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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von privatkino:

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Herzbruchgefahr!

Worum es in dem Buch geht, dass war mir auf den ersten Blick nicht wirklich klar und auf den zweiten Blick wusste ich es ebenso wenig.
Drew lebt im Krankenhaus, wenn man als Leser erst ganz langsam erfährt, wie es dazu kam, so begleitet man ihn zu Beginn einfach, wie er sich seinen Alltag gestaltet.

Er hilft in der Cafeteria aus, hat gute Freunde auf der Kinderstation und auch mit den Pflegern/Ärzten kommt er gut klar – solange er nicht zu viel von sich erzählt, aber die Menschen fragen meist sowieso nicht wirklich nach.
Allerdings wird er beobachtet – Der Tod ist auf seinen Fersen, einmal konnte er ihr entwischen, ein zweites Mal, so glaubt er, wird das Glück nicht auf seiner Seite sein.

Als der Tod in der Geschichte auftauchte, hatte ich kurz die „Befürchtung“, dass sich das Ganze in eine Fantasiegeschichte verwandelt, aber es geht auf eine andere Ebene, bleibt absolut realistisch und klar ist ja auch irgendwie, im Krankenhaus hat der Tod viel zu tun, gehört irgendwie dazu. Es mag auf den ersten Blick absurd wirken, aber es passt in Drews Gedankenwelt die er sich aufgebaut hat.

Aus seiner Akzeptanz der Situation wird er erst gerissen, als Rusty ins Krankenhaus eingeliefert wird. Der Junge wurde angezündet.
Drew fühlt sich dem Jungen hingezogen, obwohl sich nicht sagen lässt wieso, es gibt manchmal einfach eine besondere Verbindung zwischen zwei Menschen, die sich nicht erklären lässt. Diesen Zauber konnte ich als Leser spüren, zuerst nur aus der Distanz, konnte ich mich nicht wirklich den Gefühlen hingeben, aber mit jeder Seite kommt man den Beiden näher und doch, ein wenig zerbricht die Geschichte für mich an der Nebengeschichte: Die Freundschaft von Drew zu Lexi und Trevor, die auf der Kinderstation liegen.

Wartet mal. Zerbrechen ist irgendwie das falsche Wort.
Es ist eher so, die Geschichte rund um die Freundschaft hat mein Herz tiefer berührt, als die Geschichte um Drew und Rusty.

Nein wartet.
Die Geschichte um Drew und Rusty ist großartig. Die Geschichte um Lexi und Trevor ist herzzerreißend.
Letztlich hat mich die Geschichte von Drew, mit Lexi, Trevor und Rusty in einen Scherbenhaufen verwandelt.

Ganz ehrlich, damit hatte ich nicht gerechnet – nicht mit dem Gefühlshammer, der auf mein Herz einprügelt.
Als ich circa auf Seite 150 war, dachte ich mir, naja, wenn man jetzt ein nettes Ende hinschreibt, war es eine wirklich tolle Geschichte – aber da lag noch die Hälfte vom Buch ungelesen vor mir. Eigentlich war ich schon sehr pessimistisch, weil ich befürchtete, der Autor würde einfach nur noch irgendwas schreiben, damit die Seiten gefüllt sind, aber verdammt nochmal, was der Autor wirklich abgeliefert hat, dass lässt sich nicht wirklich in Worte fassen.

Die Geschichte hält so viel mehr bereit, wie man auf den ersten Blick sehen kann.
Es geht um den Tod, der allgegenwärtig ist und doch manchmal in den Hintergrund gerät, bis er wieder mit einem lauten Knall die Bühne betritt.
Es geht um das Leben, wie schwer es manchmal ist und mit welcher Leichtigkeit es einen dann doch wieder umspielt.

Das Buch enthält zusätzlich eine 32-seitige Graphic Novel, die zwischen die Kapitel eingestreut wurde. Nette Idee, besonders weil Drew diese Geschichte zeichnet – funktioniert für mich allerdings nicht ganz, weil ich, zugegeben, dem nicht ganz folgen konnte.

Aber wisst ihr was? Es ist sowas von egal, ob diese Graphic Novel funktioniert oder nicht, die Geschichte funktioniert!
Manchmal kommen mir diese Bücher unter, die ich kurz weglegen muss, weil ich deutlich spüren kann, wie mein Herz zerbricht.
Und die ich schnell wieder in die Hand nehmen muss, weil ich zwar weiß, dass es mir mein Herz brechen wird, aber es nur zwischen den Zeilen wieder heilen kann.

Drei einfach Worte zum Schluss: Lest dieses Buch!!

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Rezensionen von Gaby 2707:

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Viele Blicke zurück

Frida Paulsen bereitet sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, als sie ein Anruf ihrer Mutter erreicht. Ihr Vater wurde brutal zusammengeschlagen und liegt im Krankenhaus im Koma. Obwohl sie nichts in ihre alte Heimat zieht, muss sie ihrer Mutter beistehen. Da kommen die Erinnerungen an die Jugend zurück.

Ihre beste Freundin Marit, damals 14 Jahre alt, wurde in Deichgraben in einem alten Schuppen am Totenweg ermordet; ihr Mörder nie überführt. Aber Frida hat dem damals ermittelnden Kommissar Bjarne Haverkorn nicht alles erzählt. Nun treffen sie hier wieder aufeinander. Haverkorn, der seinen ersten Fall als leitender Ermittler nie hat abschließen können, hadert noch immer damit, dass genau dieser Fall ihn an seinem Fortkommen gehindert hat.

Der intensive, mitreißende, trotzdem leicht zu lesende Schreib- und Erzählstil von Romy Fölck hat es mir sehr schwer gemacht, den Krimi immer mal wieder aus der Hand zu legen. Ich bin schnell mittendrin in der etwas düsteren Gemeinschaft der kleinen Gemeinde Deichgraben in der Elbmarsch und lerne die kleinen Geheimnise, die jeder mit sich trägt, kennen.
Die 31-jährige Frida ist mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie etwas verschlossen wirkt. Ich bewundere sie, wie sie die Geschäfte des Apfelhofes in die Hand nimmt um ihren Heimathof zu retten. Durch sie und ihre Gedanken, die immer wieder in die Vergangenheit wandern, lerne ich einige Personen des Dorfes noch näher und besser kennen. Wobei ich alle Handelnden sehr gut ausgearbeitet und menschlich gut dargestellt und für mich vorstellbar empfinde.
Mit dem wortkargen, eigenbrödlerischen Bjarne hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, die sich aber schnell gelegt haben. Er ist ein, wie ich es empfinde, sehr einfühlsamer Mann, der sich an seinen privaten Problemen, die er übrigens schnellstens lösen sollte, aufreibt.
Der Spannungsbogen wird von Anfang an sehr hoch gespannt und hält sich, auch wenn es mal etwas ruhiger zugeht, sehr gut bis zum Schluss. Obwohl Bjarne wegen des Überfalls auf Fridtjof Paulsen in der Elbmarsch ist, zielt doch alles auch auf den Cold Case von vor 20 Jahren zurück. Ich bekomme immer wieder Informationen, die mich auf falsche Wege leiten. Eine weitere Leiche taucht auf, die wieder in eine andere Richtung weist. Ich hatte selten so viele Fragen, die sich schlussendlich alle nach und nach aufgelöst und zu meiner Zufriedenheit geklärt haben.
Obwohl die Landschaft und die Umgebung keine sehr goße Rolle spielen, habe ich die vielen Apfelbäume auf den verschiedenen Höfen vor Augen und den Duft der Äpfel in der Nase.

Ich habe einen spannenden, interessanten Krimi lesen dürfen, bei dem mich einige Wendungen immer wieder verwirrt haben. 3 Fälle konnten gelöst werden und ich habe fleißig mit rätseln und spekulieren können.
Und nachdem ich die LP zum nächsten Fall habe lesen können, bin ich schon voll gespannter Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit von Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen.

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Rezensionen von simone.h1:

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Distanz

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente von Peter Bognanni

Tess ist 17 Jahre alt, Scheidungskind und in ihrer alternativen Schule nicht wirklich integriert. Doch sie hat Jonah, einen Jungen, den sie ein einziges Mal auf einer Party getroffen hat und mit dem sich über Social Media und Distanz eine Art Beziehung entwickelt hat. Doch dann begeht Jonah Selbstmord und Tess kann mit ihrem Leben nichts mehr anfangen.

Sie schmeißt die Schule, zieht zu ihrem Vater und verkriecht sich. Bis Daniel, Jonahs Mitbewohner plötzlich Kontakt zu ihr aufnimmt...

Dieses Buch beschäftigt sich in erster Linie mit Trauer und Abschied. Dazu kommt jedoch die Thematik von Fernbeziehungen im Internetzeitalter. Genau das verhilft dem Buch auch dazu nicht allzu deprimierend und traurig zu sein, weil es einfach auch gut zeigt, dass das Leben weitergehen muss!

Die Sprache ist sehr modern und sehr passend für die jungen Protagonisten. Diejenigen Teile, die in Kurznachrichten, Mails oder Postings geschrieben sind, lockern diesen Roman ungemein auf und haben diesen für mich ganz besonders gemacht! Alles in allem erinnert mich dieses Buch sehr an den Stil von John Green, was jedenfalls als Kompliment verstanden werden darf!

Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich würde mich sehr freuen noch mehr von diesem Autor zu lesen!

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Distanz

Rezensionen von anushka:

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Weltkriegsgeschichte mit etwas anderem Ansatz

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente von Peter Bognanni

Normandie, Frankreich, 1944: Franz Schneider sollte Teil einer Gegenoffensive werden. Stattdessen sitzt er im Sand und wartet auf seinen Abtransport. Als Kriegsgefangener der Amerikaner. Rund 70 Jahre später geht er mit seinem Enkel auf Spurensuche. Zusammen besuchen sie die alten Stätten der Kriegsgefangenschaft in den USA und langsam erzählt Franz die wahre Geschichte, wie er einen seiner Finger verlor.

Auch befasst er sich endlich mit seiner Tochter, die nun selbst im hohen Alter ist und die ihren Vater nicht in guter Erinnerung hat.

"Ein mögliches Leben" hat zwei Hauptthemen. Einerseits geht es um Familien, die Beziehungen untereinander und das Erbe von einer Generation zur nächsten. Jede der vier Generationen der Familie hat ihre eigenen Themen und Probleme im Beziehungsbereich, die meiner Meinung nach nicht zwangsläufig auf den zweiten Weltkrieg zurückzuführen sind, sondern die jede Familie auch mit anderem Hintergrund treffen könnte. Welcher Mensch leidet nicht irgendwo unter den Unzulänglichkeiten der eigenen Eltern. Diese Geschichte zeigt lediglich, wie die einzelnen Figuren geprägt sind von den Verhaltensweisen und Problemen der vorherigen Generationen.
Das zweite Hauptthema des Buches ist die Kriegsgefangenschaft deutscher Soldaten in den USA. Das ist für mich der spannendere Teil, denn mir war nie bewusst, dass die Gefangenen wirklich nach Amerika verschifft wurden. Und auch nicht, dass viele Gefangene auch da noch von Hitlers kurz bevorstehendem Sieg überzeugt waren. Zusammenstöße mit nicht linientreuen Kameraden sind vorprogrammiert. Und so wird die Gefangenschaft zum Albtraum, obwohl es den deutschen Soldaten bei den Amerikanern teilweise erheblich besser geht als an der deutschen Front.
Franz bleibt die ganze Zeit eine zwiespältige Figur, aber dadurch immer besonders glaubwürdig. Martin ergänzt ihn gut, wenn auch meist nur als Nebendarsteller. Erzählt wird die Geschichte in drei großen Abschnitten. Zunächst verfolgt man die Reise durch Amerika und was diese an Erinnerungen aufdeckt. Anschließend rollt Franz' Tochter die weiteren Ereignisse mit Hilfe von alten Dokumenten auf. Und schließlich füllt eine Rückblende in die 1940er die Lücken. Mich hat lediglich der Sprung zwischen der Reise und der Tochter gestört, da er sehr abrupt war.

Insgesamt habe ich die in vielen Rezensionen angedeutete Auswirkung der Geschichte auf die familiären Beziehungen so nicht gefunden. Die Familiengeschichte hätte meiner Meinung nach vor jeder Kulisse stattfinden können. Der historische Teil selbst hat mich aber sehr gefesselt und mir noch einmal einen neuen Blickwinkel auf ein viel behandeltes Thema ermöglicht. Hier habe ich richtiggehend mitgefiebert. Man merkt die intensive Recherche und noch mehr Eindruck macht die Geschichte durch die Tatsache, dass sie auf Zeitzeugenberichten aufbaut. Franz' Alter macht auch deutlich, dass es diese bald nicht mehr geben wird. Für mich ein insgesamt gelungenes Buch.

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Distanz

Rezensionen von Rebecca1493:

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Weitesgehend überzeugender Abschluss

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts von Sophie Jordan

Die gelbe Blüte mit dem in der Mitte befindlichen Schwert gefällt mir vor allem wegen des schwarzen Hintergrund besonders gut. Dadurch wird das Cover zu einem richtigen Hingucker und steht gleichzeitig in enger Verbindung zum ersten Band der Reihe.

Der erste Teil rund um Fowler und Luna endete mit einem wirklich sehr fiesen Cliffhanger, am liebsten hätte ich direkt erfahren wie die Geschichte weitergehen wird.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den zweiten Teil endlich beginnen konnte.

Leider konnte ich mich nur noch sehr, sehr bruchstückhaft an den ersten Band erinnern, sodass ich noch einmal kurz das Ende der vorherigen Geschichte anlesen musste, um ohne Probleme einsteigen zu können. Der zeitliche Abstand von knapp einem Jahr zwischen den beiden Büchern war doch ein wenig zu lang, um bei einer so unvermittelt beginnenden Geschichte einsteigen zu können.

Auch dieses Mal gefiel mir der Schreibstil außerordentlich gut. Ich konnte der Erzählung nach Startschwierigkeiten bestens folgen und einmal abgesehen vom doch eher überstürzten Ende, war zu jeder Zeit Spannung gegeben.

Wiederum wurden sowohl Lunas als auch Fowlers Sicht der Dinge geschildert, weshalb der Roman und die Gefühle und Absichten der beiden Hauptprotagonisten für mich deutlich besser verständlich waren.

Allerdings war kam für mich das Ende doch etwas zu unvermittelt und konnte den Zweiteiler leider nicht komplett abrunden. Wirklich schade, da Band 1 ein Highlight in meinem letzten Lesejahr gewesen war. Nichtdestotrotz kann ich die Buchreihe allen Fantasyfans empfehlen!

Fazit: Über weite Strecken überzeugender Abschluss!

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Weitesgehend überzeugender Abschluss

Rezensionen von yellowdog:

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Generationsübergreifende Familiengeschichte

Die Vergessenen von Ellen Sandberg



Was die Krimiautorin mit „Die Vergessenen“ vorgelegt hat, ist eine aufregende und bemerkenswerte Familiengeschichte, die generationsübergreifend und mit Krimielementen angelegt ist. Dabei geht die Handlung bis ins Jahr 1944 zurück und beleuchtet ein beschämendes Stück deutsche Geschichte, bei der die Leidtragenden Kinder und Hilflose waren.

Das Buch versammelt Schicksale von Menschen, die alle durch die Ereignisse der Jahrzehnte zurückliegenden Vergangenheit geprägt und auch belastet sind.
Es gibt den Plot um 1944 mit der Krankenschwester Kathrin, die in einem Pflegeheim arbeitet. In der Gegenwart sind es zwei Protagonisten, der verdeckt arbeitende Detektiv Manoli und die Journalistin Vera. Beide recherchieren und ihre Anliegen sind eng miteinander verbunden. Durch die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge erhält der Plot eine dichte Konsistenz, die wirklich bemerkenswert ist.

Die Autorin nutzt die Vorteile einer routinierten Schreibweise ohne dabei auf Emotionalität und Sensibilität zu verzichten. Diese Schreibweise ist mir sehr willkommen, so werden die Figuren in einer angemessenen Tiefe charakterisiert.
Als Leser werden mir die Figuren wichtig, die alle nicht perfekt sind und die unter der Situation leiden.

Man merkt auch, wie wichtig der Autorin der Stoff war.
Das Resultat ist ein sehr lesenswerter, emotional packender Roman voller innerer Spannung.

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Generationsübergreifende Familiengeschichte

Rezensionen von Gaby 2707:

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Mord auf der Weide

Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Auf einer Weide in Söderbrock in der norddeutschen Provinz wird ein Mann gefunden, zu Tode getrampelt durch den kleinen normalerweise harmlosen Dexterbulle Oblivion "Olli". Nach und nach stellt sich heraus, dass der tote Bankdirektor Kurt Westermann ein Doppelleben geführt hat und dass seine Geschäfte sich nicht nur auf die Bank bezogen, sondern er auch mit Hinterziehung und Geldwäsche zu tun hatten.

Ausserdem war er der holden brünetten Weiblichkeit mehr als zugetan.
Für die Kommissare Petersen und Hansen stellt sich eine schwierige Aufgabe. Viele Verdächtige aber kein Motiv. Hier ist Kleinstarbeit gefragt.

Für mich ist es das erste Zusammentreffen mit den Kommissaren Piet Petersen, der die Gedanken an seine getötete Frau nicht abstellen kann und Holger Hansen, der einfach zu gut ist für diese Welt. Die Beiden gefallen mir sehr gut, haben sie doch im Gegensatz zu vielen anderen Ermittlern derzeit ein ganz normales privates Leben, wobei Petersen immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit mit dem Anlitz und dem Lachen seiner Frau kämpft. Bei diesen Beiden handelt es um die absoluten Hauptpersonen in dieser Geschichte. Die anderen Handelnden finde ich zum Teil sehr interessant. Sie bleiben für mich allerdings etwas blass und unausgereift zurück.

Die Geschichte spielt in der norddeutschen Provinz. Ich würde diesen Krimi aber nicht als Regionalkrimi einstufen, da man von Land und Leuten nicht viel mitbekommt, ausser den Stellen, an denen die Kommissare ihre Ermittlungen ausführen.
Interessant waren für mich die Ausflüge in die Kunstszene. Die von Alsleben hergestellten Exponate hatte ich direkt vor Augen.

Fazit:
Ein leichter Krimi mit zwei Ermittlern mit viel Potential und einem spannenden Plot, der mich aber wegen des unausgereiften Endes etwas enttäuscht zurück gelassen hat.

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Generationsübergreifende Familiengeschichte

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Eine berührende 'Geschichte

All die Jahre von J. Courtney Sullivan

Inhalt:

Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester aus Irland nach Amerika auswandert, um ihrem Verlobten zu folgen und Theresa eine Ausbildung zu ermöglichen. Doch Theresa wird schwanger, und Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Fünfzig Jahre später hat Nora vier erwachsene Kinder: John, Bridget, Brian und Patrick, ihren Ältesten, der Nora beständig Sorgen bereitet und trotzdem ihr Liebling ist.

Theresa lebt als Nonne in einem Kloster, als Patricks Tod die Schwestern nach Jahrzehnten des Schweigens wieder zusammenführt – und sie zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ihr Leben für immer verändert hat.

Meine Meinung:

Auf den ersten paar Seiten hatte ich doch so meine Schwierigkeiten in den Roman hinein zu finden. Danach konnte ich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen.
Diese Geschichte handelt von einer Familie, in der Schweigen und Verdrängen ganz groß geschrieben wird. Zwei Schwestern, die von Irland nach Amerika reisten um dort das Glück zu finden. Jede Figur hat ihre Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen. Die Charaktere sind alle sehr schön beschrieben, realistisch, menschlich und detailliert. Die Entwicklung der einzelnen Personen lässt sich super nachvollziehen und beobachten. Der tiefgründige Erzählstil lässt einen dabei tief in die Story eintauchen und alles hautnah miterleben.
Man durchläuft hier ein auf und ab der Gefühle. An manchen Stellen ist man emotional berührt, an anderen total aufgewühlt und bei einigen kann man wiederum nur mit dem Kopf schütteln.
Viele spannende und aktuelle Themen hat die Autorin geschickt in die Geschichte eingebunden, darunter zum Beispiel, Homosexualität, Glaube, eine junge Mutterschaft und Alkoholismus.
Sehr interessant fand ich die Zeitsprünge. Ein Teil der Kapitel spielt 2009 und ein anderer beginnt 1957 und arbeitet die Vergangenheit auf. Auch sehr gelungen fand ich, das aus Sicht beider Schwestern erzählt wird. So fällt es einem noch leichter, sich in die jeweilige Person hineinzuversetzen und man bekommt noch tiefere Einblicke in ihr Seelenleben.
Der Schreibsil ist auch sehr angenehm zu lesen.
Das Cover gefällt mir persöhnlich eher weniger, aber es kommt mir auch mehr auf den Inhalt an, und der stimmt hier absolut. J. Courtney Sullivan ist es hier gelungen mich absolut zu fesseln. Eine tolle Geschichte über zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Immer wieder stellt man sich Fragen und fiebert der Antwort in den nächsten Kapiteln regelrecht entgegen.
Einige Fragen bleiben offen, was der Story aber keinen Abbruch tut. Es passt einfach zu den Schwestern und deren Geschichte. Ein wirklich sehr berührender und emotional aufwühlender Roman, über Schweigen und Verdrängen, Liebe und Zusammenhalt.

Fazit:

Ein Buch das man nicht verpassen sollte. Hier kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben.

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Eine berührende 'Geschichte

Rezensionen von Vicky:

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Das Ende führt zum Anfang.

All die Jahre von J. Courtney Sullivan


Das Buchcover ist nett gestaltet, lässt mich aber eher an ein Jugendbuch denken. Die Farben, die Texte und die Figur sind toll aufeinander abgestimmt. Alles in allem gefällt es mir gut und ich finde es ansprechend.

'Feuer der Rebellion' ist bereits der dritte Teil der 'Geheimnis der Götter'-Reihe von Saskia Louis.

In 'Über dieses E-Book' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte holen. Das Buch selbst ist in einen Prolog, neunzehn Kapitel und einen Epilog aufgeteilt. Die Karte am Anfang über Bistaye und Asavez hat mir sehr geholfen um mich leichter zu Recht zu finden! Ich finde es immer super wenn bei 'erdachten' Welten Karten im jeweiligen Buch enthalten sind - das erleichtert es einem als Leser die Welt, die die AutorInnen, erschaffen einfacher zu verstehen und alles besser zu begreifen.

Der Einstieg war spannend und man war sofort wieder in der Welt von Saskia Louis gefangen! Jedes Kapitel beginnt mit einer Regel bzw. Schriftprotokoll - das finde ich eine nette Idee und verleiten einen dazu alle möglichen Theorien aufzustellen! Der Schreibstil ist wieder locker leicht - wie man es von Saskia Louis bereits von anderen Büchern gewöhnt ist. Auch der bekannte Humor und Charme bleiben nicht auf der Strecke.

Einziges Manko, wenn man es denn so nennen kann :-), ist - wie bereits bei den vorherigen Teilen - das Ende, denn DAS ist absolut fies und lässt mich den nächsten Teil SOFORT herbei wünschen! Die Leseprobe ist dieser Ungeduld wieder einmal nicht unbedingt zuträglich :-)

Fazit: Fantastischer dritter Band der ‘Geheimnis der Götter‘-Tetralogie von Saskia Louis. Wer also Lust auf Fantasy, Abenteuer, Humor und ein bisschen Liebe hat kann hier definitiv nichts falsch machen und sollte es sich auch nicht entgehen lassen!

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Eine berührende 'Geschichte

Rezensionen von LadyIceTea:

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Ein schöner Jugendroman mit wichtigem Thema

Mut ist der Anfang vom Glück von Heike Karen Gürtler

Kim weiß nicht so ganz was mit ihr los ist. In ihr tobt täglich ein unheimliches Chaos an Gefühlen. Woran liegt es, dass sie noch keinen Jungen gefunden hat, der die Schmetterlinge in ihr weckt? Und warum scheinen die Schmetterlinge in ihr Saltos zu fliegen, wenn ihre neue Mitschülerin Ella sie anlächelt? Könnte es sein, dass sie auf Mädchen steht? Was würden ihre Eltern dazu sagen und ihre Freunde? Kimm muss eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird.

"Mut ist der Anfang vom Glück" von Heike Karen Gürtler ist ein Jugendroman voller Gefühl, Sympathie und gutem Inhalt. Der Schreibstil ist dem Jugendgenre entsprechend und sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Mir hat es gut gefallen, wie scheinbar jede der Figuren ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und damit unterschiedlich umgeht. So wie es auch im echten Leben ist.
Die Geschichte ist ein wenig vorhersehbar, was aber keinen Unterschied macht. Denn der Grundgedanke und die Umsetzung sind einfach gut.
Die Geschichte baut sich schön und mit vielen unterschiedlichen Gefühlen auf und läuft dann in eine Achterbahnfahrt über. Angst wird von Liebe abgelöst und Zweifel von Freundschaft. Der Leser kann toll miterleben, wie sich das Leben als Teenager ändert und wie der Umgang mit einer homosexuellen Beziehung sein sollte. Dieses Buch zeigt die Ängste die damit einhergehen, die Sorgen die sich entwickeln und wie sich alles ändert, wenn der Mut plötzlich ausreicht.
Mir hat das Buch gut gefallen!

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Ein schöner Jugendroman mit wichtigem Thema