Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Leichte Romantik
Das wilde Herz der Lady Gwen von Kerstin Garde
Kerstin Garde hat mit ihrem Roman „Das wilde Herz der Lady Gwen“ einen interessanten historischen Liebesroman geschrieben. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Das Cover ist typisch für diese Art von Romanen. .
Der Roman spielt im Mittelalter in England und in den schottischen Highlands, aber ohne tatsächlichen politischen Hintergrund.
Lady Gwen will ihrer älteren Schwester helfen, die den alten Earl Fellon heiraten soll. Ihre Aktionen sind ziemlich kindisch und was hat sie davon, jetzt will der Earl sie heiraten.
Der schwarze Ritter Richard soll sie auf der Reise begleiten. Eine schwierige Aufgabe, Gwen ist widerspenstig und begibt sich leicht in gefährliche Situationen.
Gwens Charakter ist von der Autorin gut getroffen. Ich kann sie gut leiden, manchmal muss ich lächeln. Sie ist abenteuerliche lebenslustige Frau, die aber immer wieder zu unüberlegt handelt.
In dem romantischen Roman gibt es Spannung und Sinnlichkeit.
Es ist eine ganz nette, leichte und unterhaltsame Lektüre.
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Herausragend
Alles über Heather von Kerstin Garde
Ein kompakter Roman, der erkennen lässt wozu
Menschen, egal welcher gesellschaftlichen Schicht, fähig sind, Macht auszuüben, um ihren Selbstwert zu steigen.
Ein kleines Meisterwerk!
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Psychothriller im Trumpland
Alles über Heather von Kerstin Garde
Ein Psychothriller, der mit seiner Klarheit und Kürze an ein Märchen erinnert. Die Psychopathologie der amerikanischen Gesellschaft.
Über Menschen, die an einer Wohlstandskrankheit leiden, die sie in Halbmenschen verwandelt, der Wut und Paranoia des verwahrlosten Restes.
Gruselig, gewalttätig, beunruhigend, unheimlich….
Man liest es in einem Atemzug.
Rezensionen von spozal89:
Interessant, aber dennoch nicht perfekt
Fire & Frost - Vom Eis berührt von Blake Elly
Ruby besitzt die Gabe des Feuers und ist eine sogenannte Fireblood. Leider ist sie damit eine der letzten, da der König der Frostbloods sämtliche Firebloods jagt und sie vernichtet. Ruby wurde von Kindheitstagen beigebracht, dass sie ihre Gabe unterdrücken muss um überleben zu können. In einem unbedachten Moment allerdings kommt heraus das sie eine Fireblood ist und wird gefangen genommen.
Zu ihrer Überraschung wird sie allerdings von zwei Frostblood gerettet. Sie soll dabei helfen den grausamen König zu stürzen, um weitere Kriege zu verhindern. Die Frostblood benötigen die Hilfe des Feuers um überhaupt eine Chance zu haben, den König zu besiegen. Während Ruby mit Hilfe des Frostblood Arcus versucht ihre Gabe unter Kontrolle zu bringen und somit immer stärker wird, verändert sich auch einiges in ihrem Inneren. Denn eigentlich gehören Fire & Frostbloods nicht zusammen. Doch zwischen Arcus und ihr beginnt es heftig zu knistern....
Man was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. So ein hammer Cover und dann so viele Gute Meinungen von Buchbloggern haben mir mega viel Lust auf das Buch gemacht. Doch leider verstehe ich den Hype um diese Geschichte nicht so ganz.
Die Idee der Geschichte und auch die Handlung waren nicht schlecht, aber ich hab ehrlicherweise schon viel bessere und packendere Storys gelesen. Ich fand wirklich spannend und mitreißend wurde das Buch erst ab ungefähr der Hälfte und zuvor ging es eher schleppend voran. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass ich mit Ruby irgendwie nicht warm wurde. Arcus und seine Geschichte hingegen fand ich spannender. Ich würde mir ja mal wieder ein Jugendbuch wünschen, in dem es keine Liebesgeschichte gibt weil es letztendlich in jeder Story das gleiche ist, aber es gehört halt irgendwie dazu und zumindest ist Arcus nicht die klassische Schönheit und immerhin war es nicht Liebe auf den ersten Blick.
Da es sich hier ja um den ersten Teil einer Triologie handelt, würde ich der Reihe aber auf jedenfall noch die Chance geben mich mehr zu begeistern, da es im Grunde ja doch eine tolle Idee ist und mich das Buch wie gesagt ab der Hälfte dann doch packen konnte. Ich war am überlegen ob ich 3 Sterne vergebe aber da ich das Buch recht schnell durchgelesen hatte und mich auf jedenfall interessiert wie es weitergeht habe ich mich dazu entschieden 4 Sterne zu geben.
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Sehr verständlich und erhellend
Der Sieg des Kapitals von Blake Elly
Der Autorin gelingt es in ihrem Buch, auf sehr verständliche und erhellende Weise vieles zu erklären, was durch neoliberale Mythenbildung vernebelt wird und so das Urteilsvermögen über wirtschaftliche und politische Vorgänge beschränkt.
Eine sehr gute inhaltliche Zusammenfassung des Buches findet man hier: http://www.
nachdenkseiten.de/?p=19182
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Resonanzpädagogik - ein Konzept, das weiter reicht, als Leistung und Kompetenz
Resonanzpädagogik von Hartmut Rosa; Wolfgang Endres
Das Buch ist aus einem Gespräch mit Hartmut Rosa entstanden, was auch im formalen Aufbau deutlich wird: Auf Fragen von Wolfgang Endres erläutert Rosa sein Konzept der Resonanz als einer bestimmten Form der Weltbeziehung und konkretisiert es in Bezug auf die schulische Praxis. Dabei wird deutlich, dass Resonanz für ein gelingendes pädagogisches Handeln grundlegend ist, was im schulischen Alltag, der oft zu einseitig auf den Erwerb von Kompetenzen ausgerichtet ist, leicht übersehen werden kann.
Fazit: Inspirierend und sehr empfehlenswert!
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Pointiertes und leidenschaftliches Plädoyer für eine offene Gesellschaft
Wir sind die Mehrheit von Harald Welzer
In dem schmalen Band rechnet Welzer auf pointierte und leidenschaftliche Weise mit neurechtem und autoritärem Gedankengut ab. Dabei werden aber auch die etablierten Parteien nicht verschont, weil sie sich in Themensetzung und Diskurs zu sehr an deren Politik angepasst und es verabsäumt hätten, die dahinter stehenden menschenverachtende Positionen aufzuzeigen und für humane Werte einzutreten.
Dagegen sieht Welzer im Engagement der Zivilgesellschaft einen großen Hoffnungsträger für die zukünftige politische Entwicklung und führt am Ende des Büchleins zahlreiche, bereits bestehende Aktivitäten an, die Kennzeichen einer offenen Gesellschaft sind.
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Plausibler Vorschlag, den Begriff ‚Populismus‘ genauer zu bestimmen
Was ist Populismus? von Jan-Werner Müller
Der Begriff ‚Populismus‘ wird heute von vielen in sehr unterschiedlicher, meist abwertender Weise verwendet, wobei die pauschalisierende Anwendung kaum mehr erkennen lässt, wer bwz. was mit dieser Bezeichnung eigentlich gemeint sein soll.
Jan-Werner Mueller legt in seinem Essay einen insgesamt sehr überzeugenden Versuch vor, diese begriffliche Unschärfe genauer zu fassen.
Als ‚populistisch‘ bezeichnet er vor allem zwei Positionen, die immer zugleich eingenommen werden: Einerseits eine Haltung, die gegen das Establishment und gegen das Elitäre auftritt, und andererseits wird der Anspruch erhoben, dass nur die Populisten allein das wahre Volk repräsentieren würden. Letzteres wird nicht als eine empirische Aussage behauptet, sondern wird als ein moralischer Auftrag vom „Volk“ verstanden. Dem reinen, homogenen Volk steht also immer eine unmoralische und korrupte Elite gegenüber, die eigentlich gar nicht zum Volk gehört. Der Populismus ist somit nicht nur anti-elitär, sondern auch anti-pluralistisch.
Ein sehr lesenswerter Essay, dem gerade in der gegenwärtigen Zeit eine weite Verbreitung zu wünschen ist.
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Empfehlenswert, aber mit einigen Einschränkungen
Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Tolle
Die Lektüre dieses Buches verlangt von der Leserin bzw. vom Leser einige Mühe ab, damit der Grundgedanke verstanden werden kann. Da ist zum Einen die für manche esoterisch klingende Begrifflichkeit, zum Anderen kreisen die Gedanken während des gesamten Buches immer um denselben Gedanken, was nach dem x-ten, illustrierenden Beispiel auch als ermüdend empfunden werden kann.
Hinzu kommt, dass auch der Grundgedanke auf den ersten Blick nicht einfach zu akzeptieren ist, weil er dazu auffordert, sich möglichst vom eigenen Denken und vom eigenen Verstand zu distanzieren. Denn meist bezieht sich das Denken auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft und lenkt so vom gegenwärtigen Augenblick ab. Weil aber nur Letzterer real ist, entsteht durch Denken und der Identifikation mit ihm viel unnötiges Leid.
Der Autor betont selbst, dass es nicht auf die im Buch verwendete Begrifflichkeit ankommt, sondern auf die damit gemeinte Wirklichkeit. Seinen Gedanken habe ich schließlich leichter folgen können, nachdem ich mich mit dem Erklärungsansatz von David Steindl-Rast vertraut gemacht habe. Ein Vorteil dieses Ansatzes liegt für mich darin, dass er auch eine einprägsame und originelle Methode beinhaltet, um im gegenwärtigen Augenblick zu leben, nämlich durch Dankbarkeit (vgl. seine Kurzformel „Stop – Look – Go“).
Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:
Klare Worte, die aufrütteln und zum Umdenken einladen
Imperiale Lebensweise von Ulrich Brand; Markus Wissen
Die beiden Autoren führen die multiplen Krisen, in denen wir heute leben, auf die dem Kapitalismus inhärente „imperiale Lebensweise“ zurück, die nur deshalb bisher so erfolgreich gewesen sei, weil es gelang, die damit verbundenen negativen Voraussetzungen und Folgen anderswo bzw. bei anderen zu „externalisieren“.
Mit der Übernahme des westlichen Lebensstils in den wirtschaftlich aufholenden Schwellenländern wird jedoch zunehmend deutlich, dass dieser Lebensstil nicht einfach verallgemeinerbar ist, da man zusehends an die natürlichen Grenzen des Planeten stößt.
Doch es geht den Autoren um mehr als nur um den Lebensstil; mit „Lebensweise“ meinen sie auch die gesellschaftlichen und politischen Strukturen, die das kapitalistische Wirtschaftssystem hervorbringt und durch seine auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Produktionsweise in vielfacher Hinsicht prägt. Deshalb stellen sie abschließend die Frage, wie Gesellschaft verfasst sein müsse, damit eine „solidarische Lebensweise“ gefördert wird, die es allen ermöglicht, ein gutes Leben zu führen.










