Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Klare Empfehlung
Die Deutschlehrerin von Judith W. Taschler
Als Mathilda von ihrer große Liebe Xaver verlassen wird, bricht eine Welt zusammen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch.
Jahre später, führ sie ein geregeltes Leben und ist Deutschlehrerin. Sie trifft auf Xaver, der nun ein Autor ist. Xavers Sohn wurde damals entführt, gibt es einen Zusammenhang? Hat Mathilda damit zu tun, oder gar Xaver selbst?
Nach dem Roman Sommer wie Winter mein zweites Buch von der österreichischen Autorin.
Wieder hat sie es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Kapitel für Kapitel ist man sich nicht sicher, was jetzt wirklich passiert ist und wem man glauben kann. Ein packender Psychothriller den ich an einem Wochenende verschlungen habe.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Toller Band 2
Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2 von Kristen Ciccarelli
Mit **Rebel Witch. Der rote Nachtfalter** liefert Kristen Ciccarelli eine Fortsetzung, die emotionaler, komplexer und mitreißender kaum sein könnte. Als zweiter Band der Reihe setzt die Geschichte konsequent auf dem bereits bekannten Fundament aus Band 1 auf – und genau das macht den Reiz aus: Man wird nicht an die Hand genommen, sondern direkt zurück in eine Welt gestoßen, in der Vertrauen ein Luxus und Liebe ein Risiko ist.
Rune ist auf der Flucht. Ihre enttarnte Identität als Hexe macht sie zur Gejagten, und der Verrat durch Gideon – den Hexenjäger, der ihr Herz erobert hat – schmerzt mehr als jede offene Feindschaft. Dass ausgerechnet er den Auftrag erhält, sie zu töten, verleiht der Handlung eine bittersüße Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Nichts ist schwarz oder weiß, und genau das spielt Ciccarelli meisterhaft aus.
Besonders spannend: Seit Band 1 ist Zeit vergangen, und Rune hat sich verändert. In ihrem Leben gibt es einen neuen Mann – sogar einen Prinzen namens **S∅ren**. Doch neue Gefühle können alte Wunden nicht einfach auslöschen. Während Rune und Gideon gezwungen sind, erneut zusammenzuarbeiten, beginnt alles zu wanken, was man über Loyalität, Feindschaft und Wahrheit zu wissen glaubte. Gideon muss erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint – und als Leser:in geht man diesen Weg voller Zweifel und innerer Konflikte mit ihm.
Der zweite Band besticht durch eine enorme Gefühlsdichte und zahlreiche Plot-Twists. Mehr als einmal habe ich mitten im Geschehen kurz den Überblick verloren, welcher Charakter nun auf welcher Seite steht – allerdings nicht im negativen Sinne, sondern weil die Figuren so vielschichtig und die Intrigen so geschickt gesponnen sind. Offene Fragen aus Band 1 werden konsequent und zufriedenstellend aufgearbeitet, ohne dass die Geschichte an Dynamik verliert.
Besonders positiv hervorzuheben ist das Ende: Es entspricht genau dem, was man sich erhofft – emotional stimmig, verdient und dennoch nicht banal. Ich habe das Buch mit einem zufriedenen Lächeln geschlossen und dem Gefühl, vollständig in diese Geschichte eingetaucht gewesen zu sein.
Fazit:
Eine fesselnde, gefühlvolle und überraschende Fortsetzung, die mich voll und ganz in ihren Bann gezogen hat.
**5 von 5 Sternen – ein absolutes Highlight für Romantasy-Fans!**
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Ein neuer Fall mit Francis Ackerman jr.
Im Labyrinth der Furcht von Ethan Cross
Francis Ackerman jr., der ja für jene die ihn noch nicht kennen (…. wenn es solche Leser:innen noch gibt, ihr habt definitiv was verpasst), vom Serienkiller zum FBI-Mitarbeiter wurde. Er wird von einem Mann der sich der Hüter nennt gefangen gehalten, mit ihm seine Geschwister und noch ein paar schwere Fälle in aus der Unterwelt.
Der Hüter will Ackerman „erforschen“ und stellt ihn vor echt spektakulären Aufgaben.
Ackermans Kollegin FBI Special Agent Nadia ist währenddessen mit einem Serienkiller beschäftig und macht sich natürlich große Sorgen um Francis, ist er doch mehr für sie als nur ein Kollege. Sie schwebt aber bald selber in großer Gefahr.
Wir es Francis schaffen, den Hüter zu entkommen? Wird Nadia den Serienkiller finden und Franics?
Man wird über Ackerman jr. Vergangenheit aufgeklärt, finde ich toll, falls der letzte Teil schon etwas zurück liegt, oder man Quereinsteiger in diese Serie ist, somit kann man den Thriller auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Spannend fand ich auch die Dialoge zwischen Francis und seinen Geschwistern, auf die verschiedenen Charaktere wird näher eingegangen und es wird beschrieben, was sie in der Vergangenheit alles erlebt haben. Grausame Dinge, die man sich gar nicht näher bildlich vorstellen mag.
Das Grande Finale war spannend und das Ende lässt hoffen, dass es bald einen dritten Teil von dieser abgefahrenen Story gibt. Bin schon gespannt, wie es weiter geht.
Es ist schon schräg, wenn einem ein ehemaliger Serienkiller sympathisch ist, aber Ackermann schafft das mit Bravour. Es ist witzig, brutal aber auch irrsinnig gewieft.
Fazit: Ein stellenweise brachialer Thriller für Fans von diesem Genre, all jene die eher zartbesaitet sind, sollten die Finger davonlassen. Der Schreibstil hat mich gepackt, leider aber nicht sooooo gepackt, wie bei den anderen Büchern von diesem Autor.
Da die vorigen Bücher meiner Meinung nach um einen Tick spannender waren als dieses, darum auch nur 4 Sterne. Ich hätte mir das Ende etwas spektakulärer vorgestellt, ist man das ja auch so gewohnt. Aber vielleicht ist man schon ein bisserl zu verwöhnt, was dies betrifft.
Mir hat „Im Labyrinth der Furcht“ gut gefallen, fand den Thriller abgründig, überraschend und natürlich spannend.
Rezensionen von nessabo:
Eine weihnachtlicher, queerer Safer Space voller Warmherzigkeit
Ein Weihnachtswunder für uns von Lizzie Huxley-Jones
Ich mochte schon die vorangegangene Weihnachtsgeschichte von Lizzie Huxley-Jones sehr gern, weil sie (abgesehen von den ständigen Beschreibungen tierlicher Ausbeutungsprodukte, die unbedingt verzehrt werden müssen) ein echter Safer Space in Romanform war. Auch dieses Buch konnte meine entsprechenden Erwartungen wieder erfüllen.
Enemies-to-Lovers ist nicht mein liebster Trope und ich würde auch sowieso nicht von einer echten Feindschaft sprechen, aber Huxley-Jones hat das wirklich gut gemacht. Es ist einfach spürbar, dass they einen hohen Anspruch an die Inklusivität der Geschichte hat. Nicht nur ist Nash ein transmännlicher Protagonist, er hat auch eine Behinderung - beide Elemente seiner Lebensrealität werden gleichermaßen respektvoll wie unaufgeregt thematisiert. Die Kommunikation zwischen den Protagonisten hätte für meinen Geschmack zwar gern etwas direkter sein dürfen, aber ich drücke hier ein Auge zu, weil ich die beiden einfach lieb und unterhaltsam fand.
Nebenbei ist das Setting ganz toll! Zum einen finde ich lobenswert, wie hier walisische Sprache und Kultur zumindest ein bisschen Präsenz bekommt. Zum anderen liebe ich die dörfliche, manchmal etwas raue, aber im Endeffekt doch einander zugewandte Atmosphäre sehr. Die Dorfmenschen sind stellenweise reserviert und ruppig, aber in letzter Konsequenz solidarisch und warmherzig. Damit hat Huxley-Jones erneut einen Ort geschaffen, an dem Weihnachten ein angenehmes Fest für alle sein kann. Auch das Nachwort bzgl. der Beschreibung von trans* Körpern sowie dem realen transfeindlichen Klima fand ich wichtig.
Positiv aufgefallen ist mir zudem, dass der Geschichte zwar immer noch speziesistisches Gedankengut zugrundeliegt (wo dem Kätzchen geholfen wird, wird das Lamm gegessen), aber zumindest vegane Optionen beim Essen thematisiert werden. Vielleicht kommen wir irgendwann dahin, dass wir auch Tiere in unserem Kampf gegen Diskriminierung mitdenken. Trotz dieses erneuten Wermutstropfens empfehle ich den Roman gern für alle, die sich beim Lesen eines Weihnachtsromans sicher oder sogar gesehen fühlen wollen.
4,5 Sterne
Rezensionen von clematis:
Enges Korsett
Naughty Little Christmas von Lili Valente
Aufgrund familiärer Umstände muss sich Macy früh um sich und ihre jüngere Schwester kümmern, gleichzeitig erlebt sie mit Dean aus der Nachbarschaft ihre erste große Liebe. Nach einem Verrat verlässt sie Lover´s Leap und kehrt erst zehn Jahre später als 25jährige wieder in die Kleinstadt zurück, wo sie bemerkt, dass ihre Empfindungen für Dean noch immer nicht verschwunden sind.
Und auch Dean lässt das unerwartete Wiedersehen nicht kalt.
Die Geschichte rund um Macy und Dean beginnt gefühlvoll und weckt Empathie mit der tapferen 15jährigen, alsbald aber wechselt die Handlung auf das Geschehen zehn Jahre später, wo sich die Ereignisse fast selbst überholen. Rasch werden mögliche tiefergehende Themen abgehandelt, die Szenen in ein enges Korsett gepackt, so wie der sexy Weihnachtsmann in sein glänzendes Kostüm, welches keinen Raum für Phantasien lässt. Peinliche Vergleiche und kindische Anspielungen sollen wohl die „naughty“ Atmosphäre widerspiegeln, löschen aber gleichzeitig jeglichen Hauch von Romantik im Ansatz aus, sodass kaum etwas von der angekündigten weihnachtlichen Stimmung und dem Kleinstadtcharme übrig bleibt. Das Ende kommt ebenso schnell daher wie die Karotte vom Osterhasen und lässt das Weihnachtswunder recht blass zurück.
Aufgrund des Titelbildes und des Klappentextes habe ich mir deutlicher charakterisierte Figuren erwartet, wer eher flott im Geschehen voranschreiten möchte, wird aber durchaus sein Vergnügen in diesem Buch finden.
Rezensionen von Liddy:
Mini-Buch, Maxi-Freude
Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum
In dem Büchlein „Hilf den Fahrzeugen“
können Kinder spielerisch in die Welt der Fahrzeuge eintauchen. Vorgestellt werden hier ein Polizeiauto, ein Hubschrauber, ein Feuerwehrauto, ein Segelboot und ein Kran. Das Buch lädt die Kleinen dazu ein aktiv mitzumachen, z.B. fährt das Polizeiauto ohne Blaulicht und mittels „tatütata“ wird es eingeschaltet.
Außerdem sollen die Kinder pusten, schütteln, tippen und auf etwas zeigen. Das macht nicht nur den Kleinen Freude. Es hat ein schönes Format, welches super für kleine Kinderhände ist. Ebenso überzeugt uns die Dicke, da die Seiten sich gut umblättern lassen. Die Seiten sind nicht überladen und auf das Wesentliche fokussiert, sodass hier keine unnötige Ablenkung von der Handlung stattfindet.
Ein wunderbares Buch zum interaktiven Mitmachen, welches wir gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von peedee:
Hätte Potenzial für mehr gehabt
Ein Schotte für die Feiertage von Stefanie Lahme
Lauren fährt nach fünfzehn Jahren erstmals wieder nach Aberlundy, wo sie viele Erinnerungen an ihre Tante Edwina und auch ihre erste grosse Liebe Scott hat. Aber Scott hat ihr das Herz gebrochen und so ist sie dem Dorf ferngeblieben. Und auch Edwina ferngeblieben – jetzt ist sie tot. Lauren will den Verkauf des geerbten Buchladens regeln und dann nach Edinburgh zurückkehren.
Hoffentlich läuft sie Scott nicht über den Weg. Selbstverständlich passiert genau das und Lauren merkt, dass immer noch grosse Gefühle für ihn da sind…
Erster Eindruck: Ein winterlich-weihnächtliches Cover, etwas kitschig, aber das darf es bei mir in der Weihnachtszeit auch sein.
Auf der Fahrt in das schottische Dorf Aberlundy hat Lauren viel Zeit, über Gott und die Welt nachzudenken. Oder eben über Scott und Aberlundy. Einerseits ist sie von Schuldgefühlen geplagt, da sie Edwina nicht mehr besucht hat, andererseits nervt sie sich, dass ihr die Trennung von Scott immer noch so nahe geht. Dabei hätte sie ganz andere Dinge, denen sie sich widmen sollte, denn sie hat den geliebten Job im Verlag verloren, da dieser schliessen und alle entlassen musste. Was soll sie nun tun? Oder da wäre noch die Situation in ihrer chaotischen WG – es wird Zeit für etwas Eigenes… Aber nun zuerst: Verkauf des Ladens! Kurz vor Aberlundy bleibt sie mit ihrem Auto liegen. Wie sie kurz darauf feststellen muss, gab es in der Wohnung von Edwina einen Wasserschaden, so dass sie nicht dort übernachten kann. Aufgrund strömenden Regens kommt sie wie ein völlig durchnässter Pudel im Pub an, um nach einer Unterkunft zu fragen. Und wer steht am Tresen? Natürlich Scott!
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, die Protagonisten waren sympathisch, wenn auch nicht gerade sehr erwachsen handelnd. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Lauren und Scott um die dreissig sind, hätte ich gesagt, sie wären Anfang zwanzig. Eine nette Geschichte, die Potenzial für mehr gehabt hätte – 3 Sterne.
Rezensionen von Anilam:
Zwischen Trauer und Spannung
Pen Pal von J. T. Geissinger
Pen Pal hat mich schon auf den ersten Seiten emotional ziemlich erwischt. Die Trauer, Einsamkeit und diese tiefe Erschöpfung der Protagonistin waren für mich sofort präsent und irgendwie spürbar. Ich hatte beim Lesen auf jeden fall das Gefühl, direkt in ihren Gedanken zu stecken .
Gerade der Umgang mit Verlust hat mich sehr berührt.
Nichts wird beschönigt, nichts fühlt sich glatt oder „schön erzählt“ an. Die Trauer ist chaotisch, wütend, leer – und genau deshalb glaubwürdig und total authentisch beschrieben. Der Moment als dann der erste Brief auftaucht hat sich wie ein kleiner Wendepunkt im Buch angefühlt - auf einmal war da auch ganz viel Spannung und ein gewisser Reiz. Ich fand den Spannungsbogen in diesem Buch wirklich gut umgesetzt.
Was ich ebenfalls sehr mochte, ist das Tempo. Pen Pal hetzt nicht, sondern nimmt sich Zeit, Gefühle und Atmosphäre aufzubauen. Dadurch wirkt alles viel intensiver. Das Buch lebt von Stimmung, psychologischer Tiefe und diesem langsamen, unheimlichen Sog, der sich Seite für Seite verstärkt.
Für mich war Pen Pal kein leichter Roman, aber dafür ein sehr lesenswerter. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern emotional fordert und lange im Kopf bleibt. Ganz klare fünf Sterne von mir ⭐⭐⭐⭐⭐
Rezensionen von ReiShimura:
Von Frühling bis Winter: Geschichten, die verbinden
Yu-jins Bücherküche der großen Träume von Jee-Hye Kim
Bereits seit vielen Jahren finden sich viele japanische Romane auf meiner Leseliste und in der letzten Zeit kommen immer mehr Romane aus Korea dazu. Daher wusste ich bereits, worauf ich mich einlassen würde. Dies meine ich nicht bezogen auf den Inhalt, sondern auf die Art und Weise wie hier die Geschichte erzählt wird.
Denn dies habe ich bereits schon vor längerer Zeit festgestellt, dass sich asiatische Romane oft in ihrer Erzählweise von europäischen oder amerikanischen Romanen abheben. Auch hier handelt es sich wieder um einen Episodenroman, bei der jedes Kapitel eine einzelne Episode dargestellt, die mehr oder weniger abgeschlossen ist. Natürlich gibt es eine Handvoll Protagonistinnen und Protagonisten, allen voran die Titelgebende Yu-jin und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in allen Kapiteln vorkommen. Doch in jedem Kapitel erleben wir eine neue Geschichte, einen neuen Besucher oder Gast der Bücherküche.
Das Buch umfasst dabei die vier Jahreszeiten und startet mit der Eröffnung der Bücherküche im Frühling und endet im Winter mit einem Weihnachtsfest für Freunde und Gäste. Abschließend gibt es noch zwei Epiloge, die die Geschichte von zwei der handelnden Personen noch einmal aufgreifen und zu einem Abschluss bringen.
Diese Art der Erzählform mag für manch einen befremdlich wirken, da man oft das Gefühl hat, eine Sammlung von Kurzgeschichten zu lesen. Doch dieses Gefühl täuscht, denn es gibt viele verbindende Elemente zwischen den einzelnen Episoden/Kapiteln, man muss nur ein wenig unter die Oberfläche schauen und auf die zarten Zwischentönte achten.
Zarte Zwischentöne ist meiner Meinung nach sowieso ein gutes Stichwort. Denn hier handelt es sich um einen sehr gefühl- und stimmungsvollen Roman, der durch seine leisen Töne und die poetische Schreibweise besticht. Dieses Buch besticht nicht nur große Spannung oder eine aufregende Handlung, sondern berührt das Herz und die Seele und liefert Stoff zum Nachdenken. Und natürlich auch hervorragende Buchtipps, immerhin geht es im Buch um eine Bücherküche, da dürfen Literaturverweise nicht fehlen. Zu meiner großen Verwunderung, aber auch Freude, waren viele Titel dabei, die ich kannte. Also die ich entweder schon gelesen hatte oder bereits schon länger auf meiner Wunschliste stehen. Ich hatte befürchtet, dass hier vor allem koreanische Titel und Autorinnen und Autoren erwähnt werden, mit denen ich nichts anfangen kann, da sie eventuell noch nicht mal ins Deutsche übersetzt worden sind.
Dieser Roman hat mich auf vielen Ebenen sehr berührt und ich hoffe sehr, dass ich in Zukunft von der Autorin noch weitere Romane in die Finger bekommen werde. Bei diesem Buch handelt es sich nämlich um das erste Buch von Jee-Hye Kim, welches in Südkorea gleich zum Bestseller wurde. Daher habe ich die Hoffnung, dass ich vielleicht sogar noch einmal zur Bücherküche zurückkehren darf.
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Roman, der nicht durch große Dramen, sondern durch feine Zwischentöne und eine poetische Sprache besticht. Wer Geschichten liebt, die das Herz berühren und gleichzeitig Lust auf neue Literatur machen, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine klare Empfehlung meinerseits für all jene, die gerne ruhige, poetische Romane lesen.
Rezensionen von Cornelia:
Krimi mit Rätseln, Verstrickungen und Wendungen
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
Da es um das Entstehen eines Buches geht verlaufen zwei Handlungsstränge parallel. Es passieren einige Morde, die alle im großen Finale aufgeklärt werden, sowohl der Detektiv Pünd als auch die Lektorin Susan haben ihren großen Moment. Die aktuellen Geschehnisse finden in London statt, rund um die Lektorin Susan Ryeland.
Aus ihrer Sicht wird in der ersten Person berichtet. Susan war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat ihre Prinzipien, zieht alles durch und stolpert dadurch von einer Katastrophe zur nächsten. Die Geschichte rund um die fiktive Lady Chalfont führt an vielen touristischen Highlights an der Côte d'Azur vorbei inklusive Hinterland, so wird Pünds Fall mit Urlaubsflair kombiniert.
Der Schreibstil ist unterhaltsam und flüssig. Die knapp 600 Seiten werden nie langatmig oder langweilig. Das Buch ist phasenweise sehr spannend, es gibt Rätsel, Anagramme, Verstrickungen, Wendungen, es ist alles dabei.
Tod zur Teestunde empfehle ich gern allen Krimi-Fans weiter.











