Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anilam:
Hat mich sehr berührt
Michael Magone und der wirkliche Mut von Thomas Brezina
Michael Magone und der wirkliche Mut hat mich deutlich mehr berührt, als ich erwartet hätte. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt sehr eindrücklich vom harten Leben eines Straßenkindes im 19. Jahrhunderts. Schon nach wenigen Seiten merkt man, wie rau, gefährlich und hoffnungslos Michaels Alltag ist.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nichts beschönigt. Das Leben der Kinderbanden, der ständige Hunger, Gewalt und die Angst ums Überleben werden realistisch dargestellt, ohne sensationslüstern zu wirken. Gleichzeitig geht es um Freundschaft, Zusammenhalt und die Frage, ob und wie ein Ausweg aus diesem Leben möglich ist. Die Begegnung mit Don Bosco bringt Hoffnung, aber keine einfachen Lösungen.
Auch wenn das Buch offiziell ab 10 Jahren empfohlen wird, empfinde ich den Inhalt persönlich eher als geeignet für ältere Kinder bzw. Jugendliche ab etwa 12 bis 14 Jahren, da die Themen stellenweise emotional fordernd sind und zum Nachdenken anregen. Gerade das macht das Buch aber auch wertvoll, weil es wichtige soziale Fragen aufwirft und zeigt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient.
Sehr positiv hervorheben möchte ich außerdem die Illustrationen im Buch. Sie passen hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte, sind stimmungsvoll gestaltet und unterstützen das Gelesene, ohne vom Text abzulenken.
Insgesamt ist dieses Buch spannend, bewegend und gleichzeitig lehrreich. Eine starke Geschichte über Mut, Vertrauen und die Kraft, sein Leben zu verändern. Von mir gibt es dafür ganz klar fünf Sterne.
Rezensionen von Sternzauber:
Zart, feinfühlig und berührend – ein Neuanfang in Redu
Mathilde und Marie von Torsten Woywod
Während der Titel des Buches meinem Empfinden nach nicht ganz stimmig ist und trotzdem gut passt, finde ich die Covergestaltung sehr gelungen. Das Bild strahlt genau die Ursprünglichkeit und Ruhe aus, die das Dorf der Geschichte so sehr prägt und auch die Gesamtkomposition mit der Schrift des Titels und Autorennamens gefällt mir sehr.
Die Geschichte erzählt von einem ganz besonderen Ort, von noch besondereren Menschen und von der Kunst des Zuhörens sowie dem Zauber des Lesens und der Natur. Mehr möchte ich zum Inhalt eigentlich gar nicht verraten, denn jede weitere Beschreibung zusätzlich zum Klappentext, nimmt einfach zu viel vorweg. Viel schöner ist es, wenn man diese sehr zarte und feine Geschichte ganz unvoreingenommen und frisch entdecken darf.
Denn dem Autor ist es unglaublich gut gelungen eine Geschichte mit einer ganz einzigartigen Atmosphäre zu schaffen, die mich völlig gefangen genommen und begeistert hat. Zugegeben: für Leserinnen, die nach Action und Drama suchen, ist dieses Buch definitiv nicht geeignet, doch für alle Bücherfreunde, die auch die leisen Töne lieben, die Achtsamkeit und Feinfühligkeit schätzen, ist es dagegen ein Hauptgewinn! Ich habe mich in dem kleinen Bücherdorf Redu unheimlich wohl gefühlt und fand es wirklich zauberhaft zu erleben, wie die Dorfbewohner, aber auch Marie sich im Laufe der Handlung entwickeln und konnte mich ganz verlieren in dieser ganz eigenen Welt.
Mir gefällt es sehr, wie wertschätzend und als wertvoll Fähigkeiten, wie das Zuhören, aufmerksames Hinschauen, Hinspüren und die Wahrnehmung der Natur beschrieben werden und wir sehr diese Tugenden die Geschichte durchdringen. Als Bibliophile liebe ich es zudem, dass auch Bücher eine große Rolle in der Geschichte spielen und auch, wenn die Handlung recht unaufgeregt angelegt ist, geschieht doch eine ganze Menge – in der Gemeinschaft, im Dorf und im Inneren der ProtagonistInnen.
Torsten Woywod erzählt in angenehm und flüssig lesbarer Sprache und seine Wortwahl unterstreicht für mich die Stimmung der Geschichte wunderbar. Marie ist eine, wenn nicht sogar die Hauptperson der Geschichte und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Doch überhaupt ist es dem Autor gelungen Charaktere zu schaffen, die mir sympathisch sind, oder es wurden, und die mich auf eine Reise der eigenen Entwicklung mitnehmen konnten – wirklich toll! Dabei sind die ProtagonistInnen liebenswert eigenwillig und erkennbar gezeichnet von ihren Erlebnissen, was ich als sehr charmant und authentisch empfinde.
Alles in allem ist „Mathilde und Marie“ für mich ein absolut lesenswertes Buch für alle FreundInnen zarter Geschichten und ich liebe es sehr! Daher empfehle ich die Geschichte von Herzen und wünsche ganz viel Freude beim Lesen!
Rezensionen von robertp:
Aufräumen
Down Cemetery Road von Mick Herron
Sarah und Mark Tucker leben in Oxford. Die Ehe entspricht dem Klischee Mann bringt Geld nach Hause, Frau versucht sich in verschiedenen (ehrenamtlichen) Berufen und kehrt immer wieder an den Küchenherd zurück.
Als in unmittelbarer Nähe eine Explosion ein Haus vernichtet und nur ein Kind, Dinah, überlebt beginnt Sarah nachzuforschen.
Im Spital wird angedeutet, dass das Mädchen verschwunden ist.
Sarah sieht in der Überlebenden ihr Gegenstück (auch sie hat einmal ein Unglück physisch überlebt), sucht Hilfe bei der Privatdetektei Oxford Investigations und heuert Joseph „Joe“ Silvermann an. Dieser berichtet, dass der Vater von Dinah bereits vor Jahren als tot gemeldet war. Der Soldat war bei einem Einsatz zu Tode gekommen und ist nun nochmals verstorben. Auch die Explosion dürfte ein Anschlag gewesen sein. Er rät Sarah von weiteren Ermittlungen ab, zieht sich aus den Recherchen zurück und wird wenig später doch ermordet. Aber damit beginnt das „Aufräumen“ erst, denn Sarah verfolgt weiter jede noch so kleine Spur und die Gegenseite ist ihr auf den Fersen.
Mick Herron gelingt es die Spannung in diesem Roman immer weiter zu steigern. Mit der labilen Heldin Sarah, die ein Leben retten will, hat er eine neue Heldin geschaffen, die trotz Widerständen ihrem Ziel ein Mädchen zu finden folgt und – so viel sei gesagt – auch Erfolg haben wird. Der Preis ist hoch, legt sie sich doch mit einer geheimen Regierungsbehörde an, die ein Aufräumkommando befehligt, das kein Pardon kennt. Die beiden Brüder Amos und Axel sind Schurken ohne Gewissen, scheinbar von Geburt an für diese Aufgabe geschaffen, verfolgen akribisch die Suche Sarahs und räumen hinter ihr (meist blutig) auf.
Sarahs Wandlung vom Heimchen am Herd zum Racheengel geht mit Verlusten einher. Zunächst verliert sie den sympathischen Detektiv, danach trägt sie zum Kariereende ihres Mannes bei indem sie einen seiner Investoren fälschlich verdächtigt und beraubt. Letztlich wird sie Mark, der sie betrügt, gänzlich verlieren. Aber es gibt auch einen Zugewinn beim Kampf um das Leben von Dinah in der Gestalt von Zoe Boehm, der Ehefrau vom Detektiv. Gemeinsam mit dieser erhebt sie sich gegen die Diener der Krone und verbucht einen achtbaren (aber blutig erkämpften) Erfolg.
Für alle die sich mit Geheimagenten, Verschwundenen und Totgeglaubten herumschlagen wollen. Alle die Intrigen und falsche Spuren auflösen wollen, sind hier richtig. Eine Hausfrau kämpft gegen ihre Dämonen an und wird dabei zur Agentin wider Willen.
PS: Die im Untertitel angeführte Zoe Boehm tritt erst auf den letzten fünfzig Seiten in Erscheinung und auch da steht sie stets im Schatten von Sarah.
Rezensionen von MoshPete:
KI-Buch
We are Austria von Nina Pavicsits
Hier wird versucht, mit Hilfe von KI (Midjourney für die Illustrationen) und von den Künstlerinnen zumindest teilweise nicht freigegebenen Texten (Sargnagel, Plaschg) ein spannendes Thema mit möglichst wenig Aufwand in Geld zu verwandeln. Die Texte sind zwar nicht offiziell mit KI generiert, weisen aber typische Merkmale dessen auf, z.
B. falsche Zitate.
Ein nicht unterstützenswerter Cashgrab des Molden-Verlags.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ein toller Begleiter
Becoming You von Artjom Chakhalyan
Das Cover ist super gestaltet und mir gefällt auch das handliche Format dieses Buches.
Schön gestaltet, mit wunderschönen Farben, ansprechenden Fotos und in vier Abschnitte geteilt ( Erkennen, Ausdruck, Bewegung und Empfangen ) ist das Buch optisch ein tolles Highlight.
Positive Denkanstöße und respektvolle Vorschläge zum nachdenken und zur Selbstreflexion machen für mich dieses Buch aus.
Immer sind es Vorschläge oder Denkanstöße und keine Anleitungen, etwas besser zu machen, oder gar zu optimieren.
Es gibt sicherlich tiefergehende Bücher zu dem Thema – das macht für mich aber bei dem Buch gar nichts aus : ich finde, dass es zum Beispiel als Geschenk, eine liebe Geste ist, und dass man auch sich selbst ein bisschen mehr Gutes mit Affirmationen tun kann. Die Vorschläge und durchweg positiven Gedanken und Denkanstöße empfinde ich als sehr anregend und kann mir total gut vorstellen, dass man sich immer wieder Anregungen in dem Buch holen kann – auch toll an dem handlichen Format : es passt super in die Handtasche und man kann es einfach mitnehmen und unterwegs mal reinschauen.
Mir gefällt das Buch *Becoming you* von Artjom Chakhalyan sehr gut und deshalb empfehle ich es von Herzen !
Das Buch ist am 19. Dezember 2025 im GU Verlag erschienen, bei dem ich mich für das Rezensionsexemplar bedanke. Dies hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.
Rezensionen von Anilam:
Ehrlicher Einblick ins Mama werden
Ich bin dann mal schwanger von Jasmin Müller
Ich bin dann mal schwanger von Jasmin Müller ist ein tolles und sehr ehrliches Buch. Es ist kein dicker Roman, der einen rosaroten Einblick in eine Schwangerschaft, Geburt oder Mutter-werden wirft, sondern eine kurze und knappe Erzählung aus ihren eigenen persönlichen Erfahrungen. Hier wird nichts beschönigt, sondern einfach ehrlich erzählt wie es wirklich war - was man fühlt, denkt und spürt.
Ich habe mich beim Lesen total abgeholt gefühlt, da ich das Gefühl hatte ich höre mir hier etwas von einer guten Freundin an. Der Schreibstil ist sehr authentisch und direkt. Die kleine Lektüre lässt sich sehr gut zwischendurch lesen.
Ich würde das Buch jeder Frau empfehlen, die einen ehrlichen Einblick in den Lebensabschnitt Schwangerschaft/ Kinder kriegen einer anderen Frau bekommen möchte. Außerdem kann ich mir das Buch auch sehr gut als kleines Geschenk für eine werdende Mutter vorstellen, oder für all diejenigen die Mama werden möchten. Ein wirklich tolles Buch, was mich vor allem mit dem ehrlichen Einblick überzeugt hat.
Rezensionen von Lesemama:
Hazel
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Hazel wurde als dreizehntes Kind in eine Familie geboren, die sehr arm ist. Noch während der Schwangerschaft wurde das Kind dem Entgültigen versprochen, dem Gott des Todes. Aber Hazel ist was besonderes, sie kann Heilen.
Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext sehr vielversprechend und über das Aussehen des Buches kann ich nur sagen, es ist besonders.
Auch unter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein wunderschönes Cover, mag ich sehr.
Allerdings zog sich der Anfang sehr in die Länge, man musste zwar verstehen, warum Hazel zu dem Entgültigen kommt, aber so ausführlich und langatmig hätte ich es nicht gebraucht.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, auch die Idee hinter der Geschichte fand ich gut, aber es dauerte einfach zu lange, da hatte ich schon fast das Interesse verloren. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch gutgetan, es wäre besser zu lesen gewesen, nicht so schrecklich langatmig. Im großen und ganzen war es eine interessante Geschichte, ich habe es ganz gerne gelesen.
Rezensionen von Anilam:
Zwischen Licht und Dunkelheit
Andrargs Schriften von Eva von Kalm
Andrargs Schriften von Eva von Kalm hat mir besonders wegen seines gelungenen Worldbuilding gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und bietet viele spannende Ansätze, besonders in der Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit. Es wirkte auf mich, als wäre hier viel Herzblut in den Aufbau und die Welt geflossen.
Andrarg ist eine ziemlich interessante aber auch ambivalente Hauptfigur. Sein innerer Konflikt zwischen Rache und Schuld und dem gleichzeitigen Wunsch nach Gerechtigkeit zieht sich konsequent durch die Handlung und macht ihn dadurch total menschlich. Gerade dieser moralische Zwiespalt – wie weit man gehen darf und ab welchem Punkt man sich selbst verliert – ist für mich eine der großen Stärken des Buches. Die Beziehung zu Josha bringt dabei immer wieder einen Hoffnungsschimmer in die Geschichte und erzeugt dadurch nochmal etwas emotionale Tiefe. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass bestimmte Szenen und Beziehungen noch intensiver ausgearbeitet werden.
Die Geschichte regt zum Nachdenken an, stellt unbequeme moralische Fragen und endet so, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit viel Potential und einer Grundidee die ziemlich spannend ist.
Rezensionen von Shilo:
Mut und Hoffnung zwischen Glanz und Schatten
Das Herz aus Gold von Weina Dai Randel
Shanghai 1925 ist laut, gefährlich und voller Gegensätze. Jeder Schritt kann Folgen haben, und niemand weiß, wem man trauen kann. In dieser Stadt muss Anyu lernen, vorsichtig zu sein und sich ihren eigenen Weg zu erarbeiten. Schon als Kind zeigt sie Mut, als sie ein wertvolles Fabergé-Ei findet und zurückgibt.
Diese Begegnung öffnet ihr später Türen, die ihr Leben verändern.
Jahre später kehrt sie nach Shanghai zurück und taucht in die Welt des Schmucks und der Edelsteine ein. Sie arbeitet hart, träumt davon, selbst Juwelierin zu werden, und lernt Schritt für Schritt, sich in einer harten Welt zu behaupten. Dabei begegnet sie Menschen, die ihr helfen, aber auch solchen, die sie ausnutzen wollen. Die Stadt ist voller Gefahren: Gangster, skrupellose Rivalen und besessene Sammler erschweren das Leben. Kleine Geheimnisse, versteckte Absichten und unerwartete Begegnungen begleiten Anyu auf jedem Schritt.
Die Handlung bleibt ruhig erzählt, ohne Hektik oder große Effekte. Spannung entsteht aus dem Alltag, aus Entscheidungen und aus den Momenten, in denen man nicht weiß, wem man trauen kann. Anyus Mut, ihre Vorsicht und die kleinen Hoffnungen, die sie antreiben, spürt man in jedem Moment. Gefahren, Chancen, Freude, Angst und Geduld liegen nah beieinander.
Die Sprache ist einfach und klar. Gefühle zeigen sich in kleinen Momenten und machen Anyu greifbar. Alles wirkt nahbar und glaubwürdig. Nicht alles überrascht, doch alles passt zur Geschichte. Es ist eine ruhige Erzählung über das Wachsen, Lernen und den Versuch, in einer harten Welt einen eigenen Platz zu finden.
Der Roman überzeugt durch seine ruhige, stimmige Erzählweise, glaubwürdige Figuren und ein lebendiges historisches Shanghai. Wer historische Geschichten mit einer starken jungen Hauptfigur mag, wird gern mit Anyu durch diese Stadt gehen, ihre kleinen Schritte miterleben und gespannt auf die Geheimnisse achten, die sich nach und nach zeigen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von clematis:
Lo und Carrie II
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Laura Blacklock, kurz Lo, verschafft sich nach der Geburt ihrer beiden Söhne und während der Pandemie eine Arbeitspause, versucht nun aber, wieder als Reisejournalistin Fuß zu fassen. Da kommt ihr eine Einladung in ein Schweizer Luxushotel gerade recht, hier kann sie bestimmt netzwerken und mit ein bisschen Glück sogar ein Interview mit dem Hotelbesitzer Marcus Leidmann führen, das für die Financial Times interessant ist.
Doch dann findet sie eine mysteriöse Nachricht in ihrem Zimmer und begibt sich in Suite 11.
Eher langsam bauen sich bei diesem Thriller die Handlung und die Spannung auf, aber die Figur von Lo, welche in der Ich-Form erzählt, ist von Anfang an interessant und zieht mich sogleich in ihren Bann. Bald bemerke ich, dass schon zehn Jahre zuvor ein außergewöhnliches Ereignis Los Leben erschüttert haben muss, aber auch ohne Kenntnisse von „The Woman in Cabin 10“ gibt die Autorin so viel zum damaligen Geschehen preis, dass ich mich nun gut zurechtfinde und Los Überlegungen gut folgen kann. Eine düstere Atmosphäre, ein verwinkeltes Hotel, Jagd und Pilzsuche und nicht zuletzt undurchschaubare Gestalten sorgen für Kurzweil, die knapp gehaltenen Kapitel und eine gewisse Geheimniskrämerei fachen die Lust auf mehr immer weiter an. Kein grausiges Blutvergießen, sondern Macht und Vertrauen stehen hier im Mittelpunkt. Wer ist mein Gegenüber eigentlich und was erwartet es? Wie soll ich entscheiden, um meine Unschuld zu beweisen, aber anderen nicht zu schaden? Würde der Schaden denn die Richtigen treffen? Los Dilemma wird in vielen Szenen spürbar, wodurch der Reiz dieses Buches durchgehend vorhanden ist.
Wer weiß, dass The Woman in Suite 11 auf einem Vorgängerband aufbaut, sollte nach Möglichkeit die beiden Bücher in richtiger Reihenfolge lesen, wer – wie ich – erst beim Lesen draufkommt, wird aber auch sein Vergnügen finden. Ich empfehle dieses riskante Katz-und-Maus-Spiel [Klappentext] jedenfalls sehr gerne weiter.











