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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Akribische Menschenstudie

Kampfsterne von Alexa Hennig von Lange

Alexa Hennig von Lange schreibt in ihrem neuen Roman über die Elterngeneration der 80er Jahre und den schönen Schein. Hinter der Fassade des idyllischen Vorstadtlebens dreier Familien bröckelt es erheblich. Alle Beteiligten leiden unter der angeblich großen Freiheit der 80er Jahre, der vermeintlichen Aufgeklärtheit und den Ansprüchen ihres bürgerlichen Lebens.

Jeder für sich ist ein Kampfstern, in seinem eigenen Kosmos.

In ihrem neuen Roman ermöglicht die erfolgreiche deutsche Schriftstellerin Einsichten in das menschliche Zusammenleben. Sie lässt die unterschiedlichen Protagonisten zu Wort kommen und stellt unabhängig vom Alter deren Wahrnehmungen, Sehnsüchte und Verletzlichkeit dar. Ihre genaue Beobachtungsgabe und ihr wertschätzender Blick auf die Einzelnen ist dabei bemerkenswert. Ihre Charaktere zeichnen sich durch Vielschichtigkeit aus. Es geht um Neid, Frustration, Gewalt, Rückzug und viel Sehnsucht. Trotz der stark ausgeprägten „schlechten“ Eigenschaften haben alle Beteiligten etwas sympathisches. Die Entwicklungen sind sehr verdichtet aber trotzdem glaubwürdig. Einfühlsam und mit einer großen psychologischen Tiefe dringt sie in die Seelen der Eltern und Kinder, beschreibt die Dynamiken in diesem engen Zusammenleben der Vorstadt.

Der Text ist sehr nachdenklich und hat eine ungeheure Tiefe. In sehr unterschiedlich langen Kapiteln wird aus der Sicht der einzelnen Beteiligten erzählt. Einige Kapitel gehen über mehrere Seiten hinaus und andere sind nur einen Absatz lang. Durch die vielen Perspektivwechsel entsteht ein umfassendes Bild von der Situation. Dynamiken werden klarer, weil die Einzelnen kurz hintereinander zu Wort kommen. Es entsteht Spannung und ein gewisser Sog, sodass sich das Buch nicht so leicht aus der Hand legen lässt. Gleichzeitig ist die Geschichte durch diese schnell aufeinanderfolgenden Wechsel von Beginn an hochemotional und sehr berührend. Von Lange legt immer wieder den Finger in die Wunden, schreibt akribisch und schonungslos. Die klugen Zwiegespräche der Einzelnen sind ebenso spannend wie die emotionalen Interaktionen mit den Anderen.

Die Autorin hat grundsätzlich eine direkte und sehr klare Ausdrucksweise. Die Sprache ist zusätzlich durch viele Verniedlichungen und Verstärkungen gekennzeichnet. Mit ihrem Humor fängt sie die Schwere des Inhalts auf. Dadurch bekommt die Geschichte neben dem Erschütternden, Trostlosen auch etwas Herzerwärmendes und Hoffnungsvolles.

Eine akribische Menschenstudie, die hochemotional und schonungslos das Seelenleben der Einzelnen zeigt. Erschütternd und Herzerwärmend.

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Akribische Menschenstudie

Rezensionen von jiskett:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Fesselnde Geschichte, deren Tempo etwas zu hoch ist

Kampfsterne von Alexa Hennig von Lange

Ich war sehr gespannt auf "Paheli: Spiel um alles oder nichts"; die Kombination von Jumanji und einem 'orientalisch' anmutenden Setting klang interessant und die Inhaltsangabe versprach eine spannende, packende Geschichte. Diese hat das Buch auch auf jeden Fall geliefert, aber ich muss sagen, dass mir die Handlung teilweise zu schnell voranging - es kam mir vor, als würden die Charaktere einfach von Herausforderung zu Herausforderung springen, mit nur kleinen Verschnaufpausen dazwischen.

Das war natürlich insofern realistisch als dass es bei sehr vielen Spielen nur darum geht, das nächste Level zu erreichen oder die nächste Aufgabe zu meistern, aber hier wurde mir die Geschichte etwas zu sehr vom Plot und zu wenig von den Charakteren selbst getragen. Farah ist zwar eine recht gut ausgearbeitete Protagonistin und ebenso wie ihre Freunde sehr sympathisch, aber ich hatte am Ende des Buches leider nicht das Gefühl, wirklich viel über die drei zu wissen.

Die Herausforderungen selbst waren interessant dargestellt, auch wenn sie mir fast schon zu rasch abgehandelt wurden und ich den einzelnen Regeln nicht immer vollständig folgen konnte; das ist jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt, da die Autorin sehr gut herausgearbeitet hat, was für ihre Protagonisten auf dem Spiel steht, sollten sie nicht gewinnen. Die Dringlichkeit, die damit einhergeht, hat dafür gesorgt, dass das Buch sehr fesselnd war und die Tatsache, dass Farah ihren kleinen Bruder finden musste, hat den Einsatz noch einmal erhöht. Mir hat außerdem gefallen, dass der Zusammenhalt der Freunde entscheidend war, um dieses Abenteuer zu bestehen.

Paheli selbst wurde toll beschrieben, sodass man das Gefühl haben konnte, selbst durch die Welt des Spiels zu wandern und alles zu bestaunen. Das war für mich ein großer Pluspunkt.

"Spiel um alles oder nichts" bekommt von mir 3,5 Sterne; es war spannend und durchgängig packend, aber das Tempo der Geschichte war mir teilweise zu hoch und die Charaktere sind ein bisschen blass geblieben. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Band, obwohl ich mir momentan noch nicht vorstellen kann, worum es gehen soll.

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Akribische Menschenstudie

Rezensionen von niknak:

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His Royal Hotness Prinz Kian

Dark Royal – Unwiderstehlich von Tracy Wolff

Inhalt:
Prinz Kian von Wildemar ist His Royal Hotness und ihm liegen die Frauen zu Füßen. Als jüngerer Zwillingsbruder des Kronprinzen hat er sehr viele Privilegien, aber nur wenige Pflichten. Dies weiß Prinz auch sehr gut auszunützen. Solange bis Prinz Garrett, sein Bruder, plötzlich entführt wurde.

Von nun an ändert sich alles für Kian. Er muss nun Verantwortung für sein Land übernehmen. Genau in diesem Augenblick stolpert Savannah in sein Leben und überschüttet seinen Anzug mit Champagner. Savannah ist klug, wunderschön und sexy und spuckt in Kians Kopf herum. Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht Savannahs Geheimnis.

Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich habe es verschlungen. Tracy Wolff hat einen angenehmen, fesselnden, spannenden und mitreißenden Schreibstil. Ich wurde schon ab der ersten Seite von der Geschichte gefangen genommen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was dafür verantwortlich war, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen habe.

Das Buch ist aus den Ich-Perspektiven von Savannah und Prinz Kian geschrieben. Dadurch erfährt man sehr viel über die Gefühle der beiden. Durch diese Erzählweise konnte ich mich gut in die beiden Protagonisten hinein versetzen und sie besser verstehen.

Prinz Kian liebt das Leben und er liebt die Frauen. Er ist froh, dass er als dritter in der Thronfolge nicht so viele Pflichten hat wie sein älterer Zwillingsbruder Garrett, aber genauso viele Privilegien genießt. Sein Leben gefällt ihm sehr gut, so wie es ist, ohne viele Verpflichtungen. Kian ist trotz allem ein sehr pflichtbewusster Mensch, der sein Land liebt und auch bereit ist viel dafür zu opfern und zu riskieren.

Savannah Breslin ist eine amerikanische Künstlerin, die nach ihrem Studium als Kellnerin und Barkeeperin jobbt. Sie ist ein sehr gefühlvoller, lustiger und lieber Charakter. Ihre letzte Beziehung endete nicht wirklich schön, weswegen sie große Probleme hat Kian wirklich zu vertrauen.

Ein paar Nebencharaktere sorgen für eine schöne Rahmengestaltung. Da wären einmal Prinz Kians Bodyguards, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Ich hätte mir gewünscht, ein bisschen mehr von ihnen zu lesen. Die königliche Familie wird oftmals erwähnt, aber sie treten fast nie persönlich in Erscheinung. Dies finde ich schade, da dies dazu beigetragen hätte die Geschichte abzurunden und den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen.

Prinz Garrett ist ein wichtiger Charakter im Buch. Aber leider bleibt seine Figur ziemlich oberflächlich. Der zweite Teil der Reihe dreht sich um Garrett. Ich bin ziemlich sicher, dass sich dies im nächsten Band ändern wird. Trotzdem finde ich es schade, da er eben bereits in diesem Buch sehr wichtig ist.

Die Handlung gefällt mir sehr. Sie ist spannend, fesselnd, romantisch und gefühlvoll. Durch die Entführung von Prinz Garrett ist die Geschichte viel dramatischer und sorgt für den nötigen Kick.

Im Buch kommen einige schön geschriebene erotische Szenen vor. Mir gefällt, dass die Autorin die Gefühle so gut transportiert. Die Anziehung der beiden Protagonisten ist spürbar und auch das Kribbeln und Prickeln zwischen den beiden wird bis zum Leser transportiert.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein richtiger Pageturner. Man will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 His Royal Hotness Prinz Kian

Rezensionen von niknak:

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Liebe in der Wall Street

King of New York von Louise Bay

Inhalt:
Arbeit und Privatleben ist bei Max King, der König der Wall Street, streng getrennt. Vor allem seitdem seine Tochter Amanda bei ihm wohnt, ist ihm diese Regel noch wichtiger. Bis er Harper kennen lernt, seine neue Mitarbeiterin und gleichzeitig Nachbarin. Plötzlich ist es nicht mehr so einfach seine zwei Leben zu trennen.

Die Verschmelzung seiner zwei Welten ist nun nicht mehr aufzuhalten. Kann das gut gehen?

Mein Kommentar:
Dies ist der Auftakt einer neuen Serie, die ich sicher weiter verfolgen werde. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht. Sie hat einen angenehmen, flüssigen und leichten Schreibstil und führt den Leser super durch das Buch. Ich habe es in einen Rutsch durchgelesen.

Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben. Dies half sehr dabei sich in Harper und Max hineinversetzen zu können. Die beiden Protagonisten kamen dabei abwechselnd dazu die Geschichte zu erzählen.

Harper ist alleine bei ihrer Mutter aufgewachsen. Ihr Vater ließ sich nur sporadisch blicken. Dies prägt sie sehr stark. Harper ist sehr ehrgeizig und weiß was sie will. Sie will es ihrem Vater zeigen, dass sie etwas drauf hat und dass er etwas verpasst.

Max King ist der König der Wall Street. Er ist ein knallharter, dominanter Geschäftsmann aber auch ein liebevoller Vater und absoluter Familienmensch. Seine Tochter Amanda ist seine Welt und er würde alles für sie tun. Bei ihm passt der Spruch "Harte Schale, weicher Kern" wie die Faust aufs Auge.

Amanda King ist ein Teenager, die seit kurzem bei ihrem Vater wohnt. Dabei geraten die beiden öfters aneinander, da Max nicht einsehen will, dass sein kleines Mädchen nicht mehr so klein ist. In dieser Zeit lernt Amanda Harper kennen, die ihr eine große Stütze ist. Die beiden freunden sich an und Harper hilft Amanda und Max sich in den jeweils anderen hineinversetzen zu können.
Amanda ist mein absoluter Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Sie ist sympathisch, erfrischend, tough und will ihrem Vater unbedingt eine Frau suchen. Vater und Tochter sind sich ziemlich ähnlich, was alles oftmals komplizierter, aber auch lustiger macht.

Im Buch gibt es einige erotische Szenen zwischen Max und Harper. Diese sind genau richtig detailliert ausgearbeitet. Sie wirken realistisch und gefühlvoll und man kann die Gefühle zwischen den beiden beinahe spüren.

Im Buch kommen einige Nebencharaktere vor. Die beiden Schwestern von Max haben mir sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, mehr über sie zu erfahren. Ich hätte mir gewünscht mehr über Harpers Vater zu lesen, denn ich denke, dass er in den folgenden Bänden keine große Rolle spielen wird. Dies finde ich ein wenig schade.

Ich konnte der Handlung sehr leicht folgen, da sie ziemlich oberflächlich bleibt. Ein bisschen mehr Tiefe und ein bisschen mehr Spannung hätten der Story nicht geschadet. Aber auch so war es in Ordnung. Man kann das Buch ruhig für ein paar Stunden oder auch Tage weglegen, ohne dass man Probleme hätte der Geschichte zu folgen.

Mein Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Mir hat ein bisschen die Tiefe gefehlt, da das Buch und die Charaktere oftmals ziemlich oberflächlich blieben. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen, da ich sie sehr interessant finde und ich mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit den Charakteren freue.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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 Liebe in der Wall Street

Rezensionen von niknak:

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Die Legende von Izara

Izara 1: Das ewige Feuer von Julia Dippel

Inhalt:
Ariana ist ein ganz normales Mädchen, das seit der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter lebt. Sie hat eine beste Freundin, jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können und lebt auch sonst ein ganz normales Teenagerleben, bis Lucien auf einmal in ihrem Leben auftaucht. Plötzlich tauchen unsterbliche Wesen auf, die alles daran setzen Ariana umzubringen.

Denn Ariana ist alles andere als ein normales Mädchen. Aber was ist sie dann?

Mein Kommentar:
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht. Sie hat einen angenehmen, humorvollen und spannenden Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen wollt. Ich bin sehr, sehr froh darüber, dass der zweite Teil schon erschienen ist und ich direkt weiter lesen kann. :)

Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Ariana geschrieben. Dadurch erfährt man, gerade am Anfang, sehr wenig von Lucien, wodurch er noch geheimnisvoller wirkt. Dies gefällt mir sehr gut, da es unglaublich gut zu seinem Charakter passt.

In diesem Buch tauchen sehr viele Charaktere auf. Diese sind unterschiedlich gut ausgearbeitet, bei den meisten hatte ich wirklich das Gefühl, dass viel mehr hinter ihnen steckt. Bei manchen Charakteren hätte ich mir gewünscht, mehr über sie zu erfahren, wie zum Beispiel über Luciens Familie oder über Mel(isande). Vielleicht geht mein Wunsch im zweiten Teil in Erfüllung.
Manche Charaktere, wie die Mitglieder des Rates, werden nur erwähnt, kommen aber nie persönlich im Buch vor. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihnen weiter geht und ob sie auch noch persönlich auftauchen.

Was sehr auffallend ist, dass viele der "wichtigeren" Charaktere eine dramatische, tragische und/ oder traurige Vergangenheit hatten. Bei den meisten wird die Geschichte nur kurz erzählt und anschließend spielt sie keine Rolle mehr. Da stellt sich mir die Frage, wieso so viele Hauptcharaktere eine tragische Vergangenheit haben müssen? Nur um die Geschichte dramatischer werden zu lassen? Dies hat sie eindeutig nicht nötig. Meiner Meinung nach hätte die Autorin ein paar Charakteren ruhig eine fröhlichere Vergangenheit geben können.

Ariana ist ein sarkastischer, loyaler, starker und selbstbewusster Charakter. Sie reagiert mit sehr viel Zynismus, als sie die Wahrheit über die Welt erfährt und davon, dass es noch so viel mehr gibt, wovon sie nie auch nur im Geringsten geahnt hätte. Mir hat ihre Reaktion sehr gut gefallen und ich fand sie auch realistisch und nachvollziehbar. Man merkte ihr an, dass sie ein wenig überfordert war, trotzdem versucht sie nach vorne zu schauen und sich damit zu engagieren und damit klar zu kommen.
Ariana und besonders ihre Gedankengänge brachten mich oftmals zum Schmunzeln. Wodurch ich noch mehr ins Buch gefangen wurde.

Lucien ist am Anfang sehr undurchsichtig, dominant und geheimnisvoll. Dies bleibt er auch bis zum Ende des Buches, aber man lernt ihn besser kennen und dadurch kann man seine Handlungen auch ein bisschen besser verstehen. Er lässt sich nicht gerne in seine Karten schauen und versucht alles zu kontrollieren, dabei kann er auch schnell einmal sehr gefährlich werden. Er ist selbst Teil der unsterblichen Welt und hilft Ariana dabei sich zu Recht zu finden. Lucien beantwortet ihr Fragen, die andere ihr noch nicht beantworten würden, hat aber, meiner Meinung nach, mehr Geheimnisse als alle anderen zusammen. Wahrscheinlich habe ich ihn gerade deswegen sehr schnell ins Herz geschlossen.

Man wird fast in eine komplett neue und andere Welt eingeführt. Dadurch dass Ariana diese Welt auch noch nicht kennt, wird ihr alles gut erklärt und als Leser kommt man super mit. Relativ am Anfang des Buches gibt es eine Szene wo man innerhalb von wenigen Seiten sehr viel Information über die unsterbliche Welt erhält. Ich habe mir den Beginn dieser Erklärungen mit einem Post-it markiert, um später wieder zurück blättern zu können. Aber da in den folgenden Seiten die "neuen" Wesen immer wieder vorkamen, war dies nicht notwendig, da man öfter mit ihnen in Kontakt kam.

Zur Handlung möchte ich jetzt nicht viel sagen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen, aber sie ist dramatisch, spannend, teilweise romantisch, humorvoll und super fesselnd. Es gibt einige unerwartete Wendungen, Überraschungen wovon ich nie auch nur geahnt hätte, politische Machtspiele, Verrat, Intrigen und Spannung mit allem Drum und Dran.

Mein Fazit:
Ich liebe dieses Buch. Das Cover ist wunderschön, der Titel passt unglaublich gut, die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und gehen in die Tiefe, die Handlung hat alles was man sich nur wünschen kann. Ich bin begeistert und freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Die Legende von Izara

Rezensionen von niknak:

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Die Legende von Izara

Izara - Das ewige Feuer von Julia Dippel

Inhalt:
Ariana ist ein ganz normales Mädchen, das seit der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter lebt. Sie hat eine beste Freundin, jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können und lebt auch sonst ein ganz normales Teenagerleben, bis Lucien auf einmal in ihrem Leben auftaucht. Plötzlich tauchen unsterbliche Wesen auf, die alles daran setzen Ariana umzubringen.

Denn Ariana ist alles andere als ein normales Mädchen. Aber was ist sie dann?

Mein Kommentar:
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht. Sie hat einen angenehmen, humorvollen und spannenden Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen wollt. Ich bin sehr, sehr froh darüber, dass der zweite Teil schon erschienen ist und ich direkt weiter lesen kann. :)

Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Ariana geschrieben. Dadurch erfährt man, gerade am Anfang, sehr wenig von Lucien, wodurch er noch geheimnisvoller wirkt. Dies gefällt mir sehr gut, da es unglaublich gut zu seinem Charakter passt.

In diesem Buch tauchen sehr viele Charaktere auf. Diese sind unterschiedlich gut ausgearbeitet, bei den meisten hatte ich wirklich das Gefühl, dass viel mehr hinter ihnen steckt. Bei manchen Charakteren hätte ich mir gewünscht, mehr über sie zu erfahren, wie zum Beispiel über Luciens Familie oder über Mel(isande). Vielleicht geht mein Wunsch im zweiten Teil in Erfüllung.
Manche Charaktere, wie die Mitglieder des Rates, werden nur erwähnt, kommen aber nie persönlich im Buch vor. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihnen weiter geht und ob sie auch noch persönlich auftauchen.

Was sehr auffallend ist, dass viele der "wichtigeren" Charaktere eine dramatische, tragische und/ oder traurige Vergangenheit hatten. Bei den meisten wird die Geschichte nur kurz erzählt und anschließend spielt sie keine Rolle mehr. Da stellt sich mir die Frage, wieso so viele Hauptcharaktere eine tragische Vergangenheit haben müssen? Nur um die Geschichte dramatischer werden zu lassen? Dies hat sie eindeutig nicht nötig. Meiner Meinung nach hätte die Autorin ein paar Charakteren ruhig eine fröhlichere Vergangenheit geben können.

Ariana ist ein sarkastischer, loyaler, starker und selbstbewusster Charakter. Sie reagiert mit sehr viel Zynismus, als sie die Wahrheit über die Welt erfährt und davon, dass es noch so viel mehr gibt, wovon sie nie auch nur im Geringsten geahnt hätte. Mir hat ihre Reaktion sehr gut gefallen und ich fand sie auch realistisch und nachvollziehbar. Man merkte ihr an, dass sie ein wenig überfordert war, trotzdem versucht sie nach vorne zu schauen und sich damit zu engagieren und damit klar zu kommen.
Ariana und besonders ihre Gedankengänge brachten mich oftmals zum Schmunzeln. Wodurch ich noch mehr ins Buch gefangen wurde.

Lucien ist am Anfang sehr undurchsichtig, dominant und geheimnisvoll. Dies bleibt er auch bis zum Ende des Buches, aber man lernt ihn besser kennen und dadurch kann man seine Handlungen auch ein bisschen besser verstehen. Er lässt sich nicht gerne in seine Karten schauen und versucht alles zu kontrollieren, dabei kann er auch schnell einmal sehr gefährlich werden. Er ist selbst Teil der unsterblichen Welt und hilft Ariana dabei sich zu Recht zu finden. Lucien beantwortet ihr Fragen, die andere ihr noch nicht beantworten würden, hat aber, meiner Meinung nach, mehr Geheimnisse als alle anderen zusammen. Wahrscheinlich habe ich ihn gerade deswegen sehr schnell ins Herz geschlossen.

Man wird fast in eine komplett neue und andere Welt eingeführt. Dadurch dass Ariana diese Welt auch noch nicht kennt, wird ihr alles gut erklärt und als Leser kommt man super mit. Relativ am Anfang des Buches gibt es eine Szene wo man innerhalb von wenigen Seiten sehr viel Information über die unsterbliche Welt erhält. Ich habe mir den Beginn dieser Erklärungen mit einem Post-it markiert, um später wieder zurück blättern zu können. Aber da in den folgenden Seiten die "neuen" Wesen immer wieder vorkamen, war dies nicht notwendig, da man öfter mit ihnen in Kontakt kam.

Zur Handlung möchte ich jetzt nicht viel sagen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen, aber sie ist dramatisch, spannend, teilweise romantisch, humorvoll und super fesselnd. Es gibt einige unerwartete Wendungen, Überraschungen wovon ich nie auch nur geahnt hätte, politische Machtspiele, Verrat, Intrigen und Spannung mit allem Drum und Dran.

Mein Fazit:
Ich liebe dieses Buch. Das Cover ist wunderschön, der Titel passt unglaublich gut, die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und gehen in die Tiefe, die Handlung hat alles was man sich nur wünschen kann. Ich bin begeistert und freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Die Legende von Izara

Rezensionen von niknak:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

In der Welt der Swinger

EheHure | Erotischer Roman von Michael Bennett

Inhalt:
(Klappentext)
Begleiten Sie Sarah und Michael in die Welt der Swinger.
Ob bei einem flotten Fünfer, swingend während der Autofahrt, bei einem GruppenSexSpiel der besonderen Art oder die als Lustobjekt versteigerte Sarah ... Das Ehepaar lernt ständig neue Arten von Fetischen kennen.
Doch sie stoßen an ihre Grenzen.

Kann ihre Ehe das alles aushalten?

Lassen Sie sich auf einen Ausflug in Michaels Kopf ein – in seine Tabuwelt und den Pornokanal seines Kopfkinos.

Mein Kommentar:
In diesem Buch wird die Geschichte aus der Sicht des Ehemannes dargestellt und er erzählt von seinen Erlebnissen mit seiner Frau in der Welt der Swinger. Dabei besticht das Buch durch seinen offenen und tabulosen Schreibstil, der alte Szenen sehr detailliert und genau beschreibt.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel mit einer angenehmen und recht kurzen Länge aufgeteilt, sodass sie schnell zu lesen sind. Die erotischen Szenen sind schön und heiß beschrieben und es wird alles auf den Punkt gebracht. Dabei erfährt man als Leser auch, wie es dem Paar dabei ergeht, wenn sie neue Erfahrungen machen. Allerdings fand ich es schade, dass es zwischen den einzelnen erotischen Szenen keinerlei Handlung gibt. So hat das Buch keine Grundhandlung, die die Kapitel miteinander verbindet. Für mich war es deshalb eher eine Aneinanderreihung von verschiedenen erotischen Szenen und man erfährt von vielen erotischen Abenteuern, die leider nicht wirklich zusammengehören.
Dadurch fehlt dem Buch auch ein Ende und es ist einfach mit einem Abenteurer fertig, ohne wirklichen Abschluss.
Aber durch die Vielzahl an Abenteuern und ihre unterschiedliche Art, wird es nie langweilig und dem Leser wird richtig heiß beim Lesen. Das Knistern und die Erotik sind greifbar und spürbar.

Es mir richtig gut gefallen, dass die Erlebnisse aus der Sicht des Mannes beschrieben waren, und man so einen anderen Einblick erhält.

Mein Fazit:
Eine unterhaltsame und abwechslungsreiche erotische Geschichte bei der es heiß her geht, aber leider ohne wirkliche Handlung. Dennoch denke ich, dass er vielen Lesern gefallen wird, und man kann sich sehr gut auf das Kopfkino des Autors einlassen, da die Szenen sehr schön beschrieben sind.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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In der Welt der Swinger

Rezensionen von niknak:

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In der Welt der Swinger

EheHure | Erotischer Roman von Michael Bennett

Inhalt:
(Klappentext)
Begleiten Sie Sarah und Michael in die Welt der Swinger.
Ob bei einem flotten Fünfer, swingend während der Autofahrt, bei einem GruppenSexSpiel der besonderen Art oder die als Lustobjekt versteigerte Sarah ... Das Ehepaar lernt ständig neue Arten von Fetischen kennen.
Doch sie stoßen an ihre Grenzen.

Kann ihre Ehe das alles aushalten?

Lassen Sie sich auf einen Ausflug in Michaels Kopf ein – in seine Tabuwelt und den Pornokanal seines Kopfkinos.

Mein Kommentar:
In diesem Buch wird die Geschichte aus der Sicht des Ehemannes dargestellt und er erzählt von seinen Erlebnissen mit seiner Frau in der Welt der Swinger. Dabei besticht das Buch durch seinen offenen und tabulosen Schreibstil, der alte Szenen sehr detailliert und genau beschreibt.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel mit einer angenehmen und recht kurzen Länge aufgeteilt, sodass sie schnell zu lesen sind. Die erotischen Szenen sind schön und heiß beschrieben und es wird alles auf den Punkt gebracht. Dabei erfährt man als Leser auch, wie es dem Paar dabei ergeht, wenn sie neue Erfahrungen machen. Allerdings fand ich es schade, dass es zwischen den einzelnen erotischen Szenen keinerlei Handlung gibt. So hat das Buch keine Grundhandlung, die die Kapitel miteinander verbindet. Für mich war es deshalb eher eine Aneinanderreihung von verschiedenen erotischen Szenen und man erfährt von vielen erotischen Abenteuern, die leider nicht wirklich zusammengehören.
Dadurch fehlt dem Buch auch ein Ende und es ist einfach mit einem Abenteurer fertig, ohne wirklichen Abschluss.
Aber durch die Vielzahl an Abenteuern und ihre unterschiedliche Art, wird es nie langweilig und dem Leser wird richtig heiß beim Lesen. Das Knistern und die Erotik sind greifbar und spürbar.

Es mir richtig gut gefallen, dass die Erlebnisse aus der Sicht des Mannes beschrieben waren, und man so einen anderen Einblick erhält.

Mein Fazit:
Eine unterhaltsame und abwechslungsreiche erotische Geschichte bei der es heiß her geht, aber leider ohne wirkliche Handlung. Dennoch denke ich, dass er vielen Lesern gefallen wird, und man kann sich sehr gut auf das Kopfkino des Autors einlassen, da die Szenen sehr schön beschrieben sind.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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In der Welt der Swinger

Rezensionen von Elisabeth Bulitta:

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Glück ist Kopfarbeit

Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch

Christine Wunschs Ratgeber „Das Glück wohnt im Kopf. DAS Trainingsbuch für mehr Glücksmomente im Alltag“ ist 2018 im Athesia-Verlag erschienen und umfasst 192 Seiten.
Das Buch stellt, wie der Titel schon sagt, ein Training vor, mit Hilfe dessen es gelingen soll, sein Leben aktiv so umzugestalten, dass es eine/n glücklich(er) und erfüllt(er) macht.

Dazu gibt die Autorin den Lesern neben fundiertem Fach- und Sachwissen über die Glücks- und Hirnforschung ein 30 Tage-Training mit verschiedenen Aufgaben und Übungen an die Hand, mit Hilfe dessen ebendieses Ziel greifbar nahe rückt.
Dem einleitenden Kapitel, in dem sich Wunsch damit auseinandersetzt, was Glücklichsein überhaupt bedeutet, was man von dem Buch erwarten kann und was nicht, folgen als Herzstück des Werkes 15 Lektionen mit gleichbleibendem Aufbau. Diese sollen die Leser im Zweitagesrhythmus durcharbeiten. Das Buch schließt mit einem Epilog, der das Erarbeitete noch einmal abschließend zusammenfasst, gefolgt von einer Danksagung und einer Literaturliste, anhand derer sich der interessierte Leser tiefer ins Thema einarbeiten kann. Im Anhang findet sich zudem ein „Dankbarkeitstagebuch“, das sich auf die Lektion vom elften und zwölften Tag bezieht.
Die einzelnen Lektionen folgen immer dem gleichen Aufbau, der das Lesen gleichsam zu einem Ritual werden lässt: Nach einer Doppelseite mit thematisch passendem Bild und Zitat erhält der Leser einen Input, in dem wissenschaftlich untermauert und mit Zitaten gespickt das jeweilige Thema der Lektion dargestellt und erarbeitet wird. Im Anschluss daran wird der Inhalt noch einmal unter „KURZ UND KNAPP“ zusammengefasst, gefolgt von der Einladung zu verschiedenen themenbezogenen Übungen und den Aufgaben „für heute und morgen“. Das Themenspektrum der einzelnen Einheiten ist breit gefächert: Es reicht von der Frage nach Geld und Familie über positives Denken, das Ausbrechen aus alten Denkmustern, Gebet und Meditation, Dankbarkeit bis hin zum Setzen eigener Ziele im Leben. Dabei wird in den späteren Kapiteln auch immer wieder Rückbezug auf vorangegangene genommen, was wiederum zeigt, wie sehr alles miteinander verzahnt ist.
Der Grundtenor des Buches ist, dass es glücklichen „Menschen gelingt (…), das Beste aus ihrem Leben herauszuholen.“ (S. 11) Es geht also nicht darum, dass überall nur eitel Freude und Sonnenschein herrschen. Auch unser Umfeld und die Welt können wir nur bedingt verändern. Genau das Gegenteil ist der Fall: Wir müssen unsere Leben mit Sinn füllen und aktiv an unserem Glücklichsein arbeiten, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Es geht also eher um eine positive Grundstimmung, und insbesondere Forschungen der letzten Jahre zeigen, dass wir als Menschen fähig und berufen sind, diese aktiv mitzugestalten.
Neben Bezügen zur Hirnforschung, unternimmt die Autorin auch immer wieder Ausflüge in andere Wissenschaften, wie z.B. Psychologie, Medizin, Philosophie und Religion, was das Buch zu einer wahren Fundgrube für Impulse und Denkanstöße werden lässt. Für jede/n dürfte also etwas Passendes zu finden sein.
Die Übungen und Aufgaben am Ende einer jeden Lektion ermöglichen es dem Leser, das Erfahrene ganz praktisch im Alltag umzusetzen, sie sind manchmal leichter, manchmal schwieriger, aber auf jeden Fall langfristig und nachhaltig.
Anhand der sich am Ende der Kapitel befindenden Zusammenfassungen kann sich der Leser bei Bedarf noch einmal informieren und schnell orientieren, sodass man das Buch bestimmt immer wieder gerne zur Hand nimmt und bei eventuellen Fragen nachschaut. Das macht das Buch im Idealfall zu einem immerwährenden Begleiter.
Christine Wunsch gebraucht eine geläufige, verständliche Sprache, auf Fachausdrücke verzichtet sie, weshalb sich das Buch flüssig lesen lässt und sich der Leser auf das Wesentliche, nämlich die Arbeit an seinem Glücklichsein, konzentrieren kann. Sie spricht die Adressaten direkt in der Du-Form an, was gleich zu Beginn eine vertraute Atmosphäre schafft, eventuell aber auch nicht jedermanns Geschmack ist. Man muss sich auf diesen Stil eben einlassen können. Weiter trägt zu dieser Vertrautheit bei, dass sie in der Regel ihre Anregungen und Aufgaben als Angebot formuliert („du darfst“); dieses gibt dem Leser das Gefühl, ein autonomer, ebenbürtiger Mensch zu sein – und als dieser angesehen zu werden.
Das Buch kommt mit einem professionellen Design und qualitativ hochwertiger Ausstattung daher. Selbst nach ausgiebigem Durcharbeiten sieht das Buch von außen noch aus wie neu. Schon beim Ansehen des orangefarbenen Covers breitet sich im Betrachter ein Glücksgefühl aus. Die Bilder und die immer wiederkehrenden bunten Farben versprühen ebenfalls ein Wohlgefühl und Freude, ohne dabei überladen zu wirken, und machen einfach Lust, das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen.
Insgesamt handelt es sich bei Christine Wunschs „Das Glück wohnt im Kopf“ um ein sehr lesenswertes Trainings- und Ratgeberbuch, das sicher nicht alle Probleme des unglücklichen Menschen lösen kann, das aber auf jeden Fall viele Anregungen und Impulse zu einem glücklicheren und erfüllteren Alltag geben kann. Ich selber hatte beim Lesen nicht nur mich selbst, sondern auch immer wieder Menschen aus meinem Umfeld vor Augen, von denen ich dachte: „Oh ja, das sollten sie mal lesen.“ Und auch wenn ich schon vieles von dem, was im Buch geschrieben steht, kenne und wusste, tut es doch gut, immer mal wieder darauf hingewiesen zu werden. Nicht umsonst beginnt die Verfasserin ihren Epilog mit einem Goethezitat: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ (S. 165)

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Glück ist Kopfarbeit

Rezensionen von manu63:

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Leichte Lektüre

Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch

Eine verhängnisvolle Versuchung lautet der Titel einer Historical Love Geschichte der Autorin Patricia Cabot. Kate Mayhew hat durch einen Brand ihre Eltern und ihre gesellschaftliche Stellung verloren und muss nun als Gouvernante ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dabei trifft sie auf den Marquis von Wingate der mit seiner heranwachsenden Teenager Tochter völlig überfordert ist.

Eine Mutter hat das Mädchen nicht mehr, seitdem der Marquis seine Frau mit einem Liebhaber erwischt hat und die Scheidung eingereicht hatte. Von den Frauen enttäuscht hat sich von Wingate dazu entschieden sein Herz nie wieder an eine Frau zu hängen oder gar eine neue Ehe einzugehen. Kate und Burke treffen aufeinander und der Marquis bereut nicht nur einmal das er dem Drängen seiner Tochter nachgibt und Kate als Anstandsdame einstellt. Vor allen Dingen als Kate von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Die Geschichte beginnt locker und leicht und überzeugt mit unterhaltenden Dialogen. Nach und nach schleicht sich dann immer mehr Ernst in die Situation und die Leichtigkeit verfliegt ein wenig. Als dann noch recht langatmige Beschreibungen der körperlichen Vereinigungen von Kate und Burke hinzukommen wird bei mir der Lesefluss immer langsamer. Da hätte die Autorin weniger detailreich beschreiben sollen. Durch diese längeren Passagen verfliegt die Spannung und es kommt bei mir Langeweile auf. Wer solche detailreichen Beschreibungen mag wird auf seine Kosten kommen, ich selber mag diese Szenen lieber etwas kürzer und mehr Freiraum fürs eigene Kopfkino.

Die Geschichte selber ist recht vorhersehbar aber dennoch, bis auf die vorgenannten Ausnahmen, unterhaltsam. Eine typische Liebesgeschichte mit Happy End. Das Zeitgefühl und die damaligen Anstandsnormen werden gut eingefangen und durch die Gedankengänge der Protagonisten werden Handlungen erklärt die für die heutige Zeit eher unverständlich wären. Insgesamt eine leichte Lektüre zur Entspannung und für Mußestunden.

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Glück ist Kopfarbeit