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Rezensionen von Danislesestube:

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Ein schöner Liebesroman mit Tiefgang

Hart erkämpfte Sehnsucht von Celeste Ealain

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es Autoren gibt, die in ihren Liebesromanen ernste Themen ansprechen.

Dieses Buch ist genauso ein Fall. Vom Klappentext solltet ihr euch nicht täuschen lassen. Was zunächst wirkt wie das x-te Liebesdrama, in dem die Protagonisten ein ach so schweres Leben haben und nur die eine Person ihr Leben retten kann, entpuppt sich als ein Roman, der sehr viel Schmerz und Emotionen beinhaltet.

Es ist der Ansatz da, dass die eine Person der Protagonistin die Sonnenseiten des Lebens zeigt, aber hier findet ihr nicht nur das.

Ja, es stimmt auch, als Alex in Deleilas Leben tritt, sich ihre Einstellung ändert und ihre Krankheit nicht mehr Mittelpunkt ihres Lebens steht.

Die letzten Monate vor seiner Reise liegen lange im Dunkeln, und selbst zum Zeitpunkt der Enthüllung kann man sich nur schwer vorstellen, wie sehr er seitdem leidet. Auch seine Freunde können sich nicht wirklich vorstellen, wie es in ihm aussieht.

Nur Deleila, welche selbst schon einiges erlebt hat, scheint ihn zu verstehen.

Deleila erkennt schon bald, dass nicht nur sie für ein besseres Leben kämpfen muss. Ihr Lebensretter braucht ebenfalls Hilfe.

Die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig, aber zum richtigen Zeitpunkt begegnen, wurde toll umgesetzt.

Als Leser:in weiß man zu jedem Zeitpunkt wie es Deleila und Alex geht. Welche Zweifel sie haben, welche Gedanken ihnen durch den Kopf gehen, wie sehr sich die von emotionalen und körperlich geplagten Menschen nach Hoffnung sehnen ist jederzeit spürbar. Was vor allem an dem angenehmen und gefühlvollen Schreibstil der Autorin liegt.

Um Zwischendurch etwas verschnaufen zu können, pendelt die Handlung immer wieder zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her. Dadurch bekommen wir einen besseren Zugang zu den Gedanken/Handlungen der beiden Charaktere und können diese so besser verstehen.

Allerdings kann es passieren, dass man zwischendurch den Faden verliert, weil man gerne mal von Erlebnissen und Informationen erschlagen wird. Der Anfang ist etwas zäh, daher brauchte ich etwas, um vollends in die emotionale Geschichte eintauchen zu können.

Diese Kritik soll euch jedoch nicht davon abhalten, euch das Buch bei Interesse näher anzuschauen. Das ist wie immer meine persönliche Meinung.

Zum Schluss noch etwas Positives. Denn trotz der emotionsgeladenen Handlung musste ich immer wieder grinsen. Sei es aufgrund Alex besonderen Trainingsmethoden und Deleila zu helfen oder die Streitereien der beiden. Diese Szenen lockerten die Handlung etwas auf.

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Ein schöner Liebesroman mit Tiefgang
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Gelungener zweiter Teil

Die Drachenhexe - Krone und Ehre von J. K. Bloom

Eines kann ich euch vorwegsagen. Teil 2 hat mich nicht enttäuscht. Wie schon Anfang erwähnt konnte mir dieses Buch viele Fragen beantworten. Damit nicht genug. Es zeigte auch in welche Richtung sich die Handlung schlussendlich bewegen wird, und dass es nicht immer ein glückliches Ende geben kann.

Während Freyjas helle Seite wieder an Kraft gewinnt, und sie neue Fähigkeiten erlernt, tritt bei ihrem einstigen Retter genau das Gegenteil auf.

Das wurde sehr spannend und interessant beschrieben. Seine inneren Kämpfe, Zwiespälte und sein schlechtes Gewissen lieferten sehr viel Stoff zum Nachdenken.

Auch der neu eingeführte Charakter Zero, ist eine spannende Person. Er wirkt zunächst wie ein relativ gewöhnlicher Mensch, wenn man seine dunkle Aura ausblendet, versteht sich. Er scheint ein dunkles Geheimnis mit sich herumzutragen, genauso wie ein immenses Wissen im Hinblick auf Magie.

Der Fokus der Handlung wechselt immer wieder zwischen Freyja und Lucien hin und her. So wird der Leser regelmäßig kurz im Dunkeln gelassen, wenn ein Kapitel im Nichts endet, und dessen Geheimnis erst später gelüftet wird. Abseits davon bietet das Buch noch viele andere spannende Passagen, Orte, Geheimnisse und vieles mehr.

Auch werden wir Zeuge davon, dass die Dunkelheit noch lange nicht geschlagen ist.

Ihr seht schon, auch dieses Buch konnte mich in seinen Bann ziehen und dementsprechend überzeugen. J. K. Bloom schreibt einfach tolle Fantasy Romane. Selbst wenn ich wieder meine imaginäre Lupe auspacke und nach Makeln suche. Ich werde nichts finden. Was definitiv für die Reihe und natürlich für die Autorin spricht.

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Gelungener zweiter Teil
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Zehn Jahre du und ich

Zehn Jahre du und ich von Pernille Hughes

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe war: Meine Güte, war das eine schwere Geburt. Was sich auf die Beziehung von Charlie und Becca bezogen hat und nicht auf Werk selbst. Denn dieses war unglaublich gut.

Vielleicht kommt man vor dem Lesen auf den Gedanken, dass wir die bereits bestehende Beziehung der beiden zehn Jahre mitverfolgen, jedoch ist das nicht der Fall.

Denn das Cover und der Klappentext deuten nur an, um was es gehen könnte, was auch in Ordnung ist. So sind die folgenden Kapitel und Abschnitte umso spannender.

Wir begleiten die beiden Liebsten in diesen zehn Jahren durch ihr Leben. Erleben ihre Pannen, Zusammenbrüche, dumme Entscheidungen, Gewissensbisse, Freuden, schöne Erlebnisse und vieles mehr. Glücklicherweise wurden diese Dinge nicht einfach stumpf aneinander gereiht, sondern in Episoden bzw. in Jahresabschnitte eingeteilt. Gleiches gilt für die Aufgaben. Jedes Jahr kommt eine an die Reihe. So müssen sich die beiden nicht zu lange gegenseitig ertragen.

Dabei steigt der Spannungsbogen, ähnlich wie bei einer Serie, immer weiter an, bis es schlussendlich zu einem Finale kommt. Dazu kommt, dass es Charlie und Becca es sich alles andere als einfach machen.

Selbst wenn das Leben ihnen in die Hände spielt, sind die beiden so unglaublich stur und hängen dabei immer wieder der Vergangenheit hinterher, sodass sie ihr Ziel immer wieder aus den Augen verlieren.

Wisst ihr was? Ich mochte das gerne. Denn wie es im richtigen Leben so ist. Es läuft nicht immer alles glatt, manchmal bekommt einfach etwas vor den Latz geknallt und man muss entweder damit zurechtkommen oder nach einer anderen Möglichkeit suchen. Genauso ist es hier. Dieses Buch spiegelt die Realität in vielen Punkten hervorragend wider.

Selbstverständlich habe ich meine Augen mehrmals verdreht, als ein Charakter wieder irgendeine Entscheidung getroffen hat, die komplett bekloppt war. Jedoch kann man diese jederzeit nachvollziehen und das wichtigste, der Charakter lernt daraus.

Frei nach dem Motto: Danach ist man immer klüger.

Die beiden Hauptcharaktere haben mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeigten im Laufe des Buches so viele Facetten und wurden fantastisch in Szene gesetzt. Die Nebencharaktere, sprich Freunde, Familienmitglieder, Bekannte, Passanten u. v. m. wurden auch schön in die Handlung eingegliedert. Niemand wirkte fehl am Platz und war genau da, wo er oder sie hingehört.

Die rührenden Szenen, die immer häufiger wurden, je näher sich Charlie und Becca gekommen sind, fand ich unglaublich schön. Das ist eine Sache, die ich bei vergangenen Liebesromanen immer wieder vermisst habe. In diesem Buch findet ihr eine große Auswahl an Gefühlen in allen möglichen Intensitäten. Da sollte für jeden Leser/jede Leserin etwas dabei sein.

Ihr wisst, was jetzt kommt. Ich liebe das Buch. Genau danach suche ich, genau danach habe ich gesucht.

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Zehn Jahre du und ich
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Starker erster Teil der Reihe

Das Lied der Nacht von C. E. Bernard

Es kommt wirklich selten vor, dass ich einen Fantasy Roman an zwei Abenden zu Ende lese.

Aber dieser hier hat mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Woran lag das?

Beginnen wir mit der grundsätzlichen Situation, also mit dem Grundgerüst. Die Charaktere verbringen einen Großteil der Handlung damit, durch ein von Schatten heimgesuchtes Tal zu wandern, um eine Lösung für die tödliche Finsternis zu finden.

Schnell wird klar, eine Waffe aus Stahl, ist nicht das, wonach sie suchen.

Eine hohe Intelligenz, oder ein großes Lagerfeuer, um die Dunkelheit zu besiegen, ist auch nicht das Wahre.

Die Kraft der Musik, genauer gesagt ein bestimmter Text, der von einem Barden gesungen werden soll, scheint die endgültige Lösung zu sein. Im Gegensatz zu materiellen Problemlösern ist ein mächtiger Text schwierig bis kaum auffindbar. Dennoch macht sich eine kleine Truppe auf, um genau danach zu suchen.

Diese Idee wurde unfassbar gut umgesetzt und durchdacht. Ich weiß nicht, wann mir ein Buch zuletzt eine Gänsehaut beschert oder mir bei bestimmten Szenen einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Die Atmosphäre ist der Wahnsinn. Faszinierend und tödlich zugleich.

Wenn die Sonne untergeht, und du noch nicht in deinem Dorf bist, heißt es für dich: Lauf, oder stirb einen qualvollen Tod.

Was bringt eine gute Handlung, wenn die Charaktere so gar nicht hineinpassen? Richtig. Nichts.

Zum Glück wurden diese hervorragend in die Handlung integriert und sehr detailliert und glaubhaft geschrieben. Die Interaktion untereinander findet ohne Unterbrechung (Neues Kapitel) oder großartigen Perspektivenwechsel statt. Als ob man selbst daneben steht und ihnen zuhört. Auch deren Geschichten (Vergangenheit, Waffen und Kampfstil, Grund für die Reise etc.) sind spannend zu lesen.

Wer separate Kapitel, wo ein Charakter quasi die Hauptrolle spielt, gewohnt ist, ist zu Beginn etwas verwirrt, weil die Autorin teilweise ohne Vorwarnung mitten in einem Absatz zum Gesprächspartner wechselt, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Wo wir schon beim Schreibstil wären.

Dieser ist, wie schon angedeutet, sehr umfangreich und detailliert. Bei anderen Büchern habe ich automatisch langsamer gelesen, um keine Details zu verpassen, aber hier konnte ich in der Geschwindigkeit des Geschehens lesen.

Schnelles Lesen bei Kämpfen, langsames Lesen bei Fußmärschen oder Gesprächen. Ihr versteht, was ich meine. Sonst beobachtet euch doch mal selber beim Lesen. Fiel mir auch erst nach und nach auf.

Fazit: ein unfassbar gelungener High Fantasy Roman mit einer spannenden, eher gewalttätigen und allem voran sehr düsteren Handlung. Spannende Charaktere und eine hervorragend umgesetzte Idee.

Ein besonderes Lied, welches die Finsternis vertreiben soll, hatte ich bisher wirklich noch nie.

Wenn euch der Klappentext auch nur ansatzweise anspricht, holt euch das Buch.

Ich werde mich Teil zwei auf jeden Fall holen und euch dann wieder berichten, ob mich dieser überzeugen konnte.

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Starker erster Teil der Reihe
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Cards of Love: Die Magie des Todes

Cards of Love 1. Die Magie des Todes von Nena Tramountani

Giulietta liebt es, Tarotkarten mit ihren Freunden zu legen. Erstere sind für sie ein mächtiges Werkzeug, um in die Seele eines Menschen blicken zu können, und Dinge zu erfahren, die keiner einfach so ausplaudern würde. Eines Abends, als ihr die Karten gelegt werden, glaubt sie zunächst an einen Scherz, oder ein Missverständnis.

 

Wenig später eignet sich ein Todesfall eines Menschen, der Giulietta sehr nahestand. Damit nicht genug. Das Begräbnis soll in Venedig, einem Ort, von dem sie gewarnt wurde, stattfinden.

So beginnt eine Reise ins Ungewisse. Mindestens genauso unbekannt wie die Stadt ist der bisher kaum erwähnte Onkel, der plötzlich in ihr Leben tritt, und unsere Kartenlegerin bis zu jenem Tag in einem noblen Hotel wohnen lässt, in dessen ersten Stockwerkes sich seltsame Gestalten rumtreiben. Die Gerüchte, die düstere Stimmung und der geheimnisvolle Malvolio können sie nicht davon abhalten, nach Antworten zu suchen. Auch nicht die Tatsache, dass die Macht der Tarotkarten nicht nur ein „Hirngespinst“ ist, sondern durchaus bedrohliche Ausmaße annehmen könnte.

Als ich das Buch auf der Instagram Seite der Autorin entdeckt habe, war es um mich geschehen. Ein Fantasy Roman, in dem es um eines meiner neuen Hobbys geht, klingt nach einem Volltreffer. Oder? Kurze Antwort. Ja. Für Fans der mystischen Karten kann ich auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen.

Vom Anfang bis Ende werden wir von der Autorin durch eine spannende Handlung begleitet. Immer wieder wechselt die Perspektive zwischen Giulietta und Malvolio hin und her, was der Spannung auf jeden Fall guttut. 

Die Geschichte selbst baut sich gemütlich auf, hat ein paar Twists, interessante Erklärungen zu den großen Arkanas (also den Trumpfkarten) und allgemein ein sehr angenehmes Tempo. Der Schreibstil passt perfekt zur Thematik. Alles wirkt immer greifbar und (einigermaßen) logisch erklärt. So verlieren auch nicht Fans des Themas nie den Faden. Da es sich hierbei um einen Zweiteiler handelt, ist das Ende noch einmal besonders spannend gestaltet worden. Natürlich ist dieser schon in meinen Einkaufswagen gewandert. Was glaubt ihr denn?^^

Cards of Love ist eine Reihe, die für Tarot Fans, oder die Italien lieben eine Empfehlung wert.

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Cards of Love: Die Magie des Todes
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Mehr Krimi als Thriller

Lautlose Schreie von Leo Born

Toller Einstieg in die Geschichte, interessante Charaktere, spannende Handlung, verpackt in ein schönes Gesamtpaket.

Bei Lautlose Schreie schienen zunächst die Punkte die mir am ersten Teil so gut gefielen ebenfalls zuzutreffen.
Doch leider wurden mir auf den ersten 100 Seiten die ersten Hinweise auf dem Präsentierteller serviert wie die Handlung ausgehen wird.

Daher verlor diese sehr schnell an Spannung bis sie am Ende noch kurz zurückkehrte und dann das Ende einläutete.

Die Story relevanten Charaktere erweckten entweder einen eindeutigen verdächtigen oder unschuldigen Eindruck, so wusste ich immer ungefähr was dieser für eine Rolle im weiteren Verlauf spielte.

Alles in allem sehr vorhersehbar und ohne Überraschungen oder Wendungen.
Einzig der Schreibstil, die Geschichten der Charaktere, ob alt oder neu, konnten mich bis zum Ende hin fesseln.

Am Ende war es für mich ein äußerst ruhiger, vorhersehbarer aber gut geschriebener Thriller. Leider kein Vergleich zum ersten Teil.
Den Nachfolger von diesem Teil werde ich trotzdem lesen. Ich mag die vom Autor geschaffene Umgebung.

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Guter erster Teil

Blinde Rache von Leo Born

Hallöchen liebe Bücherfreunde. Hoffe, es geht euch gut, und eure Woche war den Umständen entsprechend angenehm.

Das schöne Werk geisterte schon seit einiger Zeit durch die Weiten von Instagram. Schon bald fand sich das Buch auch in meiner Sammlung wieder.

Was mir direkt auffiel, ist die Tatsache, dass wir keinen jungen bis älteren Herrn Kommissar in der Hauptrolle haben.

Sondern eine bissige, eigensinnige, nicht unbedingt anständige junge Frau namens Mara Billinsky. 

Wie ihr dem Klappentext entnehmen könnt, schenkt man ihr auf der Dienststelle nicht viel Beachtung, ihr Vorgesetzter scheint sie regelrecht zu verabscheuen. 

Daher ist es kein Wunder, dass sie zunächst nur harmlose Fälle bearbeiten darf, da ist sie niemanden im Weg und richtet keinen Schaden an. Die Geschichte wäre an der Stelle schnell zu Ende, wenn die liebe Mara nicht doch in einen Fall verwickelt wird, der größer ist, als es zunächst scheint.

Nacheinander werden Männer brutal gefoltert und dann getötet. 

Wer steckt dahinter? Was ist das Motiv?

Dies versucht Mara auf eigene Faust herauszufinden…

Ich fand diesen Thriller erfrischend anders. Nicht selten gesellte sich ein kleiner Anteil an Krimi hinzu. Eine hervorragende und vor allem harmonische Mischung. Die Spannung blieb immer konstant und nach und nach lernte man auch Mara besser kennen. Auch Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet.

Das Ende konnte ich nicht vorhersehen, es kam gerade zu überraschend. 

Gute Arbeit. Ich werde mir definitiv die anderen Bücher zulegen. 

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Guter erster Teil
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Düsterer Einstieg in eine spannende Reihe

Die Drachenhexe - Licht und Schatten von J. K. Bloom

Fantasy ist nicht umsonst mein liebstes Genre. Wenn ich meinem Alltag entfliehen möchte, gibt es nicht Besseres.

Die Bücher von J.K. Bloom sind perfekt zum Abschalten geeignet. So auch »Die Drachenhexe«. Das dunkle Setting zieht sich von Anfang bis Ende durch. Alles ist düster, in Schatten gehüllt, gefühlt alles ist eine Bedrohung.

Die dunkle Königin oder Prinzessin Freyja jagt einem von Anfang an einen Schauer über den Rücken. Ihre Taten beschreibt die Autorin sehr detailreich und vielseitig. Was mir regelmäßig einen kalten Schauer über den Rücken jagte.

Die sparsam eingesetzten schönen Momente sind dadurch umso präsenter.

Dazu kommt die detailliert beschriebenen Umgebungen und die facettenreichen Charaktere. Die Protagonisten sind mir beide sympathisch und machen im Laufe der Handlung eine interessante Wandlung durch. Das verleiht den beiden etwas Lebendiges.

Die Geschichte des Königreiches, des Fluches, der auf Freyja liegt und die des Himmelreichs legen sich wie eine Decke über die Handlung. Nach jedem Kapitel fühlt man sich etwas aufgeklärter. Nie wirkt es überladen oder kompliziert.

Wie ihr seht, liefert J.K. Bloom liefert mit dem ersten Teil der Reihe ein gelungenes Gesamtpaket ab, welches ich jedem Genre Fan empfehlen kann.

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Voll ins Schwarze getroffen

Die Drachenhexe - Licht und Schatten von J. K. Bloom

Es sollte eine gewöhnliche Fahrt nach Hause sein. Mit allem Drum und Dran versteht sich. Der Weg zum Bus mit all seinen Hindernissen, inklusive Leander, der Mara wie immer piesackt. Jedoch sollten die Beiden ihr Zuhause nie wieder erreichen.

Sie werden vom Gevatter Zeit wortwörtlich aus der Zeitlinie gerissen, um als Adepten an der Akademie im Niemals zu lernen.

Ihre Fähigkeiten sollten Mara und Leander dann für Korrekturen an uns bekannten Ereignissen nutzen. Selbstverständlich sind sie alles andere begeistert davon von ihren Eltern, Freunden und Kollegen für immer getrennt zu sein, nur weil es ein paar “Gelehrte” entschieden haben. So reift ein Plan die Akademie für ihr egoistisches Verhalten zu bestrafen.

Dummerweise muss sich Mara mit Leander zusammenschließen der sie auch nach Ankunft in der Akademie nicht in Ruhe lässt. Dazu kommt noch, dass sie sich sehr gut mit ihren Mitschülern versteht und der von Rache angetriebene Plan immer weiter in den Hintergrund rückt. Leander versucht dennoch weiter an diesem festzuhalten. Er hat schließlich nichts zu verlieren.

Es gibt Dinge, die passen für mich einfach perfekt zusammen. Spielereien mit der Zeit, Okkultismus, Mystik und etwas Mechanik bilden eine tolle Symbiose.

Die Handlung startet ohne großes Tam Tam mit Vollgas ins Geschehen. Die Autorin stellt uns die Hauptcharaktere in wenigen Worten vor. Kein langer Monolog, keine Beschreibung ihres Mittagessens, einfach nur ein “Das sind die Beiden, das machen sie, und dort geht die Reise hin.“ Ist doch ganz einfach.

Danach werden wir immer wieder mit kleinen Infos zur Vergangenheit versorgt, auch hier fallen die Beschreibungen kurz und bündig aus. Bei der Umgebung, der Akademie und den Möglichkeiten “die Zeit zu berechnen” hat die liebe Kathi hingegen nicht mit Worten gegeizt.

Von Tarot Karten legen, bis hin zu den Würfeln, mit denen man alles Mögliche berechnen kann, die Einrichtung der Bibliothek, die verschiedenen Räume der Akademie, und natürlich Magie, wurde nahezu alles bis ins kleinste Detail beschrieben.

Wie sieht es schreibtechnisch aus? Gegenüber Viridis merkt man eine deutliche Verbesserung. Das Buch liest sich ausgesprochen flüssig, keine störenden Leerläufe, viel Atmosphäre und sehr interessante Charaktere. Nicht zu vergessen der leicht düstere Anstrich der die eigentlich friedlich wirkende Akademie etwas bedrohlicher wirken lässt.
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Lockruf der Zeit

Lockruf der Zeit von Celeste Ealain

Der Antiquitätenladen ist für ihn wie ein zweites Zuhause. Tag für Tag begutachtet und repariert Andrej alte Gegenstände. Sowohl die groben als auch die feinen Mechaniken faszinieren ihn. Gleiches gilt natürlich für deren Optik. Viele dieser Objekte wechselten in ihrem Leben mehrmals ihre Besitzer und können, nicht nur aufgrund ihres Alters, mit einer spannenden Geschichte aufwarten.

Unser junger Protagonist, der dafür bekannt ist nahezu alles reparieren zu können, hat die Fähigkeit den Antiquitäten eine Stimme zu verleihen.

Sonst ist er eher ruhig und sehr verschlossen. Geht jedem Menschen konsequent aus dem Weg. Alleine die Nähe derer bereitet ihm Gänsehaut. Deswegen verschanzt er sich lieber den ganzen Tag in seiner kleinen Werkstatt, und redet mit seinem wertvollsten Besitz. Trotz seiner Eigenheiten ist sein Vorgesetzter und auch sein Großvater sehr zufrieden mit ihm.

Ein ganz bestimmter Gegenstand sollte seinen gut geregelten Alltag zum Bröckeln bringen. Die darauf folgende Kettenreaktion bessert die Lage absolut nicht.

Dennoch gibt es von Beginn an einen Lichtblick. Chiara, ein zunächst eher unauffälliges, gar schwächlich wirkendes junges Mädchen, ist fasziniert von Andrej und seiner Sicht auf scheinbar gewöhnliche Dinge im Alltag.

Leider hat unser ruhiger Geselle nicht nur die Aufmerksamkeit einer hübschen Kundin auf sich gezogen. Auch ein bisher erfolgreiches Verbrecherduo ist hellhörig geworden.

Andrej ist wieder so ein Charakter der mir auf Anhieb direkt sympathisch ist. Gleiche gilt für sein spezielles Interesse. Auch die Charaktere, die in seinem Alltag eine wichtige Rolle spielen, sind mir ebenfalls positiv aufgefallen.

Nach Beenden dieses kleinen Meisterwerkes kann ich sagen dass es sich um eine gut gelungene Mischung aus verschiedenen Genres handelt. Der Verlauf der Handlung ist erfrischend anders und sehr spannend. Ein bisschen Fantasy hier, ein bisschen Paranormales da, gewürzt mit einer Prise Krimi. Schwer zu erklären, aber auf jeden Fall lesenswert. Die Gedankengänge von Andrej und dessen Besonderheiten rundeten das Gesamtpaket schön ab.

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