Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Danislesestube:
Endling
Endling von Jasmin Schreiber
Kaum hatte ich ein Foto des Buches hochgeladen, reagierten schon einige auf Instagram auf meine Story. Jeder wollte meine Meinung wissen, vor allem, was ich als Mann von dem Buch halte, da sich die Handlung fast ausschließlich um weibliche Individuen dreht. Egal, ob es sich hierbei um Menschen oder Tiere handelt.
Es sind nicht nur sehr viele Tier- und Pflanzenarten ausgestorben, sondern irgendwie auch die männliche Spezies. Ob es am veränderten Klima liegt, oder andere Ursachen hat, ist zu Beginn bislang nicht klar. Fakt ist, die Gründe dafür wurden detailliert und annähernd logisch erklärt.
Aber beginnen wir am Anfang. Zoe wird aus ihrem Biologie-Alltag gerissen, als sie von ihrer Mutter erfährt, dass sich diese aus gesundheitlichen Gründen in Behandlung begibt. Da sich Tante Auguste gerade mal um sich selbst kümmern kann, hat diese dementsprechend keine Zeit, um sich großartig mit Hanna zu befassen. Da Zoe viel zu wenig Zeit mir ihr verbracht hat, trifft es sich gut, dass sie diesen Job übernehmen muss. In den ersten Stunden wirkt alles so, wie es unsere Protagonistin erwartet hat. Die Tante sperrt sich Zuhause ein und ihre Schwester ist so wie junge Menschen nun mal so sind.
Soweit alles normal. Als dann die Freundin von Auguste nichts mehr von sich hören lässt, kommt die Handlung so richtig in Fahrt. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich schon einige positive Eindrücke über das Buch gewonnen. Die bisher vorgestellten Charaktere sind mir allesamt auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Jede einzelne von ihnen konnte mit ihren Eigenschaften bei mir punkten. Was bei Jasmin Schreiber nicht fehlen darf, sind Erklärungen zu biologischen Vorgängen und/oder kurze Beschreibungen zu bestimmten Tierarten. Inklusive wissenschaftlicher Bezeichnung versteht sich. Diese finden wir auch als Überschriften bei jedem neuen Kapitel. So etwas mag ich.
Im Verlauf ihrer Reise lernt unsere kleine Gruppe neue Charaktere, Umgebungen und Eigenheiten in ihrer Zeit kennen. Denn das Klima scheint sich sehr ungleichmäßig verändert zu haben. Vor allem scheinen sich die Klimabedingungen stark verschoben zu haben. Im Tal wirkt alles wie leer gefegt, je höher man kommt, desto lebendiger und vor allem größer wird alles. Ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten scheinen sich hier wohler denn je zu fühlen. Selbstverständlich erhalten wir auch hier einen Schnellkurs in Bezug auf Biologie.
Die große Frage, die ich mir ganz zu Beginn gestellt habe, ob diese Kombination funktionieren kann, lässt sich mit einem eindeutigen Ja beantworten. Man wird als Leser von Jasmin Schreiber sachte an der Hand genommen. Da die Handlung die meiste Zeit über recht gemächlich ist und es nur wenige, aber dafür intensive Passagen gibt, wirkt alles wie aus einem Guss. Sogar in hektischen Situationen bekommen wir einen Schnellkurs im Umgang mit unter anderem Wölfen spendiert.
Die Gründe, warum es kaum männliche Exemplare, vor allem in den höheren Gegenden gibt, bleiben lange diffus und wirken zunächst etwas unglaubwürdig. Diese Herangehensweise verleiht dem ganzen eine mystische Aura. Erst am Ende wird das Geheimnis fein säuberlich aufgedröselt. Inklusive Spielraum für die eigenen Gedanken.
Es war spannend, zu lesen, wie die Welt im Jahr 2041 aussehen könnte. In Hinblick auf die Pflanzenwelt wäre ich diesem Szenario nicht abgeneigt. Dummerweise würde ich in diesem Ökosystem eher schlecht überleben. Aber ein Versuch wäre es wert.
Die wichtigste Frage, was ein Endling ist und was eine Schnecke damit zu tun hat, erfahrt ihr nach und nach. Fakt ist: Das gepanzerte Weichtier ist in diesem Buch ein toller Indikator dafür, wie sehr sich diese Umwelt verändert hat.
Ashturia - Der Prinz und die Tarenqua
Ashturia von Naomi Huber
Bevor ich mich wie immer in meine Rezension verliere, möchte ich ein paar Worte über das Cover loswerden. Denn anders als sonst, wo man entweder ein Gesicht oder (zu) wenig vom Geschehen im Buch sieht, bekommt man hier einen deutlicheren Eindruck, worum es geht. Wer sich hier austoben durfte, hat ein großes Lob verdient.
Besonders die Farbabstufungen und die Bildkomposition haben es mir angetan. Einfach wunderschön. Deswegen stört es mich überhaupt nicht, dass die nachfolgenden Teile fast gleich aussehen. Die anderen Farben haben auch das gewisse Etwas.
Das Buch beginnt ohne Umschweife mit der Haupthandlung. Keine ausschweifende Einleitung, wer Prinz Liam oder seine Begleitung ist. Sie sind bereits in Ashturia. Punkt. Unser schüchterner Kartograf ist sich bislang nicht bewusst, dass er bald ein großes Abenteuer bestreiten wird. Genauso wenig wie Königin Trina, deren erster Eindruck mich beeindruckt hat. Wobei, auch die Reisenden aus Fascor ganz verdattert sind, wie die Bewohner Ashturias mit bestimmten Bräuchen und Verhaltensweisen umgehen. Diese Abwechslung gegenüber anderen Königreichen aus anderen Büchern hat mich beeindruckt.
Auch die Vorstellung von Fecyre fiel ohne großes Tam Tam aber eindrucksvoll aus.
Generell fiel mir auf, wie simpel und einfach Naomi Huber die Handlung und ihren Schreibstil gehalten hat. Keine unaussprechlichen Namen, keine zu detaillierten Beschreibungen der Umgebungen oder Charaktere. Hier hat die eigene Fantasie ausreichend Platz, um sich zu entfalten. Eine Tatsache, die ich in den letzten Jahren immer mehr zu schätzen gelernt habe.
Die Handlung selbst schreitet in einem annehmen Tempo voran. Prinz Liam und Königin Trina kommen sich nicht direkt näher. Sie spüren natürlich von Anfang an, dass da etwas ist, aber bis sie sich dessen bewusst sind, vergeht viel Zeit. Was irgendwo logisch ist, wenn man bedenkt, was die beiden in der Zwischenzeit durchmachen müssen. Die Autorin hat hier niemanden mit Samthandschuhen angefasst.
Die Rollenverteilung ist hier eine andere, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Üblicherweise ist die Rede von einem starken Prinzen, der die schwache Angebetete aus jeder Gefahr retten muss und gegen Ende auf dramatische Art und Weise dem Tod entrinnt. Welch großer Held, der sein Leben für seine große Liebe opfert. (würg)
Naomi Huber hat die Rollen nicht nur vertauscht, sondern beiden einen sinnvollen Nutzen in der Geschichte gegeben. Während Trina ihre Gegner in einem Augenblick kampfunfähig macht und auch sonst durch Willensstärke punkten kann, ist Liam ein ausgezeichneter Stratege. Im Anfertigen von Karten macht ihm kaum einer was vor. Dennoch hat es mich gefreut, dass auch er mit der Zeit das Kämpfen erlernt hat. Neben der Handlung sind die Charaktere eine große Stärke des Buches. Auch die Nebencharaktere dürfen mit vielen unterschiedlichen Charakterzügen glänzen. Unter anderem jene, die nur eine kurze Rolle spielen. Ein weiterer Pluspunkt ist die merkbare Entwicklung aller Individuen im Buch.
Das Ende rundete den ersten Teil der Reihe perfekt ab. Sehr spannend, mit einer ausgezeichneten Wendung und vor allem ohne fiesen Cliffhanger.
Wenn ihr Lust auf ein spannendes Abenteuer ohne zu viele Schnörkel habt, schaut euch Ashturia gerne genauer an.
Eisige Stille
Eisige Stille. Ein Mara-Billinsky-Thriller von Leo Born
Wahnsinn. Ich kann mich noch erinnern wie mir die Mara Billinsky Reihe durch Zufall untergekommen ist. Seither sind drei Jahre und ein paar Monate vergangen. Inzwischen sind ganze acht Teile erschienen. Mit jedem weiteren wurde der Alltag unserer Kommissarin, die vor allem zu Beginn, aufgrund ihres Aussehens nur die Krähe genannt wurde immer umfangreicher.
Mit ihrer eigenwilligen Art und Weise an einen Fall heranzugehen, machte sie sich nicht beliebt. Dennoch schaffte sie es mit der Zeit Respekt und Sympathie zu gewinnen. Vor allem ihr Kollege Jan Rosen, der genauso wie Mara ein Außenseiter war, hat sich ordentlich entwickelt.
Genauso verhält es sich mit den Büchern selbst. Die ersten beiden Teile haben mir gut gefallen. Keine Meisterwerke, aber sie konnten mich gut unterhalten. Mittlerweile gehört die Reihe zu meiner liebsten im Thriller Genre. Das liegt vor allem daran, dass der Autor es schafft, die lebendige Welt in der sich die Handlungen abspielen, realistisch, nachvollziehbar, mit einer gesunden Portion Humor und ernst zu nehmenden Charakteren zu füllen, die sich mit jedem Buch mindestens einen Schritt vorwärts bewegen.
Dennoch ist hier etwas anders. Nicht nur, weil die Stimmung düsterer und unberechenbarer daher kommt, sondern weil Mara diesmal nicht nur direkt gezeigt bekommt, was es heißt an der Wand zu stehen und dabei zuzusehen, wie geliebte Menschen der Reihe nach aus ihrem Leben verschwinden. Dass sie diesmal einen besonderen Bösewicht vor sich hat, bemerkt sie erst als zwei ihrer engsten Freunde auf tragische Weise das Zeitliche segnen. Es wurde zuvor mehrfach angedeutet, was passiert, wenn man sich in fremde Angelegenheiten einmischt, dennoch hat Mara Billinsky nicht locker gelassen. Aber ist es ausschließlich ihre Schuld dass so viele Menschen ermordet wurden? Das ist eine der vielen Fragen, die man sich während des Lesens stellt. Eines ist klar, einfach mit Vollgas drauf lospreschen funktioniert hier nicht mehr.
Das Tempo, welches ich in den vergangenen Büchern gelobt habe wurde hier verringert. Stattdessen bekommen wir eine bedrohliche zähe Stimmung die sich dadurch auszeichnet, sich still und heimlich anzuschleichen, um im richtigen Moment einem einen Schrecken einzujagen. Durch diesen Eindruck nimmt man die bekannte Umgebung komplett anders wahr und lernt ihre kalte unberechenbare Seite kennen.
Nicht dass es in den anderen Teilen nie eine hoffnungslose Situation gab, jedoch fand sich recht schnell ein Ende des Tunnels. Hier ist der Tod zum Greifen nah. Gefühlt jeden kann es treffen. Es gab nicht wenige Momente in denen ich mir Sorgen um Mara machte. Ihr Charakter machte hier abermals eine Wandlung durch. Diesmal stehen ihre Gefühle klar im Vordergrund die ganz klar zeigen, dass hinter ihrer Fassade kein Stein, sondern ein Teich an Gefühlen wartet der jederzeit übergehen kann. Klingt erst einmal etwas dramatisch, passt aber perfekt zum Rest.
Die restlichen Charaktere, unter anderem ihr Helferlein Jan Rosen müssen sich auf keinen Fall verstecken. Auch sie haben einen Portion Weiterentwicklung und teilweise eigene Passagen spendiert bekommen. Kaum einer hegt mehr einen Groll gegen unsere Kommissarin mit dem finsteren Blick. Diesmal ziehen fast alle an einem Strang, auch wenn dieser Fall zunächst kaum voranschreitet.
Was soll ich sagen? Leo Born konnte mich auch diesmal für mehrere Stunden an eines seiner Bücher fesseln. Diese Reihe bleibt mein klarer Favorit.
Schatten der Magie
Schatten der Magie von Catherine Snow
Und wieder fällt es mir schwer irgendwo anzufangen, deshalb werde ich diesmal ganz klassisch am Anfang beginnen und mich langsam mit zum bitteren Ende durchhangeln.
Wir lernen als Erstes Conrad Locksmith kennen. Ein Erfinder, der mittels seiner Gerätschaften Magische fängt, um sie anschließend zu foltern.
Was danach folgt, entscheidet er nach Lust und Laune. Diesem Gesellen begegnet man lieber nicht im Dunkeln. Anhand der ersten Szenen konnte ich mir ein gutes Bild über diesen Charakter machen. Glücklicherweise kann er nicht nur mit seiner Grausamkeit punkten. Weitere Charakterzüge und kommende Ereignisse runden das Gesamtbild gut ab.
Nach dem eindrucksvollen Einstieg lernen wir die Mitglieder der Gruppe kennen, die im Auftrag der Regentin auf der Suche nach einer friedlichen Lösung zwischen den Menschen und den Magischen sind. Bane, Cassandra, Sosanna, Leo und Dakota begeben sich auf eine spannende Reise voller Abenteuer, grausamer Menschen, mit einem Hauch Liebe und Verrat. Die Handlung wird zwar meistens aus der Sicht von Dakota erzählt, immerhin ist er aufgrund seines Gedächtnisverlustes ein guter Kandidat für einen Protagonisten, dennoch bekommen seine Mitstreiter immer wieder eine Absätze und Kapitel spendiert, in denen diese glänzen dürfen. Das Schöne ist, dass nicht nur unser quasi Hauptcharakter eine spannende Vergangenheit zu haben scheint. Auch die anderen können mit einigen spannenden Details punkten.
Das ist auch unser nächstes Stichwort. Cat hat es auch diesmal geschafft eine Handlung zu schreiben, die nur so vor Details und Einfallsreichtum strotzt. Hier möchte ich positiv anmerken, dass sich ihr Schreibstil seit Akademie im Niemals merkbar verbessert hat. Es wirkt alles etwas runder und durchdachter. Außerdem hat sie darauf verzichtet zu sehr dem Zeitgeist zu entsprechen. Soll heißen es wurde nicht auf Zwang ein queerer Charakter, eine tragische Vergangenheit oder ähnliches eingebaut, um mit der Masse mitschwimmen zu können. Dadurch liest sich das Gesamtwerk schön rund und man wird nie aus dem Lesefluss gerissen.
Anders als sonst hat die Autorin hier darauf verzichtet, sich zu sehr mit Erklärungen zu den von ihr erschaffenen Wesen aufzuhalten. Hier hat sie ihren Fokus ganz klar auf eine spannende Handlung gelegt. Somit werden die Leser nicht mit Wissen erschlagen, welches sie nur wenige Male brauchen. Es wurde auch nicht viel Neues erfunden. Viel mehr hat sich Catherine an bereits bestehenden Dingen orientiert und nach ihrem Geschmack verändert. Das meine ich durchaus positiv. Vor allem ist es ihr gelungen, mein liebstes Wesen perfekt in Szene zu setzen: Gestaltwandler. Dakota ist ab sofort mein Lieblingscharakter.
Zudem wurde, nach meinem Empfinden, viel Wert darauf gelegt, nicht zu viel über das arkane Portal zu verraten. Gleiches gilt für die Auftraggeberin der Gruppe. Wer ist die Regentin? Kann die Tante auch etwas anderes als seltsam zu grinsen? Ihre Leibwächter sind ebenso geheimnisvoll wie sie. Erst gegen Ende wird klar welche Rolle erstere spielt.
Ein weiteres Stichwort. Letzteres ist nicht vorhersehbar. Auch wenn man glaubt zu wissen, was am Ende passiert, wird man komplett daneben liegen. Die Wendung kann man fast nicht kommen sehen.
Wie sieht es mit Kritik aus? Das Buch wird ja wohl nicht schon wieder ein Volltreffer gewesen sein. Oder?
Auch wenn ich mir vorgenommen habe etwas kritischer zu sein und mehr auf Details zu achten, fällt es mir schwer hier irgendetwas zu finden, was mich gestört hat. Ich versuche es trotzdem.
Als Erstes würde mir da Cassandra einfallen. Ein Kind auf gefährliche Missionen mitzunehmen, welche nicht einmal kämpfen kann, ist es etwas komisch. Warum folgt der Schneeleopard ihr überallhin, anstatt sie in einem Happs zu verschlingen? Warum hat das „Einhorn“ eine menschliche Gestalt? Ist die tierische Form nicht praktischer? Sie sieht ohnehin nicht wie ein Mensch aus. An der Tarnung kann es nicht liegen. Warum wurde ausgerechnet Dakota Teil der Gruppe? Ist er nicht ein Sicherheitsrisiko, wenn er sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern kann? Er könnte auch ein Feind sein.
Ich könnte ewig so weiter machen. Es würde nichts an einem Fazit ändern. Erstens, weil das reine Erbsenzählerei ist und weil die positiven Seiten dafür zu sehr überwiegen.
Auf der besagten Seite haben wir spannende Charaktere, eine mitreißende Handlung, eine detaillierte Umgebung, eine kleine Liebesgeschichte, einen flüssigen und schönen Schreibstil und ein Ende, welches es in sich hat.
Cat ist auch hier wieder ein gutes Buch gelungen. ????
Sehr empfehlenswert
Es gibt ein Sterben nach dem Tod von Tatjana Kruse
Lange ist es her, dass ich bei einem Buch so viel gelacht habe. Witze übers Sterben gibt es genug und viele davon sind zum Totlachen und teilweise auch zum Fremdschämen. Anstatt diese stumpf zu wiederholen, hat sich die Autorin dazu entschieden, diese sinnvoll in die Handlung zu integrieren. Garniert mit ihrer ganz eigenen Vorstellung von einem Leben nach dem Tod bezogen auf dieses Genre.
Ohne großen Vorspann oder Vorstellungsrunde starten wir direkt ins Buch. Börnie ist bereits tot und wundert sich „nur“ darüber, dass sich ihr Körper etwas komisch und etwas zu leicht anfühlt. Bis zu dem Moment, als sie realisiert, welches Schicksal ihr widerfahren ist, vergehen ein paar Absätze. In diesen zeigte mir die Autorin bereits gut, wohin die Reise gehen könnte.
Zwischen ihrem Tod und dem Start der ersten Ermittlungen werden wir in die Welt von Schön Cosmetics eingeführt. Inklusive aller wichtigen Charaktere. Börnie selbst war mir direkt sympathisch. Sie nahm nie ein Blatt vor den Mund und ihre Kommentare sorgten bei mir für einige Grinser. Nur ihre optische Erscheinung deutet auf ihre ehemalige wichtige Position hin.
Auch ihre Partnerin und der später auftauchende übersinnliche Charakter wurden gut ausgearbeitet. Glücklicherweise agierten beide, wie auch unsere Protagonistin, selbstständig und trugen mit ihren Ideen und Herangehensweisen viel zum Fortschritt der Handlung bei. So etwas mag ich sehr.
Bis zum Ende des Buches hat es die Autorin geschafft, vom eigentlichen Ende inklusive Plottwist abzulenken und bis dahin ein spannendes Leseerlebnis zu bieten. Generell empfand ich das Zusammenspiel der Charaktere super gelungen. Ebenso die Beschreibung der weniger geliebten Individuen. Aufgrund der eher geringen Anzahl von Seiten und dem Verzicht von Leerläufen las sich das Buch recht flott und dank des lockeren Schreibstiles sehr angenehm.
Noch etwas zum Cover. Eines der wenigen Cover, die mir auf Anhieb ausgezeichnet gefallen haben und perfekt zum Thema passt. Farblich ein Traum. Zugegeben. Ich liebe es, wenn sich Autoren diesbezüglich austoben und etwas Anderes/Neues versuchen. Wer auch immer dieses kleine Kunstwerk entworfen hat, verdient ein großes Lob.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich dieses Buch nicht verstecken braucht. Trotz simplem Plot bot es sehr viel Inhalt.
Ich freue mich schon sehr auf die anderen Bücher aus dem Verlag.
Danke an die Tyrolia, die es möglich gemacht haben, dass ich dieses Buch lesen und vor allem entdecken konnte.
Überzeugt euch gerne selbst von „Es gibt ein Sterben nach dem Tod.“
Wieder ein toller Roman von Hans Rath
Jetzt ist Sense von Hans Rath
Seit dem letzten Buch hat Hans Rath nichts von seinem Humor verloren. So viel kann ich euch schon mal sagen. Ohne großes Tam Tam oder eine ewig lange Vorgeschichte startet die Handlung mit Liv und unserem Sensenmann. Auf den ersten Seiten bekommt ihr einen recht guten Überblick über die Lebensumstände unserer Psychologin.
Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sehnsüchte und Wünsche. Alles wird uns recht entspannt präsentiert.
Etwas später erfahren wir mehr über unseren Gott des sanften Todes. Der Autor belässt es glücklicherweise nicht nur bei einer oberflächlichen Erklärung, sondern führt uns immer weiter in das Thema „griechische Mythologie“ ein. Ein großer Pluspunkt. Selbstverständlich wurde dabei viel hinzugedichtet. Macht aber nichts. Ich musste bei den Beschreibungen oft grinsen.
Die Handlung selbst ist recht einfach gestrickt. Wir haben Liv und unseren Sensenmann im Mittelpunkt. Ihr Umfeld gliedert sich immer mal wieder in die aktuellen Geschehnisse ein. Es wirkt alles so harmonisch und natürlich. Außer der Tatsache, dass unsere Psychologin einen entspannten Plausch mit dem Tod führt. Mit irgendwem muss der ja auch sprechen. Also warum nicht mit meiner Psychologin? Das ist der Kniff. Dieser wurde vom Autor nicht zu sehr ausgereizt.
Die gelegentlichen Wechsel der Perspektive sorgten außerdem für eine angenehme Abwechslung. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas verpassen könnte. Im positiven Sinne. So langsam habe ich selten ein Buch gelesen. Muss auch mal sein.
Das Philosophieren über Leben und Tod rundete den Spaß noch einmal schön ab.
Ist es ein gutes Buch? Ja. Kann ich jedem empfehlen der auf der Suche nach einem unkomplizierten Lesevergnügen ist.
Ein Liebesbrief an alle Bücher da Draußen
Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury
Üblicherweise bewege ich mich beim Lesen in meiner Komfortzone. Wenn der Alltag schon stellenweise aus den Fugen gerät, darf es beim Lesen gerne geordnet und nach Plan verlaufen.
Jedoch gibt es Momente, in denen ich mit voller Absicht und einem Hauch Neugier über den Tellerrand schaue. Bisher hat es sich in den meisten Fällen durchaus gelohnt.
Ich habe so viele tolle Bücher und Autoren für entdeckt, die mir sonst entgangen wären. So auch hier. Hätte ich das Buch nicht von einer lieben Buchbloggerin geschenkt bekommen, wäre es nie in meinen Händen gelandet.
Der Titel und das Cover deuten bereits an, worum es in der Geschichte gehen könnte. Diesmal treffen wir nicht auf einen Mordfall, ein fernes Land oder eine nicht erwiderte Liebe, sondern auf eine Leserin, die in einer tristen Alltagsspirale gefangen, sich dessen aber bislang nicht zu 100 % bewusst ist. Bis zu jenem Tag als Juliette auf Soliman trifft.
Seine Meinung über Bücher und sein damit verbundener Plan geben ihr einen Schub in eine neue, aufregendere Zukunft. Doch wie diese aussieht erfahren wir zum Glück erst gegen Ende. ???? Zuvor erhalten wir zwar immer wieder einen Tipp, wohin ihre Reise gehen könnte, aber genauere Informationen bleiben aus.
Apropos Reise. Ich empfand Solimans Gedanken zu Büchern sehr ansprechend und er spricht damit vielen Lesern aus der Seele. Ein Buch ist nicht nur ein toter Gegenstand, der entweder als Zeitfresser und/oder als Dekorationsobjekt dient. Jedes Exemplar, so unscheinbar es sein mag, erzählt eine Geschichte. Jede Abnutzung, Verunreinigung, jede Falte, jeder Kratzer trägt zu dieser bei. Unser kauziger Büchersammler macht sich zu jedem seiner Schätze eifrig Notizen. Jeder seiner Bücherboten erstatten ihm regelmäßig Bericht.
Wer diese genau sind bzw. um welche Personen es sich handelt, wird nicht im Detail beschrieben. Ist auch nicht weiter schlimm, denn so könnte man annehmen, dass jeder Leser/jede Leserin einer dieser Boten sein könnte. Sind Buchblogger dann nicht sogar eine Mischung aus beidem? Wir zeichnen unsere Erfahrungen mit Büchern auf und manchmal geben wir letztere auch weiter. Ein interessanter Gedanke wie ich finde.
Die Handlung selbst würde ich als gemächlich ohne große Spitzen und Tiefen beschreiben. Wenn ihr etwas Entspanntes zum Lesen nach einem stressigen Tag sucht ist das möglicherweise euer Buch.
Die Charaktere, welche die Handlung mit ihrer Anwesenheit unterstützen, Juliette, Soliman, Zaide, die Metro-Fahrgäste können in jedem Moment überzeugen. Die Autorin hat es geschafft, auf den wenigen Seiten des Buches viele Details unterzubringen. In keinem Moment wirken diese aufgesetzt oder klischeehaft. Diese Menschen könnte man genauso im richtigen Leben treffen. Bei solchen Romanen ist mir wichtig, dass die Charaktere der Realität sehr nahe kommen, um ihnen ihre Rolle abzukaufen.
Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen habe. Sonst wäre mir eine gut gelungene Geschichte über Bücher und das Leben einer im Alltagstrott gefangener Protagonistin, die die Welt der Bücher erkundet um ihren Platz in der Welt zu finden entgangen.
Sehr empfehlenswert
Verirrt von Nika Michaelis
Ich bin immer wieder überrascht, wie es Autoren schaffen in der heutigen Zeit noch irgendetwas Neues zu schaffen. Dabei könnten sie es sich richtig einfach machen. Einfach beim Altbewährten bleiben und gut ist. Zum Glück bin ich auch diesmal an eine Autorin geraten, die versucht etwas frischen Wind in das Krimi-Genre zu bringen.
Nach dem Prolog wird recht schnell klar: Dieses Buch geizt nicht mit grotesken Szenen. Der Täter scheint sein „Handwerk“ zu lieben. Anders kann ich mir diese Liebe zum Detail nicht vorstellen. Die Art und Weise, wie er unsere beiden eigentlich toughen Ermittler in eine Sackgasse nach der anderen lockt, ist nur eine seiner speziellen Fähigkeiten. Glücklicherweise verfügt Carmen über jemanden, der es durchaus mit unserem Mörder aufnehmen kann. Dieser steht ihr jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Die Charaktere sind allgemein gut gelungen. Jeder hebt sich durch seine besonderen Eigenschaften und seine Eigenständigkeit positiv hervor. Selbst Nebencharaktere, die nur während Befragungen auftauchen, wirken nie wie bloße Statisten. Die Nervenanstalt als zentraler Punkt wurde mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Jeder wichtige Patient gut ausgearbeitet. Bei den Bewohnern handelt es sich mitnichten um harmlose Zeitgenossen. Die können teilweise wirklich gruselig sein. Trotzdem bleiben unsere Ermittler standhaft. Trotz mangelnder Kooperationsbereitschaft seitens des Personals decken Carmen und Matthias immer mehr Geheimnisse auf, die dabei helfen, den Fall zu lösen.
Die generelle Stimmung würde ich als bedrohlich bezeichnen. Es gibt zwar auch lockere und humorvolle Passagen, jedoch hat man immer das Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes passieren wird. Immerhin hängt das Leben von Opfer Nummer zwei am seidenen Faden.
Einer meiner liebsten Kriminalromane dieses Jahr. Wobei es auch als Thriller durchgehen könnte.
Solider Science Fiction Roman
Verirrt von Nika Michaelis
Es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal einen Science-Fiction-Roman gelesen habe. Dementsprechend schlug mein Herz höher, als ich „Habitat 2066“ bei Netgalley entdeckt habe. Nicht nur das, es handelt sich hierbei nicht um ein Buch, welches nur Eigenschaften eines einzelnen Genres innehält.
Der Autor hat in diesem Fall noch etwas Krimi Flair hinzugefügt. Als wenn das noch nicht genug wäre, spielt die Handlung großteils auf einem von Menschen erschaffenen Himmelskörper, über den es unglaublich viel zu erzählen gibt.
Wenn Sebastian und Hilda nicht gerade ermitteln oder die Post abgeht, füllt der Autor die Lücken mit detaillierten und spannenden Informationen über das Habitat. Egal, wie klein und unscheinbar etwas erscheinen mag, ein Satz reicht in den meisten Fällen nicht aus, um die Funktionsweise oder Beschaffenheit zu erklären. Manchmal kam es mir so vor, als hätte Ulrich Atzbach ein eigenes Lexikon über den kolossalen Himmelskörper geschrieben und die Krimi-Handlung drumherum gebaut, damit es nicht zu trocken wirkt. Bilder zu den verschiedenen Bereichen hätten das Ganze perfekt abgerundet. Wäre schon spannend gewesen, wie der Autor sein Werk sieht bzw. dessen Einzelteile. Anstatt Bilder haben wir wie erwähnt eine umfangreiche Erklärung erhalten.
Bei so einem Detailgrad kann die eigentliche Handlung doch sicher nicht mithalten, oder? Doch kann sie. Zugegeben. Hätte das Buch 200 Seiten weniger, wäre diese sicher zu kurz gekommen. Aber bei 616 Seiten müsst ihr euch keine Sorgen machen. Die Erklärungen zum Habitat wurden schön in die Handlung gebettet. Da sich Sebastian nicht wirklich mit seiner Umgebung auskennt, kommt ihm Hilda mit entsprechender Erklärung zu Hilfe. Wenn sie es nicht macht, dann die Bewohner.
Für eine Sache war zum Glück kein Platz. Langeweile sucht ihr hier vergebens. Zeit zum Luft holen habt ihr dennoch, denn nach actionreichen Szenen folgt erst einmal eine weitere Führung durch das Habitat und/oder dessen Gepflogenheiten. Die Erklärung, warum sich die Höflichkeitsformen, die Optik der Bewohner uvm von dem Bewohner der Erde unterscheiden, wurde immer richtigen Moment serviert.
Eine Sache wurde jedoch nicht erklärt. Ja, man kann es sich zwar denken, warum das so gemacht wurde, aber warum ist Sebastian auf sich alleine gestellt die meiste Zeit über ziemlich unfähig? Ohne Hilda wäre der Gute schon mehrmals getötet worden. Versteht mich nicht falsch. Ich empfinde es als super, wenn weibliche Charaktere mit Stärke, Entschlossenheit und Kampfgeist mehr und mehr an Popularität gewinnen. Es wird in vielen Krimi-Romanen zu oft der stereotypische Ermittler an die Front gestellt, der alles kann. Hilda ist eine willkommene Abwechslung. Aber Sebastian war mir leider zu schwach und vor allem naiv. Hätte sein Umfeld ihn nicht ständig auf offensichtliche Dinge aufmerksam gemacht, wäre er mehrmals in sein Verderben gerutscht. Das ist Kritik auf hohem Niveau. Dennoch wollte ich es ansprechen. Hilda top, Sebastian, na ja.
Auch wenn mich eine Sache etwas gestört hat, hatte ich Spaß mit dem Buch. Die Weiten des Weltraumes verknüpft mit einer spannenden Geschichte. Das hat was und könnte ein paar von euch durchaus gefallen.
Ein Science Fiction Roman der besonderen Art
Als wir verschwanden von Johanna Wolfmann
Bisher kam es selten vor, dass mich ein Buch nicht nur gefesselt, sondern auch überwältigt hat. Wenn so ziemlich alle sitzt und passt und ich mich einfach in die Geschichte fallen lassen kann, dann ist es perfekt.
Der Beginn einer Handlung muss die Leser sanft aber bestimmt an der Hand führen und zeigen, womit er/sie es zu tun hat.
Der Anfang des sprichwörtlichen roten Fadens, wenn man so will.
Das Erwachen im quasi Nichts, die Sondierung der Lage, Annas Gefühlschaos, erste Hinweise auf ein eher gewaltfreies Verschwinden der Crewmitglieder, Dinge, die sie noch nicht begreifen kann. All das wurde in gut verträgliche Stückchen eingeteilt, die nur darauf warten, von euch verschlungen zu werden. Mit wenigen Worten wird uns Annas Lage erklärt. Wo sich unsere offenbar einzige Überlebende befindet, was sie denkt und fühlt. Bis zum ersten Kontakt mit dem Festland ist, noch komplett unklar, wohin die Reise geht.
Die ersten Schritte in der leeren Welt, wurde von der Autorin mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Glücklicherweise bleibt uns dieser Stil bis zum Ende erhalten. Anna durchlebt eine große Bandbreite an Gefühlen. Dabei reißt sie nicht nur von Ort zu Ort auf der Suche nach Essen und Ressourcen, sondern auch gedanklich in ihre Vergangenheit, wo fast alles in Ordnung war. Mit der Zeit erfahren immer mehr über Anna. Ihre Zeit zuvor wird immer wieder angeschnitten. Auch die sexuellen Vorlieben spielen eine nicht zu verachtende Rolle. Ich war mich zu Beginn nicht sicher, was ich davon halten soll. Ja, es ist mal etwas anderes, aber für manche dürften diese zu viel des Guten sein. Letzten Endes konnte ich mich halbwegs damit anfreunden.
Als sich ihr Weg mit anderen Überlebenden kreuzt, kommt frischer Wind in die Handlung. Endlich hat sie jemanden, mit dem sie sich austauschen kann. Offenbar haben alle ähnliche Beobachtungen gemacht. Es wird lebhaft in mehreren Sprachen diskutiert, zusammengeholfen, nur um zu überleben. Irgendetwas scheint mit ihrem Heimatplaneten passiert zu sein, oder es ist gerade etwas im Gange, was sie weder begreifen noch erklären können. Wie geht es weiter, wenn sie an ihrem endgültigen Ort angekommen sind? Werden sie es überhaupt bis dahin schaffen, oder zuvor zu Sternstaub zerfallen?
Auch wenn die Thematik eine eher düstere Stimmung vermuten lässt, gibt es relativ oft schöne und emotionale Momente. Diese werden genutzt, um an alte Zeiten zu denken, Erlerntes zu nutzen, um neue Dinge zu erschaffen. Sich das nun stark vereinfachte Leben angenehmer zu machen. Bis dahin ist noch alles in Ordnung. Bis zu jenem Tag als auch die Überlebenden feststellen müssen, dass es für sie kein Entrinnen gibt. Doch was passiert, wenn sich ihre Körper auflösen? Gibt es ein Leben danach?
Ich liebe solche Gedankenspiele. Hätte nicht gedacht, dass ich mal so ein Buch finde, welches sich damit befasst und mit all den Variablen spielt, die sich während des Denkprozesses gebildet haben. Natürlich, es gibt da draußen einige Bücher, die mit dem „letzter Überlebender“ Gedanken spielen und eine Geschichte drumherum bauen. Johanna Wolfmann hat diesen nicht nur auf die Spitze getrieben, sondern auch unfassbar gut umgesetzt. Ihr bekommt hier eine unglaubliche Geschichte serviert. Ohne Leerläufe, seltsame Logiklöcher oder unglaubwürdige Erklärungen.
Es ist ein sehr tiefsinniger, ruhiger und detailverliebter Science-Fiction-Roman. Garniert mit etwas Dystopie. In jedem Absatz konnte ich, vor allem wegen des ausgezeichneten Schreibstils, jede Stimmung spüren. Jede neue Entdeckung der Gruppe passte perfekt in das bis zu dem Zeitpunkt erschaffene Gesamtbild hinein.
Die Unterteilung der einzelnen Schritte/Szenarien ist der Autorin super gelungen. Dadurch hatte alles seine Ordnung und ich verlor nie den Faden. Selbst wenn ich diesen verloren hätte, bei so vielen Details könnte das durchaus passieren, wird man relativ schnell wieder in die richtige Richtung gelotst. Fast so als würde das Universum höchst persönlich deine Hand halten und dir deine neue Zukunft zeigen. Die, kleiner Spoiler, von außen ein Paradies verspricht, aber von innen betrachtet alles andere als friedlich ist.
Wer bis hierhin durchgehalten hat. Danke fürs Lesen. ????
Wenn ihr auch nur ein wenig mit dem Thema anfangen könnt, schaut euch das Buch gerne genauer an und schreibt mir, wie es euch gefallen hat.
Bin gespannt mit welcher Geschichte Johanna Wolfmann uns als Nächstes überraschen wird.










