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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

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Identitätscollage

Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi

Der Roman „Unser Haus mit Rutsche“ von Safia Al Bagdadi erzählt mitWärme, Humor und Melancholie vom Aufwachsen zwischen Kulturen, Erwartungen und familiären Widersprüchen.

Die Erzählerin Layla ist als Kind gleich in mehreren Welten zuhause: Ihr Vater stammt aus dem Irak, ihre Mutter aus Frankreich, aufgewachsen ist sie in Saarbrücken.

Der Vater ist zunächst ein Charmeur, der mit Witzen, Tricks und großen Versprechen alle für sich einnimmt, gleichzeitig aber immer wieder an der Realität scheitert. Die Mutter managt das Familienleben, auch wenn sie eher distanziert und verkrampft ist.

Die Geschichte entfaltet sich überwiegend in kurzen Episoden aus Laylas Perspektive. Viele dieser Szenen sind humorvoll erzählt und haben mich schnell in den Familienalltag eintauchen lassen, sodass nach und nach collagenartig ein Bild der Familie entsteht. Im Verlauf des Romans wird vor allem die Zeit in Laylas Kindheit geschildert. Durch Gespräche, Erinnerungen und auch geschilderte Therapiesitzungen setzt sich Stück für Stück ein größeres Bild zusammen. Parallel dazu werden politische Entwicklungen im Irak seit den 1990er-Jahren thematisiert, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

Insgesamt ist „Unser Haus mit Rutsche“ trotz ernster Themen ein erstaunlich locker leicht erzählter Roman über Identität, Herkunft und das Aufwachsen im Dazwischen, den ich sehr empfehlen kann.

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Identitätscollage

Rezensionen von Bockonia:

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Leidenschaft, das Elixier einer zurückgelassenen Familie und ganz viel Kunst der Sprache

Die Enthusiasten von Markus Orths

Eine Familie und deren innige Leidenschaft für Bücher, für den Umgang mit Sprache, schräg und kunstvoll zugleich, von dieser Gruppe von Menschen wird hier erzählt, perspektivisch durch die Hauptfigur des Ich-Erzählers Vince, der als Literaturdozent diese Leidenschaft auch beruflich in die Welt trägt.

Seine Geschwister haben sich mit ihrem Enthusiasmus auf andere Pfade begeben, natürlich beide in eher extremer Weise. Die Schwester forscht über Schwarze Materie-Teilchen, der Bruder hat sich der Filmkunst verschrieben,. Ein gravierender Einschlag in das sehr innige Familiengefüge war einst das Verschwinden der Mutter, dem Mittelpunkt der Familie und dieser Verlust und das Geheimnis darum geistert noch heute durch ihre Reihen.
Vince, er ist ein leidenschaftlicher Anhänger des Schriftstellers Sterne und huldigt diesem mit Gleichgesinnten, am 250. Todestag, an dessen Grab. Dabei erfährt er von einem angeblich aufgetauchten 10. Buch des Autors und dieses in seinen Besitz zu bringen, dafür wäre ihm nichts zu teuer.
Und mit diesem Aufhänger beginnt es dann so richtig, raus aus den sanften Regularien seines Lebens, dieses, man kann schon sagen, Abenteuer, voller Dinge, die einfach passieren. Und darauf folgt und immer weiter, schräg und immer abstruser wird das Geschehen und manchmal ist es für den Leser gar nicht so leicht, nicht den Faden zu verlieren. Doch man hängt sich gerne richtig rein. Denn diese Geschichte mit ihrer bombastischen sprachlichen Finesse, der Kreativität, was das Wort, was Sprache doch so alles kann, sie ist diese Reise wert, an dessen Ende man dann mit einem richtig guten dem Ganzen sehr angemessenen Finale belohnt wird, das zeigt, dass der Autor auch bzgl. der Handlung doch noch 'die Kurve gekriegt' hat, um wieder in normale Sphären zurückzukehren. Normal genug, um sich, durchflutet von dem Sprachfeuerwerk und der literarischen Kunst dieses Buch, zufrieden zurückzulehnen und einen Mordsspaß gehabt zu haben.

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Leidenschaft, das Elixier einer zurückgelassenen Familie und ganz viel Kunst der Sprache

Rezensionen von Anjulia :

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Die Zauberin und die Schwanenprinzessin

Verrat der Schwäne von A. B. Poranek

Odile ist Schauspielerin, Diebin und Zauberin. Doch die Magie hat das Königreich Auréal schon lange verlassen. Im Auftrag ihres Ziehvaters nimmt Odile den Platz der Adeligen Marie d’Odette ein, um das Herz des Dauphins zu erobern und eine magische Krone zu stehlen. Als der König brutal ermordet wird, gerät Odiles Bruder unter Verdacht.

Kann Odile die Krone an sich bringen und gleichzeitig ihren Bruder retten?

Verrat der Schwäne von A. B. Poranek ist queere Romantasy und ein interessantes Retelling von Schwanensee. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Odiles, des schwarzen Schwans, erzählt. Sie weiß, dass sie "die Böse" in der Geschichte ist und akzeptiert diese Rolle größtenteils, um die Anerkennung ihres Ziehvaters zu erhalten. Gleichzeitig regt sich jedoch ihr Gewissen. Im Laufe der Geschichte muss Odile ihre Loyalität hinterfragen. Nicht nur, weil sie sich immer mehr zur verzauberten Marie d’Odette hingezogen fühlt, sondern auch, weil sie ihren Bruder retten möchte. Mit Marie d’Odette hat die Geschichte eine zurückhaltende, aber starke und scharfsinnige weitere weibliche Figur. Das fiktive Königreich Auréal erinnert an Frankreich zur Zeit des Absolutismus. Dies fällt auch bei vielen Bezeichnungen auf. Aufgrund der Abwesenheit von Magie bemerkt man deutlich den Niedergang des Reiches. Die Stimmung des Buches ist düster, märchenhaft und teilweise bedrohlich. Die Geschichte selbst hat mich, aufgrund der für die Vorlage ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die tatsächlich noch mehr im Vordergrund hätte stehen dürfen, überrascht. Das Ende wird leider etwas zu hastig erzählt. Hier hätte ein Happy End durchaus ausführlicher sein dürfen.

Loyalität, Liebe, Verrat, Intrigen und ein Rest von verschwundener Magie - die Geschehnisse um den Lac des Cygnes haben mich in ihren Bann gezogen.

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Die Zauberin und die Schwanenprinzessin

Rezensionen von Ryria:

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Geschichtsstunde mit Schwächen

Alma von Federica Manzon

In den Siebzigern wächst Alma in Triest auf, zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, mit einem Vater, der selten da ist, und dem Jungen Vili, der zu ihrer ersten großen Liebe wird.
Als ihr Vater stirbt und das Erbe verteilt werden soll, kehrt sie viele Jahre später dorthin zurück und die Erinnerungen nehmen ihren Lauf.

Bei diesem Buch hatte ich leider komplett andere Erwartungen und ein falsches Bild, ausgelöst durch Cover, Klappentext und Zitate.
Statt einer sommerlichen Erzählung über Triest und Almas Familiengeschichte standen hier immer wieder historische und politische Ereignisse und Schilderungen im Vordergrund.
Die Konflikte und der Krieg rund um Jugoslawien waren zugegebenermaßen ein komplett neues Thema für mich, ich war jedoch interessiert und durchaus lernwillig. Ungünstig war nur, dass der Roman irgendwie gefühlt ein gewisses Vorwissen fast voraussetzt, um der Handlung optimal folgen zu können. Ist man jedoch ahnungslos, versteht man so manchen Textabschnitt nicht in seiner Gänze.
Hilfsmittel wie ein Glossar, eine Karte oder ein Zeitstrahl sind leider ebenfalls nicht vorhanden, sodass ich selbst im Internet nebenbei recherchieren musste, um die Handlung besser einordnen und die Hintergründe verstehen zu können.

Auch der Schreibstil war nicht immer leicht zu lesen, so manchen Satz musste ich doppelt lesen, aber gleichzeitig mochte ich ihn auch irgendwie. Es war mehr ein Erlebnis, mit schönen Beschreibungen, anstatt eines schnell zu lesenden Textes.
Es ist auf jeden Fall kein Roman, den man mal nebenbei lesen kann, man muss sich konzentriert auf die Zeilen einlassen.
Ständige Zeitsprünge und ein fehlender roter Faden verstärken dies nur noch mehr.
Die Handlung rund um Alma fand ich interessant, allerdings konnte ich bis zum Schluss keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen, sie blieben (bedingt durch den Schreibstil?) doch recht distanziert, sodass ich auch nicht groß mitgefühlt habe.
Ein durchaus interessantes und künstlerisches Buch, auch wenn es meinen persönlichen Geschmack jetzt nicht so sehr getroffen hat.

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Geschichtsstunde mit Schwächen

Rezensionen von Shilo:

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Zwischen Liebe, Pflicht und dem Leben dazwischen

Fly Girl – Die Liebe eines Lebens von Kristin Hannah

Jolene lebt als Mutter, Ehefrau und Soldatin mit viel Verantwortung. Als Helikopterpilotin muss sie im Einsatz funktionieren, auch wenn es ihr innerlich schwerfällt. Während sie versucht, ihre Familie zu halten, zieht sich ihr Mann Michael immer mehr zurück. Ein Streit zeigt, wie angespannt alles geworden ist, und lässt offen, wie es mit ihrer Beziehung weitergehen kann.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Jolenes Weg zwischen Pflichtgefühl, Angst und dem Wunsch nach Nähe. Sie liebt ihre Familie, fühlt sich aber auch ihrem Beruf verbunden. Gedanken an ihre Ehe begleiten sie, auch wenn sie nicht immer ausgesprochen werden.
Der Einsatz als Helikopterpilotin gehört zu Jolenes Alltag im Krieg, ohne dass die Geschichte sich auf Einzelheiten des Geschehens konzentriert. Wichtiger ist, wie diese Situation ihr Leben verändert und welche Spuren sie in ihrem Denken und Fühlen hinterlässt.
Michael wird als Mensch mit eigenen Gründen gezeigt. Sein Verhalten wirkt nachvollziehbar, weil die Geschichte andeutet, welche Erfahrungen und Sorgen dahinterstehen. Dadurch bleibt die Beziehung zwischen beiden Seiten glaubwürdig.
Beim Lesen entsteht das Gefühl, eine Lebensgeschichte zu begleiten, die sich Zeit für ihre Figuren nimmt. Liebe, Vertrauen und das langsame Entfernen zweier Menschen werden ohne große Dramatik erzählt. Vieles wirkt stärker durch das, was zwischen den Zeilen spürbar ist.
Jolenes Zweifel, ihre Verantwortung als Mutter und Soldatin und ihre Sehnsucht nach Geborgenheit stehen dicht beieinander. Die einfache Sprache unterstützt den natürlichen Eindruck der Geschichte.
Der Roman zeigt, wie schwierig Liebe sein kann, wenn sich Menschen verändern oder unterschiedliche Wege gehen. Gerade die ausgewogene Darstellung der Figuren passt gut zu dieser Geschichte.
Am Ende bleibt das Bild einer Frau, die zwischen Familie, Beruf und der Angst vor einer ungewissen Zukunft ihren eigenen Weg finden muss. Die Geschichte berührt durch ihre Nähe zu den Menschen und durch die zurückhaltende Art, über große Themen zu erzählen.
Der Roman wirkt ehrlich und ohne künstliche Effekte. Liebe, Angst und Verantwortung werden nicht übertrieben dargestellt. Wer sich auf eine Lebensgeschichte über Liebe, Verantwortung und Entscheidungen einlassen möchte, findet hier eine passende Lektüre. Besonders für Leserinnen und Leser, die gefühlvolle Romane mit klarer, unaufgeregter Sprache mögen, ist die Geschichte geeignet.
5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Zwischen Liebe, Pflicht und dem Leben dazwischen

Rezensionen von verhei:

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ein tiefsinniger, fordernder Roman, für den man Zeit braucht

Alma von Federica Manzon

Alma kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt Triest zurück, um ihr Erbe anzutreten. Überreicht soll ihr dies von Vili ihrer Jugendliebe und gleichzeitig Ziehbruder, werden. Die Rückkehr in die Heimat, die sie abrupt hinter sich gelassen hat, lässt Alma an ihre Kindheit und Jugend erinnern.

Ihre Großeltern mütterlicherseits, die das Erbe und Traditionen Triests aus der Habsburger Monarchie hochalten. Ihre Eltern, die sich davon befreien wollten. Eine Kindheit in der sie Tito kenngelernt hat und die turbulenten Jahre danach.

Eines vorneweg, dies ist definitiv ein Buch, dem man Zeit geben muss, denn es ist nicht ein leichtfüßiger Roman in einer italienischen Stadt, wie man vielleicht auf Grund des Covers vermuten mag.

Die Geschichte wird nicht geradlinig erzählt, so wechseln sich die Zeitebenen und aber auch die Blickwinkel sehr häufig ab. Dadurch braucht es einige Zeit einzutauchen. Die Beschreibungen der Orte und Eindrücke sind sehr bildhaft, wodurch man sich natürlich gut orientieren kann. Kunstvolle Satzgestaltungen, machen es allerdings notwendig, ausreichend Konzentration ins Lesen zu legen.

Wie man schon erahnen kann, verknüpft der Roman die persönlichen Erfahrungen einer Person vom Kinderalter beginnend mit den politischen Realitäten der jeweiligen Zeit. Für die politischen Realitäten wäre natürlich ein entsprechender Wissenshintergrund ideal, um die Zeiten besser zu verstehen. Die Einordnung der verschiedenen Kriegsparteien u

Doch auch die Geschichte um Alma, Vili und Almas Familie allein ist spannend. Almas Eltern die eher abwesend sind, und ihrer Tochter Alma, möglichst wenig Grenzen aufzeigen wollen, damit sie sehr frei und selbstbestimmt aufwachsen kann. Vili, der von seinen Eltern getrennt wird und von Almas Vater über die Grenze geschmuggelt wird und nun statt in Belgrad nun in Triest bei der Familie von Alma aufwachsen soll. Auch er fühlt sich durch diese Trennung zerrissen und unsicher, auch da er ja in der Fremde ist. Man merkt im Zuge der Geschichte, wie wichtig die Vergangenheit doch auch für die eigene Identifikation und das Verständnis ist – bewusst oder auch unbewusst.

Ein nachdenkliches Buch, das eine turbulente Zeit in einer Stadt mit wechselhafter Geschichte thematisiert. Man sollte sich allerdings Zeit nehmen sich darauf einzulassen.

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ein tiefsinniger, fordernder Roman, für den man Zeit braucht

Rezensionen von Kayli:

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*_*

The Girls Ghostbusting Agency - Crazy Spooky Love von Josie Silver

Für alle, die es auch so dringend wissen wollen, im Mai kommt der 2. Teil heraus!

Melody kann Geister sehen. Entgegen ihrer Familientradition will sie aber nicht immer nur mit ihnen reden, sondern den Geistern auf die andere Seite helfen. Ob das in der Familie so gut ankommt? Dann gibts da noch den Ex-Freund, der auch Geister jagt und den Reporter, der die Beiden für Scharlatane hält.

Insgesamt eine explosive Mischung.

Im Prinzip ist wie ein Krimi mit ein paar Geistern. Die Geschichte ist sehr amüsant erzählt und ich liebe alle Charaktere - sei es die schrullige Oma, den Reporter oder das neue Haustier. Schön ist auch, wie Melody und ihre Freundin zusammen mit ihrem neuen Angestellten zusammen finden. Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht um rein zu kommen, aber dann konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Wer etwas unterhaltsames sucht, ist hiermit auf jeden Fall gut beraten.

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*_*

Rezensionen von Julie:

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Prima Frühlingslektüre

Alt genug von Ildikó von Kürthy

"Alt genug" von Ildikó von Kürthy ist auf 265Seiten im Ullstein Verlag erschienen. 

Sie schreibt über ihre Freundinnen, Krankheiten, Freiheiten und die Mitte des Lebens. Sie deklariert alles, was sie mittlerweile nicht mehr machen oder erreichen muss und scheint mit sich selbst im Reinen und frei zu sein.

 

Köstlich und mit einem gewissen Charme nimmt sie uns mit auf die Geburtstagsfeier ihrer Freundin, welche auf der Reeperbahn reinfeiert.

Ich musste oft schmunzeln und mir hat die vergnüglich erzählte Geschichte, sowie die Erzählweise gut gefallen. Allerdings würde ich das Buch vermutlich nicht noch ein zweites Mal lesen. Dafür hat sie mich nicht tiefgreifend genug berührt. 

Das Cover finde ich klasse und passend. Für mich sieht es aus wie ein Kreis, der sich schließt. 

Ich vergebe von Herzen 3Sterne*** und bedanke mich dafür, dass ich vorab mitlesen durfte.

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Prima Frühlingslektüre

Rezensionen von _Le4_:

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Unausgereift

Starminster - Stadt in den Wolken Starminster von Megan Hopkins

Im Buch geht es um Astrid, die ihr Leben im Schuppen auf der Farm ihrer Mutter verbracht hat. Als sie einen Ausbruchsversuch startet, wird jemand aus Starminster, einer Stadt im Himmel, auf sie aufmerksam und rettet sie. In Starminster stellt sich heraus, dass Astrid eine Libra ist. Das bedeutet, dass sie in ihrer Pubertät Flügel bekommt.

Sie muss sich jetzt an ihr neues Leben über den Wolken gewöhnen. Außerdem gibt es einige mysteriöse Vermisstenfälle, die scheinbar etwas mit den Librae zu tun haben.

Das Buch klang sehr zauberhaft und das Setting ist wirklich schön beschrieben. Leider ist das Ganze eher unausgereift. Die Geschichte ist leider insgesamt eher durchschnittlich. Die negativen und positiven Aspekte sind tatsächlich recht ausgeglichen.
Mir hat gefallen, wie Astrid zwar ein ängstliches Kind war, sie aber letztendlich ihre Furcht überwindet. Sie hat nicht plötzlich keine Angst mehr, sondern entscheidet sich aktiv trotz ihrer Bedenken, was ich schön finde.
Das Setting war sehr hübsch, aber es wirkte nicht super gut durchdacht. Von der Art und Weise, wie es geschrieben war, haben Unterrichtsstunden zum Beispiel nur ungefähr fünf Minuten gedauert. Der Fakt, dass wir auch im ganzen Buch vollkommen ignorieren, dass Astrids Mutter sie in den Schuppen eingesperrt hat, hat mich auch verwirrt.
Die Geschichte war nicht unterirdisch, aber sie war auch nicht besonders herausragend.

Ich würde das Buch für Kinder und Erwachsene empfehlen, die das Thema hochspannend finden, den anderen würde ich eher andere Bücher empfehlen.

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Unausgereift

Rezensionen von Lilli33:

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Nicht wirklich meins

Das letzte Kind hat Fell von Tessa Hennig

Nicht wirklich meins

Das Rentnerehepaar Angelika und Hans will seinen Lebensabend an der portugiesischen Algarve verbringen. Das Häuschen ist gerade eingerichtet, als Tochter Sandra und Enkel Finn zu Besuch kommen. Und kurz vorher ist Angelika auch noch ein Hund zugelaufen, die smarte Fellina. Sie ist für so manche nette Szene verantwortlich, aber halt wirklich nur „nett“.

Ich hatte weit mehr Witz und Tiefgang erwartet. Aber die Story ist doch ziemlich einfach gestrickt und sehr vorhersehbar, fast schon langweilig, eine Ansammlung von Kitsch und Klischees.

Leider bin ich auch mit den meisten Figuren nicht warmgeworden. Ich empfand sie zum Teil als egoistisch, Finn sogar als asozial. Meine Lieblingsfiguren waren tatsächlich die Hündin und der Nachbarsohn Lino.

Der Schreibstil ist ungefähr so kompliziert wie in einem Kinderbuch, also genau das Richtige, wenn man mit den Gedanken ganz woanders ist, nur nicht bei dieser 08/15-Geschichte. Vielleicht also genau der richtige Roman für einen schönen Sommertag am Strand.

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Nicht wirklich meins