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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:

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Ziemlich vorhersehbar!

Alles über Heather

Ein kurzer Roman eines Meisters aus der Filmbranche.
Leicht und rasch zu lesen, der Spannungsbogen ist aber ziemlich vorhersehbar.
Nicht schlecht, geeignet für einen Sonntagnachmittag.
Aber große Gesellschaftskritik oder Spannung? Nun, auch bei großem Wohlwollem ist davon nicht viel erkennbar.
Der Filmhintergrund des Autors läßt den Schluss zu, dass er eigentlich ein Drehbuch oder ein Skript schreiben wollte.

Sollte er vielleicht auch, denn dies könnte er ziemlich gut. Romancier ist er aber keiner.

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Ziemlich vorhersehbar!

Rezensionen von Nepomurks:

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Gutes Buch für Theorie und Praxis!

Das große Faszien-Yoga Buch von Daniela Meinl

Daniela Meinl ist seit vielen Jahren Yoga- und Pilates-Lehrerin und hat sich in letzter Zeit zudem noch auf dem Gebiet des Faszien Yoga weitergebildet. Mit ihrem aktuellen Buch „Das grosse Faszien-Yoga-Buch“ gibt sie nun, wie ich finde, einen sehr umfassenden Überblick über die theoretischen und wissenschaftlichen Ansätze der Faszien, sowie über die verschiedenen praktischen Möglichkeiten des Faszien-Trainings und der Sensibilisierung.

Abgesehen von einigen teils stark spirituell geprägten Schilderungen (die mir persönlich überhaupt nicht liegen), ist das Buch sehr detailliert und informativ. Ich habe viele Rückschlüsse aus den theoretischen Themen (z.B. Aufbau, Schichten-Modell, Aufgaben, Eigenschaften, etc.) ziehen können und fand auch die Ausführungen sehr hilfreich, die sich den verschiedenen Yoga-Richtungen und Stilen widmen. Zum Beispiel wird noch einmal kurz die Herkunft, Art und Intention der jeweiligen Yoga-Arten (Hatha-, Raja-, Jnana-, Karma- und Bhatki-Yoga) erläutert. Insbesondere der Bezug der „Linien“ (anatomische Zug-Kraft-Linien) und myofaszialen Meridiane (Leitbahnen) werden sehr gut dargestellt und erklärt. Hierzu gibt es im Buch auch durchlaufend detaillierte Bebilderungen, die sehr strukturiert und gut verständlich sind. Weitere Themen sind zudem noch die faszialgerechte Ernährung (welche Lebensmittel oder „Vitamine“ (etc.) unterstützen die Faszien und halten sie ggf. geschmeidig) und eine grundlegende Übersicht über die verschiedenen Bindegewebsarten und -schichten. Danach kommt man zum praktisch ausgelegten Teil des Buches.
Der Praxis-Teil ist meines Erachtens ziemlich gut gestaltet und intuitiv aufgebaut. Inhaltlich werden die Bereiche fasziales Dehnen (überwiegend ohne Hilfsmittel) und myofasziale Selbstmassage (mit Hilfsmitteln wie Rolle, Ball und Saugnäpfen), sensorisches Verfeinern (Körperwahrnehmung), der innere Faszienschlauch mit starker Mitte (Atmungsweisen, Beckenboden) abgedeckt und behandelt. In diesem Teil des Buches gibt es auch viele hilfreiche Fotos und Darstellungen zur genauen Erläuterung der Inhalte oder Übungen. Auch die beschriebenen Anleitungen sind meiner Meinung nach ziemlich ausführlich, verständlich und gut umsetzbar. Wenn man ein klein wenig Vorerfahrung im Yoga hat, dürfte die Schwierigkeit der Übungen und Asanas kein Problem darstellen. Zudem werden im letzten Kapitel noch einmal altbekannte klassische Asanas und Yoga-Einheiten, die sonst vielleicht weniger auf die Faszien ausgelegt sind, „faszial erweitert“ - was mir auch gut gefiel.
Fazit: Insgesamt ist das Buch wie ich finde sehr gelungen. Es bietet eine umfangreiche und ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis, ist detailreich bebildert und beinhaltet gute Anleitungen und Ausführungen. Zudem ist es meiner Meinung nach in der Gänze ziemlich informativ, auch wenn ich auf die eingangs erwähnten, manchmal allzu spirituell ausgerichteten Inhalte auch gut und gerne hätte verzichten können. Der Rest des Buches ist sehr gut und brauchbar, deswegen Daumen hoch und 4 Sterne.

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Gutes Buch für Theorie und Praxis!

Rezensionen von yesterday:

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Ein spannender Krimi mit einigen Seiten zu viel

Das große Faszien-Yoga Buch von Daniela Meinl

Dieser Schwedenkrimi ist grundsätzlich durchgehend spannend und atmosphärisch gut, wenn auch mit Fortschreiten der Ermittlungen teilweise vorhersehbar, einfach weil man als Leser wesentlich mehr Informationen bekommt als die Protagonisten. Wer viel grübelt, kommt auf einiges auch selbst drauf, man kann aber auch bewusst “den Kopf ausschalten” und sich überraschen lassen.

Die Polizei ermittelt hier in zwei Fällen, da aktuell ein vierjähriges Mädchen verschwunden ist und genau so etwas schon vor 30 Jahren im selben Ort passierte. Bald tauchen noch mehr Parallelen auf und nun wird an der Schuld zweier Teenager gezweifelt, die damals in die Sache verwickelt waren. Läuft ein Hauptschuldiger immer noch frei herum? Und warum sollte er genau jetzt wieder zugeschlagen haben?
Patrik Hedström und die Kollegen gehen vielen kleinen Hinweisen nach, befragen aktuelle und damalige Zeugen und Involvierte und treten dennoch lange auf der Stelle. Zum Glück ist Patriks Frau Erica Falck als Schriftstellerin mit dem alten Fall vertraut und kann wesentliche Hinweise zur Klärung liefern.
Doch das Buch dreht sich nicht nur um zwei vermisste Kinder. Es hat noch eine sehr aktuelle und eine lang vergangene Komponente zu bieten. Läckberg lässt den Krimi in der Gegenwart spielen, zu einer Zeit, wo gerade auch nach Schweden viele geflohene Menschen kommen und Schutz suchen. Doch das fällt den reservierten Nordländern nicht leicht. Der Leser erfährt hier auch die Gefühle auch der Sicht der Ankommenden, wie die Leute ihnen begegnen, wer freundlich ist und wer nicht. Der Hass, der unter der Oberfläche schwelt, entlädt sich schließlich mit ernsten Folgen.
Tief in die Vergangenheit führen den Leser andere Abschnitte, die zwischen die aktuellen Ereignisse eingeflochten sind. Für sich gesehen sind diese Teile des Buches sehr interessant, sie spielen fast am selben Ort wie die anderen Handlungsstränge, allerdings mehrere hundert Jahre früher. Man wartet nur die ganze Zeit vergeblich, wie und ob die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft wird. Schlussendlich muss man sagen, dass der Krimi auch ohne diese Abschnitte von damals ein komplettes, funktionierendes Buch wäre und der zusätzliche Handlungsstrang es einfach nur dicker macht.

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Gutes Buch für Theorie und Praxis!

Rezensionen von ikatzhorse2005:

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Verzauberter Inselwinter

Nordlicht - Im Land der wilden Pferde.Müller:Nordlicht.1.Im Land d.wild.Pf. von Karin Müller

Nordlicht Im Land der wilden Pferde von Karin Müller 2018 Schneiderbuch EGMONT
Elin, ein typisches Teenagermädchen ist wenig begeistert von der Idee ihrer Mutter, ihre Ferien in Island zu verbringen, im Winter! Weder Shopping noch tolle Events, nur Kälte, Schnee und Dunkelheit. Elin erwartet nichts.

Doch ihr Herz schlägt für Pferde und die gibt es in diesem Land genug. Ach nein, sie hat ja abgeschlossen mit diesen sanften Wesen, aus und vorbei! Doch dann entdeckt sie sie, diese zähen wuscheligen, zahlreichen Islandpferde. Langsam lässt sie unterdrückte Gefühle in ihr Herz zurück, ihre Sehnsucht wächst und damit die Verbundenheit zu den Tieren. Besonders zu einer kleinen traurigen Stute. Gegenseitig helfen sie sich ihre schmerzhafte Vergangenheit zu bewältigen.
Karin Müller schafft es in authentischer Sprache aus der Perspektive der Hauptprotagonistin die Vielfältigkeit und den Zauber Islands zu beschreiben. Spielend lernt man zwischen zwei Buchdeckeln fremde Orte und Welten kennen. So entdeckt Elin beim Reisen ein Stück ihres eigenen vergessenen Ichs wieder. Manchmal sollte man das Leben mit anderen Augen sehen und sich auf ein Abenteuer einlassen. So bieten sich oft ganz neue Perspektiven.
Mystische Begegnungen mit dem Jungen Kari sorgen für abwechslungsreichen Lesespaß. Ein vorsichtiges Kennenlernen, einfühlsam und inspirierend schreibt die Autorin Zeile für Zeile zu einer magischen Geschichte mit einem Hauch Romantik. Spannend spinnt sich der Bogen durch das Sehnsuchtsland der Elfen und bis zur Abreise von Elin fühlt man sich wohl und heimisch auf dieser Insel.
Es werden nicht alle Geheimnisse gelöst. Welche magische Verbindung hat dieses Mädchen zu Island? Wird sie Kari und die kleine Islandstute wiedersehen? Welche Bedeutung hat Karis Geschenk?...
Der 1.Band konnte mich dank glaubhaft gezeichneten Charaktere, der einmaligen Beschreibungen Islands und der Natur prima mitnehmen.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt und mir hat diese Reise zum Nordlicht sowie das Abenteuer Island sehr gefallen. Ein Buch für Jugendliche und Junggebliebene, Pferdefreunde, Islandfans und diese, die es werden wollen. Sehr lesenswert! Ich freue mich auf Band 2!

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Verzauberter Inselwinter

Rezensionen von andree.feyertag@hotmail.com:

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Etwas Vorübergehendes

Alles über Heather von Karin Müller

Heather ist etwas ganz und gar Besonderes, mehr noch, als man zuvor ahnt. Eine spritzig, spannende Geschichte, die, bevor man in ihr eingetaucht ist, endet - etwas Vorübergehendes.

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Etwas Vorübergehendes

Rezensionen von LadyIceTea:

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Süß wie der Duft von Schokolade

Novemberschokolade von Ulrike Sosnitza

Lea führt in Würzburg eine kleine Chocolatiere. Der Laden und die wundervollen, kleinen Pralinen sind ihr wahr gewordener Traum, den sie schon als kleines Mädchen gehegt hat. Doch dann kündigt ihre Vermieterin die Verträge und Lea sieht sich der hoffnungslos scheinenden Aufgabe gegenüber, ihre Chocolatiere zu retten.

Da kommen ihr ihr Nachbar Alessandro und der Flyer eines Pralinenwettbewerbs wie ein Wink des Schicksals vor. Dass sie damit Geschehnisse in Gang setzt, die ihre Familiengeschichte in ein neues Licht rücken, ihre Mutter erscheinen lassen und alles in andere Bahnen lenken, hat Lea nicht in ihren kühnsten Träumen erwartet.

Schon auf den ersten Seiten hat mich der wundervolle Schreibstil in seinen Bann geschlagen. Man merkt direkt zu Beginn, wie wichtig in dieser Geschichte Gerüche und Düfte sind. Die Schilderungen der Autorin haben mich die Düfte selbst nahezu wahrnehmen lassen.
Auch die kleinen, Pralinen und Leas Arbeit in ihrer Chocolatiere konnte ich mir wunderbar vorstellen.
Die Geschichte und ihr Verlauf sind toll durchdacht und zwischendurch wirklich spannend. Die Charaktere sind vielfältig und nicht alle sind sympathisch, was mir in solchen Geschichten auch immer positiv ins Auge fällt.
Während des Lesens habe ich gerne mit Lea mitgefiebert und wollte sie das ein oder andere Mal gerne in Alessandros Arme schubsen. Auch die Beschreibungen der Naschwerke und Gerüche, haben bei mir einen Heißhunger entfachen können.
Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und auch das Ende hat mir wirklich gut gefallen.

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Süß wie der Duft von Schokolade

Rezensionen von LadyIceTea:

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Ein wenig wie im Märchen

Das Café der kleinen Wunder von Ulrike Sosnitza

Nelly lebt ihr ruhiges und sicheres Leben in Paris. Seit über einem Jahr ist sie in ihren Professor verliebt und wartet auf ein Zeichen, um es ihm zu sagen. Doch als er sich ausgerechnet in ihre italienische Studienkollegin verliebt, wird es Zeit für Nelly zu anderen Ufern aufzubrechen. Sie findet ein altes Buch ihrer Großmutter, hebt ihr Erspartes vom Konto ab, kauft sich eine rote Handtasche und begibt sich nach Venedig.

Und genau hier, in einem kleinen verwunschenen Café wird sich alles ändern.

Ich mag die Bücher von Nicolas Barreau sehr gerne. Sie sind immer ein wenig verworren und mit einem besonderen Gefühl geschrieben. Mich erinnern seine Geschichten an Märchen, denn oft ergeben sich Dinge, die so gar nicht ins normale Leben passen würden.
"Das Café der kleinen Wunder" ist ebenso ein Buch, auch wenn ich gestehen muss, dass dieses Buch nicht mein liebstes Buch des Autors geworden ist.
Die Geschichte um Nelly und ihrer Suche nach einem Zeichen, hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Für meinen Geschmack hätte sie aber ein paar Seiten kürzer sein können. Ich finde, sie hat sich an einigen Stellen ein wenig zu sehr in Beschreibungen verlaufen und sich Schilderungen ergeben, die nicht unbedingt zur Haupthandlung beigetragen haben. Dadurch wurde es für mich manchmal schon fast ein bisschen langatmig.
In diesen Momenten hat mich die Atmosphäre des Buchs jedoch weiterlesen lassen. Aufhören wollte ich auch trotz der längeren Stellen sowieso nicht.
Mir hat es gefallen, wie Nelly Venedig entdeckt und Valentino kennen lernt. Manchmal war mir Nelly ein wenig zu eingefahren in ihrem Verhalten aber auch hier gab es eine schöne Entwicklung in der Geschichte. Die einzelnen Fäden wurden wieder kunstvoll miteinander verwoben, so dass es mir wirklich manchmal wie in einem Märchen vorkam, denn zufällig war nichts mehr davon.
Hier kann man sich einfach auf ein schönes Ende verlassen.
Auch wenn das Buch nicht mein liebstes von Nicolas Barreau wird, hat es mir trotzdem gut gefallen.

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Ein wenig wie im Märchen

Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

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Lesen-Vergessen-Entsorgen

Alles über Heather von Ulrike Sosnitza

Ich fand weder den Inhalt noch den Stil des Buches ansprechend. Seine emotionale Kälte wirkte auf mich abstoßend. Obwohl der Autor Matthew Weiner es wenigstens schaffte, auf den letzten dreißig Seiten spannend zu werden, ist das wirklich Positive des Buches seine Kürze.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Mathe einmal anders

Wetten, dass Sie Mathe können von Thomas Rießinger

Thomas Rießinger hat mit diesem Buch keine Mathe-Lehrbuch im herkömmlichen Sinn herausgebracht. Schon der Einstieg mit den beiden Aufgaben aus der Sendung „Wetten, dass“ zeigt, dass Mathematik mehr ist, als der Albtraum der meisten Schüler.

Elegant gelingt es ihm, bekannte (und unbekannte) Rechenregeln und Formeln in den Text einzubauen.

Auf keiner Seite ist bei mir Langeweile aufgetreten.

Die heitere bisweilen ironische Schreibweise hat mir recht gut gefallen.

Vielleicht sollten angehende Mathe-Lehrer dieses Buch lesen, um es später in ihrem Unterricht einzubauen. Damit könnten bei Mädchen und Burschen die Scheu vor Mathe genommen und eventuell ein verstärktes Interesse geweckt werden.

Fazit:

Ein gut gelungenes Buch zum Thema Mathematik, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Mathe einmal anders

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Thriller mit Gänsehautfeeling

Insel 77 von Halvar Beck

Der Autor entführt uns in eine sehr befremdliche und menschenfeindliche Welt: Auf eine Ölbohrinsel in der Nordsee.

Die junge Ärztin Kristin ist neben der Arzthelferin die einzige Frau in dieser rauen von Männern dominierten Welt. Eigentlich hätte Kristins Bruder Marius den selben Arbeitsrythums wie sie.

Doch beim letzten Zyklus war er nicht mit an Bord des Hubschraubers, der sie auf das Festland zurückbringen sollte und auch sonst findet sich keine Spur von Marius.

An ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, beginnt sie die Suche nach ihrem Bruder. Dabei wird sie in die auf der Bohrinsel herrschenden Hierarchien und Seilschaften verstrickt, aus denen es kaum ein Entrinnen gibt. Es ist Kristin unmöglich etwas über den Verbleib von Marius herauszufinden. Rätselhafte Todesfälle, bei denen Leichen und Krankenakten veschwinden, Drohbriefe und Überfälle auf Kristin, lassen bei den Lesern Gänsehaut aufziehen.
Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann. Sie kommt dem Geheimnis der Bohrinsel immer näher und gerät deshalb in akute Lebensgefahr. Ist hier eine Verschwörung im Gange? Und wenn ja, gegen wen?

Meine Meinung:

Der Autor, der für diese Geschichte das Pseudonym Halvar Beck verwendet, hat ein sehr beklemmendes Szenario entworfen: Eine toughe Frau in einer höchst unwirtlichen Arbeitswelt, die bis auf eine andere Frau, nur aus hart gesottenen Männern besteht sowie die Enge und Abgeschiedenheit einer Ölplattform, die den Naturgewalten ausgeliefert ist.

Immer enger zieht sich die Bedrohung um die junge Ärztin zusammen. Als Leser gerät man in einen Sog, der kaum auszuhalten ist. Ich konnte das (fertige) Buch gar nicht mehr weglegen, obwohl ich die Rohfassung und den Inhalt schon kannte.

Obwohl ich beruflich auch mehr mit Männern zu tun habe, könnte ich auf einer Bohrinsel nicht anheuern. Mir persönlich wäre das Gefühl, Menschen und der Naturgewalt auf Biegen und Brechen ausgeliefert zu sein, zu bedrohlich.
Dieses Bedrohungsszenario ist dem Autor sehr gut gelungen. Sehr lange ist nicht klar, wer oder was dahinter steckt, wem Kristin noch vertrauen kann.

Fazit:

Wer gerne Thriller liest und an Verschwörungstheorien Gefallen findet, ist hier genau richtig.

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Thriller mit Gänsehautfeeling