Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SLovesBooks:
Sommerlektüre
Rich von Sarah Saxx
Dieses Buch ist ein perfektes Buch für den Sommerurlaub. Es ist locker leicht geschrieben. Die erotischen Szenen sind nicht zu heftig. Die Dialoge können durch viel Charme und Humor überzeugen. Unterhaltung steht hier ganz klar an erster Stelle.
Dabei beruft sich die Autorin auf eine Handlung, die so vielleicht nicht neu ist und auch sicherlich schon in diversen Soaps der 70er, 80er und 90er Jahre abgehandelt wurde, hier aber wieder perfekt aufgeht.
Ich finde es keinesfalls langweilig. Für einen entspannten Sommertag ist es genau das richtige.
Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band einer Reihe. Ich kenne den Vorgänger nicht. Es ist bei dieser Reihe aber auch nicht nötig, weil jedes Buch in sich abgeschlossen ist.
Die Charaktere bleiben leider etwas oberflächlich. Hier hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Trotzdem versteht man ihre Handlungsmotivik.
Zusammenfassend ein gutes Buch für zwischendurch und für den Urlaub. Es macht gute Laune und vermag zu unterhalten ohne anzustrengen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Familie und andere Trostpreise
Rich von Sarah Saxx
‚Familie und andere Trostpreise‘ ist ein Roman der Autorin Martine McDonagh. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und locker, vornehmlich umgangssprachlich. Die Story erfahren wir aus Briefen, die Protagonist Sonny direkt an seine Mutter schreibt. Eine interessante Perspektive, die jedoch so ausschweifend erzählt, dass ich oft vergessen habe, dass sich die Erzählung eigentlich an die Mutter und nicht direkt an den Leser richtet.
Die Handlung plätschert eher vor sich hin, es gibt keine großartigen Wendungen oder unvorhergesehene Ereignisse. Ich fand die Story teilweise sehr zäh, was auch am Charakter von Sonny liegen kann. Dieser ist ein ehereigenwilliger Protagonist, der leider nur durch seine SOTD-Vorliebe und seine Neurosen definiert wird. Schade, denn hier gäbe es großes Potential für einen angenehmen und vielschichtigen Protagonisten. SOTD oder auch Shaun of the Dead ist ein Film, den ich persönlich nicht kenne. Daher konnte ich auch mit den zahlreichen Anspielungen auf Szenen nichts anfangen. Etwas weniger hätte hier auch gereicht.
Insgesamt ein solides Buch, das mich jedoch nicht vom Hocker reißen konnte. Story und Charaktere sind leider ein wenig zu oberflächlich geblieben für meinen Geschmack.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Langatmig
Rich von Sarah Saxx
Das Buch ‚Wo ist Norden‘ der Autorin Barbara Handke konnte meinen Geschmack leider gar nicht treffen. Ich hatte arge Probleme, in die Story hineinzufinden und konnte mit keinem der Charaktere so richtig warm werden. Der Schreibstil liest sich an sich gut, war jedoch nicht in der Lage mein Kopfkino zum Leben zu erwecken.
Der von mir erdachte historische Roman kam irgendwie nicht recht durch – langwierige Beschreibungen eines Hausumbaus konnten mich nicht packen.
Nach den ersten, für mich extrem zähen, 80 Seiten habe ich das Buch für eine Weile weggelegt. Seitdem kann ich mich nicht überwinden es erneut mit ihm zu probieren – es hängt immer noch der öde und langweilige Nachgeschmack des Buches in der Luft. Ich werde dem Roman definitiv nochmal eine Chance geben. Zur jetzigen Zeit kommen das Buch und ich jedoch nicht zusammen – es packt mich nicht und kann mir kein Interesse am beschriebenen Handlungsverlauf entlocken.
Rezensionen von Gluecksklee:
Spannender Roman mit leichten Schwächen
Vier.Zwei.Eins. von Erin Kelly
Vier Menschen treffen auf einem Festival in Cornwall aufeinander. Kit und seine Freundin Laura, Beth und Jamie. Laura wird die Zeugin eines Verbrechens, so glaubt sie. Jamie stellt sich als zu Unrecht beschuldigt dar. Und Beth, das Opfer in der Konstellation, ist zunächst wie betäubt. Neben dem auf die Anschuldigungen folgenden Prozess entspinnt sich die Spannung vor allem in den Zwischentönen der Beziehungen und Verbindungen zwischen den einzelnen Protagonisten.
Gut gefallen hat mir neben Erin Kellys Schreibstil die Fähigkeit der Autorin, mich immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen in der Geschichte zu überraschen.
Weniger gut fand ich, dass einige Wendungen und Ereignisse aufgrund eher unglaubwürdig oder nur auf Basis weit hergeholter Zufälle möglich wirken. Dem Spannungsbogen hat das nur wenig geschadet, dieser wurde für mich konstant aufrecht erhalten. Die Frage nach der Wahrheit wird von der Autorin geschickt in den Mittelpunkt des Thrillers gestellt und die Perspektiven können sich dabei durchaus verschieben.
Interessant fand ich dabei, dass ich eigentlich keinen der Charaktere wirklich durchgängig sympathisch fand und mich ihr weiteres Schicksal dennoch interessierte. Die Geschichte wird abwechselnd in der Vergangenheit und er Gegenwart erzählt, mal durch Kit, mal durch Laura. Manchmal folgen mehrere Abschnitte aus einem Zeitraum aufeinander. Manchmal lässt einen die Autorin mit einem Cliffhanger in der Luft hängen. Auch das hat mir gut gefallen.
Insgesamt komme ich daher auf eine Bewertung von vier Sternen.
Rezensionen von Maralis:
Dinge passieren und ändern sich auch manchmal
Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren von Ali Benjamin
Suzy ist gerade mal 12 Jahre alt, als ihre beste Freundin ertrinkt. Eigentlich war diese Freundschaft keine richtige mehr und Suzy versucht zu ergründen wie dies passieren konnte, schließlich war Franny eine sehr gute Schwimmerin.
Suzy beschließt zu schweigen und erforscht, auf eine wissenschaftliche Art und Weise, wie es zu einem solchen Unfall kommen konnte.
Sie ist so ganz anders als die anderen Kinder in ihrer Schule und hat daher auch kaum Freunde. Denn wer macht sich schon Gedanken über den Schlafrythmus von Schnecken, wie alt jemand ist, dessen Herz 412 Millionen mal geschlagen hat oder über die jährliche Zahl der Quallenstiche.
Suzy informiert sich über Wissenschaftler, die sich mit der Quallenforschung beschäftigen und möchte mit einem von ihnen Kontakt aufnehmen. Als sie dabei etwas über die höllischen Schmerzen liest, die einer der Wissenschaftler durch einen Quallenstich erleidet, errechnet sie wie viele Minuten er das aushalten musste.
Die Veränderungen, die ihre Freundschaft zu Franny belastet haben, sind sie der Grund dafür, dass sie alles klären möchte?
Gerade das Kapitel: Wie man sich voneinander entfernt, hat mich sehr berührt. Es hat mir diese Zeit in Erinnerung gerufen, als ich selbst ein Teenager war und von einem Tag auf den anderen viele meiner Freunde einfach nicht mehr verstand.
Ali Benjamin hat einen sehr ruhigen und sanften Schreibstil, wodurch die Gefühlswelt von Suzy sehr gut nachzuvollziehen ist.
Rezensionen von Maralis:
Englische Familiensaga
Die Jahre der Leichtigkeit von Howard Elizabeth Jane
Das Cover des Buches ist sehr anziehnend, es sieht nach gemütlichen Lesestunden aus. Und so war es dann auch. Ich konnte sehr gut bei diesem Buch entspannen und mir kam entgegen, dass ich gerade auf dem Downton Abbey Trip war. So konnte ich mir die Mitglieder dieser Familie noch besser vorstellen.
Auf Seite 195 glaubte ich ein Dejavue zu haben, als es um den Herrn Schicklgruber ging, der Anstreicher über den jeder lachte und niemand ihn ernst nahm. Sein Name Hitler wurde später dann sehr bekannt. Und mir läuft dann ein Schauer über den Rücken, wenn ich bedenke, es gibt auch heute einen Politiker über den die Meisten lachen. Hoffen wir, dass doch einiges aus der Vergangenheit gelernt wurde.
Jeder in der Familie Cazalet geht anders mit den drohenden Veränderungen um, oder sie nehmen sie einfach nicht so wahr. Vielleicht ist es auch schwer in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, der soviel Leid brachte, zu glauben dass es wieder in den Abgrund geht.
Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, wie schon gesagt: es ist etwas zum Entspannen.
Rezensionen von Maralis:
Erschreckend und doch hoffnungsvoll
Spinster Girls - Was ist schon normal? von Holly Bourne
Mit den Spinster-Girls habe ich ein wenig mehr Zeit verbracht, als ich sonst bei Jugendbüchern brauche.
Das Buch war es wert, es gründlich und aufmerksam zu lesen. Es hatte viele Höhen und Tiefen. Holly Bourne versteht es ein spannendes, eindrucksvolles Buch über ein Mädchen zu schreiben, dass vom Leben doch schon sehr gebeutelt ist.
Ich war ganz erschrocken, als ich las, dass Evie Fluoxetin nehmen muss. Es erleichterte mich wie sie versucht dieses Antidepressiva auszuschleichen. Die Frage war, warum hat ein so junger Mensch schon so schlimme Depressionen? Und dazu kommen noch ihre Zwangstörungen.
Die Gründung der Spinster Girls scheint ihr dann doch eine Menge Auftrieb zu geben. Und es gibt Abstürze wie auch das Wieder Aufrappeln.
Im großen und ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Mir hat der feministischte Einfluss gefallen, aber es fehlte mir dabei doch noch so Einiges.
"Was ist schon normal" ist ein empfehlenswertes Jugendbuch, jedoch für die sogenannten normalen Mädels, die sich für Jungs interessieren. Andere Tabuthemen werden leider nicht richtig angesprochen.
Rezensionen von Maralis:
Ein Buch der Freundschaft
Sprichst du Schokolade? von Lester Cas
Inhalt: Was tun, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht und aus unterschiedlichen Kulturen kommt? Die rebellische und selbstbewusste Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima machen es vor: Sie tauschen Süßigkeiten aus und verständigen sich mithilfe von Emojis. Und so wird schnell klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie je gedacht hätten.
Der Anfang einer ganz besonderen Freundschaft! Doch wie jede Freundschaft wird auch diese auf die Probe gestellt ... (Quelle: Klappentext)
Josie ist ein sehr selbstbewusstes Mädchen und treibt manchmal auch die Dinge auf die Spitze. Zum Beispiel, als sie ihre Brüder dazu anstiftete Röcke in der Schule zu tragen, um gegen die Schuluniform zu protestieren.
Als Nadima neu in ihre Klasse kommt, freundet sie sich mit ihr an. Nadima spricht kein Englisch, doch Josie umgeht das ganz geschickt mit einem Stück Schokolade und lässt sich im Laufe der Zeit eine Menge einfallen. Oft schießt sie auch über das Ziel hinaus, doch immer wieder finden die Mädchen einen Weg ihre Freundschaft zu schützen. Trotzdem muss Josie oft auch erfahren: Gut gemeint ist nicht immer gut getan. So gibt es immer wieder Aufregung und Spannungen, die dann mit Freundschaft bewältigt und mit Schokolade versüßt werden.
Fazit: Ein sehr erfrischendes und schönes Jugendbuch, dass die Probleme unserer Zeit anspricht.
Rezensionen von simone.h1:
Berührend und ganz besonders
Bevor wir verschwinden von David Fuchs
Ben ist Medizinstudent und macht im Zuge dessen ein Praktikum auf der Onkologie. Er lässt uns hier an seinem Krankenhausleben teilhaben und gewährt tiefe Einblicke in den Alltag. Doch als sein Exfreund Ambros schwerkrank auf seiner Station als Patient aufgenommen wird, ändern sich die Herausforderungen im Spital erheblich.
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Vorweg möchte ich nehmen, dass dieser Roman für mich etwas ganz besonderes war. Gerade weil die verwendete Sprache extrem klar, kurzgefasst und teilweise vielleicht sogar distanziert ist, hat es mich sehr begeistert, wie viel Emotionen vermittelt werden. Auch wenn ich eine solche Erzählung ohne viel Schnörksel prinzipiell gerne mag, kommt es doch manchmal vor, dass man bei einem solchen Stil nicht alle Details wahrnimmt. In diesem Roman ist dies erfreulicherweise gar nicht der Fall und man bekommt als Leser bruchstückhaft versteckte Informationen zugeworfen, die ganz langsam ein Bild zusammensetzen.
Im Großen und Ganzen baut man sich somit als Leser die Umstände bzw. überhaupt die Beziehung von Ben und Ambros zueinander zusammen, wobei die Haupterzählung immer wieder durch Handlungen aus dem Arzt- und Pflegeberuf aufgelockert wird.
Ferner hat man sehr viel Interpretationsspielraum, was zu dieser Geschichte perfekt passt und mich wirklich zum Grübeln und Staunen angeregt hat, obwohl ich an sich kein großer Fan von unvollendeten Erzählsträngen bin. Hier wird aber eine gewisse Stimmung für die Situation und ganz viel Gefühl vermittelt, sodass genaue Ausführungen zu Vergangenem gar nicht nötig sind und vielleicht sogar störend wären.
Ganz einzigartig und für diesen Roman wirklich toll gewählt ist auch, dass nur ganz wenige Personen vorkommen, da auch diese komplett überflüssig wären.
Alles in allem handelt es sich für mich bei diesem Buch um ein extrem gelungenes Werk, dass tief emotional ist und mich sicher nachhaltig beschäftigen wird!
Rezensionen von begine:
Papiermühle
Das Geheimnis der Papiermacherin von Andrea Bottlinger
Andrea Bottingers historischer Roman „Das Geheimnis der Papiermacherin“ ist ruhig und flüssig geschrieben. Der Roman fängt langsam an.
Der Schauplatz ist Nürnberg 1621. Es geht um die interessante Herstellung von Papier, echt nicht so eine schöne Arbeit. Anna führt die Papiermühle ihres Vaters, der einige Probleme hat.
Dafür werden Lumpen gebraucht, in der Kriegszeit schlecht zu finden. Da begeben sich Anna und ihre Freunde in Gefahr.
Nebenbei gibt es die Brüder Bartholomäus und Johannes. Erst weiß man nicht was man von ihnen halten soll. Dann kommt es noch zu einem Brüderzwist.
Es gibt eine böse und eine gute Figur.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Der Roman ist ganz nett zu lesen.









