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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

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Startet zunächst etwas gemächlich, entwickelt sich dann aber noch zu einem echten Pageturner!

Der Schatten von Melanie Raabe

Die Journalistin Norah kehrt Berlin, nach einer gerade beendeten Beziehung, den Rücken. Ein Jobangebot in Wien sorgt dafür, dass sie sich dort ein neues Leben aufbauen möchte. Die Arbeit macht Norah Spaß, doch es fällt ihr schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Eines Tages schleudert ihr eine Bettlerin die geheimnisvollen Worte: "Am 11.

Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." entgegen. Norah erschrickt, da dieses Datum für sie mit einem schrecklichen Ereignis in der Vergangenheit verbunden ist, doch sie misst dem Vorfall keine große Bedeutung bei. Doch plötzlich scheint der Name Arthur Grimm häufig zu fallen. Wer ist dieser Mann? Norah versucht mehr über ihn zu erfahren und plötzlich kommen ihr Zweifel. Hat der geheimnisvolle Arthur Grimm etwas mit dem schrecklichen Ereignis aus der Vergangenheit zu tun? Denn dann könnte Norah tatsächlich einen guten Grund haben, den Mann zu töten. Doch wird sie deshalb wirklich zur Mörderin?

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn Melanie Raabe schafft es von Anfang an, eine düstere und unheimliche Atmosphäre aufzubauen, die allgegenwärtig ist. Obwohl man die Hauptprotagonistin Norah eher distanziert betrachtet, kann man ihre Startschwierigkeiten in der neuen Stadt, den fehlenden Anschluss an Freunde oder Kollegen und die damit verbundene Einsamkeit sehr gut nachvollziehen. Nach der geheimnisvollen Prophezeiung, stellt man sich, genau wie Norah selbst, die Frage, wer Arthur Grimm ist und was für einen Grund Norah haben sollte, ihn zu töten. Das Interesse an der Handlung ist also sofort da, auch wenn die eigentliche Spannung, die man von einem Thriller erwartet, noch nicht spürbar ist. Dennoch sorgen die bedrohliche Atmosphäre und unerklärliche Ereignisse in Norahs Wohnung für Gänsehautmomente.

Melanie Raabe gelingt es außerdem hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so lebendig zu beschreiben, dass man die Szenen sofort vor Augen hat. Man meint beinahe selbst durch Wien zu gehen und kann dabei schon fast die eiskalte Winterluft spüren. Dadurch kann man sich ganz auf die geheimnisvolle Handlung einlassen und überlegen, was und wer hinter allem stecken könnte. Allerdings ist das nicht so leicht zu durchschauen. Denn man tappt, genau wie Hauptprotagonistin Norah, lange Zeit im Dunkeln.

Beinahe unbemerkt, zieht die Spannung plötzlich an. Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, mag man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Zunächst glaubt man, die Zusammenhänge selbst zu erahnen, doch Melanie Raabe gelingt es mühelos, durch unerwartete Wendungen zu überraschen.

Thriller und Krimis sind ja meine absoluten Favoriten und daher waren meine Erwartungen an diesen Thriller relativ hoch. Deshalb war ich zunächst auch ein wenig enttäuscht vom anfänglichen Spannungsaufbau. Die Geschichte wirkte auf mich zwar interessant, aber nicht wirklich fesselnd. Ich hatte zeitweise das Gefühl, ein wenig auf der Stelle zu treten. Doch als die Spannung dann anzog, konnte ich mich kaum noch vom Gelesenen lösen und mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Auflösung konnte mich nicht nur überraschen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich vier von fünf möglichen Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da ich mir anfangs mehr Spannung erhofft hatte, doch das große Finale konnte mich dann wieder voll und ganz überzeugen.

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Startet zunächst etwas gemächlich, entwickelt sich dann aber noch zu einem echten Pageturner!

Rezensionen von Biest:

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Purer Sommergenuss

Nie wieder Amore! von Tessa Hennig

Inhalt:

Küsse niemals einen Sizilianer!

Seit sie Rentnerin ist, hat Moni Renner viel zu viel Zeit. Zeit zum Nachdenken über Vincenzo, ihre große Liebe von einst, und seinen plötzlichen Tod. Da erreicht Moni eine Nachricht von Lena, einer jungen Deutschen, die in Italien lebt. Von ihr erfährt sie Unglaubliches: Vincenzo ist gar nicht tot, sondern lebt als Orangenbauer auf Sizilien.

Wie kann das sein? Moni ist empört und reist mit ihrem Enkel Jan nach Palermo. Gemeinsam mit Lena versuchen sie, Vincenzo zu finden und klappern jede Orangenplantage der Insel ab. Monis Engament ruft aber nicht nur die Behörden, sondern auch windige Mafiosi auf den Plan. Doch zu Jans Überraschung kann Oma Moni es selbst mit dem furchteinflößendsten Mafiaboss aufnehmen ...

Meine Meinung:

Besser als mit dieser Lektüre von Tessa Henning kann ein Sizilienurlaub gar nicht sein. Ich habe mich auf jeder Seite köstlich amüsiert. Der Humor der sich durch die ganze Story zieht ist einfach toll.

Die Charaktere waren alle sehr bildhaft und realistisch gezeichnet. Moni ist ganz schön taff und traut sich was. Tanja, ihre Tochter, ist eher der Kontrollfreak und die Vernunft in Person. Enkel Jan etwas pingelig und typisch deutsch. Diese Eigenschaften sorgen des Öfteren für Konflikte innerhalb der Familie. Doch die Luft auf Sizielien scheint eine andere zu sein. Den Duft der Orangenbäume kann man förmlich riechen. Das bekommt auch den drei Urlaubern ziemlich gut und so kommen sie immer mehr aus sich heraus. Diese Entwicklung kann man sehr gut beobachten.

Die Beschreibungen der Landschaft und auch der Leute auf der italienischen Insel waren sehr bildhaft und detailliert. Man hatte alles sofort vor Augen und fühlte sich selbst wie im Urlaub.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich super lesen.

Das Cover verspricht bereits eine amüsante Geschichte und hier wird der Leser auch nicht enttäuscht. Neben dem Humor geht’s aber auch um wichtige Dinge, wie Familie, Freunde und Beruf.

Das Ende hält nochmals eine riesige Überraschung für den Leser bereit.

Fazit:

Ein toller Sommerroman, der einen sofort in Urlaubsstimmung versetzt. Der Humor und interessante Charakter kommen hier ebenfalls nicht zu kurz.
Ein Lesemuss!

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Purer Sommergenuss

Rezensionen von BarbaraM:

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Zeitlos, einfühlsam, witzig – ein tolles Bandenabenteuer!

Die Wilden Hühner 1 von Cornelia Funke

„Die Wilden Hühner“ (Band 1) von Cornelia Funke ist bereits im Jahr 1993 beim Dressler Verlag in Hamburg erschienen und wurde nun (2018) neu von Florentine Prechtel illustriert. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 185 Seiten.

Die Illustrationen sind nun wieder zeitgemäß und sprechen sicherlich viele Mädchen und auch Jungs an.

Florentine Prechtel zeichnet gekonnt, sehr detailliert und ihr gelingt es ganz wunderbar die Geschichte um die wilden Hühner zu unterstreichen.

Sprotte möchte so gerne eine Mädchenbande gründen, denn auch die Jungs in ihrer Klasse haben schone eine, die „Pygmäenbande“. Also unterbreitet sie ihren Freundinnen Frieda, Wilma, Melanie und Trude die Idee und nach und nach stimmen alle zu. Sie nennen sich „Die Wilden Hühner“ und auch einen Treffpunkt haben sie schnell gefunden, nämlich Oma Slättbergs Haus. Wobei die Oma von alldem nichts weiß, denn sie ist kurz verreist. Gemeinsam erleben die Mädchen nun verschiedene Abenteuer und sie müssen sich auch mit den „Pygmäen“ auseinandersetzen, denn diese planen immer wieder neue Streiche, um die Mädchen zu ärgern. Aber eines ist ja klar: Rache ist süß!

Cornelia Funke ist mit ihrem Buch ein meiner Meinung nach zeitloses Bandenabenteuer gelungen. Ihr Schreibstil ist sehr gekonnt und sie weiß einfach, wie man Kinder und auch Erwachsene in seinen Bann ziehen kann. Man merkt dem Buch die Leidenschaft an, mit der es Cornelia Funke geschrieben hat.
Die Geschichte greift Themen wie Freundschaft, erstes Verliebtsein und Probleme im Elternhaus auf, aber auch ganz alltägliche Abenteuer sind darin zu finden.

Fazit: Ich habe dieses Buch als Kind nicht gelesen, habe dies nun endlich nachgeholt und muss sagen: ich bin begeistert. Die Geschichte verbreitet eine tolle Stimmung. Ich empfehle es gerne weiter!

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Zeitlos, einfühlsam, witzig – ein tolles Bandenabenteuer!

Rezensionen von rewareni:

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Freunde fürs Leben

Die Wilden Hühner 1 von Cornelia Funke

,,Grashüpfer´´ und ,, Schmetterling´´, so bezeichnen sich die 8 jährigen Mädchen Nina und Jenny. Sie fühlen sich als ,,Blutsschwestern´´, die einen Lebenstraum haben: Jenny wird Desingnerin und Nina ihr Model. Jahre vergehen und ihre Freundschaft wird auf die erste große Probe gestellt, als mit 17 Jahren Nina von Charly schwanger wird.

Ausgerechnet von dem Jungen, in den Jenny heimlich verliebt ist. Doch wirklich glücklich ist Nina nicht. Ihre Eltern halten nicht viel von Charly, der ständig betrunken ist und es auch mit der ehelichen Treue nicht ernst nimmt. Einziger Lichtblick ist ihr Sohn Tommy, den sie abgöttisch liebt. Von Nina belogen und enttäuscht, lässt sich Jenny in Wien heimlich mit Robert ein, der als ehemaliger ,,Knacki´´ Geldschulden hat und sich mit zwielichtigen Gestalten eigelassen hat. Doch kaum haben sich Nina und Jenny wieder angenähert, passiert das große Unglück. Ninas Kind stirbt bei einem tragischen Unfall, für den sie Jenny verantwortlich macht und diese von nun an jahrelang mit Schuldgefühlen hadert. Nach vielen schlimmen Dingen, die Nina und Jenny erleben und erdulden mussten, hätte sie nie gedacht, dass in Südfrankreich ihr großer Traum in Erfüllung gehen würde – Jenny hat sich als Desingnerin einen Namen gemacht und Nina präsentiert stolz ihre Kreationen. Doch die Schatten der Vergangenheit finden sie auch hier und wieder einmal ist ihre Freundschaft in Gefahr.

Die Autorinnen Victoria Suffrage und Elsa Rieger nehmen den Leser in dem Roman
,, Ohne Schuld´´, auf eine Achterbahn der Gefühle mit. Die Geschichte beginnt in den 60igern und endet 20 Jahre später. Abwechselnd lässt Victoria Suffrage ihre ,, Nina´´ zu Wort kommen und danach Elsa Rieger ihre ,,Jenny´´. Dadurch ist man stets hautnah am Geschehen und erlebt oft eine Situation, aus zwei verschiedenen Perspektiven. Beide Autorinnen sind in ihren Worten, die sie den Protagonisten in den Mund legen nicht zimperlich und man darf sich von derben Ausdrücken wie Arschloch, ficken…...nicht abschrecken lassen. Die Geschichte zwischen Nina und Jenny ist eine besondere, eine Freundschaft, die scheinbar alle Hürden des Weges überdauert. Man spürt in dem Roman alle Gefühle der beiden, egal ob es Verzweiflung, Hilflosigkeit, Wut oder Trauer ist. Aufgewachesen in einem kleinen Ort, wo jeder sein ,,Heile- Welt- Bild´´ pflegt und hinter verschlossen Türen nicht fähig ist dem anderen Zuneigung, Verständnis und Liebe zu geben, sind die beiden Mädchen von Beginn an auf sich alleine gestellt. Sehr schön wird dabei die Entwicklung von Nina und Jenny dargestellt. War am Anfang Nina die lebensfrohe und taffe Rebellin und Jenny, die unscheinbare und unsichere, die Nina stets bewundert hat, so wird sich spätestens nach dem Tod von Tommy, das Verhalten ändern. Man erlebt Schritt für Schritt, wie Nina am Verlust ihres Kindes zerbricht und ihr Leben sprichwörtlich den Bach runter geht. Während Jenny endlich ihre unsichtbaren Ketten sprengt und einen zwar steinigen, aber neuen Lebensweg einschlägt.
Man fliegt förmlich durch das Buch, das auch einen eigenwilligen Schreibstil aufweist, weil viele Sätze kurz und knackig sind, aber das hat auch seinen besonderen Reiz.
Seite 253: ,,Ich versuche, ihn wegzustoßen, mich loszumachen. Irgendwas. Er drückt weiter und weiter. Ein Knall. Bersten. Kann es nicht unterscheiden, schon zu dunkel in mir. Rutsche in ein schwarzes Loch, tiefer und tiefer.´´
Viele Szenen sind sehr berührend, vorallem, wenn man die Ohnmacht der Protagonisten spürt wenn sie einfach nur glücklich sein wollen. Doch die beiden Autorinnen lassen ihre Protagonisten nie aufgeben und zeigen, was wahre Freundschaft ausmacht.

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Zeitlos, einfühlsam, witzig – ein tolles Bandenabenteuer!

Rezensionen von BarbaraM:

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Unglaublich gut - süchtigmachend!

Die Rabenringe - Odinskind von Siri Pettersen

Odinskind ist der gewaltige Auftakt der Trilogie „Die Rabenringe“ von Siri Pettersen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 650 Seiten und ist im Arctis Verlag 2018 erschienen. Die beiden Folgebände „Fäulnis“ und „Gabe“ werden im Februar und August 2019 herauskommen.

Thorrald, ein Yrmling, findet im Winter ein Bündel mit einem Säugling.

Es ist Hirka. Jedoch unterscheidet sie sich von den Yrmlingen, denn sie hat keinen Schwanz. Ohne diesen wäre sie jedoch eine Ausgestoßene und so fügt ihr ihr Ziehvater Thorrald eine Wunde zu und behauptet, den Schwanz hätten Wölfe gefressen.
Hirka wächst bis zum Alter von fünfzehn Jahren behütet in Yrmland auf, aber dann findet sie heraus, dass sie kein Yrmling, sondern ein Odinskind ist: Hirka Schwanzlos.
Sie wird zur Ausgestoßenen, wird verachtet und verfolgt, denn Odinskinder bringen die Fäulnis und die gefürchteten Blinden ins Yrmland.
Aber da gibt es noch Rime, ein Freund schon aus der Kindheit, der ihr zur Seite steht. Zusammen finden sie Unglaubliches heraus.
Das Buch liest sich sehr flüssig und rasant. Siri Pettersen schreibt wortgewaltig, mitreisend, süchtigmachend und versetzt den Leser mit den ersten Seiten in eine spannende Welt.

Fazit: Dieses Buch wird jeder Fantasy-Fan richtig gerne lesen. Es bietet auf jeder der rund 600 Seiten Spannung pur und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen bis es gelesen ist. Für mich ist es ein absolutes Highlight des Genre „Fantasy“ und muss sich hinter nichts und niemandem verstecken.
Ein unglaublich gutes Buch. Schade, dass ich den ersten Teil schon gelesen habe!

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Unglaublich gut - süchtigmachend!

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

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Liebesgeschichte: ja Psychologischer Thriller: nein

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

D

er erste Teil beginnt spannend und der Aufbau der Geschichte macht zum Teil atemlos. Aber was ist mit dem zweiten Teil passiert? Unwillkürlich hatte ich das Gefühl, das hat jemand anderer geschrieben, denn die Geschichte wirkt an den Haaren herbeigezogen und weit entfernt von einem Thriller oder ist es schon ein Thriller, wenn es viel Blut und einige Tote gibt?

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Liebesgeschichte: ja Psychologischer Thriller: nein

Rezensionen von Lotta:

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Emanzipation fehlgeschlagen

Dream Maker - Sehnsucht von Audrey Carlan

Parker Ellis leitet mit seinen beiden Freunden die Agentur International Guy, welche Frauen hilft erfolgreicher zu werden. Dazu besucht er die Frauen und lernt sie sehr genau kennen.

Nachdem ich Calendar Girl teilweise verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Es klingt vom System her ähnlich, nur ein Tausch der Geschlechter wurde vorgenommen.

Im Großen und Ganzen kann man es auch so beschreiben, aber die besuchten Frauen werden meist nur Oberflächlich beschrieben und ohne diese tollen männlichen Geschöpfe würden sie wohl untergehen und das in Sachen Finanzen, Liebe, Kleidung, Haar und Make up. Einmal rundum Programm bitte!
Emanzipation fehlgeschlagen kann ich dazu nur sagen.

Der Schreibstil war mir daher schon bekannt, lässt sich locker leicht lesen, jedoch glaube ich, dass die Übersetzerinnen teilweise etwas daneben gegriffen haben in ihrer Wortwahl. So finde ich es unpassend wenn Männer Ende 20 sich mit feinster Jugendsprache unterhalten und der Kosename "mein Hübscher" klingt auch eher nach einem Pferd.

Paris war wirklich noch interessant, da es ab und zu tiefere Einblicke in den Charakter und das Leben von Sophie gab.
Bei Skyler aus New York sieht das ganze schon etwas anders aus, hier bleibt es recht oberflächlich und gefühlt kommen die beiden gar nicht aus dem Bett heraus.
Kopenhagen war dann zum Ende hin einfach überflüssig, kitschig und ich war wirklich kurz davor Christina mal den Hals umzudrehen.

Insgesamt eine wirkliche Enttäuschung. Nicht nur, dass diese Reihe als Calendar Girl Abklatsch gelten kann, sondern auch, wie die Frau in diesen Büchern dargestellt wird. So vergebe ich 2 Sterne.

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Emanzipation fehlgeschlagen

Rezensionen von Booo:

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Dream Maker - Sehnsucht von Audrey Carlan

Emanzipation fehlgeschlagen

Rezensionen von heinoko:

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Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt

Das Jahrhundertversprechen von Richard Dübell

Leider kannte ich die beiden Vorgängerbände dieser Trilogie bislang nicht, was ich im Nachhinein sehr bedauere. Dennoch konnte ich mich sofort gut in diesem dritten Band mit seinen Personen zurechtfinden. Dem Autor ist es gut gelungen, auch „Neulesern“ den Einstieg problemlos zu ermöglichen.

Es geht um die Familie Briest in der Zeit der Weimarer Republik 1921.

Obwohl der erste Weltkrieg bereits seit 3 Jahren zu Ende ist, herrschen Not und Elend. Hohe Reparationszahlungen zwingen das Land in die Knie. Hunger ist Alltag. Wirre politische Strömungen schaffen Angst und Unsicherheit. Otto und Hermine Briest stehen kurz vor dem Bankrott, die Tochter Luise hofft auf eine Filmkarriere. Die Menschen suchen Ablenkung von ihrer Not, und so boomt alles, was kurzzeitig Vergnügen bereitet, Filmtheater, Varietés und Autorennen. Max, der Ziehsohn der Familie Briest, der einst Luisa das Leben gerettet hatte, versucht sich als Rennfahrer zu beweisen, doch ein Erzfeind der Familie von Briest nutzt die Politik der Zeit, um den Untergang der Familie von Briest voranzutreiben.

Vom Buchumfang von mehr als 650 Seiten zu Anfang etwas verschreckt, nahm mich die Geschichte jedoch nach kurzem Einlesen restlos gefangen, und ich las mich mit großer Freude und kurzweilig unterhalten durch die Zeit von 1921 bis 1928. Richard Dübell versteht es meisterhaft, eine Zeitspanne lebendig werden zu lassen, deren Schattenseiten mir bislang in dieser geschilderten Eindrücklichkeit nicht bewusst waren. Die Zwanziger Jahre waren mir als Zeit der überschäumenden Lust an Ablenkung, an Unterhaltung, an Tanz und Champagner im Gedächtnis. Die unendliche Not, der zu entfliehen die Menschen versuchten, wurde mir erst durch dieses Buch augenfällig, nachspürbar, erschreckend nah. Dem Autor gelingt es auf großartige Weise, politisches, gut recherchiertes Hintergrundwissen so mit der erzählten Handlung zu verweben, dass man keinen Moment der Langeweile erlebt, aber dennoch diese gespenstisch anmutende Zeit der Tristesse, der Orientierungslosigkeit, des aufkommenden Nationalsozialismus und all der damit verbundenen Ängste stets als leise Drohung im Hintergrund grollen hört. Bedeutende Namen lernen wir kennen wie Fritz Lang, den Stummfilm-Regisseur, oder den Politiker Walter Rathenau, der als Reichsaußenminister einem Attentat zum Opfer fiel. Die anständige Familie von Briest und Max mit seiner liebenswerten Berliner Schnauze sind mir im Buch ans Herz gewachsen, und so beende ich diesen dritten Band der Trilogie etwas traurig, insgesamt jedoch bereichert und mit einer unbedingten Leseempfehlung.

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Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt

Rezensionen von Meli:

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Das Feuer dieser Königin brennt eher schwach

Das Jahrhundertversprechen von Richard Dübell

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Sie hat ihre Regeln gebrochen und ihn viel zu nah an sich heran gelassen, und nun zahlt sie den Preis ...
Saphira hat Madox vertraut, doch er hat sich als Feind entpuppt. Wie konnte sie so blind sein und warum schmerzt sein Verrat so sehr? Nun will sie die Vargas mehr denn je besiegen und sich vor allem an Madox rächen.

Doch während andere Gegner sich auf Saphiras Vernichtung vorbereiten, will Madox eigentlich nur wieder bei ihr sein ...

Cover und Titel
Da der Titel des ersten Buches so gut gepasst hat, hatte ich mich schon auf eine furiose, kraftvolle Saphira gefreut und die Rachegelüste am Anfang schienen vielversprechend. Doch leider konnte Saphira diesem Titel nicht ganz gerecht werden und daher finde ich den Titel auch nicht so perfekt wie im ersten Teil.

Protagonisten
Leider konnte Saphira meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Nach ihrem starken, dominanten Auftreten im ersten Band habe ich hier sogar noch mehr von ihr erhofft, da sie nun ja auch einen neuen Antrieb hat: Rache. Und ja, sie ist verletzt und nimmt Madox seinen schrecklichen Verrat zu Recht übel, aber sie unternimmt nur wenig und beweist leider an keiner Stelle, dass sie dem Titel Capo gerecht wird.
Durch ihre emotionale Verwirrung erkennt sie, dass ihr Madox wohl doch eine Menge bedeutet und dieser empfindet das ähnlich. Trotz seines Verrats sorgt er sich sehr um ihr Wohl, vermisst sie und zeigt das auch immer wieder. Unser gefährlicher Attentäter wurde in diesem Buch ziemlich weich und ließ oft Gefühle durchscheinen.
Zwar finde ich es gut, dass sich die Charaktere in emotionaler Hinsicht weiterentwickelt haben, aber gleichzeitig finde ich es auch schade, wie viel von ihrer herrischen Persönlichkeit gleichzeitig verloren ging. Gerade das hatte mir im ersten Buch so gut gefallen und hier hat mir sehr gefehlt.

Handlung und Schreibstil
Mein Problem mit Fire Queen war vor allem, dass es nicht annähernd an den Vorgänger rankam. Wir haben hier eigentlich eine interessante Kulisse, die dann aber kaum genutzt wird und keinerlei Tiefe hat, sondern nebenbei lief. Man hat wenig über das Leben der Charaktere in diesem Umfeld erfahren und auch wenig darüber, wie die aktuelle Lage so ist. Die Mitglieder der Famiglia waren eher unscheinbare Spielfiguren und obwohl betont wird, wie wichtig die Famiglia ist, konnte man das nicht spüren.
Von Madox, Saphira und anderen hohen Tieren würde man angesichts ihrer Vorgeschichte ja erwarten, dass sie misstrauisch sind, sich aber auch mit Intrigen auskennen und vieles durchschauen. Zwar ist ihnen das auch manchmal gelungen, aber dann waren mir die geschmiedeten Pläne immer viel zu simpel gestrickt und waren kaum mehr als direkte Angriffe. Zwar brutal, aber ziemlich langweilig.
Die Liebesgeschichte zwischen Saphira und Madox hat mir gut gefallen, doch ansonsten haben mir an einigen Stellen mehr Gefühle gefehlt. Es kommt oft zu Toden und diese sind sowohl in der Ausführung als auch in der Verarbeitung schnell abgehakt. Man könnte auch sagen, dass die Leute der Cosa Nostra daran gewohnt sind, aber doch nicht bei jedem.

Fazit
Insgesamt konnte "Fire Queen" dem Vorgänger einfach nicht gerecht werden. Die Charaktere waren nur ein Schatten ihrer früheren Persönlichkeit, die Handlung war eher einfach gestrickt und das Setting war auch nicht mehr wirklich überzeugend. Schade!

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Zeitgeschichte unterhaltsam verpackt