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Rezensionen von niknak:

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Die Reise ihres Lebens

Inhalt:
Lavinia begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Nur mit dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter und ohne ein genaues Reiseziel bricht sie auf. Lavinia versucht dadurch sich ihrer Mutter näher zu fühlen und besucht die gleichen Orte, in denen ihre Mutter bereits Jahre vorher Urlaub gemacht hat.

Dabei lernt Lavinia viele neue und interessante Menschen kennen.

Mein Kommentar:
Das Buch hat einen eigenartigen Schreibstil. Die Sätze sind meist sehr kurz und knapp, manchmal ziemlich emotionslos und glatt. So einen Schreibstil findet man nicht ziemlich oft, dies wiederum machte das Buch umso interessanter für mich. Es war spannend einmal ein Buch zu lesen, das einen besonderen Schreibstil hat.

Im Buch kommen ein paar Sexszenen vor. Diese sind ziemlich pornografisch und detailliert beschrieben. Die Protagonistin lernt in einem neuen Ort jemanden kennen und schläft anschließend mit ihm/ihr/ihnen. Nachdem Lavinia mit dieser Person/diesen Personen geschlafen hat, reist sie an eine andere Destination.

Es gibt sehr viele Landschaftsbeschreibungen. Diese sind sehr bluming und detailliert beschrieben. Es gibt sehr viel mehr Landschaftsbeschreibungen als wörtliche Reden. Im Allgemeinen kommt die Interaktion von Lavinia mit anderen viel zu kurz.

Lavinias Mutter starb an einer Krankheit. Als Lavinia das Reisetagebuch ihrer Mutter entdeckt, begibt sie sich selbst auf eine Reise. Auf dieser Reise erlebt sie den Sommer ihres Lebens und lernte sich selbst besser kennen. Lavinia lernte in diesem Sommer neue Freunde kennen und fand zurück zu sich selbst.

Es gibt zwei Hauptpersonen in diesem Buch. Da wäre einmal Lavinia, aus deren Sicht das Buch erzählt wird und dann ist da noch Claudio Giarda, der Dreh-und Angelpunkt in der Handlung. Claudio ist ein bekannter Konzertgeiger, den Lavinia bei ihrem Vorspielen an einer Musikhochschule kennen gelernt hatte. Claudio taucht immer wieder im Buch auf, dies resultiert nicht zuletzt daher, dass er Lavinia seine Geige geschenkt hatte und Lavinia sie ihm unbedingt wieder geben will.

Die Handlung des Buches ist ziemlich pberflächlich und nichts sagend. Lavinia fährt zu einem neuen Ort, lernt dort eine bzw. mehrere neue Personen kennen, verbringt ein paar Tage an diesem Ort, schläft mit ihrer neuen Bekanntschaft/en und wechselt anschließend wieder die Destination.

Mein Fazit:
Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Den Schreibstil fand ich meistens super, nur manchmal einwenig übertrieben. Die Handlung war mir einfach zu wenig ausgearbeitet und mit der Protagonnistin wurde ich einfach nicht warm. Schade.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

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Gärtnern zum Glück

Inhalt:
Der österreichische Formel - 1 - Rennfahrer Frederick Aigner lebt für seinen Sport und liebt die Frauen. Er ist ein selbstbewusster Herzensbrecher und Frauenheld. Dies ändert sich jedoch, als er Ava, seine Gärtnerin kennen gelernt hatte. Ava hasst alles, was Frederick verkörpert, doch trotzdem kann sie sich der Anziehungskraft von Frederick nicht wiederziehen.

Mein Kommentar:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Sie verbindet Humor, mit ganz vielen Gefülen und einer großen Prise voll Leidenschaft. Mich nahm das Buch gefangen, sodass ich es in einem Rutsch durchgelesen hatte.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Frederick und Ava geschrieben. Dadurch bekommt man einen schönen Einblick in die Gefühlswelt der beiden. Ich konnte micht sehr gut in die beiden hinneinversetzen, da sie real und natürlich wirken.

Ich habe bislang noch kein Buch über einen Rennfahrer gelesen und mich auch ansonsten nicht groß mit diesem Thema beschäftigt. Dies machte das Buch noch interessanter für mich. Formel - 1 spielt eine große Rolle in diesem Buch, doch alles ist so erklärt, dass selbst ein Leie der Handlung problemlos folgen kann.

Frederick Aigner ist ein junger, attraktiver Formel - 1 - Fahrer, der am Anfang seiner Karriere steht. Er genießt es im Rampenlicht zu stehen. Er hatte keine leichte Vergangenheit und hat dadurch Probleme eine Bindung einzugehen und Liebe zu zeigen. Dies vereinfacht seine Beziehung mit Ava nicht wirklich.

Ava Grünfeld ist mit Leib und Seele Gärtnerin. Sie ist eine sehr leidenschaftliche Persönlichkeit, die nicht so leicht aufgibt. Sie kommt aus einer großen und liebevollen Familie, weiß jedoch auch was Verlust, Schmerz und Trauer bedeutet. Sie ist total in Formel - 1 vernarrt. Trotzdem sie sich mit Frederick anfreundet, will sie nicht ins Rampenlicht kommen. Daher verstecken die beiden ihre Freundschaft. Dies führt zu einigen Problemen.

Die Beziehung der beiden ist schon von Anfang an ziemlich leidenschatlich. Wenn sie aufeinandertreffen, kann man die Luft zwischen ihnen förmlich knistern und prickeln spüren. Gerade am Anfang, gibt es einige ziemlich lustige Verwechslungen und Ereignisse, die im Laufe des Buches immer wieder erwähnt bzw. aufgegriffen wurden.

Im Buch sind einige Sexszenen vorhanden, die erotisch, prickelnd und leidenschaftlich beschrieben sind. Sie sind keinesfalls pornografischer Natur. Diese Szenen passen super zur sonstigen Beziehung der beiden.

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut beschrieben. Man erfährt viel über ihre Gefühle, ihre Vergangenheit und über ihre Handlungen.

Im Buch kommen einige Nebencharaktere vor. Auch diese sind gut beschrieben.Man hat das Gefühle, als würde man während des Lesens mitten im Buch stehen. Die Nebencharaktere verleihen dem Buch an Tiefe und runden das Gesamtbild des Buches super ab.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallenl. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und jede Seite davon genossen. Das Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

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Wenn das Herz ganz eigene Wünsche hat

Weil mein Herz sich nach dir sehnt von Kate Dakota

Inhalt:
(Klappentext)
Der Fotograf Randy Hall kennt sich in seiner Heimat Wellington und deren Umgebung bestens aus. Eines Abends trifft er in einer Bar auf eine unbekannte Schönheit, die ihn zu einem One-Night-Stand verführt. Am nächsten Morgen ist die Frau verschwunden, und er kennt nicht einmal ihren Namen.

Als Randy tags darauf eine Gruppe von Wissenschaftlern durch den Tongariro-Nationalpark führt, traut er seinen Augen nicht. Die mysteriöse Frau gehört zum Forscherteam, sie ist die Seismologin Ava Mc Neal. Zunächst verhält Ava sich abweisend, doch nach einer Weile eröffnet sie ihm, dass sie verfolgt wird. Kurzerhand bietet Randy ihr seinen Schutz an, ohne zu wissen, was hinter ihrer Geschichte steckt. Ganz allmählich kommt er nicht nur ihrem gefährlichen Verfolger, sondern auch Avas persönlichem Geheimnis auf die Spur …


Mein Kommentar:
Dies ist bereits der zweite Roman, den ich von Kate Dakota gelesen habe und ich bin wieder total begeistert. Sie schafft eine so tolle Atmosphäre beim Lesen und entführt den Leser in eine andere Welt.
Sieerzählt nicht nur eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, in der nicht alles glatt läuft und beide sich erst so langsam einen Weg zueinander bahnen müssen. Dabei kommt es auch immer wieder zu schlagfertigen Diskussionen, die den Leser überraschen, aber auch manchmal zum Lachen bringen. Wenn dann auch noch Randys Oma mitmischt und versucht die beiden zu verkuppeln, wird es noch amüsanter. Aber auch die Gefühle und Romantik kommen nicht zu kurz.
Die Geschichte wird von "außen" erzählt, sodass man als Leser die Gedanken beider Hauptprotagonisten sehr gut mitbekommt. Man fühlt mit beide mit und sie wachsen dem Leser auch sofort ans Herz.
Aber nicht nur Randy und Ava werden sehr gut beschrieben und dargestellt. Auch dir Nebencharaktere sind meiner Meinung nach gut beschrieben und man bekommt als Leser ein sehr gutes Bild von ihnen. Sie sind liebevoll gezeichnet und vor allem Randy Großmutter ist mir ans Herz gewachsen mit ihrer direkten aber auch herzlichen Art. Ich finde sie passt hervorragend in die Geschichte und gibt den beiden auch immer wieder die richtigen Tipps, was sicher auch an ihrer Erfahrung liegen mag.
Neben der abwechslungsreichen Liebesgeschichte hat die Autorin auch noch einen Fiktiven Roman eingebaut, der die Vergangenheit behandelt. Dabei wird viel Spannung aufgebaut und es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen der Geschichte, sodass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Die Autorin schafft es einen tollen Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und man weiß eigentlich nie genau in welche Richtung sich die Geschichte denn nun weiter entwickelt. Das hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass die Passagen, die in der Vergangenheit spielen, kursiv dargestellt wurden und so sehr gut vom Rest unterscheidbar waren.
Außerdem spielt der Roman in Neuseeland. Dabei geling es der Autorin mich in eine andere Welt zu versetzen. Es werden die Landschaft und die Orte so toll beschrieben, dass man fast das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein. Ich konnte mir manche Orte so gut vorstellen, obwohl ich noch nie in Neuseeland war. Das Fernweh ist auf alle Fälle geweckt.


Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das Liebe, Romantik, Vergangenheit und Mystik sehr gelungen miteinander verbindet und den Leser in eine spannende Welt entführt, die man nicht so schnell wieder verlassen will.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.


Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Wenn das Herz ganz eigene Wünsche hat

Rezensionen von niknak:

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Eine Vampirgeschichte der etwas anderen Art

Bloodspell - Es lebe die Nacht! von Norma Feye

Inhalt:
Viva Auldwin ist eine weltbekannte Modedesignerin, die am Höhepunkt ihrer Kariere steht. Sie hat jedoch ein großes Geheimnis, das nie jemand heraus finden darf. Ronan Maynard ist Anwalt und sollte eigentlich nur ein One-Night-Stand für Viva werden. Es kommt anders, als erwartet und Ronan und Viva entwickeln Gefühle füreinander.

Doch das Geheimnis von Viva und die Dämonen ihrer Vergangenheit stehen zwischen ihnen. Kann ihre junge Beziehung dies überstehen? Oder ist sie schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Mein Kommentar:
Die Autorin hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln.

Das Buch spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit von Viva. Die Übergänge sind nur durch einen neuen Absatz gekennzeichnet und dadurch nicht sehr auffällig. Dies sorgt dafür, dass es manchmal nicht sehr offensichtlich ist, auf welchem Zeitstrang sich die Handlung gerade befindet. Es dauerte eine Zeit, bis ich verstanden hatte, was der Handlungsstrang in der Vergangenheit bedeutet.

Am Anfang zog sich das Buch ziemlich in die Länge. Die Handlung kam irgendwie nicht wirklich in Gang. Im weiteren Verlauf der Handlung waren einige spannende Elemente vorgekommen. Dies war, meiner Meinung nach, jedoch sehr gekünstelt, so als wollte die Autorin unbedingt den Plot spannender machen, indem sie eine solche Wendung einbaut. Schade.

Viva Auldwin ist mit ihrem Modelabel "Viva la Noche" berühmt geworden. Doch der gesamte Rum macht es ihr nicht immer so leicht, ihr Geheimnis zu bewahren. Sie ist ein Vampir. Sie wurde 1712 in Wien als Genoveva Leitner geboren. Ein paar Jahre später wurde sie von einem Mann in einen Vampir verwandelt.

Die Nebencharaktere sind sehr oberflächlich und nicht gut ausgearbeitet. Wenn man sie einfach weggelassen hätte, hätte es auch keine Auswirkung auf die Handlung gehabt. Die beiden Hauptcharaktere sind besser ausgearbeitet, wobei man aber von Ronan auch nicht sehr viel erfährt.

Mein Fazit:
Das Buch konnte mich nicht sehr überzeugen. Die Charaktere sind mir zu wenig gut ausgearbeitet und einige Wendungen waren mir zu gekünstelt. Die Autorin hätte mehr aus dem Buch machen können.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Eine Vampirgeschichte der etwas anderen Art

Rezensionen von buchina:

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Runder Abschluss

Die Geschichte des verlorenen Kindes - Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4) von Elena Ferrante

Dies ist nun der letzte Teil der neapolitanischen Saga. Ein letztes Mal über Elena und Lila zu lesen, machte mich doch wehmütig. Nach drei intensiven Bänden sind die beiden Freundinnen mir doch ans Herz gewachsen, obwohl beide nicht ganz einfach sind.
Nun im vierten Band machen beide Frauen noch mal eine Entwicklung durch und vor allem Elena scheint endlich unabhängig von Lila zu werden.

Bei Männern scheint sie aber wieder kein Glück zu haben. Sie lässt sich von Nino täuschen, für den sie Mann und Kinder aufgegeben hat. Aber selbst die Warnung von Lila schlägt sie in den Wind. In dieser Hinsicht ist Elena wirklich naiv und/oder blind vor Liebe. Lila dagegen konzentriert sich auf ihre Kariere und ist erfolgreich. Aber mit dem Erfolg kommt es auch zu Machtkämpfen mit der Mafia.
Auch in ihrem letzten Teil zeichnet Ferrante ein komplexes Bild Italiens mit seiner patriarchischen Gesellschaft, in dem man als Frau kämpfen muss, um aus den durch Geschlecht und Herkunft bestimmten Zwängen herauszubrechen. Die beiden Protagonistinnen haben unterschiedliche Wege gefunden ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das lag zum Einen an ihren sehr unterschiedlichen Charakteren und zum Anderen an ihrer unterschiedlichen Ausgangslage. Trotz der Unterschiede ist ihr Band der Freundschaft auch über Jahrzehnte nicht zerrissen. Auch wenn für mich diese Freundschaft immer merkwürdig war, nicht gleichberechtigt, freute ich mich wenn sich die beiden Frauen annäherten und litt mit ihnen als sie sich entfernten.
Neben diesem auf und ab der Freundschaft und dem Leben der Frauen gefiel mir, dass Ferrante immer wieder näher auf die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe in Italien einging. Dabei war sie nicht plakativ, sondern webte die Informationen sehr gut in die Leben der Protagonisten ein. Dennoch die größte Stärke auch in diesem Band sind die Charaktere, die Ferrante mit viel Liebe zum Detail zeichnet. Sie sind nicht immer sympathisch, aber für mich sehr real und menschlich.
Für mich bildet der letzte Band einen runden Abschluss, auch wenn es die Autorin wieder geschafft hat mich zu überraschen. Elena und Lila werde ich so schnell nicht vergessen.

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Runder Abschluss

Rezensionen von Nepomurks:

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

Für mich war „Sleeping Beauties“ das 2. Buch von Stephen King, welches ich gelesen habe (wobei man wohl erwähnen muss, dass hier neben dem Senior auch sein Sohn Owen King mitgeschrieben hat). Ich bin also grundsätzlich kein großer „Stephen-King-Fan“, fand aber den Klappentext ziemlich spannend.

Alle Frauen dieser Welt schlafen mehr oder weniger zeitgleich ein und werden von weißem Gespinst, das später einem Kokon ähnelt, umsponnen.. Inhaltlich habe ich also mit recht viel Gruselstimmung gerechnet..
Man kommt auch gleich gut in die Story hinein, wobei die Schauplätze und Protagonisten zahlreich sind und man ein wenig den Überblick behalten muss. Die Verläufe wirkten auf mich dann allerdings schon nach kurzer Lesezeit teils unsinnig und oftmals wenig authentisch oder logisch. Ich fand den Plot zwar stellenweise sehr spannend, aber es gab extreme Längen. Manche Szene hätte das Autoren-Duo sich meiner Meinung nach schlicht schenken können. Sprachlich ist das Buch flüssig zu lesen, aber ich war letztlich froh, als ich am Ende angelangt war – und das trotz aller (teils subtiler) Spannung. Ich weiß ja, dass so manches Buch von Stephen King umfangreicher ausfällt, doch hier hätte ich mir etwas weniger ausschweifende Beschreibungen und Aufzählungen gewünscht..
Ich finde, man kann das Buch durchaus lesen. Aber ich würde es nicht unbedingt als „absolute Lese-Empfehlung“ betiteln. Wegen einiger Szenen und Kapitel mit gutem Nervenkitzel gebe ich noch 3 Sterne für den Roman, mehr ist aber von meiner Seite leider auch nicht drin..

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von S.:

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Raffinierter Thriller

Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn im Prolog das Buchende vorweggenommen wird. Dieses Manko wird in „Hangman“ mehr als wettgemacht. Unglaublich spannend wird die Jagd nach dem Initiator bizarrer Morde in London und New York beschrieben. Warum sind es immer zwei Tote, einer mit „Köder“, der andere mit „Puppe“ tätowiert? Wer zieht die Fäden dieser Marionetten? Viele Täter, viele Opfer, viele falsche Spuren und die unglaublich engagierte Arbeit von der Hauptfigur, Emily Baxter, sind beschrieben.

Sehr sympathisch einige ihrer Mitstreiter, weniger hilfreich sture Vorgesetzte oder missgünstige Kollegen. Glaubhaft die familiären Probleme.
Wer einen Thriller erwartet, den er nicht so schnell wieder aus der Hand legen kann, wird hier bestens bedient.

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von Jasmin:

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Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

„Das Wort erwachte. Sein kleiner Buchstabe fühlte sich ganz taub an. Es zog die Decke zur Seite und streckte sich ein paar Mal bis die Müdigkeit aus seinen beiden Silben wich.“ (13)
Ein Buch, das so beginnt, entlockt mir als Leserin sofort ein „Awwww…“. Allerdings zeichnet sich dieses Buch nicht nur durch seine Niedlichkeit aus.

Bereits wenige Zeilen später wird vom Vater des Wortes ein ernsterer Ton angeschlagen. Die Geschichte über ein Wort, dass sich auf die Reise begibt um den eigenen Sinn zu finden, ist nicht nur ausgesprochen putzig, sondern auch tiefgründig und vorallem spannend.
Elias Vorpahl spielt mit seiner Leserschaft und verwickelt diese in eine Story, welche seinesgleichen sucht. Ich neige nicht zu spontanen Gefühlsausbrüchen, jedoch muss ich zugeben, dass ich noch nie ein Buch solcher Art gelesen habe und froh bin via einer Leserunde darauf gestoßen zu sein.
Nicht nur die große Story, sondern auch zahlreiche Details, tolle Charaktere und die wortgewandte(????) Sprache des Autors machen dieses Buch zu einem Glanzstück meiner Sammlung :D
Last but not least müssen noch die wunderschönen und ebenfalls detailreich gestalteten Illustrationen erwähnt werden. Sie sind nicht aufdringlich, aber unterstützend und es bereitet Freude, nach jedem Kapitel noch einmal zurück zu blättern um die Illustrationen erneut zu betrachten.
Dieses Buch gehört definitiv zu den Highlights des Jahres und das schon im Februar!
Nicht nur für Fantasy-Fans (Ich weiß wovon ich spreche ;))
Zum Abschluss noch mein persönliches Lieblingszitat aus dem Werk von Elias Vorpahl:
"Wenn ein Mensch dich zur rechten Zeit ausspricht. ist es wie Magie. Seine Worte bekommen einen tieferen Sinn. Jedes Wort birgt einen Schatz in sich. Wenn du im richtigen Moment ausgesprochen wirst, tritt dieser Schatz zum Vorschein." (129)

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von cosmea:

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Menschenschmuggel

Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

“In eisiger Nacht“ ist Tony Parsons vierter Kriminalroman in der Serie um den Ermittler Max Wolfe. Eines Tages wird die Polizei informiert, dass in Londons Chinatown ein verdächtiger Lastwagen geparkt ist. Die Polizei findet in dem Kühllaster die Leichen von elf erfrorenen Frauen. Eine zwölfte liegt im Sterben.

13 aufgefundene, überwiegend gefälschte Pässe deuten darauf hin, dass es eine weitere Frau gibt, die sich jedoch nicht im Kühlraum aufgehalten hat. Tom Wolfe setzt alles daran, den Tod der Frauen aufzuklären und die Verschwundene zu finden. Die Spuren führen in die Nähe von Calais, wo sich illegale Flüchtlinge aufhalten, die bereit sind, alles für eine Einreise nach Großbritannien zu riskieren. Max Wolfe hat es mit Menschenschmuggel und der Ausbeutung von Frauen in dubiosen Etablissements zu tun. Er selbst geht hohe Risiken ein, findet er doch lange keinen Anhaltspunkt, welcher kriminelle Clan hinter dem Verbrechen steht. Die Dinge eskalieren, es gibt weitere Tote – auch bei der Polizei -, bis Wolfe die Zusammenhänge durchschaut.

Der Roman erzählt spannend und temporeich eine Geschichte, die brandaktuell ist. Sein Ermittler ist ein sympathischer Protagonist, den man als Leser gern begleitet. Er ist alleinerziehender Vater von Scout, seiner 6jährigen Tochter und kümmert sich um sie und um den geliebten Familienhund Stan. Max fühlt sich zu seiner Kollegin Edie Wren hingezogen und muss sich irgendwie mit seiner strengen Chefin Whitestone arrangieren. Mir hat das Buch gut gefallen, und ich werde sicher auch die drei vorausgehenden Bände lesen.

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von jegelskerb?ger:

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Mitreißend

Olga von Bernhard Schlink

Cover

Schon das Cover hat mir gut gefallen. Ein Mädchen oder eine junge Frau steht auf einem Stein- steht sie vor einem Abgrund? Oder steht das Meer im Hintergrund für „neue Horizonte“? Ist das schon ein Vorrausgriff auf den Inhalt?

Inhalt und eigene Meinung

Ich habe bereits begeistert "Der Vorleser" aus Bernhard Schlinks Feder gelesen und war natürlich sehr gespannt, als ich von seinem neuen Roman Olga erfahren habe.

Bei diesem Roman handelt es sich um eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, es kommt Traurigkeit vor, aber auch Hoffnung, man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Olga, die Frau, dessen Namen auch das Buch trägt ist eine starke Frau, die mir wirklich sehr sympathisch war. Die Erzählung ihres Lebens ist in verschiedenen Abschnitten geteilt bzw. ausgestaltet: es gibt drei Teile (Erzählungen und Briefe). Die Sprache ist unglaublich faszinierend, fesselnd und mitreißend!
Zu Beginn startet das Buch mit Olgas Kindheit, die man nicht als normale oder typische Kindheit bezeichnen kann.
Eine weitere wichtige Rolle spielt Herbert.

Dieses Buch kann wirklich empfehlen!

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Mitreißend