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Rezensionen von niknak:

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Eine alte Zeitkapsel mit einer Todesliste

SOG von Sigurdardóttir Yrsa

Inhalt:
(Klappentext)
Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet.

Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist.
Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Band einer Reihe und der Vorgänger heißt DNA. Ich kenne den ersten Teil nicht und habe beim Lesen keinerlei Verständnisprobleme gehabt. Man kann beide Teile also unabhängig voneinander lesen, obwohl die Beziehung zwischen Kommissar Huldar und der Kinderpsychologin Freyja im ersten Teil erklärt wird. Außerdem erfährt man dort, warum die beiden in der Arbeit einen Schritt zurück machen mussten. Trotzdem war für mich alles leicht verständlich, da die Autorin ein paar wichtige Infos zum ersten Teil verrät, wenn es von Nöten ist für das Verständnis.
Die Autorin hat einen einfachen und sehr flüssigen Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin. Auch die Spannung kann sie bis zur letzten Seite aufrecht halten. So erhält man zu Beginn eine kurze Vorgeschichte des Ganzen und landet dann direkt in den Ermittlungen. Dabei wird der Leser von der Autorin immer wieder auf falsche Fährten geschickt und es war mir lange Zeit nicht möglich zu unterscheiden, wer der Täter und wer aller ein Opfer ist. Das fand ich eine tolle Idee und hat mir beim Mitraten sehr gut gefallen. Ich wurde bewusst immer wieder im Unklaren gelassen und es gab viele überraschende Wendungen im Buch, sodass die Spannung nie abbrach.
Huldar und Freyja ermitteln mehr oder weniger gemeinsam in diesem Fall. Beide sind sehr authentische Personen und haben ihre Ecken und Kanten, aber auch ihre persönlichen Probleme. Diese bleiben jedoch dezent im Hintergrund und überschatten die Ermittlungen nicht. Mir gefiel, dass die beiden nicht perfekt sind und ganz normale Menschen, wie man sie auch im wirklichen Leben jederzeit treffen könnte.
Ich bin schon gespannt wie sich die Beziehung der beiden in einem weiteren Band entwickeln wird und werde sicher auch noch den ersten Teil lesen, um mehr über deren Vorgeschichte zu erfahren.
Außerdem hat mir der Schreibstil der Autorin richtig gut gefallen und Island war als Schauplatz für diese Geschichte wirklich toll gewählt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das seinem Namen alle Ehre macht, da es den Leser in einen Sog hineinzieht und erst am Ende wieder loslässt, da man von der Geschichte richtig gefangen genommen wird.
Ein spannender Thriller für alle, die sich gerne überraschen und in die Irre leiten lassen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Eine alte Zeitkapsel mit einer Todesliste

Rezensionen von Anja:

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aufregender, ereignisreicher zweiter Teil, der immer wieder überrascht

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Achtung: 2. Teil der Reihe. Inhaltliche Spoiler zum Vorgänger vorhanden

Seit den Ereignissen des ersten Bandes (→ Hüter des Todes) scheinen bereits einige Monate vergangen zu sein, die Wege der bekannten Figuren werden aufgegriffen und fortgeführt.
Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht.

Es wird häufig auf vergangene Ereignisse Bezug genommen, diese werden aber nur so knapp angedeutet, dass ich meine Erinnerungslücken damit nicht füllen konnte. Gerade einige Namen konnte ich in der Vielzahl der Figuren nicht sofort zuordnen. Wodurch allerdings einige Zeit vergangen ist und die Figuren teilweise nun neue Rollen haben, mit denen sie sich zurechtfinden müssen, habe ich mein fehlendes Wissen größtenteils nicht als so störend empfunden. Es fühlt sich ein wenig an, als würden in einer bekannten Welt neue Handlungsstränge beginnen. Erst nach und nach fügte sich das Gesamtbild wieder zusammen.

Ich finde die Welt der Scythe unglaublich spannend. Ein ewiges Leben reizt mich nicht, doch der Autor hat hier eine moderne Welt mit einem komplexen Regelwelt geschaffen, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann.
Wer den ersten Band von Scythe gelesen hat, weiß aber auch, wie verstörend die Welt ist. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Das System der Nachlese mag notwendig sein, wirkt aber auch oft grausam. Da die Scythe weiterhin in verschiedene Lager gespalten sind, gibt es unter ihnen immer noch viele Konflikte.

Die Handlung ist von Beginn an fesselnd. Die überwiegend eher kurzen Kapitel springen zwischen zahlreichen, sehr verschiedenen Figuren hin und her.
Nach seinen Taten am Ende des letzten Bandes hat Rowan einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Er begibt sich in ständige Gefahr und legt sich mit mächtigen Gegnern an.
Citra, die nun eine Scythe ist, sucht nach einem Weg, ihren Opfern die Nachlese erträglicher zu machen. Doch dabei stößt sie auch auf Widerstand und macht sich damit Feinde.
Interessant, teilweise aber auch befremdlich, sind die kurzen Passagen des Thunderhead – einer künstlichen Intelligenz, welche nahezu alle Ereignisse auf der Welt beobachten kann, die Entwicklung der Menschheit vorausberechnet und unter umständen auch Kontakt zu einzelnen Figuren aufnimmt und sie damit in ihrem Handeln beeinflusst.

Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Viele Figuren sind schwer durchschaubar, sodass man lange nicht weiß, auf welcher Seite sie stehen und welche Ziele sie verfolgen. So spitzt sich die Handlung immer weiter zu, es wird dramatischer und verworrener, da viele Pläne und Intrigen geschmiedet werden. Das Ende kommt dann ebenfalls überraschend dramatisch daher. Einerseits bleibt es sehr offen, andererseits bietet es schon einen kleinen Ausblick, welchen Weg Neal Shusterman für seine Figuren vorgesehen haben könnte.

Fazit
Eine spektakuläre Fortsetzung mit einer Vielzahl an unerwarteten Wendungen und überraschenden, oft schockierenden Ereignissen. Da jede Figur eigene Ziele verfolgt, werden allerlei Intrigen gesponnen und Konflikte geschürt. Die sympathischen Figuren des ersten Bandes, Citra und Rowan, stecken mittendrin und müssen sich gegen mächtige Gegner behaupten. Ist man erst mal wieder drin, ist es schwer, die Geschichte wieder aus der Hand zu legen.

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aufregender, ereignisreicher zweiter Teil, der immer wieder überrascht

Rezensionen von Rebecca1493:

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Ein Abschluss, der dieser Reihe mehr als nur gerecht wird

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Auch der letzte Teil der Tetralogie fügt sichmit seinem Cover sehr harmonisch in die „Götter“-Reihe ein. Der konzentrierte Blick auf Nyms Gesicht, ebenso wie das Feuer, weisen darauf hin, dass es langsam aber sich ernst wird, dass der Krieg zwischen Bistaye und Asavez immer näher rückt.

Wie bereits kurz angedeutet handelt es sich bei dieser Geschichte um den abschließenden Band der „Geheimnis der Götter“-Saga.

Um dieses Buch lesen zu können, sind auf jeden Fall Vorkenntnisse aus den bereits erschienenen Romanen notwendig!
Normalerweise macht man sich ja bereits während des Lesens so seine Gedanken, wie man gewisse Passagen seiner Rezension formulieren könnte und legt sich den ein oder anderen Satz zurecht. Bei diesem Buch fiel es mehr ausgesprochen schwer, denn fast von Beginn an lösten sich die einzelnen wirren Knäule meiner Gedanken, die sich während der ganzen Zeit gebildet hatten, nach und nach auf, sodass man eigentlich kaum etwas über den Inhalt sagen kann, ohne zu spoilern.

Den Lesern der bisherigen Geschichte wird sicherlich auch aufgefallen sein, dass Saskia Louis sehr gerne die Perspektiven zwischen eigentlich allen im Buch vorkommenden Personen wechselt und dabei oft lustige Übergänge schafft. Auch dieses Mal ist das der Fall, allerdings merkt man durch den eher geringen Anteil an locker flockigen Passagen und lustigen Sprüchen, dass das Finale und die Lösung so vieler Fragezeichen, die bestimmt nicht nur bei mir zu Tage getreten sind, zum Greifen nahe waren.

Ich habe wirklich sehr große Erwartungen in die Beantwortung der einzelnen Fragen gesteckt und wenn ich mich nicht täusche, wurde mir jede einzelne zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass Saskia erst in letzter Sekunde an der Auflösung herumgebastelt hat. Vielmehr war der Inhalt zu jeder Zeit stimmig und nachvollziehbar, ebenso wie die Handlungen der einzelnen Personen.

Ich bin nicht die beste Codeknackerin, deshalb kann es natürlich sein, dass manche viel eher darauf kommen um was es sich bei dem „Geheimnis der Götter“ handelt. Saskia gibt tatsächlich den ein oder anderen Hinweis im Verlauf der Reihe, sodass die Rätsel durchaus gelöst werden können. Aber dadurch, dass ich kaum erahnen konnte, was hinter der Fassade der einzelnen Personen steckte, war es für mich eine umso größere Verblüffung als der Vorhang dann (schluss)endlich gelüftet wurde.

Für meine Begriffe war das Finale dieser Buchreihe ein einziger Genuss. Innerhalb nicht einmal eines Tages hatte ich die Geschichte bereits ausgelesen. Eines kann ich euch versprechen – eure Augen werden sicher nicht trocken bleiben, legt euch also schon einmal die Taschentücher parat.

Fazit: Das Geheimnis der Götter findet ein mehr als würdiges Ende! Ich werde es vermissen in die Welt von Bistaye und Asavez eintauchen zu können.

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aufregender, ereignisreicher zweiter Teil, der immer wieder überrascht

Rezensionen von Janine2610:

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Auf der Suche nach Inspiration und innerem Frieden

Die Perlenschwester von Lucinda Riley

Der vierte Band der Sieben Schwestern-Reihe, den ich wieder mit Livia, einer Bloggerkollegin, in einer gemeinsamen Blog-Leserunde gelesen habe, hat bei mir letztlich einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen.

Ich bin recht schnell in CeCes Welt gelandet, habe gleich erkannt, dass – auch wenn das aus dem dritten Buch mit Star bereits herauszulesen war – CeCe eine sehr unsichere, aber feinfühlige Person ist, die sich ihr Leben lang an ihre Schwester geklammert hat und der es deswegen jetzt wahnsinnig schwer fällt, loszulassen.

Obwohl CeCe die lautere und redseligere der beiden "Klammerschwestern" war, wirkt sie dennoch weitaus schwächer und bedürftiger als die ruhige Star. Darüber hinaus jammert und sorgt sich CeCe über scheinbar unsinnige Dinge (oftmals gibt sie ihre Legasthenie als Grund dafür an), weswegen sie bei meiner Mitleserin Livia nicht gerade gut angekommen ist. Ich selbst bin wesentlich besser mit der Protagonistin zurechtgekommen, irgendwie konnte ich mich in sie hineinversetzen und Verständnis für sie aufbringen – auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen konnte, wie ein Mensch derart werden kann, wenn man so privilegiert und mit so liebevollen, starken Eltern aufwächst. Ein solches Gehabe und Ähnliches nimmt man doch in den meisten Fällen von den Menschen an, mit denen man die meiste Zeit zusammen ist, oder nicht? Woher CeCe ihr Selbstmitleid und ihr niedriges Selbstwertgefühl also hat, ist mir wahrlich schleierhaft.

~ Ich hatte auf die harte Weise gelernt, dass einem niemand gehört, und möglicherweise würde es mir gelingen, eine eigene Identität zu finden und einer Kultur anzugehören, die mich definierte. ~
(S. 216)

Umso erfreuter war ich, CeCes positive Entwicklung in dieser Hinsicht mitzuerleben, als sie den Mut aufgebracht hat, sich auf die Spuren ihrer Herkunft zu begeben. Denn das Buch ist wieder in zwei Zeitstränge geteilt. Abwechselnd liest man von CeCe in der Gegenwart (2008) und von Kitty in der Vergangenheit (Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts). Und in den Gegenwart-Teilen – die ich weitaus unspektakulärer fand als die Erzählungen der Vergangenheit – erkennt man nach und nach deutlich, wie sich CeCe entwickelt, besonders ab dem Zeitpunkt, an dem sie ihrer ursprünglichen Familie immer näher kommt. Sie lernt und arbeitet an sich, auch mit Hilfe von Pa Salts Spruch/Weisheit, den er ihr nach seinem Tod übermittelt hat und den sie immer im Hinterkopf hat. Der Gegenwart-Teil mit CeCe spielt vorerst in Thailand, danach geht es ab nach Australien, wo der Hauptteil der Gegenwart-Handlung stattfindet. Egal, wo sich CeCe befindet, sie lernt interessante Menschen kennen, die ihr ganz unbewusst dabei helfen, ihren Mut zu finden und persönlich zu wachsen. Das fand ich sehr schön, mitzuverfolgen!

~ »Weißt du, was Menschen daran hindert, ihr volles Potenzial zu nutzen?«
»Angst. Du musst die Angst loswerden.« ~
(S. 472)

Kittys Part konnte mich von Anfang an abholen und begeistern. Ich war durch und durch gefesselt von den Geschehnissen in der Vergangenheit. Australien im 20. Jahrhundert kennenzulernen und etwas über die Entwicklung der Perlenfischerei zu erfahren hat mich ebenfalls sehr interessiert und deswegen an den Seiten kleben lassen. Die Charaktere in der Vergangenheit sind alle sehr vielschichtige und einzigartig skizzierte Persönlichkeiten und das, was passiert, teilweise so unfassbar und tragisch, weswegen ich gar nicht erwarten konnte, alles so schnell wie möglich aus dieser längst vergangenen Zeit in Erfahrung zu bringen. Fesselnd, fesselnd, fesselnd wären die Worte, mit denen ich Kittys Geschichte beschreiben würde!

Natürlich fragt man sich während dem Lesen auch, inwiefern CeCe und Kitty miteinander zu tun haben könnten. Sind die beiden Frauen miteinander verwandt? Ist ihr Leben auf irgendeine andere Art und Weise verknüpft? Livia und ich hatten jedenfalls unseren Spaß, darüber zu spekulieren. Wir haben unsere Gedankenspinnereien genossen und waren schlussendlich total begeistert davon, dass Riley es so toll geschafft hat, jeden auftauchenden Charakter irgendwie einen perfekten Platz in der Geschichte zu geben bzw. zufriedenstellend miteinzuweben.

~ Wir müssen versuchen, Verantwortung für unsere eigenen Handlungen zu übernehmen, für die anderer Menschen können wir das nicht. ~
(S. 525)

Im Großen und Ganzen kann ich kaum etwas Negatives über den 4. Band der Sieben Schwestern-Reihe sagen. Die einzigen kleinen Kritikpunkte waren: In einem Moment war mir CeCes Baden in Selbstmitleid zu viel und ziemlich am Ende des Buch hatte ich kurz das Gefühl, als würden sich die Ereignisse überschlagen. Obwohl große Ereignisse zeitlich gesehen in einem annehmbaren Abstand geschahen, sind sie mir von der Autorin dennoch zu schnell hintereinander erzählt worden, sodass ich etwas "überfordert" war. Diese Kritikpunkte haben meine Lesefreude allerdings nicht eingeschränkt, weswegen ich keinen Punkteabzug in meine Bewertung miteinfließen lasse.

Am Ende darf man sich – wie immer – über ein paar Sätze von Lucinda Riley freuen und darüber staunen, wie weit die Autorin geht, um korrekt an ihren Geschichten arbeiten zu können. Gerade ihre letzten Worte fand ich diesbezüglich sehr vorbildlich. Ebenso findet sich am Ende bereits ein kleiner Vorgeschmack auf das fünfte Buch (mit Tiggy). Einen kleinen Einblick in Tiggys Leben gewährt uns Riley hier schon mal.

Und wer es, wie ich, auch nicht erwarten konnte, nach dem dritten Band endlich weiterzulesen, dem kann ich versichern, dass er mit CeCe, aber allen voran mit Kitty, in Australien viel Freude haben wird! ;)

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Auf der Suche nach Inspiration und innerem Frieden

Rezensionen von yellowdog:

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melancholische Liebesgeschichte

Die Perlenschwester von Lucinda Riley

Eine melancholische Liebesgeschichte, die stilistisch auf ein eher junges Publikum zugeschnitten ist. Das verhindert natürlich nicht, dass der Roman sorgfältig geschrieben ist. Die Handlung hat die Autorin Lea Coplin in München und Hamburg angesiedelt, was auch entsprechend genutzt wird. Einst starb Janas Bruder bei einem Autounfall, bei dem sein Freund Leander am Steuer sass.

Der Roman erreicht mich aber aus mehreren Gründen wenig. Die Hauptfiguren sind von dem Jahre zurückliegenden tragischen Ereignis eigentlich immer noch traumatisiert. Als sie sich nach 6 Jahren wiedersehen, wird es schwierig.
Leider führte das Verhalten beider dazu, das ich die Figuren nicht besonders mochte. Der Roman kann einen runterziehen. Das es beim Unglück damals auch noch andere als die offensichtlichen Aspekte gibt, kann man sich denken. Wie das schließlich aufgelöst wurde, hat mir persönlich missfallen.

Auch überzeugt mich die Lovestory nur wenig. Als Jana und Leander sich zuletzt sahen, was er 16 und sie 12. Damals war er der Freund ihres Bruders. Warum also zwangsläufig nach den Jahren beim Wiedertreffen gleich Liebesgefühle geweckt werden, verstehe ich nicht. Der auslösende Moment ist nicht zwingend genug geschrieben, daher empfinde ich das Buch kaum als große Liebesgeschichte, wie auch der ganze Roman mir kaum lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Auf der Suche nach Inspiration und innerem Frieden

Rezensionen von yellowdog:

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Trauerarbeit

Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi

Ein ansprechender, gut lesbarer Familienroman. Ein Mann verliert seine Frau, möglicherweise Selbstmord.
Der Roman zeigt, wie der Mann und die 15jährige Tochter Eve in Trauer zurückbleiben und mit der Situation leben müssen. Als Gedankenspiel lässt die Autorin auch die Verstorbene Madeleine auftreten, die gestorben ist, jedoch sich noch nicht von ihrer Familie trennen mag.

Sie versucht Einfluß zu nehmen und eine neue Frau für ihren Witwer zu finden. Die patente Rory soll eine geeignete Kandidatin sein.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Brady, Maddy und Eve. Dadurch lernt man die Figuren bald gut kennen. Sogar Maddy, die einen selbstironischen Ton hat.
Der Originaltitel “I linkes my life” gefällt mir besser als der deutsche.

Abby Fabiaschi schafft es, auch humorvolle Momente dezent einzubringen ohne das ernste Thema dadurch zu gefährden.

Zum Ende hin wird der Roman zahmer, aber insgesamt kann man zufrieden sein.

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Trauerarbeit

Rezensionen von yellowdog:

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überfrachtet

Bright Side - Ein Moment für immer von Kim Holden

“Always Look at the Bright side of Life” heißt der zynische Song aus dem Film Das Leben des Brian.
Aber die Protagonistin dieses Buches Kate “Bright Side” Sedgwick ist nicht zynisch sondern tatsächlich so optimistisch und positiv, obwohl sie schon viel schlimmes erlebt hat, z.B. den Tod der Schwester.

Mit ihrer manchmal burschikosen Art und ihrer Natürlichkeit erreicht Kate die Menschen. Als sie aus Kalifornien nach Minnesota zum studieren kommt, findet sie schnell Freunde. Kate hat eine fürsorgliche Art und ist für ihre Freunde auch in der Not immer da.
Selten wurde eine Hauptfigur dermaßen reich an Charakter entworfen.
Der Roman ist gut lesbar, da verzeiht man den Einsatz mancher Klischees gerne.
Eine Stärke ist, wie die Figuren und ihre Beziehungen zueinander entwickelt werden, da lässt sich die Autorin genügend Zeit und das wirkt sich gut aus.
Dennoch stellt sich mit der Zeit der Eindruck ein, der umfangreiche Roman wäre thematisch überfrachtet und in der Summe übertrieben. Das geht zu Lasten der Glaubwürdigkeit. Die Handlung wird mit zu vielen tragischen Momenten überladen. Am Ende ist man als Leser gezwungen, die Reißlinie zu ziehen und sich emotional abzuwenden und das ist schade. Interessant aber, dass es eine Fortsetzung geben wird.

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überfrachtet

Rezensionen von begine:

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Problematische Liebesgeschichte

Bright Side - Ein Moment für immer von Kim Holden

Nichts ist gut. Ohne dich von Lea Coplin ist ein berührender Liebesroman. Teilweise witzig erzählt, aber so richtig konnte ich mit den Protagonisten nicht warm werden.
Als Jana 12 Jahre alt ist, verunglücken ih Bruder tödlich und Leander, der Schuld sein soll wird verletzt. Janas Familie bricht auseinander.

Nach 6 Jahren kommt Leander wieder nach München zurück, weil seine Mutter erkrankt ist. Ich kann mir gut vorstellen, das Jana vor 6 Jahren für den Freund des Bruders geschwärmt hat
Die Stimmung zwischen ihm und Jana ist eigenartig, na ja das kann ich nachvollziehen.
Jana hat bis jetzt noch keinen richtigen Plan wie ihr Leben weiter gehen soll. Allerdings ist Leamder auch nicht viel besser. Es gibt auch noch einige Probleme und Wahrheiten.
Die Autorin Lea Coplin hat einen leichten netten Schreibstil.
Der Roman ist eine typische etwas melancholische Jugendliteratur. Eine nette Unterhaltung.

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Rezensionen von Hexenaugen:

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Thalia und Lucas, ein lesenswerter zweiter Teil

The Boxer von Piper Rayne

Thalia trennt sich von ihrem Verlobten Chase weil er sie mehrfach betrogen hatte.
Ihre beiden besten Freundinnen Lennon und Whitney sorgen dafür dass sie sich wieder vernünftig kleidet und unter Leute geht.

Bei einem Amateurboxabend trifft sie auf einen Bad Boy mit grünen Augen - Lucas Cummings - mit dem sie einen heißen Flirt beginnt .

Beim Abenteuer-Dating wenige Tage später trifft sie erneut auf Lucas und hat mit ihm einen One-Night-Stand. Eigentlich eine einmalige Sache für Thalia aber sie hat nicht damit gerechnet dass Lucas alles dafür tut um ihr näher zu kommen.

Thalia ist unsicher sie fragt sich ob sie Lucas wirklich vertrauen kann denn er könnte ihre Welt zum Einsturz bringen. Sie hat schon einmal alles verloren und nocheinmal könnte sie das nicht mehr ertragen.

Ein tolles kurzweiliges Buch was ich nicht eher weglegen konnte bis ich es beendet hatte. Ich freue mich schon auf den 3. Teil.

Ich durfte das Buch als Belegexemplar lesen.

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Thalia und Lucas, ein lesenswerter zweiter Teil

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Kurzer, kompakter Roman

The Boxer von Piper Rayne


Sofian der Sarazene ist ein Roman, den ich als sehr lebendig erzählt wahrgenommen habe und der emotional beteilgte, sympathische Hauptfiguren einsetzt. Sofian ist ein junger Sarazene, der am Überfall auf ein Dorf beteilgt ist, der sich aber innerlich von den Graumsamkeiten seiner Gefährten abwendet.

Die massaker kann er aber auch nicht abwenden, dafür aber Federica retten. Alleine sind Muslim und Christin in der Wildnis schließlich aufeinander angewiesen. Auch wenn Glauben und Sprache sie trennt, gibt es auch viel gemeinsames, und Gefühle füreinander.
Es gibt neben dem historischen Plot auch die Handlung in der Gegenwart, mit der modernen Federica, die eine Vision eines mann mit Turban hat, der im Fluß fischt und altmodisch gekleidet ist. Doch nur kann sie ihn sehen. das bringt die leicht labile Federica aus der Fassung.
Mir persönlich hat der Mittelteil des kurzen, aber kompakten Roman am Besten gefallen, da er die Entwicklung der Liebesgeschichte sensible und detailliert erzählt. Hinzu kommen einige Details, die, so habe ich den eindruck, gut recherchiert sind. Auch die Handlung der Gegenwart ist gut gemacht. Man könnte es als esoterisch lesen, aber eigentlich geht es doch nur um die Liebe.
Ein spannendes, mitreissendes Buch!

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Thalia und Lucas, ein lesenswerter zweiter Teil