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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von niknak:

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Eine Vampirgeschichte der etwas anderen Art

Bloodspell - Es lebe die Nacht! von Norma Feye

Inhalt:
Viva Auldwin ist eine weltbekannte Modedesignerin, die am Höhepunkt ihrer Kariere steht. Sie hat jedoch ein großes Geheimnis, das nie jemand heraus finden darf. Ronan Maynard ist Anwalt und sollte eigentlich nur ein One-Night-Stand für Viva werden. Es kommt anders, als erwartet und Ronan und Viva entwickeln Gefühle füreinander.

Doch das Geheimnis von Viva und die Dämonen ihrer Vergangenheit stehen zwischen ihnen. Kann ihre junge Beziehung dies überstehen? Oder ist sie schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Mein Kommentar:
Die Autorin hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln.

Das Buch spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit von Viva. Die Übergänge sind nur durch einen neuen Absatz gekennzeichnet und dadurch nicht sehr auffällig. Dies sorgt dafür, dass es manchmal nicht sehr offensichtlich ist, auf welchem Zeitstrang sich die Handlung gerade befindet. Es dauerte eine Zeit, bis ich verstanden hatte, was der Handlungsstrang in der Vergangenheit bedeutet.

Am Anfang zog sich das Buch ziemlich in die Länge. Die Handlung kam irgendwie nicht wirklich in Gang. Im weiteren Verlauf der Handlung waren einige spannende Elemente vorgekommen. Dies war, meiner Meinung nach, jedoch sehr gekünstelt, so als wollte die Autorin unbedingt den Plot spannender machen, indem sie eine solche Wendung einbaut. Schade.

Viva Auldwin ist mit ihrem Modelabel "Viva la Noche" berühmt geworden. Doch der gesamte Rum macht es ihr nicht immer so leicht, ihr Geheimnis zu bewahren. Sie ist ein Vampir. Sie wurde 1712 in Wien als Genoveva Leitner geboren. Ein paar Jahre später wurde sie von einem Mann in einen Vampir verwandelt.

Die Nebencharaktere sind sehr oberflächlich und nicht gut ausgearbeitet. Wenn man sie einfach weggelassen hätte, hätte es auch keine Auswirkung auf die Handlung gehabt. Die beiden Hauptcharaktere sind besser ausgearbeitet, wobei man aber von Ronan auch nicht sehr viel erfährt.

Mein Fazit:
Das Buch konnte mich nicht sehr überzeugen. Die Charaktere sind mir zu wenig gut ausgearbeitet und einige Wendungen waren mir zu gekünstelt. Die Autorin hätte mehr aus dem Buch machen können.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Eine Vampirgeschichte der etwas anderen Art

Rezensionen von buchina:

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Runder Abschluss

Die Geschichte des verlorenen Kindes - Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4) von Elena Ferrante

Dies ist nun der letzte Teil der neapolitanischen Saga. Ein letztes Mal über Elena und Lila zu lesen, machte mich doch wehmütig. Nach drei intensiven Bänden sind die beiden Freundinnen mir doch ans Herz gewachsen, obwohl beide nicht ganz einfach sind.
Nun im vierten Band machen beide Frauen noch mal eine Entwicklung durch und vor allem Elena scheint endlich unabhängig von Lila zu werden.

Bei Männern scheint sie aber wieder kein Glück zu haben. Sie lässt sich von Nino täuschen, für den sie Mann und Kinder aufgegeben hat. Aber selbst die Warnung von Lila schlägt sie in den Wind. In dieser Hinsicht ist Elena wirklich naiv und/oder blind vor Liebe. Lila dagegen konzentriert sich auf ihre Kariere und ist erfolgreich. Aber mit dem Erfolg kommt es auch zu Machtkämpfen mit der Mafia.
Auch in ihrem letzten Teil zeichnet Ferrante ein komplexes Bild Italiens mit seiner patriarchischen Gesellschaft, in dem man als Frau kämpfen muss, um aus den durch Geschlecht und Herkunft bestimmten Zwängen herauszubrechen. Die beiden Protagonistinnen haben unterschiedliche Wege gefunden ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das lag zum Einen an ihren sehr unterschiedlichen Charakteren und zum Anderen an ihrer unterschiedlichen Ausgangslage. Trotz der Unterschiede ist ihr Band der Freundschaft auch über Jahrzehnte nicht zerrissen. Auch wenn für mich diese Freundschaft immer merkwürdig war, nicht gleichberechtigt, freute ich mich wenn sich die beiden Frauen annäherten und litt mit ihnen als sie sich entfernten.
Neben diesem auf und ab der Freundschaft und dem Leben der Frauen gefiel mir, dass Ferrante immer wieder näher auf die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe in Italien einging. Dabei war sie nicht plakativ, sondern webte die Informationen sehr gut in die Leben der Protagonisten ein. Dennoch die größte Stärke auch in diesem Band sind die Charaktere, die Ferrante mit viel Liebe zum Detail zeichnet. Sie sind nicht immer sympathisch, aber für mich sehr real und menschlich.
Für mich bildet der letzte Band einen runden Abschluss, auch wenn es die Autorin wieder geschafft hat mich zu überraschen. Elena und Lila werde ich so schnell nicht vergessen.

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Runder Abschluss

Rezensionen von Nepomurks:

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

Für mich war „Sleeping Beauties“ das 2. Buch von Stephen King, welches ich gelesen habe (wobei man wohl erwähnen muss, dass hier neben dem Senior auch sein Sohn Owen King mitgeschrieben hat). Ich bin also grundsätzlich kein großer „Stephen-King-Fan“, fand aber den Klappentext ziemlich spannend.

Alle Frauen dieser Welt schlafen mehr oder weniger zeitgleich ein und werden von weißem Gespinst, das später einem Kokon ähnelt, umsponnen.. Inhaltlich habe ich also mit recht viel Gruselstimmung gerechnet..
Man kommt auch gleich gut in die Story hinein, wobei die Schauplätze und Protagonisten zahlreich sind und man ein wenig den Überblick behalten muss. Die Verläufe wirkten auf mich dann allerdings schon nach kurzer Lesezeit teils unsinnig und oftmals wenig authentisch oder logisch. Ich fand den Plot zwar stellenweise sehr spannend, aber es gab extreme Längen. Manche Szene hätte das Autoren-Duo sich meiner Meinung nach schlicht schenken können. Sprachlich ist das Buch flüssig zu lesen, aber ich war letztlich froh, als ich am Ende angelangt war – und das trotz aller (teils subtiler) Spannung. Ich weiß ja, dass so manches Buch von Stephen King umfangreicher ausfällt, doch hier hätte ich mir etwas weniger ausschweifende Beschreibungen und Aufzählungen gewünscht..
Ich finde, man kann das Buch durchaus lesen. Aber ich würde es nicht unbedingt als „absolute Lese-Empfehlung“ betiteln. Wegen einiger Szenen und Kapitel mit gutem Nervenkitzel gebe ich noch 3 Sterne für den Roman, mehr ist aber von meiner Seite leider auch nicht drin..

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von S.:

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Raffinierter Thriller

Sleeping Beauties von Stephen King; Owen King

Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn im Prolog das Buchende vorweggenommen wird. Dieses Manko wird in „Hangman“ mehr als wettgemacht. Unglaublich spannend wird die Jagd nach dem Initiator bizarrer Morde in London und New York beschrieben. Warum sind es immer zwei Tote, einer mit „Köder“, der andere mit „Puppe“ tätowiert? Wer zieht die Fäden dieser Marionetten? Viele Täter, viele Opfer, viele falsche Spuren und die unglaublich engagierte Arbeit von der Hauptfigur, Emily Baxter, sind beschrieben.

Sehr sympathisch einige ihrer Mitstreiter, weniger hilfreich sture Vorgesetzte oder missgünstige Kollegen. Glaubhaft die familiären Probleme.
Wer einen Thriller erwartet, den er nicht so schnell wieder aus der Hand legen kann, wird hier bestens bedient.

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Spannend, aber stellenweise auch recht langatmig...

Rezensionen von Jasmin:

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Der Wortschatz von Vorpahl Elias

„Das Wort erwachte. Sein kleiner Buchstabe fühlte sich ganz taub an. Es zog die Decke zur Seite und streckte sich ein paar Mal bis die Müdigkeit aus seinen beiden Silben wich.“ (13)
Ein Buch, das so beginnt, entlockt mir als Leserin sofort ein „Awwww…“. Allerdings zeichnet sich dieses Buch nicht nur durch seine Niedlichkeit aus.

Bereits wenige Zeilen später wird vom Vater des Wortes ein ernsterer Ton angeschlagen. Die Geschichte über ein Wort, dass sich auf die Reise begibt um den eigenen Sinn zu finden, ist nicht nur ausgesprochen putzig, sondern auch tiefgründig und vorallem spannend.
Elias Vorpahl spielt mit seiner Leserschaft und verwickelt diese in eine Story, welche seinesgleichen sucht. Ich neige nicht zu spontanen Gefühlsausbrüchen, jedoch muss ich zugeben, dass ich noch nie ein Buch solcher Art gelesen habe und froh bin via einer Leserunde darauf gestoßen zu sein.
Nicht nur die große Story, sondern auch zahlreiche Details, tolle Charaktere und die wortgewandte(????) Sprache des Autors machen dieses Buch zu einem Glanzstück meiner Sammlung :D
Last but not least müssen noch die wunderschönen und ebenfalls detailreich gestalteten Illustrationen erwähnt werden. Sie sind nicht aufdringlich, aber unterstützend und es bereitet Freude, nach jedem Kapitel noch einmal zurück zu blättern um die Illustrationen erneut zu betrachten.
Dieses Buch gehört definitiv zu den Highlights des Jahres und das schon im Februar!
Nicht nur für Fantasy-Fans (Ich weiß wovon ich spreche ;))
Zum Abschluss noch mein persönliches Lieblingszitat aus dem Werk von Elias Vorpahl:
"Wenn ein Mensch dich zur rechten Zeit ausspricht. ist es wie Magie. Seine Worte bekommen einen tieferen Sinn. Jedes Wort birgt einen Schatz in sich. Wenn du im richtigen Moment ausgesprochen wirst, tritt dieser Schatz zum Vorschein." (129)

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Rezensionen von cosmea:

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Menschenschmuggel

Der Wortschatz von Vorpahl Elias

“In eisiger Nacht“ ist Tony Parsons vierter Kriminalroman in der Serie um den Ermittler Max Wolfe. Eines Tages wird die Polizei informiert, dass in Londons Chinatown ein verdächtiger Lastwagen geparkt ist. Die Polizei findet in dem Kühllaster die Leichen von elf erfrorenen Frauen. Eine zwölfte liegt im Sterben.

13 aufgefundene, überwiegend gefälschte Pässe deuten darauf hin, dass es eine weitere Frau gibt, die sich jedoch nicht im Kühlraum aufgehalten hat. Tom Wolfe setzt alles daran, den Tod der Frauen aufzuklären und die Verschwundene zu finden. Die Spuren führen in die Nähe von Calais, wo sich illegale Flüchtlinge aufhalten, die bereit sind, alles für eine Einreise nach Großbritannien zu riskieren. Max Wolfe hat es mit Menschenschmuggel und der Ausbeutung von Frauen in dubiosen Etablissements zu tun. Er selbst geht hohe Risiken ein, findet er doch lange keinen Anhaltspunkt, welcher kriminelle Clan hinter dem Verbrechen steht. Die Dinge eskalieren, es gibt weitere Tote – auch bei der Polizei -, bis Wolfe die Zusammenhänge durchschaut.

Der Roman erzählt spannend und temporeich eine Geschichte, die brandaktuell ist. Sein Ermittler ist ein sympathischer Protagonist, den man als Leser gern begleitet. Er ist alleinerziehender Vater von Scout, seiner 6jährigen Tochter und kümmert sich um sie und um den geliebten Familienhund Stan. Max fühlt sich zu seiner Kollegin Edie Wren hingezogen und muss sich irgendwie mit seiner strengen Chefin Whitestone arrangieren. Mir hat das Buch gut gefallen, und ich werde sicher auch die drei vorausgehenden Bände lesen.

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Rezensionen von jegelskerb?ger:

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Mitreißend

Olga von Bernhard Schlink

Cover

Schon das Cover hat mir gut gefallen. Ein Mädchen oder eine junge Frau steht auf einem Stein- steht sie vor einem Abgrund? Oder steht das Meer im Hintergrund für „neue Horizonte“? Ist das schon ein Vorrausgriff auf den Inhalt?

Inhalt und eigene Meinung

Ich habe bereits begeistert "Der Vorleser" aus Bernhard Schlinks Feder gelesen und war natürlich sehr gespannt, als ich von seinem neuen Roman Olga erfahren habe.

Bei diesem Roman handelt es sich um eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, es kommt Traurigkeit vor, aber auch Hoffnung, man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Olga, die Frau, dessen Namen auch das Buch trägt ist eine starke Frau, die mir wirklich sehr sympathisch war. Die Erzählung ihres Lebens ist in verschiedenen Abschnitten geteilt bzw. ausgestaltet: es gibt drei Teile (Erzählungen und Briefe). Die Sprache ist unglaublich faszinierend, fesselnd und mitreißend!
Zu Beginn startet das Buch mit Olgas Kindheit, die man nicht als normale oder typische Kindheit bezeichnen kann.
Eine weitere wichtige Rolle spielt Herbert.

Dieses Buch kann wirklich empfehlen!

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Mitreißend

Rezensionen von jegelskerb?ger:

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Sehr vielseitig!

Lied der Weite von Kent Haruf

Cover

Das Cover-Bild finde ich passend zum Inhalt gewählt! Ein einsames Haus fern von allen anderen. Ganz allein. Also genau wie das Haus der Brüder, bei denen das junge Mädchen unterkommt.

Inhalt und eigene Meinung

Besonders gut gefällt mir die Ausleuchtung der verschiedenen Geschichten und Charaktere.

Angefangen mit den beiden kleinen Jungs, die Ihre ersten Erfahrungen mit dem Tod und Sex machen, über Ihren Vater, der Lehrer ist und sich über einen Schüler ärgert. Die verschiedenen Geschichten sind um die Geschichte eines jungen Mädchens gebaut, die ungewollt Schwanger wird und von Ihren Eltern rausgeworfen wird. Ihre Lehrerin bietet Ihr Hilfe an, kann selbst aber nicht viel bewirken, so zieht das Mädchen schließlich raus aus der Stadt zu zwei älteren Herren. Besonders gut an den Konstellationen gefällt mir, dass sie doch alle verzweigt sind und die Wege der verschiedenen Personen immer auf die eine oder andere Weise kreuzen. Haruf ist definitiv einer meiner neuen Lieblingsautoren. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut.

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Sehr vielseitig!

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Viele Geheimnisse...

One of Us Is Lying von Karen M. McManus

Ein Toter, viele Geheimnisse und viele Verdächtige

5 völlig unterschiedliche Schüler müssen einen Nachmittag gemeinsam mit Nachsitzen verbringen. Simon, der eine Gossip-App betreibt und immer wieder die Geheimnisse seiner Mitschüler bösartig an die Öffentlichkeit zerrt und sich dadurch sicher nicht Freunde macht, Bronwyn, eine ausgezeichnete Schülerin und perfekte Tochter, Addy, eine Schönheit ohne wirkliche Persönlichkeit, Nate, der Außenseiter, der bereits mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist und Cooper, der allseits beliebte Sportler.

Bis zu diesem Nachmittag haben sie wenig miteinander zu tun. Aber jetzt werden ihre Leben grundlegend verändert: während des Nachsitzens bricht Simon zusammen, verstirbt wenig später. Ein allergischer Schock war die Ursache – allerdings: wo war sein eigener EpiPen? Wo waren die Pens der Schule? Wie kommt überhaupt Erdnussöl in einen Wasserbecher?

Rasch geraten die vier ins Visier der Polizei, werden zu Tatverdächtigen und natürlich verändert sich auch das Verhalten der Mitschüler sofort.

Auf den ersten Blick scheinen Bronwyn, Addy, Nate und Cooper allen gängigen Klischees zu entsprechen. Aber im Laufe der Geschichte lernt man sie gut kennen (und lieben). Die Autorin lässt alle vier Protagonisten im Wechsel ihre persönliche Sicht der Ereignisse erzählen. Dadurch entwickeln sie sich zu vielschichtigen Charakteren, die weit mehr sind, als man vorerst annehmen möchte! Dieser ständige Perspektivenwechsel ist nur zu Beginn verwirrend. Mit der Zeit unterscheidet man sie schon an der Ausdrucksweise – wirklich großartig gemacht von der Autorin!

Durch diese genaue Charakterisierung tritt zwischendurch sogar die Mördersuche in den Hintergrund - zu interessant sind die persönlichen Geschichten. Und eines wird schnell klar: jeder von ihnen hat ein schwerwiegendes Geheimnis. Und alle diese Geheimnisse waren dem Mordopfer bekannt.

Ich liebe Geschichten, die nicht vorhersehbar sind, wo man also nicht sofort weiß, wer der Täter ist. Gerade deshalb hat mir dieser Thriller so besonders gut gefallen – weil ich bis zum Schluss ziemlich ahnungslos war.
Karen McManus Stil ist flüssig und locker zu lesen, sie zeichnet detailliert die Entwicklung nach, die die Tatverdächtigen mitmachen und am Schluss überrascht sie den Leser mit der logischen und dramatischen Auflösung eines komplizierten Falles.

Zwar ist es ein Thriller für Jugendliche bzw. junge Erwachsene, aber auch ich (und ich bin schon weit über dieses Alter hinaus) fand die Lektüre interessant und fesselnd. Außerdem hab noch einiges über die komplizierten Lebenswelten von Jugendlichen erfahren.
Ein bemerkenswerter Debütroman, ein tolles Buch – unbedingt lesenswert!

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Viele Geheimnisse...

Rezensionen von spozal89:

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Ein Abenteuer auf der Suche nach sich selbst

One of Us Is Lying von Karen M. McManus

Vom Klappentext und auch von der Leseprobe habe ich mir einiges erhofft, doch leider hat mich das Buch mehr gelangweilt als berührt. Den Schreibstil der Autorin mochte ich nicht so recht und ich fand ihn an manchen Stellen zu derb bzw. Zu hochgestochen für ein Buch dieser jungen Zielgruppe.

Crow konnte ich zwar verstehen das sie mehr über sich selbst herausfinden will, aber so ganz überzeugt hat es mich letztendlich nicht.

Viel zu schnell wusste man eigentlich was Sache ist und ich fand es leider ein wenig zäh bis zum Ende zu lesen, auch wenn das Buch nur knapp 280 Seiten hat. Schön fand ich die Beschreibungen der verschiedenen Elisabeth-Inseln, vorallem weil ich mich zuvor noch nie wirklich mit diesen Insel beschäftigt habe.

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Viele Geheimnisse...