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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein toller Nicht-Ratgeber für werdende Mamas

Kleckerlätzchen für Anfänger von Iris Hell

Der blaue Balken vom Schwangerschaftstest stürtzt Kim Weiß in eine Sinnkrise. Sie steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Freund Markus. Und nun müssen sie heiraten? Gerade hat sie erst den idealen Job gefunden, an den sie schon nicht mehr geglaubt hatte. Und nun ist sie schwanger. Aber ihr Alter Ego Irmgard, die sie immer rausholt, wenn sie nicht weiter weiß, versteht es, ihr die ersten Ängste zu nehmen.

Denn Kinder sind etwas ganz Wundervolles.

Vom Schwangerschaftstest bis zum Besuch der Kinderkrippe bin ich 15 Monate lang an Kims Seite und erlebe ihren Alltag, ihre Sorgen und ihre Ängste. Ihre Freundinnen melden sich plötzlich nicht mehr, sie schläft erschlagen abends auf der Couch ein, fühlt sich in ihrer Rolle als Mutter an ihre Wohnung gefesselt, hat Probleme mit Rolltreppen, mit zu engen Türen um mit dem Kinderwagen durchzukommen, findet den Camembert in der Besteckschublade und ganz Vieles mehr. Die kleinsten Probleme scheinen ihr über den Kopf zu wachsen.
Ich lerne Worte wie PEKiP kennen, deren Bedeutung mir bis hierher fremd war. Ich staune, wie viel Anstrengung es baucht um einen Krippenplatz zu bekommen und vor allem was die kosten, wenn man einen schnell bekommen kann. Ich bin bei Lil´s erstem Geburtstag dabei und fahre mit der kleinen Familie nach Österreich in Urlaub, bevor die Krippenzeit beginnt.

Obwohl meine Schwangerschaften schon über 3 Jahrzenhnte zurück liegen, erkenne ich mich immer noch in vielen Situationen wieder. Es gibt aber auch Vieles, was ich damals nicht kannte; was es einfach nicht gab. Ich hatte weder ein Stillkissen, noch einen Windeleimer. Um mit unseren Kindern zu spielen brauchten wir keine Kurse. Ja, es hat sich viel getan in der Zeit.

Ein toller Nicht-Ratgeber ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit sehr viel Humor und Leidenschaft für alle, die Mama werden wollen oder es schon sind. Ich finde das Buch toll und habe es sehr gerne gelesen.

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Ein toller Nicht-Ratgeber für werdende Mamas

Rezensionen von yellowdog:

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Schillernde Persönlichkeit

Der Fall Romy Schneider von Michael Jürgs

Der Fall Romy Schneider beschreibt ausgewogen Leben und Filmschaffen der in Wien geborenen Schauspielerin, die später in Frankreich mit vielen bedeutenden Regisseuren arbeitete. Ihr Sissi-Ruhm blieb in deutschsprachigen Raum jedoch wie ein Schatten haften.
Ihre vielen Affären und Pech mit Familie und Männern werden in dieser Biografie nicht unterschlagen.

Im Grunde befeuert das Buch das kritisierte genauso, wenn über die Beteiligten einseitig geurteilt wird, und die meisten kommen nicht gut weg. Auch Romy Schneider nicht, denn ihre Labilität und Egozentrik werden übergroß beleuchtet. Dazu gehörte Alkohol und eine Tablettenabhängigkeit.
Mich überzeugten die Schilderungen aber nur dann, wenn gleichzeitig ein gesellschaftliches Bild gezeigt wird.

Romy Schneiders filmische Leistungen werden in kontinuierlicher Reihenfolge gezeigt, auch wenn die Biografie ansonsten manchmal hin- und hersprang.
Romy Schneider hatte aufgrund ihres frühen Ruhms nie eine Schauspielschule besucht, sie überzeugte durch ihre Natürlichkeit. Erst später, nachdem sie durch Alain Delon mit Visconti zusammen arbeitete, lehrte der Meister sie über das natürliche Talent hinaus. Als Schauspielerin war sie dizipliniert.
Erstaunlich, wie vielseitig Romy Schneiders Film sind, sie drehte sogar in Hollywood, neben Jack Lemmon, Audrey Hepburn, Harvey Keitel, Peter Finch, unter Otto Preminger oder nach einem Drehbuch von Woody Allen sowie wieder in Deutschland nach Büchern von Heinrich Böll und Marguerite Duras. Am Bedeutesten blieb aber Frankreich, wo sie mit Michel Picolli, Lino Ventura, Jane Birkin, Yves Montand und oft mit dem Regisseur Claude Sautet oder mit Claude Chabrol, Orson Welles, Costa-Gravas, Claude Miller etc. etc. arbeitete.
Für Filmfans gibt es viel zu entdecken und man bekommt Lust, mehr Filme mit Romy Schneider zu sehen.

Leider gibt es Unterbrechungen im Buch, in denen Recherchen von Jornalisten thematisiert werden, zum Beispiel darüber wo das Geld aus Romy Schneiders Gagen geblieben ist und ähnliches, aber wen interessiert das heute noch?

Überraschend war, dass das Buch eigentlich schon von 1991 stammt, also nur 10 Jahre nach dem Tod der Diva. Es gibt eine Erweiterung von 2008, aber es wäre auch interessant gewesen, zu erfahren, wie Romy heutzutage eigentlich noch wahrgenommen wird.

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Schillernde Persönlichkeit

Rezensionen von yellowdog:

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Ängste

Super, und dir? von Kathrin Weßling

Anfangs kann man irritiert sein von der kühlen Icherzählerin, die oberflächlich und egoistisch wirkt. Doch nach einigen Kapiteln geht es unter die Oberfläche, wo es nicht mehr kühl sondern hitzig und voller Selbstzweifel abgeht. Die Gründe für den schlechten emotionalen Zustand erfährt man langsam.

Enormer Druck baute sich schon in der Jugend auf, als der Vater die Familie verlassen hatte und die Mutter sich dem Suff ergab. Schaffte sie das Abitur noch mit Note 1,1, kann man sich vorstellen, dass der Druck auf Dauer nicht zu verkraften ist. Als junge Frau mit Bindungsängsten und anstrengendem Job sucht sie den Rausch, mit Speed, Kokain und Amphetamine
Ihr Zustand verschlechtert sich mit Aussetzern, Minderwertigkeitsgefühlen, Leistungsverlust im Beruf und Angst- bzw. Panikattacken.

Ja, es ist kein einfaches Buch, kein Wohlfühlbuch, aber eins mit Ausdruck, das Emotionen mit Nachdruck verdeutlicht und einer Hauptfigur, die wirklich mit sich und ihren Problemen ringt.

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Ängste

Rezensionen von Cyrana:

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Sei stolz auf dich, wie du bist

DUMPLIN' von Julie Murphy

Willowdean Dickson ist 16 Jahre alt und lebt in Clover City, eine Kleinstadt in Texas. Wichtigstes Ereignis scheint der alljährliche Schönheitswettbewerb zu sein - zumindest wenn man die Tochter der Organisatorin, eine ehemalige Gewinnerin, ist. Allerdings hat Will bis zu diesem Sommer nie jemals auch nur in Erwägung gezogen an diesem Wettbewerb teilzunehmen, denn sie ist dick.

Eigentlich hat sie kein Problem damit, denn sie hat ja ihre beste Freundin El und tritt mutig für Außenseiter ein. Doch dann verliebt sie sich (obwohl sie es sich nicht eingesteht) in den attraktiven Bo und auch er scheint sie zu mögen. Doch dann kommen die Selbstzweifel. Als reine Verzweiflungstat meldet sie sich beim "Miss Teen Blue Bonnet" Wettbewerb an - und dann geht für sie erstmal alles schief, denn sie verkracht sich mit ihrer besten Freundin. Außerdem vermisst sie immer noch ihre vor einem halben Jahr verstorbene Tante Lucy, von der sie nicht nur ihre Begeisterung für Dolly Parton geerbt hat, sondern auch deren Veranlagung zu dick zu sein.

Will gefiel mir zu Beginn des Buches gut, wie sie so tough reagiert, doch recht schnell war ich genervt von ihr. Viel besser gefielen mir Nebencharaktere wie ihre neue Freundin Millie oder auch Mitch. Ich konnte auch nicht nachvollziehen, warum sie nicht sieht, dass sie ihrer Mutter auf keinen Fall egal ist. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Personen und ihrer alltäglichen Probleme und ihres Umgangs mit Vorurteilen hat mir das Buch insgesamt jedoch gut gefallen.

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Sei stolz auf dich, wie du bist

Rezensionen von evafl:

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Für all die Mädels mit den dicken Hintern.

DUMPLIN' von Julie Murphy

Willowdean, genannt Will, ist dick und fühlt sich damit eigentlich gar nicht so unwohl. Ihre beste Freundin Ellen an der Seite – und alles ist gut, das ist zumindest für sie der Fall. Doch dann lernt sie Bo kennen, der so sportlich und attraktiv ist, dass sie sich absolut in ihn verknallt. Und dann küsst er sie, etwas womit sie so überhaupt nicht gerechnet hat.

Und was auf einmal absolut Zweifel in ihr weckt, an ihrem Körpergefühl. So kommt es, dass sie sich spontan für einen Schönheitswettbewerb anmeldet, bei dem ihre Mutter vor einigen Jahren selbst gewonnen hat und bei dem diese auch weiterhin im Organisationsteam ist. Aber hilft ihr das wirklich weiter ihre Selbstzweifel zu besiegen? Und kommt es darauf überhaupt an?

Allein die Widmung des Buches - „Für all die Mädels mit den dicken Hintern.“ – hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht, ein sehr lustiger Einstieg ins Buch, wie ich finde. Vom Schreibstil her ging es dann durchaus auch angenehm weiter, das Buch lässt sich gut und zügig lesen, wie ich finde. Hier gibt’s keine großartigen Fremdwörter oder gar Fachbegriffe, die Sätze sind nicht großartig verschachtelt. Gut verständlich und wirklich gut zu lesen.

Die Geschichte ist mal was ganz anderes, was an und für sich eine wirklich interessante Idee ist. Der Ansatz hat mir wirklich gut gefallen, gerade in Zeiten von „Germany’s Next Topmodel“ ist es wichtig, wenn jemand auch mal nicht dem Maßstab 90-60-90 entspricht und trotzdem mutig ist, Selbstbewusstsein und ein gutes Körpergefühl hat. Aus dem Buch wird man jedoch nicht so wirklich schlau was den Körper von Willowdean angeht, sie ist „dick“, ich glaube „fett“ wird es auch mal beschrieben. Ihre Tante Lucy ist mit 36 Jahren und über 230 kg gestorben, so schlimm scheint es um Will aber wohl nicht zu stehen – gewichtsmäßig.

Dennoch muss ich sagen, dass mir hier mal eine etwas präzisere Angabe gefehlt hat – einfach um mal ein bißchen mehr ein Bild von ihr zu bekommen. Andere Protagonisten des Buches sind da ja auch immer wieder beschrieben, eben ihre beste Freundin Ellen oder auch ihre eigene Mutter.

Generell hat mir das Buch gut gefallen, teilweise ist es ein Mut-Mach-Buch, hier hätte ich mir aber irgendwie noch ein bißchen mehr gewünscht. Hier war Will dann doch wieder nicht so stark, wie sie es einerseits vorgibt oder sein möchte. Sehr krass finde ich hier immer wieder die Rolle der Mutter, die die Tochter zum Abnehmen anspornt, was ich durchaus verständlich finde, die es aber sehr unglücklich angeht. Gerade der Tod der von Will doch sehr geliebten Tante Lucy, die ja die ältere Schwester der Mutter ist, zeigt Will ja doch auch in gewisser Weise auf, dass die Lebensweise der Tante nicht so gut/gesund war. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sie vielleicht selbst ein bißchen was ändert, wenn sie denn so extrem dick ist. (Außerdem ist mein Gefühl hier, dass das mit dem Alter im Buch ein bißchen durcheinander kam: Lucy ist die ältere Schwester von Will’s Mutter. Lucy ist mit 36 Jahren gestorben, Will ist gerade 16. So ergibt sich für mich, dass Will eine doch noch recht junge Mutter hat, die deshalb vielleicht manchmal so mit ihrer Tochter umgeht, wie sie es im Buch tut?)

Unterhaltsam war das Buch alle mal, es gab mal emotionale wie lustige Szenen, das hat mir recht gut gefallen. Alles in allem war es aber einfach recht amerikanisch, man merkt einfach wie die Dinge dann anders laufen als im europäischen Raum. Zum Schluß hin hat mich das Buch dann auch enttäuscht, hier hat man es so offen gelassen, dass man es auch fortsetzen kann. Da hätte man einfach ein anderes Ende auch wählen können.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Für all die Mädels mit den dicken Hintern.

Rezensionen von Leserin71:

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Idylle und Intrigen in Ostfriesland

Muscheln, Mord und Meeresrauschen von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Im 5. Band um das Ermittlertrio Rudi, Rosa und Henner - Polizist, Lehrerin und Postbote, geht es spektakulär zu. Ein polnischer Bauarbeiter kommt bei einem Brandanschlag ums Leben. Lange rätseln die drei und mit ihnen fast der ganze Ort, bis ein Mord geschieht. Die Lage wird immer verworrener, viele haben ein Motiv.

...

Meine Meinung:
Die Krimis von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert sind Regionalkrimis vom feinsten. Regionaltypische Elemente, sympatische Ermittler, eine Prise Humor und einige Überraschungen werden dem Leser geboten.
Ich mag auch den Schreibstil. Die ernsten Szenen haben ihre eigene Stimmung, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Weiterentwicklung der Charaktere gefällt mir, auch das weitgehend harmonische Miteinander. Mit Maya betritt eine neue Figur die Bühne, die neuen Schwung in die Männerwelt bringt.
Sehr gerne vergebe ich für diesen gelungenen Regionalkrimi 5 Sterne und freue mich auf eine Fortsetzung.

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Idylle und Intrigen in Ostfriesland

Rezensionen von S.:

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Der Weg zur Freiheit

Muscheln, Mord und Meeresrauschen von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Wie bestürzend: die ersten drei Jahre muss Sabrina im Gipskorsett liegen, ihre Oma pflegt und versorgt sie mit viel Liebe. Trost findet die Kleine unter dem Magnolienbaum, den sie stundenlang betrachten kann. Später holt ihre Mutter sie in die Stadt, schickt sie in ein Internat. Nach erfolgreicher Ausbildung und in einem guten Job fühlt sie sich nach wie vor gefangen und will ihre Freiheit finden.

Sie geht nach Thailand, verdient ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung von Schmuck. Trotz Hütte an einem einsamen Strand fühlt sie sich noch immer nicht frei. Ihr Traum: Indien, das geheimnisvolle, unbegreifliche und exotische Land. Sie lebt in einer Bergklause, ebenfalls in einer abgelegenen Hütte, aber auch das genügt ihr nicht. Das nächste Ziel ist der Himalaja. In einem Ashram trifft sie Shankar, einen hoch angesehenen Sadhu.
Wird sie hier zur Ruhe kommen?
Sabrina de Stefani beschreibt ein unruhiges, abwechslungsreiches und abenteuerliches Leben. Sie erlebt Höhen und Tiefen, ist eine Suchende. Das ist streckenweise sehr interessant und faszinierend. Sehr ausführlich allerdings die Beschreibung der Sinnsuche, das zog sich.
Gern hätte ich in einem kleinen Anhang etwas mehr über ihr heutiges Leben erfahren.
Ein aufregendes, ungewöhnliches Buch über eine unabhängige und mutige Frau.

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Idylle und Intrigen in Ostfriesland

Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:

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Aufrüttelnd und aktuell

Das Ende von Gregory Fuller

Das ursprünglich 1993 erschienene Büchlein hat in seiner aktualisierten und erweiterten Fassung nichts von seiner Aktualität verloren – im Gegenteil. Manche Probleme sind inzwischen noch drängender geworden, allen voran der Klimawandel.

In seiner Einschätzung der vielfältigen Umweltkrisen ist der Autor mehr denn je davon überzeugt, dass es eigentlich bereits zu spät für ein Gegensteuern ist.

Er versucht dies anhand zahlreicher Daten zu belegen, wobei es derzeit tatsächlich so aussieht, dass die angekündigten Maßnahmen weder ausreichen noch schnell genug umgesetzt werden könnten, um den Klimawandel noch in beherrschbare Bahnen zu halten.

Angesichts der bevorstehenden ökologischen Katastrophe empfiehlt Fuller eine tugendhafte Haltung im persönlichen Umfeld sowie eine gewisse Gelassenheit angesichts des unvermeidlichen Untergangs.

Abgesehen von diesen fatalistisch klingenden Annahmen ein sehr lesens- und bedenkenswertes Buch.

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Aufrüttelnd und aktuell

Rezensionen von begine:

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Gute Unterhaltung

Was, wenn wir fliegen von Kim Nina Ocker

Was, wenn wir fliegen ist ein schöner unterhaltsamer Liebesroman von Kim Nina Ocker. Sie lässt der Protagonistin Sophie ihre Geschichte erzählen.
Sophie war bis zu einem folgenschweren Unfall vor 2 Jahren eine berühmte Luftartistin im Varieté. Jetzt arbeitet sie als Bedienung. Sie bewirbt sich in einem kleinen Zirkus als Frau für alles und bekommt den Job.

Aber aus ihrem alten Leben droht noch Gefahr.
Die Autorin schreibt flüssig und spannend. Man kann sich als Leser eichtig gut in die Gedankenwelt Sophies hineinfühlen. Wie sie sich langsam in das Zirkusteam ein fügt und immer wohler fühlt, wenn das schlechte Gewissen nicht wäre. Denn sie hat dem Team und den Chefs ihre Karriere verschwiegen und als einige Sabotageakten geschehen, traut sie sich immer noch nicht. Dann ist da Bo, der Feuerschlucker in den sie sich verliebt hat. Es dauert noch lange, bis Sophie sich richtig entscheidet.
Die Autorin versteht ihr Handwerk und lässt und Leser mitfiebern.
Der Roman ist wunderbar unterhaltend.

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Gute Unterhaltung

Rezensionen von jiskett:

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Schöne Liebesgeschichte

Was, wenn wir fliegen von Kim Nina Ocker

Liebesgeschichten, in denen auch Sport eine Rolle spielt, lese ich normalerweise gerne, weshalb ich gespannt auf "Going for the Goal" war - vor allem, da ich die Dynamik zwischen Jillian und Nick vielversprechend fand. Das Buch hat mir in dieser Hinsicht genau das gegeben, was ich erwartet hatte; die Autorin hat das Knistern zwischen den Protagonisten toll dargestellt und zudem gezeigt, wie leicht sie sich auf emotionaler Ebene näher kommen und welcher Konflikt sich aufgrund ihrer beruflichen Verbindung ergibt.

Ich konnte auf jeden Fall verstehen, wieso Jillian zögerte, eine Beziehung mit ihrem Klienten einzugehen, und diese Situation wurde gut und von allen Seiten dargestellt. Man hat deutlich gesehen, wie sehr sie ihren Job liebt, wie wichtig er ihr ist und wie schwer sie es als Frau in einer von Männern dominierten Welt hat.

Generell hat mir gefallen, dass die Arbeit der beiden neben der Liebesgeschichte eine wichtige Rolle spielte, und das nicht nur, weil sie einen Einfluss auf die Romanze hatte. Die Autorin hat die Kampagne, die gestartet wurde, um Nicks Image zu verbessern, und das Spiel an sich interessant geschildert. Zwar war es für mich ein bisschen unrealistisch, wie schnell der 'Punisher' gereift ist, aber andererseits sieht man die ganze Zeit, dass er ein guter Mensch ist und all das schon in ihm steckte, sodass das nur ein kleiner Kritikpunkt ist. Er war definitiv durchgängig ein sympathischer Charakter, ebenso wie Jillian. Ich mochte sie sowohl als Paar als auch jeden für sich sehr und konnte leicht mit ihnen mitfühlen. Besonders toll fand ich aber Ben, den Bruder des Protagonisten, und Jaime, deren Geschichte wohl im zweiten Band erzählt wurde; dieses Buch möchte ich nun unbedingt lesen und ich hoffe, dass es noch übersetzt werden wird.

Die Handlung und die Entwicklung der Beziehung zwischen den Charakteren fand ich realistisch und an sich gut dargestellt. Das Drama kurz vor Ende war meiner Meinung nach jedoch ein wenig überflüssig, da die Figuren schon davon abgesehen genug Probleme hatten und es traurig war, beide leiden zu sehen. Davon abgesehen war die Liebesgeschichte schön, da die beiden wirklich gut zusammen passen und ihre ganzen Wortgefechte unterhaltsam waren.

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Gute Unterhaltung