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Rezensionen von Danislesestube:

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Band zwei kann sich definitiv sehen lassen

Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war von Kerstin Gier

Auch wenn es schon eine Weile her ist seit ich „Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann“ kann ich mich noch an viele schöne Details erinnern. Dieses Buch war eines meiner Highlights 2021. Vom Namen bis zum Cover und natürlich die Geschichte selbst passten perfekt. Daher war ich umso gespannter, als ich erfahren habe, dass Teil zwei Ende Juni auf den Markt kommt.

Dank Netgalley konnte ich diesen schon etwas früher lesen. Vielen Dank.

Mit viel Motivation und einer Tasse Tee startete ich in das Buch und war sofort wieder gefangen. Kerstin Gier scheint ein Händchen für einen guten Einstieg zu haben. Nicht zu kurz, nicht zu ausschweifend. Neben dem Start der neuen Handlung werden vergangene Ereignisse aufgearbeitet. Das ist gut so, da viel passiert ist und sich Quinn und Mathilda mit der neuen Situation erst einmal arrangieren müssen. Dabei gehen die beiden ihre eigenen Wege. Da er es zu Recht zu gefährlich hält, seine „Freundin“ mit in den Saum zu nehmen, geht die Gute einfach selbst hinein. Begleitet wird sie hierbei von einem gefährlichen und gar nicht süßen Dämon, der ihr immer zur Seite steht.

Beiden Perspektiven verfolgte ich gespannt von Anfang bis Ende. Beide Charaktere wurden auch in Teil zwei ausgezeichnet und detailliert ausgearbeitet. Man merkt in jedem Absatz wie sehr die vergangenen Ereignisse sie verändert und mehr oder weniger abgehärtet haben. Der Wunsch herauszufinden, was mit seinem Vater passiert ist, lässt Quinn seine bisherigen Grenzen überwinden. Auch die immer stärker werdende Zuneigung zu Mathilda motivieren ihn immer weiterzumachen. Sie selbst hat mir diesmal besonders gut gefallen. Vor allem in zwei Punkten. Erstens. Ihre Charakterentwicklung. Mathilda hat einiges dazu gelernt und lässt sich nun noch weniger gefallen. Es hat mit sehr viel Spaß gemacht, ihre Handlung zu verfolgen. Zweitens. Auch wenn sie vom Saum nicht so viel Ahnung im Vergleich zu Quinn hat, fällt es ihr viel leichter sich in diesem zurechtzufinden und bestimmte Dinge nach ihrem Willen zu verändern. (Würde ich in meinem Träumen auch gerne können) Apropos Träume.

Wer sich nach Teil eins mehr Erklärungen zum Saum gewünscht hat, bekommt hier eine Erklärung nach der anderen geliefert. Nicht alles auf einmal natürlich. Nach und nach wird klar, wie diese Welt außerhalb der menschlichen Träume mit all seinen Kniffen und Kreaturen funktioniert. Die Tatsache, dass man diese auch durch ein Portal in den eigenen Träumen erreichen kann, fasziniert mich immer noch. Erinnert mich sehr stark an luzides Träumen. Dementsprechend sog ich jede Information darüber auf wie ein Schwamm. Da die Abenteuer von Quinn und Mathilda diesmal großteils darin spielen, freute mich ungemein.

Und sonst? Die Nebencharaktere, der Alltag der beiden und wiederkehrende Antagonisten bzw. Feinde rundeten das schöne Gesamtwerk nahezu perfekt ab. Man merkt hier auch, dass es sich um den Mittelteil der Reihe handelt. Da viel aufgearbeitet, wenig Neues und eine Basis für Teil drei erschaffen wird. Das ist nicht schlimm und Platz war auf den 528 Seiten genug. Am Ende des Buches erwartet uns diesmal nicht nur ein Cliffhanger, sondern auch wieder eine saubere Auflistung aller Charaktere außerhalb und innerhalb des Saums. Bei einem Fantasyroman kommt halt doch einiges zusammen.

Ich sage es, wie es ist. Teil zwei war der Hammer. Ich freue mich daher umso mehr auf Band drei.

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Band zwei kann sich definitiv sehen lassen
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Cover meh, Inhalt: Kann man machen

Das Licht im Rücken von Sandra Lüpkes

Ich möchte ehrlich sein. Bin ich zwar immer, aber hier ganz besonders. Anhand des Covers und der Beschreibung hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Optisch spricht es mich null an (hier fehlt mir unter anderem ein Foto einer Kamera), ja der Teil mit der Entstehung der ersten Leica Kamera klingt spannend, aber der Rest hatte etwas von einem Drama.

Von diesen mache ich in der Regel einen großen Bogen. Wenn man jedoch jemanden kennt, der einem das Buch bei einer Veranstaltung (Romantasy Festival) in die Hand drückt, obwohl man immer noch unsicher ist, ob das Buch die eigene Zeit wert ist, befasst man sich halt damit. (Ja, ich rede von DIR Brigitte. ???? Danke dafür.) Hat ja nichts gekostet und wer weiß, vielleicht gefällt mir das Buch sogar. Und, habe ich die Hände nun über den Kopf zusammengeschlagen und meine Lebensentscheidungen unter der Dusche hinterfragt?

Bevor sich irgendjemand angegriffen fühlt, nehme ich mein Fazit gerne vorweg. Trotz ein paar Kritikpunkte hat mir das Buch tatsächlich gut gefallen. Was den Schreib/Erzählstil betrifft, hat die Autorin gute Arbeit geleistet. Wichtig sind hier die Erwartungen. Mit diesen fange ich an dieser Stelle an. Es handelt sich hierbei um eine Erzählung/Geschichte der Familie Leitz und deren Umfeld. Wir haben also kein/en Sachbuch/Fotoband vor uns liegen.

In diesem Buch geht es, wie bereits erwähnt, um die Entstehung der ersten Leica Kamera. Die Gedanken vom Erfinder dieser, bis hin zur letztendlichen Massenfertigung. Inklusive dem Drumherum. Wobei letzteres den meisten Platz einnimmt. Mit dabei ist fast immer ein Modell von Leitz/Leica. Hier macht es definitiv die Mischung. Anstatt plump eine Information, nach der anderen hintereinander zu reihen, hat, sich die Autorin dafür entschieden, alles, was in diesem Buch sein soll, miteinander zu kombinieren. Diese Vorgehensweise sorgt nicht nur für einen angenehmen Lesefluss, sondern weckt auch die eigene Neugier mehr erfahren zu wollen.

Egal, ob es dabei um den Aufbau einer heute großen Marke geht, oder um die Familienverhältnisse bzw. deren Werdegang. Letzterer wurde zu meiner Überraschung sehr abwechslungsreich und spannend umgesetzt. Ja, natürlich gab es Abschnitte, in denen man von einem Drama sprechen kann. Jedoch haben diese nicht nur einen gut nachvollziehbaren und vor allem triftigen Grund, sondern auch viel Abwechslung. Eine Sache, welche die Autorin wohl sehr ernst genommen hat.

Je nach Abschnitt, welcher von einem Foto einer Leica aufgewertet wurde, stehen andere Personen und Ereignisse im Vordergrund, jedoch wechselt die Perspektive immer wieder in eine andere Richtung. So machte mir das Lesen tatsächlich Spaß. Hätte ich mir zu Beginn nicht gedacht.

Vor allem die Zeit des Krieges und der Zerstörung vieler Existenzen wurde spannend um emotional in Szene gesetzt. Natürlich hat sich die Autorin auch ein paar nicht ganz historisch korrekte Informationen auf dem Ärmel gezogen. Ist das schlimm? Nein. Stimmen die Informationen rund um Leica selbst mit der Geschichte überein? Ja. Hier wurde tipptopp recherchiert. Welche Freiheiten sich herausgenommen wurden, hat Sandra Lüpkes im hinteren Teil des Buches, mit den realen Charakteren, aufgelistet.

Was soll ich sagen? Das Buch hat mir gut gefallen. Stellenweise hat es sich etwas gezogen, aber nicht lange genug mir die Lust auf das Lesen zu verderben. Hab das Buch am Montag angefangen und gestern (Mittwoch) beendet. So schlecht kann es also nicht gewesen sein. ????

Wer sich für Fotografie oder die Marke Leica interessiert könnte durchaus Gefallen an „Das Licht im Rücken finden“. Das Cover täuscht leider sehr. Denn der Inhalt ist lesenswert. Die Bilder am Anfang jedes Abschnittes sind unglaublich schön. Die Kameradaten unter diesen runden das Gesamtpaket noch einmal schön ab.

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Cover meh, Inhalt: Kann man machen
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Spannender und gut durchdachter Zeitreiseroman

Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit von Tala T. Alsted

Ich liebe Zeitreiseromane. Das Fantasieren, wie Zeit XY auf Basis der geschichtlichen Aufzeichnungen, wenn vorhanden aussehen könnte, garniert mit einer gut durchdachten Mechanik, wie der Zeitsprung funktionieren soll. Mal ist es ein Portal, welches an einen Supercomputer angeschlossen ist, dann ein einfacher Steinbogen in einem unterirdischen Labyrinth, oder wie in diesem Fall ein uralter Spiegel.

Wobei es in diesem Fall nicht nur der Spiegel ist, welcher die Reise in die Vergangenheit möglich macht. Der Aufbau und die Erklärungen dazu gefielen mir ausgezeichnet. Auch die Beschreibung, was Katharina darin sah, bevor sie hindurchschritt, erzeugte in mir eine gewisse Vorfreude. Jedoch schwang immer etwas Gefahr mit, welche schlussendlich dafür sorgte, dass sich die beiden nicht mehr sehen durften. Selbstverständlich haben sich Katharina und Johann nicht daran gehalten.

Kommen wir zu den Charakteren. Angefangen mit unserer Protagonistin, welche zu Beginn der Handlung 17 Jahre alt ist. Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass ich mich mit meinen bald 33 Jahren nicht mehr so wirklich mit derart jungen Charakteren identifizieren kann. Dazu muss ich auch sagen, dass ich ein kleines Trauma habe, was das angeht. Bisher kannte ich junge Hauptcharaktere nur als wehleidige, zu emotionale, sture, und viel zu naive Individuen, welche mir gerne den Genuss der Geschichte etwas vermiest und mir generell den letzten Nerv geraubt haben. Von fehlender Selbstständigkeit mal ganz abgesehen. Denn ohne ihren Helden waren diese gänzlich verloren.

Wie sieht es hier aus? Katharina hat mich überrascht. Ja, sie ist etwas unerfahren, naiv, und gelegentlich emotional, aber das hält sich alles in Grenzen. Sie wirkt wie eine nahezu erwachsene Person. Wenn man ihre Vergangenheit vor Augen hat, passt ihr Verhalten. Auch ihr optischer Stil unterscheidet sich von den bisherigen Mädchen, die ich in Buchform kennenlernen durfte. Jede ihrer Aktionen, jede Emotion kaufte ich ihr zu jedem Zeitpunkt ab. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie an ihren Erfahrungen reift und Fehler nicht wiederholt und ihre Schritte vorausplant. Es freut mich sehr, dass der Punkt Hauptcharakter/in von der Autorin so gut durchgeplant wurde. Die Handlung steht und fällt mit dieser.

Gleiches gilt für ihr Gegenstück Johann. Er ist kaum älter als Katharina. Nur eben in einer anderen Zeit aufgewachsen. Das merkt man. An der Art wie er spricht, wie er sich kleidet, welche Interessen er hat, was seine Pläne für die Zukunft sind. Auch seine Reaktion auf die Zukunft könnte man nicht spannender schreiben. Nicht übertrieben, nicht zu lasch, er war einfach neugierig. Eine gesunde Portion Neugier ist in diesem Buch ein häufig gesehener Antrieb, Dinge zu tun. Diese Eigenschaft siegt nicht selten über Angst, Unsicherheit und Zorn. Auch hier bietet die Autorin ordentlich Abwechslung.

Katharinas näheres Umfeld, Großmutter Edi, ihre Mutter Gabriele, ihre beste Freundin wurden so gut wie es geht ausgearbeitet. Alle nehmen brav ihren Platz ein und agieren dann, wenn es erforderlich ist. Könnte man meinen. Neben Neugier ist Überraschung auch ein Thema, welches hier ausgezeichnet funktioniert. Viele Wendungen konnte ich tatsächlich nicht vorausahnen.

Eine Frage, die ich mir nach dem Beenden des Buches gestellt habe, war: Wie akkurat wurde das Mittelalter von der Autorin beschrieben? Nach etwas Google Recherche kann ich sagen, dass sie relativ wenig dazu gedichtet und sich sehr nah an die uns bekannte Geschichte gehalten hat. Der Fantasy-Anteil ist somit nicht so hoch und beschränkt sich großteils auf den Spiegel. Klar, die Charaktere sind natürlich zum Teil erfunden. Aber das ist logisch.

Wie sieht es mit der Liebesgeschichte aus? Diese ist doch sicher vorhanden. Ja, ist die. Aber zum Glück nur in Maßen. Herzschmerz, Liebeskummer, Verlustängste und große Gefühle sind natürlich vorhanden, nehmen aber nicht Überhand, sondern ergänzen die spannende Handlung.

Das Buch war/ist ein großes Abenteuer mit Wendungen aller Art und einer spannenden Handlung, wie ich sie zuvor noch nicht gelesen habe. Fans von Zeitreisen und/oder Fantasyromanen sollten sich dieses Buch näher anschauen.

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Spannender und gut durchdachter Zeitreiseroman
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Hier bekommt ihr einen spannenden, emotionalen und mitreißenden Zeitreiseroman serviert

Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit von Tala T. Alsted

Ich liebe Zeitreiseromane. Das Fantasieren, wie Zeit XY auf Basis der geschichtlichen Aufzeichnungen, wenn vorhanden aussehen könnte, garniert mit einer gut durchdachten Mechanik, wie der Zeitsprung funktionieren soll. Mal ist es ein Portal, welches an einen Supercomputer angeschlossen ist, dann ein einfacher Steinbogen in einem unterirdischen Labyrinth, oder wie in diesem Fall ein uralter Spiegel.

Wobei es in diesem Fall nicht nur der Spiegel ist, welcher die Reise in die Vergangenheit möglich macht. Der Aufbau und die Erklärungen dazu gefielen mir ausgezeichnet. Auch die Beschreibung, was Katharina darin sah, bevor sie hindurchschritt, erzeugte in mir eine gewisse Vorfreude. Jedoch schwang immer etwas Gefahr mit, welche schlussendlich dafür sorgte, dass sich die beiden nicht mehr sehen durften. Selbstverständlich haben sich Katharina und Johann nicht daran gehalten.

Kommen wir zu den Charakteren. Angefangen mit unserer Protagonistin, welche zu Beginn der Handlung 17 Jahre alt ist. Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass ich mich mit meinen bald 33 Jahren nicht mehr so wirklich mit derart jungen Charakteren identifizieren kann. Dazu muss ich auch sagen, dass ich ein kleines Trauma habe, was das angeht. Bisher kannte ich junge Hauptcharaktere nur als wehleidige, zu emotionale, sture, und viel zu naive Individuen, welche mir gerne den Genuss der Geschichte etwas vermiest und mir generell den letzten Nerv geraubt haben. Von fehlender Selbstständigkeit mal ganz abgesehen. Denn ohne ihren Helden waren diese gänzlich verloren.

Wie sieht es hier aus? Katharina hat mich überrascht. Ja, sie ist etwas unerfahren, naiv, und gelegentlich emotional, aber das hält sich alles in Grenzen. Sie wirkt wie eine nahezu erwachsene Person. Wenn man ihre Vergangenheit vor Augen hat, passt ihr Verhalten. Auch ihr optischer Stil unterscheidet sich von den bisherigen Mädchen, die ich in Buchform kennenlernen durfte. Jede ihrer Aktionen, jede Emotion kaufte ich ihr zu jedem Zeitpunkt ab. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie an ihren Erfahrungen reift und Fehler nicht wiederholt und ihre Schritte vorausplant. Es freut mich sehr, dass der Punkt Hauptcharakter/in von der Autorin so gut durchgeplant wurde. Die Handlung steht und fällt mit dieser.

Gleiches gilt für ihr Gegenstück Johann. Er ist kaum älter als Katharina. Nur eben in einer anderen Zeit aufgewachsen. Das merkt man. An der Art wie er spricht, wie er sich kleidet, welche Interessen er hat, was seine Pläne für die Zukunft sind. Auch seine Reaktion auf die Zukunft könnte man nicht spannender schreiben. Nicht übertrieben, nicht zu lasch, er war einfach neugierig. Eine gesunde Portion Neugier ist in diesem Buch ein häufig gesehener Antrieb, Dinge zu tun. Diese Eigenschaft siegt nicht selten über Angst, Unsicherheit und Zorn. Auch hier bietet die Autorin ordentlich Abwechslung.

Katharinas näheres Umfeld, Großmutter Edi, ihre Mutter Gabriele, ihre beste Freundin wurden so gut wie es geht ausgearbeitet. Alle nehmen brav ihren Platz ein und agieren dann, wenn es erforderlich ist. Könnte man meinen. Neben Neugier ist Überraschung auch ein Thema, welches hier ausgezeichnet funktioniert. Viele Wendungen konnte ich tatsächlich nicht vorausahnen.

Eine Frage, die ich mir nach dem Beenden des Buches gestellt habe, war: Wie akkurat wurde das Mittelalter von der Autorin beschrieben? Nach etwas Google Recherche kann ich sagen, dass sie relativ wenig dazu gedichtet und sich sehr nah an die uns bekannte Geschichte gehalten hat. Der Fantasy-Anteil ist somit nicht so hoch und beschränkt sich großteils auf den Spiegel. Klar, die Charaktere sind natürlich zum Teil erfunden. Aber das ist logisch.

Wie sieht es mit der Liebesgeschichte aus? Diese ist doch sicher vorhanden. Ja, ist die. Aber zum Glück nur in Maßen. Herzschmerz, Liebeskummer, Verlustängste und große Gefühle sind natürlich vorhanden, nehmen aber nicht Überhand, sondern ergänzen die spannende Handlung.

Das Buch war/ist ein großes Abenteuer mit Wendungen aller Art und einer spannenden Handlung, wie ich sie zuvor noch nicht gelesen habe. Fans von Zeitreisen und/oder Fantasyromanen sollten sich dieses Buch näher anschauen.

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Was dein Gesicht verrät

Was dein Gesicht verrät von Dirk Eilert

Worum geht es in etwa? Nach einer kurzen Einführung beginnt Dirk Eilert damit, die grundsätzlichen Dinge zu erklären, sodass die Leser eine Basis haben, mit der sie arbeiten und diese nach und nach erweitern können. Danach folgen Fallbeispiele, Geschichten aus dem Alltag, eine Analyse dieser, ein schlussendliches Fazit und eine Zusammenfassung.

Es finden sich auch Übungen und Hilfestellungen bei einzelnen Kapiteln. Die nächsten Kapitel nehmen immer wieder Bezug auf das zuvor gelesene/gelernte.

Richtig spannend wurde es für mich als das Thema Reaktionen in bestimmten Situationen angesprochen wurde. Denn, manchmal bin ich etwas „tollpatschig“ wenn es darum geht angemessen zu reagieren und den dazu passenden Tonfall zu verwenden. Klingt so als könnte ich nicht sprechen. Willkommen in meiner emotionalen Welt. Ich nehme alles wahr, was um mich herum passiert, kann den Brei aber nicht klar definieren. Gerade hier hat mir das Buch in Form von Übungen, Selbstanalysen und Fragestellungen, die im Vorhinein schon einiges abgrenzen. Auch das Trainieren der Stimme wird kurz angeschnitten.

Wie man Menschen beim Interagieren und in der Öffentlichkeit beobachten kann, ohne dass sich diese davon gestört fühlen, wurde ebenfalls klar und verständlich erklärt. Klingt vermutlich alles etwas seltsam für jene, die ihr Verhalten nicht ständig hinterfragen oder das andere genau beobachten müssen. Das bewusste Analysieren und Auswerten von Informationen, welche man von seinem Gegenüber erhält, sind immens und kräftezehrend. Es lohnt sich aber. Nicht nur für einen selbst. Zumindest wird in diesem Buch darüber gesprochen, dass auch unsere Mitmenschen von meinem/unserem Lerneffekt profitieren können.

Ein weiteres spannendes Thema ist das Gesichter lesen. Wusste gar, wie viele Informationen man in wenigen Sekunden (teilweise Millisekunden) aus dem Gegenüber lesen kann. Wieder etwas gelernt. Glaube, das wird neben Gestik und Mimik eines der ersten Dinge sein, welche ich wieder verstärkt lernen werde. Es tut mir gut, mein Umfeld besser zu verstehen.

Zu Beginn fragte ich mich auch, wie das Buch gelesen werden sollte. In einem Rutsch? Jeden Tag ein Kapitel? Wie ein Lexikon? Ganz ehrlich. Ich habe wie immer mein Ding durchgezogen. Montag habe ich begonnen, Mittwoch beendet. So einfach ist das.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, daher haben die Schnellleser unter euch leichtes Spiel und kommen gut damit zurecht. Auch diejenigen, welche sich eventuell gerne neben dem Lesen Notizen machen möchten, werden mit dem Aufbau ihre Freude haben.

Wenn ihr Interesse an den angesprochenen Themen habt, oder ihr eine Hilfestellung bei diesen benötigt, könnte das Buch etwas für euch sein.

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Was dein Gesicht verrät
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Ein guter Kriminalroman mit seinen Ecken und Kanten

30 Tage Dunkelheit von Jenny Lund Madsen

Ich weiß nicht, wann mir zum letzten Mal ein Hauptcharakter in einem Buch direkt unsympathisch war. Eine verbitterte Schriftstellerin, welche dem Alkohol alles andere als abgeneigt ist und ihre Kollegen inklusive Fangemeinde bis ins hinterste Eck verabscheut, ist eine sagen wir interessante Wahl für eine Protagonistin, welche wir knapp 400 Seiten an der Backe haben.

Aber dieser Eindruck hält glücklicherweise nicht so lange, da Hannah recht schnell Gefallen an ihrer „Ermittlerrolle“ gefunden hat und dadurch etwas sympathischer wirkt und ein paar anstrengende Charaktereigenschaften kindlicher Neugier gewichen sind. Was alleine daran liegt, dass sie sich bei Befragungen selten dämlich anstellt. Da die Bewohner des kleinen Dorfes keine Gefahr in unserer Schriftstellerin zu sehen scheinen, erzählen sie ihr (meistens) bereitwillig, was unsere Inspirationsjägerin wissen möchte. Informationen, die nicht einmal unser bester und einziger Polizist aus den Leuten heraus quetschen konnte. Die Szenen der Befragung und die kleinen Streitereien zwischen Hannah und unserem Gesetzeshüter fand ich witziger, als sie es vermutlich sein sollten.

Die Handlung selbst wurde ordentlich, ohne große Spitzen oder Leerläufe relativ spannend erzählt. Die teilweise schweigsamen Bewohner ließen immer einen Hauch Gefahr mitschwingen. Eine Frage, eine Nachforschung mehr und Hannah kann sich warm anziehen. Die ältere Dame, welche unsere Schriftstellerin bei sich wohnen lässt, schärft ihr immer wieder ein, nicht zu viele Fragen zu stellen. Wer weiß, was sonst passiert. Selbst verständlich hält sich zweitere von da an brav an den Ratschlag.

Nicht. Wenn Sturheit, Entschlossenheit und Neugier aufeinandertreffen, ist der Zeitpunkt angelangt, sich Popcorn zu holen.

Hannah kam mir oft vor wie ein kleines Kind, welches nicht einsehen wollte, dass langsam ein Punkt erreicht ist, an dem man besser nichts mehr sagen sollte. Trotzdem wird nachgehakt. Das sorgte im Endeffekt nicht nur für weiteren Unmut, sondern auch dafür, dass der Täter etwas mehr Arbeit hatte. Das unvermeidbare Ende wurde gut umgesetzt. Ein spannender Showdown mit ein paar unvorhersehbaren Wendungen. Diese retteten die gelegentlichen Leerläufe innerhalb der Handlung.

Noch ein paar Worte zu den Charakteren. Hannah hat sich im Laufe des Buches positiv weiterentwickelt. Ihre Gastgeberin zeigte viele Facetten, welche man ihr gar nicht zugetraut hätte. Die restlichen Charaktere entsprachen mehr oder weniger den typischen Stereotypen. Eine Ehefrau, welche sich um ihren und Kinder kümmern muss und sich eigentlich nach mehr sehnt, ein aggressiver Ehemann, eine alte sehr gesprächige Dame mit Hund, eine Handvoll Jugendliche, welche fröhlich dem Alkohol frönen, und viele mehr. Ihr seht schon, es ist alles da, um ein Dorf mit den wichtigsten Persönlichkeiten auszustatten, mehr aber auch nicht.

Insgesamt ein guter Krimi, welcher grundsätzlich alles richtig macht und sich keine groben Fehler leistet. Die Umgebung lädt zum Träumen ein. Möchte gerne einmal nach Island fahren.

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Ein guter Kriminalroman mit seinen Ecken und Kanten
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Tip. Top. Thriller.

Nachtjagd von Jan-Erik Fjell

Skandinavische Thriller haben das gewisse Etwas. Beinahe bei jedem welchen ich bisher gelesen habe, bekam ich mehrfach Gänsehaut. Sie sind vom Stil so viel anders als ihre deutschen Vertreter. Natürlich kann es auch (nur) an der Umgebung liegen. In diesem Buch beispielsweise spielt die Handlung in Norwegen.

Die Gegend scheint an sich erst einmal schöne Plätze zu bieten. Gleichzeitig schafft es der Autor selbst, die gewöhnlichsten Orte unheimlich erscheinen zu lassen. Wenn es dann in der Handlung zu regnen beginnt, oder die Telefonnetze herumzicken, ist die Ruhe vorbei. Natürlich ist es langweilig, wenn immer die gleiche Stimmung herrscht. Eine gute Mischung darf es schon sein.

Der Autor hat definitiv ein Gefühl dafür. Sobald es zu einem Verdacht kam, oder Anton Brekke in Gefahr war, kippte die Stimmung entweder ganz langsam, oder ur plötzlich. Als hätte jemand das Licht ausgeknipst. Wahnsinn wie gut das umgesetzt wurde. Auch Ereignisse außerhalb der eigentlichen Handlung wurden nicht vernachlässigt. Unser Ermittler leidet z.B. an körperlichen Beschwerden, welche sehr detailliert und nachvollziehbar beschrieben wurden. So gut, dass ich automatisch mit ihm gelitten habe.

Die Geschichte von unserem Mann im Todestrakt wird nebenher erzählt, wirkt aber nie so, als diente sie nur als Beiwerk, damit die Haupthandlung nicht so alleine da steht. Die Geschichte unseres Todeskandidaten wurde spannend erzählt. Man erfährt auch, dass er eigentlich ein ganz normaler Mensch ist. Wenn man jedoch erkennt, worin dieser verwickelt ist, sieht man ihn vielleicht mit anderen Augen. Ich glaube, das ist dem Leser überlassen, ob seine Strafe gerechtfertigt ist, oder nicht.

Machen wir weiter mit dem Rest.

Die Arbeitskollegen von Anton Brekke erfüllen ihren Zweck, steuern immer wieder hilfreiche Informationen bei, aber viel mehr bekommen wir von ihnen nicht zu sehen. Das ist jetzt kein Beinbruch, oder Grund für eine Abwertung. Immerhin liegt der Fokus ganz klar bei Stig Hellum, dem Mann in der Todeszelle und unserem Kriminalkommissar. Daher passt das gut, wie es ist.

Die Umgebung, die Reihenfolge der Ereignisse, der rote Faden, alles hatte seinen Platz und bot ausreichend Details um keine Langweile aufkommen zu lassen.

Das Ende rundete das Ganze perfekt ab. Rasant, plötzlich und unvorhersehbar. Top.

Ein rund um gelungener Thriller.

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Tip. Top. Thriller.
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Tolle Idee trifft auf grandiose Umsetzung

Vortex - Der Tag, an dem die Welt zerriss von Anna Benning

Doch dies hielt mich nicht davon ab, mir das Hardcover bei meinem Lieblingsbuchladen zu kaufen. Erstens, weil ich Bücher in physischer Form liebe und zweitens, weil es wunderschön ist. Die Seiten wurden außen in einem wunderhübschen violettfarbenen Ton gefärbt. Vorn wechseln sich ein schönes Türkis mit einem einfachen Weiß und Violett Akzenten ab.

Optisch ist das Buch schon hervorragend gelungen. Außen hui, aber innen? Mal sehen.

Es ist das Jahr 2020, (welch Zufall ???? ), plötzlich entsteht ein riesengroßer Wirbel auf unserer Welt und durchzieht so ziemlich alles mit den uns bekannten Elementen. Egal, ob Menschen, Tiere oder Bauten. Fortan ist diese neue Kraft ein neuer Bestandteil unseres Planeten.

Einige Jahre später treffen wir auf Ellie, die gerade mit Luka auf dem Weg zu einem Vortex Rennen ist. Nach ein paar Komplikationen vor dem Start treffen beide an der Startlinie ein. Recht schnell werden wir mit der Umgebung, deren Menschen und natürlich den Vortexen bekannt gemacht. So weiß man was gleich passieren wird. Ellies Sprung durch einen Vortex. Das Rennen gewinnt sie natürlich letztendlich, nur das WIE ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, denn einfach so ist sie nicht über die Ziellinie gelaufen.

Wesentlich später werden uns die Auswirkungen der Vortexe näher erklärt, denn nicht alles ist so friedlich, wie es zunächst scheint…

Ihr merkt es schon, ich liebe dieses Buch. Tolle Charaktere, richtig interessante Umgebung, ein flottes und sehr spannendes Tempo. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass es sich zieht. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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Tolle Idee trifft auf grandiose Umsetzung
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Ein etwas anderer Plot trifft auf grundsolide Umsetzung

Vortex - Der Tag, an dem die Welt zerriss von Anna Benning

Max und Stella. Es sollte für immer sein. Doch eines Tages zerspringt der Traum in viele kleine Scherben. Genauso wie die Liebe der beiden. 

Jahre vergehen bis sie sich wiedersehen. Es fühlt sich zwar an wie früher, aber die Gefühle sind nicht mehr dieselben. Max und Stella führen ein getrenntes Leben, bis die noch nicht ganz erloschene Glut wieder zu glimmen beginnt, und die alte Liebe wieder vom Feuer der Leidenschaft erfasst wird.

Doch was ist seitdem Bruch passiert? Stella ist mittlerweile in der Chirurgie tätig und ist auf einem guten Weg eine höhere Position zu bekommen. Max hingegen war mal Hier und einmal Da. Früher wie auch heute begleitet von seiner Kamera, die das einzige Überbleibsel seines Vaters ist. Als er eines Tages Stella wiedersieht, fluten die Erinnerungen seine Gedanken und seitdem ist es wieder um ihn geschehen. 

Sie hingegen möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Denn sein Verrat hat ein tiefes Loch in ihr Herz gerissen. Da dieses noch nicht ganz verheilt ist, schmerzt sein Anblick umso mehr. Dennoch ist sie neugierig, ob ein zweiter Versuch klappen könnte. Ihre Gefühle stehen ihnen dabei nicht im Weg. Im Gegenteil. 

Jedoch ist der Weg selbst von Schlaglöchern und Steinen übersät. Da hilft nur vorsichtig außen rumgehen und hoffen, dass sich kein weiteres Loch vor einem öffnet.

So entfaltet sich die Handlung, und die Neuentdeckung einer beinahe verblassten Liebe. 

Max und Stella kommen sich wieder näher. Nur um dann wieder zwei Schritte erneut zurückzufallen. Denn es stehen immer noch viele unausgesprochene Wörter im Raum. Viel zu viel ist seitdem geschehen. Die schönen Erinnerungen, mit denen wir zwischen den Kapiteln versorgt werden, helfen den beiden ihre Krisen zu überstehen.  

Die Autorin schmeißt bekannte Szenarien mit einem Wohlfühl-Schreibstil in den Mixer und rührt das Ganze schön durch. Raus kommt eine Geschichte voller Sehnsucht, Liebe, Tränen, Schmerz und Vergebung. Garniert mit Gänsehaut Momenten. Bis zum Ende des Buches ist, man sich nicht so ganz sicher, ob die vergangene Liebe eine Zukunft hat. Die Autorin fährt in Schlangenlinien am direkten Weg vorbei und zeigt uns, was sich außerhalb befindet und warum es sich lohnt, für eine anscheinend aussichtslose Liebe zu kämpfen.

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Tolle Idee trifft auf grandiose Umsetzung
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Erfrischend anders und fesselt von Beginn an

Vortex - Der Tag, an dem die Welt zerriss von Anna Benning

Es ist eine Welt, in der du sein kannst was/wer du willst. Niemand wird ein Problem mit dir in Euphoria haben. Hier kannst du dich außerdem spannenden Aufgaben widmen, deinen Alltag vergessen, Freunde treffen, und je nach Fleiß sogar aufsteigen. Wie in einem Rollenspiel.

Was du dazu brauchst? Nur eine Handvoll goldener Pillen.

Die bringen dich, je nach eingenommener Menge, in unterschiedliche Ebenen dieser scheinbar perfekten Welt. Doch gib acht, zu viel davon können abhängig machen.

Die Handlung dreht sich einerseits um Nora, die ihren Bruder an das Spiel Euphoria verloren hat, und andererseits um Sami, der von diesem sonderbaren Mädchen auf überzeugende Art und Weise dazu gebracht wird, ihr zu helfen, diesen wieder zurückzuholen. Sami scheint eine noch nicht erweckte Kraft in sich zu tragen, die dem Krähenmädchen (so wird Nora unter anderem genannt) helfen soll, die in Gold getauchte Welt zu vernichten. 

Doch bevor der Trip losgeht, beleuchtet die Autorin kurz und knackig das private Umfeld der beiden Protagonisten. Nach der Vorstellung wird klar, warum Nora ihr Ziel um jeden Preis erreichen will. Vor allem wird uns schnell bewusst, dass die goldene Oase mehr Schein als Sein ist. Doch das stört die beiden herzlich wenig. So stürzen sich Nora und Sami ins Abenteuer.

Durch Pillen in eine andere Welt zu reisen klang zu Beginn sehr nach einem Drogentrip.(Es gibt ja nicht umsonst eine Warnung diesbezüglich, u. v. m.) Als ich mich damit abgefunden habe, konnte ich das Buch in vollen Zügen genießen. Genau wie Sami, der die Welt zum ersten Mal betreten hat, staunte ich nicht schlecht über die Möglichkeiten in dieser, für normale Menschen unsichtbare, Welt. Die Handlung selbst wird sehr detailreich, spannend und passend zum Geschehen flott erzählt. Das Buch ist, wenn man es grob herunterbricht, eine Mischung aus Inception, MMORPG, und einer Störung der Wahrnehmung beschreiben. Es ist also definitiv einen Blick wert.

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Tolle Idee trifft auf grandiose Umsetzung