Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Danislesestube:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Starker zweiter Teil

Einst war sie eine ausgezeichnete Kopfgeldjägerin im Dienste Luzifers. Aufgrund der letzten Ereignisse gegen Ende des ersten Bandes kämpft Antonia nun für die Nephilim und die Engel.

Diese sind natürlich alles andere als begeistert davon, dass ihre ehemalige Feindin plötzlich auf ihrer Seite kämpft.

Doch die Situation lässt ihnen nicht lange Zeit, um darüber nachzudenken, ob es Antonia passt oder nicht, denn die Welt wird von den Handlangern Luzifers bedroht.

Immer mehr Menschen werden meist unfreiwillig, und als letzte Option für das eigene Wohl, in einen Vertrag mit dem Teufel gezwungen.

Dazu kommt noch, dass Tai, Tonis ehemaliger Verbündeter, auf der Seite des dunklen Herrschers steht.

Warum? Weil sie anscheinend für sein Leid verantwortlich ist. Diesen Hass nutzt Luzifer, um ihn auf seine ehemalige Kollegin zu hetzen.

Was wird passieren, wenn die beiden aufeinandertreffen? Wird es Toni mit ihren Mitstreitern schaffen wieder Frieden einkehren zu lassen?

Was für ein zweiter Teil. Wo der erste Teil noch etwas schwächelte ist dieses Buch hier der Wahnsinn.

Knallharte Gefechte, tiefe Gefühle, Hass, Traurigkeit, Entscheidungen, die gefällt werden und ernste Konsequenzen nach sich ziehen, und das allerwichtigste: Charaktere die sich weiterentwickelt haben und entgegen ihren Prinzipien handelten, um eine Veränderung zu bewirken, die ein wichtiger Schritt zum Frieden darstellt.

Das Ende gibt dem Leser noch einmal etwas Zunder und bereitet euch auf den dritten Teil vor.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Gemächlicher vierter Teil

Blutige Gnade von Leo Born

Nach den Ereignissen in Brennende Narben (Teil 3) sollte sich Mara eigentlich eine Pause gönnen. Sich mit einem Gläschen Wein auf ihrem Sofa bequem machen und mal nicht an die Arbeit denken. Pustekuchen.

Das erste Opfer lässt nicht lange auf sich warten. Es wurde lange von seinen Peinigern gequält.

Ihm wurden Nägel aus einer Nagelpistole in den Körper gejagt. Außerdem wurde er die ganze Zeit über mit Drogen wach gehalten, damit dieser nicht einfach wegdämmert.

Wie konnte es so weit kommen?

So starten die neuen Ermittlungen, die Mara und ihr Team tief in den Sumpf verschiedener Gruppierungen und Täter blicken lässt. Deren Methoden an gewünschte Informationen, oder an ihren „Frieden“ zu kommen sind grausam, Menschenverachtend, und äußerst effizient.

Je länger die Ermittlungen laufen, desto mehr Opfer gibt es. Es werden Personen ermordet die unterschiedlicher nicht sein können. Sie scheinen auf den ersten Blick nichts gemeinsam zu haben. Mara und ihr Partner Rosen ermitteln trotz der unfruchtbaren Arbeitsstunden immer weiter, bis sie auf etwas stoßen, was ihnen sehr bekannt vorkommt.

Zwischen den Kapiteln zeigt uns der Autor wieder einen Teil von Maras Vergangenheit. So erfahren wir wieder etwas mehr über die toughe Ermittlerin.

Etwas gemächlicher, aber nicht weniger brutal. So lässt sich der mittlerweile vierte Teil der Reihe gut zusammenfassen. Mara ist von den letzten Geschehnissen noch etwas mitgenommen, und das merkt man immer wieder. Sie zeigt noch mehr Schwäche, und vor allem Angst als letztes Mal. Klar, wenn man bedenkt, WER hinter ihr her ist, dann braucht es einen nicht groß zu wundern.

Die Atmosphäre ist etwas bedrohlicher und dichter als beim dritten Teil. Der Schreibstil zackiger und schneller. Passend zu den zahlreichen Verfolgungsjagden. Diese erleben immer wieder eine kleine Vollbremsung. Denn Mara hat ja auch ein Privatleben, und einen Vater, mit dem sie sich langsam wieder besser versteht.

Insgesamt ist es wieder eine gut gelungene Fortsetzung einer spannenden Reihe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Gemächlicher vierter Teil
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein wunderschönes Buch

Nachtblumen von Carina Bartsch

Der Klappentext klingt wie eine Einladung in eine Welt, die scheinbar nur aus Gefühlen wie Schmerz, Trauer, Liebe, Geborgenheit und Finsternis besteht. Dabei bietet das Buch so viel mehr, als es zunächst den Anschein hat.

Der Beginn einer Reise ins Unbekannte machte Jana anfangs Angst. Daher versteckte sie sich und ging Menschen meistens aus dem Weg.

In ihrem neuen Zuhause blühte sie langsam auf, wie eine Blume die nur in der Dunkelheit blühen kann. Wie entwickelt sich eine Blume, die man nicht sehen kann?

Langsam, aber stetig.

Dank ihrer Mitbewohner, insbesondere Collin, wächst sie immer weiter, bis aus ihr eine selbstbewusste und starke Frau wird.

Die Dunkelheit in ihrer Seele ließ sich nicht ohne Weiteres vertreiben. Mit Collin an ihrer Seite konnte sie den Weg ins Unbekannte leichter gehen.

Mit etwas Licht löste sich die Dunkelheit auf und wurde zu einer Ansammlung von Sternen, die heller strahlten als es die Sonne je könnte.

Dieses Buch war mit Abstand das Schönste, was ich dieses Jahr lesen durfte. Selten tat mir mein Herz an manchen Stellen so weh, als würde es jeden Moment in tausend Stücke zerbersten. Ich litt mit Jana und Collin mit. Doch so weh manche Ereignisse taten, desto schöner waren die geborgenen Momente, die die beiden erlebten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Ein wunderschönes Buch
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ausgezeichneter Einstieg in die Reihe

Keeping Faith - Farben der Liebe von Rebekka Wedekind

Liebe ist schön. Ich glaube darauf können wir uns alle einigen. Doch oft werden Beziehungen, meiner Meinung nach, viel zu übertrieben dargestellt. Entweder ist der Typ oder die Frau irgendwie übermächtig, und macht am Anfang ein großes Drama daraus. Oder beide kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und verlieben sich direkt.

Dabei reicht doch schon aus, wenn man sich einfach an der Wirklichkeit orientiert. So hat es die liebe Rebekka gemacht. Zwei Menschen, die seit Kurzem nebeneinander wohnen, und wegen einer Kleinigkeit aneinander geraten. Es scheint fast so, als würden sie sich auch weiterhin streiten, und es entwickelt sich daraus eher Hass als Liebe.

Genau die beiden Extreme sind es, die die Handlung vorantreiben und ich immer gespannt von Seite zu Seite geblättert habe. Diese erleben wir aus der Sicht von Ben, einem ganz normalen Typen, der in einem Krankenhaus arbeitet.

Faith und Er geraten anfangs eher zufällig aneinander. Sei es wegen Ruhestörung, abgedrehtes Wasser, auf der Feuertreppe, beim Blutspenden etc. Oder sie entschließen sich mit Farben in Faiths Wohnung einzusauen.

Langsam findet Ben heraus, dass Faith nicht nur eine Frau für eine Nacht ist. Die erfreulicherweise verzögert im Buch stattfindet.

Die Bekannten, Kollegen und Freunde der beiden Protagonisten spielen natürlich auch eine Rolle. Doch der Fokus liegt immer auf Faith und Ben.

Ihr merkt schon, dieses Buch entfernt sich eher von der klassischen Liebesgeschichte. Die Autorin versucht vor allem am Anfang dem Leser klarzumachen, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

Hier werdet ihr Differenzen, Streit (der auch Sinn macht und nicht nur der Dramatik dient), Spaß und natürlich Liebe finden.

Insgesamt hat mir das Buch ausgezeichnet gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Ausgezeichneter Einstieg in die Reihe
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Hervorragender Abschluss Band

Die Drachenhexe (Band 3): Gift und Lüge von J. K. Bloom

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Vor ein paar Wochen habe ich endlich mit der Reihe angefangen, und nun bin ich schon wieder am Ende angelangt. Auch wenn zwischen den gelesenen Büchern nur wenig Zeit verging, fühlte es sich wie eine Ewigkeit an.

So viel ist passiert. Mit meinem Rückblick habe ich gerade mal meinen kleinen Zeh in den See der Ereignisse gehalten.

Dieser ist nicht nur groß, sondern unglaublich tief. Die Geschichte rund um die Drachenhexe, ihrem Königreich und natürlich der gesamten Welt enthält so viele Details. Dabei fühlte ich mich von den Informationen nie erschlagen. Es war einfach zu spannend.

Man kann den Aufbau der Gesamthandlung mit dem Wachstum eines Baumes vergleichen. Am Anfang ist er nur ein kleines Pflänzchen, welches nach und nach zu etwas Großem heranwächst.

Zunächst weiß man nicht wie viele Äste sich bilden werden, wie hoch unser holziger Freund überhaupt wird. Welche Witterungen und Naturgewalten er in Zukunft Stand halten muss. Alle Möglichkeiten bleiben bis zum unvermeidbaren Ende offen.

Genauso dürft ihr euch die Handlung dieser unglaublichen Reihe vorstellen.

Am Anfang ist da „nur“ Freyja, die aufgrund ihrer bösartigen Natur weggesperrt wird, und sich nach ihrer Flucht an ihren Eltern rächt. Nach und nach kommen immer mehr Ereignisse hinzu, bis wir am Ende einer großen Schlacht entgegenstehen.

Im Laufe der Zeit muss jeder Charakter ordentlich einstecken und Verluste hinnehmen. Natürlich gibt es auch schöne Momente, die jedes noch so dunkle Herz mit Licht füllen.

Besonders bei diesem Teil macht sich bemerkbar, wie wichtig einzelne Charaktere für die Handlung (geworden) sind. Was man hauptsächlich daran erkennt, dass diese eigene Kapitel spendiert bekommen haben. Denn Freyja und Lucien stehen hier nicht mehr alleine im Mittelpunkt. Das hat mir ausgezeichnet gefallen. Auch der erneute Zeitsprung hat viel zur Spannung beigetragen.

Wen ich bis jetzt nicht von der Reihe überzeugen konnte, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Ein wahrer Genuss für Fans des Fantasy Genres.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Hervorragender Abschluss Band
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein gelungener Auftakt einer höllisch interessanten Reihe

Die Drachenhexe (Band 3): Gift und Lüge von J. K. Bloom

Ihr Name ist Antonia Stark.

Sie befördert im Namen des Teufels Menschen mit ihrem dämonischen Schwert sprichwörtlich in die Hölle.

Seit einigen Jahren erfüllt sie diesen Job kalt und gnadenlos.

Ihrem wachsamen Geist entgeht nicht das Geringste. Kein Vertragsbrecher ist vor ihr sicher.

Jedoch trifft sie eines Tages auf einen Engel namens Alek.

Er schafft es nicht nur ihren Auftrag zu vereiteln, sondern startet einen weiteren Auftrag der gegen sie gerichtet ist. Dazu kommt noch, dass Antonia dem Engel hoffnungslos verfallen ist.

Um dem Ganzen Spaß die Krone aufzusetzen, ist der Auftragskiller, der sie töten sollte, auch noch scharf und absolut nicht in der Stimmung Toni zu töten.

Dass ihr Mitbewohner ein eitler Vampir ist, muss nicht erwähnt werden. Oder doch? Gern geschehen.

Garniert wird diese höllische Geschichte von einer Prise Sarkasmus und schrägem Humor, der der Spannung keinen Abbruch tut.

Worum geht es eigentlich?

Kurz gesagt geht es darum, dass Toni und Alex mehr oder weniger gemeinsam (sie bekämpfen sich nicht wirklich, arbeiten anfangs aber auch nicht zusammen) eine Gruppe Ausgestoßener daran hindern wollen, das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle zu stören.

Denn wie jeder weiß sind die kleinsten Fliegen die gefährlichsten Gegner.

So nebenher verliebt sich die höllische Killerin in den Engel.

Und sonst so?

So ziemlich jeden der Charaktere habe ich lieben gelernt. Jeder hat seine eigene Art und Weise, mit der Situation oder den Ereignissen umzugehen. Egal, ob sympathisch oder unsympathisch, die Umsetzung der Menschen, Dämonen, oder Engel hat mir gut gefallen.

Eine kleine Sache muss ich leider kritisieren: Dafür dass Toni einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und eine gewaltige Klinge führen kann, kommt sie regelmäßig ziemlich schwach daher.

Klar, Unbesiegbarkeit wäre zu viel des Guten gewesen, aber etwas mehr Power hätte ihr ganz gutgetan. Dennoch ein gutes Buch mit einem schönen Cover und einer guten Idee.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Hervorragender Abschluss Band
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Solider Fantasyroman garniert mit japanischer Mythologie

Sammlerin der Seelen von Cornelia Zogg

Hallöchen ihr Lieben. So einen flotten Pageturner hatte ich schon lange nicht mehr. Innerhalb weniger Stunden war das Buch zu Ende gelesen. Dabei war es alles andere als fröhlich oder gar unbeschwert. Es war durchzogen von Schmerz, Leid, Tod, Verderben und Streitigkeiten.

Innerhalb dieses dunklen Sumpfes schnetzelt sich Rachel Murasaki mit ihrer Sense durch unzählige Seelenfresser und Menschenleben.

Sie erfüllt stur ihre Aufgabe bis sie eines Tages wieder zu fühlen beginnt. Was für einen Menschen ganz normal ist, ist für eine Shinigami sehr ungewöhnlich. Daher dauert es nicht lange bis ihr ein Fehler unterläuft, der sie vor die hohen Kami, bis in das Reich der japanischen Götter führt. Alleine muss Rachel die Reise nicht antreten, mit dabei ist Ryu und ihre beiden Begleiter, die sie für ihre Leistungen als Shinigami bekommen haben.

Auf dem Weg zum Ziel überkommen Rachel immer wieder Zweifel. War es richtig ihr Leben in der Menschenwelt aufzugeben? Warum musste sie so viel Leid ertragen? Warum kann sie nicht einfach wieder ohne Emotionen ihre Sense schwingen, und so tun, als wäre nie etwas gewesen? Warum lässt man sie nicht einmal nach dem Tod in Ruhe?

Sie bekommt Antworten auf ihre Fragen. Doch diese stürzen sie noch mehr in ihren ganz persönlichen dunklen Abgrund.

Bisher klingt das Buch eher depressiv, doch immer wieder keimt ein Hoffnungsschimmer, der Rachel einen kleinen Schritt vorwärtsbringt. An Ryu prallen ihre Gefühle nicht einfach so ab, wie sie anfangs glaubte.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Art, wie es geschrieben wurde, hat mich gleichermaßen fasziniert und erschüttert. Der Wirbelsturm an Schmerz in Rachels Brust ist zu jeder nachvollziehbar und man hat das Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Solider Fantasyroman garniert mit japanischer Mythologie
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Grundsolider Dark-Fantasy Roman

Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer von Arianne L. Silbers

Onora wächst wohlbehütet bei ihrem Clan auf. Bücher lesen ist ihre große Leidenschaft. Aufgrund ihres Interesses an der Geschichte verschiedener Völker und Wesen schließt sie sich den Drunen an. Diese sammeln Informationen über nahezu alles was in dieser Welt passiert ist.

Schon bald beginnt sie von einer Tür aus Birkenholz zu träumen.

Durch diese erfährt sie nach und nach, welche Geheimnisse die Drunen hinter verschlossenen Türen horten. Eines Tages entschließt sie, sich den Irrgarten aufzusuchen. Hecser, der zu ihrem Leibwächter ernannt wurde, begleitet Onora durch das Labyrinth.

Dort tummeln sich allerlei Kreaturen, die grausamer nicht sein können. Noch dazu werden die beiden von einem bösartigen Charakter verfolgt, welcher zuvor gar nicht so auffiel.

Apropos auffallen: Wenn es sich nicht gerade um die Hauptprotagonisten handelt, sind die restlichen Charaktere eher unauffällig.

Viele erfüllen einfach in dem Moment, wo sich gebraucht werden ihren Zweck. Wobei Briana die positive Ausnahme ist.

Auf die Entwicklung von Onora war ich jedoch am meisten gespannt.

Sie wuchs naiv, und unschuldig auf, kennt die Welt außerhalb ihres Heimatortes kaum, Hecser, macht ihr Angst, kämpfen ist nicht gerade ihr Ding, genauso wie Charakterstärke. Soweit so gut. Jedoch wird sie größtenteils von den anderen Charakteren getragen bzw. zu ihrem geplanten Standort geführt. Gelegentlich kämpft sich Onora mutig den Weg frei. Diese Momente kannst du an einer Hand abzählen. Überwiegend schnetzelt Hecser ihr den Weg frei, der obendrein nicht gerade der umgänglichste Charakter ist. Düster, immer Mordlust in seinen Augen, brutal, und ausnahmslos auf seinen Vorteil bedacht. Ob das auf Dauer gut geht?

Da wären noch die Träume, die Onora jede Nacht verfolgen. Diese wurden gut verpackt in den ruhigen Momenten eingesetzt. Nur waren sie mir gerade ab der Mitte des Buches zu viel des Guten. Der Nutzen ist klar, sie erklären, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, und auf welche Details Onora achten sollte. So wird ihr aber auch vieles vorgekaut. Deswegen gibt es nicht weniger zu entdecken.

So. Genug gemeckert.

Die Autorin hat es geschafft, die Welt sehr lebendig und in all ihren Facetten zu beschreiben. Detailverliebt ist hier das passendste Wort. Das Schöne ist, dass es die Handlung in keinerlei Hinsicht ausbremst, im Gegenteil. Im ersten Moment beschreibt die Autorin die schöne Umwelt, und plötzlich kommt da etwas auf die Charaktere zu. Auch diese Bedrohung wurde detailliert beschrieben. Das Ende kam sehr überraschend.

Alles in allem ein grundsolider Fantasy Roman für Fans, die eine düstere Stimmung bevorzugen. Gerade das Design ist der Autorin einwandfrei gelungen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Grundsolider Dark-Fantasy Roman
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein rasanter Thriller der einen bis zum Ende nicht mehr loslässt

Sharing - Willst du wirklich alles teilen? von Arno Strobel

Von einer Minute auf die andere nimmt das Leben von Bettina und Markus eine blutige Wendung. Sie rief bei ihrem Mann an, um ihm mitzuteilen, dass es etwas später werden könnte. Spät in der Nacht bekam er einen Anruf, dass seine Frau in der Gewalt einer grausamen Gruppe ist, die Markus alles nehmen will, was ihm lieb ist.

Scheinbar gab es in der Vergangenheit Probleme mit dem von ihnen betriebenen Sharing Dienst. Es passierten Unfälle, die (anscheinend) unter den Teppich gekehrt wurden.

Mindestens ein Kunde möchte Rache nehmen und macht sich das Prinzip von Markus und Bettinas Sharing Firma zunutze.

Seine Frau wird vor laufender Kamera live im Darknet mit mehreren Männern „geteilt“, nur um sie dann wie einen Gegenstand zu entsorgen.

Markus ist außer sich, jedoch kann er dabei nur tatenlos zusehen, wie seine Partnerin Qualen erleidet. Am nächsten Morgen findet er sie dann leblos in einer seiner Wohnungen vor.

Weggeschmissen wie eine defekte Ware. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, steht bald die Polizei vor seiner Tür, die ihn aufgrund zahlreicher Beweise (die urplötzlich auftauchen) des Mordes beschuldigen.

Seine Tochter steht, warum auch immer, nicht auf seiner Seite und serviert den Polizisten einen weiteren Grund für die Schuld ihres Vaters. In den nächsten Stunden fehlt von ihr plötzlich jede Spur.

Das Spiel beginnt von vorn, nur mit dem Unterschied, dass Markus seine Tochter retten kann. Sofern er nicht selber hinter dem Mord seiner Frau, und der Entführung steckt.

Wenn du glaubst alles im Psychothriller Sektor gesehen zu haben, dann schau dir auf jeden Fall dieses Buch an. Der Autor verschwendet keine Zeit, damit einen ruhigen Prolog einzuleiten, oder den Alltag des Protagonisten großartig zu beleuchten. Der Psychoterror geht direkt los, und Markus wird vom Anrufer und der Polizei von Schauplatz zu Schauplatz gescheucht. Nirgendwo ist er mehr sicher, vor allem weil seine einst guten Bekannten sich plötzlich gegen ihn stellen, was zunächst etwas fremdartig wirkt. Genauso wie der Fakt, dass Markus scheinbar einen gewaltigen Sprung in der Schüssel zu haben scheint. Er hat davon nie etwas gemerkt. Vieles weist aber darauf hin.

Je länger er durch die Gegend gejagt wird, desto irrationaler handelt er. So merkt er nicht, wie seine Helferlein ihr eigenes Spiel mit ihm treiben.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Leser aufgrund des hohen Tempos der Handlung regelrecht durch die Kapitel gepeitscht wird. Vor allem will man unbedingt wissen, was am Ende passiert. Es gibt so viele Wenn und Abers, die endlich aufgelöst werden wollen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Ein rasanter Thriller der einen bis zum Ende nicht mehr loslässt
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein Gefühlsachterbahn mit gelegentlichen Verschnaufpausen

So leise wie ein Sommerregen von Leonie Lastella

Genauso leise, wie ein Sommerregen, der langsam den Boden durchnässt, bahnen sich Hopes Tränen einen Weg über ihre Wangen, nachdem sie vom Tod ihres Vaters erfahren hat.

Als ob sie dieser Schmerz nicht hart genug getroffen hat, erfährt Hope außerdem, dass die Liebe ihrer Eltern in den letzten Jahren einer vom Blitz getroffenen Scheune glich.

Ausgebrannt, praktisch nie existent. Ein hohles Gebilde nur um Hope behutsam aufzuziehen. Die Tatsache, dass ihre Mutter sie mehr oder weniger belogen hat, sie noch mehr zerstört, muss nicht extra erwähnt werden, oder?

Um ihre Sorgen nur für einen Moment zu vergessen, sucht sich Hope eine Bar, um sich abzulenken. Blöderweise kommt sie erstens nicht rein, (mit 18 ist sie zu jung dafür) und zweitens trifft sie dort wortwörtlich (auf) Cooper.

Ihre Erscheinung trifft ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Von ihrer Ausstrahlung übermannt weiß er, sie ist etwas Besonderes. In den folgenden Wochen erleben die beiden die schönste Zeit ihres Lebens.

Doch ist diese nicht nur für die Liebe reserviert, auch ihre vergangenen Erlebnisse werden zum Teil aufgearbeitet. So drängt sich, ähnlich wie eine Pflanze, die sich den Weg an die Oberfläche sucht, die teils schwere Vergangenheit ans Licht.

Während der Handlung lernen wir auch das nähere Umfeld von Hope und Cooper kennen. Um den Lesefluss nicht zu stören, ist dieses recht kompakt, aber vielseitig gehalten.

Soll heißen, in den ruhigen, und/oder emotionalen Momenten gibt es Szenen mit der besten Freundin von Hope, oder dem Klassenkameraden von Cooper. Nur die Eltern der beiden sind bis zum Ende etwas geheimniskrämerisch. Aus gutem Grund.

Beim Schreibstil habe ich absolut nichts zu meckern. Flüssig, Gefühlvoll, Emotional, und voller Hoffnung. So lässt sich dieser am genauesten beschreiben. Die Gefühlswelt der beiden Hauptcharaktere wurde wunderbar, und facettenreich umgesetzt. Ähnlich wie bei einem Wolkenbruch an einem Sommertag läuft es einem Mal kalt, oder heiß den Rücken bzw. den Wangen runter.

Im Großen und Ganzen ist der Autorin wieder ein schönes Buch gelungen. Halte deine Taschenbücher parat. Es besteht die Gefahr das Buch nass zu heulen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Danislesestube
Ein Gefühlsachterbahn mit gelegentlichen Verschnaufpausen