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Rezensionen von manu63:

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Schattendieb

Das Erbe der Macht - Band 15: Schattendieb von Andreas Suchanek

Band 15 der Das Erbe der Macht Reihe des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Schattendieb. Dieser Band führt die Freunde von Alex zurück in eine dunkle Vergangenheit wo sie sich einer großen Gefahr gegenüber sehen. Schaffen sie es rechtzeitig zurück zu sein und Alex zu retten?

Währenddessen sollen Chloe, Elliot und Crowley einen Auftrag für Ellis ausführen der sie in ein Splitterreich führt.

Auch in diesem Band führt der Autor die Charaktere an ihre Grenzen und setzt sie mannigfaltigen Gefahren aus. Als Leserin habe ich mitgefiebert und gebangt ob die Protagonisten ihre Ziele erreichen. Band 15 endet mit einer überraschenden Wendung die neue Abenteuer nach sich ziehen wird.

Schreibstil und Dialoge sind gewohnt gut und flüssig lesbar, die Spannungsbögen bleiben durchweg erhalten und geben der Geschichte Tempo und Fluss. Die neu hinzukommenden Figuren werden gut integriert.

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Schattendieb

Rezensionen von KimVi:

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Für mich hätte es etwas spannender sein dürfen

Das Erbe der Macht - Band 15: Schattendieb von Andreas Suchanek

Innerhalb kurzer Zeit werden in Colchester drei Männerleichen gefunden. Sie alle haben nicht nur große Ähnlichkeit mit DI Phil Brennan, sondern tragen eine Tarotkarte bei sich, auf der Phils Name vermerkt ist. Der Verdacht liegt nahe, dass Phils Stalkerin, die Frau, die der verstorbenen Fiona Welsh ähnelt und ihren Namen nutzt, zurück ist.

Phil muss nach Colchester, um die Lage vor Ort in Augenschein zu nehmen. Doch dort trifft er nie ein.....

Nach "Entrissen", "Der Stalker", "Stirb mein Prinz", "Jäger", "Morgen früh, wenn du willst", "Du sollst nicht leben" und "Er will dein Herz", ist dieser Band bereits der achte Fall für Phil Brennan und Marina Esposito. Obwohl man den aktuellen Ereignissen wahrscheinlich auch dann folgen kann, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat, ist es dieses Mal nicht empfehlenswert, ohne Vorkenntnisse einzusteigen. Denn es gibt einige Rückblicke in vergangene Fälle, die man einfach besser in Zusammenhang bringen kann, wenn man die Vorgeschichte kennt. Außerdem könnten die eingestreuten Informationen sonst die Spannung verderben, falls man die Vorgänger dann doch noch lesen möchte.

Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos, denn bereits die ersten Seiten wecken das Interesse an der Handlung. In diesem Teil der Reihe erfährt man einiges aus dem Leben der Frau, die Phil stalkt und sich als Fiona Welsh ausgibt. Nach und nach schaut man hinter ihre Fassade und bekommt einen Eindruck davon, warum sie so auf Phil fixiert ist. Das ist aber nur ein Handlungsstrang, denn aus wechselnden Perspektiven betrachtet man sowohl die Ermittlungen der Kollegen aus Colchester, die alles daran setzen sollten, Phils Aufenthaltsort herauszufinden und dabei von Imani unterstützt werden, als auch Marina Espositos Bemühungen ihren Ehemann zu finden, und bekommt außerdem einen Einblick, wie Phils Gefangenschaft verläuft.

Durch die häufig wechselnden Perspektiven, die oft an entscheidenden Stellen stoppen, gerät man relativ früh in den Sog der Handlung. Dramatische Szenen, bei denen man allerdings nicht zu zartbesaitet sein sollte, unterstützen diese Wirkung. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen lebhaft vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen. Doch leider kann die früh aufgebaute Spannung nicht durchgehend gehalten werden, denn irgendwann stellt sich das Gefühl ein, dass man auf der Stelle tritt und das es nicht richtig voran geht. Dadurch wirken Teile der Handlung langatmig und wenig spannend. Zum Ende hin steigt die Spannung dann allerdings wieder an, obwohl das große Finale dann doch etwas enttäuschend wirkt.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und die ersten Fälle geradezu verschlungen. Doch bereits "Er will dein Herz" konnte mich dann nicht mehr ganz so stark begeistern. Dennoch war ich natürlich gespannt auf diesen Teil, da ich unbedingt erfahren wollte, was es mit Phils Stalkerin auf sich hat. Über weite Teile war die Spannung für mich deutlich spürbar und mein Interesse an den Hintergründen entsprechend groß. Doch leider konnte dieser Band mich nicht durchgehend fesseln, da er für meinen Geschmack stellenweise etwas zu langatmig war und das Finale auf mich eher enttäuschend wirkte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb drei von fünf Sternchen. Eine Leseempfehlung für Fans der Reihe spreche ich aber dennoch aus, da man hier alles über die Stalkerin und ihr Motiv erfährt.

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Schattendieb

Rezensionen von jiskett:

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Emotional und durchaus packend

Das Licht in meiner Dämmerung von Sarah Saxx

"Das Licht in meiner Dämmerung" erzählt die Liebesgeschichte von Eleonore, die bei einem Überfall ihren Bruder verloren hat und anschließend entführt wurde, und Ethan, der sie bei ihrer Flucht gefunden und - zunächst eher widerwillig - mit nach Hause genommen hat, um sie zu verstecken.

Die beiden geraten recht schnell aneinander, da er sehr zurückgezogen lebt und eine gewisse Abwehrhaltung fremden Menschen gegenüber hat, während sie nicht bereit ist, sich von ihm alles gefallen zu lassen. Zugleich fühlen sie sich aber zueinander hingezogen und je mehr Zeit sie durch die außergewöhnlichen Umstände miteinander verbringen, desto wohler fühlen sie sich in der Gegenwart des jeweils anderen.

Die Annäherung der Protagonisten wurde sehr schön dargestellt. Die Funken zwischen ihnen sprühen von Anfang an, doch Saxx hat auch verdeutlicht, wie aus einer Art Zwangsgemeinschaft mehr wurde. Es war meiner Meinung nach glaubwürdig, wie sie sich näher gekommen sind und die Rückschritte und Hindernisse für ihre Beziehung wurden ebenfalls ausgiebig beleuchtet. Beide wurden von bisherigen Erlebnissen geprägt; Eleonore trauert um ihren geliebten Bruder, den sie gerade erst verloren hat, und zudem ist ihr eigenes Leben in Gefahr, weshalb sie sich an einem ihr unbekannten Ort verstecken muss. Ethan dagegen hatte in seiner Kindheit ein traumatisches Erlebnis, das noch all die Jahre später große Auswirkungen auf sein Verhalten und die Beziehungen, die er sich aufbaut, hat, weshalb es trotz seines oftmals ruppigen Benehmens leicht ist, mit ihm zu fühlen. Dies wurde von der Autorin sehr sensibel, aber dennoch eindringlich geschildert und mir hat gefallen, wie sein Charakter sich im Lauf der Handlung verändert hat, doch vor allem, dass es ein langsamer Prozess und keine schnelle Wunderheilung war. Allerdings muss ich gestehen, dass es Szenen gab, bei denen ich mich nicht wohl gefühlt habe, gerade im Zusammenhang damit, wie er seine früheren Bettgefährtinnen behandelt hat. Sein Verhalten war nicht akzeptabel und ich war froh, dass er bei Eleonore nicht zu solchen Extremen gegriffen hat, da eine detailliertere Beschreibung hiervon für einige Leser vielleicht ein Trigger sein könnte. Davon abgesehen hat mir gefallen, wie die Figuren dieses Problem thematisiert haben und auch, mit wie viel Verständnis und Zuneigung sie aufeinander eingegangen sind.

Neben der Liebesgeschichte spielt die Gefahr, in der die Protagonistin schwebt, eine große Rolle und sie ist im Hintergrund immer präsent. Da Eleonores Flucht ausführlich geschildert wird, sind die ersten Kapitel besonders packend, doch zwischendurch gibt es ebenfalls fesselnde Momente, obwohl der Fokus oft vollständig auf der Entwicklung der Charaktere und ihrer aufkeimenden Beziehung lag. Die Zuspitzung des Konfliktes war interessant, allerdings wurde für meinen Geschmack alles zu schnell aufgelöst und abgehandelt, sodass ich auch das an sich schöne Ende etwas überstürzt fand. Da das Buch ein paar Abschnitte hat, in denen vergleichsweise wenig passiert ist, hätte mir hier eine andere Gewichtung besser gefallen. Davon abgesehen mochte ich "Das Licht in meiner Dämmerung" aber; die Figuren sind toll charakterisiert, die Autorin macht deutlich, dass sie zusammen passen und der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte, sodass die Emotionen mehr als deutlich wurden. Auch die Spannung war durchaus vorhanden, obwohl diese mir aufgrund der konstanten Bedrohung fast schon ein bisschen zu kurz gekommen ist. Deshalb - und aufgrund der Ereignisse, mit denen ich mich ein wenig unwohl gefühlt habe - vergebe ich 3,5 Sterne.

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Emotional und durchaus packend

Rezensionen von Gaby 2707:

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Was aus einem Krimispiel alles werden kann

Tiefe Stille von Susanne Rößner

Maria Wagner ist seit 2 Jahren verwitwet und hat nun beim Jahreshauptwettbewerb des Deutschen Krimiklubs, dem sie sich angeschlossen hat, einen der drei Hauptpreise gewonnen: Eine Krimirallye am wunderschönen Schliersee. Wie schnell man dabei in einem echten Kriminalfall landen kann, war ihr bestimmt nicht bewusst.

Kriminalhauptkommissar Lukas Zieringer hat sich von der Mordkommission in München in eine kleine Dienststelle in Miesbach versetzen lassen. Dass es hier genau so kriminell zugehen kann wie in München, hätte er nicht vermutet, bis er mittendrin steckt.


Mich hat das Cover auf das Buch aufmerksam werden lassen. Ich habe zwar gedacht, dass ich ins Ruhrgebiet entführt werden würde – aber nein, auch am Schliersee wurde früher mal Kohle aus dem Berg geholt. Und das Cover passt absolut zum Inhalt des Buches.

Susanne Rößner hat mit ihrem Krimi „Tiefe Stille“ eine Geschichte erzählt, die am Schliersee gesettet ist. Da ich als Münchnerin dort immer mal wieder meine Wochenenden verbringe, habe ich bei den Beschreibungen der Landschaft, der Orte und der Menschen immer ein klares Bild vor Augen, was mein Kopfkino noch intensiver laufen lässt.

Die Personen sind, bis auf ganz wenige, sehr sympathisch, kommen menschlich rüber und sind gut vorstellbar. Neben den Hauptdarstellern, die meine Sympathien schnell ergattert haben, haben sich Herr Schmiedl und eine alte Dame im Café fest in mein Herz geschlichen. Besonders die alte Dame lockert die kriminelle Handlung auf und ich kann auch mal schmunzeln.

Nicht so gut gefallen haben mir die gedanklichen Abschweifungen vom eigentlichen Fall. Vielleicht auch deswegen, weil Mann mir zutiefst unsympathisch ist. Im Gegensatz dazu fand ich die Geschichten, die Herr Schmiedl über den Stollen und seine Vergangenheit erzählt sehr interessant.

Die Autorin spannt ab der ersten Seite einen Spannungsbogen, der sich, mit einem kleinen Zwischentief, bis zum Schluss recht hoch hält. Ich kann mit rätseln, mit fiebern und bin froh, als sich am Ende alles zur Zufriedenheit auflöst.

Der erste Fall, den der neue Kommissar in seiner neuen Dienststelle zu lösen hat besticht mit interessanten Charakteren, einer Geschichte, bei der ich auch noch einiges gelernt habe, einem spannenden Fall, bei dem ich froh war, dass alles gut gegangen ist und einem Setting am wunderschönen Schliersee.

Ich hoffe, Lukas Zieringer bekommt bald einen neuen Fall zugeteilt.

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Was aus einem Krimispiel alles werden kann

Rezensionen von BarbaraM:

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Ein wundervoller, vorsichtig geschriebener, fast märchenhafter Roman

Tiefe Stille von Susanne Rößner

„Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ von Tanja Kokoska verfasst ist 2018 im Heyne Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 336 Seiten.

Juli Kahlo ist ein ganz besonderer Mensch und scheint fast ein bisschen aus der Zeit gefallen. Sie wirkt etwas schüchtern und unscheinbar, jedoch hat sie eine wunderbare Gabe: sie macht andere Menschen glücklich.

Mit ihrer besonderen Art gelingt es ihr, die Herzen von oftmals einsamen und traurigen Menschen zu erobern und sie hilft ihnen, das Glück zu finden. So wunderbar dies bei anderen Personen gelingt, so wenig schafft sie es, ihre eigene große Liebe zu finden. Doch eines Tages taucht Oskar in ihrem Leben auf. Juli öffnet ihr eigenes Herz und wagt etwas. Sie schlüpft aus ihrem gewohnten Rahmen. Und auch bei Oskar lösen sich alte Verkrustungen. Gemeinsam kommen sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur.

Der Autorin Tanja Kokoska gelingt es sehr malerisch, leise und ruhig zu schreiben und ich fand es einfach wunderbar, dieses Buch zu lesen und habe dies sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht, mitgedacht und mitgeweint und ich konnte mich wunderbar in all die Charaktere, die oftmals etwas skurril und eben besonders waren, hineinversetzen. Gerade die kleinen, vorsichtig und langsam geschriebenen Szenen machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich glücklich gemacht, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein toller, ganz besonderer Roman!

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Rezensionen von Gaby 2707:

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Die Weihnachtsgeschichte mal anders.

Schneekönig von Max Bronski

Die Weihnachtsgeschichte mal anders.

Wilhelm Gossec macht sich an einem winterlichen Abend im Dezember vom Christkindlmarkt auf zu seinem Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel und kommt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder, hier eines Lastwagens. Nach einer kurzen Nahtoderfahrung taucht er an einer U-Bahn-Station wieder auf.

Im dichten Schneegestöber trifft er auf die hochschwangere Mariella und ihren Freund und nimmt sie, angelehnt an das biblische Krippenspiel, zur Entbindung mit zu sich nachhause. Am nächsten Tag wird bekannt, dass in der benachbarten Maiklinik zwei neugeborene Buben ermordet wurden. Sucht der Mörder nach dem kleinen neugeborenen Joshua?

Durch den ziemlich schrägen Humor, der diesen Gossec prägt, hat es ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in der etwas anderen Weihnachtsgeschichte angekommen bin und mich wohlgefühlt habe.

Wilhelm Gossec erzählt seine Geschichte in der Ich-Form. Locker, leicht und mit einem etwas merkwürdigem Verlauf bin ich mir manchmal nicht sicher, ist der Trödelhändler nun noch unter uns oder dirigiert er seine Leute von hoch oben? Trotz allem Wirrwarr hat der Münchner Grantler schnell meine Sympathien erhascht. Kümmert er sich doch rührend um Mariella und ihren neugeborenen Sohn, teilt sich mit der Münchner Obdachlosen e.V. einen Stand mit altbayerischen Weihnachtsantiquitäten am Christkindlmarkt, hilft einer alten Dame bei der Rückabwicklung einer Versicherung und setzt sich dafür ein, dass die Mieter des Hauses, in dem er seinen Antiquitätenladen hat, nach dem vor der Tür stehendem Tod des Besitzers auch dort wohnen bleiben können. Seine manchmal verworrenen, unklaren Gedanken verwirren auch mich etwas und ich kann mir aus der ganzen Geschichte meinen eigenen Reim machen.

Mir als Münchnerin gefällt es besonders, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Vom Marienplatz über den Viktualienmarkt zur Blumenstraße, zurück ins Schlachthofviertel – immer habe ich ein klares Bild vor Augen. Auch von den sich meterhoch türmenden Schneemassen.

Ich würde diese Geschichte, obwohl sie den ein oder anderen Toten bereit hält, nicht als Krimi bezeichnen. Für mich war es die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef bis zu den 3 Heiligen aus dem Morgenland. Eine Geschichte, auf die ich mich einfach eingelassen habe. Mir hat´s gefallen.

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Die Weihnachtsgeschichte mal anders.

Rezensionen von BarbaraM:

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Ein wunderbares, freches Abenteuer in London bei dem ganz nebenbei auch noch vieles über Land und Leute gelernt wird! Gorgeous!

Penny Pepper - Diebesjagd in London von Ulrike Rylance

Oma hat eine Busreise nach London gewonnen und nun dürfen Penny und ihre Freundinnen Marie, Ida und Flora samt den Hunden Mailie und Dschastin mitkommen. Aber kaum sind sie in der Hauptstadt Englands angekommen, passieren die merkwürdigsten Dinge: Omas wertvolle Kette ist nicht mehr auffindbar und auch ein Fotoapparat, eine Sonnenbrille und allerhand mehr.

Der Spürsinn der Freundinnen ist geweckt, denn sie vermuten natürlich sofort einen Diebstahl in großem Stil und wollen den Schuldigen ausfindig machen. Im Bus sind aber auch wirklich viele etwas seltsame Personen mitgefahren. Könnte der Dieb darunter sein? Die Detektivfreundinnen Penny, Ida, Flora und Marie beginnen mit den Ermittlungen.

Mit ihrem siebten Band „Diebesjagd in London“ aus der Reihe „Penny Pepper“ ist Ulrike Rylance ein wunderbares, witziges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im dtv-Verlag erschienen ist und 144 Seiten umfasst.
Passend zur Geschichte sind viele, viele wunderbare Zeichnungen von der Illustratorin Lisa Hänsch zu finden. Sie ergänzen, untermalen, verdeutlichen, erweitern die Geschichte um Penny und machen den Stil des Buches mit aus.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein. Wir (Mama und zwei Kinder) haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnten uns ohne Probleme in sie hineinversetzen und gut mitfühlen.
Ganz nebenbei haben wir alle hier vieles über Land und Leute erfahren, viele Tipps für eine hoffentlich baldige Reise nach London bekommen, viele englische Wörter und Redewendungen gelernt und das Buch einfach sehr genossen.

Es war so vieles in der Geschichte für uns alle dabei und wir haben richtig gerne gelesen und dabei viel gelacht und so oft geschmunzelt. Überhaupt schreibt Ulrike Rylance total realitätsnah und witzig - das finde ich als Mama beim Lesen absolut wunderbar.

Fazit: Ein wunderbares, freches Abenteuer in London bei dem ganz nebenbei auch noch vieles über Land und Leute gelernt wird! Gorgeous!
Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.

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Ein wunderbares, freches Abenteuer in London bei dem ganz nebenbei auch noch vieles über Land und Leute gelernt wird! Gorgeous!

Rezensionen von rewareni:

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Der Sinn des Lebens

Penny Pepper - Diebesjagd in London von Ulrike Rylance

Nachdem die gut gemeinte Einladung von Thomas an Doris ihn zum Frühlingsfest seiner Firma zu begleiten in einer Katastrophe endete, herrscht nun auf beiden Seiten Funkstille. So weiß keiner, dass sie unbewusst die Rollen getauscht haben. Während der Chef der Bank, Oscar Goldmann, Doris als seine persönliche Beraterin eingestellt hat, arbeitet der arbeitslose Thomas nun in ihrem früheren Kiosk.

Obwohl sich zu Beginn keiner von den beiden so richtig wohl in seinem neuen Arbeitsumfeld fühlt, beginnen sie bald Spaß daran zu haben und sie erkennen in ihnen ein unbekanntes Potenzial, das es nun gilt auszunützen. Für Doris beginnt ein neues Leben, wo sie plötzlich eine Menge Geld verdient, wo sie sogar Freude daran hat Sozialpsychologie zu studieren und ihr Ziel noch schlanker zu werden konsequent durchzieht. Doch mit der Zeit merkt sie, dass es noch etwas anderes im Leben geben muss und die Gefühle zu Thomas auch noch vorhanden sind. Ebenso ergeht es Thomas, dem es nun gar nicht mehr stört, dass er ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt und er sogar Spaß daran findet ein eigenes Geschäftsmodell für seine Kunden zu entwickeln. Neue Liebeleien, eine anstrengende Wanderung und so manch andere Überraschungen warten auf Doris und Thomas, bis sie endlich wissen, was sie wirklich wollen.
,,Doris Hausers bukolischer Almanach´´ ist die witzige und auch berührende Fortsetzung der Autorin Anna Veen rund um ihre Protagonisten Doris und Thomas.
Die Geschichte der beiden wird wie im ersten Band wieder flott und slapstick artig erzählt. Der Rollentausch birgt so manche für den Leser amüsante und auch unerwartete Wendungen. Die Autorin hat dabei witzige Einfälle und ihre Wortschöpfungen sind nicht nur interessante Kapitelüberschriften, sondern laden den Leser auch immer wieder ein, neue und eher unbekannte Wörter kennen zu lernen. Auch in diesem Band zeigt die Autorin, wie Vorurteile jeglicher Art, einem das Leben schwer machen können. Es sind durchaus Themen, die sowohl Frauen, als auch Männer ansprechen. Wie hat der Partner gewichtmäßig auszusehen? Muss ich mich verbiegen, damit mich die anderen akzeptieren? Auch wenn der Roman humorvoll ist, sind die ernsten Zwischentöne durchaus zu hören. So lässt sie auch Doris auf einen Selbstfindungstrip durch die Lande ziehen, damit diese über sich und ihr Leben nachdenken kann. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr an typischen ,,Hoppalas´´ von Doris gewünscht.
Schön haben sich bis zum Schluss die verworrenen Wege von Doris und Thomas zusammen gefügt und man darf auf eine Fortsetzung gespannt sein.
Anna Veen hat mit ihrer Geschichte gezeigt, dass zwar der Verstand den Wunschpartner vor gibt, aber das Herz ihn letztendlich aussucht.

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Rezensionen von Petra Sch.:

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Unterhaltsam, emotional und humorvoll; doch es wird zu wenig auf die Erkrankung Alzheimer eingegangen

Penny Pepper - Diebesjagd in London von Ulrike Rylance

Kurz zum Inhalt:
Toms Großvater Florian hat Alzheimer und bisher alle Pflegerinnen vergrault.
Anika hat sich soeben von ihrem Freund getrennt und ihren Job verloren und landet zufällig in Florians Wohnung zum Vorstellungsgespräch bei Tom. Obwohl sie keine Ahnung von der Pflege von Alzheimerpatienten hat, stellt der verzweifelte Tom sie ein.

Und Anika muss bleiben, da sie keine Alternativen hat.
Florian jedoch unternimmt alles, um auch Ani zu vergraulen. Doch es gelingt ihm zum Glück nicht. Mit der Zeit öffnet er sich gegenüber Ani und erzählt ihr von seiner großen Liebe Greta, von der er Angst hat, sie zu vergessen...


Meine Meinung:
Die Geschichte ist abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Tom und Ani geschrieben, dadurch erhält man noch tiefere Einblicke in das jeweilige Gefühlsleben und sieht Florian Alzheimer-Erkrankung von deren Augen aus.
Amüsant verfolgt der Leser die diversen Versuche, Anika zu vergraulen, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat; ebenso die Dialoge. Doch teilweise sind Florians Aktionen zu übertrieben und unrealistisch.
Immer wieder sind auch emotionale Momente vertreten, vor allem, als Florian dann endlich von seiner verstorbenen Frau Greta erzählt, die Tom großgezogen hat, und wo Florian riesengroße Angst hat, sie eines Tages zu vergessen.
Und dann sind da auch noch Toms Eltern, die Florian einfach nur in ein Heim abschieben wollen...

Leider geht die Erkrankung Alzheimer irgendwie total unter; es wird nicht richtig darauf eingegangen und auch Florian hatte eigentlich nur gute Tage und beim Lesen dachte man sich, dass er eigentlich fast völlig gesund rüberkommt. Und mir war der Schluss irgendwie zu abrupt; es gab ein viel zu schnelles "Happy-End", was ich mir so in dieser Form nicht erwartet oder gewünscht hätte.

Das Cover finde ich sehr schön und passend; drei Personen (Tom, Florian, Ani), die auf Wolken schweben. Auch das leichte gelb ist eine angenehme Farbgebung.



Fazit:
Auch wenn das Thema Alzheimererkrankung etwas unter den Tisch fiel, da Florian fast nur gute Tage hatte, und einige Dinge unglaubwürdig waren bzw. viel zu schnell abgehandelt wurden, wurde ich gut unterhalten; das Buch vermischt ein ernstes Thema mit Humor. Ich vergebe 4 Sterne.

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Rezensionen von Bibliomarie:

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Ein Sommer am Atlantik

Penny Pepper - Diebesjagd in London von Ulrike Rylance

Die junge Ella verbringt 1938 ein zauberhaften Sommer auf der Ile de Ré bei einer französischen Freundin ihrer Mutter. Mit Sohn Christophe verbindet sie bald mehr als eine Freundschaft. Es scheint, sie hat die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch schon ihren nächsten Sommerbesuch muss sie abbrechen. Der Krieg ist ausgebrochen und Christophe wird zur Armee eingezogen.

Auch Ella meldet sich als Freiwillige zum Frauenhilfscorps der Army. Dann erhält sie eine schreckliche Nachricht aus Frankreich, die ihre Zukunftspläne zunichtemachen.
60 Jahre später bittet Ella ihre Enkelin Kendra ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Ella ist am Ende ihres Lebens angekommen und spürt, wie sich ihre Erinnerungen allmählich auflösen. Sie möchte aber ihre Geschichte an ihre Kinder, vor allem an ihre Tochter, weitergeben. Für Kendra werden Ellas Geschichten auch zum Spiegel ihrer eigenen Situation. Ihre Ehe ist in einer Krise, ihr Mann und sie sind überfordert von den Problemen mit dem autistischen Sohn Finn. Ihre Liebe scheint verloren zu gehen, während sie versuchen, den Alltag zu bewältigen.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Die Erinnerungen von Ella führen nach Frankreich, berichten von unbeschwerten Sommerwochen und dem Zauber der ersten großen Liebe, über die bereits die dunklen Wolken der Kriegszeiten drohen. Ihre Erzählungen reichen bis ins Jahr 1970 und berichten von Hoffnung und zerplatzten Träumen, von Verzicht und neuem Glück. Dieser Zeitraum nimmt nicht nur den größten Teil des Romans ein, er ist auch der Teil, der mich am meisten gefesselt hat. Eine starke Frau, die am Ende ihres Lebens zurückblickt und ihr Schicksal Revue passieren lässt – das hat mich wirklich berührt und auch die historischen Details, die den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht Englands und Frankreichs erzählen, fand ich sehr interessant.
Die Szenen vom Sommer auf der Atlantikinsel sind zauberhaft erzählt, Wind und Sonne, der Duft der Gräser und Kräuter, das wirkt lebendig und erzeugt farbige Bilder in meiner Vorstellung und nimmt mich mit auf die Insel.
Dagegen wirkt Kendra und ihr Familienproblem fast ein bisschen blass. Obwohl sehr sympathisch geschildert und ihr Nöte greifbar sind, ist eindeutig Ella die prägnanter gezeichnete Figur.
Ein warmherziger Roman, der obwohl manche traurige Szene enthält, einen optimistischen Ausblick auf das Leben hat. Ich habe mich davon wirklich anrühren lassen und bin auf Stunden die in Geschichte eingetaucht.

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