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Rezensionen von Danislesestube:

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Ein gelungener emotionaler Fantasy Roman

Melodie der Asche von Elya Adair

Netgalley ist manchmal eine Goldgrube. Neben offensichtlichen Kandidaten, wie Bestseller-Romane, finden sich auch Bücher von kleineren Autoren, welche meiner Ansicht nach mehr versuchen und mir meistens besser gefallen. So erging es mir bei „Melodie der Asche“ von Elya Adair. Auf Social Media habe ich sie sogar mal gesehen, aber nie aktiv ihre Beiträge durchwühlt.

Hätte ich gewusst, welchen Fantasy Roman sie ihren Lesern serviert hat, wäre das sicher nicht passiert. Vor allem nicht einen so umfangreichen und sehr emotionalen. Bin es gewohnt, dass Autoren sich langsam und relativ einfach an ihr erstes Buch heranwagen. Einfache Charaktere, gefolgt von einer überschaubaren Handlung und einem gut platzierten Finale. Nicht hier. Im Gegenteil.

Fangen wir wie immer beim Anfang an. Nach einem kurzen Prolog lernen wir Vaelen und Laudan kennen. Zwei Charaktere, die unterschiedlich nicht leben könnten. Der eine ist ein einfacher Fischer, der andere Feldherr des Sha und Spion der Rebellion. Dennoch verbindet die beiden ein schon lange vorbestimmtes Schicksal. In Vaelen schlägt nicht nur ein gütiges Herz, sondern auch der Takt einer geheimnisvollen Melodie, dessen Ursprung ihm komplett unbekannt ist. Diese wird aber im Laufe der Handlung noch bedeutungsvoll sein. Gepaart mit ein paar interessanten Nebencharakteren, schönen Umgebungen und den ersten Anzeichen einer lang anhaltenden Handlung hat die Autorin einen guten Start geschrieben. Vielfalt und Komplexität werden hier stets großgeschrieben. Ich fand es unglaublich toll zu lesen, wie sehr sich die verschiedenen Völker und deren Bewohner voneinander unterscheiden.

Was ich dem Buch nicht zugetraut hätte, ist wie emotional es nach und nach wird. Ja, es wird als dramatischer Fantasy Roman beworben, aber mit diesen Worten schmücken sich heutzutage viele Bücher. Emotionen jeglicher Intensität sind generell ein großer Schwerpunkt des Buches. Wo andere Autoren sich in der Umgebung verlieren, bleibt die Autorin sehr nah an ihren zwei wichtigsten Charakteren. Was sich vor allem dadurch bemerkbar macht, dass wir Leser jeden ihrer Schritte mitverfolgen und gnadenlos mit ihnen mitleiden können. Was die beiden durchmachen müssen, ist nicht von schlechten Eltern. Folter, Gewalt und Missbrauch sind nur die Spitze des Eisberges. Dabei wird es nie brutaler als es sein müsste. Alle Handlungen und Gedankengänge wirkten auf mich relativ nachvollziehbar. Klar, die Taten eines Psychopathen nachzuvollziehen gelingt wohl den Wenigsten, aber darum geht es nicht zwingend. Gerade diese Sorte von Charakteren wurden etwas weniger detailliert dargestellt. Vor allem der geheimnisvolle Sha ist das ganze Buch über ein Geheimnis auf zwei Beinen.

Was wiederum kein Geheimnis war, ist die Zuneigung zwischen den Laudan und Vaelen. Meine Güte war deren Umgang schön, umso herzzerreißender war es, als diese nicht selten gewaltsam voneinander getrennt wurden. Dafür war das Wiedersehen umso schöner. Wer also keine Abneigung von gleichgeschlechtlicher Liebe hat, bekommt hier viel geboten.

Bei all dem Lob gibt es natürlich auch etwas zum Meckern. Stellenweise zog sich die Handlung etwas zu sehr in die Länge. Ich liebe Details, wirklich, aber hier arteten diese stellenweise zu sehr aus. Für detailverliebte Leser könnte dieser Punkt wiederum ein großes Plus sein. Auch der Sprung zwischen den Zeiten war nicht immer klar ersichtlich.

Trotz kleineren Kritikpunkten konnte mich das Buch in vielerlei Hinsicht begeistern und würde mich freuen, wenn ihr diesem eine Chance geben würdet.

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Ein gelungener emotionaler Fantasy Roman
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Anders nicht falsch

Anders nicht falsch von Maria Zimmermann

Was bedeutet es Autistisch zu sein? Wer sind diese „seltsamen“ Menschen mit ihren „interessanten“ Verhaltensweisen? Warum fällt es diesen so schwer, sich an die gesellschaftlichen Regeln, die auf jeden Fall immer Sinn ergeben (nicht!), anzupassen? Kann doch nicht so schwer sein. Oder? Kurze Antwort.

Doch. Wie sehr versucht euch Maria Zimmermann in ihrem Buch zu erklären.

Denn nach ihrer Diagnose, im Buch Entdeckung genannt, wurde ihr so einiges klar. Warum sie so ist, wie sie ist. Dass ihr Verhalten nicht unbedingt seltsam, sondern einfach anders ist. Ihre Wahrnehmung, welche mehr Dinge an ihr Gehirn weiterleitet als dieses auf einmal verarbeiten kann. (Reizüberflutung) Merkmale, welche dafür sorgen, dass der Alltag für sie als einzelne Person anders abläuft als für dich oder mich. Hier kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte in Hinsicht auf Autisten bzw. Menschen im Autismus Spektrum. Nicht jeder ist gleich. Jede Person in diesem riesigen Pool ist anders. Es wurde in der Vergangenheit zwar versucht Gruppen zu bilden, jedoch merkte man schnell, dass das nicht funktioniert.

Maria führt euch sachte mit Fall und Bildbeispielen durch ihren Alltag. Welche Schwierigkeiten hat sie, wie geht sie damit um? All das und noch viel mehr wurde von ihr in Kapiteln unterteilt. (Definition, kognitive Fähigkeiten, Sprache, Gefühle, Soziales, uvm.) So könnt ihr euch gemütlich von Thema zu Thema hangeln. Die Beispiele und detailgenaue Erklärung, was in Situation x gerade in ihr vorgeht und wie sie sich dabei fühlt und wie sie gerne behandelt werden möchte, wurde ebenfalls verständlich rübergebracht.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Bei den bildlichen Darstellungen musste ich stellenweise schmunzeln, da ich bei bestimmten Punkten mitreden/mitfühlen konnte. Meine eigene Diagnose liegt nur wenige Jahre zurück. Seitdem erging es mir ähnlich wie der Autorin. Habe viele Informationen gesammelt, viele Dinge ausprobiert und teilweise temporäre Lösungen gefunden.

Gleichzeitig versuchte ich mich beim Lesen in Menschen hineinzuversetzen, die mit dem Thema nichts anfangen können, oder gar davon gelesen zu haben. Letzteres ist leider ein großes Problem, wenn man als Betroffener für Aufklärung sorgen möchte. Wie soll man in wenigen Sätzen anderen begreiflich machen, wie man fühlt und wahrnimmt? Schwierig. Eher läuft man in Gefahr, nicht ernst genommen zu werden. Von Relativierung ganz zu schweigen. Da ist es doch „einfacher“ sich der Norm zu fügen und am Abend halb tot ins Bett zu fallen. Jedoch scheinen Menschen im Spektrum immer mehr Gehör in der Gesellschaft zu finden. Was nicht nur an den immer mehr werdenden Erkenntnissen, sondern auch an den Betroffenen liegt, die immer öfter den Mund aufmachen. Diese Entwicklung begrüße ich sehr. Es soll niemand ausgeschlossen werden, nur weil er/sie/divers anders ist, als man es von einem erwartet.

Ich schweife schon wieder ab. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass das Buch für beide Seiten geeignet ist. Einerseits für autistische Menschen, andererseits für jene, die das Thema interessiert, sich jedoch nicht durch etliche Seiten klicken möchten, um einen Überblick zu haben.

Gibt es von meiner Seite aus Kritik? Nö. Hätte ich gerne über Thema xy mehr erfahren? Nein. Es ist bisher die beste Erklärung des Themas, welche ich bisher gelesen habe. Nicht zu kompliziert erklärt und durch die bildliche Darstellung besser nachvollziehbar.

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Anders nicht falsch
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Seelenlicht: Im Zeichen der Verborgenen

Seelenlicht von Jay Lahinch

Es gibt Situation, da kann mich ein Buch alleine durch seine Optik schon vom Kauf überzeugen. Ich kann kaum in Worte fassen, wie gut mir dieses Buchcover gefällt. Einerseits erinnert es mich an ein Märchen, andererseits versprüht es eine Mischung aus Licht und Dunkelheit. Welche beide in der Handlung nicht nur vorkommen, sondern auch einen Sinn haben.

(Mal abgesehen vom Offensichtlichen) Ein schönes Buch ist das eine, aber wie sieht es im Inneren aus? Hört hier der Zauber auf?

Beginnen wir wie immer am Anfang. Maeve ist bereits verschwunden. Mason und Hope sind auf sich gestellt. Von Anfang bis Ende werden wir mit der Sehnsucht, der Liebe, welche die beiden füreinander empfinden und den vergangenen schönen Momenten unseres Pärchens konfrontiert. Schließlich sind diese Punkte ein wichtiger Bestandteil der Kraft, welche die beiden nicht verrückt werden lassen, weil sie aus einem bestimmten Grund voneinander getrennt wurden. Selbstverständlich spiegelt sich auch bei Hope diese Zuneigung wider. Das Miteinander der Charaktere hat mich mehrere Male gerührt. Wahnsinn, wie gut die Autorin die Gefühlslage aller Anwesenden zu Papier gebracht hat. Das ist die größte Stärke des Buches. Auch sonst können vor allem Mason und Maeve mit vielen Facetten punkten. Es sind nicht nur Charaktere, die sich lieben. Ihr Handeln, ihre Dialoge und ihre Energie spürt man durch die Seiten hindurch. Einfach nur toll.

Die Bewohner des Waldes, in dem sich Maeve wieder findet, waren mir direkt sympathisch. Einst Menschen, welche nun als Tiere ihr Dasein fristen müssen. Jedoch nicht einfach so. Denn im Gegensatz zu unserer Protagonistin ist ihnen nicht nur Gutes erfahren. Im Gegenteil. Ihre Tierform ist, so sagt man, ein Ausweg aus einem Leben voller Schmerz. Jedes Tier hat seine/ihre ganz eigene Geschichte. Welche uns nur teilweise erzählt wird. Eine gute Entscheidung, denn sonst wäre das Buch viel zu lang und man müsste sich keine Gedanken über irgendetwas machen, da einem alles vorgekaut wurde.

Generell lädt dieses Buch sehr dazu ein, in diese kleine Welt voller Mythen und Geheimnisse einzutauchen. Aufgrund der bildlichen Beschreibungen reicht es eigentlich aus, die Augen zu schließen.

Ich freue mich sehr auf Teil zwei. Bin gespannt, was mich dort erwartet.

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Seelenlicht: Im Zeichen der Verborgenen
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Ein hervorragender dritter Teil mit einem gelungenen Showdown

Ashturia von Naomi Huber

Dafür, dass uns im Klappentext so viel Rasanz versprochen wird, fängt das Buch sehr friedlich an und bleibt es auch über mehrere Kapitel hinweg. Eine willkommene Abwechslung, wenn man bedenkt, was in den Teilen zuvor geschehen ist. Jedoch ist das nur die Ruhe vor dem Sturm. Bis hierhin gefiel, mir, was ich gelesen habe.

Eine Ahnung, was mit „der Vendorey“ gemeint sein könnte, bahnt sich schon hier an. Zunächst war ich mir unsicher, ob die Information nicht zu früh serviert wird, jedoch rückt dieser Gedanke recht schnell aufgrund der nachfolgenden Ereignisse in den Hintergrund. Diese haben es in sich.

Aus der Vergangenheit weiß ich, dass Naomi eindrucksvolle und energiegeladene Szenen hervorragend beherrscht. Aber hier hat sie sich noch einmal so richtig ausgetobt. So langsam der Anfang war, so schnell flog ich durch den mittleren Teil des Buches, nur um dann kurz vor dem Showdown ruckartig abgebremst zu werden, um dann wiederum mit Vollgas Richtung Ende zu fliegen.

Genug vom allgemeinen Eindruck. Hinein in die Details. Trina und Liam durften ihre neue Macht vollends ausleben. Das gefiel mir gut. So hatte ich das Gefühl, dass diese durch die Ereignisse aus der Vergangenheit geistig und körperlich gewachsen sind. Variationen ihrer Kraft fügten sich natürlich in die neue Handlung ein. So als hätten sie sich ganz natürlich die Frage gestellt, was sie damit sonst noch so anstellen können. Fecyre, dem mächtigen Drachenwesen, erging es nicht anders. Was diese mittlerweile für Fähigkeiten erlangt hat, ist nicht ohne. Sei es die Wandlung ihrer Gestalt, oder ihrem Wissen bezüglich der Mida, welches sie nach und nach erlangt hat.

Dennoch freute es mich zu lesen, dass die drei deswegen nicht mit Leichtigkeit durch die feindlichen Truppen und dem schlussendlichen Endgegner schnetzelten. Es brauchte weiterhin gute Planung und ein schnelles Reaktionsvermögen. Die Tatsache, dass die drei zwischendurch getrennte Wege gehen mussten, machte es für mich umso spannender. Wie ging bspw. Trina ohne ihren Mann und ihr Drachenmädchen mit einer unbekannten Situation um?

Die Nebencharaktere machten ebenfalls eine positive Entwicklung durch. Viele davon unterstützten unser kleines Team bei ihrer Rettungsaktion mit ihren speziellen Fähigkeiten und waren mir auch sonst sympathisch. Neue Charaktere gliedern sich nahtlos in die Handlung mit ein und waren trotz geringer Tiefe keine bloßen Statisten oder gar Lückenfüller.

Zum Schluss möchte ich noch die im Buch vorkommenden Speisen erwähnen. Bin ja ein großer Fan von detaillierten Beschreibungen dieser. Hatte einige Male so Lust darauf, selbst einen Löffel zu probieren. Wie Reaka schmeckt, würde mich sehr interessieren.

Es war eine gute Entscheidung, meine Pause zu unterbrechen und mich diesem Buch zu widmen. Insgesamt wieder ein tolles Buch. Danke dir Naomi.

Die Ashturia Reihe kann ich jedem Fan des Genres sehr empfehlen.

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Ein hervorragender dritter Teil mit einem gelungenen Showdown
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Gelungener Nachfolger

Ashturia von Naomi Huber

Anfang April war es so weit. Ich habe mir den zweiten Teil der Ashturia Reihe gekauft und Ende April angefangen/beendet. „Der Prinz und die Tarenqua“ konnte mich gut unterhalten. Die andere Rollenverteilung, der Erzählstil, die detailreiche Umgebung, die Aufklärung der Gegebenheiten der Welt und natürlich die gut geschriebene Annäherung der beiden Hauptcharaktere waren genau das, was ich gesucht habe.

Dementsprechend freute ich mich auf „Der Drache der Königin“.

Was sich Naomi Huber wohl diesmal hat einfallen lassen? Immerhin scheint ja die Gefahr gebannt zu sein. Alle Mitglieder der Truppe konnten neue Erfahrungen sammeln. Aus Liam ist ein ordentlicher Krieger geworden. Trina konnte neue Erkenntnisse über die in ihr schlummernde Kraft sammeln. Fecyre, die schuppige Gefährtin der Königin, lernte mehr über ihre Entstehung.

Die neue Handlung knüpft nahtlos an Teil eins an. Sollte letzterer schon eine Weile her sein, ist das kein Problem. Es gibt gleich zu Beginn eine kleine Zusammenfassung. Für Menschen, die im Jahr viele Bücher lesen, ist das eine feine Sache.

In der Gegenwart angekommen müssen sich Trina, Liam und Fecyre neuen Gefahren stellen, welche diesmal wesentlich gerissener vorgehen. Denn auch der Feind hat dazu gelernt. Es ist super, dass auch hier darauf geachtet wurde, eine Balance in Bezug auf die Kampfstärke zu schaffen. Zu starke und übermächtige Charaktere sind auf Dauer eher fad. So hat jeder weiterhin sein Spezialgebiet, bzw. bestimmte Fähigkeiten, die in der passenden Situation von Nutzen sein können. Wobei die bestehenden Stärken sinnvoll ergänzt wurden.

Die Handlung selbst wurde wieder angenehm schnell vorangetrieben. Das Erzähltempo passte super zum Geschehen. Was nicht selbstverständlich ist. Hatte leider schon öfter Fantasy Romane, welche sich in Schlüsselmomenten zu sehr mit den Charakteren anstatt mit dem Geschehen auseinandergesetzt und dadurch Tempo verloren haben. Wenn sich Fecyre auf einen Gegner stürzt, dann möchte ich diese Wucht gerne in Worten spüren. Das ist Naomi definitiv gelungen. Das gilt auch für die gut verteilten hilflosen Momente. Die tiefe Trauer, die Verluste, blinde Wut und natürlich Liebe sind zu jederzeit nachvollziehbar. Es gab nicht wenige Situationen, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Da braucht es schon einiges, damit das passiert.

Der Showdown und das schlussendliche Ende rundeten die im zweiten Teil erzählte Handlung gut ab und warf im gleichen Atemzug neue Fragen auf. Heißt also, im nachfolgenden Buch bekommen wir vielleicht eine Erklärung. Ich freue mich darauf. ????

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Gemütlicher Liebesroman für Zwischendurch

Liebe kann doch jedem mal passieren von Anne Sanders

Es ist schon eine Weile her, seit ich so einen gemütlichen Liebesroman gelesen habe. Wohlfühlmomente in diesem Genre kannte ich vorher nur von Meike Werkmeister und Carina Schnell. Aber, wie so oft hat es sich gelohnt, über den Tellerrand zu blicken. Wir begegnen hier zwei unterschiedlichen und recht einfach gehaltenen Charakteren, von denen wir nur das Nötigste erfahren.

Julie ist Zahnärztin, welche mit diesem Job nicht zufrieden ist und in Kombination mit anderen Problemen eine Auszeit braucht. Alex hingegen ist angehender Anwalt, die Ausbildung verlangt sehr viel Konzentration und Geduld. Vor allem Zeit. Dementsprechend verbringt er nicht viel von dieser mit seiner neuen Mitbewohnerin. Das ist erst einmal die Lage, mit der wir konfrontiert werden.

Neben den Verwandten der beiden, den Mitarbeitern in einem italienischen Restaurant und dessen Chef, einer Handvoll Bekanntschaften gibt es kaum Nebencharaktere. Das hat mir gut gefallen. So wirkt die Geschichte nicht überladen und es bleibt genug Raum für eigene Gedanken. Die Beschreibungen und die ergänzenden Details erfüllten vollends ihren Zweck. Die Umgebung konnte ich mir recht einfach vorstellen und verliebte mich auch teilweise in diese. Das Essen klang so lecker. ????

Es gab natürlich auch Momente, in denen Julie und Alex unfreiwillig komisch waren. Auch außerhalb der unfreiwilligen WG gab es immer wieder Situationen, in denen ich grinsen musste. Außerdem sucht man hier nach negativen und/oder traurigen Szenen vergebens. Das ist ein durch und durch positiver Roman.

Der allgemeine Verlauf der Handlung ist recht gemütlich gehalten. Großartige Höhen und Tiefen gab es nicht. Keine Schicksalsschläge, kein eifersüchtiger Partner, nichts. Wir haben hier zwei erwachsene Menschen (Ende 20) vor uns, die sich ihrer Position in ihrem Leben erneut bewusst werden müssen. Garniert mit einer schönen Umgebung, freundlichen Charakteren und einer gemütlichen Stimmung.

Diesen Liebesroman kann ich allen Lesern empfehlen, welche ein Buch für einen gemütlichen Leseabend suchen und sich etwas berieseln lassen möchten.

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Eine gelungene Anthologie mit Mehrwert

Urban Fantasy Going Mental von Iva Moor; Daeny Levi; Nora Bendzko; skalabyrinth; EA Vianden; Justine Pust; Jade S. Kye; Shelly Simmons; Eleanor Bardilac; Aşkın-Hayat Doğan; Melanie Vogltanz; Alex Prum; Fluff; Tristan Lánstad; Liv Kątny; Claus Kullak; Jessica Bradley; Teresa Teske; Xenia Winterwoods; Sarah Fartuun Heinze

Es gibt immer wieder etwas Neues in der Welt der Bücher zu entdecken, gerade weil ich mich mittlerweile relativ weit von den Bestsellerautoren entfernt habe. Eines schönen Tages hat mir der Verlag dieses optisch und inhaltlich ansprechende Buch geschickt. Da ich Protagonist:innen mit besonderen Fähigkeiten und/oder Eigenheiten mag, war ich neugierig, was mich erwartet.

Jede Geschichte fängt mit einer Beschreibung des Autors an. Wie diese Person zum Schreiben gekommen ist, was diese bisher durchgemacht hat. Zu welchen Themen wurde die Geschichte verfasst? Triggerwarnungen werden selbstverständlich auch mit angeführt. Vor allem, weil sich das Kernthema um die Psyche und Identifizierung handelt, ist das auf jeden Fall angebracht. Bis hierhin tolle Arbeit.
Besonders gefallen hat mir, dass die Kurzgeschichten aus der persönlichen und/oder einer leicht versetzten Zuschauer-Perspektive geschrieben wurden. So fällt es einem leichter, sich in die Köpfe/Körper der betreffenden Personen hineinzuversetzen. Spannend war mich der relativ hohe Anteil von Menschen im Autismus-Spektrum, was mich gefreut hat. Bin da ja knietief drin. Oder aber die Mischung mit anderen psychischen Zuständen, welche so thematisiert wurden, damit sich auch Nichtbetroffene ein Bild der jeweiligen Sachlage/n machen können. Somit würde ich sagen, dass das Buch nicht nur für Menschen mit Problemen ist, sondern auch für jene, die versuchen wollen erstere zu verstehen. Außerdem findet ihr auch Geschichten zu Trans und queer Menschen, denn ob ihr es glaubt oder nicht, auch diese Menschen haben so ihre Schwierigkeiten im Alltag.
Das Kernthema, welches super umgesetzt wurde: Verständnis und auf Dinge aufmerksam machen. Das ist den Autoren mit ihren Geschichten gelungen. Eventuell hilft es auch anderen Lesern sich weniger alleine und hilflos zu fühlen, wenn sie wissen, dass es andere Menschen gibt, denen es ähnlich geht.
Optisch erinnert mich das Buch irgendwie an eine U-Bahn Karte. Die einzelnen Haltestellen wirken für mich wie die Stationen im Leben eines Menschen. Die Überlappungen könnten auf Gemeinsamkeiten hindeuten. Aber das, ist wie der ganze Rest auch nur meine Meinung. Wie es bei euch aus? Habe ich euer Interesse geweckt?

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Für das was es sein soll, ist es gut gelungen

Die Auszeit von Emily Rudolf

In meiner Blogger Laufbahn habe ich bereits viele verschiedene Thriller gelesen, davon folgten viele der klassischen Formel, welche die großen Autoren ins Rampenlicht gebracht haben. Jedoch stellte sich recht schnell eine Müdigkeit bei mir ein. Immer die gleich gestrickten Thriller hineingedrückt zu bekommen, konnte mein Leserherz irgendwann nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken.

Seitdem bin ich regelmäßig auf der Suche nach Kandidaten, die etwas anders machen, oder mindestens die Geschlechterrollen vertauschen, etwas mehr Emotionen in die Handlung verarbeiten. Oder kurz gesagt, einfach frischen Wind in die starre Landschaft bringen. Emily Rudolfs neues Buch schien mir genau das zu sein, was ich gesucht habe. Ein Thriller vollgepackt mit Emotionen und einem gut ausgearbeiteten Was wäre wenn Konzept. Zumindest schien der Klappentext in diese Richtung zu gehen. Aber wie sieht es im Inneren aus? Ist das Buch am Ende nur eine schöne Hülle?

Fangen wir anders als sonst mit meiner Erwartung an, denn vor allem bei diesem Buch ist diese von entscheidender Bedeutung. Wie Eingangs erwähnt handelt dieses Buch um eine Gruppe, welche sich in einem abgelegenen Retreat eine schöne Zeit machen möchte. Zwischendurch wird von Viktoria fleißig die Werbung gemacht. Als Influencerin kann sie fast nicht anders als ihre Eindrücke und Gedanken hochzuladen. Dies wird durch realistisch anmutende Instagram Posts im Buch hervorgehoben. Mit Werbung verdient sie ihr Geld. Die Betreiber der Anlange profitieren von ihren Eindrücken. Soweit so logisch.

Die anderen Gruppenmitglieder nehmen am Leben unseres Sternchens munter teil und sind nebenbei mit ihr befreundet. Spätestens hier wird klar, dass es sich um „Die Auszeit“ um einen recht oberflächlichen und emotionalen Thriller handelt. Das meine ich gar nicht abwertend, im Gegenteil. Denn genau das habe ich von diesem Buch erwartet. Schon von Anfang an nimmt man als Leser eine seltsame Dynamik innerhalb der Gruppe wahr. In „Stunden zuvor“ Kapiteln, lernt man die einzelnen Charaktere besser kennen. Vieles bleibt aber der eigenen Interpretation überlassen. Die Autorin hat sich darauf konzentriert, die negativen Eigenschaften vorwiegend von Viktoria ins Rampenlicht zu stellen und um uns, den Lesern zu zeigen, dass eine schöne Oberfläche nicht ausreicht, um einen Menschen vollends zu kennen. Im Gegenteil hätten sich die Freunde besser miteinander befasst und sich ausgesprochen, hätten viele Dinge nicht passieren müssen. Auf der anderen Seite hat mir das Verhalten, primär von unserer Influencerin, gezeigt, wie sehr man den Bezug zu seiner Realität und den Blick für das Wesentliche verlieren kann. Das Thema Freundschaft und was dazu nötig ist, um diese aufrechtzuerhalten wird ebenso thematisiert wie die Vergangenheit einzelner Personen.

Der Wechsel zwischen den Charakteren hat mir ebenfalls gut gefallen. Es las sich angenehm und flott. Das Herausfinden, was vorgefallen ist und wie es dazu kommen konnte, wurde ebenfalls toll umgesetzt. Erinnerte mich entfernt an eine Ermittlung. Nur mit dem Unterschied, dass zwei der Freunde diesen Teil übernehmen. Ordnungshüter, so wie andere Charaktere außer dem Hotelbesitzer plus seiner Mannschaft bekommen nicht zu sehen. So hat jeder Anwesende ausreichend Zeit, um den eigenen Verdacht auf sich zu lenken. Denn jede Person hat gewissermaßen Dreck am Stecken und profitiert in einer Form von Viktoria und ihrem Umfeld. Wirklich sympathisch war mir keiner der Charaktere. Aber, hier kann man sich die berechtigte Frage stellen, ob das der Fall sein sollte.

Die Art und Weise wie die Autorin die Themen dem Influencer Dasein, die Auswirkungen von Glück und Glamour, Freunde, welche nicht das sind, was sie vorgeben zu sein, in einen Thriller verpackt hat, konnte mich überzeugen. Garniert mit einem flotten und detailverliebten Schreibstil ergibt das ein rundes Gesamtpaket.

Für Leser, die sich gerne an etwas Neues heranwagen wollen, und sich für die Themen in diesem Buch interessieren, kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Für Fans der klassischen Thriller ist es hingegen nichts.

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Wunderschöner Einstieg in die neue Reihe

Azurblau von Carina Schnell

Hurra, wieder ein neuer Liebesroman von Carina Schnell. Nachdem mich die „Sommer-in-Kanada“ Reihe so begeistern konnte, war ich gespannt, wie mir der erste Teil der neuen Reihe gefallen wird. Der Klappentext machte einen guten Eindruck. Die Autorin verspricht uns nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Es bleibt viel Spielraum für Interpretationen. Dieser ist so eine Mischung aus Standardkost und einem spannenden Twist. Zumindest habe ich mir das vor dem Lesen eingeredet. Vorweg, meine Vermutung war nicht so weit weg von der Realität.

Wie bereits von vergangenen Büchern gewohnt, steigt Carina direkt in die Geschichte ein. Keine großen Vorstellungsrunden oder Abschweifungen. Wir werden wieder mit einer zauberhaften und akkuraten Beschreibung langsam in die Handlung eingeführt. Alix war mir direkt sympathisch. Bodenständig, freundlich, talentiert und wie es sich für einen Liebesroman gehört, sieht sie toll aus. Jedoch ist sie mit ihren Eigenschaften weit genug von anderen gut aussehenden Protagonistinnen entfernt. Dadurch erhält Alix etwas mehr Eigenständigkeit.

Die französische Umgebung gleicht einem Paradies. Überall gibt es etwas Schönes zu entdecken. Anhand des angenehmen Schreibstils konnte ich mich gut hineinfühlen. Bei der unglücklichen Situation hingegen war ich froh, nicht vor Ort gewesen zu sein. Auch wenn unserer Köchin nicht zum Lachen zumute gewesen war, konnte ich mir einen Lacher nicht verkneifen. (Sorry Alix)

Aber zum Glück war unser Held namens Leo gleich zur Stelle und entschuldige sich aufrichtig für die Unachtsamkeit. Von diesem Moment an war es vorbei mit der Enthaltsamkeit. Die Vereinigung unseres Liebespaares ging relativ schnell vonstatten. Kein langes Vorgeplänkel, oder ewiges Hin und Her. Sie haben sich direkt ineinander verliebt. Das hat mir gut gefallen. Alles andere hätte, meiner Meinung nach, nicht gut hineingepasst. Immerhin scheinen beide im Leben zu stehen und erwachsen genug, um ihre Entscheidungen hinterfragen zu können. Ach ja, natürlich sieht Leo ebenfalls zum Anbeißen aus. ????

Nach einigen schönen und intimen Momenten kommen wir zu seiner Dunkelheit. Hier hat mich die Autorin tatsächlich an der Nase herumgeführt. Die Andeutungen, welche immer mehr Form annahmen, wirkten so eindeutig, sodass mich die Auflösung überrascht hat. Ein Liebesroman zum Mitraten. Das kannte ich bisher nur von Carina. Selbstverständlich könnt ihr euch auch einfach vom Strudel der Leidenschaft mitreisen lassen und euch an den schönen Momenten der beiden erfreuen. Denn davon gibt es reichlich. Egal, ob es sich hierbei um einen einfachen Spaziergang oder einen intimen Moment gehandelt hat. Es war ein schönes Leseerlebnis. Wie man es sich eben von einem bunten Liebesroman erwarten würde.

Die Anzahl der Nebencharaktere wurde übersichtlich gehalten. Dadurch und durch die gute Ausarbeitung deren Eigenschaften kamen diese gut zur Geltung. Bis auf eine Handvoll mochte ich sie alle gerne.

Normalerweise würde ich hier noch ein ABER, oder etwas Kritik verteilen. Jedoch habe ich, ohne Erbsenzählerei, nicht Negatives zu sagen. Das Buch bot mir ein wunderschönes und emotionales Gesamtpaket. Ich kann euch das Buch sehr empfehlen.

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Solider Auftakt der Erwachten Reihe

Aura des Lichts (Erwachten-Reihe 1) von Mila Rosgeber

*Achtung Spoiler*
Ich kann euch Entwarnung geben. In diesem Buch gibt es weder „klassische“ (Dracula ähnliche) noch glitzernde Vampire. Genauso wenig wie düstere Bad Boys, die jeder Frau den Kopf verdrehen. Wobei letzteres durchaus vorkommt. Aber nicht, weil eines dieser dunklen Wesen dies aus Liebe getan hat.

Eher aus purer Lust und Freude. Ja, in diesem Buch kann es durchaus brutal zugehen. Es bleibt aber in einem eher erträglichen Rahmen. Es passiert nicht mehr, als man in einer blutigen Schlacht vermuten würde. Nur mit mehr düsteren Wesen.
Fangen wir am Anfang des Buches an. Wir können in aller Ruhe Katerinas Alltag verfolgen. Sie singt voller Leidenschaft in der kaiserlichen Oper und kann damit zahlreiche Zuhörer begeistern. Die vergangenen Ereignisse wüten auch Jahre, nachdem ihre Mutter ums Leben gekommen ist. Eine Person, über die wir nicht mehr als nötig erfahren, gibt ihr Halt im Leben. Bis zur schicksalhaften Begegnung mit ihrem Retter könnte es immer so weitergehen. Danach ist nichts mehr wie zuvor. Er scheint sie von Anfang zu begehren.
Hier kam mir spontan Edward, aus der Twilight Reihe in den Sinn, aber nur kurz. Denn dieser Kollege ist um einiges blutrünstiger als sein im Sonnenlicht glitzernder Kollege. Davon weiß Katerina lange Zeit nichts. Nur als ein geliebter Mensch nach dem anderen in ihrem Umfeld stirbt, hegt sie langsam Verdacht. Etwas später findet unsere Protagonistin Zuflucht bei einem anderen, ebenfalls attraktiven Charakter namens Dave, Zuflucht. Bis zu diesem Augenblick zog sich das Buch ziemlich in die Länge. Weit mehr als, was ich euch gerade angerissen habe, passiert bis zur Hälfte des Buches nicht.
Fairerweise muss ich erwähnen, dass sich die Autorin in Hinsicht auf Details sehr viel Zeit gelassen hat. Jede Ecke der Umgebung, viele Charaktereigenschaften, jeder Duft, jede Tätigkeit, nahezu jeder Handgriff und jeder Fussel wurde ausgiebig beschrieben. Das braucht Zeit. In Anbetracht des Umfangs, sehr viel. Deshalb nehme ich es Mila nicht übel. Dennoch wird es nicht jedermanns Sache sein. Sogar ich, der diese Art von Beschreibungen sehr gerne mag, hatte zu kämpfen. Aber danach wird eure Geduld belohnt.
Kaum ist Katerinas Leben aus den Fugen geraten und in ihr neues Leben gerutscht, geht es ordentlich rund. Es gesellen sich viele neue Gesichter hinzu. Jedes ist für sich etwas Besonderes, wenn einige davon nicht lange in der Handlung verweilen, blieben sie mir im Gedächtnis. Auch Jason und Dave gewinnen ordentlich als Substanz. Was mir gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie nicht aufeinander kleben, sondern komplett unabhängig agieren. So haben wir als Leser ausreichend Zeit, beide besser kennenzulernen und ihre Beweggründe besser zu verstehen. Nur Katerina wechselt immer mal wieder ihre Position. Die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung durchgemacht hat, hat mir ebenfalls gut gefallen.
Die herbeigesehnte Abwechslung bekommt ihr im zweiten Abschnitt des Buches zuhauf. Ungewöhnlich, aber sehr willkommen, empfand ich die eigenen Abschnitte für Nebencharaktere. So wirkten die rasanten und auch ruhigen Szenen umso immersiver. Die Geschehnisse aus der Sicht der aktuellen Charaktere in der gegenwärtigen Szenerie zu erleben, hatte das gewisse Etwas.
Das Ende klärte die anfänglichen Fragen gekonnt auf und endete in einem rasanten Endkampf, wo Licht und Schatten aufeinandertrafen und ein staunendes Ich hinterließ. So einen gelungenen Showdown dieser Art hatte ich schon länger nicht mehr. Gut gemacht. Trotz zähem Anfang konnte mich das Buch überzeugen. Wenn euch meine Kritik nicht stört, gebt dem Buch gerne eine Chance.

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Solider Auftakt der Erwachten Reihe