kann mittels Eingaben in einer App mitbestimmen, was passiert.
Hört sich gut an. Für mich ist dieser Gedanke aber auch schon alles, was ich aus diesem Buch mitnehme.

Eine unausgegorene Story die sich durch viele Chat- und Mailverläufe unterbrochen wird, deren Sinn mir sich leider nicht erschlossen hat.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ostblockherz von Didi Drobna

Didi ist noch ein Kleinkind, als ihre Eltern mit ihr von der Slowakei nach Österreich ziehen. Dies ist aber kein Buch, das wehmütig auf die alte Heimat blickt. Hier werden auch kaum die Probleme, die Hinzugezogene in Österreich haben, thematisiert. Vielmehr geht es um die Beziehung zwischen Didi und ihren Eltern, insbesondere zu ihrem Vater.

Ein Buch, das mich sehr berührt hat.
Empfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

(K)ein Heimatroman?

Zwei Leben von Ewald Arenz

Was sich über weite Teile liest wie ein Heimatroman, gipfelt in einem großen Showdown mit der Aussicht, dass es im Leben immer verschiedene Wege gibt.
Die klare, schöne Sprache macht das Buch leicht lesbar. Eine feine Story für ein verregnetes Wochenende.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer
(K)ein Heimatroman?

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ma Vie

Die Passantin von Nina George

Jeannes Flugzeug stürzt ab. Niemand weiß, dass sie nicht daringesessen hat. Sie nützt die Gelegenheit und 'verschwindet' aus ihrem alten Leben. Bastelt sich eine neue Identität, setzt sich mit ihrem bisherigen Leben auseinander.
Dies ist die Rahmenhandlung. Es geht aber um so viel mehr. Um unterdrückte Frauen, zielstrebige Frauen, Frauen die ausbrechen aus ihren (selbst gewählten?) Strukturen.

Ein Buch, das mit Bedacht und aufmerksam gelesen werden muss, damit man die vielen klugen Gedanken und Denkanstöße auch tatsächlich wahrnimmt. Keine Lektüre, in der man zwischendurch ein paar Seiten lesen kann, um abzuschalten. Die besondere Schreibweise veranlasst sonst, zu viel interessantes zu überlesen.

zum Beispiel:
Religionen sind das größte Marketing, das sich patriarchische Gesellschaften je haben ausdenken können, um Frauen an die kurze Leine zu nehmen. S 108
Die beliebtesten Märchen in der westlichen Welt erzählen uns, dass sich Frauen immer nur vor anderen Frauen fürchten sollten (der Hexe, der bösen Königin, der bösen Stiefmutter usw.). Hingegen sind Männer - egal ob sie von Prinzen, Zwergen oder Fröschen dargestellt werden, die Retter der Frauen. vgl. S 238

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer
Ma Vie

Rezensionen von Ameland:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Melancholische Lebensgeschichte

Wilder Honig von Caryl Lewis

Drei Frauen, die der Tod eines Mannes in einem Obstgarten in Wales zusammenführt. Alle drei wirken verloren, können durch gegenseitige Hilfe und die heilende Kraft der Natur aber einen Neubeginn starten.

Dieser Roman besticht nicht durch seine Handlung, sondern durch den brillanten Schreibstil von Carry Lewis.

Mit ruhigen Sätzen und leisen Worten erzählt sie das Leben. Auch zwischen den Zeilen muss man hier lesen, besonders bei den von John hinterlassenen Briefen. Hier geht es nur vordergründig um seine Bienen, eigentlich gibt es Parallelen zu seinem eigenen Leben und er schreibt von seiner Liebe zu Hannah.

Ich weiß nicht genau was ich mir von diesem Buch erwartet habe, aber auf keinen Fall diese melancholische Geschichte über Liebe, Trauer und Enttäuschung. Trotzdem bin ich nicht enttäuscht, denn die Geschichte hat mich mit der ruhigen Erzählweise entschleunigt und die Informationen über die Bienen fand ich sehr interessant. Sprachlich ist das Buch ein absolutes Highlight.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ameland
Melancholische Lebensgeschichte

Rezensionen von MarcoL:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Preisgekrönter Krimi und Gesellschaftsstudie aus Polen. Spannend! Leseempfehlung!

Warschauer Verstrickungen von Zygmunt Miloszewski

Bereits 2007 im Original erschienen, ausgezeichnet und verfilmt, ist dieser Band die Eröffnung einer Trilogie rund um den Warschauer Staatsanwalt Teodor Szacki.
Szacki, Mitte dreißig, hat Stil, ist immer adrett gekleidet – wie Staatsanwälte nun mal sein sollen – und ist voll mit Ethos. Bestechungen und Korruption sind allgegenwärtig, und das Gehalt in seiner Zunft sehr bescheiden.

Seine Frau ist Juristin, und mit ihrer gemeinsamen Tochter muss er sich schon sehr genau überlegen, für was Geld ausgegeben wird. Die Ehe scheint schon mal besser gewesen zu sein, obwohl, so schlecht ist sie dann auch nicht, vielleicht sind sie einfach schon zu lange zusammen. Alles Gedanken, die Szacki neben seinen Ermittlungen plagen, und soviel sei verraten – er bleibt ein Mensch, trotz all den Verlockungen, die sein Berufsstand zu bieten hat.
Aber das ist nur ein Nebenschauplatz, und dennoch so wichtig für den kompletten Plot der Kriminalgeschichte. Sie fängt natürlich, wie meistens, mit einer toten Person an. Mord ist offensichtlich, Suizid dennoch eine Option, die in Betracht gezogen werden kann. Die Ermittlungen laufen an – und in Polen anscheinend üblich, werden diese von Staatsanwält*innen bestritten – mit Unterstützung der Polizei.
Er tappt lange im Dunkeln, denn es waren zur Tatzeit nur vier Personen in unmittelbarer Nähe. Es sind dies drei Patient*innen und deren renommierter Therapeut, die in einem ehemaligen, leerstehenden Kloster nahe der Warschauer Innenstadt an einem Wochenendretreat mit Familienaufstellungen teilnehmen.
Die Ermittlungen zeigen sich kompliziert – und lange tappt Szacki im Dunkeln. Er bohrt auch bei der Witwe des Getöteten nach, und scheint nicht wirklich weiter zu kommen. Doch ganz langsam kommt er Dingen auf die Spur. Altes, Verborgenes, Gefährliches …
Spannend erzählt baut der Autor hier einen Plot auf, der sich mehr um die Personen und vor allem die polnische Gesellschaftsstruktur kümmert als um das eigentliche Tatgeschehen. Die Ermittler bleiben Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen.
Irgendwie bin ich versucht, gewisse Vergleiche mit Commissario Brunetti aus der Feder von Donna Leon zu ziehen – aber natürlich in einer komplett anderen Umgebung mit anderen Vorzeichen; - besonders Tage nach der Lektüre drängt sich mir das auf.
Die Sprache ist leicht und flüssig, das Setting hat das Zeug zu einem Pageturner, und der Showdown zeigt letztendlich die wahre Genialität des Duos Szacki und Autor .
Sehr gerne gebe ich ein große Leseempfehlung für diesen Krimi samt Gesellschaftsstudie. Und keine Angst – der Roman ist in sich abgeschlossen – trotz Trilogieauftakt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MarcoL
Preisgekrönter Krimi und Gesellschaftsstudie aus Polen. Spannend! Leseempfehlung!