Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Nachkriegszeit
Heidi Rehn hat mit Der Himmel über den Träumen wieder einen spannenden informativen Roman geschrieben. Gerade die Zeit ab 1954 zeigt Deutschland im Aufschwung. Der Schauplatz ist München.
1938 feiert Vera ihren 8. Geburtstag. Gleich darauf verlassen ihre Eltern mit ihr Deutschland, denn ihr Vater ist Jude.
Nach dem Krieg kommen sie wieder und Vera kommt nach ihrem Architekturstudium zurück nach München. Eine Frau wird zu der Zeit nicht immer Ernst genommen, aber Vera boxt sich durch. Ihr Kollege Arthur und sie verlieben sich und es beginnt eine schwierige Liebesgeschichte mit Zweifeln und Hoffnungen.
Heidi Rehn hat die Atmosphäre dieser Jahre genau erfasst. Die Arbeit als Architekt war interessant, wie es in den Büros zuging ist authentisch. Die Welt der meisten Frauen war Mann, Kinder und Küche, so ging es tatsächlich einige Jahre zu.
Der Roman konnte mich fesseln, die Geschichte könnte sich wirklich so zugetragen haben. Er ist teilweise ernst und dann auch fröhlich geschrieben. Ab und zu musste ich schmunzeln.
Eine unterhaltsame Lektüre die ich gerne empfehlen kann.
Rezensionen von manu63:
Besondere Kräuter
Camillas Kräutersuppe ist eine Kurzgeschichte der Autorin Monika Detering. Camilla ist nicht die Hübscheste träumt aber von einem Clooney-Verschnitt, verheiratet ist sie mit Gottlieb der eher klein gewachsen. Im laufe der Ehe fühlt sie sich von der Einsamkeit in ihrer Umgebung erdrückt und flieht für Auszeiten in die Stadt, obwohl Gottlieb das nicht möchte.
Dort lernt sie neue Facetten kennen und lieben und als Gottlieb sie bittet ihm regelmäßig eine Kräutersuppe zuzubereiten mischt sie diese mit besonderen Zutaten zusammen.
Die Geschichte ist flüssig und leicht lesbar geschrieben, aber recht vorhersehbar, da es schon etliche Geschichten rund um diese Thematik gibt. Das Ende wartet aber dann doch mit einer kleinen Überraschung auf. Trotz dieser Überraschung konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln und es war eine eher lauwarme Unterhaltung. Als kleiner Snack für Zwischendurch ganz nett aber mehr auch nicht. Für Suppenfreunde gibt es am Ende der Geschichte noch das Rezept für die Kräutersuppe, allerdings ohne Camillas besondere Zutaten.
Rezensionen von manu63:
Blutsbekanntschaft
Die Autorin Dorit David erzählt in ihrer Kurzgeschichte Blutsbekanntschaft wie sich Herr Anderson und Nadine kennen lernen. Nadine ist Lesern der Autorin ggfs. schon durch das Buch Speck zu Gold bekannt. Nadine ist quirlig und nicht auf den Mund gefallen und das macht sogleich Eindruck auf Herrn Anderson, als er sie beim Blutspenden kennen lernt.
Danach überschlagen sich die Ereignisse etwas und am Ende liegt ein Mann am Boden.
Nadine und Herr Anderson sind eher gegensätzlich aber das macht den Reiz der Situation aus. Kleine Nebenfiguren geben dem ganzen Leben und ich fand die Geschichte recht vergnüglich. Ich hätte gerne mehr über die beiden erfahren, aber das liegt nicht im Stil einer Kurzgeschichte, bei der nur ein Schlaglicht auf die Akteure geworfen wird. Ein kleines kurzes Lesevergnügen mit lebendigem Schreibstil und frischen Dialogen.
Rezensionen von DaniB:
Musik, Harmonie, aber auch Kitsch
Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie von Joyce Rachel
Harmonie hat unterschiedliche Bedeutungen und Auslegungen, bei Mister Franks Talent handelt es sich bei dem Begriff aber um Musik. Quasi alles in seinem Leben dreht sich um Schallplatten und die Musik, bis dann doch irgendwann eine Frau in sein Leben tritt, die auf den ersten Blick überhaupt kein Gespür für Musik zu haben scheint und deshalb Unterrichtsstunden bei Frank nimmt.
Zu Beginn erfährt der/die LeserIn, wie Frank zu seinem Plattenladen gekommen ist und worin sein Talent genau besteht. Er schafft es nämlich, aufgrund von seiner Einschätzung und ein paar gezielter Fragen, Personen einen Musiktitel vorzuschlagen, den diese in genau diesem Moment oder Lebensabschnitt brauchen. Dabei muss es nicht immer Altbewährtes sein und machen Kunden sträuben sich vorerst, doch auf wundersame Weise trifft Frank deren Geschmack ständig.
Eines Tages bricht vor Franks Plattenladen eine ihm unbekannte Frau einfach zusammen. Er eilt mit seiner Verkaufshilfe Kit und seinem Freund, dem Ex-Priester, nach draußen, um erste Hilfe zu leisten. Die Frau wird wach und verschwindet einfach, kommt aber ein paar Tage später in den Laden und bringt einen Kaktus als Dankeschön vorbei. Sie heißt Inge Brauchmann und kommt aus Deutschland, hat einen Verlobten und hat sich noch nie für Musik interessiert. Gut, dass sie an Frank geraten ist, denn der empfiehlt ihr die „Vier Jahreszeiten“ und sie scheint zufrieden damit zu sein. Später bittet Ilse den sehr von ihr faszinierten Frank um Nachhilfestunden in Musik. Er soll ihr seine Gefühle bei bestimmten Musikstücken beschreiben und sie hört sich die Platten dann zu Hause an. Die beiden finden ein Café, in dem sie ungestört plaudern können – wäre da nur nicht Ilses Verlobter Robert …
Dieser Roman geht durch Höhen und Tiefen mehrerer Personen, verbindet Schicksale miteinander und wechselt die Erzählperspektive. Die Sprache ist zwar nicht sehr komplex, dafür umso geschmeidiger und die Zeilen sind harmonisch miteinander verbunden, sodass das Lesevergnügen viel zu schnell vorbei ist. Zwischendurch werden sehr viele bekannte, wie auch mir unbekannte, Musiktitel eingearbeitet, die man sich auch während der Lektüre anhören kann. Ein wunderschön leichtes Buch über Musik, Menschen, Vertrauen und Hoffnung. Und Liebe.
Manchen vielleicht ein wenig zu kitschig ????
Rezensionen von manu63:
An Tagen wie diesen
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger
An Tagen wie diesen ist eine Kurzgeschichte der Autorin Nadin Hardwiger und sie erzählt in kleinen Episoden wie ein Alltag mit Kindern aussehen kann. Die Kurzgeschichte ist in drei Abschnitte unterteilt und als Leser wird man mitten ins Geschehen geworfen.
Akteure sind eine Mutter und ihre beiden Kinder sowie das Nachbarsehepaar und deren Katze.
Es ist eine kleine, aber feine Geschichte die mir am Ende ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte und als Mutter konnte ich die Geschichte sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist locker und die Dialoge aus dem Leben gegriffen, viele werden sich in den Charakteren wieder erkennen und daher braucht es auch keine weitere Tiefe bei den Protagonisten. Für mich eine Geschichte die am Ende einen kleinen Sonnenstrahl schickt und daher gut für eine entspannte Auszeit.
Rezensionen von manu63:
Wiedererkannt
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger
Alltagswahnsinn ist eine Kurzgeschichte der Autorin Britta Meyer. Die Autorin wirft einen Blick ins Innenleben einer Protagonistin in verschiedenen Alltagssituationen. Die Gedanken und Handlungen sind etwas überspitzt dargestellt, aber vieles begegnet uns so im alltäglichen Wahnsinn des Lebens.
Auf amüsante Art wird dem Leser der Spiegel vorgehalten und einiges an den Aussagen kann ich genauso nachempfinden.
Sei des der Preis einer Ware, der tägliche Kampf mit den Kundenkarten oder die vielgepriesene teure Küchenmaschine der Autorin gelingt es auf humorige Art auf Alltagssituationen einzugehen und sie hat mich mit ihrem Stil gut unterhalten. Ein witzig-ironischer booksnack für eine Auszeit in der man mal lachen möchte.
Rezensionen von manu63:
Tadelloser Auftritt
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger
Adele feiert Begräbnis ist eine Kurzgeschichte geschrieben von der Autorin Daniela Noitz. In dieser Geschichte geht es um Adele die immer den perfekten Auftritt benötigt und als sie feststellt, dass sie keinen Einfluss auf ihren Auftritt hat wenn sie gestorben ist kommt sie auf die Idee an ihrem 50.
Geburtstag ihr Begräbnis zu feiern.
Was als makabere Idee beginnt endet unerwartet und gab der Geschichte einen perfekten Schlusspunkt. Der Schreibstil ist flüssig und die Dialoge und Gedanken passen sehr gut zur Geschichte. Die Charaktere werden nicht tiefer beschrieben, es ist ja auch eine Kurzgeschichte. Für mich ein perfekter kleiner Snack für eine kleine Pause, der mit einem Ende aufwartet das so nicht abzusehen war.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Unstimmiger Religionsthriller
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger
Handlung:
Tom Jennings ist ein sehr erfolgreicher Hirnforscher. Ein von ihm entwickeltes Verfahren ermöglicht es, vererbte Erinnerungen sichtbar zu machen und beschert ihm so jede Menge Erfolg. Doch ein ehemaliger Studienkollege, der auf dem gleichen Gebiet forscht wie Jennings beansprucht dessen Forschungsergebnisse für sich und so entsteht ein erbitterter Rechtsstreit.
Parallel dazu arbeitet Jennings an der Rückgewinnung der Erinnerungen von Pontius Pilatus, um das Geheimnis um das Antlitz Jesus Christus zu lüften. Ohne es zu ahnen, stößt der eifrige Hirnforscher somit in ein Wespennest und ruft eine Organisation auf den Plan, der jedes Mittel recht ist, um das Geheimnis rund um Jesus zu schützen.
Persönliche Meinung:
Die Handlung beginnt unmittelbar mit einer spannenden Situation, doch schon kurz darauf bricht der Spannungsbogen wieder ein. Bis zum ersten Drittel des Buches steht hauptsächlich der entbrannte Rechtsstreit zwischen Jennigs und seinem ehemaligen Studienkollegen im Fokus. Diesen Teil empfand ich als anstrengend und von Spannung fehlte jede Spur. Der Streit an und für sich ärgerte mich mehr, als dass er mich auf das Buch fixieren würde. Nach diesem Einstieg nimmt die Handlung jedoch wieder rasch an Fahrt auf. Dies wird durch viele neu auftretende Personen und Organisationen hervorgerufen. Bis zum Ende des Buches wird diese Vorgehensweise weiter beibehalten. Immer wieder werden der Handlung neue Personen hinzugefügt und auch wieder entnommen um das Geschehen weiter voran zu treiben und die Spannung aufrechtzuerhalten. Meiner Meinung nach war es doch etwas zu viel des Guten, vor allem da unterschiedliche Personen und auch eine doch sehr mächtige Organisation nur einen einzigen Auftritt haben, danach aber nie wieder in der Handlung berücksichtigt werden.
Was ich sehr irritierend fand, ist, dass Jennings sich keine Hilfe holte, sondern alles auf eigene Faust regeln wollte, obwohl er sich des Öfteren in Situationen wiederfindet, in denen er ohne Unterstützung aufgeschmissen ist.
Ebenfalls erwähnenswert ist die ausführliche Recherche, die diesem Werk vorangeht. An verschiedenen Stellen sind immer wieder Fußnoten eingefügt, die auf ein Quellenverzeichnis am Ende des Buches verweisen. Einige der gegebenen Informationen sind doch recht interessant.
Fazit:
„Das Jesus-Experiment“ ist ein durchwachsener Thriller. Der Anfang wirkt etwas zäh, allerdings wird in diesem Teil die Persönlichkeit des Protagonisten weiter aufgezeigt. Danach ist die Handlung gespickt mit immer neuen Personen und unerwarteten Wendungen, welche die Handlung zwar weiter vorantreiben, aber nicht immer nahtlos in das Geschehen passen.
Rezensionen von Pink Anemone:
Spannender Krimi mit Thrillerelementen, rasantem Plot und hochaktueller Thematik.
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) von Nadin Hardwiger
"Als Erstes nahmen sie ihr den Pass ab. Der Mann sprang von der Ladefläche des Lastwagens und schnippte mit den Fingern in ihre Richtung. 'klickklack'. Ein trockenes, forderndes Geräusch" (S. 9 - Anfang)
❆❆❆
Dies ist der 4. Teil der britischen Krimi-Reihe rund um Detective Max Wolfe.
Für mich war es der erste Tony Parsons-Krimi überhaupt und daher hatte ich keinerlei Vorkenntnisse bezüglich der vorherigen 3 Teile. Diese benötigt man meiner Meinung auch nicht.
Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten in den Krimi hinein zu finden. Das liegt daran, dass der Autor immer wieder Informationen bezüglich der vergangenen Geschehnisse einfließen lässt. Dies jedoch keineswegs ausschweifend, sondern sehr gut in die Handlung integriert. Immer nur so viel, wie man für den aktuellen Fall benötigt, um der Handlung folgen zu können und gewisse Reaktionen und auch Handlungen der Protagonisten selbst zu verstehen.
Bezüglich der Privatsituationen der Charaktere, allen voran des Hauptprotagonisten Max Wolfe, wird hierbei aber auch gleichzeitig die Neugierde des Lesers geweckt, die mich persönlich dazu anregt mir auch die vorherigen Teile zu zulegen.
Dies ist jedoch nicht der einzige Grund. Es liegt vor allem am flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil des Autors. Der Plot ist fesselnd und die Thematik dieses Krimis hochaktuell - Flüchtlinge, Schlepper, Flüchtlingscamps und Menschenhandel. Dies wird hier aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, sowohl von der polizeilichen, als auch von Flüchtlingen und Schleppern selbst. Hier gibt es kein bloßes schwarz-weiß oder gut-böse Schema.
Der Autor schafft es zudem die entsprechende Atmosphäre an den Leser zu transportieren, ob nun spannungsgeladen oder bedrückend.
Ab dem ersten Drittel nimmt der Krimi dann auch gehörig an Fahrt zu. Es wird spannender, aber auch brutaler und bedrückender, was natürlich auch an der Thematik selbst liegt.
Dieser Krimi hält so viele Emotionen bereit, sodass einem schwindelig werden könnte und doch muss man immer weiter lesen.
Manchmal hätte ich mir jedoch bei gewissen Details und Handlungen mehr Tiefgang gewünscht. Manches wird einfach viel zu schnell abgehandelt oder gar nur am Rande erwähnt.
Leider war in gewisser Weise auch schnell klar wer dahintersteckt. Hier wiederum wäre bei so manchen Erwähnungen weniger besser gewesen.
Trotzdem enthält der Krimi, welchen ich persönlich eher im Thriller-Genre einordnen würde, durchaus auch überraschende Wendungen.
Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mich dieser Krimi wunderbar unterhalten, was aufgrund der Thematik vielleicht etwas befremdlich wirken mag. Aber alle Handlungsstränge laufen hier gekonnt zusammen und es kommt zu einem schlüssigen und für mich stimmiges Ende.
Manchmal hätte ich mir mehr Details und manchmal wiederum weniger (bezüglich Auflösung) gewünscht.
Dieser Krimi weist deutliche Merkmale eines Thrillers auf und ist sicher nicht für jeden geeignet. Trotz der angeführten Mankos kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Vor allem auch für Thrillerfans mit einem etwas stärkeren Magen.
Ich persönlich werde mir definitiv auch die vorherigen Teile dieser Max Wolfe-Reihe zulegen.
© Pink Anemone
Rezensionen von cosmea:
Über den Umgang mit Verlusten
Die amerikanische Prinzessin von Nadin Hardwiger
“Die amerikanische Prinzessin“, das neue Buch der sehr erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten niederländischen Sachbuchautorin Annejet van der Zijl, erzählt eine außergewöhnliche Lebensgeschichte. Allene Tew wurde 1872 in der amerikanischen Provinz geboren, wurde durch ihre ersten Ehen immens reich, obwohl ihr Vater der am wenigsten ehrgeizige Spross einer großen und schon in der zweiten Generation erfolgreichen und gesellschaftlich anerkannten Familie aus den Chatauqua County war.
Aus der ersten Ehe stammten ihre drei Kinder, von denen Tochter Greta und Sohn Ted das Erwachsenenalter erreichten, aber im Jahr 1918 beide starben. Ihre ersten beiden Ehen wurden geschieden. Anson Burchard, ihr dritter Ehemann, war die Liebe ihres Lebens, verstarb aber ebenfalls viel zu früh. Die Witwe ging 1927 an Bord der Mauretania und begann in Europa ein neues Leben. Sie heiratete einen Prinzen, danach noch einen russischen Grafen. Sie war trotz mehrerer Wirtschaftskrisen eine sehr reiche Frau und auch deshalb eine gute Partie für verarmte europäische Adlige. Sie führte ein Leben im Luxus reiste sehr viel, hatte zahlreiche Häuser in Europa und den USA und ein Netzwerk von Freunden, die ihr Leben begleiteten, denn von ihrer engsten Familie war bis auf den Stiefsohn aus der vierten Ehe, den sie wie einen eigenen Sohn behandelte, niemand übrig.
In ihrer sorgfältig recherchierten Biografie beschreibt die Autorin ein Frauenleben vor dem Hintergrund von zwei Weltkriegen, einer Revolution, Wirtschaftskrisen und verschiedenen gesellschaftlichen Umbrüchen. Allene musste immer wieder Verluste hinnehmen, verlor die Menschen, die ihr nahestanden, aber sie gab nie auf. Sie ging unbeirrbar ihren Weg und besaß den Mut und die Kraft, immer wieder neu anzufangen. Sie hat ihr Motto “Courage all the time“ tatsächlich gelebt. Allene schaute niemals zurück, immer nur nach vorn und sprach nie über Trauer und Schmerz. Die Autorin hat über diese ungewöhnliche Frau keine trockene Abhandlung , sondern eine sehr lebendige, gut geschriebene Biografie verfasst, die zugleich ein Abriss der Geschichte des ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist. Ich spreche dafür eine unbedingte Empfehlung aus.




