Kunden em pfehlungen
Rezensionen von marcialoup:
Eine Reise zum Gold des Meeres
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Mit einem atmosphärisch und farblich wunderschönem und idyllischem Cover werden wir durch den Roman um die Geschichte der Bernsteinfischerin begleitet, deren beiden Protagonistinnen sehr sympathisch sind.
Ebba, ein wahrer Wildfang in den 1940ern, findet als Kind einen besonderen Bernstein mit einem spektakulären Tier als Einschluss, als sie mit ihrem Vater unterwegs am Meer ist.
Obwohl sie weiß, dass ihr Vater alle Funde abgeben muss, behält Ebba heimlich diesen Bernstein!
In heutiger Zeit lernen wir Julika kennen. Sie ist Bernsteinforscherin, ein Beruf der sie aus ihrem Alltag entreißt, denn dieser ist behaftet mit vielen Aufgaben und Pflichten, die sie eigentlich gar nicht möchte, sowie negativen Erlebnissen, denen Julika nur schwer entkommen kann: ihre Schwester ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und seitdem ist ihre Mutter depressiv und pflegebedürftig. Diese Pflege teilen sich Julika und ihr Vater und die Stimmung Zuhause ist immer am Kipppunkt. Einzig ihre Arbeit im Labor mit den Bernsteinen und deren Inklusen geben Julika Halt und Sinn.
Bis sie den Bernstein von Ebba auf dem Labortisch liegen hat und eine außergewöhnliche, absolute Sensation vermutet. Sie muss unbedingt Ebba finden, was sich nicht als einfach herausstellt, denn wenn Ebba noch lebt ist sie um die 90 Jahre alt.
Die Kapitel sind unterteilt in Ebba ab 1940er Jahre und Folgejahre und in Julika in der heutigen Zeit.
Die Charaktere sind sympathisch und lebendig gezeichnet. Beide Frauen sind Kämpferinnen in ihrer Zeit, auch wenn sie innerlich mit zerbrechlichen Störungen belastet sind, geben sie doch nicht auf und gehen ihre Wege.
Es zeigt, dass auch heute die Selbstbestimmung der Frauen nicht ohne weiteres sondern vielleicht einfach nur anders schwierig ist.
Die Sprache der Autorin ist mitreißend, farbenfroh und lebendig, stellenweise spannend, aber auch sehr feinfühlig. Die Szenarien sind naturgetreu und detailliert beschrieben, sodass man tief eintauchen kann!
Man hat eine schöne Lesezeit und verbringt diese gedanklich an der Küstenregion um Lübeck, dem Brodtener Steilufer und anderen nahe gelegenen Orten, wo Ebba's Geschichte spielt, denn diese Orte und das Meer sind perfekt wiedergegeben in diesem Roman.
Von der Autorin werde ich gern auch weitere Bücher lesen!
Rezensionen von Sophie H.:
Wer sind die anderen?
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
Die Geschichte beginnt im Sommer 1953 und spielt in Halle. Die 16jährige, linientreue Tilla lernt Rena kennen, die so ganz anders ist. Rena ist mutig und gibt überall ihren Senf dazu, auch zu den Zuständen in der damals noch sehr jungen DDR. Die beiden Mädchen treffen sich jeden Nachmittag zum Schwimmen im Fluss.
Doch eines Tages kommt Rena nicht mehr und Tilla macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei muss sie feststellen, dass sie über ihre neue Freundin relativ wenig weiß. Alles, was diese ihr über ihr Privatleben erzählt hat, scheint erfunden zu sein. Doch das sind nicht die einzigen Lügen, die Tilla beschäftigen. Ihr Freund Roman hat ihr große Teile seines Lebens verschwiegen und auch ihr Vater, der während des Nationalsozialismus im KZ Dora-Mittelbau war, ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Tilla hadert mit allem. Schließlich hat sie gelernt, dass der Sozialismus die einzig erstrebenswerte Lebensform ist. Doch dann muss sie nach und nach erkennen, dass auch die Regierung der DDR Lügen verbreitet und das Volk täuscht.
Mich hat das Buch von Anfang an in einen Lesesog gezogen und ich konnte es kaum beiseitelegen. Man fiebert regelrecht mit Tilla mit und erkennt als Leser, genau wie sie, erst nach und nach, was Wahrheit und was Lüge ist. Man muss erfahren, dass man Menschen, von denen man glaubte, sie gut zu kennen, doch ganz anders bewerten und einordnen muss.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Zerrissenheit von Tilla einzufangen und zu beschreiben und die damaligen Verhältnisse der noch jungen DDR darzustellen. Kaum zu glauben, dass es anschließend noch so lange gedauert hat, bis dieser Staat aufhörte zu existieren. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen!
Rezensionen von gerlisch:
Solider Auftakt
Vega Varg - Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg
Vega Varg ist ein Krimi, der vor allem durch seine atmosphärische Dichte und den geschickt aufgebauten Spannungsbogen überzeugt. Die wechselnden Perspektiven und Rückblicke vor der Tat verleihen der Handlung eine lebendige Dynamik, die einen sofort in die Ermittlungen hineinzieht.
Die Autorin versteht es, ein Setting zu schaffen, das gleichzeitig ruhig, kühl und unterschwellig bedrohlich wirkt.
Die Perspektivwechsel sorgen dafür, dass man die Tat aus verschiedenen Blickwinkeln erlebt, was die möglichen Motive und Abläufe besonders authentisch erscheinen lässt.
Die Figuren sind klar gezeichnet und sofort greifbar. Vega ist stur, eigenwillig, aber mit einem warmen Kern. Ihr privates Umfeld ist so detailliert beschrieben, dass man sie direkt vor sich sieht. Leopold ist immer tadellos gekleidet, eher ruhig und kontrolliert. Trotz der Gegensätze sind sie gute Freunde.
Besonders stark sind die Ermittlungs-Dialoge, die mir durch den präzisen und fesselnden Schreibstil der Autorin positiv aufgefallen sind.
Die verschiedenen Tatvarianten werden glaubwürdig und nachvollziehbar präsentiert. Man rätselt mit, ohne dass es konstruiert wirkt. Die ausgeprägte Beziehungsproblematik zwischen den Figuren nimmt jedoch zunehmend Raum ein und lässt den Fall gefühlt in den Hintergrund rutschen.
Nach dem starken Aufbau wirkt das Finale für meinen Geschmack zu knapp und bleibt deshalb hinter dem Potenzial zurück.
Rezensionen von Annabell95:
Mordfall in Knuffingen
Klein aber tot von Jo Fischler
Das beschauliche Leben in der idyllischen Miniaturstadt Knuffingen gerät aus den Fügen, als der Kritiker Friedrich Frank ermordet aufgefunden wird. Kommissar Jojo Wunder steht vor einem undurchsichtigen Fall, denn der Tote hinterlässt eine lange Liste potenzieller Feinde. Besonders heikel wird es, als ausgerechnet Jojos engste Vertraute, wie seine eigene Mutter und seine heimliche Liebe ins Visier der Ermittlungen geraten.
Für Jojo wird der Fall damit zu einer persönlichen Zerreißprobe, die die heile Miniaturwelt gründlich ins Wanken bringt.
"Klein aber tot" ist der Auftakt in die neue Serie, die in der Miniaturwelt "Knuffingen" spielt.
Die Idee die Stadt Knuffingen aus dem Miniaturwunderland in Hamburg zum Leben zu erwecken ist sehr originell. Die Vorstellung, dass die kleinen Miniaturfiguren zum Leben erwachen und sich durch den Modellort Knuffingen bewegen, wirkt gleichzeitig witzig und charmant. Somit ist das Setting selbst ist ein absolutes Highlight.
Man darf in diesem Krimi keine großartige Spannung erwarten. Es ist mehr eine leichte Kost (Cosy Crime) für Zwischendurch. Die Handlung bleibt bewusst ruhig und gemächlich. Man wartet irgendwie darauf, dass noch etwas Größeres passiert, aber es bleibt mehr ein Cosy-Crime. Viel mehr wird in diesem Krimi auf die Atmosphäre gesetzt.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Es werden zudem humorvolle Ausrücke, skurrile Namen und kleine sprachliche Pointen eingebaut, die dem Krimi eine leichte, verspielte Atmosphäre verleihen. Die Figuren wirken warm, menschlich und oft herrlich verschroben. Es ist genau die Art von Charakteren, die ein gemütlicher Krimi braucht.
Der Bezug zum Miniaturwunderland fehlt auch nicht. Die liebevollen Details aus der Modellbauwelt wie bspw. der Bau von Bergen aus Styropor fließen hier ganz nebenbei mit in die Handlung ein.
Mein Fazit:
Ein witzig und humorvoller Krimi für Zwischendurch. Die Vorstellung wie die kleinen Miniaturfiguren zum Leben erwachen ist einfach genial. Bin sehr gespannt welche Fälle noch auf den Kommissar Jojo Wunder warten und vergebe dem ersten Band der Reihe eine Leseempfehlung.
Rezensionen von literaturfreundin:
Wenn man zu viel fühlt / Sei dir selbst treu
Dem Meer entgegen von Lidija Hilje
Ivona ist unglücklich. Sie führt ein Leben, das sie nicht führen will, fühlt zu viel und wird im Moment nicht gerade vom Schicksal geliebt.
Geschieden, Ende 30, ist sie zurückgekehrt in ihr Elternhaus, um den Vater zu pflegen. Das Verhältnis zu ihm ist teilweise schwierig, teilweise erkennt sie sich in ihm auch wieder.
Mit der verstorbenen Mutter ist es vor deren plötzlichen Tod nicht mehr zu der ersehnten Innigkeit gekommen.
Vor allem aber macht ihr ihre Kinderlosigkeit als gefühltes persönliches Versagen zu schaffen und ihr vermeintliches Unvermögen, einen Job in ihrem Beruf als Biologin zu finden. Zwischen dem Beginn des Studiums und dessen Ende ist in Kroatien die Marktwirtschaft eingezogen, haben sich die Verhältnisse geändert, fielen Arbeitsplätze weg, änderten sich ganze Industrien.
Nun steht ihr die Bank auf den Füßen, und sie soll versuchen, das Lebenswerk des Vaters und gleichzeitig den emotionalen und lokalen Rückzugsort ihrer Kindheit zu retten. Die Regeln sind andere, ein Verkauf scheint nicht zu umgehen zu sein.
Zwischen diesem Konflikt und ihren Lebenskrisen pflegt sie Kontakt zu ihrem ehemaligen Partner, Vlaho, der ausgerechnet mit ihrer Freundin eine Familie gegründet hat, und wird fast zerrissen zwischen allem. Wie schmerzhaft muss das sein?
Doch allmählich kommt Bewegung in die Dinge, manches klärt sich, neue Konflikte entstehen, Entscheidungen müssen getroffen und Konsequenzen getragen werden.
Es hat mir sehr gefallen, sowohl die Krisen als auch die Entwicklung Ivonas zu verfolgen, den Start in eine neue Lebendig- und Sinnhaftigkeit, und ebenso ihre Biografie zu betrachten. Sie stammt aus einem Land, das es nicht mehr gibt, hat den Jugoslawienkrieg erlebt - das macht etwas mit einem Menschen.
Gerne würde ich Ivonas Lebensweg weiter verfolgen.
Rezensionen von ekiam:
Mehr als nur ein schlechtes Date
Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West) von Kasie West
Der Klappentext von Worst Date Ever hat mich ehrlich gesagt zunächst nicht angesprochen. Erst die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und zum Glück habe ich danach weitergelesen, denn das Buch hat mir deutlich besser gefallen, als ich nach der Beschreibung erwartet hatte.
Ich mag Kasie Wests Schreibstil sehr.
Die Geschichte liest sich locker und flüssig, und besonders die Schlagabtausche zwischen Margot und Oliver per Nachrichten haben mir richtig gut gefallen. Ihre Gespräche waren für mich eines der Highlights des Buches und haben immer wieder für unterhaltsame Momente gesorgt.
Etwas irritiert hat mich allerdings der Klappentext im Nachhinein. Dort wird der Eindruck vermittelt, dass Margot ihre große Liebe auf keinen Fall über eine Dating-App kennenlernen möchte. Tatsächlich nutzt sie diese im Verlauf der Geschichte immer wieder und lernt darüber auch hauptsächlich potenzielle Partner kennen. Das passt für mich nicht so ganz zu dem Bild, das der Klappentext vermittelt.
Margots Entwicklung hat mir dagegen sehr gut gefallen. Gerade ihre Entwicklung im Hinblick auf ihren Beruf und ihre familiären Beziehungen fand ich stimmig und authentisch und sie hat die Geschichte für mich deutlich runder gemacht. Etwas schwer nachvollziehbar war für mich allerdings, warum sie über so lange Zeit daran festhält, dass Oliver das schlechteste Date ihres Lebens war, während sie gleichzeitig immer wieder über die Dating-App mit ihm Kontakt sucht. Dass sie trotz dieses angeblich katastrophalen Dates über Jahre hinweg mit ihm schreibt, hat für mich nicht ganz zusammengepasst.
Auch Olivers Verhalten fand ich stellenweise ziemlich rätselhaft. Ich konnte deshalb gut nachvollziehen, dass Margot nicht so recht wusste, was sie von ihm halten soll. Die spätere Auflösung konnte mich dann aber überzeugen und hat einiges von seinem Verhalten nachvollziehbarer gemacht.
Insgesamt hatte ich mit Worst Date Ever eine richtig gute und unterhaltsame Lesezeit. Besonders der Schreibstil, die Dialoge und Margots persönliche Entwicklung haben mir gefallen. Schade finde ich eigentlich nur, dass der Klappentext für mich nicht wirklich wiedergibt, was das Buch letztendlich ausmacht, denn dadurch hätte ich es beinahe gar nicht gelesen.
Rezensionen von PMelittaM:
Lesenswerter historischer Kriminalroman
Der Fächer aus roter Seide von Adrian Vogler
China im Herbst 669: Der Magistrat Liu-tschous ist überraschend gestorben, der designierte Nachfolger kann erst in 30 Tagen übernehmen, und so wird Richter Di geschickt, der solange die Vertretung übernehmen soll. Schon bald muss er in mehreren Kriminalfällen ermitteln.
Richter Di ist nicht nur eine historische Persönlichkeit, sondern war bereits der Protagonist einer Reihe Kriminalromane Robert van Guliks.
Adrian Vogler erweckt ihn in Tradition Robert van Guliks erneut zum Leben schon van Gulik zog für seine Romane historische Fälle heran. Wie bei van Gulik begleiten ihn auch hier seine vier Gehilfen.
Da ich bereits vor vielen Jahren van Guliks Romane gelesen habe, war ich sehr gespannt auf seine „neuen“ Abenteuer aus Adrian Voglers Feder. Direkt mit dem ersten Satz hat mich der -Autor in den Roman hineingezogen, und auch direkt klargemacht, dass Atmosphäre für ihn wichtig ist. Di selbst zeigt schnell sein Können, wozu fraglos Geduld, Scharfsinn und eine gewisse Weisheit gehören. Seine Gehilfen sind durch ihre jeweils eigenen Fähigkeiten ebenfalls wichtig für die Ermittlungen.
Auch die weiteren Charaktere sind gelungen, und als Leser:in ist man schnell selbst am rätseln, was hinter den verschiedenen Fällen stecken könnte. Erzählt wird sehr atmosphärisch und bildhaft, das Kopfkino bekommt viel zu tun. Am Ende gibt es nicht nur die nachvollziehbaren Auflösungen, sondern auch die Gerichtsverhandlungen, in denen Di die jeweiligen Urteile fällt. Schließlich nimmt man mit Di und seinen Gehilfen Abschied von Liu-tschou, hoffend, alle bald wieder zu treffen.
Auch das Nachwort ist interessant, man sollte es auf keinen Fall auslassen.
Adrian Vogler konnte mich mit seinem Richter Di-Roman überzeugen, er wird atmosphärisch erzählt, die Charaktere überzeugen ebenso wie die Kriminalfälle. Ich konnte miträtseln, wurde gut unterhalten und habe nun nicht nur Lust darauf, van Guliks Romane noch einmal zu lesen, sondern hoffe auch auf weitere aus Adrian Voglers Feder. Wer gerne historische Kriminalromane liest und einen Ausflug ins historische China nicht scheut, sollte zugreifen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Asian Urban Fantasy
Drowning Sorrows in Raging Fire 1 von Priest
Xuan, ein Mitarbeiter des Nationalen Amts für paranormale Phänomene, wird an seinem ersten Tag im Amt mit einer besonderen Aufgabe konfrontiert. Der mächtige Dämon Sheng Lingyuan wurde wieser zum Leben erweckt, nachdem er vor 3000 Jahren im roten Abgrund sein Leben ließ. Nun ist es Xuans Aufgabe, ihb wieder unter Kontrolle zu bringen.
Mich sprach der Klappentext an und ich war neugierig auf die Geschichte, habe mich aber zu Beginn mit den für mich fremdklingenden Namen getan. Aber die Story war schon cool zu lesen.
Drowning Sorrows in Raging Fire ist der Aufrakt einer Reihe. Die Idee mit dem Amt fand ich toll, auch der Romance Anteil war süß zu lesen. Für einen Auftakt was es echt gut, auch wenn man erst in die Welt reinfinden muss und es dauert bis man die Charaktere kennenlernt.
Ich bin jedenfalls neugierig, wie es weitergeht und erwarte mit Spannung den zweiten Band.
Mir hat es gefallen, auch wenn ich mich zu Beginn schwer tat.
Rezensionen von KersG:
Vampire, Hexen und Geheimnisse
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
Mich hat das Cover direkt angesprochen. Es hat etwas geheimnisvolles an sich. Etwas magisches. Passt perfekt zum Buch!
Die Story startet schon sehr vielversprechend. Aber insgesamt hätte ich mir mehr erwartet. Ich finde, dass hier nicht das volle Potential ausgeschöpft wurde. Schade, da die Grundidee richtig klasse ist und der Klappentext sich sehr spannend angehört hat.
Der Mittelteil hat sich meiner Meinung nach sehr in die Länge gezogen. Ich habe dann Stellenweise Passagen übersprungen und trotzdem nicht den Faden verloren. Ich denke, dass man hier durchaus hätte kürzen können, um die Spannung aufrecht zu erhalten.
Vampire, Menschen und dazwischen Finn. Eine Hexe, die ihre Kräfte nicht offenbaren darf. Dass sie dabei vom Vampirkönig ertappt wird, macht es nicht leichter. Und dann wird sie auch noch von ihrem vermeintlichen Freund Ewan angegriffen. Aber dieser schien zu diesem Zeitpunkt nicht er selbst gewesen zu sein. Immer mehr Fragen tun sich hier für Finn auf.
Die Szenen mit Finn und Enhart waren für mich ein Lichtblick. Ihre Dynamik ist etwas ganz besonderes. Ihre Wortwechsel immer wieder ein Genuss.
Der Schreibstil war insgesamt sehr angenehm. Nur hat mir im Verlauf der Geschichte etwas die Spannung gefehlt.
Rezensionen von Sheilo:
So fesselnd, ich kann den zweiten Band kaum erwarten!
The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar
Lucinda ist seit der Ermordung ihrer Eltern auf sich alleine gestellt, nur Ash, der ehemalige Familiar ihrer Mutter, ein magisches Wesen, welches Hexen ihre Kräfte verleiht, ist treu an ihrer Seite. Bei dem Kampf ums tägliche Überleben auf der Straße fällt es Luci schwer, die Hoffnung zu erhalten.
Doch eines Tages ändert sich das Blatt und sie erhält die Chance, Vorgoth, die Akademie der dunkelsten Künste, zu besuchen. Begleitet wird sie dorthin von Ezra, einen der Professoren, der in Luci viel zu viele Gefühle weckt. Doch auch andere Studenten merken sehr schnell, dass Luci irgendwie anders zu sein scheint.
"The Darkest Academy: Bones" ist der spannende und fesselnde Auftakt der Romantasy-Trilogie von Beril Kehribar, den ich nur so verschlungen habe. Die wechselnden Perspektiven zwischen den Charakteren und auch teilweise Parallelen im Buch haben mich ein wenig an die "Very Bad Kings"-Reihe erinnert, wobei das Ende des Buches auch etwas von "Tribune von Panem" hatte. Ein wirklich toller Mix, der mich absolut begeistert hat. Der Aufbau der Welt rund um die Hexen, Familiare und Magier ist wirklich beeindruckend und man taucht als Lesender direkt in diese spannende Welt ein.
Luci hat einige schwere Jahre hinter sich und ein wenig Hoffnung in ihr keimt auf, als sie die Akademie betritt. Sie hofft, mehr über den Tod ihrer Eltern vor 10 Jahren herausfinden zu können, doch sie merkt schnell, dass sie anders ist als die meisten Studenten. Angezogen wird sie dabei merkwürdiger Weise gerade von Devriel, der zu einer Eliteeinheit von Studenten gehört. Doch wird sie die harten Prüfungen, die auf sie an der Akademie warten, meistern können?
Ich liebe die tiefgründigen Charakter, welche wir im Verlauf des Buches kennenlernen. Jeder scheint sein eigenes Päckchen zu tragen und es herrscht eine geheimnisvolle Grundstimmung in der Geschichte. Teilweise wird es sehr spicy, aber mich haben einige Szenen auch emotional sehr berührt. Es knistert an so manchen Stellen, aber wird Luci dieses Feuer überstehen können?
Ich bin von diesem Reihenauftakt absolut begeistert. Die Geschichte nimmt einen quasi gefangen. Es wird teilweise moralisch grenzwertig, aber ich liebe die Mischung aus Emotionen und Magie einfach sehr. Von mir gibt es daher eine große Empfehlung und ich selbst kann es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten.











